HERR, mein GOTT,
warum hast DU mich verlassen?

 

Geliebte im HERRN, Brüder und Schwestern der Gemeinde des ALLMÄCHTIGEN in Germanien, über hundert Mal ist die Sonne aufgegangen, seit der HERR nicht mehr zu mir gesprochen hat. Ein Anderer erschien mir auf seinem Stuhl und verlangte Huldigung und Anbetung.

Lange gelüstete es mich, wider den Stachel zu löcken, den Anderen gering zu achten, seine Einfälle zu belächeln, seine Pläne zu stören, jene zu stützen, die ihn des angemaßten Amtes entheben wollten - doch nun stehe ich alleine in der Wüste. Ihr habt euch abgewandt, vom alleinigen HERRN und von mir, seinem Knecht, wie einst das heilige Volk sich abwandte und um das goldene Kalb tanzte und sich versündigte.

Ja, Er, der Andere, hat auch große Zeichen getan. Fliegende Schwerter mit feurigem Schweif ließ Er auf Syrien regnen, ohne Gewitter und Blitz hat Er den großen Donner in Afghanistan ertönen lassen, Zeichen, wie sie nur der HERR zu tun vermochte, bevor Er, der Andere, mit Posaunenschall in das innerste Oval SEINES Tempels trat.

Nun, da ihr mich verlassen hattet, bin ich, wie einst Mose hinaufstieg auf den Berg Sinai, um die Gebote nochmals zu empfangen, hinaufgestiegen auf den Capitol Hill, um nochmals die CONSTITUTION zu empfangen und mit dem Gesetz in der Hand zu entscheiden, ob ich fortan dem Anderen dienen, oder meinem alten HERRN weiter anhängen soll.

Wundersames und Beruhigendes habe ich erfahren. Der HERR ist stets der HERR, in welcher Gestalt er auch erscheinen mag. Er wandelt sich nicht. As shown here:

Article II (Article 2 - Executive)
Section 1

The executive Power shall be vested in a President of the United States of America. He shall hold his Office during the Term of four Years, and, together with the Vice President, chosen for the same Term, be elected.

Die Wege des HERRN sind unerforschlich, SEINE Worte ein Geheimnis, SEIN Wille offenbart sich einzig in SEINEN Taten, und so werde nun auch ich IHM in Treue nachfolgen, den ich respektlos den "Anderen" nannte, wiewohl es doch wieder nur der ewig EINE ist, der HERR und Herrscher über diese Welt und alles was auf und in ihr ist.

Gelobt sei der HERR, der mir armen Sünder die Augen öffnete, IHM will ich dienen mit all meiner Kraft und von ganzem Herzen.

Wem, außer dem HERRN, wäre es wohl sonst wieder so wunderhaft gelungen, aus Schulden Geld zu machen, aus dem Nichts Waffen zu schmieden und Sold zu zahlen, als ihm, dem HERRN? Daran könnt ihr IHN erkennen, den großen Wundertäter, der - so wie einst Jesus bei der Hochzeit zu Kanaa Wasser zu Wein machte - das Wunder vollbringt, aus dem reinen und vollkommenen Nichts die sprudelnde Quelle des nationalen Budgets entspringen zu lassen! Die Quelle, an der auch ich mich laben darf, solange ich IHM nur treulich diene.

Und als ich meinen Blick aus tiefer Niedergeschlagenheit ob des vermeintlich Anderen auf SEINEM Stuhl wieder erhob, erkannte ich, dass alle wohlmeinenden Völker dieser Welt den HERRN auch in der neuen Gestalt wieder verehren wie zu allen Zeiten seit Beginn der Aufzeichnungen. Und dass auch die weniger wohlmeinenden Völker im alten Respekt vor dem HERRN erstarren, wenn sie SEIN strafender Blick nur streift.

Und wenn es auch der altböse Feind mit Ernst jetzt wieder meint, der HERR ist mein Licht und ist mein Heil, vor wem sollte mir noch graun? Ob das Heer auch der Bösen drohet, ich fürchte mich nicht! Wen sollte der siebenundzwanzigste Psalm nicht ermutigen, dem HERRN in jede Schlacht zu folgen, sich mit IHM hinter jeder Mauer zu verschanzen und mitzuhelfen, America great again zu machen?

Diesmal seid ihr mir auf dem rechten Weg vorangegangen, habt euch nicht lange blenden lassen, von der neuen, wunderlichen Gestalt, habt euren HERRN erkannt, bevor ich IHN erkannte. So habt ihr als treue Brüder und Schwestern im HERRN eure Augen gesalbt mit der Salbe der Wahrheit als ich mich noch im Besitz der ganzen Wahrheit wähnte.

Nehmt mich dennoch wieder an als euren guten Hirten, denn ich führe euch auf saftige Weiden und an klare Bächlein und offenbare euch die Worte des einen HERRN, der da sitzet zur Rechten des Auges der Pyramide im wahren Staate, von wo ER einst wiederkommen wird, zu richten über Gerechte und Ungerechte.

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, da sie die Motten und der Rost fressen und da die Diebe nachgraben und stehlen. Sammelt euch aber Schätze im Himmel, da sie weder Motten noch Rost fressen und da die Diebe nicht nachgraben noch stehlen. So ihr aber schon irdische Schätze gesammelt habt, so gehet hin und verkauft alles und tragt den Erlös in die Schatzkammer des HERRN!

Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.

 

Ich danke euch - und ich segne euch, und der Frieden des Weißen Hauses sei mit euch!

Doch vergesst beim Gehen nicht die Kollekte!