Impressum

Diese Archiv-Tabelle ist leider irgendwann und irgendwie kaputt gegangen.

Sie konnte aus Googles Cache rekonstruiert werden. Die Inhalte sind geblieben, die Form ist dahingegangen.

 

09.12.2003 bis 18.01.2004 Archiv
in 41 Tagen incl. Feiertage 50.140

18.01.2004 Motorrad-Zentrale Basdorf, Zweirad-Handel, entlässt alle Mitarbeiter. Wie viele? Wir schätzen sechs. geschätzt 6

18.01.2004 R & R Automobile, Bremen, das Autohaus hat an drei Standorten rund 58 Mitarbeiter und nun Insolvenz beantragt. 58

18.01.2004 Ina Nadellager Schaeffler KG, will im Osten billiger produzieren. Nach 230 Stellen in Herzogenaurach (27.11.03) sind nun 130 Stellen in Lahr abzubauen, sowie 350 bei FAG Kugelfischer in Schweinfurt. 580

18.01.2004 Behr, Klimatechnik, das Stuttgarter Unternehmen baut in seinem sächsischen Werk Kirchberg bis Ende 2005 rund 120 Stellen ab, weil dann ein Großauftrag zum Bau von Leitungen für Auto-Klima-Anlagen wegfalle. Der bisherige Abnehmer wolle eine eigene Produktion in Rumänien aufbauen. 120

16.01.2004 Piqueurhof, Hotel u. Restaurant, Aurich, hat Insolvenz angemeldet, 16 Angestellte sind betroffen. 16

16.01.2004 Thüringen Philharmonie Gotha-Suhl, Klangkörper, das Philharmonische Orchester Erfurt wird mit den Musikern aus Gotha und Suhl kooperieren. Von der Zusammenarbeit versprechen sich beide Seiten finanzielle Einsparungen, für Gotha-Suhl heißt das konkret: statt 84 werden nur noch 77 Künstler beschäftigt. 7

16.01.2004 Hit Industrie Torbau, Türen und Tore, Pirna, der Geschäftsbetrieb wird wegen Auftragsmangels eingestellt. 60 Mitarbeitern erhielten die Kündigung. 60

16.01.2004 Klostermühle, Gemischtwaren-Einzelhandel, Uetersen, Die Klostermühle wird ihre Tore für immer schließen. „Wir ziehen uns völlig aus dem Einzelhandel zurück“, sagte gestern Knut Splett-Henning, Geschäftsführer der Uetersener Institution, die unter dem Titel Importgeschäft firmierte. In der Rosenstadt verlieren insgesamt 19 Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze. In Elmshorn sind weitere fünf Beschäftigte betroffen. 24

16.01.2004 Dieterich Bauunternehmung, Bietigheim, das renommierte Tief- und Straßenbauunternehmen hat Insolvenz angemeldet. 85 Mitarbeiter sind davon betroffen. 85

15.01.2004 ThyssenKrupp und Siemens, Transrapid-Konsortium
die chinesische Regierung hat sich gegen den Bau einer Transrapid-Strecke zwischen Peking und Schanghai entschieden, stattdessen soll eine moderne Schienenverbindung errichtet werden. Infolge dieser Entscheidung werden am Transrapid-Baustandort in Kassel rund 60 der etwa 250 Stellen gestrichen. 60

15.01.2004 Opel Raupach, Autohaus, hat Insolvenz angemeldet, zehn Mitarbeiter stehen auf der Straße, die Azubis fanden neuen Ausbildungsbetrieb 10

15.01.2004 Sachsen Anhalt, neues Bundesland, rund 18000 Landesbedienstete müssen ihre Arbeit in kürzerer Zeit erledigen und bekommen dafür natürlich auch entsprechend weniger Geld (durchschnittlich fünf Prozent). Diese "Norm-Erhöhung" kündigte Ministerpräsident Wolfgang Böhmer (CDU) am Donnerstag in Magdeburg an. Mit den Regelungen des Tarifvertrages, der bis 2009 gilt, werden in der Landesverwaltung rechnerisch rund 900 Stellen eingespart. 900

15.01.2004 Radeberger Stahl- und Metallbau GmbH, 54 Beschäftigte erhielten die fristlose Kündigung. 54

15.01.2004 Reemtsma, Zigaretten, im Werk Wilmersdorf (Berlin) werden 70 Stellen abgebaut. 70

15.01.2004 Kost, Kanalbau-Unternehmen, die alteingesessene Sindorfer Baufirma Kost hat Insolvenz angemeldet. Rund 40 Arbeitnehmer sind betroffen. 40

15.01.2004 DTS Dräxlmaier Systemtechnik, Autozulieferer, 20 Mitarbeiter werden entlassen, weitere 20 befristete Verträge werden nicht verlängert. 40

15.01.2004 Lampi, Leuchten, Insolvenzanträge für gesamte Korte-Gruppe, beim Kunststoffwerk in Filsum werden die meisten Jobs erhalten bleiben, Lampi Korte in Ihrhove wird voraussichtlich alle 70 Arbeitsplätze verlieren. 70

15.01.2004 Stamag AG, Stahl- und Anlagenbau, ist zahlungsunfähig - 45 Jobs sind bedroht. 45

15.01.2004 Südcolor, Fotolabor-Gruppe, 1999 Träger des Amberger Wirtschaftspreises, 2004 insolvent. Betroffen sind rund 200 Beschäftigte und auch die zum Unternehmen gehörenden Firmen Foto Frey und Foto Express. 200

15.01.2004 Betonwerk Köhler & Peters, Wittenborn, wird geschlossen. 36 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs 36

15.01.2004 Infracor, Standortdienstleister, im Geschäftsgebiet Technik müssen bis zu 300 Arbeitsplätze abgebaut werden, weil der Bereich seit langem rote Zahlen schreibt.Konkret fehlen die entsprechenden Aufträge, um die 900 Mann starke Truppe in Arbeit zu halten. Nach WAZ-Informationen waren die Infracor-Leistungen schlichtweg zu teuer und die Unternehmen im Chemiepark hielten sich mit Reparatur-Aufträgen stark zurück. 300

15.01.2004 Sachsen, neues Bundesland, die Bildungsoffensive in Sachsen hat ein Ziel: weg mit den vielen teuren Lehrern. Zwischen Januar bis Mitte März wird jeder Lehrer und jede Lehrerin an Mittelschulen und Gymnasien in den Verantwortungsbereichen der Regionalschulämter (RSA) Dresden und Bautzen von seinem Schulleiter zu einem persönlichen Gespräch eingeladen. Dabei wird ihnen nahe gelegt werden, sich freiwillig zur Teilzeitbeschäftigung mit adäquater Gehaltskürzung zu entschließen.

Die Drohung: Unterm Strich müssen innerhalb von sieben Jahren 7 400 Lehrerstellen eingespart werden. Da lohnt es sich für den jüngeren Lehrer, sich anpassungsfähig und pflegeleicht zu verhalten. Den älteren winkt, wie ein Brandenburg, ein goldener Handschlag, also die Beendigung der Beschäftigung mit Abfindung, per Altersteilzeit, vorzeitiger Altersrente mit Ausgleichszahlung, mit so genannten Sabbatjahren oder eben mit freiwilliger Teilzeit.
Die Erfolge: bis 1. Dezember 2003, sagt Kultus-Pressesprecher Dieter Herz, wurden bereits 2 100 Stellen abgebaut, weitere 1 800 Verträge über Altersteilzeit und 300 über vorzeitige Altersrente sind unter Dach und Fach, werden aber erst im Laufe des Jahres wirksam.
7.400

15.01.2004 Traktorenwerk, in Schönebeck, das Traditionsunternehmen stellt die Produktion ein. 150 Traktorenwerker erhalten die Kündigung. Ohne Job sind außerdem weitere 200 Frauen und Männer, die im Zuge des Insolvenzverfahrens über das Unternehmen zunächst in einer Beschäftigungsgesellschaft unterkamen. Die gibt es nicht mehr. 350

15.01.2004 Telegate AG, Call-Center, die Call Center in Greifswald und Anklam werden geschlossen. Den 400 betroffenen Mitarbeitern würden Arbeitsplätze in den jeweils nahe gelegenen Niederlassungen Neubrandenburg und Stralsund angeboten. Wie viele da unterwegs verloren gehen, werden wir wohl nie erfahren. ?

15.01.2004 Kann GmbH, Baustoffwerke, hier: Betonsteinwerk Havelberg, Das Betonsteinwerk Havelberg ist geschlossen worden. Die
Firma Lichtner Beton aus Berlin, die das Unternehmen vor drei Jahren
übernommen hatte, verkaufte das Werk an die Kann GmbH, Magdeburg. Die neun Mitarbeiter erhielten die Kündigung. Maschinen und Anlagen sollen ins Ausland verkauft werden 9

10.01.2004 Zick, Mega, Müller, Möbelhaus, Wirtschaftsdrama in Taubenheim, am Ende gibt es 60 Arbeitslose mehr. 60

10.01.2004 Reinhold Häussermann GmbH, Großküche, Essen auf Rädern für 1.500 Kunden - 800 davon werden von einem Mitbewerber übernommen. Der Rest muß sich umsehen, so wie auch die 30 Mitarbeiter des zahlungsunfähigen Unternehmens. 30

10.01.2004 Boddien, Land- und Kommunaltechnik, Teile der Bankkredite wurden gekündigt, jetzt ist hat Insolvenz angemeldet. Insgesamt 60 Arbeitsplätze sind in Gefahr. 60

09.01.2004 Wied, Bauunternehmen, in Bad Laasphe wird geschlossen. 34 Beschäftigte erhalten die Kündigung. 34

09.01.2004 Thomas Mann Buchhandlung, Jena, hat Insolvenz angemeldet. 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hoffen noch auf die Übernahme durch eine Buchhandelskette. 20

09.01.2004 OMF, Flugzeugbau, es gibt derzeit keine Aufträge, 65 Mitarbeiter sind von der Insolvenz betroffen. 65

09.01.2004 Elektro-Arnold, Gemünden, hat Insolvenz angemeldet, fünf Mitarbeiter verlieren den Job. 5

08.01.2004 Elektro-Mechanik GmbH Oschatz, Elektroinstallation, an vier Standorten in Oschatz und Umgebung sind knapp 40 Mitarbeiter von der Insolvenz betroffen. 39

08.01.2004 Auto Start GmbH, Renault-Vertretung in Nickern, trotz schwarzer Zahlen insolvent? Branchenkreise unterstellen finanzielle Auseinandersetzungen unter den Gesellschaftern. 80 Mitarbeitern arbeiten vorerst noch weiter. 80

08.01.2004 Hager, Warenhaus, 4000 Quadratmeter Verkaufsfläche ohne Mietvertrag, da sieht die Sparkasse keine Geschäftsgrundlage und kündigt die Kredite.
49 Festangestellte, elf Aushilfen und drei Auszubildende sind von der Insolvenz betroffen. 63

08.01.2004 Metallbau Ralf Boetker GmbH, Metall- und Glasbau, die seit 1964 in der Gemeinde Stuhr ansässige Firma hat Insolvenz beantragt. Mit den Niederlassungen in Berlin und Mannheim sind rund 160 Mitarbeiter betroffen. 160

08.01.2004 LTW, Lichttechnik, an der Mühlenstraße in Erkrath bleiben 25 von 80 Mitarbeitern. Die Produktion wird nach Dresden verlagert. 55 stehen vor einer eher düsteren Zukunft. 55

08.01.2004 Rexam Glass, Glas, nur 12 Mitarbeiter der ehemaligen Lüner Glashüttenwerke werden im Zusammenhang mit den 37 Arbeitsplätzen, die durch die Verlegung der Hauptverwaltung nach Nienburg eingespart werden sollen, arbeitslos. 12

08.01.2004 Hamburg, altes Bundesland, der Landesbetrieb Krankenhäuser (LBK) wird in 2004 561 Stellen streichen, in den kommenden 3 Jahren werden insgesamt 1500 Stellen abgebaut. 1.500

08.01.2004 Berlin, Hauptstadt, zu viele Polizisten? Am 11.12.03 hieß es, bis 2007 sollten 1.450 Stellen abgebaut werden. Nun sind es 4.500 bis 2010. Wir melden 3.050 nach. 3.050

08.01.2004 Brandenburg, neues Bundesland, Bildungsoffensive der Dritten Art, bis zum Jahre 2011 sollen 6000 Lehrerstellen abgebaut werden. Dazu hat das Bildungsministerium mit der Gewerkschaft GEW vereinbart, dass angestellte Lehrer zu günstigen Bedingungen vorzeitig aus dem Schuldienst ausscheiden können. Neben dem Wechsel in andere Bundesländer werden auch Abfindungen bis zu 50 000 Euro angeboten und Altersteilzeit mit Ausgleich der Rentenminderung oder Rente ab 60 in Aussicht gestellt. In der Landesregierung stehen dafür bis zum Jahr 2011 insgesamt 132 Millionen Euro zur Verfügung. Nix mit länger arbeiten für den Aufschwung... 6.000

07.01.2004 Gruner + Jahr, Gedrucktes, die Redaktionen der Wirtschaftsmagazine «Impulse», «Capital» und «Börse Online» werden nach Hamburg verlagert, durch engere Verzahnung mit der FTD sollen damit Einsparungen in zweistelliger Millionenhöhe erzielt werden. Das allerdings gelingt nur, wenn während des Umzugs einige der 200 Mitarbeiter verloren gehen. Wir schätzen einen geplanten Abbau von 50 Mitarbeitern bei allen vier Blättern. geschätzt 50

07.01.2004 KSR Automative, Autozulieferer, bei KSR hat man die Forderungen nach Subventions-Abbau wörtlich genommen. Am 30. Januar 2002 hatte das US-amerikanisch-/kanadischen Unternehmen von der damaligen Landeswirtschaftsministerin Budde einen Förderscheck in Millionenhöhe erhalten. In einer Nacht- und Nebelaktion haben die Eigentümer nun in den Weihnachtsferien die Subventionen vollständig abgebaut. Die Maschinen wurden demontiert, das Material abgefahren.Den 38 Mitarbeitern soll gekündigt werden. Das Ende 2001 mit Landesfördermitteln aufgebaute Unternehmen hatte sich erfolgreich entwickelt und viele Aufträge in der Tasche. In Magdeburg erwirtschaftete Gewinne u. a. aus der Brems- und Kupplungspedale-Produktion seien sogar in Unternehmen in Großbritannien geflossen. Inzwischen ist durchgesickert, dass die Maschinen in das europäische Stammwerk des Konzerns in England verlagert werden sollen. Auch die Liefer-Verträge werden mit auf die Insel genommen. 38

Übrigens, Nach einigen Erfahrungen mit der Herstellung und dem Vertrieb meiner eigenen Bücher, habe ich zum 1.1.2004 einen "echten" Verlag gegründet. Damit kann ich jetzt auch anderen Autoren die Möglichkeit bieten, den Weg zum eigenen Buch etwas abzukürzen. Wenn Sie also jemanden kennen, der jemanden kennt, der einen Verlag für ein Manuskript sucht, dann klicken Sie hier
06.01.2004 Nevest, Biodiesel, das einstige Vorzeigeprojekt in Schwarzheide ist pleite. Auch die hessische Muttergesellschaft meldete Insolvenz an. In Schwarzheide sind 43 Arbeitsplätze betroffen, über die Personalzahlen der Muttergesellschaft war bisher nichts in Erfahrung zu bringen. 43

06.01.2004 Mecklenburg Vorpommern, neues Bundesland, Stellenabbau an den Universitäten. Bis zum Herbst sollen 400 Stellen gestrichen werden. 400

06.01.2004 Forstamt, Bad Schwalbach, "KW" das soll heißen "künftig wegfallend", dieser Vermerk trifft mehrere Mitarbeiter des Forstamtes Bad Schwalbach, sie müssen ernstlich befürchten, dass die geplante Forstreform des Landes ihre Arbeitsplätze kosten wird 9

06.01.2004 ABB, Energie- und Automationstechnik, in Heiligenhaus gehen rund 100 Arbeitsplätze verloren, der gesamte Bereich Recording + Control ist geschlossen worden. 100

Den Kanzler beim Wort nehmen Aus der Neujahrsansprache 2003/2004
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bereits ab Neujahr treten zahlreiche Änderungen in Kraft, die wir im Rahmen der Agenda 2010 vereinbart haben. Mir war bei diesen Änderungen wichtig, dass ab morgen auch die Steuern für alle weiter gesenkt werden. So kann der wirtschaftliche Aufschwung, der sich bereits deutlich abzeichnet, an Fahrt gewinnen.Übrigens: Vergessen Sie nicht, dass Sie es zu einem großen Stück selbst in der Hand haben, wie es mit der Wirtschaft in Deutschland weitergeht. Auch Sie ganz persönlich können Konjunkturmotor sein: Ihr Vertrauen in die Zukunft entscheidet mit über den Arbeitsplatz Ihres Nachbarn! Ab sofort streuen wir hier hilfreiche Tipps ein, die Arbeit machen und damit hilfen können, Arbeitsplätze zu schaffen.
Haben Sie auch eine Idee?
Auch in 2004 sollten wirdiesen Kanzler beim Wort nehmen... Arbeitsplätze sichern - Tipp Nr. 1
Wie sagt der Kanzler: Vergessen Sie nicht, dass Sie es zu einem großen Stück selbst in der Hand haben, wie es mit der Wirtschaft in Deutschland weitergeht. Also: Machen Sie mit!
Die Kreditinstitute im Lande haben in den letzten Jahren Zigtausende von Stellen abgebaut. Wir alle haben sie dabei unterstützt, indem wir uns lieber von Blechkisten in zugigen Vorhallen bedienen ließen, als von den netten Menschen an den Schaltern. Wenn sich alle Kontoinhaber nur zweimal monatlich Bargeld an der Kasse auszahlen lassen (in Banknoten, die der Automat nicht hat, 100er z.B. haben die wenigsten eingelegt), dann führt das sehr schnell zu ärgerlichen Schlangen und zu einem zusätzlichen Personalbedarf von mindestens 15.000 Bankangestellten. Machen Sie mit!

Es geht um mindestens 15.000 Jobs!
03.01.2003 Schlossbergklinik, Neurologische Fachklinik in Bad Laasphe hat Insolvenzantrag gestellt. 130 Mitarbeiter sind betroffenen. 130

03.01.2003 Schaller & Sohn, Elektro Einzelhändler in Saarburg hat Insolvenz angemeldet. Die Geschäftsräume sind geschlossen. Die fünf Mitarbeiter werden wohl gehen müssen. 5

03.01.2003 Sanitas-Gruppe, Fachkliniken, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind alle operativ tätigen Betreibergesellschaften der Sanitas-Gruppe: die Sanitas-Kliniken GmbH & Co. KG, Sanitas Klinik Alpenblick GmbH sowie Sanitas Klinik Ludwigsbad GmbH & Co. KG. Weder Gesellschafter noch Banken waren bereit, die zur Fortführung des Betriebes notwendigen Mittel zur Verfügung zu stellen. Betroffen von der Insolvenz sind bundesweit elf Sanitas-Kliniken mit über 1100 Mitarbeitern, darunter die Kliniken in Boltenhagen und auf der Insel Poel. 1.100

03.01.2003 TU Braunschweig, Hochschule, 2004 wird ein düsteres und schwieriges Jahr unter dem lähmenden und demotivierenden Eindruck einer mit Qualitätsargumenten nicht zu rechtfertigenden und kurzsichtigen Kürzungsaktion durch das Land. 120 Stellen werden gestrichen. 120

03.01.2003 Aus dem Jahresrückblick der WAZ:
Wissoll, Süßwarenfabrik, die Keimzelle des Weltkonzerns Tengelmann wurde nach 97 Produktionsjahren geschlossen. 220 Mitarbeiter blieben auf der Strecke. 220

02.01.2003 Rose & Nadol, Autohaus, hat Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Betroffen sind 45 Mitarbeiter am Standort in Hüsten und 22 Mitarbeiter am Standort in Meschede. 67

02.01.2004 Mütter-Notdienst, Haushalt und Kinderbetreuung,
"Die Gesundheitsreform macht mich kaputt", sagt Anita Heidlberger. Sie hat vor drei Jahren in Krefeld den "Mütter-Notdienst" gegründet und Müttern in Notsituationen im Haushalt sowie bei der Kinderbetreuung geholfen. Für die Kosten kamen bis Ende 2003 die Krankenkassen auf. Wenn nachweislich keine Hilfe von der Familie im Haus möglich war, konnte mit ärztlichem Attest ein Antrag auf eine Haushaltshilfe gestellt werden. Bis zum Sommer 2003 beschäftigte das Unternehmen insgesamt 20 Mitarbeiterinnen. Nun musste Anita Heidlberger 13 Frauen entlassen. Reform? 13

02.01.2004 LMBV, Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- Verwaltungsges. Die Sanierung früherer Kohlegruben wird im nächsten Jahr mit weniger Personal als bisher fortgesetzt. Bis zum Jahresende 2004 wird die Zahl der Mitarbeiter um weitere 200 auf etwa 900 veringert. 200

02.01.2004 Brüderkrankenhaus, Olsberg, Etwa 100 Mitarbeiter sind seit Silvester "ehemalige" Mitarbeiter. 100

bis Ende 2003
456 Tage gezählt 1.490.678

31.12.2003 Das Allerletzte aus 2003
Bonn/Hennef - sechs Mitarbeiter der Reha-Klinik in Allner erhielten die fristlose Kündigung weil sie mit "freiwilligen" Gehaltskürzungen nicht einverstanden waren.
Die Stadt Coburg wird Personal abbauen, weil(?) die Personalstärke der Stadt im Vergleich zu anderen vergleichbar großen Kommunen erheblich zu hoch sei. Ob Coburg 200 Mitarbeiter zu viel hat, oder nur 130, darüber wird noch gestritten. der OB geht von 90 bis 120 Stellen aus; wir nehmen die 120 auf.
Freitag Electronic das Werk in Trappenkamp wird zum Jahresende geschlossen, entgegen unserer ersten Meldung sind davon aber nicht nur 100, sondern 160 Mitarbeiter betroffen. Wir tragen die Differenz nach.

und wenn es nicht zum Weinen wäre, könnte man sich darüber totlachen:
Die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung in Sonneberg ist insolvent. Vor einem Jahr feierte man noch das zehnjährige Bestehen, nun ist sie, wegen bilanzieller Überschuldung pleite. Auf ihrem Höhepunkt beschäftigte die WIFÖG rund 100 Personen - zuletzt waren es noch 22.
208

23.12.2003 Schaper & Brümmer, Pharma, der wissenschaftlichen Außendienst hat ausgedient. 30 Mitarbeitern erhielten die Kündigung. 30

23.12.2003 Hiltex, Leinenweberei, die chinesischen Inhaber schließen das Werk, schicken die Maschinen ins Ausland und die Mitarbeiter zum Arbeitsamt. 50

23.12.2003 Lorenz, Malerbetrieb, in Leiben gibt es ein trauriges Fest für 27 Mitarbeiter und deren Familien. Das Unternehmen ist pleite und wurde geschlossen. 27

23.12.2003 Bayern, Freistaat, die Sparwut des Oberbayern Stoiber macht auch vor der einst gehätschelten Klientel in der Landwirtschaft nicht halt. Meldungen über Betriebsaufgaben oder Stellenabbau in landwirtschaftlichen Betrieben gab es in dieser Statistik noch nie. Daher ist die folgende Meldung um so wichtiger und verdient, in diese Statistik aufgenommen zu werden:
Bis zu 400 landwirtschaftliche Betriebe sind alleine im Landkreis Erding durch die Kürzung des Agrarhaushalts um 15 Prozent bedroht. Damit stehen auch etwa 1000 Arbeitsplätze im Feuer. Die Landwirte fühlen sich durch die Staatsregierung voll verschaukelt . Schließlich geht es nicht nur um 15 Prozent weniger, sondern auch das Förderprogramm für Neubauten und Erweiterungen und das Kulturlandschaftsprogramm stehen auf der Kippe. Ganze Bereiche von der Selbstvermarktung bis zum Urlaub auf dem Bauernhof würden zum Stillstand kommen.
Wir verkneifen uns den Gedanken, die 1000 Arbeitsplätze des Lankreises Erding auf alle 71 bayrischen Landkreise hochzurechnen, aber diese 1.000 bäuerlichen Arbeitsplätze, die nehmen wir als Weihnachtsgeschenk der Staatsregierung auf. 1.000

23.12.2003 DSM, Chemie, nach der Übernahme der Vitamin-Aktivitäten des Schweizer Pharmakonzerns Roche streichen die Niederländer in Grenzach 290 Stellen. Das sind jetzt 170 mehr, als am 30.09. angekündigt worden war. 170

Es ist bald Weihnachten.

Die Kündigungen für 2003 sind weitgehend ausgesprochen.

Nächstes Jahr wird wieder einmal alles besser. Die vereinigten Volksvertreter aus Bundesrat und Bundestag haben mit verheerender Mehrheit beschlossen, die Bürger noch schneller und noch härter auf dem Sparkurs in die Krise zu treiben. Die Statistik der Arbeitsplatzvernichtung wurde ins Leben gerufen, um den unhaltbaren Versprechungen der Hartz-Propaganda den Spiegel vorzuhalten. Erinnern Sie sich noch, bis wann die Hartz-Kommission die Zahl der Arbeitslosen wie weit gesenkt haben wollte?
Wer die heutige Arbeitslosenzahl von 4,3 Millionen als einen Erfolg feiert, sollte nicht versäumen, sich Klarheit darüber zu verschaffen, wie hoch die Zahl derjenigen ist, die - obwohl sich an ihrer Situation nichts zum Besseren gewendet hat - nicht mehr gezählt werden, seit die Zählung nicht mehr von Bernhard Jagoda verantwortet wird. Jagoda mußte gehen, weil er angeblich die Zahl der Vermittlungen manipuliert hat - die Zahl der Arbeitslosen war zu seiner Zeit nie bezweifelt worden. Vor ein paar Wochen wurde in den Medien berichtet, dass inzwischen ca. 1,3 Millionen Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen aus der Statistik herausgefallen seien, ...jedoch nicht, weil sie Arbeit gefunden hätten.
22.12.2003 Merkers-Rad, Fahrradhersteller, zum Jahresende endet auch diese Erfolgsstory aus dem Märchenbuch "Aufbau Ost". Merkers-Rad war erst 2001 mit Unterstützung der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft und staatlichen Fördergeldern am ehemaligen Kali-Standort errichtet worden. Jetzt erhalten die letzten 46 von einst 146 Mitarbeitern den blauen Brief. 46

22.12.2003 Evangelische Stiftung Neuerkerode, Behindertenbetreuung, Das zu Ende gehende "Europäische Jahr für Menschen mit Behinderung" war nach Auffassung des Direktors, Pastor Bernhard Isermeyer, insgesamt betrachtet – "ein Flopp". Er wandte sich insbesondere gegen Sparmaßnahmen des Landes Niedersachsen, die in Neuerkerode 840 geistig Behinderte träfen. Neuerkerode wird im nächsten Jahr 20 bis 40 von rund 1000 Arbeitsplätzen abbauen müssen. 30

20.12.2003 Himolla, Polstermöbel, 30 Mitarbeiter erhielten die Kündigung. 30

20.12.2003 Hefi, Glasdächer, zum Jahresende verlieren 140 der 180 Mitarbeiter des insolventen Unternehmens ihren Job. 140

20.12.2003 Günther, Elektronik, alle 105 Mitarbeiter des Nürnberger Unternehmens erhalten die Kündigung, nachdem sich niemand fand, der die insolvente Firma weiterführen wollte. 105

19.12.2003 Berge & Uhl, Bauunternehmen, anfang des Monats wurde der Geschäftsbetrieb eingestellt. Alle 46 Mitarbeiter sind insolvenzbedingt freigestellt. 46

19.12.2003 4MBO, ´Volks-PC´-Hersteller, das Geschäft mit Discount-Computern rentiert nicht mehr. 25 der 80 Arbeitsplätze in Plochingen werden gestrichen. 25

19.12.2003 Metzeler, Reifen, am 11. April 2003 hieß es, Metzeler wolle in Lindau sein europäisches Entwicklungszentrum mit vorerst 30 Arbeitsplätzen errichten. Nach jüngsten Meldungen gehen dort nun 35 Arbeitsplätze verloren. 35

19.12.2003 AOK KASSEL, Krankenversicherung, 28 Mitarbeiter des Call-Centers müssen gehen. 28

18.12.2003 Moeller Holding GmbH, Elektronik, die Werke in Hersel (190 Mitarbeiter) und Erfurt (300 Mitarbeiter) werden geschlossen. 490

18.12.2003 Mecklenburg Vorpommern, Bundesland, Das Kabinett hat eine tabulose Kürzung von insgesamt 2000 Stellen im Landesdienst beschlossen. Allein 450 Stellen muss der Innenminister streichen, 296 das Bildungsressort, 218 die Justiz: Im Hochschulbereich werden bis 30. September 2004 nahezu 400 Stellen abgebaut, 127 davon in der Hochschulmedizin. 2.000

18.12.2003 Mc Donald, Donatos, Pizza vom Hamburgerkonzern wird es nicht mehr geben. Donatos wird verkauft, die drei Pizzerien in München werden geschlossen. Für rund 100 Mitarbeiter in Deutschland wird ein Sozialplan erarbeitet. 100

18.12.2003 Röhll, Kampfmittel-Entsorgung, die Muttergesellschaft "Verwaltungsgesellschaft Röhll Beteiligungen GmbH & Co. KG", hat in Berlin Insolvenz angemeldet, die Arbeitsplätze von 650 hochqualifizierten Spezialisten sind in Gefahr. 650

17.12.2003 Kreisklinik Neustadt/WN, 19 Mitarbeiter müssen gehen. 19

17.12.2003 Görlitz, Kommune, die Stadthalle wird Ende 2004 wegen Modernisierung geschlossen. Sieben Kündigungen stehen fest. Das ist wichtig.
Konkrete Pläne für die Modernisierung gibt es noch nicht, auch die Finanzierung ist noch offen. Das scheint nicht so wichtig. 7

17.12.2003 Umweltkontor, regenerative Energie, Erkelenz, 22 Mitarbeiter der Holding wurden entlassen. Das Unternehmen muss Kosten senken. 22

17.12.2003 Fahrzeugwerke Nord, MAN-Tochter, rund 80 Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze, wenn der Betrieb Ende September 2004 geschlossen wird. FWN kümmerte sich um die Instandsetzung von Bundeswehrfahrzeugen. Jetzt hat Struck den Etat gekürzt. 80

17.12.2003 Uni-Klinik, Frankfurt, die Krankenkasse erlaubt die Behandlung von 40.000 Fällen pro Jahr. Heuer mußten rund 6.000 mehr aufgenommen werden. Dafür zahlen die Kassen aber nur 15% der Behandlungskosten. Folge: ein Haushaltsloch von fast 10 Millionen Euro.
Weitere Folge: 220 Stellen werden gestrichen , weil die Zahl der zu behandelnden Fälle automatisch sinkt, wenn sie nicht mehr behandelt werden können. 220

16.12.2003 Opel, Automobile, der General-Motors Ableger will in Bochum weitere 200 Arbeitsplätze abbauen. Opel hat in diesem Jahr in Bochum bereits 1.000 Arbeitsplätze (9,3%) abgebaut. Die verbliebenen 9.800 Mitarbeiter haben nach Angaben des Werksdirektors Jan Brems die Produktion nahezu auf Vorjahresniveau gehalten. Derzeit gäbe es sogar einen leichten Überhang von 400 Arbeitsplätzen, weshalb im nächsten Jahr nochmals 200 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen. Und wem nutzt die Produktivitätssteigerung?
Sind die Opels billiger geworden? Bekommen die restlichen 9.600 eine Lohnerhöhung um 10%, oder was? 200

16.12.2003 Maierhofer, Spedition, nach Insolvenz sollen 20 der 30 Mitarbeiter in einer neuen, kleineren Spedition weiterarbeiten. 10 bleiben auf der Strecke. 10

Werbung
(für mein Buch) Ist Wirtschaft überhaupt noch zu verstehen?
Zu verstehen schon, da hilft "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre", allerdings werden Sie nach der Lektüre für vieles kein Verständnis mehr aufbringen wollen. mehr hier
16.12.2003 Benteler, Autozulieferer, die Kosten von 200 Arbeitnehmern müssen gespart werden. Entweder durch Lohnverzicht, oder durch Entlassungen. Dann einigt euch mal schön. Aber bitte ohne Gewerkschaften, die haben nämlich keine Ahnung von der betrieblichen Wirklichkeit. 200

16.12.2003 Bistum Aachen, Seelenheil, Haushaltssperre für alle Einrichtungen, von der Bischöflichen Akademie über sämtliche Zuschussempfänger wie die Caritas, bis zu den Kirchengemeinden. Rund 200 Mitarbeiter werden ihren Arbeitsplatz verlieren. Oh du Fröhliche! 200

16.12.2003 NRW, altes Bundesland, es gibt zu viele Lebensmittel- Untersuchungs- Ämter. 17 von 22 sollen daher verschwinden. Der Rest muss eben effizienter arbeiten. Wir schätzen die Spar-Ausbeute auf ca. 300 von 450 Stellen. geschätzt 300

15.12.2003 Prymetall, Cu-Halbzeuge, bis 2006 werden nochmals 35 Stellen abgebaut. Bereits Anfang 2002 war ein Abbau um 100 Stellen beschlossen worden. 35

15.12.2003 Landesuntersuchungsanstalt für das Gesundheits- und Veterinärwesen Sachsen, 109 von 581 Stellen entfallen. 109

15.12.2003 Brockmeyer, E-Insta, die WAZ berichtet, unter Bezugnahme auf Mitarbeiter, das Unternehmen stehe möglicherweise vor dem Aus. Geldinstitute hätten trotz guter Auftragslage Kreditzusagen zurückgezogen. Brockmeyer beschäftigt 350 Mitarbeiter. 350

15.12.2003 Energiedienst AG, Strom, kaum hat EnBW das sagen, schon werden Stellen abgebaut. 30 Prozent der 675 Stellen entfallen. Ca. 10% davon werden auf schweizer Arbeitsverhältnisse entfallen, bleiben uns 180 zu melden. 180

12.12.2003 Theater Plauen-Zwickau, am 5.11. sollten 10% Stellenstreichung die Rettung bringen, nun steht die Bühne vor dem Aus. Am 1. August 2004 läuft der bestehende Fusionsvertrag aus. Der Finanzausschuss des Zwickauer Stadtrates hatte am Mittwochabend eine Verlängerung abgelehnt. Damit ist das Theater Plauen-Zwickau nicht mehr lebensfähig. Die Bühnen beschäftigen 380 Mitarbeiter. 38 hatten wir bereits auf der Liste. Bleiben nachzumelden: 342 342

12.12.2003 Kewo Haus GmbH, Fertighausherstellung
M+H Markenhaus GmbH & Co. KG, Vertrieb mit insgesamt 38 Mitarbeitern sind die verwandten Unternehmen in die Insolvenz gerauscht. 38

12.12.2003 Neuenhagener Fleischwaren, insgesamt 85 Arbeitsplätze stehen auf dem Spiel. Der Insolvenzverwalter hofft, dass eine Transfergesellschaft gegründet werden kann, die den Betrieb für 6 Monate weiterführt, und soweit aussiebt, dass danach die restlichen 42 Beschäftigten wieder in den Betrieb aufgenommen werden können. Problematisch. Wir nehmen alle 85 auf. 85

12.12.2003 Tegeler, Möbelhaus, für die Einrichtungshäuser in Trebbin und Berlin-Neukölln wurde Insolvenz beantragt. Betroffen sind 250 Beschäftigte. 250

12.12.2003 Egokiefer Deutschland GmbH, 160 Beschäftigte in Hennigsdorf=Vögele Fenster - und die haben wir schon. aufgewärmt
12.12.2003 Hauni, Zigarettenmaschinen, erst die Tochter Topack, jetzt baut Hauni selbst 230 Jobs ab. Mit der Überführung in eine Transfergesellschaft, wo die betroffenen Mitarbeiter bis zu 24 Monate in ihren Berufen weiter qualifiziert werden, ist dieser Schritt für die Mitarbeiter zwar gut abgefedert, aber die Jobs sind trotzdem futsch. 230

12.12.2003 Esag, Strom, die Energieversorgung Sachsen Ost muss 200 von 1.330 Jobs vernichten, weil es die sogenannte Mutter, EnBW, so will.
Wir nehmen an, dass diese 200 Stellen in den bisher bekannt gewordenen Stellenstreichungsplänen nicht enthalten sind, korrigieren aber gerne, wenn es jemand besser weiß. 200

11.12.2003 Gillette, Rasierklingen und mehr, im letzten Jahr glaubten die Berliner noch, die neuen Produktlinien würden ihren Gilette-Standort langfristig sichern, nun liegen die Pläne zur Reoganisation der Produktion in Europa auf dem Tisch. Der US-Konzern schließt 2 Produktionsstätten in Großbritannien und das Werk in Berlin. Die Aktivitäten sollen nach Osteuropa verlagert werden. In Berlin arbeiten noch rund 1.300 Mitarbeiter für Gilette. 1.300

11.12.2003 Krankenhaus Anhalt-Zerbst GmbH, noch vor Weihnachten soll 25 Mitarbeiterngekündigt werden. In 2003 wurden bereits vorher 23 Kündigungen ausgesprochen. 25

11.12.2003 C. F. Ploucquet, Textilien, weitere 32 Mitarbeiter werden ihren Arbeitsplatz verlieren. Damit sind bei Ploucquet in Heidenheim in 1,5 Jahren insgesamt 180 Jobs abgebaut wurden. 32

11.12.2003 Hagebaumarkt, Schorndorf-Siechenfeld, den 28 Beschäftigten ist gekündigt worden. 28

11.12.2003 Vorwarnung: Will Schröder bald alles selber machen? Rund 1000 SPD-Mitarbeiter fürchten das, seit SPD-Schatzmeisterin Inge Wettig-Danielmeier in einem Interview mit „focus money“ betriebsbedingte Kündigungen in den Bezirken oder Landesverbänden nicht mehr ausschließen wollte. ???

11.12.2003 2 Meldungen von Radio SAW aufgeschnappt von Herrn Rossi heute morgen:
Bad Kösen: Spielzeugfabrik 20 Näherinnen müssen gehen, da zu teuer, fürderhin wird in Tschechien genäht, nur die Verwaltung bleibt in Bad Kösen (Quelle: Mitteldeutsche Zeitung)
Schmalbach, Dosen, Hermsdorf / Ohrekreis,jeder fünfte von 120 Arbeitern soll nach Braunschweig, viele können bzw. wollen nicht: 24 Arbeitslose mehr. 44

11.12.2003 Neidhart, Holzwerk, bis zu 70 Beschäftigte hatten die Neidhart Holzwerke (Weilheim) in Spitzenzeiten in Emden. Jetzt sind es noch 18. Ende April 2004 wird der Standort geschlossen. 18

11.12.2003 Berlin, Hauptstadt, nach Plänen des Senats sollen bei der Polizei bis 2007 insgesamt 1450 Stellen wegfallen, indem frei werdende Posten nicht wieder besetzt werden. 1.450

in eigener Sache ...auch falls Sie schon ein Buch besitzen:
Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre in zwei Bänden schmückt jedes Regal hier klicken, checken,
zugreifen
10.12.2003 Umweltschutz Nord, Sanierung /Entsorgung, von den ursprünglich 530 Beschäftigten haben 200 einen Arbeitsplatz in einem der Folgeunternehmen, in erster Linie in der Firma Zechbau, gefunden, 330 Arbeitsplätze wurden vernichtet. 330

10.12.2003 Barmer, Ersatzkasse, rund 1.500 Arbeitsplätze werden bundesweit wegfallen. (ngz-online vom 9.12.) 1.500

10.12.2003 RWE, Kohle und mehr, Verwirrspiel, am 21.01.03 hieß es, RWE baut 10.000 Arbeitsplätze ab. Am 27.06.2003 mußten wir unsere Statistik um 9.000 Stellen korrigieren. Es hieß: RWE baut nur 1.000 Stellen ab.
In einem Artikel über nach wie vor praktizierte Vorruhestandsregelungen berichtet die ngz-online am 9.12. unter anderem folgendes:
Bei RWE Power werden im Unternehmensbereich Tagebau und Kraftwerke noch bis zum 30. Juni 2004 insgesamt 400 bis 500 Mitarbeiter vorzeitig in den Ruhestand geschickt. "Der Bereich schrumpft insgesamt von 14.000 auf 10.500 Mitarbeiter", sagte Guido Steffen, Sprecher von RWE Power. Etwa 3.000 Mitarbeiter seien im Tagebau- und Kraftwerksbereich schon abgebaut worden. Im gesamten Unternehmen RWE werden innerhalb von vier Jahren 12.500 Arbeitsplätze verschwinden. Das alles geschieht sozialverträglich durch natürliche Fluktuation oder Teilzeitarbeit, und natürlich sind dabei auch Mitarbeiter, die in den Vorruhestand geschickt werden.
Wir müssen wohl oder übel 11.500 Stellen nachmelden. 11.500

10.12.2003 Hartmann GmbH, Bauunternehmung und Baustoffhandel, Eppingen, Insolvenz, 11 Mitarbeiter sind betroffen. 11

10.12.2003 ASL, EADS, Luft- und Raumfahrt, vor drei Wochen war nur von 300 Stellen die Rede, doch nun sollen in Lemwerder 500 Arbeitsplätze gestrichen werden. 200

10.12.2003 Rheinmetall, Kanonen, ganz verschämt meldet die Cellesche Zeitung, dass nach zweimonatigen Verhandlungen eine Transfergesellschaft ins Leben gerufen wurde, in der die zum Jahresende gekündigten Mitarbeiter der Rheinmetall betreut werden. 137 der insgesamt 238 betroffenen Beschäftigten hätten sich dafür entschieden. Nun ja, das hatten wir noch nicht. 238

EDS, hatten wir schon am 17.07.03
Emtec in Willstädt hatten wir auch bereits früher aufgewärmt

10.12.2003 Vogtlandkreis, Landkreis, seit der Gründung 1996 wurden schon 42 Prozent der anfangs mehr als 1000 Stellen abgebaut. Heute kommen auf 1000 Vogtländer 2,7 Landkreis-Bedienstete. 2007 sollen es noch 2,2 Mitarbeiter sein. So berichtet die "Freie Presse online". Und was heißt das? Das heißt, das heißt.... 1000 - 420 = 580; 580 : 2,7 = 214,8; 214,8 x 2,2 = 473; 580 - 473 = 107 Stellen sollen noch vernichtet werden. 107

09.12.2003 Fema-Hausbauten GmbH, Fertighäuser, steht im Insolvenzverfahren, 48 Mitarbeiter erhalten keine Löhne mehr. 48

09.12.2003 Cellpap Terminal Kiel GmbH, Hafenumschlag, 94 Mitarbeiter. sind zwischen die Fronten geraten. Im vergangenen Jahr wickelte Cellpap nach eigenen Angaben noch fast die Hälfte des Umschlags im Hafen der Landeshauptstadt ab. Doch mit der Abwanderung mehrerer Fährlinien nach Lübeck droht Überschuldung. Verhandlungen mit der Stadt, den Gläubigern und potenziellen Investoren blieben ohne Erfolg. Vielleicht auch, weil die stadteigene Seehafen Kiel GmbH die Cellpap gerne übernehmen würde. Die Streitgkeiten sind inzwischen so weit gediehen, dass die Oberbürgermeisterin prüfen lässt, ob sich in Zukunft alle Schiffe privat abfertigen lassen. Die Seehafen GmbH würde damit auf die reine Hafen-Verwaltung reduziert. Kritiker warnen vor Arbeitsplatzverlusten und dem Ausverkauf des Hafens. 94

09.12.2003 DRK-Kreisverband, Neukölln-Treptow meldet Insolvenz an. Betroffen sind insgesamt rund 170 Arbeitnehmer. 170

09.12.2003 Trumpf. Blusen, der traditionsreiche Berliner Blusenhersteller Trumpf steht in Insolvenz. rund 100 Mitarbeiter sind betroffen. Der Standort München soll erhalten bleiben. 100

09.12.2003 Zabel, Bauunternehmen, zehn Mitarbeiter wurden entlassen, ab 1.12. ist Kurzarbeit beantragt. 10

09.12.2003 Radio Bremen, Anstalt öffentlichen Rechts, Sparziel: 400 statt 500 Mitarbeiter 100

09.12.2003 Steilmann, Textilien, jetzt fällt auch noch der Versandbetrieb in Ochtrup dem Sparplan zum Opfer. Insgesamt trennt sich Steilmann damit von 745 Mitarbeitern. Uns bleiben 100 nachzumelden. 100

09.12.2003 Saint-Gobain, Glasfasern, 80 Mitarbeiter in Herzogenrath haben ihren Job verloren . 80

ARCHIV Ankündigungen vom 01.11.2003 bis 08.12.2003 297.121

ARCHIV Ankündigungen vom 01.10.2003 bis
31.10.2003 160.789

ARCHIV Ankündigungen vom 03.07.2003 bis 30.09.2003 155.971

ARCHIV Ankündigungen vom 01.04.2003 bis
27.06.2003 Brutto 91.279
(netto nach Korrektur 82.279)

ARCHIV Ankündigungen vom 01.02.2003 bis 31.03.2003 36.503

ARCHIV Ankündigungen vom 11.12.2002 bis 31.1.2003 93.006

ARCHIV Ankündigungen vom 31.10. bis 10.12.2002 440.062

ARCHIV Ankündigungen vom 11. bis 30.10.2002 102.573

ARCHIV Ankündigungen vom 2. bis 10.10.2002
---------------------------------------------------------------- 95.235

-------------