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Unter Bankstern
Der legalisierte Bankraub
Die Banken haben den Planeten
in ein riesiges globales Ponzi-Schema verwandelt.
Sie werden fragen, was dies
ist? Nun, es ist ein Schnellballsystem, bei dem diese immer mehr
Geld von den Kunden einsammeln, Ihnen damit Produkte verkaufen,
mit denen nur sie selbst verdienen, bei dem sie darauf hoffen,
dass der Kunde die ihm angedrehten Produkte möglichst für
immer behält und sie, falls das ganze Kartenhaus dennoch
zusammenbricht, den Staat um Hilfe rufen.
In diesem Buch erfahren Sie
in ungeschminkter Form wie Banken Geld aus dem Nichts schöpfen,
wie sie als Wiederholungstäter eine Krise nach der anderen
produzieren und wie sie mit kriminellen Praktiken alles tun,
um ihre Kunden über den Tisch zu ziehen.
Sie erfahren wie Banken Krisen
ausnutzen, um Geld zu horten, und lieber Eigenhandel tätigen
als innovativen Firmen Kredite zu geben.
Banken haben sich in den letzten
Jahrzehnten zu den schlimmsten Machiavellisten der Ökonomie
gemausert, schlimmer noch als die berüchtigten Räuberbarone
zu Anfang des 20. Jahrhunderts. Dabei kennen Sie keine Moral,
schieben die Verantwortung auf den Steuerzahler ab und sind in
ihrer Gier nach Geld in nichts zu übertreffen. Es lässt
sich deshalb vortrefflich von einer Parade der Lügenbarone
sprechen, vor denen selbst ein Freiherr von Münchhausen
erblassen würde.
Die gefährliche Mischung
aus Gangster und Bankier hat zur Reinkarnation des "Banksters"
geführt, einer Berufsbezeichnung die Banker wegen ihres
korrupten Verhaltens und Missmanagements bereits in den 30er
Jahren des letzten Jahrhunderts bekamen.
Gepaart wird das Unvermögen
der Banken mit völlig fahrlässig agierenden Notenbanken,
die, anstatt das Übel einer jeden Blase, nämlich zu
niedrige Zinsen, wie einst der US-Notenbanker Paul Volcker, mit
hohen Zinsen auszutreiben, die Rettung lieber in immer neuen
Blasen suchen.
Wenn diesem Treiben nicht
durch eine radikale Reformation des Bankwesens Einhalt geboten
wird, werden am Ende dieses Treibens eine Hyperinflation und
der Staatsbankrott stehen. Es scheint in der heutigen Zeit in
Vergessenheit geraten zu sein, dass frühere Krisen auch
ohne Eingriffe von Notenbanken und Politikern zu Ende gingen.
Die Erfahrung hat gezeigt,
dass die Krisen um so schlimmer und länger ausfielen, je
mehr der notwendige Strukturwandel - Schumpeter hätte von
der kreativen Zerstörung alter Industrien gesprochen - verhindert
wird.
Genau aus diesem Grunde sind
inflationssteigernde Konjunkturprogramme für sich genommen
das falsche Mittel, um Krisen zu bekämpfen, da sie die Schuldenwirtschaft
weiter forcieren. Vielmehr geht es vor allem darum, durch Innovationen
neue gewinnbringende Branchen zu erschaffen.
Da dies in erkennbarer
Weise nicht oder nur unzureichend durchgeführt wird, ebenso
wie eine unabdingbare Erneuerung des Geldsystems, werden die
Steuerzahler die Zeche der Weltwirtschaftskrise bezahlen und
deren Verursacher, die Banken, werden, weil sie fälschlicherweise
als systemrelevant angesehen werden, wieder einmal ungeschoren
davonkommen.
Durch eine inflationstreibende
Wirtschaftspolitik besteht die aktue Gefahr, dass grosse Teile
der Mittelschicht der Bundesrepublik Deutschland durch Massenarbeitslosigkeit
unter die Armutsschwelle rutschen wird, die natürlich dann
sofort abgesenkt werden muss, getreu dem Motto aller Ökonomen:
Glaube nur der Statistik, die Du selbst gefälscht hast.
Ein im wahrsten
Sinne des Wortes "aufregendes" Buch von größter
Aktualität.
ISBN 978-3-938175-48-4, Taschenbuch,
ca. 250 Seiten
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Die schwarze Angst
Alles deutet darauf
hin, dass Katrin psychisch krank ist. Panische Ängste quälen
sie.
Dejori schreibt so eindringlich,
so nah, so mitreißend, dass man sich automatisch in das
Leben dieser Katrin versetzt, das eigene Eingeständnis,
krank zu sein ebenso mitvollzieht, wie den eisernen Willen gesund
zu werden. Kleine Erfolge und herbe Rückschläge wechseln
sich ab, eine hilfreiche Freundin stützt - bis endlich der
Therapeut gefunden ist, der Katrin zu der Türe führt,
die den Weg zurück ins Leben öffnet.
Ein Auszug
1
Ein Faustschlag mitten ins
Gesicht. Ein Geißelhieb der mir Fleischstücke aus
meinem Körper reißt. Wie ein geschlagener Hund - gequält
- gemartert - getreten. Peiniger beißen in meinen Hals,
zerfetzen meine Haut. Ich ringe nach Luft. Blut spritzt auf die
weißen, kahlen Wände.
Hocke zusammengekauert und
wehrlos in diesem winzigen Raum. Werde zerdrückt von mächtigen
Gestalten. Tosendes Gelächter. Kein Weg führt nach
draußen und Feuerzungen greifen nach mir. Der Himmel bricht,
stürzt herab. Er begräbt mich unter sich. Ein greller
Schrei! Ein Letzter! Blitzschnell! Doch er verstummt.
Schweigen - Totenstille. Vom
Grauen erstarrte Augen.
Über allem hat die Furcht einen Bogen gespannt mit herunterhängenden,
klebrigen Fäden.
Werde durch die Luft geschleudert,
ins Spinnennetz geworfen. Ein haariges Biest, übergroß,
direkt vor mir - furchterregend! Es wird mich in einen Kokon
hüllen, mich hängen lassen, bis es Hunger verspürt,
um mich dann gierig auszusaugen. Es packt mich die Angst. Sie
trifft mich wie ein spitzer Gegenstand, wie ein Pfeil, der aus
dem Nichts auftaucht und mich mit Leichtigkeit durchbohrt. All
dies könnte wahr werden. Es könnte passieren, auch
dann, wenn diese Angst wieder von mir weicht.
Ich stehe in diesem Raum,
im dritten Stock eines alten Gebäudes in der Stadt Bozen
und blicke aus dem Fenster, zitternd und blass. Der kalte Novemberwind
fegt ahnungslos durch die Straßen und Gassen der Stadt.
Er hat mich nicht bemerkt. Er weiß nicht, wo er mich finden
kann. Er wird mich nicht erreichen. Nicht, wenn ich im Schutz
dieser engen Behausung ausharre. Es geht mir wieder gut. Alles
ist vorbei, und das Zittern lässt nach.
Der Wind scheint sich an den Menschen zu ergötzen, die mit
eiligen Schritten die Wärme ihrer Häuser aufsuchen,
in Gastlokalen verschwinden, ins Theater gehen oder ihre Körper
in weiche Kinosessel drücken.
Ich schaue von hier oben dem Wind zu. Er wühlt sich durch
die Frisuren der vielen vorbeiziehenden Köpfe. Er rüttelt
an den bunten Kleidungsstücken, die sich wie Farbtupfer
vom eintönigen Grau des Straßenpflasters abheben.
Der Wind lässt Verkehrsschilder tanzen und auf dem Boden
liegendes Papier wie Flugzeuge abheben. Er wirbelt wie ein wild
gewordener Besen Blätter, Staub und getrockneten Hundekot
durch die Luft. Ich stehe hinter der dicken Glasscheibe in meinem
Zimmer und schaue diesem unsichtbaren Gaukler zu. Er hat scheinbar
Freude daran, seinen kalten Schweif durch die Straßen zu
jagen.
Es ist nur der Wind. Beruhige
dich. Er gehört zum Herbst dazu. Er will sich austoben wie
ein übermütiges Kind. Soll er doch. Er lässt sich
nicht bremsen, nicht berechnen, nicht stoppen, von keiner Menschenhand.
Er spielt sein Spiel und er spielt es gut. Ich beneide ihn. Er
ist schnell, stark, geschickt und kühn, wenn er andere erschreckt.
Eindringlich,
packend, mitreißend - und authentisch.
ISBN 978-3-938175-46-0, Taschenbuch,
148 Seiten, 9,80
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