1. Juni 2018

12.00 Uhr Nun ist der Wonnemonat auch schon wieder vorbei.

Feier- und Brückentage, Unwetter mit Starkregen und Hagelschlag, Hitzerekorde und Manuel Neuer haben uns hinreichend beschäftigt, um weder das explosionsartige Aufschießen der Flora, noch die Entwicklung jenes hochexplosiven Gemischs, das sich Weltpolitik nennt, hinreichend zur Kenntnis zu nehmen.

Gestern, am letzten Maientag, einem Donnerstag, feierten die Katholiken Fronleichnam, und weil Bayern nach wie vor für ein überwiegend katholisches Bundesland gehalten wird, obwohl Andersgläubige und getaufte, sowie nichtgetaufte Atheisten längst die Mehrheit ausmachen, ist Fronleichnam im schönen Bayern gesetzlicher Feiertag.

An solchen Feiertagen hat die Arbeit zu ruhen, weshalb Sie gestern auch auf den gewohnten "Paukenschlag am Donnerstag" verzichten mussten, denn obwohl Fronleichnam nicht zu den stillen Feiertagen gehört, wollte ich mit einem Paukenschlag nicht den Prozessionsfrieden stören. Interessant in diesem Zusammenhang, dass die Demonstration des Glaubens, als die jede Fronleichnamsprozession angesehen werden muss, diesmal nicht mehr überall stattfinden konnte. So hat man z.B. in Bergkamen darauf verzichtet, weil die staatlich verordneten, erweiterten Sicherheitsvorkehrungen nicht getroffen werden konnten. Conservo hat darüber berichtet.

Dass christliche Prozessionen ebenso sicherheitsbedürftig sind, wie Weihnachtsmärkte und mit quergestellten Lkws und von Ordnern an jeder Straßenkreuzung bewacht werden müssen, ist eine Erscheinungsform des Zeitgeistes und, so gesehen, alternativlos. Wir kennen aus der Geschichte den 30-jährigen Krieg, der zwischen rechtgläubigen Katholiken und abtrünnigen Lutheranern so lange tobte, bis niemand mehr die Kraft hatte, weiterzukämpfen und der Gott, an den beide glaubten, nicht zu Gunsten der einen oder anderen Seite eingegriffen hatte, was die Gläubigkeit durchaus beschädigte und über die Zeit zu jener Kirchen- und Religionsferne führte, die uns heute als "normal" erscheint.

Nachdem nun nicht nur die reformierte Kirche, sondern auch der Islam zu Deutschland gehört, darf es nicht verwundern, wenn einzelne Anhänger ansonsten friedliebender Religionen in missionarischem Eifer über das Ziel hinausschießen und die Bekehrung zum rechten Glauben mit sanfter Gewalt zu beschleunigen versuchen. Glücklicherweise sind die Christen hierzulande von großer Sanftmut und Nachgiebigkeit, so dass es bei Einzelfällen bleibt und ein neuer 30-jähriger Krieg nicht zu befürchten ist.

Nachdenklich stimmt allerdings die Frage, wer wohl den Islam eingeladen und adoptiert und damit den christlich geprägten Landeskindern gleichgestellt hat.

Hierzu hat Herbert Ludwig heute unter der Überschrift

Verfassungsklage gegen Regieren „nach Art einer Räuberbande“

einen faszinierenden Artikel auf seiner Internetseite veröffentlicht. Unter Bezugnahme auf die Verfassungsklage, die - nachdem Seehofer sie angedroht hatte - nun von der AfD eingebracht wurde, legt er, trotz aller unvermeidbaren Verweise auf Gesetze und Verträge, verständlich und eingänglich dar, wie der Rechtsbruch im Zuwanderungsrecht sich seit 50 Jahren entwickelte, um seit dem September 2015 alle Grenzen zu sprengen. Unbedingt lesenswert, und auch für Gutmenschen hilfreich, denn sie können darin erkennen, dass nicht die Flüchtlinge, Asylbewerber und Zuwanderer das Ziel von Kritik und Schuldzuweisungen sind, die nehmen nur die ihnen gebotene Chance wahr, sondern ausschließlich die Verantwortlichen in der Regierung, für die das geltende Recht kein Hindernis für selbstherrliches Handeln mehr darstellt. Hier, beim Fassadenkratzer zu lesen.

 

Allerdings war ich selbst gestern auch nicht ganz untätig. Es ist in einem ganztägigen Kraftakt gelungen, eine neue Ausgabe von "EWK - Zur Lage" fertigzustellen.

Schwerpunkt ist diesmal der Mega-Trend, der die nächsten Jahre bestimmen wird, nämlich der Sieg der Kapitalisten über die Globalisten mit der Folge einer

Renaissance der Nationalstaaten und des Nationalismus.

Vor vier Jahren, als ich die ersten schwachen Tendenzen dieses Trends wahrzunehmen glaubte, brachte ich meine Gedanken dazu in dem Buch "Wo bleibt die Revolution" zu Papier, das inzwischen allerdings nur noch in der E-Book Ausgabe verfügbar ist.

Heute lichten sich die Nebel, der Trend hat sich stablisiert und die konkreten Folgen werden absehbar.

Die aktuelle Ausgabe EWK - Zur Lage Nr. 25, Mai-Juni 2018 wurde am Morgen an meine Förder-Abonnenten versandt.

Es gibt sie - und alle vorangegangenden Ausgaben - allerdings auch einzeln zum Download als pdf im Online Shop. Die jeweils jüngste zum Preis von 11,90 Euro, die vorangegangene Ausgabe für 5,95 Euro und alle früheren für 3,57 Euro.

 

 


Das Pilzmycel, das die Demokratie permanent in ihr Gegenteil verkehrt, durchwuchert alles - und die Gefahr, den gesamten Staat zu zerstören, wollte man es radikal ausmerzen, ist hoch.

Dennoch gibt es gangbare Ansätze, mit denen der echten Demokratie Schritt für Schritt wieder auf die Beine geholfen werden könnte.

Das Buch heißt:

Demokratie - Fiktion der Volksherrschaft

und kann hier erworben werden.

 

Wenn Demokratie wie Beton ist,
bedeutet dies letztlich,
dass, wenn die Form erst einmal ausgehärtet ist,
mit einfachen Mitteln nichts mehr korrigiert werden kann.


 

Informieren Sie sich umfassend über den Untergang der Demokratie in Europa. Lesen Sie Florian Stumfalls Buch "Das EU-Diktat". Sie werden erkennen:
 
Der Spanien-Katalonien-Konflikt ist kein Zufall, sondern nur ein Anwendungsfall.
 

 

 

 


Mehr

 
 
oder greifen Sie zu "Macht macht untertan" von Herbert Ludwig:
 
darin finden Sie alles über die Methoden der Unterdrückung in der Demokratie.
 
... und falls Sie beide Bände schon kennen,
es gibt auch ein neues Buch von mir.

Demokratie ist nicht einfach. Dass demokratisch legitimierte Regierungen nicht unbedingt über ausreichend fachkundige Ressortminister verfügen, macht Demokratie nicht einfacher.

Wie sich die Dekadenz in unserer Demokratie entwickeln konnte, warum es kaum noch möglich scheint, daran etwas zu ändern, und was dennoch getan werden kann, um den Trend wieder umzukehren, habe ich in meinem neuen Buch beschrieben.

jetzt lieferbar


Golo spaziert

Aus dem Manuskript, das ich an dieser Stelle schon zweimal überschwänglich lobend erwähnte, ist seit gestern ein Buch geworden.

 

Teer Sandmann

Golo spaziert
Das Land der sicheren Freiheit

 

 

 

Hier finden Sie die ausführliche Buchvorstellung - und hier den direkten Link zum Buch im Shop.

(Ein wunderschönes Ei zum Ins-Nest-Legen, weil ja bald Ostern ist...)


Florian Stumfalls Abrechnung

mit der Woge des Schwachsinns,
die über uns hereingebrochen ist.

 

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Fabian Dittrichs Betriebswirtschaftslehre

verbindet auf einzigartige Weise die wissenschaftliche Basis erfolgreichen Wirtschaftens mit den Anforderungen der praktischen Realität.

Ein Buch, das auf das Verständnis der großen Zusammenhänge abzielt und dabei auf die im Studium überrepräsentierten mathematischen Verfahren, Formeln, Diagramme und Statistiken verzichtet. Ein Buch, dass die Grenzen betriebswirtschaftlicher Modelle aufzeigt und in vielen Bereichen auch die Schnittstellen zur Volkswirtschaftslehre behandelt.

Ein Buch, in dem es nicht um die Techniken, sondern um den Sinn betriebswirtschaftlichen Handelns geht. Konzipiert, um Studienabgängern den Übergang in die Praxis zu erleichtern, dabei frei von "wissenschaftlichem Kauderwelsch", ist es in seiner gesamten Tiefe und Breite für jeden Interessierten verständlich.

Wer es einmal gelesen hat, wird es nicht mehr missen wollen. Um eifrigen Gebrauch zu unterstützen, haben wir die 453 Seiten nicht in preiswerter Klebebindung sondern mit dauerhaft strapazierfähiger Fadenheftung binden lassen.

 

 

ISBN 978-3-938175-79-8 --- geb. Ladenpreis 32,00 €

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Es geht immer nur ums Geld.

Geld ist ein sonderbares Ding.

Wer das Geld versteht, versteht die Wirtschaft, den Wachstumszwang und die Entstehung des Wohlstands der Reichen.

 

2005 erschien die Erstausgabe des dritten Bandes meiner wahnwitzigen Wirtschaftslehre mit dem Untertitel

"Über das Geld"

2007 wurde er Teil der überarbeiteten Gesamtausgabe und wird bis heute nachgefragt und gelesen.

mehr

 

Samirah Kenawi

hat mit "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" ein weiteres Standardwerk über das Geld im EWK-Verlag veröffentlicht, das aufgrund des nicht nachlassenden Interesses ebenfalls immer wieder nachgedruckt wird.

 

mehr

 

 Thomas Koudela

beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

mehr

 

Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

mehr

 

 

Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

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Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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