Neuerscheinung August 2012

 

Handball ist der HIT!

30. August 2012

 

Alexa,

ein Mädchen aus der Klasse 3b der Wiesental Schule, möchte Handball spielen.

Nicht reiten,

wie ihre beste Freundin,

nicht zum Ballett,

wie es ihre Eltern vorschlagen,

Alexa will - zusammen mit ihren Klassenkameraden Nick, Timo und Kerim - zu den Handball-Helden des HC Wiesental gehören.

Da sind viele Hindernisse zu überwinden, das größte wohl die unbegründete Angst ihrer Eltern vor diesem Sport.

Dabei ist Handball einst als Frauensport erfunden worden.

Doch das erfährt auch Alexa erst, als sie heimlich am Training teilnimmt und sich nach und nach mit dem Sport, seinen Regeln und seiner Geschichte vertraut macht.

Dass sie es am Ende schafft, zu den Handball-Helden zu gehören - nun, das ist wohl klar.

Wie sie es geschafft hat,

erfahrt ihr in Michaela Salewski-Renners Buch

"Die Handball-Helden".

 

Georg Clarke,

der Vorsitzende des Jugendausschusses und DHB Vizepräsident Jugend hat das Vorwort dazu geschrieben.

 

 

 

 

Genre
Kinder-/Jugendbuch
Autor
Michaela Salewski-Renner
ISBN
978-3-938175-77-4
Umfang
156 Seiten, Hardcover, illustriert
Preis (D)

 15,80 €

Alexa, links im Bild,
hat es geschafft.

Endlich gehört sie zu den

Handball-Helden
des HC-Wiesental.

neben Alexa, in der Mitte, das ist Nick, und ganz rechts ist Timo zu sehen.

 

Und das ist die komplette Mannschaft:

wie alles anfing:

 

Schnelles Spiel - schneller Sieg?

 

8 : 14

steht auf der Anzeigetafel. Damit ist klar, hier findet kein Fußballspiel statt. Wann erzielen Fußballer schon einmal so hohe Ergebnisse?

Was geht hier ab?

Alexa ist zum ersten Mal in der Halle. Sie hat lange überlegt, ob sie wirklich kommen soll. Ihre Eltern wissen nicht, dass sie zu einem Handballspiel gefahren ist. Zuhause hatte sie verkündet: "Ich bin zum Mittagessen zurück." Dann schnappte sie sich ihr Fahrrad und radelte zügig los. Zum Glück haben ihre Eltern nicht danach gefragt, wohin sie will. Sie waren nämlich damit beschäftigt, das Chaos in der Küche zu beseitigen, das Alexas kleiner Bruder angerichtet hatte.

"Puh, Glück gehabt", dachte Alexa erleichtert, "wenigstens brauch´ ich jetzt nicht mithelfen! Ich kann ja auch gar nichts dafür, dass Linus immer so viel kleckert und seine Cornflakes überall verteilt. Und natürlich hat er auch wieder seine Kakaotasse umgekippt. Dabei ist er gar kein Baby mehr. Aber oft ziemlich ungeschickt und tollpatschig."
"Unser Linus ist eben eher grobmotorisch veranlagt", sagt Papa liebevoll. Was das wohl heißen soll?

Manchmal denkt Alexa, dass ihre Eltern von ihr mehr erwarten als von Linus. Nicht nur weil sie die Ältere, sondern weil sie ein Mädchen ist. Das ist ungerecht!

Vielleicht sollte ich mich bei der nächsten Aufgabe mal extra blöd anstellen", überlegt Alexa grimmig, "dann macht Mama es vielleicht lieber selbst?"

Aber heute braucht Alexa nicht mehr länger darüber nachdenken, jetzt hat sie erst mal frei und kann machen was sie will. Super! Und im Moment will sie hier in der Halle mitbekommen, was auf dem Spielfeld passiert.


Ein Pfiff, reißt sie aus ihren Gedanken - jetzt steht es 9 : 14. Kurz danach ertönt noch ein Signal.
"Was bedeutet das?" Nach einer Antwort suchend schaut Alexa sich um. Es ist echt schon Halbzeit! Mensch, es sind seit dem Anpfiff gerade mal 20 Minuten vergangen. Und es ist schon so viel passiert! Kein Wunder, dass Alexa gar nicht alles richtig mitbekommen hat. Nick hatte sie vorgewarnt: "Handball ist ein echt schnelles Spiel! Da passiert jede Minute was."
Genau davon hat Nick so geschwärmt. Recht hat er.

Und gerade das hat Alexa so gereizt, dass sie wirklich gekommen ist, um sich das E-Jugendspiel des HC Wiesental anzuschauen. Die Luft in der Halle ist ganz schön stickig.
"Ob ich mal rausgehen soll?", fragt sich Alexa, "was machen denn die anderen?" Um sie herum diskutieren vor allem die Eltern der HCler den Spielstand.


"9 : 14, da ist noch alles drin!"

"Eine verdammt heiße Kiste!"

"Ein Spiel auf Augenhöhe!"

"Schade, dass Marlon übergetreten ist. So war´s kein Tor."

"Echt starker Torwart beim SV Holsterheide."

 

Die Gesprächsfetzen fliegen um Alexas Ohren. Viel versteht sie nicht.


"Bärenstark der Sechzehner! Motiviert bis in die Haarspitzen!"

"Der letzte Wurf war ´ne echte Granate!"

"Sichere, kurze Pässe sind wichtig, bloß nicht zu viele Fahrkarten schießen."

"Ja, Heber sind gefährlich."

"Der Ball muss schnell laufen."


So geht der Wortwechsel immer weiter. Alexa merkt genau, dass die Spieler-Eltern richtig mitfiebern. "Schön, wenn Eltern Feuer und Flamme dafür sind, was ihre Kinder machen", geht es Alexa durch den Kopf.

Alexa hat gegrübelt, ob sie wirklich zu dem Spiel kommen soll. Aber jetzt ist sie froh, dass sie hier ist. Vor ihrer Familie hielt sie ihren Ausflug lieber geheim. Wer weiß, ihr kleiner Bruder Linus hätte mit Sicherheit gelästert: "Bestimmt bist du in den Nick verknallt, warum solltest du sonst dahin wollen?" Aber der hat doch keine Ahnung. Erstklässler eben. Kleine Brüder können ganz schön ätzend sein!

Alexa schaut nach ihrem Schulkollegen unten auf dem Spielfeld. Im Moment sitzt Nick mit den anderen vom HC Wiesental in einer Ecke, es ist noch Pause. Gerade nimmt er einen Schluck aus seiner Wasserflasche. Von seinem Rülpser bekommt Alexa aus der Ferne nichts mit. Der Trainer hockt natürlich auch bei seinen Spielern. Anscheinend gibt er ihnen noch ein paar Tipps mit auf den Weg, denn das ganze Team lauscht und nickt immer wieder.

Wenn Nick in der Halle ist, vergisst er alles andere. Er ist mit Leib und Seele Handballer. Freiwillig würde er auch nie das Training verpassen. Seine Eltern wären froh, wenn er die gleiche Leidenschaft auch für die Schule aufbringen würde. "Schule ist nicht halb so spannend wie Handball", findet Nick. "Warum muss Unterricht bloß immer so öde sein?"

Ein lautes Signal macht allen klar, dass jetzt die zweite Halbzeit beginnt. Es geht los. Kurz danach pfeift der Schiedsrichter aber schon wieder. Ein Spieler vom HC, der mit seinem Gegenspieler zusammenrasselte, liegt auf dem Boden. "Ob der Junge sich sehr wehgetan hat?" Alexa verzieht das Gesicht. "Handball ist doch ein rauer Sport. Ohne Körperkontakt geht da wohl gar nichts."

Der nette Mann neben Alexa bemerkt, dass das Mädchen sich anscheinend Sorgen macht. Daher beruhigt er sie: "Das kommt immer wieder vor, dass bei einem Handballspiel die Zeit angehalten wird. Das ist normal. Keine Sorge, schwere Verletzungen sind eher selten."

Mit einem weiteren Pfiff wird das temporeiche Spiel fortgesetzt. Der HC Wiesental bleibt in Ballbesitz. Jetzt bekommt Nick den Ball, er spielt Marlon an. Geschickt gibt der an einen anderen Mitspieler weiter, der passt zurück zu Nick, der wirft…

"Tor!", ruft Alexa, die inzwischen genauso eifrig anfeuert und applaudiert, wie die anderen Zuschauer.

10 : 14!


Ist das der Beginn der erhofften Aufholjagd? Genauso ist es! Klar, auch die gegnerische Mannschaft macht weiter Tore, so gut kann die Abwehr gar nicht sein - und ein Handballtorwart kann nicht jeden Ball halten. Das gilt auch für Alexas anderen Klassenkameraden - Timo. Er bewacht beim HC Wiesental das Tor der E-Jugend. Die Feldspieler geben Gas. Bald steht es
16 : 18. Das war´s mit dem 6-Tore-Vorsprung der Holsterheider.

Jetzt macht Wiesental mächtig Druck, das Unentschieden fest im Visier, ein Sieg wird angepeilt. Alle Akteure auf dem Platz geraten spätestens jetzt ins Schwitzen. Die meisten sind Jungs, doch ein paar Mädchen sind auch dabei. In der E-Jugend gibt es oft noch gemischte Mannschaften. Und das ist auch gut so, denn falls Alexa wirklich anfangen will, Handball zu spielen, müsste sie nach einer reinen Mädchenmannschaft für ihr Alter lange suchen. Das Ruhrgebiet ist eben doch eher ein Fußball-Revier, deutlich mehr Gewicht hat Handball im hohen Norden Deutschlands. Oben an der Spitze der Handball-Bundesliga kämpfen Teams wie der THW Kiel, HSV Hamburg und die SG Flensburg-Handewitt jedes Jahr um den Titel. Im Ruhrgebiet gibt es im Vergleich zu einer Vielzahl von Fußballmannschaften oft nur ein oder zwei Handballvereine in einer Stadt. Und hier spielt gerade der HC Wiesental gegen einen Gegner aus der Nachbarstadt Holsterheide, ein echtes Lokalderby. Und der HC macht das richtig gut! Wieder fällt ein Tor.

"Mann, so schnell kann man ja gar nicht gucken!", stöhnt Alexa. Nach dem 19 : 20 drehen Nick und seine Mannschaftskameraden noch mal richtig auf. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das Unentschieden fällt. Der Ball fliegt hin und her.

"Wo ist dein Gegenspieler? Kurz decken!", ruft der Trainer regelmäßig seinen einzelnen Spielern von der Bank aus zu. Noch bleiben fünf Minuten Spielzeit.

Für die letzten Minuten lässt Hannibal schnell noch zwei Spieler wechseln. Das Mädchen, das die ganze Zeit auf der Auswechselbank auf ihren Einsatz wartete, ist gleich voll im Spiel.
"Kathy, geh´ mit!", ruft eine Frau hinter Alexa.
"Wahrscheinlich heißt das Mädchen also Katharina", denkt sich Alexa. Keine Ahnung, ob sie die Anfeuerung da unten auf dem Platz wirklich gehört hat, aber zumindest steht sie jetzt so gut, dass sie den Ball zugespielt bekommt und sofort weiterreichen kann.
"Enger decken!"
"Rechtzeitig abspielen!"
"Kurze Pässe, ja, weiter so!", hört Alexa. Und es funktioniert! Der HC macht in schneller Folge zwei Tore und damit steht es 21 : 21.

Unentschieden!

Die Leute auf den Zuschauerrängen sind aus dem Häuschen und auch den Spielern ist die Anspannung anzumerken. Jetzt gilt's! Es ist noch alles drin. Auf der Anzeigetafel ist die verbleibende Zeit zu sehen -

noch 30 Sekunden.

"Geht da noch was?", zittert Alexa, vom Handballfieber längst angesteckt, hoffnungsfroh mit. 30 Sekunden, eine halbe Minute, was ist das schon?


"Jaaaaaaaa!"

Beim Handball ist das die Zeit, die reicht, den entscheidenden Ball im Netz zu versenken. Nick ist der Glückspilz, der mit dem 22 : 21 das Siegtor erzielt.


"Oh, wie ist das schön! Oh, wie ist das schön!", erklingt es lautstark von unten und am liebsten würde Alexa direkt mit einstimmen, traut sich aber noch nicht so recht. Das schnelle Spiel hat ihr total gut gefallen, sie hat Blut geleckt, wie es immer so schön heißt. Handball ist klasse! Handball ist der Hit!


...

Michaela
Salewski-Renner,

die Autorin dieses tollen Buches, ist selbst begeisterter Handball-Fan.

Ihr Mann und ihr Sohn spielen beide Handball - und die Diplom-Psychologin begleitet sie zu jedem Spiel, wenn immer sie es möglich machen kann.

Kein Wunder, dass sich in ihrem ersten Kinder- und Jugendbuch alles um die Freude und Begeisterung dreht, die das schnelle, hochinteressante Spiel bei allen auslösen kann, die auch nur einmal ein Handball-Spiel erlebt haben.

 

Dieses Buch, für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren geschrieben, bietet nicht nur eine spannende Geschichte, in der ein Konflikt zwischen Eltern und Kind am Ende aufgelöst werden kann, es gibt damit auch ein gutes Beispiel für den Umgang mit vielen anderen, ähnlich gelagerten Konflikten.

Es erzählt nicht nur die Geschichte einer verschworenen Jugendhandball-Mannschaft, es ist zugleich - ganz und gar zwischen den Zeilen - ein Buch, das mit den Grundregeln des Handballs vertraut macht und damit die unbestimmte Scheu vor einer Sportart nimmt, in der sich viele doch noch nicht so gut auskennen.

Der Deutsche Handball Bund ist überzeugt, dass dieses Buch helfen wird, die Jugendarbeit seiner Vereine zu unterstützen.

Im Buch finden sich auch weiterführende Links zur "Handball-Ferienschule" und zur Handball-Seite "Handball.de"

 

Wir, vom EWK-Verlag, wollen mit dem Erscheinen dieses Buches dazu beitragen, die Attraktivität dieser Sportart für Jugendliche - und ihre Eltern - zu steigern und freuen uns mit dem Handballbund über jedes verkaufte Exemplar, das seine begeisterten Leser findet.

 

 

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