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 27.06.2003 RWE, das Umbaukonzept liegt vor. Es sollen 1000 Stellen abgebaut werden, nicht 10.000, wie es im Januar hies. Wir korrigieren.

 - 9000

 26.06.2003 Akzo Nobel Coatings GmbH, früher Lesonal 
Nachdem bereits weite Teile der Produktion nach Spanien verlagert sind, soll der Traditionsstandort Feuerbach jetzt geschlossen werden. Von noch verbliebenen 400 Mitarbeitern erwarten 100 die Kündigung, die übrigen sollen an andere Standorte umziehen.

 100

 13.06.2003 Verlagsgruppe Handelsblatt, Zeitungen, (VHB) die Redaktionen des «Handelsblatts» und der «Wirtschaftswoche» werden ausgedünnt, auch die Vermarktungs-Tochter GWP und der Datenbank- Dienstleister Genios müssen Federn lassen. Insgesamt baut die Verlagsgruppe weitere 70 Stellen ab.

 70

 13.06.2003 RWE, Energie und mehr, im Januar hieß es noch, der Konzernumbau würde 10.000 Stellen kosten, jetzt ist nur noch von 1.000 die Rede. Wenn sich das bestätigt, werden wir uns gerne korrigieren.  das wird möglicherweise weniger!
 13.06.2003 Deutsche Bahn, Schienentransporte,
Rekord: Mehdorn hat 8 Monate Verspätung
Der stellvertretende Aufsichtsratschef der Deutschen Bahn, Norbert Hansen, gleichzeitig Vorsitzender der Gewerkschaft Transnet, sagte Mitte Oktober 2002:
Nach konkreten Plänen könne mit dem Abbau von rund 40.000 Stellen gerechnet werden. Die haben wir am 16.10.02 erfasst.
Herr Mehdorn hat die Zahl gestern als Neuheit verkauft - sieht nach Stimmungsmache aus.

 längst gezählt

10.06.2003 RWE Umwelt, national aktiver Müllkutscher,
Nachdem Rheinisch-Westfälische Entsorgung im harten Preiswettbewerb inzwischen auch im bayrischen Landkreis Aichach-Friedberg die angestammten Arbeitsplätze vernichtet hat und nun mit der kapitalintensiven Ein-Mann-Müllkutsche nach den Tonnen greift, müssen jetzt 750 von derzeit 14.400 Stellen gestrichen werden, damit das Betriebsergebnis bis 2005 auf 142 Millionen Euro steigt. Interessante Zusatzinfo: RWE sagt: Das zum Jahresbeginn 2003 eingeführte Dosenpfand wird zu geringeren Abfallmengen führen und den Gewinn schmälern.
Ja, wer aus Dreck Geld macht, mag manches nicht, was anderen als saubere Lösung erscheint.

750

 10.06.2003 MTU, Triebwerke, will in München bis zu 350 Stellen streichen. Daimler Chrysler, "Mutter" der MTU will sich wahrscheinlich ganz von der Tochter trennen, die nachdem der Auftrag für Triebwerksteile für den Militärtransporter an den deutsch-europäischen Hersteller in trockenen Tüchern ist, nun noch abgespeckt wird, um das Wohlgefallen der ausländischen Investoren zu finden. JP-Morgan sucht schon nach dem Bräutigam. HDW - samt U-Boot-know-how ist auch schon bei den Amis. Da freut sich der Mr.President.

 350

 06.06.2003 Pfingsten, bewegliches Fest, ist es der Hl. Geist, der die Jobkiller lahm gelegt hat? Sicher nicht, jetzt steht die Urlaubszeit vor der Tür, da darf man nicht leichtsinnig entlassen. Immerhin, nach 8 Monaten, also 2/3 Jahr, scheint die Entlassungsankündigungswelle, die zum Auftakt Schröders zweiter Amtszeit losgetreten wurde, zum Stillstand gekommen zu sein.
Spannend wird es erst wieder nach der Sommerpause, wenn Druck gemacht werden muß, auf den Gesetzgebungsprozess zum Sozialabbau.
Wetten, dass?
Prognose:

bis zum 2. Oktober 03
(dann ist das erste Jahr der Aufzeichnung um)

wird
die Million
garantiert erreicht!
 31.05.2003 Koenig & Bauer, Druckmaschinen, keiner bleibt verschont, nach MAN Roland und Heidelberger Druck will nun auch der welt-drittgrößte Druchmaschinenhersteller die Kosten senken und entlassen. Die Werke Berlin und Kusel werden geschlossen, in Würzburg und Frankenthal entfallen je 120 Jobs. Insgesamt werden wohl noch in diesem Jahr 473 Stellen entfallen.

 473

 30.05.2003 Niedersachsen, altes Bundesland, Christian Wulff hat am Himmelfahrtsabend bei Maybrit Illner stolz verkündet, daß Niedersachsens Administration auf "zwei-stufig" umgebaut und daß er 6.000 Stellen abbauen will.

 6.000

 30.05.2003 Babcock Borsig, Maschinenbau, im Oktober 2002 sah es noch so aus, als könnten 16.800 von 21.000 Mitarbeitern ihre Jobs behalten. Jetzt kam das AUS für Babcock, ein Wust von Tochter- und Auffanggesellschaften verschleiert das Bild, es werden Investoren gesucht und die Abwicklung soll noch viele Jahre dauern. Das öffentliche Interesse konzentriert sich auf das Managment und die Untersuchungen der Staatsanwaltschaft, wir glauben, ohne zu Übertreiben nach 4.200 im Oktober 02 nun nochmals mindestens 8.000 Jobs als verloren ansehen zu dürfen.

 geschätzt 8.000

 26.05.2003 Sachsenring Fahrzeugtechnik GmbH,
114 Mitarbeitern läßt der Insolvenzverwalter stempeln gehen. Mit dem Rest (ca. 610) wird die Eigensanierung fortgeführt.

 114

 23.05.2003 Giesecke & Devrient, Spezialdruck, noch ein schwieriges Jahr steht bevor, in dem die Restrukturierung ohne einen festen Plan für den Personalabbau fortgesetzt werden soll. Letztes Jahr gab es ohne festen Plan 600 Jobs weniger. Nehmen wir also einfach an, daß es in 2003 genauso ausgehen wird.

 geschätzt 600

 23.05.2003 MAN Roland, Druckmaschinen, das schlechte I. Quartal verlant zusätzlichen Personalabbau, weitere 540 Jobs werden bis Jahresende gestrichen

 540

 21.05.2003 BFI-Bank Dresden, Geldschöpfung, von Aufsicht (Bafin) geschlossen. Die Bank, mit Zeigstelle in Würzburg und Stützpunkt in Luxemburg beschäftigte 45 Angestellte und etwa 400 Repräsentanten. Neben der Immobilien- finanzierung war das Bankhaus in der Vorfinanzierung der Provisionsaufwendungen vonVertriebsgesellschaften tätig. Bei solchen Geschäften kommt es leicht zu "strukturellen" Problemen...

 45

 20.05.2003. Alstom, Maschinenbau, ehemals ABB, in Mannheim sollen 700 Arbeitsplätze (Turbinen/ Generatoren/ Kraftwerksplanung) entfallen.

 700

 20.05.2003 Barry-Callebaut, Gubor-Schokolade, die beiden badischen Gubor-Schokoladenwerke des Barry-Callebaut-Konzerns in Müllheim und Münstertal werden im Herbst stillgelegt. 270 Jobs sind futsch.

 270

 20.05.2003 Comdirect Bank, Commerzbank-Tochter, weitere 125 Vollzeitstellen sind gefährdet.

 125

 15.05.2003 Philipp Morris, Zigaretten, wegen der Tabaksteuer könnte das Werk München geschlossen werden. Dort läßt der Konzern etwa 14% seiner deutschen Produktion herstellen. Begründung: Höhere Zigarettenpreise beleben das Geschäft der Schmuggler. Daß Philipp Morris gleichzeitig über eine Produktionsverlagerung nach Ost-Europa nachdenkt hat allerdings nur mit den dort niedrigeren Herstellungskosten zu tun.
Obwohl die SZ den möglichen Verlust mehrerer tausend Stellen in der ganzen Branche schreibt, bleiben wir realistisch und rechnen bei PM mit einem Abbau von 400 Stellen.

 400

 13.05.2003 BayWa, Agrar- und Baustoffhandel, auf Rekordkurs bei Umsatz und Ertrag und trotz WLZ-Übernahme immer noch höchst liquide und auf der Suche nach weiteren Übernahme-Kandidaten ist ein Musterbeispiel für die Vernichtung von Arbeitsplätzen bei stetigem Wachstum. Seit 1990 hat die Baywa ihren Umsatz verdoppelt und gleichzeitig rund 5.000 Stellen abgebaut. Auch in 2003 sollen wieder mindestens 300 Jobs gestrichen werden. Wo genau, ist noch offen.

 300

 13.05.2003 MAN, Maschinenbau/Nutzfahrzeuge, wegen der Konjunkturschwäche sollen bei Druckmaschinen, Bus-Bau und Dieselmotoren noch mehr Arbeitsplätze gestrichen werden. Wegen der gleichen Konjunkturschwäche ist der Umsatz gegenüber dem 1. Quartal 2002 um 5% gestiegen(?), das Ergebnis hat sich um 44 Millionen Euro verbessert. Im März war für 2003 die Streichung von 1000 Stellen angekündigt worden, auf Basis der Wirtschaftsdaten des Konzerns schätzen wir heute, daß in diesem Jahr nochmals rund 800 Jobs wegfallen sollen.

800

 13.05.2003 Dresdner Bank, Geld, das Filialensterben wird eingeläutet, 300 von 800 Zweigstellen fallen dem Rotstift zum Opfer. Seit Herbert Walters Ende März den Vorstandsvorsitz der Beraterbank übernommen hat, fühlen sich die Berater von McKinsey und Roland Berger dort wieder wie zu Hause.Hatte sich Walters Vorgänger noch mit einem Einsparvolumen von 1 Milliarde Euro zufrieden gegeben und im Oktober 2002 den Abbau von 14.000 Jobs angekündigt, will Walter mindestens 250 Millionen Euro einsparen, es gibt aber auch Gerüchte, die von Einsparungen von 500 Millionen alleine im IT-Bereich wissen wollen. Wir bleiben dran und melden heute nur die 3.000 Jobs, aus den Filialschließungen zu erwarten sind.

 3.000

 12.05.2003 Siemens, Elektro-nik, Heinrich von Pierer sieht kaum eine andere Möglichkeit, auf Lohnsteigerung zu reagieren, als deutschlandweit 16.000 bis 17.000 Stellen zu streichen. Etwa 4000 davon (ICN) waren bereits angekündigt, bevor diese Statistik am 2.10.2002 begonnen wurde. Weitere 2.800 haben wir seit dem 2.10. im Detail gemeldet, nun soll alleine die Kraftwerksparte (PG), im laufenden Geschäftsjahr durch weitere Stellenstreichungen eine Milliarde Euro einsparen. Wir ziehen aus diesen Meldungen den Schluß, daß Pierer mit hoher Wahrscheinlichkeit in 2003 noch etwa 10.000 deutsche Jobs vernichten wird.

 10.000

 07.05.2003 Bayerische Landesbank, Geldschöpfer,
schwierige Rechenoperationen: Wegen der Kirch-Pleite müssen, sagt die Bayern LB, weitere 700 Stellen abgebaut werden, insgesamt 1.000 bis Ende 2004. Am 18. 11.02 hieß es noch, es müssten insgesamt 700 Jobs verschwinden. Von diesen 700 sind bis jetzt offenbar 400 bereits weg, weswegen weitere 700 zusammen mit den noch offenen 300 wieder 1000 ergeben. Blieben also 700 nachzumelden, hätten wir das nicht schon am 11.4.03 geschafft.

alles schon gemeldet...

 05.05.2003 Kettner, Jagdausstatter, Beim Jagd- und Freizeit-Ausstatter Kettner wird das letzte Halali geblasen. Umsatzrückgang und ein schlechtes Weihnachtsgeschäft waren Anlaß, Insolvenz anzumelden. Für 750 Mitarbeiter in den 18 Filialen wird es eng.

 750

 30.04.2003 Hüttenwerke Kayser, Metallverhüttung,
Ein Drittel von 603 Mitarbeitern soll entlassen werden, das hat die Konzernmutter, die Norddeutsche Affinerie beschlossen. Für 201 Hüttenwerker hat der Muttertag heuer eine völlig neue Bedeutung.

 201

 30.04.2003 Lufthansa, Transport, die Lufthansa reduziert Arbeitszeit und Kapazität noch weiter. Die Arbeitszeit für das deutsche Bodenpersonal wird auf 35 Wochenstunden reduziert, weitere 15 Flugzeuge sollen stillgelegt werden.
Das entspricht in der Wirkung auf den Arbeitsmarkt nach unserer vorsichtigen Schätzung einem Abbau von rund 400 Jobs.

 geschätzt 400

 30.04.2003 Infineon, Halbleiter, "Die Rückkehr in die Gewinnzone hat oberste Priorität", meint Infineon-Chef Ulrich Schumacher und streicht - schneller als er mitsamt seinem Unternehmen ins Ausland flüchten kann - noch einmal 900 Jobs. Wieviel davon in Deutschland und wieviele er vor der Verlagerung der Zentrale noch nach Villach auslagern wird, läßt sich so genau nicht sagen. Wir nehmen daher die 900 in unsere Statistik auf.

 900

 25.04.2003 Software AG, Software, nach Umsatzrückgang und weiterhin negativem Ergebnis sollen 240 von 3000 Stellen abgebaut werden. Wieviele davon in Deutschland? Wir fürchten: alle 240

 240

 24.04.2003 Pharmacia, Pharmazeutika, weil die Pharmacia Corp. in New York vom US-amerikanischen Pharma Unternehmen
Pfizer geschluckt wurde, wird die Deutschland Zentrale von Pharmacia in Erlangen aufgegeben. Es entfallen 400 Jobs.
Global business as usual.

 400

 23.04.2003 Siemens, Elektro(-nik), der Elektroriese lehrt nun die eigenen Personalverwalter das Fürchten. Gemeinsam mit
McKinsey wurde das "Concert"-Projekt entwickelt, das durch Zentralisierung von Personalfunktionen bis zu 700 Stellen überflüssig machen soll. Ein Pilotprojekt startet in Kürze.

 700

 22.04.2003 Collection Software, Software, hat Insolvenz beantragt. Für 70 Mitarbeiter wird es ziemlich eng werden.

 70

 22.04.2003 Bayerische Zugspitzbahn, Touristik, der höchste Berg der Republik ist nicht der Schuldenberg, sondern die Zugspitze. Der letzte Sommer hat dort die Bilanzen verregnet, deshalb wird jetzt gespart, am Personal. 30 Jobs bei der Zugspitzbahn entfallen.

 30

 11.04.2003 Nokia, Mobiltelefone und mehr, von 1.800 Stellen, die der Konzern weltweit streicht, entfallen 70 auf die Netzwerksparte in Düsseldorf.

 70

 11.04.2003 Qualifizierung für Arbeitslose, Weiterbildungsträger, die Meldung war lange zu erwarten, nun wird zuverlässig geschätzt, daß die aus dem Hartz-Konzept stammenden Maßnahmen - zur pauschalen Kürzung (20%) der Mittel und zur rigorosen Einschränkung der Zulassung von Weiterbildungsmaßnahmen - bei den Weiterbildungsträgern voll durchschlagen werden. Das heißt, daß ungefähr ein Fünftel der 200.000 Stellen akut gefährdet ist. Mehrere hundert Dozenten und Trainer haben sich bereits vorsorglich arbeitslos gemeldet. Hartz geht also auch hier unmittelbar und mit Wucht nach hinten los. Ob es dem Kanzler irgendwann auch auffallen wird?

 40.000

 11.04.2003 Banken, Geldgewerbe, nach dem massiven Stellenabbau bei den privaten Geschäftsbanken, der bereits mehrere zehntausend Stellen gekostet hat, spüren jetzt auch die Mitarbeiter der staatlichen und kommunalen Institute den rauhen Wind, der im Sog der Implosion einer gigantischen Spekulationsblase durch die Finanzwirtschaft weht. Jürgen Sengera, Chef der WestLB glaubt nicht, daß der angekündigte Abbau von 3.300 Stellen bei Nord- und West-, BayernLB und der LBBW ausreichen. Er rechnet damit, daß den Sparplänen insgesamt bis zu 4.200 Mitarbeiter zum Opfer fallen werden. Das glauben wir Herrn Sengera und melden pauschal die geplante Vernichtung von weiteren 1.100 Arbeitsplätzen nach.

 pauschal 1.100

 11.04.2003 WestLB, Landesbank, bis Ende des Jahres entfallen mindestens 1500 von 8700 Arbeitsplätzen.

 1.500

 11.04.2003 LBBW, Landesbank Baden-Württemberg, bis Ende 2004 sollen rund 700 von 9300 Jobs gestrichen werden. Die Bank wird sich weitgehend aus dem Geschäft mit Privat- und Firmenkunden zurückziehen, um Kosten zu senken.

 700

 11.04.2003 BayernLB, Landesbank, will ihre Niederlassungen in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin schließen. Das kostet 200 Arbeitsplätze, weitere 500 Jobs entfallen in anderen Bereichen der Bank. Die BayernLB hat Vorsorge für faule Kredite im Volumen von 2,3 Milliarden Euro zu leisten. Da sind Einsparungen auf der Personalseite unvermeidlich.

 700

 11.04.2003 NordLB, Landesbank, bis Ende 2005 werden 400 von jetzt 4000 Stellen gestrichen. Die EU, jene undurchsichtige, kapitalfreundliche Bürokratie ohne echte demokratische Legitimation hat die Staatshaftung für die Kundeneinlagen der Landesbanken verboten, was im großen und reichen Deutschland über Jahrzehnte problemlos funktionierte ist nun gegenüber den Staaten, die solche Stabilisierungsfunktionen nicht leisten konnten, als Wettbewerbsverzerrung erkannt worden. Folgerichtig bereitet sich die NordLB Mit dem Stellenabbau auf den Wegfall der Gewährträgerhaftung vor.

 400

 04.04.2003 Behinderten-Werkstätten, bundesweit werden rund 8.000 Arbeitsplätze in Behindertenwerkstätten wegfallen, weil die Bundesanstalt für Arbeit spart wo sie kann und die notwendigen Zuschüsse und Finanzierungszusagen gestrichen hat. Florian Gerster macht die Drecksarbeit aus dem Hartzkonzept hier offenbar besonders gründlich. Der Behindertenbeauftragte des Bundes, Karl Hermann Haack, kritisierte den Sparkurs Gersters als skandalös. Doch der Kanzler bleibt zuversichtlich, daß es ihm irgendwie doch noch gelingen wird, Arbeit und Wachstum herbeizusparen.

 8.000
besonders schmerzliche

 04.04.2003 Promarkt, Konsumelektronik, macht die Schotten dicht. Mit deutlich bereinigtem Sortiment und Personalabbau reagiert Promarkt auf den immer schneller fortschreitenden Zusammenbruch der Binnenkaufkraft. Die Insolvenz kann wohl noch vermieden werden, weil der Ex-Eigentümer, die Kingfisher-Gruppe, das Unternehmen immer noch mit hohen zweistelligen Millionenbeträgen stützt. Im gesamten Bundesgebiet gibt es 92 Promarkt Filialen mit insgesamt 3.000 Beschäftigten. Wir schätzen den geplanten Personalabbau bundesweit auf mindestens 400 Stellen. Alleine bei den besonders betroffenen 17 Märkten in Südwestdeutschland sollen 15-20 der dort beschäftigten 553 Mitarbeitern ihren Job verlieren.

geschätzt 400

 03.04.2003 Evangelische Landeskirche Bayern, Glaube und Sinnvermittlung, auch den Kirchen geht das Geld aus. In Bayern fehlen der evangelischen Kirche bis 2006 jährlich 100 Millionen Euro. Schade, dass den Synodalen in Würzburg ein göttlicher Ratschlag verwehrt blieb. So machen sie es eben wie alle anderen auch und werfen 1.200 Mitarbeiter hinaus. Ob dabei entschuldigend auf Martin Luther verwiesen wurde "Hier stehe ich, ich kann nicht anders", ist nicht überliefert.

 1.200

 01.04.2003 Mittelrhein-Verlag, Rhein-Zeitung, wegen der anhaltenden Flaute im Anzeigengeschäft will sich der Verlag von 81 seiner 900 Mitarbeiter trennen.

 81

 01.04.2003 Meyer Werft, Schiffbau im Binnenland, 800 von 2600 Mitarbeitern müssen gehen. Es fehlt an Aufträgen.

800

     
 ARCHIV Ankündigungen vom 01.02.2003 bis 31.03.2003

 36.503

 ARCHIV Ankündigungen vom 11.12.2002 bis 31.1.2003

 93.006

ARCHIV Ankündigungen vom 31.10. bis 10.12.2002

440.062

 ARCHIV Ankündigungen vom 11. bis 30.10.2002

102.573

 ARCHIV Ankündigungen vom 2. bis 10.10.2002

 95.235