Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band II
Egon W. Kreutzer

Leseprobe

 

 

Die Arbeitslosigkeit,
ein unsinniger, verwirrender und irreführender Begriff.

Wer schon einmal arbeitslos war, und das sind gar nicht so wenige, der weiß, daß es nicht unbedingt die Arbeit ist, die man vermißt, sondern daß es der Lohn ist, der fehlt, und der weiß auch, daß der fehlende Lohn nicht so schlimm wäre, wenn man nur genügend Geld hätte. Gleichzeitig wird sich aber auch der, der immer Arbeit hatte, recht gut daran erinnern können, wie er an so manchem Tag nur darauf gewartet hat, daß diese schrecklichen acht Stunden doch zu Ende gehen möchten, und daß er an so manchem Wochenende sehnsuchtsvoll die Ziehung der Lottozahlen verfolgte, in der kleinen, aussichtslosen Hoffnung, mit sechs Richtigen nie wieder arbeiten zu müssen, denn eine Beschäftigung, die Spaß macht, würde er, wenn ihm denn danach sein sollte, schon finden...

Die Begriffe, mit denen wir umgangssprachlich zu hantieren haben, wenn es um das geht, was die Juristen der Finanzbehörden vorsichtig, aber schon viel korrekter, als "nichtselbständige Arbeit" bezeichnen und was im strafrechtlichen Sprachgebrauch ebenfalls zutreffend als "abhängig beschäftigt" umschrieben wird, sind von seltsamer Widersprüchlichkeit. Das liegt vermutlich daran, daß in unserem Sprachgebrauch immer noch jene Zeit lebendig ist, in der Arbeit als gottgefällige Lebenserfüllung angesehen wurde und das Nichtstun als sündhaftes Laster galt. Kein Wunder, daß seinerzeit derjenige, der im eigentlichen Sinne nicht arbeitete, sondern (lediglich) die Arbeit anderer zu seinem Nutzen einkaufte und nach seinen Vorstellungen organisierte, großen Wert darauf legte, als "Arbeit-Geber" einen Anteil am gottgefälligen Schaffen zu erlangen. So kam es, daß derjenige, der seine Arbeit gegen Lohn hin-gab, nicht mehr Arbeit-Geber heißen konnte, weil dieser Rollenname schon besetzt war. Es wäre nicht mehr als recht und billig und dem Verständnis nützlich gewesen, den Arbeiter weiterhin einfach nur als Arbeiter zu bezeichnen, oder man hätte ihn, wenn schon unbedingt neue Begriffe her mußten, der gleichen Logik folgend, auch als "Lohngeber" bezeichnen können. Damit konnten sich die "die Arbeit annehmenden" Arbeitgeber aber nicht anfreunden, und erklärten, dies sei ja wohl unlogisch, weil schließlich sie es seien, die den Lohn gäben, da müsse ein weniger verwirrender Begriff gefunden werden. Es kam wie es kommen mußte, die Arbeiter wurden zu Arbeitnehmern und Lohnempfängern, sie stehen also doppelt in der Schuld der Arbeitgeber, denn diese geben nicht nur die Arbeit, sondern obendrein auch noch den Lohn, was den Arbeiter, der in dieser Sprachlogik gar nichts geben kann, zu doppelter Dankbarkeit verpflichtet.

Das ist beileibe kein Witz! Diese prachtvolle, logisch-rhetorische Kunstfigur bringt den Arbeiter in die Klemme, die ihn Schuld empfinden läßt, sobald er eine Forderung zu stellen hat. Schließlich bekommt er von seinem Gönner doch schon Arbeit und Lohn und jetzt will er auch noch Freizeit, wie kann er nur so undankbar sein, und die Arbeit, die ihm geschenkt wird, zurückweisen?
Betrachten wir, nur zum Spaß, die vergleichbare Situation dessen, der in ein Unternehmen nicht seine Arbeit einbringt, sondern sein Geld. Beides ist unter dem Oberbegriff "Produktionsfaktor" durchaus gleichzusetzen! Wie schrecklich falsch klingt es uns hier im Ohr! Den Finanzier einen "Geldnehmer" zu nennen, lächerlich! Den Schuldner, als "Geldgeber" anzusprechen, das ist doch völlig verdreht! Wir kämen, und das ist jetzt der Punkt der höchsten Verwirrung, auch niemals auf die Idee, einen Finanzier, dessen Geld gerade nicht verliehen ist, weil ihm die angebotenen Zinsen zu niedrig sind, als einen Geldlosen zu bezeichnen, und ihn, unter Angabe seines Barvermögens, in einer Geldlosenstatistik aufzuführen.

Der Arbeiter, der seine volle Arbeitsfähigkeit hat, der sie, um Geld zu verdienen, auch gerne zur Verfügung stellen würde, den bezeichnen wir, ohne nachzudenken als arbeitslos, obwohl ihm eigentlich nur jemand fehlt, der bereit ist, seine Arbeit zu kaufen. Die gesamte Arbeitslosenstatistik ist also im Kern eine Statistik über diejenigen, die sich aus Geldmangel bereit erklären, für Geld das zu tun, was ein anderer von Ihnen verlangt. Verfälscht wird diese Geldlosen-Statistik nur durch die Wenigen, die zwar genügend Geld hätten, um auch ohne Einkommen aus nichtselbständiger Arbeit ganz gut über die Runden zu kommen, die aber trotzdem nicht auf Leistungen des Arbeitsamtes verzichten wollen. Doch damit nicht genug:
Rings um die Arbeitslosenstatistik wurde ein Denkgebäude errichtet, das Arbeitslosigkeit zuallererst und ohne große Mühe als das Versagen der Regierung erklärt, der vorgeworfen wird, die längst geforderten Bedingungen für erfolgreiches wirtschaftliches Handeln einfach nicht herzustellen. Daraus ergäben sich unzureichende Gewinne, und ein Unternehmen, das sich nicht richtig rentiert, brauche auch keine, oder nicht so viele oder doch wenigstens keine zusätzlichen Arbeitskräfte. Würde die Regierung nur immer alle Forderungen der Wirtschaft erfüllt haben, wir hätten seit 50 Jahren ein dauerhaftes Paradies der Vollbeschäftigung genießen können. Regierungen stehen aber regelmäßig vor dem Problem, sich irgendwann auch beim besten Willen eingestehen zu müssen, daß die Forderungen der Wirtschaft unter Berücksichtigung aller relevanten Rahmenbedingungen nicht zu erfüllen sind, jedenfalls nicht sofort und nicht in vollem Umfang.
Weil die wahren Zusammenhänge zu kompliziert und außerdem unbequem sind, und eine Lösung innerhalb einer Wahlperiode unmöglich ist, neigen die Regierungen dazu, der Wirtschaft weitgehend Recht zu geben, einen Teil der Forderungen zu erfüllen, und dann zu erklären, daß - nachdem die Regierung das ihre getan habe - nun die Bevölkerung, also die Arbeiter und insbesondere die Arbeitslosen, um die es ja ginge, endlich auch das ihre zu tun hätten, damit die Wirtschaft dann endlich tun könne, was sie wolle. Danach übertreffen sich Opposition und Regierung in der Auslegung dessen, was man von den Arbeitslosen erwartet. Wenn der Aufschwung nicht kommt, kann es leicht passieren, daß die Politiker mit Feuereifer unter den Arbeitslosen nach den Schuldigen suchen, weil diese "Schmarotzer" in einem viel zu gut gepolsterten "Sozialen Netz" nur die Wohltaten des Sozialstaates genießen, und sich darum drücken, die Konjunktur anzukurbeln - als ob sie das wirklich könnten.

"Wer arbeiten will", so tönt es allenthalben, "der wird auch Arbeit finden!" Zum Beweis wird dann darauf verwiesen, daß die Wirtschaft händeringend nach Fach- und Saisonarbeitern, nach Computer- und BioTech-Spezialisten suche, und daß noch nicht einmal die Finanzämter ausreichend personell besetzt seien.
Wer in den letzten Jahren in der Situation war, eine Stelle besetzen zu müssen, der hat erlebt, wie auf ein einziges Inserat hin Dutzende und oft auch Hunderte von Bewerbungen eingehen. Er hat diese Bewerbungen durchlesen und aussortieren müssen, bis die paar wenigen Bewerber übrig waren, die das Glück hatten, sich vorstellen zu dürfen. Er hat mit Menschen gesprochen, die zu wenig qualifiziert waren, aber auch die kleinste Chance nicht ungenutzt lassen wollten, und er hat mit Hoch- und Überqualifizierten gesprochen, die ebenfalls die kleinste Chance nicht ungenutzt lassen wollten. Außerdem hat er Bewerbungsgespräche mit Menschen führen müssen, die sehr schnell deutlich machten, daß sie eigentlich keine Arbeit suchten, aber - zum Nachweis ihres Bemühens - sich doch immer wieder auch bewerben und vorstellen müßten.
Es kann kein Zweifel daran bestehen, daß es wirkliche Arbeitslosigkeit gibt und wenn man versuchen will, abzuschätzen, wie hoch der Anteil derjenigen ist, die arbeitslos gemeldet sind, aber nicht arbeiten wollen, dann fallen zu allererst die "Frühpensionäre" ins Gewicht, deren Ex-Arbeitgeber schöne Pläne entwickelt haben, wie man sich unter Kostenbeteiligung des Staates frühzeitig von Menschen trennen kann, die als zu teuer eingeschätzt werden. Menschen, denen von ihrem Unternehmen ein Plan unterbreitet wurde, mit dem ihnen ein ausreichender Geldzufluß ohne Arbeit vorgerechnet wurde, Menschen, die deshalb glauben, mit Fug und Recht einen Anspruch auf Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit zu haben, obwohl sie nicht die Absicht haben, nochmals zu arbeiten. Hier sind die Unternehmer diejenigen, die den von ihnen stets angeprangerten Mißbrauch der Sozialsysteme selbst in ungeheurem Ausmaß vorangetrieben haben.
Darüber hinaus kann angenommen werden, daß etwa 5 bis 10% der Arbeitslosen nur das Arbeitslosengeld oder die Arbeitslosenhilfe einstecken, aber nicht wirklich arbeiten wollen. Daraus ergibt sich eine Relation von ungefähr 1/3 nicht arbeitswilliger zu etwa 2/3 arbeitswilliger Arbeitsloser, was bedeutet, daß (Stand August 2001) von einer Gesamtzahl von ca. 2,5 Millionen Menschen ausgegangen werden kann, die in Deutschland arbeiten wollen, aber keine Arbeit finden.
Die statistisch ausgewiesene Zahl der "Offenen Stellen" muß übrigens ebenfalls nach unten korrigiert werden, weil sie nicht nach der Art der Stellenangebote differenziert, und neben dem tatsächlichen, zusätzlichen Bedarf auch Pseudobedarfe mitzählt, die sich als Ausdruck des Verdrängungswettbewerbes (Verschiebung von Arbeitsplätzen), der natürlichen Fluktuation und einer raffinierten Form der Imagepflege (Stellenangebot als PR-Maßnahme) verfälschend auswirken. Wir können daher durchaus davon ausgehen, daß von einer Gesamtzahl von 500.000 angebotenen Stellen tatsächlich nur 200.000 arbeitsmarktwirksam als offene und zu besetzende Stellen zu Buche schlagen. Natürlich sind auch diese 200.000 Stellen nicht Tag für Tag unverändert die gleichen. Offene Stellen werden mit schöner Regelmäßigkeit besetzt, und neue offene Stellen kommen hinzu.

Auch Arbeitslose finden schließlich immer wieder einmal einen Job und gleichzeitig kommen wieder viele neue Arbeitslose dazu. Aus den Statistiken der Bundesanstalt für Arbeit geht hervor, daß sie jährlich mehrere Millionen Arbeitsuchende vermittelt. Diese Vermittlungserfolge sagen allerdings nur etwas über die extreme Dynamik des Arbeitsmarktes aus, nichts über eine Veränderung des Umfangs der Arbeitslosigkeit.

Was bleibt, ist die Erkenntnis, daß zur Zeit in Deutschland rund
2,5 Millionen geldlose und arbeitswillige Menschen von den Arbeitgebern nicht gebraucht werden.

Sie werden nicht gebraucht, weil es sich für die Wirtschaft und für die finanzierenden Banken und deren Geldgeber nicht lohnt, diese 2,500.000 Arbeits-plätze zu schaffen. Sie werden nicht gebraucht, weil die Nachfrage nach den Produkten dieser 2,500.000 Arbeitsplätze weltweit nicht vorhanden ist. Immerhin handelt es sich dabei um ein jährliches Umsatzvolumen in der Größenordnung von mindestens 150 bis 200 Milliarden Euro. Sollte das innerhalb Deutschlands abgenommen werden, müßte jeder Bürger (vom Kleinkind bis zum Greis) jährlich weitere Artikel im Wert von rund 2000 Euro verkonsumieren, bzw. jeder der rund 36 Millionen Erwerbstätigen müßte pro Jahr rund 5.000 € netto(!) mehr verdienen, um das bezahlen zu können . Wollten wir die sich ergebende Mehrproduktion exportieren, so entspräche das einer Steigerung des Exportvolumens um mindestens 25%!


Wer sich diese Zahlen vor Augen hält, und die aufgezeigten gigantischen Dimensionen zu würdigen vermag, wird die gesamte politische Auseinandersetzung der letzten 15 Jahre zum Thema Arbeitslosigkeit als das erkennen, was sie immer noch ist, nämlich pure Augenwischerei. Die Ursachen für den Rückgang der Beschäftigung liegen nun einmal nicht im unzureichenden wirtschaftspolitischen Bemühen der Bundesregierung und auch nicht darin, daß sich ein Teil der Bevölkerung ein Recht auf Faulheit herausnimmt. Die Ursache liegt darin, daß die Nachfrage nach Gütern und Leistungen weltweit kleiner ist, als die bei Vollbeschäftigung erreichbare Gesamtproduktion. Das war schon immer so, nur ist es den Industrienationen früher besser gelungen, diese Nachfrageschwäche aus dem eigenen Wirtschaftsraum herauszuhalten. Jetzt wächst global zusammen, was auf engstem Raum zusammenlebt und die globale Bilanz bringt es an den Tag, daß die Weltwirtschaft in Teilen auf "Wechselreiterei" gegründet ist. Wie schon im ersten Band von "Wolf's wahnwitziger Wirtschaftslehre" ausführlich dargelegt, sind die "Endbezahler" überfordert, wenn von ihnen verlangt wird, den Gesamtoutput der Wirtschaft zu Verkaufspreisen abzunehmen. Die Löhne können dafür nämlich nicht ausreichen, und weil das so ist, muß versucht werden, im internationalen Handel einen Vorteil für die eigene Volkswirtschaft zu Lasten der Handelspartner zu erringen. Dank Globalisierung schwindet diese Möglichkeit zusehends, und damit wächst zwangsläufig die Zahl der Arbeitslosen auch in den reichen Ländern.

Arbeitslosigkeit, das ist und bleibt ein unsinniger, verwirrender und irreführender Begriff!

Es ist unsinnig zu glauben, Arbeitgeber gäben dem Arbeitnehmer Arbeit und Lohn und der Arbeiter gäbe im Gegenzug gar nichts. Es ist irreführend, wenn Arbeitgeber und Regierung die Schuld an der schlechten Konjunktur ausgerechnet denen zuschieben, die als Arbeitslose am wenigsten damit zu tun haben. Es ist verwirrend, wenn die Arbeitslosigkeit von der damit verbundenen, bitteren Geldlosigkeit der Arbeitslosen gedanklich abgekoppelt wird.
Arbeitslosigkeit ist ein unsinniger, verwirrender und irreführender Begriff für die Geldlosigkeit vieler Menschen, die eine zwangsläufige, unvermeidliche Folge unseres Wirtschaftssystems ist. Arbeitslosigkeit ist eben grundsätzlich nicht das persönlich verschuldete Schicksal des Einzelnen, sondern der zwangsläufige, unvermeidliche Ausgleich für einen nicht gerechtfertigten Geldüberschuß bei anderen.
Was heißt das, "gerechtfertigter Geldüberschuß"? Mehr Geld, also Kaufkraft zu besitzen, nach allen Tauschvorgängen Geld übrig behalten, einen Überschuß anzusammeln, das ist dann gerechtfertigt, wenn dem eine entsprechende produktive Leistung zugrunde liegt. Der Unternehmer soll Gewinne machen und der Kapitalgeber Zinsen erhalten, aber eben nur in dem Maße, wie der Produktivitätsfortschritt das zuläßt und wie die Arbeiter und Angestellten ihrerseits direkt an der wachsenden Produktivität partizipieren. Dies kann eigentlich nur so geschehen, daß sowohl kürzere Arbeitszeiten, als auch steigende Löhne bzw. sinkende Preise ein "Mehr" an Lebensqualität ermöglichen und dabei die Kaufkraft aller Bürger stetig so gesteigert wird, daß der mögliche Umsatz nicht durch fehlendes Geld behindert wird. Leider hat sich unsere Wirtschaft so entwickelt, daß Kapitalgeber, Unternehmer und Leitende Angestellte immer größere Anteile des Produktivitätszuwachses für sich behalten können, während die Mitarbeiter über Löhne und Arbeitszeiten mit immer kleineren Anteilen zufrieden sein müssen. Daß die Lebensbedingungen der Arbeiter in Deutschland heute besser sind als vor 40 Jahren ist zwar richtig, aber das ist weder ein Beweis für ausreichende Gerechtigkeit, noch eine annehmbare Rechtfertigung für das weitaus stärkere Anwachsen der Einkünfte aus Gewerbebetrieb und Kapitalvermögen. Die Balance ist um einen Betrag von 300 bis 400 Milliarden DM p.a. zu Ungunsten der Beschäftigten gestört. Würde dieses Geld nicht in Steueroasen gebunkert, und von dort aus in wilden Spekulationsgeschäften um den Globus gejagt, wir könnten Vollbeschäftigung haben, bei einer durchschnittlichen Wochenarbeitszeit von 34 Stunden und danach auf weiteres Wachstum verzichten.
In vielen Ländern führt Geldlosigkeit auf direktem Wege vor die Alternative: "Hunger oder Kriminalität", und in deren Folge nicht selten auch zum Tode. Deutschland ist reich genug, um Geldlose soweit zu unterstützen, daß ein unauffälliges Überleben gesichert ist und der sogenannte soziale Frieden gewahrt bleibt. Es fragt sich nur, wie lange noch? Die folgenden Kapitel beleuchten die Arbeitslosigkeit im Detail.

Sie haben es schon längst vermutet: "Für die Wirtschaft ist ein gerüttet Maß an Arbeitslosigkeit ein Segen!". Aus der kurzen Sicht von Quartalsbericht und monatlicher Gewinnwarnung ist das dicke Ende überhaupt nicht zu erkennen. Ob vielleicht das Gerücht in Umlauf gebracht wurde, daß auch die Vergebung erlangen werden, die sich schlicht weigern, zu wissen, was sie tun?

Es ist ein Gerücht!




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Inhalt

 

Die Arbeitslosigkeit,

- ein unsinniger, verwirrender und irreführender Begriff 17
- ein knappes Wirtschaftsgut 27
- ein Katalysator für Mobilität und Flexibilität 35
- ein Bewertungsmaßstab für Arbeitsleistung 41
- eine einzigartige Chance und ein paradiesischer Zustand 47
- eine Folge der Rationalisierung 53
- eine Folge der Überbevölkerung 59
- ein Irrtum in der Planwirtschaft 61
- der Ursprung der Dienstleistung 65
- die Seite der Medaille, die wieder nach hinten gebracht werden sollte 71

Die Überbevölkerung,

- ein unsinniger, verwirrender und irreführender Begriff 79
- eine katholische Krankheit? 85
- ein afrikanisch, asiatisch, südamerikanisches Phänomen? 91
- ein Klassen- und Kastenproblem? 99
- ein Synonym für hohe Bevölkerungsdichte? 105
- eine Frage der Kaufkraft? 113
- ein Indiz für hohen Ressourcenverzehr? 121

Das Gesundheits- und Sozialwesen,

- ein unsinniger, verwirrender und irreführender Begriff 131
- eine Sünde wider die Evolution? 133
- eine deutsche Ungeschicklichkeit 141
- ein weltweiter Mangel? 153
- ein Motor für die positive Veränderung der Sterbetafeln? 159
- eine Frage der Kaufkraft? 165
- ein nichtkommunistisches System
außerhalb marktwirtschaftlicher Regeln? 171

Die großen Ziele 181

- Chancengleichheit 184
- Lebensqualität 192
- Fortschritt 203
- Lebensverlängerung 211
- Wissensvermehrung und Wissensgesellschaft 221
- Arbeitserleichterung 231
- Sieg über den Hunger 236
- Sieg über den Krieg 246
- Wohlstand für alle 251

 

Das Credo der Vernunft 255

- ein vernünftiges Wertesystem 258
- ein vernünftiges Anreizsystem 273
- ein vernünftiges Sanktionssystem 296
- Vernünftige gesellschaftliche Zielvereinbarungen 299
- Vernünftige gesellschaftliche Organisation 306
- Vernünftige gesellschaftliche Tabuisierungen 316
- Gott war gar nicht so schlecht 325
- auch ein weiser König ist nicht schlecht 333
- Jeder ist ganz alleine verantwortlich, für sich selbst und 338
ein bißchen auch für uns alle