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Thema:
Buchvorstellung Neuerscheinung

Wolfgang Richter

 

 

 

Lyrik ist ein Wagnis

nachdem wir uns jahrelang allen Lyrik-Angeboten verschlossen haben, wagen wir es nun, die weitgehend reimfreien Gedichte Wolfgang Richters
- es sind 46 in einem Band - herauszubringen.

 

 

Lyrik, als kunstvolles literarisches Ausdrucksmittel, hat sich längst von Reim und Versmaß entfernt, neue, eigene Wege gesucht, ist grandios in der totalen Abstraktion des Dadaismus gescheitert, ... doch Lyrik wird so lange leben, solange der Versuch unternommen wird, aus Sprache Kunst werden zu lassen.

Wolfgang Richter, mit dessen erstem Gedichtband wir die Reihe EWK - Lyrik starten, zeichnet über alle Gedichte hinweg das Bild eines Menschen voller positiver Emotionen, der in der namenlosen Masse unserer Gesellschaft unnahbarer Individualisten vergeblich nach dem Wesen sucht, auf das er seine Emotionen, seine Liebe projizieren kann.

Eine Suche, die vergeblich bleiben muss, weil er selbst nicht in der Lage ist, die Geborgenheit seiner Isolation für länger als eine Nacht zu verlassen. So schweift er von Objekt zu Objekt, vom Begehren zur Begierde, erfährt, ohne Halt zu finden, rauschhaftes Vergnügen und schwebt ständig in der Gefahr, vollständig abzustürzen.



Sc


 

 

VERLIEBTER CLOWN

Ich rief mir
All' die ins Gedächtnis,
Mit denen ich
Zusammen war.
Einige wirklich
Gutaussehend,
Andere wiederum
Ganz hemmungslos.
Keine Handvoll
Beides zugleich.
Letzten Endes wanderten
Meine Gedanken
Immer wieder
Zu der Einen.

Sie war sehr schön,
Das Lächeln, bildhübsch.

Und die herrlich
Dunklen Haare,
Mit denen ich
So gerne spielte.
Und dann fühlte ich
Die Innigkeit.

Da war was
Ganz Besonderes,
Nur für mich, und,
Eine kurze Zeit lang,
Tatsächlich für uns beide.

Kein anderer wußte
Sie so zu halten. Auf
Einer Seite, die Haare
Über der Schulter, und sie
Neigte ganz einfach
Ihren Kopf und sah dadurch
Noch schöner aus.
Die zarte Haut
Ihres schlanken Halses
Verströmte einen
Verführerischen Duft...

 

Weiß Gott,
Ich war verliebt.
Und ich war
So ein Clown.
Ich war das
Leiden Christi.
Ich war der
Letzte Hanswurst.
Ich war das
Letzte Arschloch.
Ich war der
Dümmste Dummkopf.
Ich war ein Jammerlappen.

Gut, daß endlich, endlich
Alles vorbei ist.


Wolfgang Richter,
Den Kopf an die vibrierende Scheibe gelehnt, Gedichte
mit 14 kontextadäquat verfremdeten Autorenportaits,

125 Seiten, Taschenbuch, 9,90 Euro

EWK
Verlag
Lyrik



Mit besten Grüßen
Egon W. Kreutzer


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