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    Autor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

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    Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

    Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.

     



    Was war das denn?

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    Nun, so klingt Harry Kulzer


    - über zwanzig Jahre nach Pogo in Togo -

    heute.

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     28.02.2013 Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland: 262.106 Jobs in 192 Tagen

     Tageskommentare Archiv Tageskommentare


    5. März 2013

    8.30 Uhr Augenwischerei Managergehälter 

    Die Volksverblödungsmaschine rotiert auf Hochtouren, endlich ein Thema mit dem man "Gerechtigkeit" inszenieren kann. Die Manager verdienen zu viel, die Vorstandsgehälter der deutschen DAX-Konzerne liegen bei durchschnittlich 5 Millionen Euro jährlich - das muss geändert werden ...

    Immmer, wenn Politiker aus so ziemlich allen Parteien wie die Aasgeier über ein Thema herfallen, um sich ja auch ein Stück aus dem Wählerstimmenkuchen zu sichern, ist allerhöchste Vorsicht geboten. Da ist etwas, das nichts kostet, niemandem weh tut, alles beim Alten lässt, aber dem Wahlvolk als großer Schritt in Richtung sozialer Gerechtigkeit verkauft werden kann.

    Die Schweiz hat entschieden, dass die variablen Gehaltsbestandteile in der Regel nur noch 100 % der fixen Bestandteile (im Ausnahmefall 200%) erreichen dürfen, und dass die Aktionäre über die Höhe der Managergehälter zu befinden haben sollen.

    Das soll nun - möglichst noch vor der Wahl im Herbst - auch in Deutschland ins Gesetzbüchlein geschrieben werden - damit mit der Michel sich freut.

    Mir fällt dabei das ebenso kurze wie ordinäre Gedicht ein, das mit der Pointe endet: "So kann man auch mit kleinen Sachen, den Kindern große Freude machen ..."
    (zum vollständigen Verslein)

    Warum das ganze eine einzige Augenwischerei ist?

    1. Heute bestimmen die Aufsichtsräte über die Managergehälter.

    Das sind die Vertreter der Aktionäre - und nach deutschem Mitbestimmungsrecht auch die Vertreter der Belegschaft. Die entscheidende Stimme hat jedoch immer die Aktionärsseite. So dass Rainer Brüderles Rhetorik, die Gewerkschaften und Betriebsräte würden ja immer alles mit entscheiden, schon hart am Rande der Wahrheit daherkommt.

    In Zukunft sollen die Aktionäre alleine entscheiden und das stärkt alleine die Rolle der Eigentümer, die sich ihre Vorstände weiter so auswählen, wie es der Gewinnmaximierung am besten dient - und dafür werden sie auch weiter fürstliche Gehälter ausschütten, ganz ohne dümmliche Fragen der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat beantworten zu müssen.

    2. Die Deckelung über eine feste Relation zwischen Fixum und Bonus

    hat nur einen geringen Einfluss auf die Höhe des tatsächlich gezahlten Jahresgehaltes. Es wird bei dem einen Manager etwas mehr, bei dem anderen etwas weniger herauskommen, unter dem Strich werden sich die Durchschnittsgehälter der Vorstände jedoch nicht verändern.

    3. Vorstände werden bezahlt, damit sie die Drecksarbeit machen.

    Der Strompreis wird nicht sinken und der VW-Passat wird nicht billiger angeboten werden, wenn die Managergehälter gedeckelt werden.

    Gemessen am Gewinn, den die DAX-Unternehmen einfahren und ihren Aktionären ausschütten, und das sind Jahr für Jahr viele Milliarden, die in vielen Fällen in ganz wenige beherrschende Aktionärsfamilien fließen (z.B. BMW, sh. unten), sind die Managergehälter noch weniger als Peanuts.

    Das sind die wahren Abzocker! Die Großaktionäre, das Großkapital, die alles beherrschende Finanzelite. Das sind diejenigen, die ihre Gewinne aus Kapitalvermögen mit niedrigen Vorzugssteuersätzen versteuern.

    Doch von denen redet niemand.

    Wo nicht 5 Millionen, sondern 50, 500 oder 5.000 Millionen jährlich aus einem Unternehmen - d.h. aus der Leistung der Mitarbeiter abgezogen werden, ganz legal, versteht sich, da regt sich kein warnender Finger, ganz im Gegenteil, den eigentlichen Nutznießern wird mit der Forbes Liste der Reichsten auch noch gehuldigt, sie werden als "Investoren" umworben und als "die Märkte" zur gottgleichen Allmächtigkeit emporgehoben.

    Und die werden weiterhin bestimmen, wie viel ihre Vorstände für die Drecksareit bekommen, damit die Milliarden-Gewinne weiterhin fließen.


    Hinweis zum Leistungsschutzrecht
    Diesem Kommentar liegen Informationen aus allgemein zugänglichen Quellen zugrunde. Die verwendeten Einzelworte wurden nicht aus Presseerzeugnissen der letzten 365 Tage entnommen, obwohl sie dort durchaus vorkommen können. Dies gilt auch für die in diesem Text zwangsläufig zur Satzbildung verwendeten Kombinationen aus mehreren Wörtern, die durchaus so oder ähnlich im gleichen oder einem anderen Kontext im Laufe des letzten Jahres in Presseerzeugnissen verwendet worden sein könnten.

    Presseverlage, die in diesem Text eine Verletzung ihrer Rechte aufspüren sollten, bitte ich, mich unverzüglich per E-Mail, Fax oder Telefon zu kontaktieren. Der betreffende Textabschnitt wird unverzüglich unter Hinweis auf den Rechteinhaber gelöscht und durch eine andere Formulierung ersetzt.

    Abmahnungen ohne den vorherigen Versuch einer gütlichen Einigung werde ich nicht akzeptieren.


    4. März 2013

    07.20 Uhr Das Verfassungsgericht ist kein Wunschkonzert

    Ich finde, es ist kein Unterschied, ob nun Peer Steinbrück erklärt, in Italien hätten zwei Clowns die Wahl gewonnen, oder ob Horst Seehofer dem Verfassungsgericht die Kompetenz abspricht, in der Frage der Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften nach den Grundsätzen der Verfassung zu urteilen.

    Und die Argumentation, es handele sich um Fragen, die von der Politik zu entscheiden seien und nicht vom Gericht, steht in wundersamem Widerspruch zu seinem eigenen Gang nach Karlsruhe um dort den Länderfinanzausgleich zu kippen, weil auch hier die Politik zu keiner Lösung findet.

    Wer aufhört, das Verfassungsgericht zu akzeptieren, hört zugleich auf, die Demokratie und den Staat überhaupt zu akzeptieren, denn das Verfassungsgericht ist in Sachen Demokratie die letzte und einzig entscheidende Instanz.

    Richterschelte ist ja schön und gut, und sogar von der Meinungsfreiheit gedeckt, doch einem Ministerpräsdenten eines Bundeslandes steht sie ebenso schlecht zu Gesicht, wie es einem Kanzlerkandidaten schlecht zu Gesicht steht, den Wahlausgang in einem Nachbarland so zu kommentieren, wie Steinbrück es getan hat.

    Hinweis zum Leistungsschutzrecht
    Diesem Kommentar liegen Informationen aus allgemein zugänglichen Quellen zugrunde. Die verwendeten Einzelworte wurden nicht aus Presseerzeugnissen der letzten 365 Tage entnommen, obwohl sie dort durchaus vorkommen können. Dies gilt auch für die in diesem Text zwangsläufig zur Satzbildung verwendeten Kombinationen aus mehreren Wörtern, die durchaus so oder ähnlich im gleichen oder einem anderen Kontext im Laufe des letzten Jahres in Presseerzeugnissen verwendet worden sein könnten.

    Presseverlage, die in diesem Text eine Verletzung ihrer Rechte aufspüren sollten, bitte ich, mich unverzüglich per E-Mail, Fax oder Telefon zu kontaktieren. Der betreffende Textabschnitt wird unverzüglich unter Hinweis auf den Rechteinhaber gelöscht und durch eine andere Formulierung ersetzt.

    Abmahnungen ohne den vorherigen Versuch einer gütlichen Einigung werde ich nicht akzeptieren.

    Dieser Hinweis ist - noch - ohne Bedeutung. Das Gesetz ist noch nicht in Kraft.

    Doch wenn Sie den obigen Text einmal aufmerksam lesen, werden Sie feststellen, dass es darin eine ganze Menge von Textabschnitten gibt, die durchaus so oder anders auch in "Presseerzeugnissen" des letzten Jahres Verwendung gefunden haben könnten.

    Ob jeder dieser Textabschnitte der so genannten "Definition" genügt, wonach nur "kleinste Textausschnitte" verwendet werden dürfen, weiß noch kein Mensch, solange nicht die ersten Abmahnurteile rechtskräftig geworden sind. Was also ist ein kleinster Textausschnitt? Sind das noch "kleinste" - oder schon "größere":

    • es ist kein Unterschied, ob
    • Peer Steinbrück erklärt
    • zwei Clowns die Wahl gewonnen
    • ob Horst Seehofer
    • dem Verfassungsgericht die Kompetenz
    • in der Frage der Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften
    • nach den Grundsätzen der Verfassung
    • die Argumentation, es handele sich um Fragen
    • von der Politik zu entscheiden
    • nicht vom Gericht
    • Gang nach Karlsruhe um
    • den Länderfinanzausgleich zu kippen
    • das Verfassungsgericht zu akzeptieren
    • die Demokratie und den Staat
    • das Verfassungsgericht ist in Sachen Demokratie die letzte und einzig entscheidende Instanz
    • Richterschelte ist ja schön
    • von der Meinungsfreiheit gedeckt
    • doch einem Ministerpräsdenten eines Bundeslandes
    • steht sie ebenso schlecht zu Gesicht
    • wie es einem Kanzlerkandidaten
    • schlecht zu Gesicht steht
    • den Wahlausgang in einem Nachbarland
    • wie Steinbrück es getan hat
     

     


    3. März 2013

    Julies Bild vom Sonntag

     

    Julies Bild vom Sonntag

     

    Wolfgangs Bild vom Sonntag

     

     

    Wolfgangs Bild vom Sonntag 


    2. März 2013
    1. März 2013

    10.30 Uhr Leistungsschutzrecht

    Daniel Neun von Radio-Utopie hat gestern in einer sehr emotionalen und sehr eingehenden Weise die Konsequenzen des neuen "Leistungsschutzrechtes" beschrieben.

    Ich nehme an, dass ich darauf ungestraft verlinken darf und tue dies am Ende dieser kurzen Meldung.

    In der Annahme, dass das Gesetz nicht rückwirkend beschlossen wurde, werde ich von heute, 1. März 2013 an, keine Links mehr auf "Presseerzeugnisse" setzen. Die Ausnahme bleibt der vor gut einer Stunde noch gesetzte Link zum Kommentar "Schäuble träumt".

    Die Möglichkeit, die ich bisher gerne und aus Verantwortung für meine Leser genutzt habe, zu jedem meiner Kommentare auch direkt auf die Quelle zu verlinken, ist mir zwar nicht unbedingt verwehrt, doch schließe ich mich da voll der Argumentation Daniel Neuns an: Sie haben es nicht mehr verdient, verlinkt und zitiert zu werden.

    Natürlich wird durch dieses Gesetz auch meine Arbeit erschwert, weil der Zugang zu Informationen vermutlich schwieriger werden wird.

    Aber so ist das halt in einem Land, das den Märkten untertan ist, von Kommissaren beherrscht und von so genannten Volksvertretern mit Gesetzen, die von Lobbyisten gewünscht und oft auch geschrieben werden, überschüttet wird, damit eine Regierung, der das Vertrauen in die Kraft des großen Bluffs mehr und mehr abhanden kommt, die Massen im Zaum halten kann.

    (das als Auffrischung des PaD 9 /2013)


     

    09.15 Uhr Schäuble träumt 

    "Ein großer Mann, auch noch im Irrtum groß."

    (Friedrich Schiller, anläßlich des Todes des absolutistischen Herzogs Karl Eugen von Wirtemberg.)

    Von Schäuble wird man vermutlich einst ähnliches sagen, allerdings nicht erst nach seinem Tod, sondern schon nach dem Untergang des Euros und der damit verbundenen europäischen Katastrophe.

    Statt die Augen zu öffnen und das europäische Krisenszenario in aller Konsequenz zur Kenntnis zu nehmen und die wahren Ursachen dafür zu ergründen, macht Schäuble in einer schon unwirklichen Realitätsferne Werbung für den Euro:

    "Es sollten möglichst bald möglichst viele Länder bereit sein, dem Euro beizutreten"

    Und das, obwohl er wissen könnte, dass inzwischen 2/3 der Polen die einst ersehnte Einführung des Euros jetzt ablehnen und die polnische Regierung die Entscheidung über den Euro zunächst einmal vorsichtshalber auf die Zeit nach den nächsten Wahlen (2015) verschoben hat.

    Dass der sogenannte "Sparkurs" irgend etwas mit der schrecklichen Situation der Menschen in Griechenland, Spanien, Portugal und Italien zu hätte, kann Schäuble nicht erkennen, obwohl selbst im zweiten Kernland der Euro-Zone, in Frankreich, die Zeichen auf Sturm stehen.

    Für Schäuble ist "der gesunde Haushalt" das einzig entscheidende Kriterium, und gesunde Haushalte sind eben nach Schäubles Denke nur durch Einsparungen, keinesfalls aber durch höhere Steuern auf höchste Einkommen und Vermögen zu erreichen.

    So spart er uns kaputt, und so zwingt er die europäischen Nachbarn, sich zu gleicher Wettbewerbsfähigkeit kaputt zu sparen, ohne zu erkennen, dass der Weltmarkt, den wir beliefern, mit nichts anderem bezahlt als mit Fiat-Money.

    Das Ziel einer nationalen, meinetwegen auch einer europäischen Wirtschaftspolitik kann nicht der ewige Ausführüberschuss sein, das ist nämlich das Erscheinungsbild einer von Kolonialherren ausgeplünderten Kolonie, sondern nur die langfristig ausgeglichene Handelsbilanz, bei der den Ausfuhrleistungen in gleichem Maße "ausgleichende" Einfuhrleistungen gegenüber stehen, statt ungedeckter Schuldscheine.


    Und dann lobt Schäuble noch die Tatsache, dass die Arbeitskosten in den Krisenländern gesunken seien, denn dadurch würden die Ungleichgewichte zwischen den Euro-Ländern vermindert.

    Dass dies mit massenhafter Arbeitslosigkeit bezahlt wird, vor allem mit einer Jugendarbeitslosigkeit, die als Pulverfass mit kurzer Lunte ganz Europa bedroht, und dass diese Arbeitslosigkeit durchaus mit dem Sinken der Wirtschaftsleistung korreliert, dass die ganze "Wettbewerbsfähigkeit" also volkswirtschaftlich für die Katz ist, allenfalls einzelnen Unternehmen und deren Investoren zugute kommt, ist in seinem schönen Traum nicht vorgesehen.

    Im Gegenteil, Schäuble fordert weitere Fortschritte - also noch weiter sinkende Realeinkommen, noch weiter steigender Arbeitslosigkeit, noch weiter sinkende Staatseinnahmen noch mehr Privatisierung.

    Eine Gefahr für den Euro und die Euro-Zone - die bestand in Schäubles Wahrnehmung zu keiner Zeit und besteht für ihn auch heute nicht.

    Fürwahr, ein großer Mann, auch noch im Irrtum groß.

     

     


    28. Februar 2013

    12.05 Uhr Wieder ein Monat um

    Die BA informiert über eine "robusten" Arbeitsmarkt trotz schwacher Konjunktur. Hat nicht gerade das Ifo-Institut ein starkes Anziehen der Konjunktur an die Wand gemalt, und die GfK ihren immerwährenden Sermon von der ungebrochenen Kauflaune unters Volk gestreut?

    Zu erinnern ist in diesem Zusammenhang an die Wiederauferstehung des längst eingemotteten Wörtchens "robust". Damit hat man lange Zeit die Teilnahme der Bundeswehr an Kriegen bemäntelt, sprach von "robusten" Einsätzen ...

    Hängt sprachlich mit dem englischen "boost" und dem deutschen "pusten" zusammen. Wegpusten.

    Und so haben in der letzten Woche die versammelten Arbeitgeber der Republik wieder mal ganz nebenbei 11.700 Arbeitsplätze robust weggepustet.

    Der Staat ist mit über 8.000 abzubauenden Stellen dabei.

    (Den Link zur Statistik der Arbeitsplatzvernichtung finden Sie oben in der hellblauen Zeile.)

    Ja, der Staat muss eben sparen, dafür haben wir sie schließlich gewählt, unsere Repräsentanten, damit sie uns den Gürtel enger schnallen, wie es die Lobbyisten empfehlen und wie es die Kommissare aus Angst vor "den Märkten" erzwingen wollen, ggfs. unter Auflösung der nationalen Parlamente.

    Lesen Sie dazu den heutigen Paukenschlag:



    27. Februar 2013

    12.05 Uhr Schutzlos Google preisgegeben: Das einzelne Wort

    Die Light-Version des vermaledeiten Leistungsschutzrechtes soll und wird nun Gesetz werden.

    Dass der Wahnsinn Methode hat, lässt sich schon daran erkennen, dass es Suchmaschinen künftig noch erlaubt bleiben soll, einzelne Worte oder kleinste
    Textabschnitte
    aus Presseerzeugnissen straffrei zu übernehmen.

    Ich simuliere hier mal die Google-News von heute - unter Verwendung einzelner Worte und kleinster Textabschnitte

     Liveticker FOCUS online vor 8 Minuten
     Union büßt Die Welt vor 1 Stunde
     Auf Süddeutsche.de vor 28 Minuten
     Countdown zum FOCUS online vor 7 Minuten
     Autor von "Empört Süddeutsche.de vor 3 Minuten
     Anheuser-Busch Brauerei Süddeutsche.de vor 28 Minuten
     mit dem STERN.DE vor 6 Minuten
     Westen diskutiert Reuters Deutschland vor 5 Minuten
     Hagel DIE WELT vor 1 Stunde
     Nach der FAZ - Frankfurter Allgemeine Zeitung vor 55 Minuten

    Spannend, oder?

    Man fühlt sich sofort gut informiert, weiß, was man lesen will, und dabei bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob demnächst nicht ein Hohes Gericht für Recht erkennen wird, dass unter "kleinste Textabschnitte" womöglich doch wieder nichts anderes verstanden werden darf, als das "einzelne Wort", denn kleiner ist ein Textabschnitt nicht mehr zu definieren. Dann bliebe als Komplettinfo zu diesen 10 Artikeln nämlich nur noch LivetickerUnionAufCountdownAutorAnheusermitWestenHagelNach übrig.

     

     


    26. Februar 2013

    14.50 Uhr Italien hat gewählt, Brüssel ist besorgt ...

    doch kaum jemand kommt auf die Idee, den Italienern politische Klugheit zu attestieren, indem sie in großer Mehrheit den Goldman-Sachs-Monti abstraften und seine Partei auf runde 10 % eindampften.

    Die versammelte Presse ist voller Heulen und Zähneklappern und hat Angst vor der Rache des Drachens "die Märkte", denen die Italiener das bereits sicher geglaubte Menschenopfer wieder aus den Klauen gerissen haben.

    Unsere Welt ist schlecht organisiert.
    Die Organisation unserer Welt dient - weniger denn je - den Menschen, die auf dieser Welt leben, sie gestalten und erhalten, sondern stattdessen immer mehr einer parasitären Clique, die sich vornehm im Hintergrund hält, während ihre Marionetten auf der Bühne mit immer größerer Mühe versuchen, uns "Demokratie" vorzuspielen.

    GLOCALIS

    Karl Waldeckers richtungsweisendes Buch zeigt eine Alternative auf.

    Am Freitag, 1. März, werden die ersten Exemplare von der Druckerei ausgeliefert.

    Für uns Anlass, die Entstehung eines Buches, vom Erstkontakt mit dem Autor bis zur Erteilung des Druckauftrages, an diesem Beispiel zu dokumentieren. Natürlich nicht in allen Details, aber so weit, dass sich der Interessierte ein Bild machen kann.

    Interesse?

     

     


    25. Februar 2013

    11.30 Uhr Italienische Nacht - eine dystopische Betrachtung

    Italien hat gestern begonnen zu wählen, und wählt heute noch ein bisschen weiter, damit es spannend bleibt.

    Und während die vielfach wahlerprobten Italiener dieser Wahl offenbar einen minderen Wert zuweisen, was sich an der bis jetzt schwachen Wahlbeteiligung unschwer ablesen lässt, wird Resteuropa mit den fürchterlichsten Schreckensszenarien überschüttet, sollte Italien "in der Krise" ohne stabile Regierung dastehen, will heißen, ohne einen europhrenen Rettungsschirm- und Spar-Junkie, dem Italien nichts und Europa alles gilt.

    Mein Gott!

    Italien und eine stabile Regierung?

    Das wäre ein absoluter Ausnahmezustand. Italien lässt sich, seit ich denken kann, genau so regieren, wie eine DC 9 fliegt. Immer damit beschäftigt, durch den schnellen Wechsel von einem instabilen Flugzustand in den anderen den Absturz zu umgehen.

    Und nun soll auf einmal Wohl und Wehe ganz Europas davon abhängen, ob Monti in Italien weiter mitbestimmen wird oder nicht?

    Das ist Käse.

    Das Land kranksparen, Gemeineigentum privatisieren, Banken und Großvermögen retten, das was Italien nach dem Willen der Goldman-Sachs-hörigen Eurokraten fortführen soll, dient dem Wohl weniger gewissenloser Abzocker und bedeutet das Wehe für 500 Millionen Europäer.

    Die Angst, die geschürt wird, ist die Angst davor, dass sich die Erkenntnis ausbreitet, dass es auch anders geht, und zwar besser, viel besser, wenn nur jemand den Mut hat, sich aus freiwillig angelegten Fesseln wieder zu befreien.

    Noch haben nicht alle vergessen, dass es Krisen dieses Ausmaßes in Europa vom 2. Weltkrieg bis zur Einführung des Euro nicht gegeben hat. Und da hilft auch die europhile Rede des Bundespräsidenten nicht, der sein neo-teutonisches "Weiter so!" gerade mit so viel milder Kritik garnierte, dass wieder ein Teil der ZEIT- und Focus- und Spiegel-Leser eingeschläfert werden, total vergessend, dass der Bundespräsident keinen Deut mehr Politik zu gestalten in der Lage ist als die Queen auf ihrer Insel der "Splendid Isolation". Auch Gauck-Reden sind ein Teil jenes Opiums fürs Volk, das ja immer noch nicht vollständig unter Ritalin steht und gelegentlich wach zu werden droht.

    Wir haben erlebt, dass in Europa reihenweise Regierungen ausgewechselt wurden, um mögliche Hindernisse für die Euro-Rettungs-Strategie aus dem Weg zu fegen.

    Wir haben erlebt, dass zur Verstärkung des "Reform-" Drucks eine Pseudo-Meta-Regierung namens Troika in Athen mehr zu sagen hat, als die gewählten Repräsentanten des Volkes.

    Mit Italien könnte es in den nächsten Tagen zu einem Novum kommen. Getreu der Maxime des H. Juncker (sinngemäß): Wir machen einen Schritt, und warten, ob ein Aufschrei kommt, und falls nicht, dann machen wir den nächsten Schritt, bis sich nichts mehr umkehren lässt.

    Und dieser Schritt - und das ist die dystopische Vision - könnte darin bestehen, dass der Europäische Rat zusammentritt und den Ausgang der Wahl in Italien zum Anlass nimmt, das ganze Land von Brüssel aus "kommissarisch" zu regieren.

    Das wäre sogar durch die UN-Charta gedeckt, die ja besagt, dass ein Staat, der seine Bürger nicht mehr schützen kann, zulassen muss, dass jemand sagt: "Jetzt werdet ihr geholfen". Und ein Staat ohne stabile Regierung, das muss jeder einsehen, kann seine Bürger nicht mehr schützen. Und sollten die Italiener von Ausländern nicht geschützt werden wollen, dann muss man sie halt mit Gewalt zu ihrem Glück zwingen.

    Gegenseitiger Beistand und Unterstützung sind zugesichert, der Einsatz europäischer Truppen zur Aufstandsbekämpfung ist durch die Verträge gerechtfertigt, bleibt nur noch abzuwarten, ob die EU den Marsch auf Rom alleine antritt, oder ob nicht doch vorsichtshalber die USA in die Koalition der Willigen mit einbezogen werden sollten.

    Die haben ja schließlich Erfahrung mit Landungstruppen auf Sizilien und könnten die zweite Front vom Süden her aufbauen.

    Leute!

    Ich hoffe, das ist eine Spinnerei,
    doch ganz sicher bin ich mir da nicht mehr.

    Wenn auch die BILD mit ins Horn stößt, und die Angst vor den Finanzmärkten
    schürt, dann klingeln die Alarmglocken. Es klingt schon fast wie einst Churchill, als er die Engländer fragte: "Wollt ihr Butter oder Kanonen?"

    Wobei ich anmerken möchte, dass man Kanonen genau so wenig essen kann, wie den Euro.

     

     


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    und schon wieder sind es mehr geworden ...

     

    Vielen Dank für Ihr großes Interesse.

    Es ehrt mich.

    Links zu Seiten, die ich gerne empfehle:

    Quellen Gert Flegelskamp
    ein geradliniger Querdenker, bringt laufend k
    luge, gut recherchierte Analysen - und dazu seine ganz klare Meinung zum Ausdruck
    http://www.flegel-g.de/
    Statistisches Bundesamt
    viel Wissenswertes z.T. sogar aktuell
    http://www.destatis.de
    Cleanstate e.V.
    H.J.Selenz im Kampf gegen Korruption, Betrug und Vetternwirtschaft
    http://www.cleanstate.de/start.html
    Politik-Poker
    "aus unterschiedlichen Blickwinkeln ...", das war das Motto zu Beginn, inzwischen sind die Blickwinkel recht verengt - aber man soll ja auch die Argumente Andersdenkender kennen.
    http://www.politik-poker.de
    Norbert Rost,
    Die Feldpolitik ist fast eingeschlafen. Doch alle paar Monate gibt es noch ein paar kluge Anmerkungen,
    http://feldpolitik.de
    Bürgermeinungen
    hier schreiben einige wenige Bürger unverdrossen ihre Meinung.
    http://www.buergermeinungen.de/
    Info-Portale Sozialticker
    Informationen und Kritik zur aktuellen Sozialpolitik
    http://www.sozialticker.com/
    NNE NetNewsExpress
    rund um die Uhr aktuelle und interesante Informationen, hohes Suchtpotential!
    http://www.net-news-express.de/
    Mag Wompel
    das labournet - die Gewerkschaftslinken
    http://www.labournet.de
    Nachdenkseiten
    nur mehr bedingt empfehlenswert. Die Macher schweben in ihren Eigenbeiträgen auf einer Wolke der EU-phorie, und die Nachrichten gibts anderswo auch.
    http://www.nachdenkseiten.de/

    Die Selbstähnlichkeit der Erscheinungen der Realität ist so groß, dass der winzige Ausschnitt, den der Einzelne davon wahrzunehmen in der Lage ist, vollkommen ausreicht, um sich ein brauchbares Bild des Ganzen zu machen - so man nur will. 

     

      
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    Wer nicht zahlt, erhält keine Mahnung und schon gar nicht eine Zahlungsaufforderung vom Inkassobüro, weder vom seriösen, noch vom unseriösen.

    Wir gehen davon aus, dass es sich der Kunde anders überlegt hat und löschen die Bestellung nach ein paar Wochen einfach.

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       Anker Immo  chiara

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