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Egon W. Kreutzer

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Home Kommentare zu aktuellen Themen Bücher u. Manuskripte
von Egon W. Kreutzer
Sie haben ein Manuskript? Wie das Geld funktioniert 
Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland
Insolvenzen, angekündigter und absehbarer Stellenabbau seit 02.10.2002
In der Liste werden - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen aus den Medien erfaßt und ausge- wertet. Für die Richtigkeit der Angaben und für eventuelle Abweichungen vom tatsächlich eintretenden Ausmaß der Arbeitsplatzvernichtung kann keine Gewähr übernommen werden, jegliche Haftung für Schäden, die evtl. aus der Nutzung dieser Informationen entstehen, wird ausgeschlossen. copyright: Egon W. Kreutzer

Was sollte der Staat tun?

 Läßt sich Wachstum herbeisparen?


Vermögenssteuer
Warum nicht?

Woher kommt das 
Haushaltsdefizit

Ist das schon die Deflation?
20.02.2004 bis 31.03.2004 Summe aus 40 Tagen:
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117.773

 31.03.2004 IMB Metallbau und Fassadentechnik GmbH, Deggendorf, musste Insolvenz anmelden. 28 Arbeitsplätze sind betroffen.

28

 31.03.2004 Niedersachsen, die Landeshäfen sollen ab 2005 als privatrechtliche Gesellschaft geführt werden. Von 770 Beschäftigten sollen in den nächsten Jahren 70 durch natürliche Fluktuation abgebaut werden.

70

 31.03.2004 Bankhaus Löbbecke, vor drei Monaten von der Hamburger Bank M.M. Warburg übernommen, entläßt 2/3 der Mitarbeiter, Synergie kostet in diesem Fall 90 Arbeitsplätze.

90

 31.03.2004 Sparkasse Delitzsch-Eilenburg, kommunale Geldsammelstelle, fusioniert mit der Sparkasse Leipzig. Es wird selbstverständlich Stellenabbau geben, nur wieviel, wollen die Leipziger noch nicht sagen. Wir schätzen, dass 15% der 328 Jobs als Synergieeffekt verdampfen.
Am Rande bemerkt:
Über die Zukunft der mit Hilfe der Sparkasse Delitzsch geplanten Regionalwährung war nichts zu hören.

geschätzt 49

 30.03.2004 SVZ, Sekundärrohstoff-Verwertungs-Zentrum Schwarze Pumpe, dringend benötigte 7,5 Millionen Euro Kredit auf der einen Seite, langwierige Entscheidungsprozesse auf der anderen Seite werden vorraussichtlich in wenigen Tagen zum Inslovenzantrag führen. Betroffen sind 340 Arbeitsplätze.

340

 30.03.2004 Seefelder Möbelwerkstätten, insolvent, betroffen sind 42 Mitarbeiter.

42

 30.03.2004 Verse Wiebe, Mode-Hersteller, schließt alle acht Mode-Service-Center von Hamburg bis München. Damit verbunden sind bis zu 30 Kündigungen.

30

 30.03.2004 GKN Driveline, Autozulieferer, Offenbach, 100 von etwa 2 100 Stellen werden gestrichen.

100

 30.03.2004 Caritas, caritative Vereinigung, Die Mitarbeiter des Caritasverbandes Moers-Xanten bangen um ihren Arbeitsplatz.Rund 30 von 170 Beschäftigten erhielten eine schriftliche "Vorwarnung". Betriebsbedingte Gründe. Verband muss sparen.

 30

     
 29.03.2004 Die Ziele und Pläne der Ministerpräsidenten:

Bitte schön langsam lesen, es lohnt sich!


Die Süddeutsche Zeitung vom 29. März 2004, berichtet lapidar auf Seite 6:

...CDU und CSU zeigten sich am Wochenende überzeugt, dass der Öffentliche Dienst mit verlängerten Arbeitszeiten Vorreiter für andere Wirtschaftszweige werde. Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) sagte dem Deutschlandfunk, bei Unternehmen mit hohen Belastungen müsse man auch mit einer Ausweitung der Beschäftigungszeiten reagieren, um eine Verlagerung von Jobs ins Ausland zu verhindern. CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer sagte der Berliner Morgenpost: "Ein bis zwei Stunden Mehrarbeit pro Woche ist der verträglichste Weg, um die Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland zu erhöhen und gleichzeitig das Einkommen der Beschäftigten zu sichern." Der deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) äußerte die Erwartung, dass längere Wochenarbeitszeiten im Öffentlichen Dienst auch Spielräume für Steuersenkungen mit sich brächten.
....Dies werde "für die anderen Wirtschaftszweige nicht ohne Auswirkung bleiben", sagte Bayerns Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) der Bild am Sonntag. Die Kündigung der Tarifverträge werde "die Arbeitswelt in Deutschland verändern." Stoiber sagte, Verdi müsse "die Lebenswirklichkeit bei uns zur Kenntnis nehmen." Der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) sagte, es müsse "ein Umdenken in den Köpfen, in den Mentalitäten stattfinden". Es sei besser, 40 Stunden zu arbeiten, als einen Anspruch auf 35 Stunden, aber keinen Arbeitsplatz zu haben, sagte Wulff im Deutschlandradio. DIHK Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben sagte der Welt am Sonntag, zwei Stunden Mehrarbeit pro Woche könnten "die Betriebe wettbewerbsfähiger machen und zusätzliche Chancen auf den Weltmärkten eröffnen".
Was ist das,

wenn es keine

Kampfansage ist?
     
 29.03.2004

Alle Bundesländer, haben den Tarifvertrag über die Arbeitszeit ihrer Angestellten und Arbeiter gekündigt. Die angestrebte Rückkehr zur 42-Stunden-Woche kostet rund 50.000 Arbeitsplätze im Öffentlichen Dienst der Länder.

Damit werden die Länderverwaltungen endlich wieder international konkurrenzfähig, und das schafft Arbeitsplätze.
Spätestens wenn Edmund Stoiber die Ausschreibung für die Gesamtverwaltung Namibias gewinnt und Brandenburgische Beamte die Verwaltungsgeschäfte von Usbekistan übernommen haben, ist die Vollbeschäftigung wieder erreicht.

Die Verlängerung der Wochenarbeitszeit ist der erklärte politische Sparwille. Es gibt weder eine parlamentarische Opposition, noch sonst eine relevante gesellschaftliche Kraft, die sich dagegen ernsthaft wehrt. Mit welcher Berechtigung hoffen Sie, das ließe sich noch aufhalten?

Und wenn die Wirtschaft mitzieht - die Politik versteht sich ja nur als
Wegbereiter - dann entspricht jede zusätzliche Wochenstunde dem Verlust von 1 Million Arbeitsplätzen.

50.000
(ohne Hessen)

 29.03.2004 Hessen, Bundesland, nachdem Roland Koch in landesherrlicher Machtvollkommenheit seine Beamten zum Jahresbeginn auf die 42-Stunden-Woche verpflichtet hat, sorgt er sich nun um die Gerechtigkeit.
Da muss man schon ein hartgesottener Querdenker sein, wenn man die Bemühungen um Gleichberechtigung zwischen Beamten, Angestellten und Arbeitern nicht als soziale Großtat feiern will. 60.000 Arbeiter und Angestellte hat Hessen. Die geforderte Mehrarbeit entspricht 5.000 Planstellen.

5.000

 29.03.2004 BSHG,  Bosch-Siemens-Hausgeräte, der weltweit viertgrößte Haushaltsgeräteproduzent, will in der Produktion sowie in der Unternehmenszentrale in München 3.000 Arbeitsplätze abbauen, der Belegschaft wird freigestellt, durch Akzeptanz längerer Arbeitszeiten und Lohnkürzungen dazu beizutragen, dass nur 1.500 Jobs abgebaut werden.
Das ist schließlich ein freies Land, da wird doch niemand zur Schwarzarbeit gezwungen, (umsonst, nach Feierabend, keine Steuer, keine Sozialversicherung, was ist Schwarzarbiet anderes?), da kann sich doch jeder auch bei der nächsten PSA anstellen.

3.000

 27.03.2004 Deponiebetriebsgesellschaft Gröbern, die Sortieranlage ist geschlossen. 30 Mitarbeiter haben ihre Arbeit verloren. Im kommenden Jahr drohen möglicherweise weitere Entlassungen.

30

 27.03.2004 ABB, Technologiekonzern, Anfang 2003 hatte die deutsche Tocher des schwedisch-schweizerischen Konzerns noch 18.000 Mitarbeiter, durch Auslagerungen, Verkäufe und Stellenabbau sind daraus im Laufe eines Jahres 14.300 geworden. Nächstes Jahr sollen es weniger als 12.000 sein.

2.301

 26.03.2004 Kunert, Strümpfe, nach 284 Stellen im letzten Jahr (die wir nachmelden müssen) stehen in 2004 weniger als 100 auf der Streichliste. Vielleicht 90?

374

 26.03.2004 Porzellanfabrik Friesland,  Varel, Insolvenz, betroffen sind 175 Arbeitsplätze

175

 26.03.2004 Prettl-Noma Systems GmbH, Bedienelemente, 76 von 230 Mitarbeitern werden in Neuruppin abgebaut, "...um den Standort und das hiesige Hähdquahder halten zu können", sagte Firmensprecher Thomas Lenz.

76

 25.03.2004 US Army, robuste Diplomatie, nach Informationen des Spiegel wird die Hälfte der etwa 70.000 in Deutschland stationierten US-Soldaten gehen, jedoch nicht "home", sondern ostwärts. Die definitive Entscheidung wird in zwei Monaten erwartet. Als Kollateralschaden wird der Verlust von rund 2.900 Arbeitsplätzen deutscher Zivilbeschäftiger hingenommen werden müssen.

 geschätzt 2.900

 25.03.2004 Witten, Kommune, typischer Einzelfall von Hunderten, die nie in dieser Statsitik auftauchen: Der Landtag beschließt, die Arbeitszeit von 38,5 auf 41 Stunden in der Woche zu erhöhen. Karl-Heinz Göbel, der Leiter des Organisations- und Personalamts bei der Stadt sagt dazu: "Wir nehmen die im gesamten Haus verteilte Mehrarbeitszeit gerne entgegen." 300 Beamte seien in Witten von der neuen 41-Stunden-Woche betroffen. Addiere man deren zusätzliche Arbeitszeit, ergebe das 15 Stellen. Stellen, die jetzt längerfristig eingespart werden sollen. Laut Göbel waren im Zuge des Stellenabbaus im Januar diesen Jahres ohnehin bereits 27 Mitarbeiter weniger als im Januar vergangenen Jahres beschäftigt.
Wir halten fest: Arbeitszeitverlängerung vernichtet Jobs,
und melden die bisherigen 27 und die künftigen 15

42

 25.03.2004 GVW, Garnveredelungswerke, Goch, noch in diesem Jahr wird das Unternehmen geschossen. 165 Arbeitsplätze fallen weg.

165

 25.03.2004 Rostock, Kommune, bis 2010 sollen 700 Stellen abgebaut werden. Wir hatten davon bisher 49 Stellen bei der Stadtentsorgung erfasst, bleiben 651 nachzumelden.

651

 25.03.2004 BASF Schwarzheide GmbH, Chemie, (drittgrößtes europäische Werk des weltweit größten Chemiekonzerns)
Umatz 2003 761 Millionen Euro (+17,8% gegen Vorjahr) ausgewiesener Gewinn 59 Millionen Euro vor Steuern =7,75% Umsatzrendite, Personalstand Ende 2003: 2187 Mitarbeiter, 79 weniger als ein Jahr zuvor. Abbau also 3,5 Prozent. Gewinn pro Mitarbeiter: 27.000 Euro. Für 2004 ist ein weiterer Abbau auf rund 2.100 Stellen vorgesehen. Wir melden für 03 und 04 in Summe 160

160

 24.03.2004 HKM, Stahlhütte, auf der Hütte von HKM in Huckingen brummt es seit Wochen. Volle Auslastung, die Stahl-Kunden geben sich die Klinke in die Hand. In dieser Phase will die Geschäftsführung mehr Produktivität und geringere Kosten - auch durch den Abbau von Arbeitsplätzen. Durch ein Produktivitätssteigerungsprogramm (PSP) sollen dauerhaft rund 100 Millionen E eingespart werden. Der Betriebsrat rechnet bereits in den ersten beiden Stufen des Programms mit dem Abbau von bis zu 600 Arbeitsplätzen.

600

 24.03.2004 Kirchenbezirk Großenhain, Seelenheil, bis 30. Juni muss die Superintendentur Großenhain der Landeskirche einen neuen Personalplan vorlegen. Von jetzt 23 Vollzeit-Stellen sollen 20 bestehen bleiben, von 13 Gemeindepädagogen noch neun und von jetzt sieben Kirchenmusikern fünf. „Es wird sicherlich Kündigungen geben.

 9

 24.03.2004 Sparkassengruppe Köln, durch Zusammenschluss mit der Sparkasse Bonn werden im gemeinsamen Institut rund 200 Stellen „abgeschmolzen“. Die Sparkassen Leverkusen und Düsseldorf stehen als nächste auf der Liste der Begehrlichkeiten.

200

 24.03.2004 Möbel Kraft, Bad Segeberg, wird rund 450 Stellen abbauen. Nachdem sich die neuen Teilhaber (aha!) einen ersten Überblick über die Situation verschafft hatten, mussten sie feststellen, das die wirtschaftliche Situation bei Kraft deutlich schlechter sei als zunächst angenommen. (Wer kauft sich wohl so blind und blauäugig in ein marodes Unternehmen ein? Der Mann heißt Kurt Krieger, ihm gehört bereits die Möbelkette Höffner, man hätte ihm also durchaus etwas mehr Durchblick zugetraut).
Die schleswig-holsteinische Landesregierung reagierte dem Vernehmen nach mit Bedauern auf die Entscheidung
.

450

 24.03.2004 Elastogran, Polyurethansysteme, BASF-Tochter, der Olchinger Elastogran-Standort wird geschlossen. 157 Arbeitsplätze gehen verloren.

157

 24.03.2004 Görlitz, Kommune,  ein Konsolidierungskonzept für den Stadthaushalt soll über massiven Personalabbau das strukturelle Defizit der Stadt vermindern. Etwa ein Drittel der Personalstellen in der Verwaltung müssen abgebaut werden. Bei gegenwärtig 793 Stellen wären das also etwa 265 Stellen. Es könnten allerdings über einen Zeitraum von zehn Jahren auch zwei Drittel aller bisherigen Verwaltungsstellen gestrichen werden. Wir legen uns dazwischen und melden den Abbau einer Hälfte.

396

Wolf's
wahnwitzige
Wirtschaftslehre

 Stellenabbau ist kein Zufall.
die beiden Bände meiner
"wahnwitzigen Wirtschaftslehre" helfen zu verstehen, was wirklich abgeht.
Egon W. Kreutzer
mehr darüber?

hier !
 23.03.2004 Dorint, Hotelkette, im laufenden Jahr soll die Belegschaft um 200 Mitarbeiter verkleinert werden.

200

 23.03.2004 Fibercore Jena AG, Glasfasern, hat Insolvenzantrag gestellt. Bereits im vergangenen Jahr meldete die amerikanische Muttergesellschaft Fibercore Inc. aus Charlton/Massachusetts Insolvenz an. Die für die deutsche Tochter zugesagten Mittel blieben deshalb aus.
125 Mitarbeiter sind betroffen.

125

 23.03.2004 Zemag-01 GmbH, Maschinenbau, drei Jahre nach der Neugründung ist die traditionsreiche Zeitzer Maschinen- und Anlagenbaufirma Zemag wieder insolvent. Betroffen sind 96 Mitarbeiter.

96

 23.03.2004 Ruhr-Zink, die Belegschaft wird von derzeit 218 Mitarbeitern auf 195 verkleinert. Einige gehen in Altersteilzeit, 20 Mitarbeiter erhalten zum 31. März die Kündigung.

23

 23.03.2004 SMS, Anlagenbau, was sind Verluste?
Bei Walzstraßen bleibt SMS unter seinen Möglichkeiten, schwerwiegende Management-Versäumnisse haben zu einem erheblichen Verlust in der Kunststoffsparte geführt, Ein erheblicher Bereinigungsbedarf besteht z.B. darin, dass SMS in Mexiko uneinbringbare offene Forderungen von sieben Millionen Euro verbucht. Von den auch weiterhin notwendigen Anpassungsmaßnahmen ohne große Entlassungen waren im Gechäftsjahr 2003 weltweit 400 der vordem 9.900 Beschäftigten betroffen. Im Bereich Hütten- und Walzwerkstechnik hat SMS rund 260 Stellen in den ausländischen Tochtergesellschaften und rund 270 in Deutschland abgebaut.
Wir rechnen diese plus 200 geschätzt für 2004.
Nun, alle diese schlimmen Verluste haben nicht verhindern können, dass sich die Beteiligung, die MAN an SMS hält, mit 14 Prozent pro Jahr netto verzinst hat.

 270

+ geschätzt 200

 23.03.2004 Niedersachen, Bundesland, Konkretisierung, 6.000 Jobs will Wulff im eigenen Land schaffen, Verzeihung, abschaffen. Ein Detail dazu: die bisher 18 Dienststellen des staatlichen Baumanagements im Land sollen auf acht reduziert und dabei 650 Stellen gestrichen werden. Konkretisierung
 23.03.2004 GBW, Gebäudereinigung Weber, Bautzen, hat Insolvenzantrag gestellt. 86 Mitarbeiter sind betroffen.

86

 23.03.2004 Fuhse, Altöl-Raffinerie, Hamburg, die Hälfte der 70 Mitarbeiter muss gehen. Fuhses Hauptprodukt Fluxöl ist aus der Neufassung der Altölverordnung gestrichen. Das Unternehmen darf kein Altöl mehr sammeln und aufbereiten. "Ich bin praktisch enteignet", sagt Fuhse.

35

 22.03.2004 Sachsen, Milbradts own Country, Finanzminister Horst
Metz hat einen Personalüberhang von 2 100 Stellen bei der sächsischen Polizei ausgemacht und fragt sich nun, wie lange sich der Freistaat das noch leisten könne. Vielleicht sollte sich Herr Metz lieber fragen, ob sich der Freistaat die AMD-Subventionen noch leisten kann.

2.100

 22.03.2004 Ein aufmerksamer Besucher hat uns auf zwei Meldungen hingewiesen, die uns bisher entgangen sind:
Exide Standby, Batterien,
(ehemals Sonnenschein) schließt das Werk Weiden. In Weiden gehen 220 Arbeitsplätze verloren, daran ändert auch das "Umzugsangebot" an den Standort Bad Lauterberg im Harz nichts.
ABM, Maschinenbau, will bis Mitte 2004 rund 90 Arbeitsplätze in allen Werken in Bayern und Sachsen abbauen. Das Werk Neuenmarkt-Hegnabrunn (Landkreis Kulmbach) werde ganz geschlossen.

 310

 22.03.2004 Case, Landmaschinen, Neustadt, Sachsen, Mitte April wird die Produktion stillgelegt. Damit stehen 200 Leute auf der Straße. Sie wurden am Donnerstag in einer Belegschaftsversammlung von der Unternehmensleitung informiert.

200

 21.03.2004 ATZ-EVUS, Entwicklungszentrum, Sulzbach-Rosenberg, muss bis Jahresende 16 seiner 48 Mitarbeiter entlassen. Der Grund: schrumpfende staatliche Zuwendungen und Rückgang der Forschungsaufträge sowohl von der öffentlichen Hand als auch aus der Industrie.

16

 21.03.2004 Lindenallee- und Tannenwaldklinik, Bad Schwalbach, das vorläufige Insolvenzverfahren für die Lindenalleeklinik und die Tannenwaldklinik in Bad Schwalbach ist angeordnet. Betroffen sind 337 Arbeitsplätze.

337

 21.03.2004 Hessen, Bundesland, Stellenstreichungen konkret, im Polizeipräsidium (PP) Osthessen sollen in den nächsten vier Jahren 50 der insgesamt 861,5 Stellen abgebaut werden, weil Roland Koch verfügt hat, in allen Polizeipräsidien Hessens 5,8 Prozent der Stellen zu streichen. Nur zur erinnerung: insgesamt wird Hessen die Zahl der Landesbedienstete um 10.000 zurückfahren.

Konkretisierung

 21.03.2004 Karstadt-Quelle, Masseneinzelhandel, der Abbau von 3000 Stellen ist seit Mitte Januar bekannt, das Thema zwei Monate später noch einmal in die Medien zu heben ist pure Panik-Propaganda.

aufgewärmt

 21.03.2004 Schering, Pharma-Chemie, diese Medlung scheint neu zu sein und einen zusätzlichen Stellenabbau anzukündigen. Die Schering AG will einen beträchtlichen Teil der 500 Arbeitsplätze, die in den vergangenen vier Jahren im Bergkamener Werk neu entstanden sind wieder abbauen: Bis 2009 wird das Werk nach vorläufigen Plänen 370 Mitarbeiter weniger haben.

370

 19.03.2004 Marburger Brauerei , Gerstensaft, meldet Insolvenz an. 44 Mitarbeiter (davon 25 Aushilfskräfte) sind betroffen.

44

 19.03.2004 BFW-GBJ, Berufsbildung, Saarbrücken, wird wegen gesunkener Auslastung im Laufe der nächsten Monate ihre Tätigkeit einstellen. Ursache der Misere: die Politik der Bundesagentur für Arbeit, - die darauf abzielt, Jugendberufshilfe preiswerter zu machen. Trainings- oder berufsvorbereitende Maßnahmen statt Ausbildung. Mit der Abwicklung verlieren die etwa 25 Beschäftigten des Unternehmens, darunter Meister, Sozialpädagogen und anderes hoch qualifiziertes Betreuungspersonal, ihre Arbeitsplätze.

25

 19.03.2004 Zentrale Aufnahmestelle für Asylbewerber, ZAST, glaubt man nicht, dass eine Institution unter diesem Namen Insolvenz anmeldet, ist aber ein Signal dafür, was in diesem Land schon alles privatisiert ist. Der Betreiber der Zast in Horst bei Boizenburg ist pleite. 30 Mitarbeiter blicken in eine ungewisse Zukunft und im Schweriner Innenministerium sucht man wohl den nächsten privaten Glücksritter.

30

 19.03.2004 Otto, Versandhandel, nach Kürzungen in der Konzernzentrale werden zum Jahresende 6 von 24 Kundenzentren geschlossen. Davon betroffen sind 280 Mitarbeiter.

280

 19.03.2004 Atlas-Terex, Baumaschinen, schließt Werk in Löningen, dem Unternehmen geht es gut, aber ohne den Standort Löningen noch besser. 43 Arbeitsplätze gehen verloren.

 43

 18.03.2004 Stahl-Service-Center (SCC), Bremen, hat Insolven beantragt, Betroffen sind rund 200 Mitarbeiter in Bremen, Leer, Ihrhove, Papenburg und Rostock.

200

 18.03.2004 Pfeifer & Langen, Zuckerfabrik, 2006 läuft die Europäische Zuckermarktordnung aus. Eine Liberalisierung wird zum Rückgang des Rübenanbaus und der Zuckerproduktion im Rheinland führen. Möglicherweise müssen dann bei Pfeifer & Langen ein oder zwei Betriebe geschlossen werden. Heute geht es erst einmal um den Abbau von 40 Arbeitsplätzen - ohne Entlassungen, über Altersteilzeit. Aber futsch ist futsch...

40

 18.03.2004 Ford, Automobile, in Saarlouis verlieren 110 Beschäftigte - die dringend gebraucht werden ?! - ihren Job. Die Zwei-Jahresverträge sind abgelaufen, doch das Unternehmen stellt derzeit niemanden ein.

110

 18.03.2004 Raiffeisen Hauptgenossenschaft Nord (RHG), Agrarkonzern, die Krise ist schlimmer als angenommen. Das Geschäftsjahr 2003 wird mit einem Verlust von 27,4 Millionen abgeschlossen, nach 800.000 Euro Gewinn im Vorjahr. Von den 63 Landtechnik-Standorten sollen nur 34 bestehen bleiben, aus 2.440 Mitarbeitern Ende 2003 sollen weniger als 2.000 bleiben dürfen. 170 Entlassungen gab es bereits kurz vor Weihnachten (3.12.03), wir melden 280 nach.

 280

 18.03.2004 RS Schwerlast GmbH, Kran- und Transportunternehmen, hat Insolvenz beantragt, 65 Mitarbeiter - 40 davon in der der Rendsburger Zentrale - sind betroffen.

65

 18.03.2004 Bombardier, Bahntechnik, Salamitaktik: Gestern 1.000, heute 1.500, davon nun restliche 760 in Ammendorf, die wir gestern voll berücksichtigt haben. Bleiben 740 zu streichende Stellen, davon hatten wir 550 im Oktober gemeldet, sind heute also nochmals 190 nachzutragen.

190

 17.03.2004 ISP, Arbeitskräfteverleih, Weilerswist, hat Antrag auf Insolvenz gestellt. 130 Mitarbeiter sind betroffen.

 130

 17.03.2004 Christian Miesen GmbH, Fahrzeugbau, hat Antrag auf Insolvenz gestellt. Miesen baute vor allem Krankenwagen und Rettungseinsatzfahrzeuge. 125 Mitarbeiter sind betroffen.

125

 17.03.2004 Ixos, Software,  kaum von der kanadische Firma Open Text übernommen, muss Ixos 130 Arbeitsplätze abbauen, etwa die Hälfte davon in Deutschland.

65

 17.03.2004 Bombardier, Bahntechnik, Waggons, Abbau von 1000 Stellen in Deutschland, das meldet die Süddeutsche. 800 davon durch die Schließung von Ammendorf, 200 in Henningsdorf und anderswo.
Nach unseren Aufzeichungen wurde die Planzahl für Ammendorf im September 2003 auf 510 gesetzt und im Oktober ein weiterer Abbau von 550 Jobs an anderen Standorten angekündigt. Wir melden heute nur die 510 Jobs, die in Ammendorf verloren gehen werden.

 510

 16.03.2004 Mecklenburg-Vorpommern, neues Land, Verbraucherschutz brauchts in MV nicht. Die Streichung der Landesmittel führt zum  Ende der Beratung und womöglich per Ende April in die Insolvenz der Verbraucherzentralen. 33 Jobs sind betroffen.

33

 16.03.2004 Stangl Holzbau, und Modl GmbH, Heizung-Sanitär, zwei Unternehmen aus der Region Nabburg, haben Insolvenzantrag gestellt. Betroffen sind insgesamt rund 60 Arbeitsplätze

60

 16.03.2004 Rege Motorenteile, Automobilzulieferer, mit der Entlassung von 100 Maschinenbauern hat Rege die Belegschaft, die im letzten Jahr noch über 500 Köpfe zählte, auf 380 reduziert, trotzdem ist die Schließung des Werkes Magdeburg zum Jahresende wahrscheinlich geworden.

500

 16.03.2004 Elektro GmbH, Jüterbog, hat Insolvenz angemeldet, betroffen sind 84 Arbeitnehmer und sechs Lehrlinge.

90

 16.03.2004 Dresden, Standort in Sachsen, durch stärkeren Stellenabbau in der Verwaltung als geplant und die Privatisierung von Ämtern will die CDU 12,3 Millionen Euro einsparen. Das erfordert den Abbau von rund 250 Jobs. Betroffen sind u.a. das Grünflächenamt (hier alleine 68 Jobs) sowie das Hochbau- und Liegenschaftsamt. Freiwillige Leisutngen im Gesundheitssektor stehen ebenso auf der Streichliste, wie die Zuschüsse für Kulturelles. Hauptsache, die AMD-Subventionen bleiben gesichert.

geschätzt 250

 16.03.2004 Sachsen, Milbradts own Country,  ein "Konsensvertrag" zwischen Sachsens Hochschulen und der Staatsregierung verlangt den Ab- und Umbau mehrerer hundert der jetzt noch 9338 Stellen. 300 Jobs sollen auf jeden Fall wegfallen. Hauptsache AMD bekommt Subventionen.

300

 16.03.2004 Baden-Württemberg. s'Ländle, Polizeireform kostet 4000 Stellen, obwohl die Regierung durch "eine unverschämte Informationsverweigerung" zu wichtigen Aspekten der Personalstruktur versuche, das ganze Ausmaß des Personalabbaus zu vertuschen, sprächen schon die offiziell bestätigten Zahlen eine klare Sprache. Die Befürchtungen über den dramatischen Stellenabbau bei der Polizei seien nun nicht mehr zu leugnen, sagte der SPD-Abgeordnete Günter Fischer Fischer. Der Hickhack im Landesparlament ist gigantisch, aber die Informationspolitik der Regierung macht Fischers Befürchtungen glaubhaft. Wir hatten am 19.2. 700 Polizeistellen im Ländlet gemdeldet und melden nun 3.300 nach.

3.300

 15.3.2004 Frankfurter Rundschau, Printmedium, nun schlägt die SPD zu und kauft das Blatt. Die Zahl der Mitarbeiter soll noch weiter - unter 900 - sinken. Vor vier Tagen waren es noch 1070. Schon wieder müssen wir nachmelden, wir gehen davon: "unter 900" heißt "870"

200

 15.03.2004 Lindner-Möstel, Autohaus,  vor fast einem Jahr meldete der Mercedes-Händler Insolvenz an. Jetzt zeichnet sich das Ende ab: die Firmengruppe Widmann aus Aalen übernimmt das Geschäft und behält 140 von ehemals 210 Arbeitsplätzen.

70

 15.04.2004 Faircom, Computer- und Telecomvertrieb, "Grundgebühren Rückerstattung" das war das Verkaufsargument. Schon im Herbst letzten Jahres verloren 30 Mitarbeiter ihre Jobs. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Insolvenzverschleppung.

30

 15.03.2004 Erzbistum Berlin, Seelenheil, Das Erzbistum Berlin versucht es mit Barmherzigkeit à la McKinsey, ein Sanierungsplan jagt den anderen. 440 Kündigungen sah der offizielle McKinsey-Plan bisher vor, nun sind 180 dazu gekommen. 38 haben wir bereits erfasst, bleiben 582 nachzumelden.
Gut, dass Jesus auferstanden ist - da muss er sich wenigstens nicht ständig im Grab herumdrehen!

582

 13.03.2004 IMBSE, berufliche und soziale Eingliederung, in Hülsdonk droht der Verlust von etwa 50 Arbeitsplätzen.

50

 13.03.2004 Fahrenholz, Mode, sowohl die Strickmoden GmbH , als auch die "Maschenmoden" haben Insolvenz beantragt. Betroffen sind 40 Mitarbeiter

40

 12.03.2004 Bebitzer Metallwerk, nach der Insolvenz in 2002 übernimmt ein indischer Investor das Unternehmen, will aber nur 140 von ehemals 210 Mitarbeitern beschäftigen.

70

 12.03.2004 Lösche GmbH, Stahl- und Metallbau, hat Insolvenz beantragt, 88 Arbeitsplätze sind betroffen.

88

 12.03.2004 Siemens, Elektronik, an den Standorten Bocholt und Kamp-Lintfort stehen 2.000 Jobs auf der Streichliste. Die Bocholter Firmenleitung hate gestern erklärt, dass "unter den gegebenen Bedingungen der Kostenstrukturen eigentlich 2000 Arbeitsplätze ins Ausland (Ungarn) verlagert werden müssten". Vor rund vier Monaten (20.11.03) waren es nur 500. Wir müssen 1.500 nachmelden.
Doch Siemens stellt noch eine härtere Drohung in den Raum: Der Autozulieferer Siemens VDO Automotive will sein gesamtes Tarifgefüge überdenken. Dort sollen 20.000 Beschäftigte durch Lohnverzicht den Gewinn der Siemens-Aktionäre steigern. Auch hier droht Verlagerung ins Ausland. Das als Vorwarnung.

1.500

 11.03.2004 Döbelner Süßwarenmanufaktur GmbH, hat Insolvenz angemeldet, etwa 50 Arbeitsplätze sind betroffen.

 50

 11.03.2004 Koller Elektrotechnik GmbH, Zwiesel, hat Insolvenz anmelden müssen. 20 Leute haben ihren Arbeitsplatz verloren.

20

 11.03.2004 Fleischerfachgeschäft Gellermann, Leer, ist insolvent. Zuletzt waren noch 30 Mitarbeiter bei Gellermann beschäftigt.

30

 11.03.2004 Opel Möller, Ahrensburg, hat Insolvenz angemeldet; 48 Arbeitsplätze sind betroffen.

48

 11.03.2004 Frankfurter Rundschau, Printmedium, greift erneut zum Rotstift und liefert ein perfektes Verwirrspiel ab: Die FTD berichtet heute: >Zusätzlich zu den bisher angekündigten 350 zu streichenden Stellen sollten bis Ende des nächsten Jahres 130 der derzeit knapp 1200 Arbeitsplätze abgebaut werden. Damit werde das Druck- und Verlagshaus im Jahr 2005 rund 40 Prozent weniger Stellen haben als noch 2002<
Mitrechnen: 350+130=480, 1200-130=1070. 1070 sind 60% (40% weniger als 2002) des Standes von 2002. Das müssten dann ca. 1780 gewesen sein. Zwischen 1780 und 1070 liegt eine Differenz von 710 Stellen. Über 480 wird gesprochen, aber irgendwo dazwischen ist der Abbau von 230 Stellen untergegangen.
Wir hatten übrigens bisher gemeldet: 15.10.02 erste Ankündigung überhaupt: 250 Arbeitsplätze; 17.07.03 weitere 130 Arbeitsplätze entfallen. Das sind zusammen 380. 1.780-380=1400 - Ziel: 1070, bleiben uns 330 nachzumelden.

330

 11.03.2004 Dura Automotive, Glas, gestern noch 67, heute ist die Zahl schon auf 90gewachsen. Wir melden 23 nach.

 23

 11.03.2004 John Deere, Landmaschinen,  von den bislang noch 1000 Arbeitsplätzen sollen rund 100 Stellen abgebaut werden. gefährdet. Grund: Die Kauf-Zurückhaltung der Landwirte. (oder ist es doch die Deflation?)

100

 11.03.2004 Kirner Abbruch GmbH, steht im Insolvenzverfahren. 70 Arbeitslätze sind betroffen, 55 Kündigungen sind bereits ausgesprochen.

70

 10.03.2004 AMB Generali, Versicherung, für das Geschäftsjahr 2004 ist der Abbau von 400 Stellen im Innendienst geplant.

400

 10.03.2004 Dura Automotive, Glas, 67 Mitarbeiter des Plettenberger Automobilzulieferers werden die Kündigung erhalten, um den Standort zu retten.

67

 10.03.2004

Telekom, Kommunikation, die Telekom wird weiterhin massiv Stellen abbauen. 10.000 jährlich, so hieß es heute, als Telekom-Chef Ricke die Rückkehr des Unternehmens in die Gewinnzone verkündete.
Wir haben im Oktober 2002 den geplanten Abbau von 40.000 Stellen vermeldet und im Februar 2003 weitere 3.000.

Tatsächlich ist die Telekom mit dem Personalabbau in Deutschland nur mäßig vorangekommen. Man muss schon die konzerneigene PSA aus den Zahlen herausrechnen, bei der zur Zeit ca. 15.300 Beschäftigte geparkt sein dürften, um erkennen zu können, dass im letzten Jahr über 20.000 Telekom-Jobs in Deutschland verloren gingen. Die weitere Planung bestätigt unsere ersten Meldungen, geht aber nicht erkennbar darüber hinaus.

Konsequente Umsetzung der Planungen aus 2002
 09.03.2004 Volkswagen, Automobile
Die Bilanzpressekonferenz ist überstanden, die Korrespondenten berichten zum geplanten Stellenabbau sehr Unterschiedliches:


Reuters hat herausgehört, dass VW bis 2005 weltweit 5.000 Stellen abbauen will, die Hälfte davon in Deutschland, das wären also nur 2.500. Allerdings betont Reuters, dass diese 5.000 Jobs außerhalb der Automobilproduktion entfallen sollen.
Die FAZ hat verstanden, dass 3,5 Prozent der weltweit beschäftigten Mitarbeiter abgebaut werden sollen - das wären immerhin rund 12.000 - die FAZ rechnet aber anders und kommt lediglich auf 5.000 - und erklärt, der Abbau von 5000 Jobs -weltweit - würde 600 Millionen Euro sparen. Also 120.000 Euro (240.000 DM) pro Nase. Hat VW so viele Direktoren? ...und kann man wirklich auf so viele verzichten?
Spiegel-online wiederum berichtet, dass die Mitarbeiterzahl in 2004 und 2005 jeweils um 3,5 Prozent gesenkt werden soll, das wären rund 24.000 Jobs, behauptet aber, auch 2 x 3,5 Prozent von 337.000 ergäbe einen weltweiten Personalabbau von exakt 5.000 Mitarbeiter und daraus entstünde eine jährliche Kostenersparnis von 600 Millionen Euro.

Beim genaueren Lesen kommt man zu dem Schluss, dass sich alle Zahlen nur auf die "neuen" 2 Milliarden beziehen, die zusätzlich mit dem ForMotion Programm gespart werden sollen. Die ersten 2 Milliarden, die noch vorher einzusparen sind, wurden offenbar überhaupt nicht erläutert.
Wir sehen daher keinen Anlass, unsere gestrige Schätzung zu korrigieren. VW wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bis Ende 2005 rund 20.000 Jobs in Deutschland abbauen.
Nachtrag am 11.3.04: Eine Zahl, die üblicherweise schwer zu finden ist stand heute in der Zeitung: VW beschäftigt demnach derzeit rund 174.000 Mitarbeiter in Deutschland. Da werden wir doch gelegentlich nachfragen...

 schwer durchschaubare
Verwirrspiele...


klar,

Peter Hartz, der
VW-Personalchef
verliert mit solchen Nachrichten ganz enorm an Glaubwürdigkeit

Als Oberprofi der Nation sollte er doch eigentlich Jobs schaffen...
 09.03.2004 Pfaff, Industrienähmaschinen, von den derzeit 850 Arbeitsplätzen sollen "mittelfristig" 425 und bis Mitte 2006 weitere 150 abgebaut werden. Große Teile der Produktion gehen nach China. In Kaiserslautern bleibt nur ein "Kern" von etwa 250 Mitarbeitern, der für Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung sowie den Bau von Sondermaschinen und Spezialautomaten zuständig ist.

600

 09.03.2004 DMT, Prüfarbeiten, will aktuell 300 von 1000 Arbeitsplätzen abbauen.

300

 09.03.2004 Elztal-Klinik, ist endgültig dicht, wie so oft läßt die
Badische Zeitung nur Abonnenten an ihre online-Artikel, so können wir nur von den 26 fristlosen Kündigungen berichten; wahrscheinlich ist der Gesamtschaden größer.

26

 09.03.2004 Boecker, Bekleidungshäuser, meldete Insolvenz an, betroffen davon auch das Flaggschiff, die Dortmunder Filiale an der Kampstraße, mit etwa 85 Mitarbeitern, doch von der Insolvenz sind sämtliche Filialen des Unternehmens betroffen. Konzernweit geht es um 850 Arbeitsplätze.

850

 09.03.2004 Esso, Mineralöl, Global Player verlagert 200 Arbeitsplätze von Hamburg nach Prag. Zentraleuropäische Buchführung und weitere Konzentrationsbemühungen werden weitere Jobs folgen lassen.

200

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 08.03.2004 Volkswagen, Automobile, Einstellungsstop! Europas größter Autokonzern mit derzeit 330.000 Beschäftigten will in erheblichem Ausmaß Arbeitsplätze abbauen und außerdem Überstunden nicht mehr in der gewohnten Höhe vergüten. Binnen zwei Jahren sollen insgesamt 4 Mrd. Euro Kosten eingespart werden. Selbst wenn es gelingen sollte, 2 Milliarden im Bereich der Sachkosten wegzudrücken ist das immer noch das AUS für 30 bis 40.000 Arbeitsplätze, der Großteil davon dürfte in Deutschland zur Disposition stehen. Wir schätzen vorsichtig 20.000 und hoffen, dass wir morgen, nach der Bilanzpressekonferenz nicht allzuviele nachmelden müssen.

geschätzt 20.000

 08.03.2004 Heizung-Sanitär GmbH, Quedlinburg, hat am Freitag wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz beantragt. Betroffen sind 37 Beschäftigte und 14 Auszubildende.

 51

 08.03.2004 Thomas Cook, Touristik, Verbesserung der Kostenstruktur und Produktivität sind angesagt, der neue Vorstand des zweitgrößten europäischen Reisekonzerns hatte am Freitag dem Aufsichtsrat einen Zwei-Jahres-Plan vorgelegt. Danach wird die gemeinsame Tochter von Lufthansa und KarstadtQuelle noch mehr Stellen abauen als sowieso schon beabsichtigt war. Alleine beim Umzug von" Thomas Cook Reisen" von München nach Oberursel werden ca. 50 von derzeit rund 200 Stellen unterwegs verloren gehen. Die melden wir heute - und bleiben am Ball.

50

 08.03.2004 Wäscherei Schneider, Werdohl, Insolvenzantrag ist gestellt, betroffen sind 17 Arbeitsplätze

 17

 06.03.2004 EnBW, Strom, schon wieder killt der Konzern eines seiner Kinder, das einstige Prestige-Objekt "Thermoselect", eine Hochtemperatur- Müllverbrennungsanlage wird geschlossen. 70 Mitarbeiter sind betroffen.

70

 06.03.2004 KFS, Fotolabore, Nachtrag

wie befürchtet, wie der Betrieb wohl völlig eingestellt. Die KFS hat am Freitag Insolvenz beantragt. Wir berichteten.  
 
 06.03.2004 gagesta, Gartenbau, hat die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens beantragt. Die rund 20 Mitarbeiter gehen nicht mehr in die Arbeit.

20

 06.03.2004 Wdi-Elementbau GmbH, hat Insolvenz angemeldet, 40 Mitarbeiter verlieren ihren Job.

40

 06.03.2004 Rexam, Dosenproduktion, seit Oktober stehen die Bänder still, 175 Mitarbeiter sind in Kurzarbeit. Nun sollen bis zu 60 Leute sollen entlassen werden. Für den Rest bleibt es vorerst bei Kurzarbeit.
Rexam ist ein britischer Konzern, der in Deutschland durchaus nicht nur in Blech, sondern auch in Glas investiert hat. Auch im Glasbereich hat Rexam bereits Mitarbeiter abgebaut. Die Unternehmensleitung beklagt sich übrigens mit markigen Worten über die deutsche Regierung:
"Rot-Grün wirkt. . . wie Gift auf unsere Arbeitsplätze", war auf einer großen Licht-Projektion zu lesen. Wir halten das für eine höchst merkwürdige Äußerung. Oder ist die Bundesregierung vielleicht doch verpflichtet, die Rendite britischer Dosiers zu sichern?

 60

 05.03.204 KFS, Fotolabore, am 30.01. berichteten wir über den geplanten Abbau von 850 Stellen. Nun spitzt sich die Situation dramatisch zu. Die KFS hat die Lohn- und Gehaltszahlungen für alle 1.500 Mitarbeiter, die in schneller Folge von Porst nach Kodak und zuletzt zur KFS umgeschaufelt wurden, eingestellt. Die Nürnberger Nachrichten berichten: >>Das Stoppen der Gehaltszahlungen sei der bisherige Höhepunkt einer Auseinandersetzung zwischen Geschäftsleitung und Betriebsrat, damit dieser doch noch einen Sozialplan unterschreibt, den die Geschäftsleitung vorgelegt hatte.
Der neue Vorschlag der Unternehmensleitung zu den Abfindungen sei jedoch „noch schlechter“ für die Beschäftigten ausgefallen, als zuvor absehbar, daher hat der Gesamtbetriebsrat die Verhandlungen abgebrochen. Eine Unternehmenssprecherin erklärte den Nürnberger Nachrichten: „Fakt ist, dass die Gehaltsabrechnung für alle 1500 Mitarbeiter der Gruppe gestoppt wurde, nachdem die Sozialplanverhandlungen gescheitert waren.“ Der Grund: Die Beschäftigten würden nun massenhaft den Kündigungen widersprechen, „paketweise kommen die Schreiben hier an“. Das bringe den gesamten Restrukturierungsplan ins Wanken, die ursprünglichen Fristen könnten nicht mehr eingehalten werden. „Das kostet das Unternehmen viel Geld“, so die Sprecherin.<<

Das sieht nicht gut aus. Wir halten es für durchaus absehbar, dass diese Auseinandersetzung mit dem Verlust aller 1.500 Jobs enden wird, und melden 650 nach. Anscheinend reicht der vom Vorbesitzer Kodak bereitgestellte Betrag zur Finanzierung der Abfindungen nicht aus.

 650

 05.03.2004 HPR,  Naturkost- Marketing, nach lediglich eineinhalb Jahren ging die Firma in die Insolvenz. 40 Arbeitsplätze sind betroffen.

40

 05.03.2004 BNS Software, Speditions-Lösungen, meldet Insolvenz an. Betroffen sind rund 50 Arbeitsplätze.

50

 05.03.2004 Mafa Sangerhausen, Maschinenfabrik, meldet Insolvenz an, 43 Arbeitsplätze betroffen.

43

 05.03.2004 Daimler-Chrysler, Automobile, das Kasseler Achsenwerk garantiert seinen 3.000 Beschäftigten 2700 Arbeitsplätze. Diese Sprachregelung macht es möglich, 300 Jobs abzubauen und erfolgreich sowohl Lohnverzicht als auch vermehrte Wochendarbeit und Überstunden(!) einzufordern.

300

 05.03.2004 ...und so geht's auch:
SCHLEIDEN, Dieter Breuer gibt seine „Auto Breuer GmbH & Co. KG“ aus Altersgründen auf, die er vor genau 25 Jahren als BMW- Vertragspartner gründete. BMW ließ den Partner im Jahr 2000 fallen. Ein Schlag von dem sich das Autohaus nicht mehr erholen konnte. Am 13. März wird sich Breuer von seinen Kunden verabschieden. Seinen bisherigen Mitarbeitern hat Breuer Arbeitsplätze in anderen Betrieben vermittelt. Alle Achtung!
 so geht's auch
 05.03.2004 HWWA, Wirtschaftsforschungsinstitut, da hackt der eine Berater dem anderen Berater...:
Das HWWA mußte sich eine Prüfung durch die Leibniz - Gemeinschaft gefallen lassen. Ergebnis: die finanzielle Förderung durch Bund und Länder wird in Frage gestellt, die Verschmelzung mit dem Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) wird empfohlen. Wir schätzen, dass dabei unter dem Strich die Hälfte der 150 Arbeitsplätze verloren gehen.

geschätzt 75

 05.03.2004 Wehmeyer, Bekleidungshaus in Göttingen baut sieben Mitarbeiter ab.

7

 05.03.2004 Faun, Fahrzeugbau, 54 Arbeitsplätze gehen durch die Schließung der Produktion in Sümmern verloren, 22 waren bereit nach Osterholz-Scharmbeck umzuziehen - sind ja nur 263 Kilometer - so dass wir unterm Strich nur 32 Arbeitsplätze zählen.

32

 04.03.2004 Kurklinik Bad Rippoldsau, muss Insolvenz anmelden
Betroffen davon sind 140 Arbeitsplätze.

140

 04.03.2004 Gatzen GmbH & Co. KG, Druck und Büroorganisation, Geilenkirchen, wird Ende April 2004 endgültig schließen. Gatzen beschäftigte noch vor wenigen Monaten 40 Mitarbeiter.

40

 04.03.2004 EFA, Musik-Vertrieb, ist pleite. Betroffen sind nicht nur rund 50 Arbeitsplätze bei EFA, sondern auch die Existenz vieler Kleinlabels. Da mögen die Außenstände mitunter kaum mehr als ein paar tausend Euro betragen, aber für eine aus dem eigenen Wohnzimmer betriebene Ich-AG kann das das Aus bedeuten.

50

 04.03.2004 Sparkasse Meschede. die Sparkasse möchte ihre Filialen in der Fläche in Meschede und Eslohe erhalten. Sie erwartet dort aber mehr Zuspruch aus der Kundschaft als bisher. Unabhängig davon werden 15 Arbeitsplätze wegen Automatisierung entfallen.

15

 04.03.2004 Klinik Uetersen, Gesundheitsposse, von vier Krankenhäusern im Kreis (Pinneberg, Elmshorn, Wedel und Uetersen) arbeitet eines rentabel. Eben dieses wird geschlossen, damit die drei anderen weiter arbeiten können. Landrat Grimme outet sein betriebswirtschaftliches know-how mit der unsäglöichen Begründung: "Der Hauptgrund für die gute Finanzlage liegt jedoch darin, dass in jüngster Zeit keine teuren Investitionen anstanden."
Die angekündigte Verlagerung der Mitarbeiter in die anderen drei Häuser verdeckt auch hier den sozialverträglichen Abbau von 180 Jobs.

180

 04.03.2004 Flughafen Düsseldorf, 1000 von rund 2400 Beschäftigten werden in eine Tochtergesellschaft ausgegliedert, die ausgegliederten Arbeitnehmer würden künftig weiter die Privilegien des öffentlichen Dienstes genießen, doch sie arbeiteten dafür zwei Stunden länger pro Woche. - Das entspricht ungefähr 55 Jobs, die nun sozialverträglich abgebaut werden können.

55

 04.03.2004 Otis, Aufzüge, Rolltreppen, etc.,  Das Fahrtreppenwerk Stadthagen mit rund 360 Beschäftigen soll offenbar zum Jahresende geschlossen werden. Die Fertigung geht nach China.

360

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 03.03.2004 farmatic biotech energy ag, hat heute Insolvenz angemeldet, betroffen sind , lt. letztem Geschäftsbericht, 111 Mitarbeiter

111

 03.03.2004 Neue Elsa AG, Grafik- u. ISDN-Spezialist, mangels Masse kein Insolvenzverfahren. 100 Mitarbeiter sind betroffen.

100

 03.03.2004 Winkler + Dünnebier AG, Briefbearbeitungsmaschinen und Hygieneartikel, plant nach Umsatzrückgang 90 Entlassungen.

90

 03.03.2004 Seniorenglück Haus Rünthe, noch mehr Glück mit weniger Personal? 7 Jobs sind futsch, weil nur das Personal gehalten werden kann, das die Kassen auch bezahlen. Ach so.

7

 03.03.2004 Niedersachsen, altes Bundesland, Schulreform? Ja, und wie! SPD-Fraktion, Wolfgang Jüttner, unter Berufung auf interne Berechnungen des Kultusministeriums: die Schulreform kostet 1161 Stellen.

1.161

 02.03.2004 Karmann, Automobile,  das Segment Betriebsmittelbau steht vor dem Aus. Verhandlungen über eine dauerhafte Sicherung der rund 700 Arbeitsplätze sind gescheitert.

700

 02.03.2004 Panasonic, Elektrogeräte,  Ostern 2003 wurden 40 neue Arbeitsplätze geschaffen, jetzt müssen 75 Mitarbeiter gehen.

75

 02.03.2004 Uni-Klinikum, Frankfurt, Einsparungen von 15 Millionen Euro sind notwendig, 120 Stellen werden gestrichen.

120

 01.03.2004 Kaelble, Radlader, aus dem Konkurs der Kaelble-Gmeinder GmbH im Januar 1996 ging als Neugründung die Kaelble Baumaschinen GmbH hervor, die zunächst nur Service-Aufgaben wahrnahm, aber schon nach einem Jahr erneut in Produktion ging. Nun ist Insolvenz angemeldet. 80 Arbeitsplätze sind betroffen, 50 Kündigungen bereits ausgesprochen.

 80

01.03.2004  City-Air, Fluggesellschaft, die Linie 18 (18 wöchentliche Flüge von und nach Berlin) wird heute Insolvenz anmelden.Betroffen sind 85 Mitarbeiter vorwiegend am Standort Münster/Osnabrück.

 85

 28.02.2004 Graubner-Gruppe, Immobilienbesitz, neun Firmen der Graubner-Gruppe sind insolvent. 20 Mitarbeiter sind betroffen.

20

 28.02.2004 Schieder-Schwalenberg, Möbel, Werk 1, ein Betrieb mit 200 Mitarbeitern am Stammsitz Schieder wird geschlossen. ein Teil der Beschäftigten soll in Werk 23, die zweite Schiederaner Produktion, wechseln, einige nach Lüdenhausen oder Delbrück. Die Gewerkschaft sieht das Ende der Fahnenstange damit noch nicht erreicht: Schieder hat eine Konzernstruktur, in der Gewinne und Verluste hin- und hergeschoben werden können. Nicht die Händler sind die Abnehmer der Produktion, sondern die Schieder-Vertriebe, so können die Produktionsbetriebe armgerechnet werden und die Gewinne, die bei den Vertrieben auflaufen, in die Holding abfließen. Die Gewerkschaft rechnet damit, dass am Ende auch Werk 23 geschlossen und damit die Schiederaner Produktion zerstören wird. Betroffen: 500 Mitarbeiter.

500

 28.02.2004 Eden und Capitol, Kinos in Aachen, schließen. 20 Mitarbeiter des Betreibers uns 18 ehemalige des Vorbesitzers (na ja, so lief die Übernahme) sind betroffen.

38

 28.02.2004 GABS, Bildungsträger, ein Drittel der Arbeitsplätze, sind gefährdet, so GABS, weil die Bundesagentur für Arbeit nicht mehr nach Qualität, sondern vorrangig nach dem Preis vergibt. Billiganbieter kommen häufiger zum Zuge, das Nachsehen haben Träger, die auf Qualität achteten - und natürlich auch die Teilnehmer.

 150

 28.02.2004 DaimlerChrysler, Automobile, Stellenabbau auf Vorrat, rund 10.000 Mitarbeiter aus Entwicklung und Produktionsplanung sollen wieder 40 statt 35 Stunden arbeiten. Das spart 1.400 Neu- oder Ersatzeinstellungen. Das ist Arbeitsplatzvernichtung, auch wenn den jetzigen Mitarbeitern der sichere Arbeitsplatz garantiert wird.

1.400

 27.02.2004 Falkenroth, Umform- und Fördertechnik, hat Antrag auf Insolvenz gestellt. betroffen sind 250 Arbeitsplätze in Asenbach und Niederwippekühl.

250

 27.02.2004 Leichtbaumotoren Cottbus GmbH, Metallverarbeitung,
LMC hatte einst den Motor, den Greenpeace für ein Drei-Liter-Auto entwickeln ließ, umgebaut für den Einsatz in Leichtflugzeugen. Nach ersten Flugtests war das Projekt auf Eis gelegt worden, weil ein Investor fehlte. Der Kapitalbedarf war auf etwa 150 000 Euro veranschlagt worden.
Die Firma mit 15 Beschäftigten hatte sich deshalb vorerst auf das Geschäft mit Lohnarbeiten eingerichtet.Nun ist Insolvenz beantragt.

15

 27.02.2004 Zur Post, Hotel und Restaurant in Bad Bramstedt, hat Insolvenz beantrag. 30 Mitarbeiter sind betroffen.

30

 27.02.2004 Gusstec, Gußteile, die Firma bekam nur unzureichend Kredite, außerdem steigen die Materialkosten. Weil China derzeit das ganze Roheisen aufkaufe, steigen die Preise um bis zu 50 Prozent. Fazit: Insolvenz. 155 Mitarbeiter sind betroffen.

155

 27.02.2004 Schoch Hartchrom GmbH, Oberflächenveredelung, hat Insolvenzantrag gestellt. Neben 150 Mitarbeitern am Hauptsitz in Stuttgart sind weitere 20 Arbeitsplätze am Standort Sternenfels-Diefenbach betroffen.

170

 27.02.2004 4MBO International Electronic AG, PC-Technik, wird Insolvenzantrag stellen, betroffen sind rund 100 Mitarbeiter.

100

 26.02.2004 Otto Hübel GmbH, Landschaftsbau, ist insolvent. 80 Mitarbeiter sind betroffen.

80

 26.02.2004 Bischoff-Werke, Metallverarbeitung, die Insolvenz betrifft 23 Mitarbeiter in Recklinghausen, und 130 in Lüdinghausen.

153

 26.02.2004 Hornstein Entertainment, Konzertagentur, ist pleite. 2 Angestellte verlieren ihren Job.

2

 26.02.2004 Metallwerke Bender, Leicht- und Buntmetalle, der Betrieb läuft bis zur Bildung einer Auffanggesellschaft weiter. 56 Jobs sind futsch, weitere 140 werden in der Auffanggesellschaft untergehen.

196

 26.02.2004 Zittau, Landkreis, trotz der Arbeitszeitreduzierung will Landrat Günter Vallentin (CDU) zehn betriebsbedingte Kündigungen im Landratsamt aussprechen.

10

 26.02.2004 Volkswagen, Automobile, es geht los, mit dem Abbau der gewinnmindernden Überkapazitäten. Nachdem VW-Personalvorstand Peter Hartz mit seinem Reformkonzept die Kaufkraft breiter Bevölkerungsschichten erfolgreich beschnitten hat, wundert man sich bei VW, warum der neue Golf sich so schleppend verkauft. Die wiederum fatale Konsequenz: 20% der weltweit 337.000 VW-Jobs erscheinen dem Management verzichtbar. Die ersten 1.000 in Deutschland sind nun bekannt geworden: fünf von bundesweit zwölf Vertriebszentren werden geschlossen. Insgesamt werden rund 1000 Jobs wegfallen.

1.000

Aschermittwoch
25.02.2004
Vorpommerschen Composite (VPC) GmbH, + Ostmecklenburgische Flugzeugbau GmbH (OMF). zwei Hersteller von Kleinflugzeugen in Nebrandenburg haben in kurzem Abstand Insolvenz angemeldet. Insgesamt sind rund 100 Arbeitsplätze betroffen.

100

Aschermittwoch
25.02.2004
BauBeCon Hochbau GmbH, Leipzig, hat 64 Mitarbeitern gekündigt, die vor allem im Rohbau tätig sind.

64

Aschermittwoch
25.02.2004
Tempelhof, Flughafen, der Betrieb auf dem innerstädtischen Airport soll zum Flugplanwechsel Ende Oktober eingestellt werden, rund 320 Jobs gehen verloren.

320

Aschermittwoch
25.02.2004
Wesero, Maschinenbau, das Unternehmen hat Insolvenz beantragt, 60 Mitarbeiter sind betroffen.

60

Aschermittwoch 
25.02.2004
MG Technologies, Anlagenbau/Mischkonzern, die Konzernzentrale der Frankfurter MG Technologies zieht nach Bochum, an den Sitz der Konzerntochter Gea, die rund 80 Prozent der Konzern-Wertschöpfung erbringt. Aus der Zusammenlegung der Holding Gesellschaften wird der Abbau von 80 Stellen erwartet, aus Zwischholdings wurden jüngst 135 Stellen eingespart. Die Restrukturierung im Großanlagenbau hat zum Ziel, weitere 500 Arbeitsplätze abzubauen.

715

Aschermittwoch 
25.02.2004
SchmidtBank, Geldschöpfung, das im Herbst 2001 in die Insolvenz gegangene Bankhaus wird verkauft. Die Commerzbank kann die70 Filialen für ihr Privatkundengeschäft gebrauchen. Das Institut beschäftigt noch rund 1300 Mitarbeiter, der Abbau von 300 Stellen in der Firmenzentrale ist angekündigt. Es heißt, nach dem Verkauf des „guten“ Teils der Bank würden noch rund 500 Stellen als so genannte Bad Bank übrig bleiben, die Beteiligungen, Immobilien und Not leidende Kredite abwickeln soll. Auch diese 500 Jobs werden sich nach unserer Einschätzung über kurz oder lang entfallen. So dass mittelfristig der Abbau von insgesamt 800 Stellen zu erwarten ist.

800

Aschermittwoch 
25.02.2004
Wach+Schutzdienst-Altötting, hat Insolvenz beantragt, 70 Mitarbeiter sind betroffen. Der Betrieb soll vorläufig weitergeführt werden.

70

Aschermittwoch
25.02.2004
Elbe Rotationsdruck GmbH, Druckerei,  50 Mitarbeiter sind von der Insolvenz betroffen.

50

Aschermittwoch 
25.02.2004
K+S, Düngemittel, die Wochenarbeitszeiten werden verlängert und 350 Stellen abgebaut. Der Konzern begründet dies mit gestiegenen Rohöl- und Gaspreisen sowie den Belastungen durch den schwachen Dollar-Wechselkurs und Preisanstiegen bei Seefrachten.

350

Aschermittwoch 
25.02.2004
Universitätsklinikum, Dresden, will laut einem Zeitungsbericht mindestens 200 von derzeit rund 3700 Mitarbeitern entlassen. In einer Personalversammlung soll von 221 in diesem Jahr zu streichenden Stellen die Rede gewesen sein. Der Medizinische Vorstand des Klinikums, Detlef Michael Albrecht, erklärte, das Ziel laute, für etwa 3500 Menschen einen sicheren Arbeitsplatz zu schaffen. Im Jahr 2000 hatte das Klinikum noch rund 4000 Beschäftigte.

200

Aschermittwoch
25.02.2004
Barmer, Ersatzkasse, in 2004 sollen bundesweit weitere 600 Arbeitsplätze abgebaut werden.

600

 Fasching, oder so

Da wird gefeiert, nicht entlassen!
Als Lektüre ab Aschermittwoch empfiehlt sich
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schauen Sie kurz 'rein
 21.02.204 Brot Ferling GmbH, + Ferling Backland GmbH, haben Insolvenz beantragt. Im letzten Sommer begann der Personalabbau, nun sind alle Arbeitsplätze bedroht.

130

 21.02.2004 Diözese Passau, Seelenheil,  barmherziges Sparen, steigende Personalkosten zwingen die Diözese, 85 von 450 Vollzeitstellen abzubauen.

85

 21.02.2004 Weißenburg-Klinik, 18 Leute aus den Bereichen Küche, Reinigung und Service erhielten bereits Ende Januar ihre Kündigung, weitere 20 aus dem medizinischen und Pflegebereich sowie der Verwaltung sollen die Blauen Briefe in der nächsten Woche erhalten. Derzeit sind in der Rheuma-Akutklinik Waldeshöhe und der Rehaklinik Weißenburg etwa 120 Mitarbeiter beschäftigt.

38

 21.02.2004 Enka tecnica, Spinndüsen, Heinsberg-Oberbruch 30 von 120 Mitarbeitern werden dieses Jahr ihren Job verlieren.

30

 21.02.2004 Nestlé, Food, das Werk Weiding wird ab 2005 nur noch Kinderkost herstellen, die Dessertproduktion wird nach Frankreich verlagert. 50 von 114 Mitarbeitern im Dessertbereich verlieren den Arbeitsplatz.

50

 21.02.2004 AOK Brandenburg, Anfang Dezember wurde der Abbau von 350 Stelllen befürchtet, nun sollen es doch 408 werdfen. Wir melden 58 nach.

58

 20.02.2004 Bautrans, Abbruchunternehmen, EnBW hat die ungeliebte Tochter verkauft. Folge: Die Niederlassung in Stuttgart mit 43 Beschäftigten wird geschlossen, die Zentrale in Karlsruhe verliert 21 von 113 Stellen. Das Bild vom Protest der Belegschaft hat Martin Schlegel zur Verfügung gestellt.

 64

 20.02.2004 Mey & Edlich, Bekleidungsfachgeschäft, Umsatzeinbruch löst Liquiditätskreise aus, Antrag auf Insolvenz ist gestellt, 220 Beschäftigte an 10 Standorten sind betroffen.

220

 20.02.2004 Essen auf Rädern, DRK-Therapiezentrum Middelburg, das Rote Kreuz hat den Sevice eingstellt und 31 Fahrerinnen und Fahrern die Kündigung geschickt. Betroffen sind wohl auch die bedürftigen Kunden.

31

 20.02.2004 Falke, Strümpfe, in Dorfchemnitz werden bis zum Frühjahr 2005 insgesamt 69 Arbeitsplätze abgebaut und ins Ausland verlagert.

 69

 20.02.2004 Degussa, Metalle - Chemie, das Radebeuler Degussa-Werk soll an Hexal verkauft werden. Mitverkauft werden voraussichtlich 210 von 300 Mitarbeitern. 90 werden von der Scheideanstalt abgeschieden.  Sozial verträglich , versteht sich.

90

 20.02.2004 Meridian, Druckerzeugnisse, Insolvenz für die verbundenen Unternehmen Meridian Druck Multi-Media GmbH,  meridian art Verlag und Kunsthandel GmbH, sowie P & P Produktion GmbH; 40 Mitarbeiter sind betroffen

40

 20.02.2004 Borna-Geithain, neuer Landkreis, Personalreduzierung im geht weiter. 1999 zählte die Kreisbehörde noch 630 Mitarbeiter, Ende 2003 waren es 499. Bis 2007 sollen es noch 350 sein.

149

 ARCHIV Ankündigungen vom 20.01.2004 bis 19.02.2004

83.225

 ARCHIV Ankündigungen vom 9.12.2003 bis 18.01.2004

50.140

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.11.2003 bis 08.12.2003

 297.121

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.10.2003 bis
31.10.2003

 160.789

 ARCHIV Ankündigungen vom 03.07.2003 bis 30.09.2003

 155.971

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.04.2003 bis
27.06.2003

Brutto 91.279
(netto nach Korrektur 82.279)

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.02.2003 bis 31.03.2003

 36.503

 ARCHIV Ankündigungen vom 11.12.2002 bis 31.1.2003

 93.006

ARCHIV Ankündigungen vom 31.10. bis 10.12.2002

440.062

 ARCHIV Ankündigungen vom 11. bis 30.10.2002

102.573

 ARCHIV Ankündigungen vom 2. bis 10.10.2002
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 95.235

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