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Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland
Insolvenzen, angekündigter und absehbarer Stellenabbau seit 02.10.2002
In der Liste werden - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen aus den Medien erfaßt und ausge- wertet. Für die Richtigkeit der Angaben und für eventuelle Abweichungen vom tatsächlich eintretenden Ausmaß der Arbeitsplatzvernichtung kann keine Gewähr übernommen werden, jegliche Haftung für Schäden, die evtl. aus der Nutzung dieser Informationen entstehen, wird ausgeschlossen. copyright: Egon W. Kreutzer

Was sollte der Staat tun?

 Läßt sich Wachstum herbeisparen?


Vermögenssteuer
Warum nicht?

Woher kommt das 
Haushaltsdefizit

Ist das schon die Deflation?
01.10.03 bis 31.10.03 Im Monat Oktober 2003
täglich 5.186 Arbeitsplätze

160.789

   zur aktuellen Tabelle  
 31.10.2003 Oviesse/Kaufhalle, Einzelhandel, der Verwaltungsrat der Gruppe Coin Mestre/Italien hat nach ver.di-Informationen schon im August 2003 beschlossen, die Aktivitäten der Oviesse Deutschland GmbH erheblich zu reduzieren. Das Filialnetz soll bis 2006 um 75 Prozent reduziert werden. Von den ehemals 160 Filialen der Kaufhalle mit 12.000 Mitarbeitern sind bis heute nur noch 91 Filialen mit 3000 Mitarbeitern übrig. Davon 75 Prozent sind 2.250. Weil aber eher immer die kleineren Läden geschlossen werden, rechnen wir nur mit dem Verlust von 2.000 Jobs.

 2.000

 31.10.2003 Mayer GmbH & Co., Apparatebau, die letzen 46 von einst 150 Mitarbeitern stehen vor dem Aus. Der Arbeitgeber hat insolvenz angemeldet.

 46

 31.10.2003 König-Ludwig-Musical, Unterhaltung, Aufführung gehen trozt Insolvenz vorläufig weiter, die Frage ist nur, wie es gelingen soll, jemals wirtschaftlich zu arbeiten. Wir rechnen damit, daß die 360 Arbeitsplätze verloren gehen.

 360

 31.10.2003 Aller-Weser-Klinik, Gesundheit,  kurzfristig eine Million Euro jährlich eingesparen heißt das Ziel. 70 Prozent der Betriebskosten sind Personalkosten, da können betriebsbedingte Kündigungen nicht ausgeschlossen werden. Wir schätzen: 20

 geschätzt 20

 31.10.2003 Blaupunkt, Auto-Elektronik, 260 Beschäftigte der Bosch-Tochter Blaupunkt sind von dem Verkauf der Sparte Kunststoffteile an die Pfullinger Prettl-Gruppe betroffen. Für 160 der Mitarbeiter aus der Produktion ist die Zukunft äußerst ungewiss, denn der neue Besitzer will die Fertigung an einen kostengünstigeren Standort zu verlagern.

 160

 31.10.2003 Ebbinghaus, Modekaufhaus, 60 Stellen von 141 werden gestrichen, das insolvente Berliner Unternehmen hofft, so weiter existieren zu können.

 60

 30.10.2003 Heini Weber, Fachhandel U-Elektronik, Insolvenz beim Kasseler Familienbetrieb, 41 Beschäftigte müssen bangen.

 41

 30.10.2003 Weck, Einmachgläser,  20 Arbeitsplätze werden gestrichen, für weitere 125 Mitarbeiter ist Kurzarbeit angesagt.

 20

 30.10.2003 MAN, Salzgitter, Abbau von 700 Stellen im Bus-Bereich, das hatten wir schon im März gemeldet, ...

 aufgewärmt

 30.10.2003 Bundesanstalt für Arbeit, Arbeitsämter,  um Kosten zu sparen, wird die Zahl der Arbeitslosen erhöht! Statt die Mitarbeiterzahl im Zuge der angepeilten Zusammenlegung von Arbeitslosen- und Sozialhilfe um bis zu 11 600 aufzustocken, plant Gerster nun keine zusätzlichen Einstellungen mehr. Stattdessen werden Stellen abgebaut, 3000 in diesem Jahr, weitere 5000 in 2004. Ist das nun gut, oder doch eher kontraproduktiv?

 8.000

 30.10.2003 OMAG, Maschinenbau, ein Großauftrag von VW hilft der OMAG weiter. Trotzdem werden wohl ca. 40 Arbeitsplätze entfallen müssen (80 waren befürchtet worden).

 40

 29.10.2003 Opel, Automobile, auch im Bochumer Werk bewegt sich was. 200 Beschäftigte haben nach Unternehmensangaben in den vergangenen Wochen freiwillig ihre Stelle aufgegeben; weitere 350 sollen folgen. Im kommenden Jahr will Opel in Bochum darüber hinaus noch weitere "wenige hundert" Stellen sozialverträglich abbauen. Wir schätzen nochmal 300 und melden 850.

 850

 29.10.2003 Adamek, Abstandshalter für Stahlmatten, nach der Meyer Bewehrungsstahl stellt nun auch Adamek die Arbeit ein.

 20

 29.10.2003 Hessen, Altland, Kahlschlag im Staatsforst, bis zu 1000 von insgesamt 3000 Arbeitsplätzen sollen gestrichen werden, obwohl die hessische Forstverwaltung in den 90er Jahren schon über 1300 Stellen abgebaut hat.

 1.000

 29.10.2003 Lausitz, Kohlesanierung, im Jahresdurchschnitt 2003 hat die Kohlesanierung rund 2400 Mitarbeitern Lohn und Brot gebracht, nach jetzigem Stand reicht das Auftragsvolumen im Januar 2004 gerade noch für 1200 Beschäftigte.

 1.200

 29.10.2003 SEB, Finanzinstitut, weiterer Stellenabbau um etwa 10 %, nach 1.000 gestrichenen Jobs in den letzten drei Jahren sind das nur noch ca. 380.

 380

 29.10.2003 Deutsche Telekom, Kommunikationsdienstleister, wie Opel will auch die Telekom die Arbeitszeit verkürzen. Für 100.000 Beschäftigte der Festnetzsparte T-Com soll die Arbeitszeit um mindestens 10 % gekürzt werden.
Allerdings handelt es sich dabei um einen neuen Versuch, die seit einem Jahr angekündigten 40.000 Stellen abzubauen, nachdem das mit der eigenen PSA bisher nicht gelungen ist, deshalb erhöht sich die Zahl des angekündigten Stellenabbaus dadurch nicht.
 bereits erfasst
 29.10.2003 Opel, Automobile, noch wird verhandelt und dementiert, doch die Gerüchteküche sagt: 20 000 Mitarbeiter im Stammwerk Rüsselsheim werden statt 35 Wochenstunden nur noch 30 Stunden pro Woche arbeiten.
Das entspricht rein rechnerisch dem Abbau von über 2.800 Stellen. Spiegel-online meldet ergänzend, dass darüberhinaus ein echter Abbau von rund 1.000 Stellen beabsichtigt ist. Wir denken, die Größenordnung stimmt und melden 3.800

 3.800

 28.10.2003 Meier Bewehrungsstahl GmbH, Der Betrieb wird geschlossen. Alle 65 Mitarbeiter des Unternehmens haben ihre Kündigung erhalten. Gründe wurden nicht genannt.

 65

 28.10.2003 Bundesdruckerei, Druckerzeugnisse, AUS-Verkauf, die Bundesdruckerei ist pleite. Für den symbolischen Preis von 1 Euro wurde der Betrieb vor anderthalb Jahren privatisiert. Jetzt ist abgewirtschaftet und Insolvenz beantragt. 20 von 80 Beschäftigten erhielten bereits die Kündigung. Ob das Unternehmen fortgeführt werden kann ist fraglich.

 80

 28.10.2003 Hydro, Aluminium-Hütte, der norwegische Hydro -Konzern wird in Stade rund 40 Arbeitsplätze abbauen.

 40

 28.10.2003 Sietas, Werft, Zukauf statt Eigenfertigung heißt die Parole. Etwa 250 Schiffsbauer werden dadurch in Stade überflüssig.

 250

 28.10.2003 Bremen, Stadtstaat, die laufenden Ausgaben für Personal und Sachmittel sollen um 5,6 Prozent sinken. Das sieht der Doppelhaushalt vor, der in diesen Tagen verabschiedet wird. Neben Einschnitten bei Weihnachts- und Urlaubsgeld müssen dafür 2x250 Arbeitsplätez entfallen.

 500

 28.10.2003 Sachsen-Anhalt, Neuland,  47 Waldarbeiterstellen entfallen, um den Wald nicht verkaufen zu müssen. Die Zahl der Waldarbeiter wurde seit Anfang 2001 bereits von 980 auf knapp 700 reduziert. Das Land besitzt 150000 der 475000 Hektar Wald in Sachsen-Anhalt.

 47

 28.10.2003 Deutsche Bundesbank, Geld, vor einem Jahr schien ein Abbau um 1.800 Stellen ausreichend. Nun soll ein Viertel der noch 15.300 Beschäftigten überflüssig sein, das wären 3.825 und weitere 1.000 entfallen, weil 22 ehemalige Hauptstellen geschlossen werden. Per Saldo noch zu melden: 3.025
Kommentar von H. Rossi: "Jetzt geht's an's Eingemachte!" (H. Rossi liefert immer wieder Hinweise auf aktuelle Abbaupläne für diese Statistik.)

 3.025

 27.10.2003 Kinderbetreuung, Sachsen-Anhalt, neue Bestimmungen des Landes zur Kinderbetreuung führen zu flächendeckenden Arbeitszeitverkürzungen, Abstrichen beim Lohn und Entlassungen. Nachdem das Land mit seinem Gesetz zur Kinderförderung(!) den Rechtsanspruch auf einen Platz in Kindergarten oder Hort einschränkte, sank die Zahl der zu betreuenden Kinder und schon kann gespart werden. Beispiele: 72 Erzieherinnen in Sangerhausen arbeiten statt32 Stunden (umgerechnet: 17 Jobs) nur noch 24,5 Stunden . In Bernburg gibt es noch 32 Stunden, in Bitterfeld 31 und in Zeitz 27 Stunden.Besonders rigide verfuhr man in Halle. Der dort abgeschlossene Haustarifvertrag läßt eine Reduzierung nur bis auf 30 Stunden zu - prompt entschloss sich die Stadt zur Kündigung von 82 Erzieherinnen. 20 weitere geben ihre Stelle aus Altersgründen auf, 43 haben Aufhebungsverträge unterschrieben. Was im ganzen Land wegbricht, kann gar nicht geschätzt werden Wir beschränken uns auf die Zahlen aus Halle und Sangershausen.

 162

 27.10.2003 Thomson, (früher SABA) Elektronik, Die Story: Saba, seit 1918 in Villingen, war bis 1968 in Familienbesitz und bot in guten Zeiten über 5000 Arbeitsplätze. 1968 stieg der amerikanische GTE-Konzern ein, ab 1980 gehörte Saba zum französischen Thomson Brandt-Konzern. Nach Umorganisation, Rationalisierung, und vielfacher Umbenennung (Seweg, Dewek, Dagfu und EWD) ist heute nur das Thomson-Forschungs- und Entwicklungslabor mit rund 400 Beschäftigten in Villingen übriggeblieben.
Die Abbau-Meldung: das Villinger Labor verlor in 2003 bereits rund 70 Thomson-Arbeitsplätze an China. Jetzt sollen erneut 43 hochqualifizierte Ingenieurs-Jobs verlagert werden. Wir melden alle 113.

 113

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Leseprobe und
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26.10.2003 Vivantes, Klinikkonzern, der Berliner Krankenhausbetreiber will beim Personal 70 Millionen Euro sparen und weitere1 000 Stellen streichen. Der Konzern hat übrigens seit seiner Gründung im Jahr 2001 die Zahl der Beschäftigten bereits von 17 000 auf 14 000 gesenkt. Demnächst gibts als Therapie im Krankenhaus nur noch "zügiges Gesundschrumpfen"

 1.000

 26.10.2003 VGT Industrie AG, Mischkonzern, Von den zuletzt 800 Arbeitsplätzen können rund 500 erhalten werden. Besondrs betroffen sind: Plus Plan GmbH in Bebra, die Fensterfertigung mit etwa 175 Mitarbeitern, Widmer + Ernst Bad Hersfeld, VGT Polycom in Reinhardshagen sowie Theysohn in Salzgitter.

 300

 26.10.2003 G. Hartmann, Schuhleisten, Das Arfelder Traditionsunternehmen hat Insolvenz angemeldet. 33 Arbeitsplätze sind bedroht.

 33

 26.10.2003 Emtec, Datenmedien, Verkauf von Betriebsteilen an den US-Konzern Imation wird etwa 200 Mitarbeiternder den Arbeitsplatz kosten. Wie die Zukunft der etwa 100 weiteren Mitarbeiter aussehen wird, ist ungewiss. Wir nehem alle 300 auf.

 300

 26.10.2003 Rexroth Bosch, Getriebe, in Witten werden 60 von 705 Arbeitsplätzenwürden abgebaut.

 60

 26.10.2003 EWK, Edelstahlwerke Witten-Krefeld, 350 Stellen werden gestrichen, die ersten 150 sind schon weg.bereits abgebaut Rexroth will 60 Arbeitsplätze streichen

 350

 26.10.2003 Berliner Wasserbetriebe, Grundversorgung, Preise steigen bis 2008 auf 5,50 Euro pro Kubikmeter: Nach der Teilprivatisierung steigen die Preise um
25 Prozent und 20% der Belegschaft werden verüberflüssigt. Die Bürger zahlen, RWE und Veolia kassieren.

 1.000

 24.10.2003 ekz.bibliotheksservice, ein neuer Geschäftsführer soll restrukturieren. Das heißt hier: 19 betriebsbedingte Kündigungen und Knabbern an den tariflichen Regelungen.

 19

 24.10.2003 BASF, Großchemie, aus für die Polystyrol-Produktion in Ludwigshafen und damit für 187 Arbeitsplätze.

 187

 24.10.2003 Betten Stubbemann, Delmenhorst, bis Jahresende geöffnet. Danach hat der Insolvenzverwalter das Wort. Bisherige Sanierungskonzepte wurden von den Banken nicht akzeptiert. 13 Mitarbeiter sind betroffen.

 13

 24.10.2003 Oderland-Brauerei, Frankfurt Oder, Brau-und-Brunnen, die Mutter, macht den Tochbetrieb dicht. -Chef Michael Hollmann.160 Jobs verschwinden.

 160

 24.10.2003 MKM, Metalle, in Hettstedt werden zum Monatsende 70 Mitarbeiter entlassen. Der Betrieb gehört zur belgischen Lamitref-Gruppe und hat 1100 Mitarbeiter.

 70

 23.10.2003 DZG, Deutsche ZählerGesellschaft, zählt in Polen weiter. Von 81 Arbeitsplätzen bleiben nur noch 40 in Vöhrenbach erhalten.
Bereits im August 2002 hat das seit 1958 in Vöhrenbach ansässige Unternehmen seine Fertigung weitgehend nach Polen verlagert.

 41

 23.10.2003 Vishay BCcomponents (ex Beyschlag), Elektronik, ein Teil der Produktion geht nach Tschechien. Die ersten 80 Mitarbeiter haben die Kündigung bereits erhalten. Insgesamt sollen 220 bis 250 Arbeitsplätze wegrationalisiert werden. 350 bleiben

 250

 23.10.2003 Software AG, Software, bis Ende des Jahres soll trotz sinkender Umsätze die Gewinnzone erreicht werden. Dies soll unter anderem durch den Abbau von etwa zehn Prozent der ehemals 3100 Stellen geschehen. Zurzeit hat das Unternehmen noch 2800 Mitarbeiter. Anfang 2004 soll die Zielgröße von 2750 Mitarbeitern erreicht werden.
Wir hatten am 25.04.03 bereits 240 Jobs gemeldet und reichen jetzt noch 110 nach.

 110

 23.10.2003 Auch das gibt es
Pleiten bei Ärzten, Laut Kassenärztlicher Vereinigung in Münster haben in diesem Jahr in ihrem Einzugsgebiet 9 Praxen wegen Zahlungsunfähigkeit geschlossen. Im Bereich der KV Dortmund machten im Regierungsbezirk Arnsberg 19 Praxen Pleite.
Das trifft jeweils mindestens eine Sprechstundenhilfe. Die Hochrechunung auf Deutschland verkneifen wir uns.
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 28

 23.10.2003 METALEUROP, Bleihütte, 350 Arbeitsplätze sind durch Insolvenz bedroht.

 350

23.10.2003  Autoliv, Sicherheitsgurte, 353 Jobs werden beim größten Arbeitgeber in Elmshorn abgebaut. Ein schwedischer Investor...

 353

 23.10.2003 Schildauer Fleischwaren GmbH, schließt Ende Oktober. Das bedeutet für 105 Mitarbeiter den Verlust des Arbeitsplatzes.

 105

 23.10.2003 Fenster Heuer, Fensterbau, das Unternehmen schließt wird geschlosssen. Knapp 40 Beschäftigte sind davon betroffen.

 39

23.10.2003 EZL, Elektronik, Das Elektronik-Zentrum Limburg baut wegen massiver Auslastungsprobleme 100 von 160 STellen ab. Die Lehrwerkstatt mit über 20 Auszubildenden bleibt.

 100

 23.10.2003 Monitor 2000, Monitore, Der Stuttgarter Spezialdistributor soll Insolvenzantrag gestellt haben. Lieferanten haben bereits gelieferte Ware zurück geholt. Die Jobs von 11 Mitarbeitern sind wohl dahin.

 11

 22.10.2003 Gerdum u. Breuer, Hoch- und Tiefbau, hat wegen Zahlungsunfähigkeit Insolvenz angemeldet. Der hat rund 380 Beschäftigte, die vorerst auf den Baustellen weiterarbeiten.Ob ein Rettungsversuch gelingt, ist offen.

 380

 22.10.2003 Hochschulen in Niedersachsen, 50 Millionen Euro werden gekürzt, die Hochschulen in Buxtehude und Nienburg geschlossen. Tausende von Studienplätzen gehen verloren. Zur Konsolidierung des Haushalts sollen an den niedersächsischen Hochschulen insgesamt 1100 Stellen entfallen.

 1.100

 22.10.2003 Wohlfahrt in Baden-Württemberg, Zehn Millionen Euro wurden im Landes-Etat 2003 für die sozialen Dienste gekürzt. Nächstes Jahr werden es weitere elf Millionen Euro weniger. Viele soziale Dienste sind gefährdet, rund 800 Stellen betroffen.

 800

 22.10.2003 Metallgesellschaft, Chemie, Anlagenbau, 30000-Mitarbeiter hat Udo Stark, der "neue Besen" übernommen. Mehr als 13000 davon sollen mit den Chemietöchtern Dynamit Nobel und Solvadis verkauft werden. Für die verbleibenden Konzernteile, insbesondere die Holding in Frankfurt und die Großanlagenbau- Töchter Lurgi und Lurgi Lentjes sind "Anpassungen" angekündigt. Beleg- und Gewerkschaft fürchten, daß Hunderte von Arbeitsplätzen gestrichen werden.
(Wir schätzen großzügiger: 7 % vom Rest =
1.190 und runden auf.)

geschätzt 1.200

 21.10.2003 Rütgers Elbechemie, H-Säure, mehr als 60 Entlassungen stehen bevor, der H- Säure- Betrieb in Brunsbüttel wird zum 30. November stillgelegt.

 61

 21.10.2003 PFA, Fahrzeugausstattungen, Ausbleibende Großaufträge zwingen zu Entlassungen im längst insolventen Unternehmen. 278 Mitarbeiter warten auf die nächsten Schritte des Insolvenzverwalters. Ihre Arbeitsplätze sind bedroht.

 278

 21.10.2003 Philipp Stöhrle, Schmuck, Insolvenzantrag Nach dem Rückzug der Hausbank kommt das AUS. 50 Mitabeiter sind betroffen.

 50

 21.10.2003 Gerolsteiner Brunnen, Mineralwasser,  Job-Garantie bis Juni 2005, aber per Fluktuation und durch Auslaufen von Zeitarbeitsverträgen soll die Belegschaft auch bis dahin schon verschlankt werden. Wir schätzen, daß das rund 50 von 850 Jobs kosten wird.

 50

 21.10.2003 Christian Reimer, Baustoffgroßhandel, hat 3 von 7 Mitarbeitern entlassen. Damit reagiere er auf eine "drohende Betriebseinstellung infolge Betriebsuntersagung durch das Bauordnungsamt des Landkreises".

 3

 21.10.2003 Kreissportbund, Wolgast,  das Frauenhaus in Wolgast ist geschlossen, die Schulsozialarbeiter im Kreis Ostvorpommern haben ihre Kündigungen erhalten, jetzt werden die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Kreissportbundes entlassen. Leider haben wir nur von den beiden letzten Streichungen erfahren.

 2

21.10.2003 Vogt electronic GmbH, Werk Witten, 395 von 900 Beschäftigten erhalten bis zum Monatsende die Kündigung. 

 395

 20.10.2003 Nach einem so schönen Wochenende...
Freitag: Hartz-Gesetze III und IV verabschiedet,
Steuerreform vorgezogen, den Lebensversicherern, die ihr (oder unser?) Geld in Aktienspekulationen verzockt hatten, mal schnell ein paar Milliarden Steuern geschenkt, und alle Abweichler streng auf Linie gebracht
Samstag: urplötzlich ein völlig neues und unbekanntes Milliardenloch in der Rentenversicherung entdeckt
Sonntag: Mit ruhiger Hand mal eben die Renten gekürzt
...feiert Deutschland.

Jetzt kommt der Aufschwung, jetzt muß er kommen, das ging doch wieder alles in die richtige Richtung...
Die Richtung ist
falsch.
Deswegen werden
wir hier weiterzählen müssen, bis zum
bitteren Ende.
Aber Regierung
und Opposition
werden auch bei
10 Millionen
Arbeitslosen nicht
damit aufhören,
uns tot zu sparen.
 20.10.2003 Sony, U-Elektronik, Vorwarnung, Sony baut weltweit 20.000 Jobs ab und reduziert die Zahl der Zulieferer dramatisch, von beiden Strategien werden auch deutsche Arbeitsplätze betroffen sein.  
 19.10.2003 Die Bahn, Transport, Große Aufregung um 3.000 Stellen im Fernverkehr, dabei baut die Bahn 40.000 Stellen ab und das ist seit Ende letzten Jahres bekannt.
(Wir meldeten das am 16.10.2002)
 
 18.10.2003 Eckes, Saft und Likör, im Betrieb Nieder-Olm wird strikt nach Saft und Spirituosen getrennt. Das bringt dem Unternehmen tarifvertragliche Vorteile und ist Gelegenheit, ca. 12 Mitarbeitern zu kündigen. Wohl bekomm's!

 12

 18.10.2003 M. May & Cie. GmbH und Co. KG, Spinnerei, ca.
60 Mitarbeiter des Unternehmens werden aufgrund von Rationalisierungsmaßnahmen gehen müssen.

 60

 18.10.2003 Norbert Schulte, Schreinerei, der bisherige Inhaber gibt das Unternehmen auf und entläßt 27 Mitarbeiter. Die Söhne gründen das Unternehmen neu und stellen 10 wieder ein.

 17

 18.10.2003 Haustadt & Timmermann, Tiefbau, 640 Beschäftigte des Rheinhausener Unternehmes erhielten nach der Insolvenz die Kündigung

 640

 18.10.2003 ATB, Antriebstechnik, in Welzheim werden rund 80 von insgesamt knapp 400 Arbeitsplätzen gestrichen. Zuvor hatte das Unternehmen ermittelt, daß die Verlagerung der Motoren-Fertigung nach Osteuropa den Gewinn in den nächsten fünf Jahren um 16,5 Millionen Euro erhöhen könnte. Nun geht die Fertigung nach Spielberg in Österreich. Die dortigen Beschäftigten verzichten auf Urlaub und Lohn und arbeiten auch länger. So holt sich ATB immerhin 11 Millionen von den Mitarbeitern. Es lebe die Globalisierung!

 80

 18.10.2003 Marconi, Telekommunikation, 277 Arbeitsplätze in Backnang, Frankfurt, Radeberg, Hamburg, Essen und München werden gestrichen.

 277

 18.10.2003 Freie Universität (FU), Forschung und Lehre, wie die Humboldt-Universität (HU) wird auch die FU 80 bis 90 Professuren abbauen und damit rund 500 Stellen vernichten.
In Berlin fallen so rund 6.000 Studienplätze weg. Armes Deutschland!

 500

 18.10.2003 UPM. Papier, sinkende Preise, steigende Kosten: wenn der Gewinn schrumpft, wird die Belegschaft verkleinert. UPM baut 20 Stellen ab.

20

17.10.2003  Nicht zählbar, aber eine Anmerkung wert:
In der Bauwirtschaft wird es auch 2004 zu weiterem Stellenabbau kommen. Der Zentralverband des deutschen Baugewerbes sagt die Streichung von mindestens 40 000 Arbeitsplätzen voraus. 1995 gab es in der Branche noch 1,5 Millionen Arbeitsplätze, im Jahresdurchschnitt 2003 werden es vermutlich nur noch 790 000 sein.
 
 17.10.2003 Blue Band, Hotelgruppe, mehrere Drei- und Vier-Sterne-Hotels in Berlin und Frankfurt (Oder) stehen jetzt in der Insolvenz. Alle bisherigen Sanierungsversuche sind gescheitert. 500 Arbeitsplätze sind betroffen.

 500

 17.10.2003 Rodenstock, Optik, ein stetiger Personalabbau hat heuer bereits 51 von ehemals 938 Jobs gekostet. Das darf ruhig auch nachträglich erwähnt werden.

 51

 17.10.2003 Lafarge Dachsysteme, Dachziegel, Anpassung und Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit erfordert den Abbau von 29 Stellen im fränkischen Hainstadt.

 29

 17.10.2003 Westfalenstahl, Stahl, 107 Mitarbeiter in den Werken Wickede und Hagen müssen gehen, außerdem ist die komplette Schließung des Werkes 3 (Risse) geplant.

 107

 17.10.2003 Löbau, deutscher Lankreis, die Kreisverwaltung hat rund 80 Stellen zu viel. Die werden nun gestrichen.

 80

 17.10.2003 Monheim, deutsche Kommune, die Personalkosten im Rathaus sollen um acht Prozent reduziert werden. 35 Stellen fallen aus dem Plan.

 35

 17.10.2003 Humboldt-Uni, Forschung und Lehre, am 21.9.03 war zu berichten, daß 80 Professuren entfallen. Heute sind daraus 90 geworden und das Ausmaß des gesamten Stellenabbaus wird mit 530 beziffert. Wir haben 450 nachzumelden. Aber die Bildung wird ja nicht bespart, oder wie war das?

 450

 16.10.2003 Hempel, Farben, Zum 1. Juli 2004 endet die Farbproduktion in Pinneberg. Für Verwaltung, Verkauf und Lager reichen dann 80 von bisher 160 Mitarbeitern aus.

 80

 16.10.2003 VSG, Energie- und Schmiedetechnik nach der Insolvenz die Versteigerung der kompletten Werkseinrichtung. Das Hattinger Werk beschäftigte bis zum Ende vergangenen Jahres noch 437 Leute. 70 VSG-Mitarbeiter wurden im Rahmen des Sozialplans von anderen Betrieben der Unternehmensgruppe Georgsmarienhütte übernommen. Bis Dezember werden im Hattinger Werk noch laufende Aufträge abgearbeitet, dann sind 367 Jobs abgebaut.

 367

 16.10.2003 Justus Noll, Hoch- und Tiefbau, nach 40 Jahren Bautätigkeit nun die Insolvenz. 80 Mitarbeiter verlieren ihren Arbeitsplatz.

 80

 16.10.2003 Hochland, Käserei, vom Großabnehmer Lidl aus den Regalen verbannt, muß die Käserei die Produktion zurückfahren. Die festangestellten Mitarbeiter können weiterbeschäftigt werden, doch für 50 Leiharbeitskräfte, sowie etliche befristet angestelle Mitarbeiter ist es das Aus.
Wir schätzen die Gesamtzahl der betroffenen Arbeitsplätze vorsichtig auf 75.

 75

 16.10.2003 Bellinda, Strümpfe, trotz aller Versuche, über Altersteilzeit, Abbau von Mehrarbeit, Verlagerung ausgegliederter Bereiche wie Pförtnerei und Gärtnerei zurück ins Haus, Teilzeitarbeit statt Vollzeit und Reduzierung der 37-Stunden-Woche, müssen wohl 50 Kündigungen ausgesprochen werden. Die Wirkung der vorgenannten Maßnahmen auf den Arbeitsmarkt in der Region ist nicht abschätzbar.

 50

 16.10.2003 Aero Lloyd, Fluggesellschaft, meldet Insolvenz an, 1.400 Arbeitsplätze gehen verloren, weil die Bayerische Landesbank als Mehrheitsgesellschafter den Sanierungsplan ablehnt.

 1.400

 15.10.2003 Lamod, Textilfabrik, Insolvenz abgewendet, doch das Unternehmen wird per Ende Oktober abgewickelt. Viele der 61 Mitarbeiter waren dreißig Jahre und länger dort beschäfttigt und bekommen von Nov. 03 bis März 04 ihr Gehalt weiterbezahlt. Das wars dann aber.

 61

 15.10.2003 Biotronik, Medizintechnik, 250 der weltweit rund 2700 Mitarbeiter werden entlassen. Am Standort Berlin-Neukölln müssen zwischen 110 und 130 der mehr als 1000 Berliner Mitarbeiter gehen, rund 60 sollen schon in der zweiten Junihälfte die Kündigung erhalten haben.

 120

 15.10.2003 WM Einrichtungs GmbH, Küchenbau, der Insolvenzverwalter prüft die Chancen für die Gründung einer Beschäftigungsgesellschaft. Ein Aufschub für die 80 Mitarbeiter, doch ihre regulären Stellen sind futsch.

 80

 15.10.2003 ROI, Industrieelektronik, hat Insolvenz angemeldet
120 Mitarbeiter in Roding und 20 in Krailling sind betroffen.

 140

 15.10.2003 TWD, Textilwerke Deggendorf, Mit dem Abbau von 30 Mitarbeitern reagiert TWD auf die schwache Geschäftslage. Zitat: . "Wir haben für die Leute nichts mehr zu tun. Die Märkte brechen zusammen."

 30

 15.10.2003 Tegut-Markt, Lebensmitteleinzelhandel, die Filiale in der Professor-Kümmell-Straße in Korbach, Hessen, wird geschlossen. 7 Jobs entfallen.

 7

 15.10.2003 Hessapp, Werkzeugmaschinen, das Unternehmen an der Konzernperipherie von Thyssen-Krupp baut mehr als 80 Stellen ab. Schuld ist: Der Rotstift.

 81

 15.10.2003 Bayern, Freistaat, notwendige Grausamkeiten gehören an den Anfang der Regierungszeit, Edmund Stoiber, kaum neu gewählt, hat den Abbau von 12.600 Stellen im öffentlichen Dienst in Bayern zum Schwerpunkt seiner künftigen Regierungsarbeit erklärt.
Es soll CSU-Wähler geben, die glauben, Stoiber wolle Arbeitsplätze schaffen, oder doch zumindest sichern, ...

 12.600

 13.10.2003 Evangelische Landeskirche Baden, muss 66 von 1600 Personalstellen streichen und das Mütterkurhaus in Hinterzarten abgeben, ganz abgesehen davon, daß den Pfarrern das Weihnachtsgeld um 30 Prozent gekürzt wird.

 66

 13.10.2003 EDG, Entsorgung Dortmund GmbH, das Bundeskartellamt wittert Preisabsprachen,das Duale System unterschreibt keinen Anschlußvertrag und lange bevor die eventuell Schuldigen gefunden oder gar bestraft werden, zahlen 48 Mitarbeiter der EDG die Zeche. Ihnen wurde vorsorglich die betriebsbedingte Kündigung angekündigt.

 48

 13.10.2003 Ewald Giebel GmbH, Bandstahl, Feinblech, 204 des insolventen Unternehmens erhielten die Kündigung. Betroffen hauptsächlich: Werk Ostfeld, Sägewerk in der Nahmer, "Becker-Cramer-Römer" und der Zinkofen in Hohenlimburg.

 204

 13.10.2003 Advance Bank, online banking, Rechenkünstler am Werk: am 4. Februar hieß es, bei der Advance Bank seien 500 Online-Banker und 400 Anlagespezialisten beschäftigt, nicht alle Arbeitsplätze könnten erhalten bleiben. Nun sollen, nachdem im Laufe des Jahres 50 Stellen aufgelöst wurden, die restlichen 400 Jobs gestrichen werden.
So hat sich der Stellenabbau von 900 auf 450 glatt halbiert, zumindest optisch. Wir hatten bisher nur 800 erfaßt und melden 100 nach.

 100

 12.10.2003 VW-Knebel, Autohandel im Siegerland, schließt das Service-Center in Freudenberg. Die 12 Mitarbeiter werden auf andere Niederlassungen der Knebel-Gruppe verteilt, wo aber unter dem Strich dann doch wieder 12 von bis jetzt 230 Arbeitsplätzen abgebaut werden.

 12

11.10.2003  PSA Esslingen
das Hartz-Konzept versagt, die erste PSA ist Pleite.

Die Personalserviceagentur Esslingen, zuständig für den gesamten Landkreis, hat nach nur einem halben Jahr Insolvenz angemeldet. Betroffen davon sind knapp 50 Mitarbeiter und Angestellte. Lediglich zwölf Personen konnten von der Esslinger PSA zuletzt weitervermittelt werden. 43 Arbeitssuchende sind derzeit bei der Agentur unter Vertrag. Laut Vereinbarung mit dem Arbeitsamt hätten es aber bis Ende September 120 sein müssen.

 50

 11.10.2003 Gerätebau Schulte, 19 von 75 Mitarbeitern fallen dem Absatzrückgang bei motorischen Röntgenfilmbetrachtungsgeräten zum Opfer.

 19

 11.10.2003 Rostock, Stadt, die "Stadtentsorgung" will 49 Stellen streichen. Damit reagiere das Unternehmen auf den wachsenden Konkurrenzdruck.

 49

 11.10.2003 J. Wagner AG, Farbspritzgeräte, Streichen, statt Spritzen, heißt es, 20 Arbeitsplätze sind betroffen.

 20

 11.10.2003 ES Haustechnik Kraus, Installation, von der Hausbank in die Insolvenz getrieben?
90 Mitarbeiter müssen dafür bezahlen, daß dem Unternehmen, das zu 95 Prozent für öffentliche Auftraggeber tätig war und einen Auftragsbestand von 16 Millionen Euro in den Büchern stehen hat, der benötigte Kredit über 800.000 Euro verweigert wurde. Ursache für die Liquiditätsschwäche war, daß das Unternehmen seine Forderungen nicht vollständig und rechtzeitig eintreiben konnte.

 90

10.10.2003  Frosta, Tiefkühlkost, 80 von1100 Stellen entfallen, dies und zusätzliche Einsparungen sollen dafür sorgen, dass 2004 wieder ein Gewinn erwirtschaftet wird.

 80

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10.10.2003 Norgren-Leibfried, Pneumatik, die Produktion in Herrenberg wird nach Tschechien und Mexiko verlagert. 68 Mitarbeiter dürfen stempeln gehen.

 68

 10.10.2003 SKF, Kugellager, das Werk in Köllerbach-Etzenhofen soll geschlossen werden. 318 Jobs gehen verloren.

 318

 10.10.2003 Kolbenschmidt, Maschinenbau, Umsätze und Gewinne bei Kolbenschmidt steigen, die Belegschaft soll schrumpfen. Bis zu 250 Stellen sollen bis Ende 2005 wegfallen.

 250

 10.10.2003 GPC Biotech, Pharma, will sich stärker auf eigene Anti-Krebsmittel spezialisieren und baut 42 der insgesamt 200 Arbeitsplätze ab.

 42

 10.10.2003 Lufthansa, Transport, in den kommenden Jahren sollen rund 2.000 Stellen entfallen, davon 1000 beim Caterer LSG, der Rest in Flugzeugabfertigung, Gebäudemanagement und bei der Frachttochter CARGO.
Die Lufthansa hatte im II. Quartal dank harter Sparmaßnahmen (wir meldeten 1250 Jobs am 20.2. , 400 Jobs am 30.4.) einen operativen Gewinn von 65 Mio.
Euro eingeflogen, jetzt glauben die Verantwortlichen offenbar, dies ließe sich so fortsetzen.
(Immerhin, bei einer Kündigungsgeschwindigkeit von 1000 Jobs pro Jahr könnte die Lufthansa noch fast das ganze Jahrhundert durchhalten.)

 2.000

 09.10.2003 Wacker, Großchemie, etwa 800 Arbeitsplätze in Deutschland entfallen, weil die Produktion von 200-Millimeter-Silizium-Scheiben nach Asien verlagert wird. Betroffen sind die Standorte Burghausen und Wasserburg.

 800

 09.10.2003 Böckenholt, Großbäckerei, 250 Beschäftigten im Raum Coesfeld droht durch Insolvenz der Arbeitsplatzverlust.

 250

 09.10.2003 Reifen Schwarz, Autozubehör, Insolvenz! 380 Arbeitsplätze sind akut bedroht.

 380

09.10.2003  Siemens, Mobile Phones, die Entwicklung von Protokoll Stacks für UMTS und GSM Handys wird an Comneon, eine Infineon-Tochter übergeben. Davon sind 91 Mitarbeiter in Salzgitter, 45 Beschäftigte in München (MGA) und neun Ingenieure in Berlin betroffen. Comneon ist übrigens nicht tarifgebunden, schöne neue Reformwelt...

 145

09.10.2003  Hornitex, Spanplatten, das insolvente Unterhemen baut weitere 30 Stellen ab.

 30

 09.10.2003 Komet, Präzisionswerkzeuge Komet hat 52 Mitarbeitern gekündigt. Die Stellen werden alle am Stammsitz in Besigheim gestrichen.

 52

 08.10.2003 Technischne Universität Dresden, bis 2004 müssen noch 170 Stellen in allen Bereichen abgebaut werden, außerdem soll die Juristische Fakultät bis 2008 nach Leipzig verlegt werden.

 170

 08.10.2003 Schneider, Bauunternehmen, das alteingesessene Unternehmen aus Wipperfürth hat Insolvenz angemeldet.
30 Arbeitsplätze sind verschwunden.

 30

 08.10.2003 pro Arbeit, gemeinnütziger Verein, seit 12 Jahren Arbeitslosenberatung - zum Jahresende steht die komplette Belegschaft selbst auf der Straße Bund und Land sparen diese Form der Arbeitsberatung weg.

 30

08.10.2003  Arbonia, Heizungsbau, 150 Arbeitsplätze sollen bis zum zweiten Quartal des kommenden Jahres abgebaut werden. 50 Beschäftigte wurden schon entlassen, rund 100 sollen noch folgen.

 150

 08.10.2003 Forstliche Versuchsanstalten, Hessen und Niedersachsen sollen landesübergreifend zusammengelegt werden. Man verspricht sich davon den Wegfall von 35 Stellen. NRW und Sachsen-Anhalt werden sich evtl. noch anschließen.

 35

 08.10.2003 OBH, Hemdenherstellung, 80 Jobs stehen auf dem Spiel. Die Oberhemdensparte war erst im Juli an einen Investor verkauft worden. Wenn es stimmt, was Thomas Tillmann-Bramkamp (IG Metall) behauptet: „Der Verkauf der ,Heinrich Katt GmbH und Co. Produktions KG’ in Oldenburg ist nur durchgeführt worden, um die Durchgriffshaftung auf das Restunternehmen und damit einen vernünftigen Sozialplan zu verhindern.“ dann wird außer den Beschäftigten niemand an einer Rettung des Unternehmens interessiert sein.

 80

 08.10.2003 Dürr, Anlagenbau, bei der Tochter Carl Schenck wird die Vorfertigung aufgelöst. 350 Stellen entfallen.

 350

 07.10.2003 Georg Fischer, Giesserei in Bitterfeld, der schweizer Konzern baut weltweit 1000 Stellen ab, 110 entfallen durch die Schließung der Gießerei in Bitterfeld.
(am 8.10. lauteten die Nachrichten überall auf 190, wir haben korrigiert)

 190

07.10.2003 NRW, Bundesland, will bis spätestens 2012 "den Wasserkopf der Bürokratie" zerschlagen (FDP-Polizei-Experte Horst Engel) und auf 1.200 Polizeibeamte verzichten.

 1.200

 07.10.2003 Kerpenwerk, Kabel, 40 Stellen entfallen aus wirtschaftlichen Gründen.

 40

 06.10.2003 Jugendaufbauwerk, Sozialeinrichtung,
Der Berliner Senat entscheidet Anfang November
über den staatlichen Jugendheimbetreiber (JAW). Das JAW braucht für das kommende Jahr vom Senat eine Finanzspritze von 23 Millionen Euro, um den Jahresverlust von acht Millionen Euro auszugleichen und um betriebsbedingte Kündigungen für 380 der 1159 Mitarbeiter zu bezahlen. Koalitionsabgeordnete und die Senatsverwaltung erwägen darum, das 1950 gegründete Jugendaufbauwerk zu liquidieren oder mit freien Trägern zu verschmelzen.
Die Anstalt betreibt 22 Heime für Jugendliche und schwer erziehbare Kinder, bietet die Jugendberufshilfe für arbeitslose Jugendliche und organisiert das freiwillige soziale Jahr. Für solchen Sozialluxus gibt es keine Lobby mehr. Wir rechnen daher mit dem Schlimmsten und melden den Totalverlust.

 1.159

 06.10.2003 Pirna, Stadt in Sachsen, schmerzliche Einschnitte sollen den hohen Personalkostenanteil der Stadt senken. Statt 13 Millionen Euro jährlich sollen für das Personal künftig nur noch 9 Millionen Euro ausgegeben werden.
Die Einsparung soll mit der Streichung von 170 Stellen
geschafft werden.

 170

 06.10.2003 Bremen, Bundesland, auch in Bremen soll weniger Polizei für mehr Geld in der Kasse sorgen. Von derzeit ca. 2415 Stellen sollen 115 wegfallen.

 115

 06.10.2003 ZDF, öffentlich-rechtliche Anstalt, 1000 Stellen sind bereits still und leise verschwunden (vom Programm ganz zu schweigen), doch 2004 sollen weitere 300 Jobs abgebaut werden.

 300

 04.10.2003 Altenberg, Soziokulturelles Zentrum, Der Initiativkreis ist zahlungsunfähig, zehn Mitarbeiter warten auf die Gehälter und der Energieversorger will den Strom abrehen. Das wird wohl nichts mehr.

 10

 04.10.2003 mg technologies, Mischkonzern, plant Kapazitätsanpassung im Großanlagenbau. Betroffen von den Kapazitätsanpassungen seien "einige hundert Stellen", hieß es. Wir rechnen mit 400. Aktuell beschäftigt die mg im Großanlagenbaubereich etwa rund 2400 Menschen.

 400

03.10.2003  Kiel, Landkreis, CDU und FDP stimmten im Kreistag für die Auflösung der Beschäftigungsgesellschaft BQG. 27 Jobs gehen über die Förde (Wupper, Jordan, etc.)

 27

03.10.2003 Hüppe Form, Sonnenschutzsysteme, 246 der insgesamt 476 Beschäftigten der zahlungsunfähigen GmbH erhielten die Kündigung.

 246

 03.10.2003 Hessen, altes Bundesland, Einzenachweis für Roland Kochs Sparwillen: alleine 1000 durch Pensionierung frei werdende Lehrerstellen werden 2004 nicht besetzt. Das sind schon glatte 10%, nur bei der Bildung und das spürt man, auch wenn der Rest der Lehrer dafür länger arbeiten muß.
Auch Koch beweist: Arbeitszeitverlängerung ist ein Mittel zum Stellenabbau! Aber Frau Merkel und viele andere "Experten" behaupten stur das Gegenteil. Kommen Sie sich da nicht auch gelegentlich ganz fürchterlich belogen vor?
(Siehe 02.09.03, 10.000 pauschal angekündigt)
 
 03.10.2003 Wunderman, Dialogagentur, in Frankfurt und Köln werden insgesamt 35 Mitarbeiter entlassen.

 35

 02.10.2003 Südwolle, Kammgarn, die Tage der Kammgarnfertigung in Weiden in der Oberpfalz sind gezählt, 2004 wird geschlossen. Weitere 200 Arbeitsplätze fehlen der strukturschwachen Region.

 200

 02.10.2003 Bundeswehr, Organ des staatlichen Gewaltprivilegs,

Aus 285.000 Soldaten und 128.000 zivilen Beschäftigten sollen bis 2010 (Agenda Struck?) 250.000 Soldaten und 75.000 Zivilbedienstete werden. 200 Standorte werden künftig auf die kasernierte Kaufkraft verzichten müssen. Rein wirtschaftlich betrachtet eine Katastrophe, vor allem, wenn das gesparte Geld den Menschen und der Wirtschaft nicht auf anderen Wegen wieder zufließt.

 88.000

 02.10.2003 Banken-Synergie
Deutsche
und Dresdner überantworten die Abwicklung des Zahlungsverkehrs der Postbank. Diese kauft damit 2.265 Mitarbeiter von den abgebenden Instituten. Auguren rechnen damit, daß 2/3 davon auf der Strecke bleiben. Die Postbank selbst behauptet jedoch stolz, die Zusammenlegung der Transaktionssysteme habe keinen Einfluss auf die Personalplanung des Instituts. Das Ziel, den Personalbestand von derzeit 10.000 bis 2006 auf 7500 zu reduzieren, werde von der Transaktion nicht tangiert. Der Plan vernichtet also in Summe 4.765 Stellen, -Alles für den Börsengang, oder was -

 4.765

 02.10.2003 Prinz GmbH, Büroartikel, nach 19 Monaten Kurzarbeit, ist das Deggendorfer Unternehmen jetzt insolvent. 18 Mitarbeiter, die seit zwei Monaten auf ihren Lohn warten, haben ausgedient.

 18

 02.10.2003 Zehdenick Electronic GmbH,
120 Entlassungen obwohl neue Großaufträge eigentlich zusätzliche Mitarbeiter erfordern, Verlagerung nach Polen und Kunststoffspritzen ohne entsprechende Fachkräfte. Das Wirken des strategischen Investors ist undurchsichtig. Klarer Fakt bleibt: 120 Jobs werden abgebaut.

 120

 02.10.2003 Forensische Klinik, Düren, 22,5 Stellen sind just gestrichen worden. Fünf weitere Krankenpfleger werden in Kürze gehen müssen.

 27

 02.10.2003  365 Tage mitgezählt Zwischensumme:
1.015.499
 01.10.2003 Brandenburg, Bundesland, Anfang 2000 hatte das Land noch 66.253 Stellen im Plan. Heute sind es noch rund 60.000. Ende 2006 sollen es noch 55.542 sein und bis Ende 2007 soll Brandenburg mit 53.818 Landesbediensteten auskommen. Es stehen also immer noch 6.192 Jobs auf der Abschußliste.

 6.192

 01.10.2003 Diessel GmbH & Co. KG, Hildesheim, die Geschäftsführung hat Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. 360 Arbeitsplätze in Hildesheim sind betroffen.

 360

 01.10.2003 Portland, Zement, was vor einer Woche von der Geschäftsleitung noch strikt dementiert wurde, ist nun beschlossene Sache.Ofen- und der Steinbruchbetrieb werden zum Jahresende eingestellt. Das Unternehmen rechnet mit 130 Entlassungen, der Betriebsrat mit 150, wir legen uns in die Mitte.

 150

 01.10.2003 Aker-MTW,Werft in Wismar und die
Kvaerner Warnow, Werft in Warnemünde
verlieren 350 Arbeitsplätze,
wegen Insolvenz sind bei
SSW Fähr- und Schiffsbauges. in Bremerhaven,
Flender Werft,
Lübecker Maschinenbau Gesellschaft
und
Cassens-Werft

weitere 608 Arbeitsplätze akut gefährdet. In Summe gehen da 958 Mann über Bord.

 958

 01.10.2003 Windmöller, Logistik, wird eingestellt, der Insolvenzverwalter entläßt 40 Mitarbeiter. Zunächst nicht betroffen sind die 80 Stellen beiWindmöller Holzwerkstoffe.

 40

 01.10.2003 Behr, Automoblizulieferer, droht mit Stellenabbau
Der Stuttgarter Fahrzeugklima- und Kühlerspezialist Behr Jahresumsatz: 3 Milliarden Euro, will Kosten senken und macht Druck auf die 2400 Beschäftigten. Angeblich sind bis zu 700 Arbeitsplätze auf dem Weg nach Tschechien.

 700

 01.10.2003 Avis, Autovermieter, im Frühjahr 2004 beginnt ein Programm massiven Stellenabbaus, in einer ersten Aktion werden 45 Stellen im Bereich Finance-Services verloren gehen, weitere sollen folgen, denn Avis siedelt um, nach Budapest.

 45

 01.10.2003 NRW, altes Bundesland, erste Konkretisierung der Sparpläne: Polizei baut 1.100 Stellen ab.
(Siehe Meldung vom 24.9.03)
 
 ARCHIV Ankündigungen vom 03.07.2003 bis 30.09.2003

 155.971

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.04.2003 bis
27.06.2003

Brutto 91.279
(netto nach Korrektur 82.279)

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.02.2003 bis 31.03.2003

 36.503

 ARCHIV Ankündigungen vom 11.12.2002 bis 31.1.2003

 93.006

ARCHIV Ankündigungen vom 31.10. bis 10.12.2002

440.062

 ARCHIV Ankündigungen vom 11. bis 30.10.2002

102.573

 ARCHIV Ankündigungen vom 2. bis 10.10.2002

 95.235