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zum Jahreswechsel 2003 - 2004


Die Ballonfahrer
Deutschland bewegt sich

 

ein Stück aus der verworrenen Gegenwart zwischen den Jahren

von Egon W. Kreutzer
29.12.2003

 

Fern über dem Horizont tauchen sie auf. Klein, bunt, rund, kaum stecknadelkopfgroß. Ein Junge bleibt in stillem Staunen stehen.

"Da fliegt ein Ballon", ruft er, als er mit Staunen fertig ist und nun fürchtet, ein anderer könne ihm zuvorkommen, ihm den Ruhm des Erstentdeckers streitig machen.

"Oh ja, ein Ballon, ein Ballon!"

Die Kinder laufen zusammen, suchen den besten Beobachtungsplatz, und der Rentner, der vom Fenster aus auf den Spielplatz schaut, denkt gerührt: "Die Kinder. Deutschlands Zukunft. So schnell und so beweglich..."

 

"Da ist noch einer!"
"Wo, wo denn?"

Ein paar Minuten später sind es sieben oder acht bunte Kugeln. Alle ganz deutlich zu erkennen. Immer noch weit weg, aber deutlich zu erkennen. Aufgeblasene Hüllen, gigantischer Popanz, erfüllt von lauter heißer Luft.

"Leichter als Luft!" Der lutherische Pfarrer, schon seit Jahrzehnten völlig unspektakulär im Geiste einig mit einem jener frisch gekürten, neuen Besten Deutschlands, denkt an den Sonntag, formt seine Predigt. Aktuell soll sie sein.
"Ballonfahren ist aktuell", assoziiert er und seine Gedanken schweifen zurück bis in Tage Daniels in Babylon: "Das Menetekel. Gewogen, und zu leicht befunden. Ja, das ist es."

In seiner feinen runden Kinderschrift notiert er auf feinstem Kanzeleipapier: "Leichter als Luft, Spielball der Winde, gewogen und zu leicht befunden. Was will uns dieses Gleichnis sagen?"

 

Die Ballonfahrer treiben schnell auf den Spielplatz zu. Schon sind die Körbe zu erkennen, von Zeit zu Zeit scheint die Flamme eines Brenners grell auf, aber die Köpflein der Menschlein, unten in den Körblein, die von der heißen Luft getragen werden, sind klein und mit bloßem Auge noch lange nicht zu sehen.

Die Bilder auf den Hüllen kann man jetzt erkennen und die Schriften lesen. Selbstherrliche Botschaften auf der hauchdünnen Oberfläche dickwanstiger Luftkugeln. Einfache Botschaften. "Vorwärts!", steht da auf dem einen,
"Aufwärts!" auf dem anderen.
"Deutschland" - "bewegt sich" und überall
"Reform" - "Reform" - Reform".
"Bildungs-REFORM" - "Renten-REFORM" - "Steuer-REFORM".

Einprägsam aus wenigen Silben komponiert. Aber nichts dahinter. Nichts als heiße Luft. Der Pfarrer denkt an die fein durchdachten, logisch begründeten, über alle Maßen mutig und standhaft vorgetragenen 95 Thesen. Darf ich darüber heute überhaupt noch predigen? So, zum Beispiel: "Ein Junker Martin, heutzutage, was würde der uns sagen? Würde er die vom Ablasshandel befreite, reformierte evangelische Kirche ausgerechnet dadurch retten wollen, dass er die Kirchenfinanzen durch einen gesetzlich vorgeschriebenen Mindestablass aufbessert und dieses Machwerk dann kühn eine neue "Reform" nennt? Würde er 10 Euro pro Quartal von jedem Kirchgänger als Eintrittsgebühr in das Haus Gottes fordern und diejenigen draußen lassen, die es sich nicht leisten können? Würde er der fettfreien Suppe in den Armenküchen das Wort reden und sie zu einem ersten Schritt zu mehr Selbstveranwortung für den eigenen Hunger hochstilisieren? Oder würde er nur still mahnend neben den Reformern stehen, wie der präsidiale Bruder Johannes, der wohl mit einstimmt, in den Chor derer, die dringend nach jener Art Reformen rufen, die hautptsächlich aus tiefen und schmerzhaften Einschnitten und immer neuen Belastungen bestehen, der aber doch immerhin noch darum bittet, nicht alle Grausamkeiten auf einmal, sondern schön der Reihe nach zu verüben, damit das Volk auch mitkommt...?"

Der Pfarrer wischt seine Gedanken über die Unterschiede zwischen Reformen und Reformation, zwischen Ballonfahrern und Reformatoren mit einem resignierenden Seufzer vom Tisch. Er hat Schulden und ist auf seinen Job noch für viele Jahre angewiesen.

 

 

Der Rentner kann von seinem Fenster aus jetzt endlich auch sehen, was die Kinder auf dem Spielplatz schon lange vor ihm gesehen haben. "Ach so," sinniert er, "Luftballons. Das bewegt sie." Dann denkt er an Lakehurst und an die paar Augenblicke des Flammeninfernos, hört die sich überschlagende Stimme des Reporters, die sie so oft im Radio gesendet haben. "Es kommt nichts Gutes von den Ballons, nichts Gutes," murmelt er, schließt das Fenster und schaltet den Fernseher ein. Dort wiederholen sie schon wieder die Bilder vom elften Neunten. Brennende Türme. Ein verrückter Gedanke schießt ihm durch den Kopf. Doch er verbietet sich, ihn weiterzudenken.

Die Kinder streiten sich inzwischen darum, wer die Schriften als erster entziffern, die Bilder als erster deuten kann.

"Reformhaus Schmidt, da, der rote Ballon, der ist vom Reformhaus Schmidt."

 

Die Männer und Frauen, die hoch oben in den Körben stehen und geringschätzig den Wert ihres Landes taxieren, sind ratlos und laut. Sie reden brüllend miteinander. Einesteils, um die gnadenlose Stille zu brechen, die so leicht zum Spiegel der eigenen Nichtigkeit wird, wenn man sich auf sie einläßt, anderenteils aber und vor allem, damit diejenigen, die in den anderen Körben über den Himmel gleiten, auch hören, dass man wieder einmal sagt, was man schon immer gesagt hat, wie Angela Merkel, die in ihren Lehrjahren bei Papa Kohl kaum zu hören war, die aber, wenn man sie jetzt hört, damals so viel gesagt haben muss, dass man sich ernstlich fragt, warum ausgerechnet der politische Gegner nun auf das hören soll, was sie, wie sie sagt, jetzt immer noch sagt, weil sie es ja schon immer gesagt hat.

"Das sieht so tot und trostlos aus von hier oben."

"Blühende Landschaften, könnten das sein, blühende Landschaften, das habe ich immer schon gesagt."

"Früher rauchten die Schornsteine mit Erhards Zigarre um die Wette. Da war Bewegung. Aber heute?"

"Bush müsste man sein, der kann, wie er will."

"Stellt euch vor Genossen, wir hätten in der Verfassung die Kanzlerwahl per Gerichtsentscheid verankert. Alle blödsinnige Rücksichtnahme auf Mehrheiten, auf Stimmungen und Launen des Wahlvolks könnten wir einfach vergessen. Nie wieder Lügen müssen, einfach frei heraus sagen können, was man wirklich will und das dann auch ganz ungeniert einfach tun."

"Das wäre dann aber keine Demokratie mehr."

"Na und? Warum sollen wir als letzte noch hochhalten, was das Volk längst durchschaut hat? Warum gehen denn immer weniger zur Wahl? Die wissen doch genau, dass sie zwar wählen dürfen, aber in Wahrheit keine Wahl haben! Der Stoiber hätte im Ergebnis doch nichts anders gemacht. Oder?"

"Stimmt. Die ganze unnütze Mühe, einen Streit zu inszenieren, sollte man sich schenken, genauso wie die Farce mit der Versöhnung, äh mit der Vermittlung, also mit dem Ausschuss. Da muss man sich eine halbe Nacht um die Ohren hauen, damit die Medien ihre Show bekommen, nur für den Pöbel, und der zappt einfach weg..."

"Aber wir sind doch jetzt auf dem richtigen Weg."

"Ja, und das sieht auch das Volk ein."

"Wisst ihr, es klingt vielleicht paradox, aber wenn ich mir überlege, was die sich alles gefallen lassen, dann frage ich mich ernstlich, ob diese Pfeifen uns überhaupt wert sind."

"Ja, stimmt! Die würden sich sogar, Entschuldigung Herr Kollege, von einem Westerwelle noch vorführen lassen."

"Sage ich doch immer schon. Sie alle sind überqualifiziert. Radikale Kürzung der Schul- und Studienzeiten, mit vier Jahren einschulen, mit zwölf dann auf die Hammelherde loslassen, als Scheidungsanwalt, Struck-Berater oder Chefarzt. Da drauf ein Rhetorik-Seminar und fertig ist der Ministerpräsident, zwei Auslandsreisen noch, und du bist fertig für den Kanzlersessel - wie war das gleich bei Ihnen, mit Ihrem zweiten Bildungsweg?"

 

 

Die Ballons sind jetzt ganz nahe gekommen.

Bald werden sie direkt über dem Spielplatz sein. Der Junge, der immer noch stolz darauf ist, den ersten Ballon zuerst entdeckt zu haben, obwohl das sonst niemanden interessiert, steigt hoch in ein morsches Klettergerüst. Gebannt starrt er hinauf. Jetzt kann er die Gesichter erkennen und ihre Stimmen hören und voller Begeisterung fängt er an mit beiden Händen zu winken. "Willkommen! Willkommen", ruft er den Ballonfahrern zu und verliert erst das Gleichgewicht, dann ein paar Fetzen Haut an Knie und Hand, dann die Erschütterungsfreiheit des Gehirns und gleich darauf das Bewusstsein.

 

"Wir müssen runter und dem Jungen helfen."

"Niemals. Dann hängen uns die anderen ab. Es ist keine Zeit für Sentimentalitäten. Das Volk da unten wird doch wohl selbst in der Lage sein, für seine Verletzten zu sorgen."

"Aber wir haben die Mittel für die Rettungsdienste gekürzt, so schnell kommt da kein Sanitäter und unsere Hilfe wäre wirklich notwendig, sieht übel aus, wie der so daliegt!"

"Jetzt hören Sie doch auf! Das Notwendige tun, das ist ein alter Slogan, das haben wir früher versprochen. Jetzt beschränken wir uns auf das Wichtige."

"Richtig. Das Wichtige. Hätte ich fast vergessen, und was war das jetzt gleich, das Wichtige?"

"Richtig wichtig ist nur, dass wir nicht nachlassen, mit den Reformen. Wir haben dem Volk versprochen, dass es mit der Agenda 2010 noch längst nicht alles ausgestanden hat. Die unvermeidliche Fortführung der Globalisierung erfordert noch viel mehr Anstrengungen und Opfer von allen!"

"Von allen?"

"Na ja, von allem Volks halt, wie immer. Die anderen, die so genannten starken Schultern, hatten schließlich schon zu allen Zeiten an ihrem Reichtum genug zu tragen. Hahaha."

"Vergessen wir die Globalisierung nicht. Sind wir nicht aufgestiegen, um uns einen globalen Überblick zu verschaffen?"

"Ja verdammt noch mal, warum sind wir nicht längst auf Höhe gekommen?"

"Hat hier noch irgendjemand Angst vor dem Sommer und seinem heißen Winter? Werft die Brenner an, lasst uns abheben. Raus aus den Niederungen der Kleingeister, Bedenkenträger und schwerfälligen Betonköpfe."

Das wütende Fauchen der gleichzeitig angeworfenen Brenner, der helle Widerschein der heißen Flammen gerät zu einem beinahe überirdisch schönen Schauspiel.

Schnell schießen die überhitzten Ballonhüllen nach oben und reißen die Körbe mit ihren Insassen mit sich. Als der gestürzte Junge mit heftigem Kopfschmerz aus der Bewusstlosigkeit erwacht, stehen die Ballons, winzig klein wie Stecknadelköpfe am Himmel über dem Spielplatz.

 

 

Doch der kostbare Vorrat an brennbarem Gas ist im Nu verpulvert. Wie hätte es den Männern und Frauen in den Körben auch in den Sinn kommen können, dass ihnen jemals etwas fehlen könnte? Den Geist auf die Vorstellung von der Unendlichkeit aller Ressourcen beschränkt, gibt es für sie nichts, was mit Geld nicht zu beschaffen wäre und Geld beschaffen ist so einfach: Das Volk bezahlt die Zeche und ist dann auch noch dankbar für die Krümel.

Doch von oben gesehen stellt sich die Welt ganz anders dar.

"Ich kann, äh, auch, äh, mit der größten ähhh, Anstrengung immer noch nicht über den äh Horizont meines Zenits hinaussehen. Alles da unten ist, wenn ich, äh, richtig informiert bin, äh, also das ist Bayern und nicht ähh, Globalien, ähh. Gebt Feuer, Männer, wir müssen noch, ähh, höher."

Und während der weiß-blau-karierte Ballon ein letztes Mal steil nach oben schießt und den Rest seines Energievorrates in heiße Luft verwandelt, der dem Freistaat damit ebenso zügig abhanden kommt, wie so manches schöne Stück Staats- (oder ist es Volks-?) Eigentum zuvor, ist der Kanzlerballon von der vorhergegangenen Erhitzung so aufgebläht und überdehnt, dass sich in der Hülle Risse und Löcher bilden und das Gefährt schnell wieder an Höhe verliert.

Innerhalb weniger Minuten folgen alle Ballons dem Sinkflug des Rotgrünen. Sogar der Wirtschaftsballon, besetzt mit Hundt und Rogowsky und dem unvermeidlichen Beraterhaufen beginnt abzuschmieren. Der Banken- und Versicherungsballon erzittert wie von einer Riesenfaust geschüttelt unter der ungewohnten Beanspruchung. Pierer und Schumacher ergreifen die Flucht und lassen sich im fetten Siemens-Infineon-Ballon von einer plötzlich aufkommenden Strömung in Richtung Österreich und Fernost abtreiben.

Der Himmel hallt derweil wider von guten Ratschlägen, die sich die Ballonbesatzungen gegenseitig angedeihen lassen. Zuerst rufen sie aus alter Gewohnheit, einfach weiterhin das, was sie die ganze Zeit über gerufen hatten, nämlich:

"Wachstum, Wachstum!"
"Sie müssen für Wachstum sorgen!"
"Das würden wir ja gerne, aber Sie stellen sich doch quer!"

Aber als sich die Ballonhüllen trotz aller beschwörenden Wachstums-Rufe nicht mehr aufblähen wollen, verfallen die Besatzungen auf die naheliegendste Forderung und brüllen sich von Ballon zu Ballon zu:

"Wir brauchen einen Aufschwung! Wir müssen alles tun, für den Aufschwung! Deutschland braucht den Aufschwung!" Dass sie dabei sich mit Deutschland und Deutschland mit sich verwechseln, fällt ihnen in der allgemeinen Aufregung schon gar nicht mehr auf und selbst der Renter, der wieder an das Fenster getreten ist und der Pfarrer, der von der Vorahnung eines neuen Menetekels erfüllt ist, aber insbesondere auch der verletzte Junge, der sich nicht mehr bewegen kann und entsetzt befürchtet, dass ausgerechnet der Ballon mit den schwergewichtigtsten Insassen in wenigen Augenblicken direkt auf seinem geschundenen Körper niederkrachen wird, sie alle sind in diesem Augenblick der felsenfesten Überzeugung, es bräuchte ganz dringend einen Aufschwung. Dass die da oben, die so plötzlich, wie die ägyptischen Plagen auf das Land herunterkommen, sich für Deutschland halten, das ist den potenziell Betroffenen völlig egal, Hauptsache, die vereinigte Ballonfahrerschar schafft es, wenigstens noch einen winzigen Aufschwungs-Hopser hinzulegen und dann außerhalb der Ortschaft Bruch zu machen, statt ausgerechnet auf ihren Häusern und in ihren Gärten.

Der Optiker, der gleich zu Beginn der Aufführung ein großes Fernrohr auf der Straße aufgebaut hatte und gegen eine kleine Gebühr von 5 Euro einen Blick auf die prominenten Gesichter in den Körben feilbot, ist auch sonst ein kluger Mann. Als er bemerkt, dass die Lage der Ballonfahrer ganz kritisch wird, ruft er den Bruchpiloten zu, so laut er kann: "Ballaaaast abweeerfen!"

 

Es ist, als hätten die da oben nur darauf gewartet.

Wie die Berserker beginnen Sie damit, ihre Körbe zu entrümpeln.

Krankenversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung werden in Stücke gerissen und über Bord geworfen. Der Kündigungsschutz fällt in Trümmern zur Erde und die Zumutbarkeitsregeln für Langzeitsarbeitslose kommen gleich hinterher, die Steuergerechtigkeit zerhacken Sie wie mit dem Rasenmäher zu lauter kleinen Subventionen, die vor Kurzem noch niemand so genannt hätte, die Arbeitslosenhilfe fliegt in hohem Bogen davon und kracht am Boden in empfindliche Teile der Sozialhilfe, die das nicht überstehen kann.

Nun fangen sie sogar noch an, die Verfassung zu demontieren, doch weil sie es tunlichst vermeiden, die Körbe in denen sie selbst sitzen, ernsthaft zu beschädigen, bleiben am Ende alle Bundesländer und der Bundesrat ebenso erhalten, wie die Fördergelder für den Tabakanbau im Rheingau.

 

 

Den Optiker erwischt es, samt Fernrohr, zuerst. Ein bürokratisches Gewirr aus Gewerbesteuerpflicht, Kostensenkung in der gesetzlichen Krankenversicherung und der Verlust widerrechtlich erworbener Rentenansprüche aus erster Ehe verfinstern seine Zukunft nachhaltig.

In kürzester Zeit fordert der Abwurf von mehr und mehr Ballast aus den sinkenden Ballons unten am Boden, unter den kleinen Leuten, immer mehr Opfer. So klein kann einer gar nicht sein, dass er nicht von einem Brocken getroffen wird. Überstunden- und Nachtarbeitszuschläge, Kilometerpauschalen und Eigenheimzulagen zerplatzen auf den Straßen, durchschlagen die Dächer und ruinieren alles, was die Menschen sich in langen Jahren aufgebaut haben.

Aber so sehr die da oben sich auch bemühen, den Mangel an eigenen Auftriebskräften durch den Abwurf von Ballast auszugleichen, die Physik (die Vorsitzende hat übrigens Physik studiert, hätte es also wissen können, hat es aber aus grundsätzlichen Überlegungen heraus für schlicht unmöglich gehalten und daher auch nie gesagt), die Physik bleibt hart und unbestechlich.

Am Ende krachen die Ballons in kurzen Abständen auf die verheerte Stadt, nicht ohne auch noch im Untergang zu versuchen, das ganze Chaos mit ihren leeren Hüllen und den leeren Parolen darauf zu überdecken.

 

Morgen, wenn sich der Staub gelegt hat, werden die Reformgewinnler mit den starken Schultern ihre Off-Road-Fun-Cars aus den Garagen holen und von den Villen an den Hügeln rings um die Stadt herunterkommen in das Tal der Tränen und nachsehen, was aus den Trümmern noch zu holen ist.

Wetten, dass die ganz schnell darauf kommen werden, wie sich auch daraus wieder ein Gewinn machen lässt?

 

 

 

 

Nichts ist dringlicher, als Aufklärung.

Gerechtigkeit kann erst entstehen, wenn es der Mehrheit der Demokraten endlich gelingt, ihre eigenen Interessen zu erkennen und gemeinsam dafür einzutreten.

 

 

Ich freue mich,
dass auch Sie dazu beitragen.

In diesem Sinne:

Alles Gute für das Neue Jahr!

 

a


* 1949 im
oberfränkischen Neustadt bei Coburg



Egon W. Kreutzer
der Verfasser dieses Artikels
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