jinglebells - klingglöckchenklingelingeling - ohdufröhlicheoduselige - esisteinrosentsprungen - leiserieseltderschnee - tschinderassabummstillenacht!


16. November 2017

07.30 Uhr Der Mensch bleibt analog

Derzeit konzentriert sich viel Aufmerksamkeit, gepaart mit zumeist wenig Sachverstand, auf die Herausforderung der "Digitalisierung". Der Fortschritt in der Entwicklung künstlicher Intelligenz begeistert Fantasten und lockt Anlegern Milliardenbeträge aus der Tasche.
Die vermeintliche Notwendigkeit superschneller Breitbandverbindungen zur Realisierung von "Smart Home"-Anwendungen, mobilisiert sogar die Spruchblasenproduktion einer Allparteienkoalition der Politik.

Die Welt wird nicht mehr so sein, wie wir sie kennen, heißt es, und das alleine gilt als erstrebenswert. Selbstfahrende Autos, Paketzustellung per Drohne, Verdächtigenverfolgung per allgegenwärtiger Gesichtserkennung, totale Überwachung des Zahlungsverkehrs und damit des Konsumverhaltens, das alles haben wir bereits, bzw. es kommt in aller Kürze auf uns zu.

Der Mensch jedoch, bleibt analog.


15. November 2017

09.00 Uhr Ein Land in dem WIR, Angela Merkel, gut und gerne regieren

In diesem wunderbaren Land gibt es - unter dem Teppich - doch etliches zu finden, was gut und gerne Anlass gäbe, auch da mal ein bisschen herumzuregieren, statt die Probleme einfach nur zu ignorieren.

Heute die ersten vier Beispiele.

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14. November 2017

10.00 Uhr Bargeld madig machen - jetzt mit "Postbank-Studie"

Die Postbank, von der jeder wissen könnte, dass es sich seit geraumer Zeit um die ungeliebte Tochter der krisengeschüttelten Deutschen Bank handelt, hat eine Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, wieviel Bargeld die Deutschen so zuhause haben. Heraus kam, zum Erstaunen der Postbank und der Funke-Medien-Gruppe, dass die Deutschen wahre Geldhamster sein müssen. Man höre und staune:

Mehr als jeder zweite Verbraucher
bewahrt
bis zu 300 Euro in der eigenen Wohnung auf!

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13. November 2017

11.55 Uhr Jusos fordern "Feministische Pornos"

Ja, die gute alte SPD will sich um der Wählerstimmen willen offenbar wieder ganz breit aufstellen, also die Beine weit spreizen, um auch noch den selbstverliebtesten Narzisstinnen jenen Stups hinzunudgen, der sie zu begeisterten SPD-Wählerinnen machen soll.

Hatte ich vor nicht allzulanger Zeit noch geglaubt, Feministinnen seien gegen jede Form von Sexismus und würden schon etwas freizügigere Abbildungen weiblicher Wesen zu Werbezwecken ablehnen und Pornografie, noch dazu in bewegten Bildern, verabscheuen wie die Schnecke den Salzstreuer, scheinen sich - wenn man die SPD-Jugend ernst nimmt - nun auch die Feministinnen auf die Straße der ungezügelten Wollust zu begeben.

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12. November 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


11. November 2017

15.00 Uhr Die frauenfreundliche Frau Schwesig

Nach dem berauschenden Wahlsieg der SPD bei den Bundestagswahlen - immerhin wurde Platz 2 errungen, das darf man nicht vergessen, ist Manuela Schwesig dabei, Martin Schulz leicht von der Seite her anzumobben.

Nicht, dass ich das Martin Schulz nicht gönnen würde. Aber doch bitte nicht mit diesen Argumenten!

Ich frage Sie, als ehemalige SPD-Wähler:

Muss die SPD weiblicher werden, um von Ihnen wieder öfter angekreuzt zu werden?

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11.11 Uhr Was den Narren noch bleibt

Den Damen und Diversitäten und Herren der närrischen Zunft steht eine Saison bevor, die sich gewaschen hat. Das heißt, alle mit gewohnt derb-naivem Spott bedenkbaren Fakten und Ereignisse sind vom duftenden Feinschaum der political correctness bedeckt und dem Narrengemüte unzugänglich. Selbst die Regierung, an der man sich ja schon mal ein bisschen reiben konnte, existiert nur geschäftsführend und ob Tschamaika kommt, kann heute noch keiner sagen.

Die Trump-Gags wurden alle schon in der letzten Saison verbraucht, werden aber dennoch, der Not gehorchend, noch einmal aufgewärmt werden müssen - aber dann?

Hier ein Versuch, der Narrengilde hilfreich zur Seite zu stehen. Entwurf einer nahezu vollkommen politisch korrekten, mundartsneutralen Büttenrede.

(Beim Lesen bitte die Büttenredner-Soundtaste dauerhaft gedrückt halten.)


10. November 2017

Großkampftag.

Versand der vorbestellten Exemplare von "Tripoli Charlie"


9. November 2017

13.30 Uhr ...und wieder erklingt die alte Wirtschaftsweise

Als die Wirtschaftsweisen in dieser Woche ihre Weisheiten verkündeten, fiel mir der alte deutsche Schlager von der kleinen Konditorei ein, wo das elektrische Klavier leise eine Melodie klimpert ...

Eine Melodie, die klingt, wie von der FDP zum Sondierungstee in der kleinen Berliner Konditorei bestellt. Als habe jemand den Groschen in die alte Wurlitzer geworfen und die Taste "Wirtschaftsweise" gedrückt, ertönt die Warnung vor Überhitzung, vor Inflationsgefahr, vor Verteilungsdebatten, die nun nur noch schädlich sein könnten, vor der Erhöhung der Mütterrente, wie überhaupt vor der Ausweitung von Sozialleistungen und vor den bald wieder steigenden Zinsen.


8. November 2017

11.30 Uhr Das dritte Geschlecht

Die Richter am Bundesverfassungsgericht sind in grüblerischer Sorge um den Bestand des Diskriminierungsverbotes in Verbindung mit dem Schutz der persönlichen Integrität und der fortschreitenden Diversitätsentwicklung zu dem Schluss gekommen, dass neben "männlich" und "weiblich" zwingend ein drittes Geschlecht als Positivaussage im Geburtenregister und damit in allen weiteren verwaltungsrechtlich relevanten Akten bis hin zur Sterbeurkunde zwingend erforderlich sei.

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8. November 2017 (online seit 7.11.17, 18.00 Uhr)

09.00 Uhr Der Straubhaar lebt noch

Ich weiß gar nicht mehr, wie lange es her ist, dass ich mich zuletzt über Prof. Straubhaar aufregen musste, es war wohl 2005 im Zusammenhang mit dem Hamburger Appell, den Straubhaar maßgeblich beeinflusste. Damals schrieb ich einen Aufsatz mit dem Titel: Versammelter professoraler Unverstand.

Nun hat er es wieder in die Schlagzeilen geschafft, der Botschafter der INSM, und zwar ausgerechnet im Zusammenhang mit den Paradise Papers.

Da versteigt er sich zu der Aussage: "Die Paradise Papers zeigen die wahren Feinde des Kapitalismus", und die Welt druckt diesen Schwachsinn auch noch ab,

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7. November 2017

16.00 Uhr Ein besonderes Dankeschön

Ich habe geschludert. Im Online-Shop war ein Buch als lieferbar ausgewiesen, obwohl kein Stück mehr auf Lager war. Eine Kundin hat bestellt und auch sofort per PayPal bezahlt.

Ich habe ihr geschrieben - peinlich, peinlich, leider ausverkauft -

und dann ist das passiert


6. November 2017

19.00 Uhr Seidenweich, ribbelfest - die neuen Paradise Papers

Die unsägliche Faktenausbeute der Rechercheure hat Jens Berger auf den Nachdenkseiten schon hinlänglich gewürdigt. Erst mal Russland- und Putin Bashing, und dann ist Schluss mit listig.

Auch wenn sich jedem Normalbürger die Frage aufdrängt, warum sich die Regierungen in aller Welt die Steuervermeidungs- und Schwarzgeldverschiebungsstrategien kraftstrotzender Unternehmen und ihrer meist im Hintergrund genießenden Eigentümer und Anteilseigner ohne machtvolle Gegenwehr gefallen lassen: Außer schwampeligen Luftblasen wird dem Publikum, das schließlich alles erarbeitet, was dort aufgehäuft wird, hierzu keine Aufklärung zuteil.

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5. November 2017

Julies Bild vom Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


4. November 2017

17.00 Uhr Die Kunst, bei hohen Kursen zu verkaufen

Kaufen geht immer. Solange du Geld hast, kannst du kaufen. Ob du nun in das fallende Messer greifst, oder ob du einsteigst, wenn sich die Kurse gerade wieder nach oben drehen, oder ob du auf dem Höchststand auch noch kaufst: Kaufen geht immer und erfordert nichts als das notwendige Geld.

Verkaufen ist viel schwieriger. Natürlich brauchst du zum Verkaufen auch erst einmal nichts als die entsprechenden Papiere im Depot, aber eigentlich wolltest du mit den Papieren ja Gewinn machen.

Artikel wider den Hype lesen


3. November 2017

09.00 Uhr Ende der Schonfrist

Schonen Sie Ihren Geldbeutel! Heute können Sie "Tripoli Charlie" noch zum günstigen Subskriptionspreis bestellen.

Das ist bisher völlig an Ihnen vorübergegangen?

Sie wissen gar nicht, was "Tripoli Charlie" ist?

Ach du liebe Güte!

Nun, dann habe ich hier drei Links für Sie:


2. November 2017

16.15 Uhr Die verbockte Notabschaltung der SPD

Gerät ein Kernkraftwerk in eine kritische Situation, soll die Notabschaltung dafür sorgen, dass GAU oder SUPERGAU vermieden werden. Die Steuerstäbe werden "blitzartig" vollständig eingefahren, um die Kettenreaktion zu unterbrechen. Die Kühlung kann sich auf die Ableitung der Nachzerfallswärme beschränken - und dann könnte man die Fehlerursache suchen und eventuell auch beheben.

Bei der superkritische Situation der SPD, die am 24. September 2017 eingetreten ist, versagte die Notabschaltung. Die SPD ist zwar vom Netz gegangen, lässt der Spaltenergie jedoch weiter fröhlich freien Lauf und nähert sich nun der Kernschmelze.

Begonnen hat alles vor rund 15 Jahren. Die SPD regierte damals mit Gerhard Schröder als Bundeskanzler. Der auch als "Genosse der Bosse" bezeichnete Rechtsanwalt aus Hannover, der schon früh in Bonn am Gitter des Bundeskanzleramtes gerüttelt und dabei gerufen hatte: "Ich will hier rein!", hatte nach einer ersten Amtszeit, die er nahezu tatenlos verstreichen ließ, die Nase voll von sozialdemokratischen Werten und ließ die Bertelsmannstiftung und Peter Hartz gemeinsam einen Plan entwerfen, mit dem alles, was die SPD und die Gewerkschaften über Jahrzehnte Hand in Hand an Sozial- und Arbeitsgesetzgebung aufgebaut hatten, in einer Hau-Ruck-Aktion zum Wohle der Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschlands niedergerissen werden sollte.


1. November 2017

16.00 Uhr Fünf Sechstel sind um.

Anfang November, das heißt: Die Sommerzeit ist endlich vorüber, es wird abends früh dunkel, die ersten Nachtfröste zaubern morgendlichen Raureif, die Lust, doch endlich bei den seit zwei Monaten von den Supermärkten angebotenen Lebkuchen zuzugreifen, wächst.

Allmählich tritt die Frage, ob die Jamaika-Koalition zustande kommt, hinter wichtigeren Fragen zurück. Was machen wir heuer zu Weihnachten? Und mit wem haben wir vereinbart, uns nichts mehr zu schenken?

Bald geht's wieder los!
 jinglebells - klingglöckchenklingelingeling - ohdufröhlicheoduselige - esisteinrosentsprungen - leiserieseltderschnee - tschinderassabummstillenacht!

Ich mag Geschenke. Einiges von dem, was ich aus dem raschelnden Papier auswickle, hätte ich mir selbst wahrscheinlich nie zugelegt - aber, ich mag es beschenkt zu werden, und dann freue ich mich auch über alles.

Geschenktipps?


31. Oktober 2017
30. Oktober 2017

09.30 Uhr Wirtschafts- und Währungsprognose 2018/19

Dieser Paukenschlag bezieht sich auf den Paukenschlag der EZB vom letzten Donnerstag, mit dem die Reduzierung des Anleihen-Aufkaufprogrammes verkündet wurde.

Der von den meisten Beobachtern erwartete und dann wahlweise für "zu klein" oder "gerade richtig" befundene erste Schritt der EZB, mit dem auch im Euroland die Wende im Wettlauf der Notenbanken um die größte Fiat-Money-Flut eingeleitet wurde, wird meines Erachtens in seinen Wirkungen massiv unterschätzt, denn gerade weil der Schritt so klein ist, werden seine Wirkungen mit chirurgischer Präzision genau da eintreten, wo es richtig wehtut.


29. Oktober 2017

Julies Bild vom (Ich geh' da nicht raus!) stürmischen Sonntag

 

Wolfgangs Bild vom stürmischen Sonntag

 


28. Oktober 2017
27. Oktober 2017

19.30 Uhr Regierungsbildung - wozu?

Die Frage soll irritieren und damit den Blick etwas weiter machen, über das Jamaika-Theater hinaus, mit dem die Wählerschaft derzeit bespaßt wird.

Vielleicht sollte man zunächst über den Unterschied zwischen "Verwaltung" einerseits und "Regierung" andererseits nachdenken. Vieles, was "Regierung" tut, ist klassisches "Verwalten", deshalb ist es auch möglich, über lange Zeiträume mit "geschäftsführenden Regierungen" auszukommen, ohne dass davon das Land untergeht.

Eine große Aufgabe anzupacken, auch auf die Gefahr des Scheiterns hin, wie wir es gerade in Katalonien erleben, ist wahrlich etwas anderes als das Verwalten, das in Barcelona jetzt von der spanischen Zentralregierung wahrgenommen wird.

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26. Oktober 2017

11.30 Uhr ... ein Teil von jener Macht --- (Auszüge aus Tripoli Charlie)

In New York, Manhattan, East 68th Street, Ecke Park Avenue, steht das Harold Pratt Haus. Dort hat der Council on Foreign Relations seinen Sitz, eine halbgeheime Vereinigung der reichsten Männer der USA mit den mächtigsten Politikern und den einflussreichsten Medienleuten. Was der Council beschließt, wird umgehend zur offiziellen US-Politik, ohne ihn gelangt niemand in ein wichtiges Amt, auch nicht ins Weiße Haus.
Er beherrscht die Großindustrie, die Wallstreet und die TV-Gesellschaften und führt die Regierung am langen Band. Er leitet die Ströme der Weltwirtschaft, macht die Politik und erklärt den Menschen, was sie zu denken haben. Sein europäischer Arm sind die Bilderberger und beide zusammen bilden mit dem japanischen Ableger die Trilaterale Commission. Ihr Ziel, so heißt es, ist die Weltherrschaft.


25. Oktober 2017

10.00 Uhr Glaser

Um es gleich vorwegzuschicken: Es gibt auch Milchglas!

Ein Glaser sorgt also nicht immer nur für glasklaren Durchblick, er kann den Durchblick ebenso verwehren. Dies wiederum wird vom Kunden, der den Glaser bestellt, exakt so gewünscht - und damit sind wir beim Thema.

Denn wir alle stehen seit gestern vor jener Milchglasscheibe, die den Blick auf den Islam und dessen mit dem deutschen Grundgesetz unvereinbare Glaubensregeln verstellt, während die Frage, ob eben diese Glaubensregeln mit dem Grundgesetz vereinbar seien, selbst als mit dem Grundgesetz unvereinbar dargestellt wird.

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24. Oktober 2017

09.30 Uhr Wo ein Wille, da ein Weg

In einer Stunde wird der 709-köpfige Bundestag erstmals zusammentreten. Feindselig, wie damals, als die Grünen erstmals vertreten waren, feindselig, wie damals, als die LINKEn erstmals einzogen, wollen die Alteingesessenen ihr Exempel statuieren und Herrn Glaser nicht zum Vizepräsidenten wählen, während die AfD im Gegenzug Wolfgang Schäuble nicht zum Präsidenten wählen will.

Wenn Sie das lesen, wird es vermutlich schon geschehen sein.

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23. Oktober 2017

10.00 Uhr Nur etwa 43 Prozent

Das haben Sie garantiert in der letzten zwei Wochen mindestens zwanzig Mal gehört oder gelesen.
 
Ja, Sie erinnern sich. Beim Referendum in Katalonien haben sich nur etwa 43 Prozent der Wahlberechtigten beteiligt.
 
Das ist vollkommen richtig. Niemand kann behaupten, es handle sich dabei um eine Lüge oder, wie das heutzutage heißt, um Fake News.
 
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22. Oktober 2017

 

Julies Bild vom Sonntag

Wolfgangs Bild vom Sonntag

 


21. Oktober 2017

09.55 Uhr Bayern - Niederbayern - Kelheim - Weißbräu-Saal-Max Uthoff

Die Stühle hart und eng gestellt, der Saal im Stil der 90er Jahre des vorletzten Jahrhunderts bis an die Decke über der Empore holzgetäfelt, ein mobiles Scheinwerfergestell, die ausladenden Füße der beiden Pfosten mit Absperrband als Stolperfalle kenntlich gemacht, kein Ausschank während der Vorstellung, Ton- und Bildaufnahmen verboten...

Atmosphärisch erinnerte mich das an meinen allerersten Kinobesuch, muss 1956 gewesen sein.

Impressionen


20. Oktober 2017

11.55 Uhr Lesen George W. Bush und Barack Obama bei egon-w-kreutzer.de mit?

Sicher ist, dass die NSA alles mitliest, möglicherweise sogar direkt aus dem Tastaturpuffer meines PCs, lange bevor ich einen Artikel online stelle. Dass von der NSA alle Mails abgegriffen und weitestgehend automatisch analysiert werden, ist kein Geheimnis - und dass die NSA sich nicht unbedingt nur Donald Trump verpflichtet fühlt, dürfte auch kaum noch in Zweifel gezogen werden.

So wundert es mich wenig,

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19. Oktober 2017

11. 00 Uhr Unter Deppen

Der Titel klingt derb, arrogant, unversöhnlich, ohne dass man schon wüsste, worum es geht. Wenn einer mit "Unter Deppen" beginnt, ist der Populismus nicht weit.

Also, lest lieber nicht weiter!

Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte. Wenn die zwei gar nicht aufhören können zu streiten, freut sich der Dritte umso mehr, und wenn der Streit kein Ende finden kann, weil beide das Problem nur von ihrer Seite aus sehen und den Standpunkt des jeweils anderen als hanebüchen, an der Haaren herbeigezogen bezeichnen, dann nimmt die Freude des Dritten kein Ende.

Nein, es geht nicht um die Flüchtlingsfrage, die ließe sich lösen.

Es geht um den Begriff des Staates,


18. Oktober 2017

10.00 Uhr Sondierung bildlich

Ich stelle mir vier Halbgötter in Weiß vor, die sich gegenseitig über verschiedenste natürliche und mikroinvasiv künstlich geschaffene Körperöffnungen Sonden einführen und dabei entfernt an die berühmte Laocoon-Gruppe im Vatikanischen Museum erinnern, gerade weil auch von ihr niemand weiß, wie sie ursprünglich wirklich ausgesehen hat.

Zunächst allerdings wird es trilaterale Gespräche geben. CDU und CSU knöpfen sich die FDP und die Grünen nacheinander einzeln vor.

Satire lesen


17. Oktober 2017

Daphne Caruana Galizia
ist tot.
Nach mehreren Morddrohungen starb sie in ihrem 
explodierenden Auto.
Daphne Caruana Galizia wurde 53 Jahre alt.
Sie lebte und arbeitete in Malta.

Ihr Bemühen, zur Aufklärung von Korruption, 
Steuerhinterziehung und Geldwäsche beizutragen, 
wurde ihr zum Verhängnis.

Ihre Informationen hätten hochrangige Mitglieder der 
maltesischen Regierung in Schwierigkeiten bringen können.

Malta ist Mitgliedsstaat der Europäischen Union.

Von Daphne Caruana Galizia habe ich heute erstmals gelesen. Ein Zeichen dafür, dass ihre Arbeit nach Kräften totgeschwiegen wurde.

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08.30 Uhr EWK - Zur Lage

Am 11. Oktober ist die aktuelle Ausgabe von "EWK-Zur Lage" erschienen.

Darin gebe ich zunächst einen Überblick über die chaotische Situation in vielen failed- und noch nicht ganz failed States, deren Zustand hauptsächlich der Durchsetzung von US-Interessen geschuldet ist. Dem folgt die Analyse der aktuellen Situation von US-Präsident Donald Trump und der Versuch einer Antwort auf die Frage, warum er immer noch im Amt gehalten wird.

Im Bereich Europa geht es um den Zustand der EU im Allgemeinen, im Besonderen um den Konflikt in Spanien und um die Schwerpunktverlagerung, die sich aus den Österreich-Wahlen ergeben wird.

Bei der Beurteilung der Lage Deutschlands steht alles unter dem Motto "Merkel, die Vierte", was sowohl einen Blick auf die schwelenden, ungelösten Konflikte des Landes, als auch auf die möglichen personellen Veränderungen in der nächsten Bundesregierung ermöglicht.

Die aktuelle Ausgabe "EWK - Zur Lage" steht nach der Übermittlung an die Abonnenten jetzt auch als Einzelausgabe in Form einer pdf-Datei zum Download zur Verfügung.


16. Oktober 2017

09.00 Uhr Der Weil, die Wahl

Die Niedersachsen haben gestern das Verhalten von Frau Elke Twesten vollinhaltlich bestätigt. Deren Wechsel von den Grünen zur CDU hatte der rot-grünen Koalition die einzige Mehrheitsstimme geraubt - und die Wähler waren nicht geneigt, diesen Mehrheitsverlust an der Wahlurne auszugleichen.

Insofern: Eine Wahl, die man sich hätte schenken können.

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15. Oktober 2017

Julies Bild vom Sonntag

Wolfgangs Bild vom Sonntag

In vier Wochen ist "Diedieschonlängerhierlebentrauertag"

Ich hab

mir vorab

innerlich leicht aufgebracht,

einen Reim darauf gemacht:

 

Krieg ist schlimmer als Heimweh
Egon W. Kreutzer

Verantwortlich für rund hundert Millionen Euro
sinnvoll investierter Steuergelder,
überschallschnell,
trägt der Kampfpilot den Tod ins Ziel.

Ein sorgfältig Auserwählter.

Hundert Prozent körperliche Leistungsfähigkeit,
hundert Prozent geistige Fitness,
null Prozent Emotion.

Mit der Maschine verbunden: ein Cyborg,
füllt er die noch bestehenden Lücken des Systems
und ist zugleich die letzte, noch auszumerzende Schwachstelle.

Die Boden-Luft-Rakete,
Schusspreis um die zwei Millionen,
ist, einmal gestartet, nicht wiederverwendbar.

 

Eine Transportmaschine voller Leichenteilsäcke
landet und parkt weit abseits.

Der Pressesprecher und das Geseiere vom feigen Hinterhalt
verschmelzen zum Synonym für den frühen Tod der Wahrheit,
den zu rächen der Krieg sich überdies noch als alternativlos erwiesen haben soll.

Fake News.

Die Transportmaschine ist längst mit vollem Laderaum wieder in der Luft.

 

Wer hat jemals gehört,
dass jemand vor Heimweh
der Brechreiz überwältigt hätte?



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Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

Hier
könnten Sie ihn fortsetzen.


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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 

 

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