Hand auf's Herz und ganz im Ernst: Haben Sie schon einmal eine Software-Lizenzvereinbarung vollständig gelesen? Haben Sie schon einmal eine Datenschutzerklärung angesehen und zu verstehen versucht? Welche AGB, samt Widerrufsbelehrung haben Sie angesehen, bevor Sie das Häkchen ins Kästchen gesetzt haben?
Die Situation ist immer die gleiche. Der Kunde oder Seitenbesucher oder Softwarenutzer will etwas, und um das zu bekommen, muss er sich den Regularien des Anbieters unterwerfen. Wenn er dem Anbieter einigermaßen vertraut, wird er allem zustimmen, was er lieber nicht liest, denn eines steht fest: Wer sich AGBs, EULAs, Datenschutzerklärungen und den ganzen vorgeschriebenen Rotz tatsächlich durchlesen würde, und nicht aufgeben, bevor er auch verstanden hat, wozu er da seine Zustimmung gibt, er könnte jede andere Beschäftigung vergessen, weil die Masse sinnloser Informationen einfach nicht zu bewältigen ist.

Es gab eine Zeit vor dem Internet. Da hatte die Zeitung ein Impressum und richtete sich nach dem Presserecht. Die Einzelhändler, wenn es um "Größeres" ging, wie die neue Schrankwand, druckten ihre AGBs ganz klein und in Hellgrau hinten auf das Auftragsforumular, den Lieferschein und die Rechnung, und "Software" hat man sich selbst geschrieben oder ohne jede Gewähr gekauft. Nur Unternehmen ab einer gewissen Größenordnung achteten auf "Vertragstexte", um sich zu schützen oder Vorteile zu verschaffen. An diesen Verhältnissen hat sich grundsätzlich nichts geändert. Warum also, ist dieser ganze bürokratische Wahnsinn erforderlich? Wer als Konsument vom Lieferanten betrogen wurde, konnte schon damals vor Gericht ziehen - und hat gelegentlich sogar Recht bekommen. Ich möchte wetten, dass 99,99 Prozent aller Personen, die im Internet unterwegs sind, Blogs und Shops und Wissensportale besuchen, nicht das geringste Interesse daran haben, auf jeder besuchten Seite erst einmal die Datenschutzerklärung zu lesen und (!) vielleicht herauszufinden, ob gegenüber der Version von vorgestern Änderungen vorgenommen wurden.

Natürlich haben Sie diesen Text nicht gelesen.


26. Mai 2018

13.30 Uhr Märchenonkel Öttinger

Eigentlich ist es schon viel zu heiß, hier in Elsendorf, an diesem schönen Samstag, um noch einen Tageskommentar zu verfassen, doch Günther Oettinger soll nicht vollends unwidersprochen absurde Warnungen in Richtung Italien ausstoßen.

Italiens Wirtschaft liegt am Boden. Richtig. Was fehlt, um die Konjunktur zu beleben, ist Geld. Italien ist hoch verschuldet. Die neue Regierung soll also keine neuen Schulden machen, um die Wirtschaft anzukurbeln. So Oettinger.

Er meint vermutlich, dass Italien lieber die Löhne und die Renten senken sollte,

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25. Mai 2018
24. Mai 2018

11.20 Uhr Befriedigendere Beschäftigungen

Es ist ein Unterschied, ob man seine Zeit damit verbringt, mehr oder minder kluge Kommentare in die Tastatur zu hacken und dann online zu stellen, wo sie nach ein paar Tagen keiner mehr liest, oder ob man etwas Nützliches gestaltet, was viele Jahre überdauern wird und täglich vor Augen ist.
 
Das kann süchtig machen.
 
Daher verstehe ich alle, die sich lieber um das eigene, nähere Umfeld kümmern und alles was sich außerhalb des Gartenzaunes abspielt so lange ignorieren, bis sie selbst - ganz unerwartet - bestürzt feststellen, betroffen zu sein.
 


23. Mai 2018

22. Mai 2018

12.15 Uhr Es ist angerichtet

Die gestern angekündigte Bereinigung meiner online verfügbaren Texte ist so gut wie vollendet. Es gibt noch einige Links, die vom Shop auf Leseproben und Newsletter auf dieser Seite verweisen, und derzeit, weil die Dateien gelöscht sind, nicht mehr funktionieren, da arbeite ich noch dran - aber ansonsten gibt es die hier noch angeführten Einträge aus den letzten Tagen, die bereits

datenschutzgrundverordnungskonform

gestaltet sind. Was mir noch durch den Kopf geht, ist der Gedanke, dazu überzugehen, bestimmte Texte, von denen ich annehme, es könnte ein Zensor - nicht heute, in Zukunft, nächstes Jahr vielleicht - Anstoß nehmen und einen Verstoß gegen rückwirkend in Kraft gesetzte Gesetze, die Ausübung der Meinungsfreiheit betreffend, feststellen, nur noch als Ankündigung online zu stellen und ausschließlich über den Newsletter zu verteilen. Mal sehen...


21. Mai 2018

Ich hätte mir für den Pfingstmontag auch eine schönere Beschäftigung vorstellen können, als knapp 2 Gibabyte Daten in gut 6.000 Dateien nach und nach vom Server zu löschen. Aber weil der Gesetzgeber zum Schutz der Besucher meiner Seite so vorzüglich gearbeitet hat, und mir die Arbeit, nachträglich alle diese Unterseiten mit dem Link auf die Datenschutzerklärung zu versehen, unverhältnismäßig groß erschien (geschätzt hätte ich 40 Tage lang, tagtäglich 8 Stunden nichts anderes zu tun gehabt), habe ich mich fürs Löschen entschieden.

Der Gesetzgeber wird sagen, ich soll nicht herumnölen, er habe nur das Beste gewollt - und dass ich lösche, statt zu korrigieren, das sei ja nun schließlich mein freier Entschluss gewesen.


20. Mai 2018

Der Betonterror im Garten nähme immer mehr an Fahrt auf, sagt und beklagt das Bayeriche Fernsehen. Ja, unbedingt mal gucken!

Es geht allerdings auch anders

Julies Bild vom Sonntag vom Hang vor dem Haus

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag vom Hang hinter dem Haus


19. Mai 2018

16.30 Uhr Langes Wochenende mit Schuss

Berliner Weiße mit Schuss kennen viele, Wochenende mit Schuss - was soll das?

Nun, es sind in der Woche vor Pfingsten einige Geschosse abgefeuert worden, von denen gerade einmal der Abschuss zu hören war. Wann, wo und wie sie einschlagen, ist hingegen noch offen.

Ein lauter Knall, direkt nebenan, gleich hinter den Alpen wurde von den Fünf-Sterne-Matadoren und der Lega Nord abgefeuert. Man will versuchen, miteinander zu regieren und dabei die EU kräftig aufzumischen.

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18. Mai 2018
17. Mai 2018

12.30 Uhr Mein Ung

Meinungen können erst dann aufeinanderprallen,
wenn sie weit genug auseinander gegangen sind.

Schon der Begriff "Meinungsfreiheit" ist ein Unding. Jede Meinung, die den Namen verdient, ist eine ganz spezielle, individuelle und persönliche Anschauung, die im Kern des Individuums entsteht und sich meistens auch weiterentwickelt.

Eine Meinung zu haben, ist kein Willensakt, dem ein Verbot entgegengestellt werden könnte, noch ist es ein Wunsch, dem stattgegeben werden kann.

Eine Meinung kann daher weder richtig, noch falsch sein.


16. Mai 2018

10.30 Uhr Glücklich ist, er vergisst

 

Der Altermannblog lebt nicht mehr. Heute Morgen las ich die traurige Botschaft. Die Seite ist zwar noch online, wird jedoch bald völlig verschwinden - und Neues wird man dort nicht mehr zu lesen bekommen.

Der Betreiber ist, wie viele andere auch, urplötzlich von elementaren Ängsten befallen worden. Dabei ist er ein mutiger Mann.

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15. Mai 2018

10.30 Uhr Freistaat Bayern

So mancher reibt sich verwundert die Augen, betrachtet er die weiter im Sinkflug befindlichen Umfragewerte der bayerischen und einzigen CSU Deutschlands.

Ziemlich genau fünf Monate vor den Landtagswahlen im Vorhof des Paradieses wage ich heute eine Prognose für das weitere Schicksal der wieder einmal (Mein Gott Beckstein!) von einem Franken dominierten Chistlich Sozialen Union.

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14. Mai 2018

10.00 Uhr Zerstörung eines Kulturgutes (wg. Bilderverbot)

Sie erinnern sich an die grausamen Bilder der Schändung von Kultuerdenkmalen von Weltrang durch islamistische Kämpfer? Unwiderbringliche Schätze wurden (und werden) vernichtet, nur um das Bildnisverbot des Islams durchzusetzen?

Selbstverständlich haben wir, als weltoffene und aufgeklärte Europäer diese Ausprägung der islamischen Leitkulturr mit Neugier und Interesse zu verstehen oder zumindest zu tolerieren.

Um das Bilderverbot auch in Europa umzusetzen, hat die EU - raffiniert wie die Trickser nun einmal sind - dem Bürger erst jahrelang eingeredet, der Datenschutz müsse verbessert werden, dann kam die Erlösung: Die noch nicht ganz vereinigten Staaten von Europa erließen ein gemeinsames Regelwerk für den Datenschutz, mit einem Namen, der ebenso stinkt, wie der des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes, denn sie nannten das Machwerk: "Datenschutzgrundverordnung".

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13. Mai 2018

Julies Bild vom Sonntag

Wolfgangs Bild vom Sonntag


 

Die älteren Inhalte dieses Blogs sind allesamt gelöscht.


Selbstverständlich lag das nicht in der Absicht der EU-Kommission und auch nicht in der Absicht der Bundesregierung, als die neuen Regeln für Personen, die eventuell Daten verarbeiten könnten zu IHREM Schutz erlassen wurden.

Es handelt sich lediglich um einen bedauerlichen Kollateralschaden, friendly fire, sozusagen, das passiert im Krieg schon hin und wieder. Pech natürlich, für die, die es trifft - aber im Interesse der großen Sache, die da betrieben wird, müssen eben Opfer gebracht werden.


Selbstverständlich, meine sehr verehrten Damen und Herren, darf Ihnen allen schon jetzt recht herzlich gratuliert werden, denn schließlich haben Sie durch Ihre fortgesetzten demokratischen Entscheidungen diese Entwicklung, die jetzt kurz vor dem Ziel steht, ja herbeigeführt - und ich denke, Sie haben sich da durchaus etwas dabei gedacht, sich etwas davon versprochen, was jetzt zum Greifen nahe ist.
 
Sie wollten das alles nicht? Wirklich? Warum kommt es dann jetzt so, wo doch in der Demokratie das Volk - also Sie! - der Souverän ist?
 
Antworten auf diese Frage finden Sie hier:
 
Darin gibt es nicht nur die Zustandsbeschreibung und deren Analyse, sondern auch konstruktive Ansätze, den Karren in letzter Minute noch aus dem Dreck zu ziehen.
 


Florian Stumfall beleuchtet in dem Roman "Tripoli Charlie" das skrupellose Wirken der Hochfinanz in Afrika.
Es wäre naiv, anzunehmen, dass die gleichen Kräfte nicht auch - mit ähnlichen Zielsetzungen, aber angepassten Methoden - in Europa wirken.
 
 
 
 
 
 


 
Teer Sandmann

Golo spaziert
Das Land der sicheren Freiheit

 
 
 
Nichts für Technokraten, Journalisten, Staatsanwälte und Politiker - es sei denn, sie sind Mensch geblieben.


 
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Florian Stumfall
DAS LIMBURG SYNDROM
 
 
 
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Das EU-Diktat
 
 
 
 

 

Ein Beitrag aus der aktiven Mitte



 

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


     
     
     
     
     
     
     
EWK 19. Mai 2018