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Reaktionen auf den Paukenschlag No. 47

Auf fast jeden meiner Artikel hin erreichen mich viele
Zuschriften mit Anregungen und Kritik.

Weil die Inhalte oft auch zusätzliche Informationen beinhalten und andere, auch abweichende Standpunkte
erkennen lassen, will ich Sie alle daran teilhaben lassen und werde künftig an dieser Stelle eine Auswahl von
Leserbriefen, z.T. auf das Wesentliche gekürzt, online stellen. Zum Schutz der Absender allerdings nur in anonymisierter Form.


Lieber Herr Kreutzer,

zu "verdanken" haben wir diese Gesetzeslücke wohl der rot-grünen Bundesregierung unter Gerhard Schröder. Zur "weiteren Fortentwicklung des Finanzplatzes Deutschland" wurde am 21. Juni 2002 das "Finanzmarktförderungsgesetz" beschlossen.

Noch im Jahr 2006 äußerte sich Finanzminister Peer Steinbrück dahingehend, dass dieses Gesetz eher noch ausgeweitet als eingeschränkt werden sollte.

Die Bürger Deutschlands sollten sich langsam aber sicher mit dem Gedanken vertraut machen, dass es das Deutschland ihrer Eltern, Großeltern und Urgroßeltern mittlerweile nicht mehr gibt. Schleichend, in homöopathischen Dosen hoher Potenz, wurden und werden alle Regelungen und Gesetze abgebaut, die in diesem Land, mindestens seit des Inkrafttreten des Grundgesetzes, zum Schutze und zum Wohle des Bürgers bestanden und noch bestehen.

Ihre Frage, ob "Recht ist, was reich macht?", darf man angesichts der unumstößlichen Tatsache, dass unser Staat auf der Grundlage von nahezu reinen Wirtschaftsverträgen aus Brüssel regiert wird, getrost mit JA beantworten!

Meyer´s Online-Lexikon hilft uns, zu verstehen:

Recht [althochdeutsch reht, ursprünglich »aufgerichtet«, »gelenkt«], im objektiven Sinn die Gesamtheit staatlich institutionalisierter Regeln, die zueinander in einer gestuften Ordnung (Rechtsordnung) stehen und menschliches Verhalten anleiten oder beeinflussen (objektives Recht). Als subjektives Recht wird dagegen der Anspruch bezeichnet, der für einen Berechtigten aus dem objektiven Recht erwächst.

Das Recht ist dazu da, menschliches Verhalten im Sinne des Staates zu lenken. Wenn aber dieser Staat gar nicht mehr existiert, sondern nur noch als "Standort" und "Finanzplatz" angesehen wird, kann es auch keine "staatlich institutionalisierten Regeln" mehr geben. Es ist dem Kapital gelungen, binnen weniger Jahre alle ehemals staatlichen, für die Bürger lebenswichtigen, Organe unter seine direkte Kontrolle zu bekommen. Wir bekommen diesen Umstand täglich vor Augen geführt. Allein die mit dieser Entwicklung einhergegangene Entmenschlichung der Sprache, müsste eigentlich schon lange jedem Menschen in diesem Land klargemacht haben, wie seine Zukunft aussehen wird. Begriffe wie "Humankapital", "Arbeitsmarkt" und "HartzIV-Empfänger" zeigen meiner Meinung nach, dass Menschen tatsächlich nur noch als "Kosten auf zwei Beinen" angesehen werden, wie es weiland irgendein Spitzenmanager mit frappierender Offenheit bemerkte.

Die Lenker dieses Horrors, der mittlerweile in Unbarmherzigkeit und Zynismus das Szenario vieler Zukunftsromane übertrifft, sind dabei allenfalls Marionetten. Sie leiden an einer Krankheit, die man in der Psychologie als "Fetischismus" bezeichnet. Ihr Fetisch ist der Begriff "Kapital", dem sie uneingeschränkt huldigen und an dessen grenzenlose Kräfte sie glauben. Ihre Verehrung dieses Begriffes geht soweit, dass sie ihn als eine Art Gottheit für alle positiven und negativen Geschehnisse auf diesem Planeten verantwortlich machen. Nur wenn dem Willen dieser Gottheit keine Grenzen mehr gesetzt werden, wird sich ihr Zorn legen, wo vorher Not und Elend herrschten, wird es paradiesische Zustände geben.

Gleich der heiligen Inquisition, die ebenfalls ihre Opfer quälte, damit diese im Fegefeuer das Seelenheil erlangen konnten, sehen auch die Lenker des globalen Kapitalismus die Zerstörungen und Verwerfungen nur als einen vorübergehenden Zustand an.

Wenn ein Hans-Werner Sinn am Rednerpult steht, sieht man ihm förmlich an, wie er Mammon beschwört. Das hat nichts mehr mit Wissenschaft zu tun, das ist die geradezu krankhafte Fixierung auf die Inhalte ihrer volkswirtschaftlichen Bibeln.

Auf meinen Stippvisiten in einigen Internet-Foren treffe ich des öfteren einen Schreiber, der seine Ansichten und Kommentare immer mit folgendem Satz signiert:

"So wird das nix mehr...!"

Mit besten Grüßen

Hallo Herr Kreutzer

Mir ist nach diesem Paukenschlag echt wieder zum Heulen!

Grad’ schrieb ich noch „…es ist noch nicht vorbei!“ und dann so etwas! Manchmal ist es schwer, den Mut zu finden um weiter zu machen. Um weiter zu denken und weiter gegen die Wand zu reden.

Wenn scheinbar klare Rechtsauffassungen und klares Rechtsverständnis nicht mehr für eine Absicherung solcher Gesetzeslücken genügen, dann muss man an den Entscheidungsträgern zweifeln. Die Richter haben in diesen Fällen wieder der Lobby nachgegeben. Sei es aus Angst, sei es aus Dummheit oder Unwissenheit. Das sind eben die Auswirkungen einer gewinnorientierten Gesellschaft – einer gewinnorientierten Welt. Doch vor allem sind das die Auswirkungen eines fremdgesteuerten Bewusstseins, dass sich immer mehr in alle Bereiche ausbreitet. Also wird sich auch darüber bald niemand mehr beschweren…

Das schöne Bild von dem Weg zur Weisheit kommt mir eben wieder in den Sinn. Warum ist es so schwer mal ein wenig Ruhe zu finden und in sich zu gehen. Sind wir denn wirklich schon so angefixt von dem ganzen Mist der uns um die Ohren geblasen wird??? Der Weg ist verblasst – der Nebel wird dichter – Nebel von Avalon – scheinbar zu Eis erstarrt treten wir auf der Stelle – können wir den Weg nicht mehr finden (?) – ständig auszurutschen und auf die Nase zu fallen stumpft ab – aber deshalb aufgeben, angesichts der Übermacht oder warum? – einfach hängen lassen – „…sterben, schlafen, nichts weiter! Und zu wissen, dass ein Schlaf das Herzweh und die tausend Stöße endet, die unseres Fleisches Erbteil…“

Ist es nicht die Literatur die uns eines Besseren belehrt? Sind die Hinweise darin nicht genug? Das Leben ist Fantasie, das Leben ist Poesie. Kein grau in grau, keine Dummheit kann das zerstören. Macht ist vergänglich, jedes Spiel geht einmal zu Ende. Das Leben aber, das eigenverantwortliche, schöpferische, liebende Leben, sollte uns Grund genug sein weiter zu machen und alles irgendwann einmal zum Guten zu wenden. Da braucht man nicht Religion und nicht Philosophie. Das ist nur logisch, sonst nichts.

Puh, jetzt habe ich am Ende doch noch irgendwie die Kurve gekriegt :-)

bis die Tage


Lieber Herr Kreutzer,

wieder mal erschütternd, wie schnell nun alles geht.
Hugo Chavez trat 1998 an mit dem mäßigen, aber ernstgemeinten Ziel, einen "Dritten Weg" zu gehen. Er war nach eigenen Worten damals ein großer Verfechter von z.B. Blairs Thesen (!).
Bei dem ernsthaften Versuch mußte er aber schließlich feststellen, daß es einen solchen Weg nicht geben kann, wie auch ein "gezähmter Kapitalismus" offenbar unrealistisch sei. Soweit die Situation in Venezuela.

Ich kann mir natürlich jede Menge "ziviler" Kapitalismen vorstellen, und was Sie oft schildern, geht ja auch in diese Richtung. Ich finde das alles ziemlich überzeugend.
Dennoch behaupten nicht wenige, daß diese Phänomene eines Kapitalismus mit menschlichem Antlitz nur immer vorübergehend bestehen können. Die Argumentation: Der Sozialstaat der Nachkriegszeit beruht auf einem Klassenkompromiss, ohne daß die Klassen aufgelöst wären. In diesen Gesellschaften versuchen die beiden Antagonisten, das Gewicht zu ihren Gunsten zu verschieben.

Ein Ergebnis kann wie auch immer geartete Herrschaft der "Arbeitenden" sein-->Sozialismus (ohne das hier weiter zu definieren).
Was wir in Europa meist antreffen, ist hingegen die Verschiebung zugunsten des Kapitals.
Dieses Stadium scheint mir ziemlich weit fortgeschritten. Mittlerweile beherrschen nur noch Banditen und Piraten unsere "Wertegemeinschaft". Die ganzen Grundrechte und auch der Rechtsstaat selbst sind am Ende nur Almosen gewesen,
die man dem Volk gewährt und auch jederzeit wieder entziehen kann - was ja schon seit Jahren geschieht, und eigentlich seit 1948 permanent geschehen ist. Und kein verfassungsgemäßer Mechanismus greift, um das zu verhindern...

Und deshalb schreibe ich Ihnen: Ich habe das Gefühl, ausgehend von einem "guten Kapitalismus", bewegen Sie sich seit Jahren in Ihren Artikeln stetig zu auf den Standpunkt, daß eigentlich nur ein System funktionieren kann, das Partizipation an Politik und Wirtschaft gewährleistet.
So ein System nenne ich Sozialismus.
Und wenn ein ehrlicher Präsident und ein ehrlicher Wirtschaftler (damit meine ich Sie) "zufällig" auf diesen gleichen Weg geraten, dann scheint mir das wie eine Notwendigkeit. Als gäbe es eben nur diesen einen Weg.

Ich will Sie damit gar nicht belehren. Ich weiß selbst, daß die Realität auch ganz anders aussehen könnte.
Nur ist das für mich selbst momentan die plausibelste Erklärung der Realität, was ich oben geschrieben habe.
Und diese Kohärenz zwischen "bürgerlichen"/konservativen/fortschrittlichen Kräften, die alle merken, daß es so nicht weitergehen kann, sagt mir, daß für Deutschland doch noch Hoffnung besteht. Fragt sich nur, wie lange noch.

Alles Gute wünsche ich Ihnen,


Hallo Herr Kreutzer,

probieren Sie mal diesen Link (alles in eine Zeile)
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag.asp?uid=1ew1advn43bucfl8&cm.asp

Vielen Dank für die Pauke! Wortwörtlich sagte mir übrigens noch vor einigen
Monaten ein Häuslefinanzierer: "Sowas ist in Deutschland gar nicht möglich".
Tja, sieht wohl so aus, als ob er sich geirrt hätte.


Vielen Dank für die Info. Ich finde die Möglichkeit furchtbar. Bitte teilen Sie mir und den anderen Empfängern mit, wenn die obige Gesetzeslücke geschlossen ist.
Zum Glück habe ich keine Grundschuld mehr.

Mit vielem Dank

Sehr geehrter, gern gelesener Herr Kreutzer,

vielen Dank für Ihren neuesten "Paukenschlag". Hierzu noch ein File aus meinem Archiv, das bereits vom 18.09.07 stammt und über meinen Verteiler hinaus vielleicht auch noch dienlich sein könnte.

Folgende LINKs sind dabei auch nicht uninteressant und sollten vielleicht dazu dienlich sein, zu erfahren, welche 'seriöse' Hausbank hinter dem Rücken ihrer vertrauensseligen, traditionsgeleiteten Girokonteninhaber mit dem amerikanischen 'Banken-Mob' seine 'treuen Kontokarteninhaber' verscherbelt.

http://verkaufte-kredite.de/hintergrundinformationen/index.html


http://verkaufte-kredite.de/hintergrundinformationen/banken-finanzinvestoren.html und dortige LINKs...


Entsinnen Sie sich des Naturgesetzes, daß "Schiete schippert"? - Es ist immer wieder auch auf andere 'Substrate' unserer Gesellschaft übertragbar, zum Leidwesen derer, die schon früher 'auf dem Feld stehen und sich den Buckel krummarbeiten' mußten, um über die Runden zu kommen und die nächste Generation der 'Steuerzahler' durch das Gröbste bringen zu können. Und je ärmer, desto mehr Kinder, weil deren Lachen ja auch so tröstend sein kann. Auch hier könnte die Natur die Gesetze geschrieben haben... - Egal wie, Hauptsache 'auf der Burg' kann gefeiert werden.

Ich bin ja der Meinung, nachdem ich mich über die Wirkungsweisen und -systeme von Kläranlagen einmal kundig machen konnte, daß vielen Menschen die Fähigkeit bzw. einfach der Mut dazu fehlt, die in einer Kläranlage sehr wichtige Funktion des 'Umrührens' zu unternehmen. Hauptsache, es erscheint uns alles in so augengefälliger 'Ordnung'. Haben wir doch schon in der sogenannten 'Kinderstube' gelernt, auf das zu hören, was uns von oben her 'gesagt' wird und wir nur dann als 'brav und wohlerzogen' gelten können, wenn wir zuvor auch 'gehorcht' haben. Und damit wir nicht doch noch hinter das 'Geheimnis der Kläranlage' kommen können, bemühen sich GWB, Herr Schäuble und andere, parteiberufene Saubermänner darum, derartige Denkansätze unsererseits besser gleich im Keim ersticken zu können.

Ihnen und allen Skeptikern, die Zweifel daran haben, 'Alles Gute' käme wie selbstverständlich nur 'von oben', bis daß der 'Jüngste Tag' anbrechen könnte, wie seit Jahrhunderten 'gelehrt/geleert', alles nachdenklich Gute! Auch hier noch ein erhellender LINK: www.zeitgeistmovie.com


Mit freundlichen Grüssen


Hallo Herr Kreutzer!

Wenn wir schonmal dabei sind:

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,0k0vg0lk0kgiyogt~cm.asp

Also, wundern Sie sich nicht wenn Sie zukünftig nur noch Kaufhausketten in Ihrer Stadt vorfinden...
Mein Steuerberater, den ich auf diesen Sachverhalt angesprochen habe, hat sich reichlich erzürnt ob dieser Neuregelung.Er hat seine Kanzlei im Zentrum Bielefelds, mit entsprechender Klientel im Innenstadtbereich und prophezeit ein Aussterben der Einkaufszonen da die Gewinne der kleineren Läden nahezu aufgefressen werden.

MfG,


Hallo Herr Kreutzer

Sie schreiben
"Aber so ist das in der Demokratie. Man braucht parlamentarische Mehrheiten, um Recht zu schaffen oder um Recht zu verändern. Solche Mehrheiten kann man sich in der Demokratie nicht kaufen; ich nicht, Sie nicht, die Betroffenen nicht. Mehrheiten für Rechtsauffassungen muss man sich erwählen."

Hier wäre noch hinzuzufügen, daß die "Erwählten" allerdings nicht immer nicht käuflich sind, sondern bereits mit bloßen Versprechungen im Hinblick auf "Karriereentwicklung" parallel zur Mandatsausübung oder Ähnliches von Lobbyisten gefügig gemacht werden können --und dies ganz unabhängig davon, welche 3 Buchstaben die Partei trägt, der die "Erwählten" angehören.

Die real-existierende Demokratie in der real-existierenden BRD wurde durch ihre politisch aktiven Protagonisten der Gegenwart und jüngsten Vergangenheit schwer beschädigt: Glaubwürdigkeit wurde zu einer Farce, Abzocke zum Kult.

Eine wahre Demokratie beginnt m.E. erst dann, wenn auch das Instrument des wirksamen Volksentscheids in dieser Demokratie rechtlich verankert ist. Das Instrument des Volksentscheids würde m.E. zu mehr Einfachheit, Klarheit und Wahrheit in der Politik führen. Ist es dies, was die parteilich-organisierten lupenreinen Demokraten der BRD so sehr fürchten ?

Im Januar wird in Hessen der Landtag neu gewählt.
Wer sich dabei für das vermeintlich kurz- oder mittel- oder langfristige kleinere politische Übel entscheiden will, wird es angesichts des Vertrauensklimas zwischen dem sprichwörtlich "kleinen Mann" und Poltikern und ihrer Politik nicht leicht haben.
Gerade jetzt wenige Wochen vor der Landtagswahl in Hessen zeigt es sich wieder einmal, daß die Kandidaten der Parteien immer noch groteskerweise auf die Wirksamkeit von Wahlversprechungen und rhetorischem Wahlkampfklamauk und persönlichen Anfeindungen und Verunglimpfungen setzen, um Stimmen zu ergatten, um also vom Stimmvieh "erwählt" zu werden,
und dabei nicht mehr merken, wie sie im Hinblick auf Glaubwürdigkeit vom Stimmvieh wahrgenommen werden

Ich ringe immer noch mit mir, ob ich bei diesem Wahlkampf auf kommunaler Ebene mit publizistischen Mitteln etwas mitmischen sollte. Doch könnte ich mehr leisten als Entscheidungshilfen zu geben zwischen Pest oder Cholera ?

Ich werde die Zeit besser nutzen, um endlich
Wolf's
wahnwitzige
Wirtschaftslehre
zu lesen.

Wann beginnt denn der Versand ?

Mit den besten Grüßen

Anmerkung: Der Versand der Gesamtausgabe startet am Dienstag, den 27.11.2007


Hallo Herr Kreutzer,

zum Paukenschlag 47, den ich eben gelesen habe, kann ich aus eigener Erfahrung nur sagen , leider ist es so !

die Kunden werden durch Umbennungen der Bank esrtmal ins Abseits gestellt. Wie geht das? Bei der Umbennung wechselt ständig für mehrere Tage der Sachbearbearbeiter, somit sind Absprachen nicht mehr zu treffen! Dann werden sogenannte "NOT-leidende Hypotheken" von der Bank verkauft , der jeweilige Käufer, oft ausländische Banken (sogenannte Geschäftspartner) macht dabei ein Geschäft, weil er diese Papiere zu dem Wert kaufen kann, der noch aussteht, danach kann er aber, wie beschrieben, den ganzen Wert einfordern .

Ein seltsames RECHT das hier vom unsozialen Rechtsstaat praktiziert wird zum Wohle der (...)!!

Ähnlich ist es auch im ZVG. Der Gläubiger bestimmt und das Gericht hat zu parieren , wie sonst kann man erklären, daß der "Verschleuderungsschutz" nur im ersten Verfahren gilt, danach bestimmen die Gläubiger zu welchem Preis verkauft wird, in dem Wissen, dass unerfüllte Forderungen im Nachhinein per Privatklage eingetrieben werden können, ermöglichen sie also die Schnäppchenjagd bei Zwangsversteigerungen um so wenigtens einen Teil ihrer Forderungen sofort zu erhalten . alles andere ist Kalkül , schwierig wird's nur, wenn die demoralisierten Schuldner in die Insolvenz gehen...

Das Wort Kompromiß existiert im banklichen Sprachgebrauch nicht ! Mein Werbevorschlag:


Vertrauen Sie Ihrer Bank und Sie sind vor nichts mehr sicher !!



Sehr geehrter Herr Kreutzer,

ich möchte mal (Ihnen gegenüber unüblicherweise, ansonsten in meinem normalen Tonfall) zynisch fragen:

Ach? Auch schon drauf gekommen?
Übrigens haben über diese Machenschaften auch schon andere Magazine - von frontal21 bis Monitor - berichtet. Ich hab da schon mehrfach was mitbekommen und dachte nur nicht, daß Ihnen dieser Umstand entgangen ist - eigentlich warte ich nur noch auf einen "Fightclub" von polylux - "verarsche? pro und contra"

mit der Entschuldigung für den zynischen Tonfall verbleibe ich

Nachtrag - ein paar Minuten später

Achja, was ich vergessen hatte: bei den internationalen Bank-Kartellen ist das auch für die verkaufende Bank super geeignet - Bank A verkauft das Ding an Bank B (die aber über 100 Ecken ihr selbst zumindestens mitgehört) und hat an ihrem eigenen Kredit wunderbar abgegriffen.
Super Einrichtung



Hallo + guten Tag,


"... muss man sich erwählen. Das ist ein langwieriger und mühsamer Prozesse, aber von anderen Möglichkeiten ist mir nichts bekannt. Ihnen?"

- so endet Dein Paukenschlag.
Ja - es gibt noch einen anderen Weg. Die Petition. Davon gibt es mittlerweile zwei Arten

- die persönliche, mit der sich die PetentIn an das Parlament(Petitionsausschuss) wendet um persönliche Unbill abzuwenden.
- die Öffentliche Petition im iNet http://itc.napier.ac.uk/e-Petition/bundestag/list_petitions.asp die, neben der PetentIn auch alle sonst der Petitionsforderung zustimmenden, (Internet nutzenden!) Bürger mitzeichnen dürfen und sollten.

Jeder solchen Öffentlichen Petition ist ein Forum beigeordnet, in das auch widerstreitende Gedanken oder Ergänzungen und andere Modifikationen eingebracht und diskutiert werden.
Direkt "kurzwierig" ist das zwar auch nicht (6 Wochen für die Mitzeichnung, anschließend an den Ausschuß zur Beratung, der holt ggf noch Stellungnahmen der betroffenen Ministerien/Fachabteilungen bei und beschließt eine BT-Vorlage, die fast immer Zustimmung findet), aber immerhin ein Weg!


Hallo Herr Kreutzer...,


Der Link zur Sendung müsste so funktionieren...

http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,1ew1advn43bucfl8~cm.asp


...ja, sie greifen da ein Thema auf, welches sich eigentlich gar nicht vermitteln läßt, weil es so unglaublich und unverständlich ist. Die Thematik ist auch so unglaublich, weil sie von Rechtsprechungen begleitet ist, die selbst einem gutbelesenen Menschen kaum möglich macht die Texte zu verstehen, gleichsam die Grausamkeit von Rechtsformulierungen in diesem Rechtsstaat Wirklichkeit werden lassen.

Was in diesem Fall formuliert wurde kann im weitesten Sinne jeden Darlehensnehmer treffen und scheint sich in die Reihe des "Heuschrecken" - Kapitalismus widerlichst einzuordnen.

Jeder Darlehensnehmer muß von seiner Bank einen Vertragszusatz einfordern, der das Verbot eines Weiterverkaufs der Forderungen einschließt. Ich schätze es werden bei 100 Millionen Kreditverträgen 100 Millionen Vertragsänderungs-Forderungen!

mit freundlichen Grüßen

Lieber Herr Kreutzer,

 

ich hatte die Meldung auch gelesen - ein echter Hammer! Ich habe dann - weil ich es zunächst auch nicht glauben konnte - etwas recherchiert. In der Praxis wird das Thema nicht die ganz große Rolle spielen, da die Fälle mit Zwang zur „Doppelzahlung“ nur dann auftreten, wenn zum einen die verkaufende Bank den Fehler macht, Forderung und Grundschuld zu separieren. Und weiterhin muss natürlich auch der Käufer der Forderung skrupellos genug sein, die eingetragene Grundschuld zu verwerten, auch wenn dieser letztendlich keine Forderung oder nur eine deutlich Niedrigere zugrunde liegt. Alles in allem aber sehr unerfreulich! Da ist es dann auch nur ein geringer Trost, dass im Fall der Fälle zumindest ein Schadensersatzanspruch gegen die verkaufende Bank entsteht.

 

Beste Grüße und viel Erfolg weiterhin!


Lieber Herr Kreutzer,

wieder ein sehr guter Artikel, aber der Link zur ARD-Seite ist nicht ganz richtig: da steht jetzt etwas zu BMW.

Richtig scheinen folgende Links zu sein:

für Video: http://www.daserste.de/mediathek_blank/play.asp?cid=12289

Für Artikel: http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,1ew1advn43bucfl8~cm.asp

 

Wünsche noch einen tollen Tag!

 


Hallo Herr Kreutzer,

vielen Dank für den Paukenschlag.
Ich verfolge ihn regelmäßig und bin ebenso regelmäßig erschrocken über die unfaßbaren Zustände in unserem Land.
Die von Plusminus geschilderten Machenschaften der Schuldenaufkäufer und vor allem die fehlende gesetzliche Absicherung der Schuldner sind ja unglaublich!
Der eigentliche Anlaß meines Schreibens:
Der Link auf den entsprechenden Artikel der ARD Plusminus Seite scheint mir nicht zu stimmen.
Hier der richtige:
http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,1ew1advn43bucfl8~cm.asp

freundlich grüßt

Hallo Herr Kreutzer,

der Link zur ARD führt zu einem BMW-Artikel ?! Der richtige Link lautet: http://www.daserste.de/plusminus/beitrag_dyn~uid,1ew1advn43bucfl8~cm.asp

Mit freundlichen Grüßen

 



zum Artikel Paukenschlag No 47