31. März 2014

 

 

Wirbel selbst einrenken?

 

Wer kennt das nicht?
Eine unglückliche Bewegung - und der Schmerz ist da.

So einen "Hexenschuss" hat wahrscheinlich jeder schon einmal erlebt.
Für viele bleibt er glücklicherweise ein einmaliges Erlebnis.

Für viele andere wird der schmerzende Rücken zur Dauerbelastung. Erst werden die in der Werbung angepriesenen Salben und Pflaster ausprobiert, die durchaus Linderung verschaffen können. Dann wird der Rücken zum Anlass häufiger Arztbesuche.

Ist anfangs oft noch schnelle Hilfe durch eine gezielt gesetzte Spritze möglich, führt der Weg später fast zwangsläufig zum Röntgen beim Orthopäden. Der sieht auf seinen Röntgenbildern manmchal eine Deformation der Wirbelsäule - und manchmal sieht er auch nichts. Sieht er nichts, verordnet er fürsorglich Salben und Massagen, auch mal eine Behandlung im Streckbett oder auf dem Schlingentisch, denn der Schmerz ist ja da, wenn auch ohne sichtbare Ursache, und der Patient soll erfahren, dass man versucht, ihm dennoch zu helfen.

Das tut für eine Weile gut - und dann geht meistens alles wieder von vorne los.

Irgendwann geht es dann auch ans Einrenken. Mancher Arzt bevorzugt die brutale Methode, die an asiatische Kampfsportarten erinnert, doch glücklicherweise nutzen einige auch die sanftere, bei der die Wirbel wie von alleine wieder an ihren Platz gleiten.

Auch hier ist der Erfolg längst nicht immer so nachhaltig, wie der geplagte Patient sich das wünscht.

Viele Menschen sehen dann irgendwann ein, dass die Ärzte wohl recht haben,
wenn sie sagen: "Damit werden Sie wohl leben müssen".

 

Wirklich?

 

Es gibt da die Geschichte einer Frau, die Anfang der 90er Jahre noch ganz harmlos begonnen hat. In einem Brief an ihre Freundin Moni schrieb sie damals:

Die Arbeit in der Stationsküche ist auf Dauer auch ganz schön anstrengend. Immer unter Zeitdruck, immer schnell-schnell, und schwere Kisten schleppen. Ich komme selten pünktlich raus. Es sind ja nur drei Stunden, aber in letzter Zeit kriege ich den Rücken nach der Arbeit nicht mehr gleich gerade und gehe leicht gekrümmt aus dem Krankenhaus.


Kurze Zeit später hatten sich die Beschwerden verstärkt und verstetigt:

In letzter Zeit macht mir mein Rücken wieder mehr zu schaffen. Und das in meinem Alter! Das sind noch Altlasten aus der Krankenhauszeit. Ganz weg habe ich die Verspannungen nie bekommen. Jetzt schaffe ich es nicht mal mehr die Tagesdecke auf mein Bett zu legen. Es steht an der Wand, und ich komme eben nur von einer Seite dran. Mein Rücken ist steif wie ein Brett, da muss ich mich mit einer Hand an der Wand abstützen, während ich mit der anderen Hand die Decke über das Bett lege.

Ungefähr zehn Jahre nachdem erstmals Rückenprobleme aufgetreten waren, schrieb sie, inzwischen Mutter einer Tochter, diese Zeilen an ihre Freundin:

Als ich vor ein paar Wochen mit Marie auf dem Spielplatz war, muss ich mich ganz schwer vertreten haben. Mit einem Mal spürte ich jedenfalls einen starken Schmerz in der Lendengegend, dass ich schon Angst hatte, ich käme nicht mehr heil nach Hause.

Ich schaffte es mit dem Fahrrad nach Hause, aber dann ging auch nichts mehr. Ich konnte mich nicht mehr rühren. Ich habe mich nur noch aufs Sofa gelegt. Und auch das tat nur weh. Zum Glück kam Roman bald von der Arbeit.

Tagelang ging alles nur ganz langsam und mit viel Schmerzen. Ich brauchte gar nicht daran zu denken, Marie irgendwie hochheben zu wollen, und sei es auf den Wickeltisch. Mittlerweile kann ich mit ihr vernünftig reden, und sie verstand mein Problem und half mit.

Nun hat sich mein Rückenproblem mit voller Wucht zurückgemeldet. Aber so schlimm hatte ich es noch nie! Es ist wirklich übel, wenn Du so auf Hilfe angewiesen bist und niemanden außer Deinem Mann hast, der Dir tagsüber helfen kann.


Wann wird das Leben endlich einfacher?

Ich habe langsam keine Lust mehr!

Und nun die Überraschung.

Im Sommer 2013, nach rund 20 Jahren Tortur, konnte Sie Ihrer Freundin berichten, dass nun alles in Ordnung gekommen ist. Lesen Sie diesen erstaunlichen Brief:

 

Liebe Moni,
gestern Abend war ich bei meiner Osteopathin, um mich erneut untersuchen zu lassen. Nach all den Monaten Körperarbeit wollte ich die Gewissheit haben, dass meine Wirbel wieder richtig sitzen.

Und ich wurde nicht enttäuscht. Nach der ausführlichen Untersuchung bestätigte sie mir, dass meine Wirbelsäule wieder vollkommen intakt ist und keiner Behandlung mehr bedarf!


Ich habe es also wirklich geschafft!


Nach so vielen Monaten und beinahe stoisch ertragenen Schmerzen bin ich am Ziel. Wie gut, dass man schnell wieder vergisst, wie mühsam ein Weg war. (...)

Durch meine Erfahrungen, die ich während der letzten Monate am und mit dem Körper machte, musste ich feststellen, dass die Ärzte oftmals nicht wirklich wissen, wie es im Körper des Patienten aussieht.

Die Behandlungsmethoden gegen Rückenschmerzen sind seit Ewigkeiten die gleichen. Aber warum bekommen die Ärzte dieses Problem nicht in den Griff? Das klassische Beispiel ist das sogenannte "Kreuz". Wir alle kennen von uns selbst oder von Bildern diese Haltung, wenn jemand nach langer Arbeit im Bücken mühsam wieder hoch kommt und vor Schmerz beide Hände auf die Rückseite der Taille legt. Das Problem scheint unlösbar, und jeder findet sich bis an sein Lebensende mit seinen Schmerzen ab. Ich habe die dicken Muskelstränge, die diese Schmerzen verursachen, im Laufe eines Nachmittags vollständig gelockert und seitdem kein Problem mehr beim Bücken.

Ich denke nur immer, was mir alles erspart geblieben wäre, hätte ich früher um diese Zusammenhänge im Muskelsystem gewusst. Erschwerend kam über die Jahre hinzu, dass ich meistens an Ärzte geriet, die sich nicht wirklich Mühe mit mir gaben und schlichtweg Fehldiagnosen stellten. Hätte ich mit 30 gewusst, dass ich eine Blockade habe, wäre ich doch zu einem Fachmann gegangen und hätte mich einrenken lassen. Stattdessen lief ich jahrelang mit verschobenem Wirbel herum, und der Körper kompensierte die Disbalance der Wirbelsäule, indem er die Muskulatur verhärtete und das Problem weiter nach oben an die Brustwirbelsäule gab. Meine Lebenskrise und andere erhebliche gesundheitliche Probleme trieben die Rückenproblematik letztendlich auf die Spitze.

Ich habe meinem Körper schon in jungen Jahren sehr viel zugemutet. Durch den Schwimmsport hatte ich einen muskulösen Körperbau, und ich traute mir alles zu, obwohl ich eher zierlich gebaut bin. Mit 16 Jahren stemmte ich schwere Gewichte, was, von mir unbemerkt, zwei Scheuermänner auslöste. Wegen dieses Wirbelsäulenschadens haben zu meiner aktiven Zeit viele Schwimmer mit dem Schwimmsport aufgehört.

Mit 29 Jahren schleppte ich regelmäßig eine volle Kiste mit Wasserflaschen aus Glas in den 5. Stock, wo meine Wohnung lag. Wenn ich heute daran denke, wird mir ganz schlecht bei dem Gedanken, was ich meinen armen Knochen damals zugemutet habe. Heute beim Anblick der Schüler mit ihren schweren Schulranzen, speziell den kleinen Grundschülern, bekomme ich auch regelmäßig ein ungutes Gefühl. Hier liegen die Anfänge der Rückenprobleme im späteren Leben. Ich denke, das ist noch nicht genügend im Bewusstsein der Bevölkerung und bei den Verantwortlichen der Schulbehörden angekommen.


Ich bin nun 50 Jahre alt, und mein nicht mehr junger Körper gibt langsam die ersten und natürlichen Signale des Alters in Form von Schmerzen ab. Daran kann ich nur bedingt etwas ändern. Ob ich noch an Osteoporose erkranken werde, oder ob meine zerfledderten Knochen auf dem Röntgenbild ein Ergebnis jahrelanger Fehlbelastungen aufgrund der instabilen Wirbelsäule sind, werden die Jahre zeigen. Ich habe jedenfalls das meinige dafür getan, dass sich meine Wirbelsäule nicht weiterhin vorzeitig abnutzt. Das beruhigt mich immens im Hinblick auf mein späteres Leben.


Vielen Dank für Dein offenes "Ohr" über all die Jahre hinweg!
Liebe Grüße von Deiner
Angela

 

Die Frau, die all das durchlebt hat, wollte die Erfahrungen, die sie gewonnen hat und das Wissen, das sie sich erarbeitete, nicht für sich behalten.

Ihr Buch, "Meine Rückengeschichte", besteht aus zwei Teilen.

Im ersten Teil,
aus dem ich hier zitiert habe, schildert sie ihre Leidensgeschichte, samt aller ärztlichen Bemühungen und ihrer ersten eigenen Schritte zur Heilung.

Im zweiten Teil
erklärt sie ausführlich und mit vielen farbigen Abbildungen, wie sie es schaffte, sich selbst zu heilen, ihre Wirbel selbst einzurenken und diese dann auch sicher in der richtigen Position zu behalten.

 

Es sind Übungen, die im Grunde jeder auch selbst ausprobieren kann. Doch Angela Buer ist keine Ärztin, sondern "nur" eine Patientin, die irgendwann beschlossen hat, ihre Rückengesundheit in die eigenen Hände und die eigene Verantwortung zu nehmen. Deshalb können weder die Autorin noch der Verlag für die hier vorgestellten Übungen eine Erfolgsgarantie oder gar die Haftung übernehmen.

Dieses Buch ist also kein medizinischer Ratgeber.

Doch es kann allen, die sich ebenfalls in eigener Verantwortung darum bemühen wollen, ihre Rückengeschichte zu einem guten Ende zu führen, wertvolle Anregungen dazu geben.

 

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Angela Buer


Meine Rückengeschichte
Erfahrungsbericht über eine erfolgreiche Selbstheilung

 

Aufgrund der vielen Farbseiten, die den Druck teuer machen,
haben wir dieses Buch zunächst nur als E-Book herausgebracht.

Allerdings in zwei Versionen,

in einer Version im EPUB-Format
mit allen Funktionen für E-Book-Reader, und

in einer Version als PDF-Datei,
die sich wegen der festen Formatierung gut eignet, um einzelne Seiten selbst auszudrucken.

 

 

Das Buch steht zum Download bereit.

Die Bestellseite des Online-Shops ist von hier nur einen Mouseklick entfernt.

 

 

Mit besten Grüßen

 

Ihr

Egon W. Kreutzer

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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