Impressum - Pflichtangaben - Copyright

 Home alle Kommentare alle Leserbriefe  Stichwortsuche  Startseite Geld 

Reaktionen auf den Paukenschlag No.11

Auf fast jeden meiner Artikel hin erreichen mich viele
Zuschriften mit Anregungen und Kritik.

Weil die Inhalte oft auch zusätzliche Informationen beinhalten und andere, auch abweichende Standpunkte
erkennen lassen, will ich Sie alle daran teilhaben lassen und werde künftig an dieser Stelle eine Auswahl von
Leserbriefen, z.T. auf das Wesentliche gekürzt, online stellen. Zum Schutz der Absender allerdings nur in anonymisierter Form.


..., die mit abgereicherten Urangeschossen Jugoslawien, Irak u. a. Gegenden verseucht haben, bescheren uns Umweltschutzgesetze, Konsumzwang für Klimaschutz!

Wie blöde die Welt doch ist! Man braucht nicht besonders schlau
und gerissen zu sein, um die Massen zu täuschen. Man muss nur sein Maul für alle hörbar aufreißen.
Außerdem waren es ja gerade die Regierungen, wie sie richtig bemerken, die Jahrzehnte lang industriefreundlich die Umweltverschmutzung gefördert haben.
Noch heute prozessieren in Japan Opfer der Schwermetallvergiftungen von Minamata von 1956 gegen den japanischen Staat wegen Entschädigungen, die der nicht zahlen will... (Aber Hotelbesitzer, die ihren gesetzlich
vorgeschriebenen "Behindertenparkplatz" neben dem Hoteleingang, weil er seit Jahren schon nicht gebraucht wird, anderweitig benutzen, werden hier gerade in Regierungs- und Medienkampagnen als Verbrecher hingestellt...)

Aber wenn man die Umwelt schützen will, ist das wichtigste - und das haben Sie leider auch versäumt zu schreiben, wie fast alle "Umweltschützer" -, keine Babies! Die Reduzierung der Bevölkerung stellt alle anderen Umweltschutzmaßnahmen in den Schatten. Nur wenn wir weniger werden, können wir auf lange Sicht unseren Wohlstand halten. Sicher besser, als viele zu
sein und hungrig im Dreck zu leben.

Als Sofort-Maßnahme, schlage ich vor, dass die "Deutschen" mehr Grün in ihre Vorgärten bringen. Geradezu öde, diese Blümchen mit ihren "Un"-kraut-freien Wüsten rundherum. - Meine Mutter ist da besonders schlimm, aber sie ist
nicht die einzige. Wenn sie Gänseblümchen im Rasen sieht, rast sie vor Wut - und zum Rasenmäher. "So was gehört sich nicht." Sie möchte "anständig" sein.

Viel Kraftstoff kann gespart werden, wenn man durch den Abbau von Geschwindigkeitsbegrenzungen und von Ampeln das ewige Abbremsen und Beschleunigen bzw. Stoppen und Anfahren und die dadurch entstehenden Staus vermeidet. Aber die Herrschenden wollen ja die Reglementierung der Menschen.
Ein kleiner Lichtblick:
http://www.bohmte.de/staticsite/staticsite.php?menuid=123&topmenu=123 ?


An dieser erneuten Panikmache (noch 13 Jahre Zeit!!!) verdienen sich unzählige Firmen dumm und dusselig - und genau deshalb ist das Ganze inszeniert worden. Glühbirnenverbot! Was für ein Blödsinn. Die Energiesparbirnen enthalten Quecksilber - wo entsorgt man die wohl anschließend? Gibt es bereits gesonderte Abgabestellen dafür? Nein, sie landen im ganz normalen Hausmüll - giftig hin, giftig her. In einigen Lampen habe ich zwar seit langem welche, aber ich wusste nicht, dass sie
Quecksilber enthalten.

Außerdem kosten sie erheblich mehr, für Arbeitslose unerschwinglich. Zwar sind sie zur Zeit meistens noch länger haltbar, aber wenn die einfachen Birnen vom Markt verschwinden, wird die Qualität rapide abnehmen - bei gleichem Preis, versteht sich.

Aber das ist ja nur ein Punkt. Ich habe einmal angefangen, darüber nachzudenken, wer alles davon profitiert - irgendwann habe ich
aufgehört, weil eins zum anderen kam.

Es wird eigenartig wenig und sehr zurückhaltend über die am Boden liegende amerikanische Wirtschaft berichtet. Da muss man schon in die "junge welt" oder ins "Neue Deutschland" schauen. Selbst die taz brachte gestern nur eine Kurzmeldung unter ferner liefen.

Man gaukelt Otto Normalverbraucher weiter die boomende Wirtschaft vor - und verschweigt. Noch vor wenigen Jahren hätten sich die Medien überschlagen, hätten die Menschen zur Vorsicht gemahnt, sie darüber aufgeklärt, was auf uns zukommen kann und vermutlich wird.

Ich investiere, Gott sei Dank, mein Geld seit Jahren schon - in Briefmarken und Steifftiere. Hört sich vielleicht blöd an, aber für Immobilien oder Diamanten habe ich tatsächlich nicht genug Geld. So habe ich nach und nach - aber regelmäßig - meine Briefmarkensammlung aufgefüllt und mir eine riesige Steifftiersammlung zugelegt. Darüber hinaus auch noch einige
andere alte Teddybären und Puppen aus dem 19. Jahrhundert. Auch einige alte Möbel habe ich erstanden oder geerbt, die auch ihren Wert haben. Ferner habe ich auch noch Münzen. Nicht alle sind erste Sahne, aber einige sind nicht schlecht.

Da fällt mir ein - wir haben ja auch noch jede Menge altes Silberbesteck. Von Urgroßmuttern. Komplett für 12 Personen - in zweifacher Ausführung. Eins von meiner Freundin, eins von mir. Ist doch sicherlich auch nicht schlecht, oder?

Wenn ich so nachdenke, kommt einiges zusammen. Auch an alten Büchern von meinem Großvater - mit Goldschnitt und ledergebunden. Ganz ohne alles bin ich also nicht.

Was meinen Sie? Kann man mit diesen Dingen im Falle einer Hyperinflation etwas anfangen?


bzgl. einiger klimawissenschaftlicher Aussagen, hätten Sie sich getrost auf den breiten Konsens der Wissenschaft berufen dürfen, finde ich.

Bzgl. CO2 und Pflanzen sowie dem Sonneneinfluss auf das jetzige Klimageschehen habe ich Ihnen aus dem breiten seriösen Angebot, das rausgesucht was Stefan Ramstorf dazu geschrieben hat.

aus: http://www.pik-potsdam.de/~stefan/alvensleben_kommentar.html

1. Das CO2 nimmt zu

Die CO2-Zunahme in der Atmosphäre ist real – und außerordentlich günstig für das Pflanzenwachstum; eine weitere Zunahme ist im Interesse der Welternährung durchaus erwünscht. Experimente mit Pflanzen in künstlich CO22-angereicherten Atmosphären zeigen, daß mit einer Verdoppelung des CO2-Gehaltes Wachstumssteigerungen bei den meisten Pflanzen im Bereich 10 bis 80 % möglich sind – Holz, Blätter, Früchte, alles wächst besser. Es gibt keinen besseren Dünger. - ein "Umweltgift"?

Richtig: mehr CO2 ist bis zu einer gewissen Grenze günstig für viele Pflanzen, wenn auch nicht in dem genannten Ausmaß. Bei höherer Konzentration können sie ihre der Aufnahme von CO2 dienenden Blattöffnungen (Stomata) kleiner halten und verlieren dadurch weniger Wasser. Dieser Effekt ist in den Biosphärenmodellen berücksichtigt. Demgegenüber steht aber der Stress, unter den die Pflanzen durch den Klimawandel geraten. Anfangs (auch derzeit noch) überwiegen die positiven Effekte auf das Pflanzenwachstum, doch bei ungebremsten weiteren Klimawandel werden bald die negativen Auswirkungen überwiegen.

9. Einfluß der Sonne

Hier müssen wir zwischen direkten und indirekten Wirkungen, die von der Sonne ausgehen, unterscheiden. Die direkte Sonnenstrahlung schwankt über Jahrzehnte nur um etwa 0.1%, was an der Erdoberfläche Schwankungen des "Strahlungsantriebs" (Forcing) von 0.3 W/m² ausmacht.

Es ist zu begrüßen, dass Alvensleben hier die konkrete Zahl des solaren Forcings von 0.3 W/m² nennt. Noch besser wäre es gewesen, zum Vergleich das derzeit vom Menschen verursachte zusätzliche Forcing anzugeben: es beträgt 2.7 W/m². (Diese Zahl hätte Alvensleben nicht nur beim IPCC, sondern auch in dem von ihm offenbar eher geschätzten „Skeptiker“-Buch Klimafakten gefunden.)

Viel größer sind indirekte Wirkungen als Folge von Schwankungen des Sonnenmagnetfeldes, in das die Erde eingebettet ist. Folgendes geschieht dabei: Teilchen der Kosmischen Strahlung, die aus den Tiefen des Weltraums ständig in die Erdatmosphäre prasseln, erzeugen dort Ionen, die - genau wie schwebende Staubteilchen (Aerosole) - als Kondensationskerne für Wassertropfen dienen können. Das wechselnde Magnetfeld und der Sonnenwind schirmen Kosmische Strahlung mehr oder minder stark ab. Sie ändern damit die Tropfenbildung in der Atmosphäre und die Wolkenbedeckung der Erde.

Die Frage der indirekten Wirkungen der Sonne ist wichtig und wird (im Gegensatz zu den meisten anderen „Skeptiker“-Argumenten, die sich nur an Laien wenden) auch unter Wissenschaftlern ernsthaft diskutiert und erforscht. Allerdings ist Alvenslebens Darstellung des derzeitigen Kenntnis- und Diskussionsstandes nicht richtig. Er beginnt mit der Behauptung: "Viel größer sind indirekte Wirkungen..." Niemand weiß, wie groß eine solche indirekte Wirkung sein könnte, und ob sie schwächer oder stärker als die direkte Strahlungswirkung ist. Bislang ist nicht einmal der Nachweis gelungen, dass es überhaupt eine solche indirekte Wirkung gibt.
Im Jahre 1997 haben die dänischen Forscher Svensmark und Friis-Christensen, gestützt auf Satellitenmessungen der Wolkendecke seit 1979, den engen Zusammenhang zwischen außertropischer Wolkenbedeckung und sonnenmodulierter Kosmischer Strahlung nachgewiesen und veröffentlicht. Sie fanden einen Abkühlungseffekt von 1 bis 1.5 W/m² - 3 bis 5 mal so groß wie die Schwankungen der direkten Sonnenstrahlung.

Bei der zitierten Arbeit handelt es sich um eine reine Korrelation (also nur eine Ähnlichkeit im Kurvenverlauf von Wolkenbedeckung und kosmischer Strahlung), die aber aufgrund der nur kurzen Zeitreihe noch nicht sehr signifikant war (also auch Zufall sein konnte). Leider hat sich diese Korrelation im weiteren Verlauf der Messungen nicht bestätigt [6]. Weitere Korrelationen mit anderen Wolkendatensätzen (z.B., nur niedrige Wolken) sind seither publiziert und dann ebenfalls widerlegt worden. Meine persönliche Einschätzung dieser Diskussion:

(1) Zunächst hoffnungsvoll aussehende Korrelationen haben sich nicht bestätigt, eine überzeugende langfristige Korrelation wurde bislang nicht gefunden.
(2) Wolkenbildung über Kondensationskerne funktioniert rasch - innerhalb von Stunden. Daher müßte sich dieser Mechanismus auch bei kurzfristigen Schwankungen zeigen, nicht nur in den langen Klimatrends. Auf kurzen Zeitskalen findet man aber keine Korrelation zwischen Wolkendaten und den Schwankungen der kosmischen Strahlung [11].
(3) Berücksichtigt man nur die direkte Strahlungswirkung der Sonne im Modell, so erhält man bereits eine im Vergleich mit Paläodaten realistische Abkühlung in den Aktivitätsminima der Sonne (etwa dem Spörer-Minimum, Abbildung unter www.pik-potsdam.de/~stefan/ Publications/Other/klimageschichte.pdf) [7]. Wäre die Sonnenwirkung durch indirekte Effekte 5 mal so groß, so hätte das z.B. im Spörer-Minimum auch zu einer 5 mal größeren Abkühlung führen müssen, die aber so nicht stattgefunden hat. Wäre die Sonnenwirkung also erheblich stärker als bislang angenommen, so hätten wir aufeinmal erhebliche Probleme zu verstehen, warum die jüngere Klimageschichte nicht viel größere Schwankungen aufweist.

Diese Argumente sprechen dafür, dass die indirekte Sonnenwirkung nicht sehr stark sein kann.
Übrigens: selbst wenn die indirekte Sonnenwirkung 5 mal stärker ist als die direkte und damit 1.5 W/m² betragen würde, wäre dies immer noch nur etwa halb soviel wie der vom Menschen heute bereits verursachte Strahlungsantrieb von 2.7 W/m² (siehe oben); selbst dann würde also der menschliche Einfluss auf das Klima schon klar überwiegen.

Noch etwas: egal wie sehr die Sonnenwirkung verstärkt sein könnte – seit 60 Jahren hat die Sonnenaktivität nicht zugenommen, wie Prof. Sami Solanki, Direktor des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung und einer der führenden Experten auf diesem Gebiet, bestätigt.

Aber der "Dritte Ergebnisbericht" des IPCC befand noch 2001: "Mechanismen für die Verstärkung solarer Effekte auf das Klima sind vorgeschlagen worden, es fehlt ihnen aber bisher eine strenge theoretische oder beobachtungsseitige Basis". Daher wurden diese Effekte vom IPCC in seinen Klimamodellen nicht berücksichtigt - wohl einer der größten einzelnen Fehler in den Analysen der klimarelevanten Einflußgrößen.des IPCC. Wir sollten auch im Auge behalten, daß wir das Verhalten des solaren Magnetfeldes nicht voraussagen können. Es geht als großer Unsicherheitsfaktor in alle Modellrechnungen ein.

Ich kann der Einschätzung im IPCC-Bericht nur voll zustimmen – sie gilt auch jetzt (2004) noch uneingeschränkt. Übrigens: der IPCC-Bericht diskutiert publizierte Forschungsarbeiten. Wenn Alvensleben sagt "in seinen Klimamodellen nicht berücksichtigt" bedeutet dies nicht, dass das IPCC eigene Klimamodelle betreibt; es bedeutet einfach, dass noch kein Forscher in einem Modell einen solchen indirekten Sonneneffekt berücksichtigt hat, da bislang weder seine Existenz noch Stärke belegt ist. Es steht jedem (auch jedem "Klimaskeptiker") frei, ein solches Modell zu erstellen und zu publizieren; dann wird es auch im nächsten IPCC-Bericht diskutiert werden.

… ich hoffe Sie sind diesbezüglich nun „breiter“ informiert.

Der überwiegend menschengemachte Klimawandel könnte auch eine Chance darstellen, denn die Technik für ein breites Gegensteuern wäre da – nur haben wir noch nicht erkannt, dass auch unser Denken erneuerbar sein könnte.

Ein paar allgemeine Gedanken dazu finden Sie in meinem angehängten Beitrag.

Viele Grüße


Zitat:
"....und dass von dem Passagierjet, der das Pentagon getroffen haben soll, weder Flügel noch Leitwerk auf der Wiese vor dem Haus gefunden wurden, ist dabei schon gar nicht mehr relevant."
Aber vielleicht für den Flugzeug-Gebrauchtmarkt.
Denn irgendwo muß der Vogel doch abgeblieben sein.
Fliegt Bin Laden damit herum?

Ansonsten: "Ein Geschäft, das es überhaupt der gesamten Industrie erlaubt, die letzten drei Generationen ihrer Erzeugnisse, die noch in Betrieb sind, viel schneller technisch veralten zu lassen, als bisher angenommen"...
Tja, da dreht sich Vance Packard im Grabe um, denn von so viel "planned obsolescence" hätte er nie zu (alp)träumen sich getraut.

Nebeneffekt: Die Wohlhabenden bekommen jetzt mehr Verkehrsraum, denn die "überflüssige Biomasse Mensch" muss nicht auch noch die Fahrwege verstopfen. Über das warme Klima werden sie kalt enteignet.

Usw etc usf and so on...


Warum wohl rufen die Einpeitscher der privaten Rentenversicherungen und Fondsanbieter gerade heute penetrant Kauf Mich?

Vielleicht hat das ja damit zu tun, dass die Verluste desjenigen, der vor dem Crash rund und fett ist zwar absolut gesehen enorm hoch sind. Je mehr Gesamtsubstanz allerdings existiert, umso mehr bleibt jenseits des Absturzes übrig. Und: geschickt angelegt, z. B. durch den Kauf Hessischer Verwaltungsimmobilien oder Dresdner Wohnungen, hinreichend viel, zumindest jedoch eine hervorragende Startposition in die nächste Runde.

Ich allerdings fühle mich verunsichert: Konsequenterweise müsste ich meine - in knapp 30 Jahren fällige - private Rentenversicherung aufgrund mangelnden Vertrauens kündigen und den Rückkaufswert in Meißner Porzellan investieren. Aber - ich trau' mich nicht, was, wenn der Crash ausbleibt und sich später kein Mensch für Vasen, Aschenbecher und Mokkatassen interessiert?





zum Artikel "Paukenschlag No 11"