|
|
Hinweis: Diese Seite wird von vielen anderen Seiten verlinkt. Darauf habe ich keinen Einfluss |
|
Insolvenzen, angekündigter und absehbarer Stellenabbau seit 02.10.2002 (was genau wird hier erfasst?) In der Liste werden - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen aus den Medien erfaßt und ausge- wertet. Für die Richtigkeit der Angaben und für eventuelle Abweichungen vom tatsächlich eintretenden Ausmaß der Arbeitsplatzvernichtung kann keine Gewähr übernommen werden, jegliche Haftung für Schäden, die evtl. aus der Nutzung dieser Informationen entstehen, wird ausgeschlossen. copyright: Egon W. Kreutzer |
|||||||||
| 01.01.2007 bis 30.06.2007 |
|
242.072 |
|||||||
| 29.06.2007 | Thüringer Baumschmuck Steinheid GmbH, Jahresendzierrat, Steinheid, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 40 Arbeitsplätze. |
40 |
|||||||
| 29.06.2007 |
Bistum Trier, Seelenheil katholisch, die 35 Dekanata in den Regionen Trier, Koblenz und
Saarbrücken, werden neu strukturiert. Statt 389 pastoralen
Einheiten für die 951 Pfarreien, denen 1,5 Millionen Katholiken
angehören, soll es nur noch 173 geben, da bleibt weniger
als die Hälfte übrig. Um den so ausgelösten Personalmangel
zu kaschieren, will die Kirche verstärkt auf ehrenamtliche
Mitarbeiter zurückgreifen, so sollen möglicherweise
Beerdigungen künftig von Gemeindereferenten abgehalten werden. Das Bistum Trier machte zuletzt am 23.4.2004 durch Personalabbau von sich reden. Damals wurde 1/4 der Kindergartenplätze abgebaut, was die Verringerung des Personalbestandes von 2.160 auf 2.000 nach sich zog. Geht man davon aus, dass noch rund 500 Mitarbeiter in Kindergärten, weitere 500 in zentralen Verwaltungseinheiten und sozialen Diensten tätig sind, bleiben für die "Seelsorge" immerhin noch 1.000 Stellen übrig. Wir nehmen an, dass die Hälfte davon durch die Strukturreform gestrichen wird. |
geschätzt 500 |
|||||||
| 28.06.2007 | Autohaus Koch, Bensheim, ist aus der Insolvenz heraus geschlossen worden. Betroffen sind 12 Mitarbeiter. Die Insolvenz wurde ausgelöst durch Forderungsausfälle gegenüber dem insolventen Autohaus Koch in Pfungstadt, wo 17 Mitarbeiter den Job verloren. |
29 |
|||||||
| 28.06.2007 | Horstmann, Anlagenbau, Bad Oeynhausen, Loh, das Insolvenzverfahren wird eröffnet. Betroffen sind rund 200 Mitarbeiter. |
200 |
|||||||
| 28.06.2007 | ProSiebenSat.1, SBS, Fusion - die erwarteten Einsparungen werden mit rund 80 Millionen pro Jahr angegeben. Auch wenn die Hälfte davon Fremdkosten sind - mit dem Abbau von 120 Stellen - wie von uns vor wenigen Tagen geschätzt, lässt sich das nicht darstellen. Wir erhöhen auf 600 und melden 480 nach. |
geschätzt |
|||||||
| 27.06.2007 | Celler Heimstiftung, Celle, die von der Insolvenz betreute CHS schließt das St.Annen/Schulzestift, das Hehlentorstift wird weiterbetrieben. Das wird auch Veränderungen beim Personal nach sich ziehen. Wir schätzen, dass 15 Jobs verloren gehen. |
geschätzt 15 |
|||||||
| 27.06.2007 | Klinikum Dortmund, Gesundheitswesen stationär, Dortmund, das größte Krankenhaus der Stadt hat letztes Jahr einen Verlust von 10.9 Mio Euro eingefahren. Die Banken sind bei der Kreditvergabe zurückhaltend, wichtige Investitionen müssen verschoben werden. Die Stadt müsste einspringen - oder verkaufen... |
Vorwarnung |
|||||||
| 27.06.2007 | Cottbus, Kommune, die Arbeitszeiten und Löhne der öffentlich Bediensteten sollen um 25% gekürzt werden. Wir hatten am 27.3.07 den Abbau von 280 Vollzeitstellen (von 1480 auf 1200) gemeldet, nun soll stattdessen die Wochenarbeitszeit von 1.450 (!) Beschäftigten von 40 auf 30 Stunden reduziert werden. Das heißt, dass rechnerisch nur noch 1.087 Vollzeitstellen bleiben. Das ist eine Differenz von 113 zu den bisher geplanten 1.200 - und die melden wir. | 35
rechnerisch |
|||||||
| 27.06.2007 | Odenwaldklinik, Reha-Klinik, Bad König, die Schließung wird wahrscheinlicher. Jüngst erhielten 26 von 60 Mitarbeitern die Kündigung, der Vermieter ebenfalls. Betrieben wird das Haus vom Krankenhaus-Konzern Marseille-Kliniken AG, Hamburg. |
vorerst 26 |
|||||||
| 27.06.2007 | AWS, Stormannsche Abfallwirtschaft und AWL, Lauenburgische Abfallwirtschaft, fusionieren - voraussichtlich mit Sitz in Ratzeburg. Von insgesamt 40 Arbeitsstellen in beiden Gesellschaften sollen 4 entfallen. |
4 |
|||||||
| 27.06.2007 | Stadthagen, Kommune, legt Bauhof und Stadtgärtnerei zusammen. Von den 40 Mitarbeitern sollen in acht Jahren noch 30 übrig bleiben. Weitere 10 wurden bereits in den letzten Jahren abgebaut. |
20 |
|||||||
| 27.06.2007 | Meyra, orthopädische Hilfsmittel, Kalletal-Kalldorf, muss Arbeitsplätze in Vertrieb und Verwaltung abbauen. Wie viele der 495 Beschäftigten der Verschlankung zum Opfer fallen werden, ist noch nicht bekannt, wir schätzen: 65 |
geschätzt 65 |
|||||||
| 27.06.2007 | Solvay Fluor GmbH, Kältemittel, Höchst, wird 20 von 100 Mitarbeitern abbauen. |
20 |
|||||||
| 26.06.2007 | Duropal, Holzverarbeitung, Pressplatten, Bruchhausen, die Tochter des österreichischen Pfleiderer Konzerns muss 133 Stellen abbauen.27 per Auflösungsvertrag/Vorruhestand, 106 durch betriebsbedingte Kündigung. |
133 |
|||||||
| 26.06.2007 | Thomas Cook, Reiseveranstalter, Europa, KarstadtQuelle als Mehrheitseigner (52%) wird 2 500 Stellen von 19 000 Arbeitsplätzen streichen lassen. Das soll dem Vernehmen nach überwiegend im "britschen Heimatmarkt" vollzogen werden, doch halten wir Auswirkungen in Deutschland für durchaus nicht ausgeschlossen. |
geschätzt 300 |
|||||||
| 26.06.2007 |
AWO, Wohlfahrtsverband, Bochum, das neue Kindergarten-Bildungsgesetz von NRW wird den Wegfall von 45 Stellen (20%) im Kindergartenwerk der AWO-Ruhr-Mitte verursachen. Gesetzesinhalt: Stellen für Kinderpfleger/innen
für die Betreuung unter Dreijähriger, frei gestellte
Leitungsfachkräfte, zusätzliches Personal in Einrichtungen
mit hohen Migrantenanteil, Personal integrativer Kindergärten
werden gestrichen bzw. stark gekürzt, außerdem gibt
es ab 1. August 2008 keine Ausbildungsstellen für Erzieher/innen
mehr. |
speziell 45 |
|||||||
| 25.06.2007 | Siekertal-Klinik, Gesundheitswesen stationär, Bad Oeynhausen, wird geschlossen. Die Patienten wurden in die Maternus Klinik verlegt, die letztenb 35 Beschäftigten auf die Straße, vorher wurde bereits 40 Mitarbeitern gekündigt (die haben wir auch noch zu melden.) |
75 |
|||||||
| 25.06.2007 | Hämmerle, Damenoberbekleidungs-Hersteller, Reutlingen, wird zum Jahresende geschlossen. Betroffen sind die letzten 7 Mitarbeiter (1990 waren es noch 160, 1995 130). |
7 |
|||||||
| 25.06.2007 | Stadtwerke Fritzlaer, Zweckverband Energie Waldeck-Frankenberg, kommunale Grundversorgung, wollen fusionieren. Es wird keine betriebsbedingten Kündigungen geben, aber Synergieeffekte von 300,000 Euro werden angestrebt - das sind, rechnerisch, rund 6 Köpfe, die irgendwo abgebaut werden. |
geschätzt 6 |
|||||||
| 25.06.2007 | Gruner + Jahr, Verlag, Hamburg, ein Gutachten empfiehlt den Abbau von bis zu 80 Stellen. Ein Teil der Vorschläge wird übernommen, ein Teil anders umgesetzt, ein Teil gar nicht - wir schätzen, dass es zum Abbau von 60 Jobs kommen wird. |
geschätzt 60 |
|||||||
| 25.06.2007 | VIVA, Polstermöbel, Storkow, stürzt im Strudel der Schieder-Insolvenz. Die 60 Arbeitsplätze werden höchstwahrscheinlich nicht zu retten sein. |
60 |
|||||||
| 25.06.2007 | Paion AG, Biotech-Unternehmen, Düsseldorf, baut 26 von 96 Stellen ab. |
26 |
|||||||
| 22.06.2007 | Talanx, Versicherungsgruppe (Gerling, HDI,HannoverRück), Hannover, das Lebensversicherungsgeschäft wächst, die Beitragseinnahmen sprudeln, der ausgewiesene Konzerngewinn - nach Steuern - hat 394 Millionen Euro erreicht. Bei Gerling werden 2000 Beschäftigte umziehen müssen (wie viele das wohl mitmachen können?) und außerdem hat es, neben dem Abbau durch Fluktuation auch schon 230 Kündigungen gegeben. Das alles haben wir schon Ende 2005 vorhergesagt. |
Bestätigung |
|||||||
| 22.06.2007 | Carto Travel, Verlag, Bad-Soden, Berlin, Gotha, der ADAC will sich von seinem Verlag trennen, Carto Travel, spezialisiert auf kartographische Produkte geht wahrscheinlich an MairDumont. Der Großteil der 150 Arbeitsplätze geht damit in der Synergie auf. |
geschätzt 90 |
|||||||
| 22.06.2007 |
Aufschwung, Gespenst, Deutschland Jeder zehnte Erwachsene ist pleite, eine Studie
besagt, 7,2 Millionen Bundesbürger könnten ihren Verpflichtungen
nicht nachkommen. Die Folge: Massive Zunahme der Privatinsolvenzen.
Im letzten Jahr waren es 121.800. |
Trend |
|||||||
| 22.06.2007 | O2, Mobilfunk, die deutsche Tochter der spanischen Telefonica räumt weiter beim Personal auf. Wir hatten vor wenigen Monaten erwartet, dass ca. 1,000 der 4.500 Jobs in Deutschland verloren gehen, im Unternehmen sprach man damals von einigen Hundert. Nun heißt es aus dem Unternehmen, es könnten ganz schnell 1.000 - oder noch mehr werden. Wir erhöhen auf 1.250 und melden 250 nach. |
geschätzt |
|||||||
| 21.06.2007 | Gerber Wieczoreck Computersysteme GmbH & Co, Systemhaus,Osnabrück, hat Insolvenz beantragt. Nach unserer Schätzung sind etwa 20 Mitarbeiter betroffen. |
geschätzt 20 |
|||||||
| 21.06.2007 | Bogs AG, Systemhaus, Osnabrück, hat Insvolvenz beantragt. Betroffen sind 20 Mitarbeiter. |
20 |
|||||||
| 21.06.2007 | Verfahrenstechnisches Institut Saalfeld e.V. (VTI), Forschung, Saalfeld, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 24 Mitarbeiter. |
24 |
|||||||
| 21.06.2007 | Eckes Spirituosen und Wein (ESW), Alkoholica, Nieder-Olm, als im November letzten Jahres der Verkauf der ehemaligen Eckes-Tochter an Rotkäppchen und Mumm bekannt wurde, schätzten wir, dass dadurch etwa 20 Stellen entfallen. Nun droht der Abbau von 140 Stellen, 50 Mitarbeiter müssen sich auf Entlassungen einrichten, den übrigen 90 sollen Ersatzarbeitsplätze angeboten werden, bei Mumm in Eltville, bei Freixenet in Wiesbaden und bei Eckes-Granini in Nieder-Olm. Wir sind vorsichtig und melden nur die Differenz zu den 50, die kein Jobangebot erhalten haben. |
weitere 30 |
|||||||
| 21.06.2007 | Provinzial Nord, Versicherung, Kiel, die Brandkasse soll wieder schwarze Zahlen schreiben. In den nächsten 24 Monaten sollen daher etwa 100 Stellen eingespart werden. |
100 |
|||||||
| 21.06.2007 | Fehr Edelhoff, Entsorgungsunternehmen, Marxen, hat 61 Beschäftigten gekündigt. |
61 |
|||||||
| 21.06.2007 |
Ein bemerkenswert aufrichtiger Artikel über den "Aufschwung am Bau" kommt aus Donaueschingen. Wie absehbar war, herrscht dort nach den vorgezogenen Aufträgen (wg. Mehrwertsteuererhöhung und Wegfall der Eigenheimförderung) die große Flaute. Hier der lesenswerte Artikel: http://www.sw-online.de/wm?catId=7833369&artId=12029123 |
|
|||||||
| 21.06.2007 | HWG (Hattinger Wohnstätten Genossenschaft), Hattingen, verkauft alle Wohnungen außerhalb des Stadtgebietes an Investoren. Das sind 553 von 4763. Weitere 125 Wohnungen sollen an private Kunden, bevorzugt die derzeitigen Mieter verkauft werden. Auch Personal wurde und wird abgebaut. Wir schätzen, dass wohl um die 15 Stellen entfallen. |
geschätzt 15 |
|||||||
| 21.06.2007 | Camfil, Filterproduktion, Reinfeld, Taschenfilter lässt die schwedische Mutter künftig in der Slowakei fertigen. In Reinfeld entfallen 70 Stellen. |
70 |
|||||||
| 21.06.2007 | Rees, Kommune, die Gemeindeprüfanstalt rät: Sparen, sparen, sparen. Die Vorschläge reichen von Bauhof bis Bücherei, von Gebäudedienstzentralisierung bis gehobenen Dienst reduzieren. Wir schätzen, dass 10 Stellen gestrichen werden. |
geschätzt 10 |
|||||||
| 21.06.2007 | Brandenburg, Bundesland, Innenminister Schönbohm will die Polizeipräsidien Potsdam und Frankfurt auflösen, um die Einsparziele 935 Polizisten weniger, bis 2012 halten zu können. Tja, das haben wir insgesamt schon gemeldet, nun wird es konkret. |
Konkretisierung |
|||||||
| 20.06.2007 | Stegmann, Filzpantoffeln, Kellmünz, hat Insolvenz beantragt. Betroffensind 27 Mitarbeiter. Die Hoffnung, des Insolvenzverwalters, das Unternehmen retten zu können, nehmen wir zur Kenntnis, teilen sie aber nicht. |
27 |
|||||||
| 20.06.2007 | SSB-Antriebstechnik, Maschinenbau, Salzbergen, 80 von 350 Mitarbeitern werden wegen Auftragsverlust abgebaut. |
80 |
|||||||
| 20.06.2007 | ProSiebenSat.1, Medienkonzern, fusioniert mit SBS, die Fusion wird Personalabbau in der Größenordnung von 120 Mitarbeitern, hauptsächlich am Standort Berlin, ermöglichen.. |
120 |
|||||||
| 20.06.2007 |
Telekom, Fernmeldeanlagenbetreiber, Deutschland, die Einigung des Unternehmens mit der Gewerkschaft öffnet den Weg zum Aufschwung. 50.000 Mitarbeiter arbeiten wöchentlich 4 Stunden länger, dafür hätte die Telekom eigentlich rund 6.000 Mitarbeiter zusätzlich einstellen können - und sie arbeiten für 93,5 Prozent des früheren Gehalts. Faktisch sind die Stundenlöhne dieser 50.000 Beschäftigten damit um 16 Prozent gesenkt worden. Dafür zu streiken, hat sich gelohnt. Für die Börsianer. Der Kurs der T-Aktie ist schon am frühen Morgen deutlich gestiegen.
Im Übrigen ist auch diese Vereinbarung einer von vielen Schritten, in deren Verlauf die Telekom bereits annähernd 200.000 Jobs abgebaut hat und noch viele weitere abbauen wird. |
Konkretisierung |
|||||||
| 19.06.2007 |
Handwerk - Trendwende - Pauschalmeldung Die Fortschreibung der Zahl der Arbeitsplätze im Handwerk gehört seit Jahren zu den Leistungen dieser Statistik. Zugegeben, es ist nicht immer ganz einfach gewesen, die Zahlen des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und die des Statistischen Bundesamtes in Deckung zu bringen, der letzte, einigermaßen sichere Orientierungspunkt wurde Ende 2006 gesetzt. Damals berichtete das Handwerk, es habe Ende 2005 in Deutschland 900.000 Handwerksbetriebe mit 5 Millionen Beschäftigten gegeben. Ein Jahr vorher, Allerdings gibt das Handwerk gleichzeitig an, es gäbe
derzeit rund 4,8 Millionen Beschäftigte im deutschen Handwerk. Das heißt aber nichts anderes, als dass zwischen Januar und Juni 2007 schon wieder 130.000 Stellen im Handwerk abgebaut worden sind! Von diesen 130.000 abgebauten Stellen hatten wir 40.000 bereits berücksichtigt, so dass unser Zielwert für Ende 2007 auf 4.890.000 stand. Bleiben 90.000 zusätzlich abgebaute Stellen, und wenn man ernsthaft glaubt, dass bis zum Jahresende tatsächlich noch 30.000, nicht nur neue, sondern auch zusätzliche Stellen im Handwerk geschaffen werden, dann liegt die neue Planzahl für Ende 2007 bei 4.830.000 - und das sind 60.000 weniger, als bisher angenommen. Seltsame Trendwende. |
60.000 |
|||||||
| 18.06.2007 | Buchhandlung Scheffel, Bad Kreuznach, hat Insolvenz beantragt, betroffen sind 4 Mitarbeiter. |
4 |
|||||||
| 18.06.2007 | Anny Friede, Modehaus, Lübeck, schließt zum Jahresende. Betroffen sind 50 Mitarbeiter. |
50 |
|||||||
| 18.06.2007 | EAE (European Air Express), Fluggesellschaft, Mönchengladbach, hat die letzten Flüge bekanntgegeben. Am 31. Juli ist Schluss. 90 Arbeitsplätze gehen verloren. |
90 |
|||||||
| 18.06.2007 | Städtisches Klinikum, Gesundheitswesen stationär, Solingen, wird in eine privatrechtliche Kapitalgesellschaft umgewandelt. Dadurch (wieso dadurch?, dadurch ändert sich doch nichts!) erwartet die Stadt eine langfristige Sicherung des Krankenhauses mit derzeit 1.200 Mitarbeitern. Betriebsbedingte Kündigungen sind bis 2014 ausgeschlossen, doch die natürliche Fluktuation wird in diesen ersten Jahren dafür sorgen, dass die Belegschaft auf höchstens noch 900 Mitarbeiter zusammenschrumpft, wenn das so gewünscht wird. Wird gehen davon aus, dass die erhoffte "Wettbewerbsfähigkeit" durch den allmählichen Abbau von ca. 200 Stellen ermöglicht werden soll. |
geschätzt 200 |
|||||||
| 18.06.2007 | Scandlines, Fährrreederei, wird von der Deutschen Bahn und dem Dänischen Staat an den britischen Finanzinvestor 3i, die Allianz Capital und die Deutsche Seereederei in Rostock verkauft. Die Belegschaft ist für 40 Monate vor betriebsbedingten Kündigungen geschützt. Doch wie das so ist, wenn Unternehmen von Finanzinvestoren geschluckt werden, es werden Arbeitsplätze entfallen. Noch sind es 2.700 - wir bleiben dran. |
Vorwarnung |
|||||||
| 18.06.2007 | Marktkauf, Edeka, Einzelhandelskonzentrationsergebnis, in der ehemaligen Marktkauf-Zentrale in Bielefeld werden 300 von 800 Beschäftigten eingespart. |
300 |
|||||||
| 18.06.2007 | MTU, Turbinen, Friedrichshafen, der finnische Großmotorenbauer Wärtsilä will die ehemalige MTU (die inzwischen Tognum heißt) vom Finanzinvestor EQT übernehmen. Weil es viele Überschneidungen gibt, können Einkauf, Vertrieb, Service und Verwaltung wohl ordentlich ausgedünnt werden. Schon vor zwei Jahren war beschlossen worden, 500 der damals 5000 Arbeitsplätze abzubauen. Wir schätzen, dass nach der Übernahme durch Wärtsilä weitere 500 Stellen entfallen. |
geschätzt |
|||||||
| 18.06.2007 | Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge, Unna-Massen, wird in ein «Kompetenzzentrum für Integration» umgewandelt. Mehr als die Hälfte der 186 Stellen sollen entfallen. Wieder ein Mosaikstückchen aus dem Gesamtplan zum Personalabbau in NRW. |
Konkretisierung |
|||||||
| 18.06.2007 | SVZ Schwarze Pumpe, Abfallverwerter, Spremberg, will 185 Stellen von 270 Stellen abbauen. |
185 |
|||||||
| 18.06.2007 | Liegelind GmbH & Co. KG, Textilfirma, Herbrechtingen, erst sollen nur 30 Jobs ausgelagert werden, jetzt wird ganz geschlossen. Wir melden die restlichen 20. |
die letzten 20 |
|||||||
| 14.06.2007 | Madaus, Naturarzneimittel, Köln, wird von der Droege International Group AG an das italienische Pharmaunternehmen Rottapharm (Monza) verkauft. Weil sich da "Kompetenzen ergänzen" werden wohl einige der 1.600 Mitarbeiter der Synergie zum Opfer fallen. Wir halten letztlich sogar die Totalaufgabe der deutschen Standorte für möglich, denn es kommt letztlich nur auf die Marke an - und die haben die Italiener ganz explizit mit übernommen. |
Vorwarnung! |
|||||||
| 14.06.2007 | Schuhhaus Kutteroff, Backnang, wird geschlossen, betroffen sind die Läden im Biegel, in Sinsheim und Schwäbisch Hall. Die Filiale in der Sulzbacher Straße ist bereits dicht. Betroffen sind 20 Mitarbeiter. |
20 |
|||||||
| 14.06.2007 | Hagen, Kommune, Sparort Theater, die kleinstmögliche Sparnummer killt die Jobs von 8 Technikern und Haushandwerkern, 4 ChorsängerInnen und 4 BalletttänzerInnen, eine komplette Neuproduktion am Musiktheater wird gestrichen. Damit sind Chor und Ballett an einer kritischen Größenordnung angekommen, womit der "Tod auf Raten" in Gang kommen könnte. Wir halten uns zurück und verzeichnen vorerst nur die 16 geplanten Stellenstreichungen. |
16 |
|||||||
| 14.06.2007 | Volksbank Arnsberg-Sundern, Geld, fusioniert mit der Volksbank Sauerland, es soll keine fusionsbedingten Entlassungen geben, aber erfahrungsgemäß werden von den 180 Mitarbeitern der Volksbank Arnsberg-Sundern - nach und nach etwa 12 im Zuge der natürlichen Fluktuation abgebaut werden. |
geschätzt 12 |
|||||||
| 14.06.2007 |
Magnetic Elektromotoren GmbH, Maulburg,
Produktion und Vertrieb von E-Motoren
werden in die Schweiz verlagert, 60 Stellen gehen verloren. Dass
den betroffenen Mitarbeitern angeboten wird, in die Schweiz zu
wechseln, ist eher ein schlechter Witz. Magnetic, die Muttergesellschaft sitzt in der Schweiz, gehört der schwedischen Übermutter SKF (und das war vor Beginn des Ausverkaufs einmal ein deutscher Kugellagerhersteller) |
60 |
|||||||
| 14.06.2007 |
NRW, Bundesland, Düsseldorf, mehrere tausend Beschäftigte sollen in Altersteilzeit oder Vorruhestand gedrängt werden. Damit soll der Abbau von 12 000 k.w. Stellen in Behörden bis 2010 beschleunigen. Das wäre nur eine Konkretisierung, wäre da nicht noch eine Zahl: Das Land gibt an, derzeit 384.000 Mitarbeiter zu beschäftigen. Weil nun immer noch 12.000 Stellen (=15.000 Arbeitsplätze) abgebaut werden sollen, erhöht sich unsere Abbauzahl für NRW erneut um 8.500. Personalziel 2012: 369.000 Mitarbeiter auf 295.000 Stellen. |
weitere 8.500 |
|||||||
| 14.06.2007 | WMF, Tischwerkzeuge, Geislingen, bei größtem Gewinn werden in Geislingen 95 Arbeitsplätze abgebaut, wohl, weil sonst keine Gewinnsteigerung mehr möglich wäre. |
95 |
|||||||
| 14.06.2007 | Möchengladbach, Kommune, Sparetat, die Stadt hat eine Unternehmensberatung beauftragt, Vorschläge für eine massive Kostensenkung zu entwickeln.Teilziel: Der Fachbereich 60 mit 500 von insgesamt 3200 Mitarbeitern soll outgesourct werden. Ein früheres Gutachten kam zu dem Ergebnis, es könnten insgesamt 906 Stellen gestrichen werden. Da kommt ganz unvermeidlich ein größerer Stellenabbau, wir schätzen, dass es bei etwas über 500 enden wird. |
geschätzt 550 |
|||||||
| 14.06.2007 | Brandenburg, Bundesland, bis 2012 sollen weitere (!) 3100 Lehrer-Stellen gestrichen werden. Das ist - soweit wir das beurteilen können - ein neuer, zusätzlicher Plan zum Abbau der Landesbediensteten. Dass jährlich 200 junge Lehrer eingestellt werden sollen, wirkt dem ja nicht entgegen. Es heißt ja nur, dass weniger eingestellt werden, als nötig wären, um die Abgänge auszugleichen. Wir setzen unser neues Personalziel für Brandenburg 2012 auf 41.506. |
3.100 |
|||||||
| 13.06.2007 |
Brandenburg, Bundesland, die Reform der Forstverwaltung ist auf den Weg gebracht. Die Zahl der Standorte schrumpft von 82 auf 18, die Zahl der Mitarbeiter von 2600 auf 1500. Das wird als "Beitrag zum Abbau der Landesbediensteten" bezeichnet. Da ist man auf gutem Wege: |
Bestätigung/ Konkretisierung |
|||||||
| 13.06.2007 | Oldenbourg GmbH, Druck und Bindung, Kirchheim, die graphischen Betriebe der Oldenbourg Gruppe in Heimstetten bei Kirchheim haben Insolvenz beantragt. Betroffen sind 230 Mitarbeiter. |
230 |
|||||||
| 13.06.2007 | Spiegel TV, Fernsehproduktion, wird umstrukturiert.Personalabbau wird befürchtet. |
Vorwarnung |
|||||||
| 13.06.2007 | Möbel Hiendl, Möbelhaus, Passau, wird von der österreichischen Möbelhauskette XXXLutz übernommen. Was es heißt, wenn gesagt wird, die Arbeitsplätze der 1.400 Hiendl-Mitarbeiter sollen möglichst erhalten bleiben, wird die Zukunft erweisen. Wir schätzen heute, dass kaum mehr als das reine Verkaufspersonal überleben wird und halten den Abbau von rund 500 Stellen für sehr wahrscheinlich. |
geschätzt 500 |
|||||||
| 11.06.2007 |
Göttinger Gruppe, Finanzdienstleister, das unter dem Verdacht des Kapitalanlagebetrugs
stehende Unternehmen hat Insolvenz beantragt.Wie immer, wenn
es auf dem Kapitalmarkt kracht, ist es die Zahl der geschädigten
Investoren,die groß herausgestellt wird. Bei der Göttinger
Gruppe sollen es über 100.000 sein, die ihre Einlage verloren
haben und möglicherweise noch nachschusspflichtig. Wir glauben allerdings, dass für die Konzeption der Anlagemodelle, die Gestaltung der Prospekte, die Schulung der Außendienstmitarbeiter, die Vertragsverwaltung, das Inkasso und die Vermögensanlage, sowie für allgemeine Verwaltungsdienste mindestens 80 Mitarbeiter tätig waren. Deren Jobs melden wir als verloren. |
geschätzt 80 |
|||||||
|
Nehmen Sie sich eine paar Minuten, lesen Sie hier einen Auszug aus Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band II - und Sie werden verstehen, wo die Probleme liegen, und warum Sie so nicht gelöst werden können. |
|||||||||
| 07.06.2007 |
Ericsson, Mobilfunkausrüster, Backnang,
als Ericsson in 2005 Marconi Deutschland
übernahm, rechneten wir damit, dass 500 der 1500 Beschäftigten
in Backnang den Job verlieren werden. Ein Jahr später meldeten
wir weitere 350 der insgesamt 2.700 Jobs in Deutschland als verloren.
Nun sind in Backnang nur noch 700 Mitarbeiter beschäftigt
-und die Schließung des Standortes ist wohl kaum noch aufzuhalten.
Wir melden also 1.000 für Backnang (300 bereits abgebaut, +700 durch bevorstehende Schließung) und halten für die weitere Berichterstattung einen Ziel-Personalstand von 850 Stellen bei Ericsson in Deutschland fest. |
1.000 |
|||||||
| 06.06.2007 | Uni Klinik Münster, Gesundheitswesen stationär, Münster, durch die Zusammenlegung von Stationen soll Geld gespart werden. Darunter 440.000 Euro pro Jahr, die bisher als Personalkosten in den Büchern standen. Wir schätzen, dass dies zum Abbau von rund 15 Mitarbeitern führt. |
geschätzt 15 |
|||||||
| 06.06.2007 | Quelle, Versandhändler im Karstadt-Quelle-Konzern, Nürnberg, die beiden Kundencenter in Nürnberg werden geschlossen. Aus für 750 Jobs. |
750 |
|||||||
| 05.06.2007 | Maschinenfabrik Ravenstein GmbH, Maschinen für das Druckgewerbe, steht im Insolvenzverfahren. Betroffen sind 37 Mitarbeiter. |
37 |
|||||||
| 05.06.2007 | arvato-teleservice, Handy-Reparatur-Werk, Flensburg, (Bertelsmann-Tochter) will 86 von 99 Stellen streichen. |
86 |
|||||||
| Hallo! |
Nach einer 9-tägigen Pfingstpause habe ich heute wieder
mit der Fortführung der Statistik begonnen. Da war ich doch tatsächlich so weit von Rundfunk, Fernsehen und Internet entfernt, dass ich erst heute - und das in nur noch einer einzigen Meldung davon erfahren habe, dass die Arbeitslosenzahlen im Mai - saisonbereinigt - leicht gestiegen ist, obwohl die Experten mit einem weiteren Rückgang gerechnet hatten. Oder haben Sie das etwa auch nicht mitbekommen, vor lauter G8-Gipfel-Seligkeit hinter dem Eisernen Vorhang von Neu-Groß-Wandlitz an der Ostsee? |
Es geht weiter |
|||||||
| 04.06.2007 | Schreberjugend Katlenburg, Jugendförderung, Katlenburg, hat für die Herberge auf dem Burgberg Insolvenz beantragt. Wir schätzen, dass damit ca. 8 Arbeitsplätze verloren gehen. |
geschätzt 8 |
|||||||
| 04.06.2007 | JUREX, Privatpostbetrieb, Berlin, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 900 Mitarbeiter, im März hatten wir schon einmal die Entlassung von 100 Beschäftigten angekündigt, so dass jetzt noch 800 nachzumelden sind. |
weitere 800 |
|||||||
| 04.06.2007 | Güstrower Türenwerke, Türenproduktion, Güstrow, haben Insolvenz beantragt. Betroffen sind 116 Mitarbeiter. |
116 |
|||||||
| 04.06.2007 | Schloss-Restaurant, Gastronomie, Haus in der Straßen, Hotel, Solingen, haben Insolvenz beantragt. Rettungsversuche erscheinen fragwürdig. Wir schätzen, dass ca. 12 Arbeitsplätze verloren gehen. |
geschätzt 12 |
|||||||
| 04.06.2007 | Bauer's Backstube, Bäckereibetriebe, Regensburg, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 170 Mitarbeiter. |
170 |
|||||||
| 04.06.2007 |
Juraxx, Kanzleikette, bundesweit, beim Amtsgericht Dortmund liegen mehrere Insolvenzanträge
vor. Zuletzt sollen 25 Filialen mit 86 Anwälten betrieben
worden sein, wobei die Anwälte als Partner und geschäftsführende
Gesellschafter beteiligt waren. Wir schätzen, dass neben diesen " Chefs" noch nur 100 Mitarbeiter beschäftigt waren. |
geschätzt 100 |
|||||||
| 04.06.2007 | Volksbank Garbenteich, Geldschöpfung, Garbenteich, will sich der Volksbank Mittelhessen anschließen. Wir schätzen, dass die 11 Mitarbeiter über die Zeit ersatzlos in der Fluktuation der Volksbank Mittelhessen aufgehen. |
geschätzt 11 |
|||||||
| 04.06.2007 | Saia-Burgess Halver GmbH, Elektro-Komponenten, Halver, es stehen 30 bis 50 Entlassungen an. Wir legen uns in die Mitte. |
40 |
|||||||
| 04.06.2007 | Uniklinik Göttingen, Gesundheitswesen stationär, Göttingen, bis 2009 sollen 800 der 5.800 Vollzeitstellen gestrichen werden, die von 7.100 Mitarbeitern besetzt sind. Wir rechnen also mit dem Verlust von 980 Arbeitsplätzen. |
980 |
|||||||
| 04.06.2007 | Motorola, Mobiltelefone, Flensburg, im April meldeten wir den absehbaren Abbau von 380 Stellen. Nun mehren sich die Anzeichen dafür, dass das nicht reichen könnte. |
Vorwarnung |
|||||||
| 04.06.2007 | GKN, Autoteile, Zwickau, will 100 Mitarbeiter entlassen. |
100 |
|||||||
| 04.06.2007 |
Renold, Kettenhersteller, Northeim, will die Produktion nach England und China auslagern.
Betroffen sind voraussichtlich 150 der 380 Mitarbeiter. Bangen um Arbeitsplätze |
150 |
|||||||
| 04.06.2007 |
Daimler(Chrysler), Automobile, Untertürkheim, im Komponentenwerk sollen über Aufhebungsverträge
und Abfindungsreglungen bis zu 750 Stellen abgebaut werden. An
weiteren Standorten weitere (wie viele? nicht so viele.) Wir schätzen, dass es insgesamt 900 werden sollen. |
750 |
|||||||
| 25.05.2007 | Park-Klinik, Gesundheitswesen stationär, Bad Säckingen, wird nach Insolvenz geschlossen. Betroffen sind rund 80 Mitarbeiter. |
80 |
|||||||
| 25.05.2007 | LD Didactic GmbH, Unterrichtsmaterialien, Hürth, steckt offenbar in erheblichen Liquiditätsproblemen. Für rund 180 Mitarbeiter könnte es bald sehr eng werden, wenn Löhne, Gehälter und Pensionen endgültig ausbleiben. |
Vorwarnung |
|||||||
| 25.05.2007 | Nassauische Sparkasse, kommunale Geldversorgung, Wiesbaden, 30 der 175 Filialen stehen auf der Schließungsliste. Der Personalstand soll, wie schon im Vorjahr, über die natürliche Fluktuation um 40 Mitarbeiter reduziert werden, auf dann noch 2.460. |
80 |
|||||||
| 24.05.2007 | ABC-Großhandelsgesellschaft mbH, (Telekommunikationstechnik), Lohmar, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 12 Mitarbeiter. |
12 |
|||||||
| 24.05.2007 | Nordmilch, Milchwerke, Isernhagen, Beesten, wie bereits gemeldet sollen die beiden Standorte geschlossen und Verwaltungspersonal in der Zentrale abgebaut werden. Dazu hatten wir am 15. Mai einen voraussichtlichen Abbau von 440 Stellen gemeldet. Nun wird deutlich, dass die Pläne sehr viel weiter reichen und auch noch andere Standorte betroffen sein werden. Die Gewerkschaft NGG erwartet deutschlandweit den Abbau von rund 1.000 Arbeitsplätzen. Wir melden 560 nach. |
weitere 560 |
|||||||
| 23.05.2007 | Digital Ink Company GmbH, und Tiara-cml International GmbH, Tinte-Nachfüller, Mettmann, haben Insolvenz beantragt. Betroffen sind 14 Mitarbeiter. |
14 |
|||||||
| 23.05.2007 | Covertex, Allianz-Arena-Dach-Hersteller, Obing/Traunstein, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind rund 150 Mitarbeiter. |
150 |
|||||||
| 23.05.2007 | Vereinigte Evangelische Kirchenkreise Dortmund und Lünen, Seelenheil, zum 1.6. werden 11 Mitarbeiter in eine Beschäftigungsgesellschaft ausgelagert. |
11 |
|||||||
| 23.05.2007 | FinanzIT, Software, Hannover, im Rahmen der Fusion mit der Sparkassen- Informatik (SI), in Frankfurt werden etwa 50 % der 2.700 Stellen entfallen. |
1.350 |
|||||||
| 23.05.2007 | Druckerei Bartsch, Ottobrunn, hat 65 Mitarbeiter entlassen. Die Produktion von Flugtickets findet künftig in Polen statt. |
65 |
|||||||
| 23.05.2007 | Möbelcity Wesner, Höchst, wird geschlossen. Betroffen sind rund 100 Mitarbeiter. |
100 |
|||||||
| 22.05.2007 | Technische Betriebe der Stadt Leverkusen, kommunale Daseinsvorsorge, Leverkusen, der städtische Eigenbetrieb hat Bilanz gezogen. von 1999 bis 2006 wurden "kontinuierlich" 44 Stellen abgebaut. Umgerechnet auf unseren Erfassungszeitraum sind das 25. |
25 |
|||||||
| 22.05.2007 | Alno, Küchenmöbel, Pfullendorf, baut 300 Stellen ab. 120 davon waren vorsorglich schon nur noch mit Leiharbeitern besetzt. |
300 |
|||||||
| 16.05.2007 | Sparkasse am Niederrhein, kommunale Geldversorgung, die Mitarbeiterzahl (jetzt 840) soll langfristig - ohne betriebsbedingte Kündigungen schrumpfen. Wir schätzen: in den nächsten fünf Jahren um 80 auf 760. |
geschätzt 80 |
|||||||
| 16.05.2007 | Verwertungszentrum Schwarze Pumpe, nahe Hoyerswerda, 200 der 280 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden, weil sich die schweizer Eigner von der Abfallverwertung abwenden. |
200 |
|||||||
| 15.05.2007 | Nordmilch, Milchwerke, Isernhagen, Beesten, der Milchkonzern mit Sitz in Bremen will die Werke in Isernhagen (160 Mitarbeiter) und Beesten (90 Mitarbeiter) schließen und in der Verwaltung weitere 170 Jobs abbauen. |
440 |
|||||||
| 15.05.2007 | Deutsche Post World Net, Logistikkonzern, Welt, die Zusammenlegung des Brief und Paketgeschäftes wird Arbeitsplätze kosten. Die haben wir schon längst berücksichtigt. |
Bestätigung |
|||||||
| 15.05.2007 | O2, (Ou-Tuuh), Mobilfunk-Betreiber, München, der spanische Investor will höhere Gewinne sehen, daher werden voraussichtlich etwa 1.000 von rund 4.500 Stellen abgebaut. |
1.000 |
|||||||
| 14.05.2007 | Herlitz, Büroartikel /Schreibwaren, Peitz, nach vielem Hin und Her nach der Fast-Pleite bricht nun wieder ein Stückchen Herlitz weg. Der Standort Peitz mir rund 300 Beschäftigten wird wohl geschlossen, damit die Rendite der US-Investoren steigt. Nach unserer begleitenden Personalstandsrechnung dürfte Herlitz dann nur noch ca. 2.330 Mitarbeiter haben. |
300 |
|||||||
| 14.05.2007 | Klinikum am Finkenhügel, Gesundheitswesen stationär, Osnabrück, der britische Militärstützpunkt in Osnabrück wird aufgegeben. Das bedeutet für das Klinikum, das die stationär-medizinische Versorgung der Briten übernommen hatte, den Wegfall einer kompletten Station. Wir schätzen, dass ca. 40 Stellen entfallen. |
geschätzt 40 |
|||||||
| 14.05.2007 | Ruwel, Automobilelektronik, Geldern, 150 von 550 Mitarbeitern werden entlassen. Die Bosch-Aufträge gehen künftig nach Asien. |
150 |
|||||||
| 14.05.2007 | Bundeswehr, der Stellenabbau unter den Zivilbeschäftigten gewinnt massiv an Fahrt. In diesen Tagen wird die Einsparung von mehreren tausend Stellen alleine in den nörlichen Bundesländern gemeldet. Insgesamt reduziert die Bundeswehr ihre Stärke um 88.000 zivile und militärische Stellen. Die haben wir längst gemeldet, doch jetzt kommen sie allmählich auf dem Arbeitsmarkt an. |
Konkretisierung |
|||||||
| 11.05.2007 | Möbel-Hölzle, Möbelhaus, Villingen, das Stammhaus wird aufgegeben, nur "Happy Hölzle" und "Küchen Hölzle" bleiben am Markt. Betroffen sind rund 50 Mitarbeiter. |
50 |
|||||||
| 11.05.2007 | Schraubautomaten Weber, Wolfratshausen, 30 von 200 Mitarbeitern werden entlassen. |
30 |
|||||||
| 08.05.2007 | LGB, Modellbahnen, Nürnberg, auch Rudolf Wöhrl zieht sich zurück. Das insolvente Unternehmen wird aufgegeben. Betroffen sind rund 130 Mitarbeiter. |
130 |
|||||||
| 08.05.2007 | Beeskower Krankenhaus, Gesundheitswesen stationär, Beeskow, 15 bis 20 Stellen von 196 sollen sozialverträglich abgebaut werden. |
20 |
|||||||
| 08.05.2007 | Stadtwerke Oranienburg, Oranienburg, sind von Finanzinvestoren übernommen worden.Aus Verlusten sollen - durch Privatisierung - Gewinne werden. Das wird Stellen kosten. |
Vorwarnung |
|||||||
| 08.05.2007 | Spiegelhauer, Automobilzulieferer, Lauerbach, das Insolvenzverfahren ist eröffnet. Betroffen sind 60 Mitarbeiter. |
60 |
|||||||
| 08.05.2007 | Stadtwerke Lübeck, kommunale Daseinsvorsorge, Lübeck, im August 2006 hatten wir eine Vorwarnung in der Statistik - nun ist klar 100 von 556 Stellen entfallen. |
100 |
|||||||
| 08.05.2007 | Nokia-Siemens, nicht 1.800, sondern knapp 3.000 Stellen sollen in Deutschland gestrichen werden. wir haben 1.200 nachzumelden. |
weitere 1.200 |
|||||||
| 04.05.2007 |
Autohaus Appel, Gießen, steht im Insolvenzverfahren, der Betrieb wird eingestellt.
Betroffen sind die letzten fünf Mitarbeiter. Voll der Aufschwung, oder was? |
5 |
|||||||
| 04.05.2007 | Möbelcity Wesner, Frankfurt/M., wird geschlossen. Billiglöhner kaufen auch im Aufschwung bestenfalls ein Billigmöbel. Betroffen sind rund 100 Mitarbeiter. |
100 |
|||||||
| 04.05.2007 |
Gebr. Faller GmbH, Modellbausätze, Gütenbach, wirtschaftliche Schwierigkeiten sollen u.a.
durch betriebsbedingte Kündigungen behoben werden. Wie viele
der 164 Beschäftigten gehen müssen, wird nicht genannt.
Wir schätzen: 44. Billiglöhners Kinder bekommen eben auch mitten im Aufschwung keine Modelleisenbahn zu Weihnachten. |
geschätzt 44 |
|||||||
| 04.05.2007 | Kreiskrankenhaus Groß-Gerau, Gesundheitswesen stationär, Groß-Gerau, ist ständig in den Schlagzeilen. Negativ. 470 Beschäftigte fürchten, trotz Bestandsgarantie durch den Krankenhaus-Rahmenplan, die Schließung. Klar ist, dass jährliche Zusatzkosten von 900.000 Euro aufgefangen werden müssen. Das erfordert nach unserer Schätzung zwingend den Abbau von mindestens 30 Stellen. Das was der Aufschwung kostet, muss eben durch Personalkostensenkungen wieder eingespart werden - logisch, oder? |
geschätzt mindestens 30 |
|||||||
| 04.05.2007 | Kreis Gießen, Verwaltungsstruktur, die Reinigung der Liegenschaften wird privatisiert. Das spart über eine Million Euro. Das sind, umgerechnet in Kaufkraft, mindestens 40 Jobs - und höchstwahrscheinlich gehen auch tatsächlich so viele verloren. Sparen für den Aufschwung ist auch auf Landkreisebene keineswegs unsozial, sondern ganz normal. |
geschätzt 40 |
|||||||
| 04.05.2007 | Bäckerei-Konditorei Bläsi, Kehl, der Betrieb wurde nach Insolvenz eingestellt. Betroffen sind 125 Mitarbeiter. Der Aufschwung verlangt erst kleine, dann keine Brötchen mehr. |
125 |
|||||||
| 04.05.2007 | Celanese, Chemie, Standort Kelsterbach, 50 von 70 Jobs in der Finanzverwaltung werden gestrichen. Finanzen werden künftig in Budapest und Dallas verwaltet. |
50 |
|||||||
| 03.05.2007 | Bergmann, Automaten, Rellingen, das Insolvenzverfahren wird eröffnet, betroffen sind bundesweit 140 Mitarbeiter. |
140 |
|||||||
| 03.05.2007 | Nokia Siemens Networks (NSN), Telefonnetzwerke, Europa, mehr als 3000 Stellen müssen weg. 1.800 davon sind ehemalige Siemens-Jobs in Deutschland. |
1.800 |
|||||||
| 01.05.2007 |
ausgebrochen. Kleine Meditation über den Unterschied zwischen den Wahrheiten. Wahr ist, dass die Zahlen der statistisch erfassten Arbeitslosen richtig sind - genau so viele sind zu den jeweiligen Zeitpunkten statistisch erfasst worden. Wahr ist, dass der direkte Vergleich dieser Zahlen geeignet ist, den Eindruck zu erwecken, die Arbeitslosigkeit sei seit 2005 um 1 Million gesunken. Wahr ist jedoch auch, dass selbst die Zahl der statistisch erfassten Rinder sinken muss, fasst man dazu den Beschluss, Kälber, Ochsen und schlachtreife Milchkühe künftig nicht mehr zu erfassen. Drei Zahlen Aus dem Monatsbericht April 2007 der Bundesagentur für Arbeit:
Nur 62 Prozent der Empfänger von ALG und ALG II werden statistisch als Arbeitslose erfasst. Dass Arbeitslose, die weder ALG noch ALG II beziehen auch nicht vollständig erfasst werden, soll bei dieser Gelegenheit nicht unerwähnt bleiben. Wahr ist, dass selbst das Wachstum der Vielzahl von Wahrheiten als Indiz für den Aufschwung ausgedeutet werden könnte.
|
Wahrheiten |
|||||||
| 30.04.2007 | Distrubution Logistic Center (DLC) Solms GmbH und Co. KG, so ein langer Name für eine Spedition, Solms-Oberbiel. Der Insolvenzantrag wurde zurückgewiesen. Der Betrieb ruht allerdings seit rund vier Wochen und die etwa 40 Jobs dürften längst verloren sein. |
40 |
|||||||
| 30.04.2007 | Börner, Garn und Zwirn, Helmbrechts, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 36 Mitarbeiter. |
36 |
|||||||
| 30.04.2007 | Städtische Kliniken Düsseldorf, Gesundheitswesen, Düsseldorf, der private Krankenhauskonzern Sana will 51 Prozent übernehmen. Düsseldorf: Der Deal ist vielschichtig, aber mit einem Sozialfonds von einer Million Euro wird man - wenn 2011 der zu vereinbarende Kündigungsschutz ausläuft, wohl mindestens 200 Abfindungen finanzieren können. Aber vielleicht entscheidet der Stadtrat doch noch anders. |
Vorwarnung |
|||||||
| 30.04.2007 | M-Real-Zanders, Papier, Bergisch-Gladbach, 42 Wochenstunden bei gleichzeitiger Lohnkürzung um 10 Prozent - das ist die Arbeitgebervorstellung vom Aufschwung. Die Gewerkschaft denkt an Streik. Wir erwarten zum Schluss einen Abbau von 100 der 1000 Jobs. |
Vorwarnung |
|||||||
| 30.04.2007 | Intershop, Systemhaus, Jena, will 4,5 Millionen sparen. Halbierung der Direktionsbereiche und Auflösung der Vertriebsstandorte in F,I, und A wird zu Entlassungen im Vertrieb und im Marketing führen. Wir schätzen, dass davon in D rund 70 Jobs betroffen sein werden. |
geschätzt 70 |
|||||||
| 30.04.2007 |
Einzelhandel, Deutschland, Realitätsnahe Kosumklima-Einschätzung, im Gegensatz zu den Prognosen der Wirtschaftsforschungsinstitute ist der Aufschwung beim Einzelhandel noch nicht angekommen. Für das gesamte I. Quartal rechnet der Einzelhandelsverband mit einem Umsatzrückgang. Der Rest-Optimismus sieht einen Umsatzanstieg um 1% für das Gesamtjahr. Das ist so wenig, dass der Handel in diesem Jahr nach eigenen Angaben voraussichtlich erneut rund 20.000 Stellen abbauen wird. Wir werden davon nur den Teil erfassen können, der auf größere Unternehmen entfällt, verzichten aber trotzdem auf eine Pauschalmeldung. |
Trend |
|||||||
| 30.04.2007 |
Airbus, Fluggerät, Standort Hamburg, die jüngsten Meldungen über den Abbau von
2.317 Jobs in Hamburg sind unseres Erachtens geschönt. Was
ist mit den Leiharbeitern? Das sind weitere tausende Jobs, die dem Airbus-Debakel in der öffentlichen Diskussion offenbar nicht zugerechnet werden sollen. Wir haben darüber früher ausführlich berichtet. |
Kalter Kaffee |
|||||||
| 27.04.2007 | Möbelwerke Eggerath, Heinsberg-Oberbruch, auch die letzten 460 Jobs gehen nun verloren - wir hatten schon am 1.6.2006 den Verlust aller damals noch 580 Jobs für unausweichlich gehalten. Der Aufschwung braucht keine Wohnmöbel. Die Leute sollen schließlich nicht wohnen, sondern arbeiten. |
Bestätigung |
|||||||
| 27.04.2007 | Wohnmöbelfirma EWM, Eisenberg, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 170 Mitarbeiter.Wie bereits erwähnt, der Aufschwung braucht keine Wohnmöbel. Die Leute sollen doch nicht wohnen, sondern arbeiten! |
170 |
|||||||
| 27.04.2007 | Wal Mart, Einzelhandelsmarke der METRO AG, Filiale Salzgitter-Bad, wird geschlossen. Wieder eine der 15 Filialen, die nach der Übernahme durch die Metro überflüssig wurden. Hier geht es um 74 Jobs. Insgesamt kostet die Übernahme 1.200 Stellen - das haben wir bereits am 2.1.2007 gemeldet. |
Bestätigung |
|||||||
| 27.04.2007 | Motorola, Cell-Phones, USA, am Standort Flensburg wird die UMTS-Handy-Produktion eingestellt und nach Asien verlagert. Das kostet, wenn wir die Meldung richtig interpretieren 230 Jobs, außerdem wird die Sparte Logistik und Transport ausgegliedert und an Fremdanbieter übertragen. Die werden Synergieeffekte ermöglichen können und nach unserer Schätzung auf 150 der 600 Beschäftigten verzichten. Irgendwie muss sich der Deal ja für alle rechnen - Mitarbeiter selbstverständlich ausgenommen. |
230 |
|||||||
| 27.04.2007 |
AstraZeneca, Pillen und Tropfen, Schweden-Großbritannien, hat in Deutschland 2.300 Mitarbeiter. Das soll sich
ändern. Ein Kostensenkungsprogramm zur Verstärkung
des Aufschwungs sieht den Abbau von 500 Arbeitsplätzen vor,
wobei der Standort Plankstadt bei Heidelberg ganz dicht gemacht
wird. Aber auch das gehört zum Aufschwung, schließlich
hat Astra Zeneca den Gewinn im I. Quartal um 11% auf 2,27 Mrd.
$ steigern können - und das war besser als erwartet. Zeitgleich legte AstraZeneca ein stärkeres Ergebnis vor, als es die Analysten erwartet hatten. Der Gewinn vor Steuern sei im ersten Quartal um elf Prozent auf 2,27 Mrd. $ gestiegen, hieß es. Der Konzernumsatz habe um 13 Prozent zugenommen, wozu auch ein schwacher Dollar beigetragen habe. Analysten hatten mit einem etwas niedrigeren Gewinn vor Steuern von 2,22 Mrd. $ gerechnet. |
500 |
|||||||
| 26.04.2007 | Inkubatorzentrum Emscher-Lippe, Tochter der Fachhochschule Gelsenkirchen, Recklinghausen/Gelsenkirchen, hat Insolvenzantrag beantragt. 12 Millionen Fördergelder sind futsch, Professoren unter Betrugsverdacht, Rektor und Kanzler beurlaubt, ein Dozent in U-Haft. |
? |
|||||||
| 26.04.2007 | VR-Banken Oberbayern Südost und Traunstein, Geld, Bad Reichenhall, die große Fusion steht bevor. Es ist mit weiteren Synergieeffekten zu rechnen. Wir schätzen: ca. 30 Jobs werden entfallen. |
geschätzt 30 |
|||||||
| 26.04.2007 | Schmitthelm, technische Federn, Heidelberg, der Betrieb wurde per 31.3. eingestellt. Rund 100 Arbeitsplätze gingen verloren. |
100 |
|||||||
| 26.04.2007 | Süwag, Energieversorger, Frankfurt, kündigt nach Gewinnrückgang Stellenabbau an. Wir schätzen, dass ungefähr 150 Jobs "sozialverträglich" und "ohne Kündigungen" den Bach hinunter gehen. |
geschätzt 150 |
|||||||
| 26.04.2007 | Bützow, Kommune, die Stadtverwaltung ist zu teuer. Einige der 51 Stellen müssen entfallen. Wir schätzen: 5 |
geschätzt 5 |
|||||||
| 26.04.2007 | Alte Leipziger, Geldsammelstelle, Oberursel, die Lebensversicherung will 250 von 1250 Stellen abbauen. |
250 |
|||||||
| 26.04.2007 | Vorwerk, Reinigungsgeräte, Wuppertal, Aufschwung, Aufschwung - niemand hat mehr Zeit zum Staubsaugen - und so ist der Umsatz bei Vorwerk eingebrochen, was zum Abbau von rund 190 Stellen führen wird, die bisherigen Arbeitsplatzbesitzer haben dann wieder Zeit zum Staubsaugen, was aber nichts nützt, weil sich vom ALG ein neuer Staubsauger nicht bezahlen lässt. |
190 |
|||||||
| 25.04.2007 | Köln Rio Travel, Touristik, Köln, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 10 Mitarbeiter. |
10 |
|||||||
| 25.04.2007 | Autohaus Willner, Ingolstadt, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 35 Mitarbeiter. |
35 |
|||||||
| 25.04.2007 | Autohaus Westcar, Westhofen, hat Insolvenz beantragt. Wir schätzen, dass 10 Mitarbeiter betroffen sind. |
geschätzt 10 |
|||||||
| 25.04.2007 |
Münchener Rück, Rückversicherer,
München, will Prozesse verschlanken,
und profitabel wachsen. Die Aufgaben der 3.500 Mitarbeiter in
der Zentrale München sollen neu verteilt werden - betriebsbedingte
Kündigungen sind nicht ausgeschlossen. Weltweit sind in der Rückversicherungssparte 6.900 der 37.000 Beschäftigten des Unternehmens beschäftigt. Wir glauben, dass die Ankündigung möglichen Stellenabbaus nicht nur so dahergesagt war und schätzen, dass in Deutschland ca. 150 Stellen abgebaut werden. |
geschätzt 150 |
|||||||
| 25.04.2007 | Tech Data, Computer, Moers, am Standort Moers werden 60 Mitarbeiter entlassen, weil die Logistik nach Tschechien ausgelagert wird. |
60 |
|||||||
| 25.04.2007 | Waldenbuch, Dettenhausen, Gemeinden, legen die Bauhöfe zusammen - aus bisherher 18 Mitarbeitern sollen so nur noch 15 werden. |
3 |
|||||||
| 25.04.2007 | Wienerberger Ziegelindustrie, Baustoffproduzent, Hannover, das Werk in Malliß wird aufgegeben, Ursache: der Aufschwung hat die Lagerbestände an fertigen, aber unverkauften Ziegeln anwachsen lassen. 17 Mitarbeiter verlieren den Job. |
17 |
|||||||
| 25.04.2007 | Arge Teltow-Fläming, Hartz-IV-Amt, Luckenwalde, Zossen, die Verträge von 60 Prozent der 198 in der Arge Beschäftigten laufen aus. Wie es weiter geht - ist scheinbar vollkommen ungeplant und offen. Offensichtlich ist eine Art Crash beabsichtigt. Wir schätzen, dass nach dem Crash noch 148 übrig sind. |
geschätzt 50 |
|||||||
| 25.04.2007 | B & S Automotive, Autozulieferer, Mettmann, entlässt 320 Mitarbeiter.Offenbar eine Folge des Aufschwungs in der Automobilindustrie. |
320 |
|||||||
| 25.04.2007 | Continental, Automobilzulieferer, der Standort Haldensleben wird geschlossen, 135 Arbeitsplätze werden vernichtet. Das ist allerdings ein Teil einer seit Jahren gefahrenen Strategie des Rückzugs aus Deutschland. |
konsequenter |
|||||||
| 25.04.2007 | Grammer, Sitzgelegenheiten,Wackersdorf, BMW bestellt anderswo - 28 Jobs gehen verloren - doch die Wirtschaftlichkeit des Standorts wird insgesamt bezweifelt. Wenn bis 2008 keine rentable Auslastung gefunden wird, stehen insgesamt 156 Stellen auf dem Spiel. Um dem Aufschwung eine Chance zu lassen, melden wir jetzt nur die 28 - die restlichen 128 heben wir uns für später auf. |
vorerst 28 |
|||||||
| 25.04.2007 | Symantec Deutschland, Security-Hersteller(?), baut Arbeitsplätze ab. Freiwillige sollen sich melden, damit betriebsbedingte Kündigungen nicht erforderlich werden. Wir rechnen damit, dass in D ungefähr 50 Jobs entfallen. |
geschätzt 50 |
|||||||
| 25.04.2007 | Asbach, Weinbrand, Rüdesheim, der Standort bleibt erhalten - die Mitarbeiter nicht. Nur das Asbach-Besucherzentrum und die "Destillatverfeinerung" bleiben, der Rest geht nach Sachsen. Vemutlich gibts dafür Subventionen. Interessant: der Rohstoff für den Weinbrand kommt als Destillat aus Frankreich, wird im Ottersweier auf Fässer gefüllt, nach der Lagerung wieder im Tanklastzug nach Rüdesheim gekarrt, dort wird es verdünnt, um künftig nach Wilthen in der Oberlausitz transportiert zu werden, wo die Abfüllanlage steht. Dabei gehen 30 Jobs verloren. |
30 |
|||||||
| 25.04.2007 | Quelle, Versandhandel, Leipzig, das Quelle-Versandzentrum in Leipzig wird vom Aufschwung großräumig umgangen. 300 der 1150 Arbeitsplätze werden abgebaut, weil die Auslastung zurückgegangen ist - von 130 Millionen Paketen auf nur noch 82 Millionen. Das sind 37 Prozent weniger. |
300 |
|||||||
| 25.04.2007 | Asklepios, private Krankenhausfirma, Hamburg, wird 320 Stellen abbauen. Wir gehen davon aus, dass wir die bisher noch nicht erfasst haben. |
320 |
|||||||
| 25.04.2007 | Rheinbahn, Bahnbetreiber, das Defizit muss sinken - und dafür müssen 250 von 2.480 Jobs gestrichen werden. |
250 |
|||||||
| 19.04.2007 | PIN Mail GmbH, privater Postdienst, Fulda, das Depot in Fulda wird geschlossen. Betroffen sind 50 Mitarbeiter. |
50 |
|||||||
| 18.04.2007 | Anubis, Elektronikhändler, Saarbrücken(?), hat Insolvenz beantragt. Angeblich wurde das Unternehmen durch Unterschlagungen geschädigt, aber im Kern gesund sein und fortgeführt werden. Das klingt glaubwürdig. Wir geben jedoch Vorwarnung. |
Vorwarnung |
|||||||
| 18.04.2007 | ESI, Opel-Zulieferer(?), Bochum, 80 Mitarbeiter, die bisher in den Werkhallen von Opel beschäftigt waren, verlieren den Job. |
80 |
|||||||
| 18.04.2007 |
Berlin, Hauptstadt,
hat seit der Wende 97 000 Stellen abgebaut. Der Personalbestand
liegt aktuell bei 113.920. Der Abbau soll fortgesetzt werden.
98.490 ist das Ziel für 2012 und danach entfällt das
Verbot betriebsbedingter Kündigungen. Bei uns steht der
Zeiger für das Hauptstadtpersonal seit Oktober 20067 auf
89.999 Es besteht kein Grund daran zu weifeln, dass das spätestens 2013 erreicht wird. |
Bestätigung |
|||||||
| 18.04.2007 | Seniorenkaufhaus, Fachmarkt für ältere Mitbürger, Großräschen, hat Insolvenz beanragt. Betroffen sind 17 Mitarbeiter. |
17 |
|||||||
| 18.04.2007 |
Theater in Deutschland In Lübeck wurde diskutiert - und dabei zu Tage gefördert, dass derzeit aufgrund von Sparplänen rund 4.500 Stellen an deutschen Theatern abgebaut werden sollen. Gleichzeitig die jungen Besucher fehlen und die Stammgäste moderne Inszenierungen nicht annehmen. Wir glauben, dass wir allenfalls von der Hälfte Kenntnis erhalten, und melden pauschal einen Kulturverlust von 2.250 Theaterschaffenden. |
2.250 |
|||||||
| 18.04.2007 | Schieder-Schwalenberg, Möbelhersteller, unsere Schätzung, in Deutschland seien 1.500 Arbeitsplätze von der Insolvenz betroffen hat sich als etwas zu niedrig erwiesen, Es sind 1.800 - und wir melden 300 nach. |
weitere 300 |
|||||||
| 18.04.2007 | Deilmann-Haniel, Bergbauspezialist, Kurl, hat Insolvenz beantragt. Das es das Ziel der Konkurrenz sei, Heitkamp-Deilmann-Haniel in die Insolvenz zu treiben, hat das Unternehmen bereits im Dezember 2005 dem Spiegel erzählt. Damals haben wir den Arbeitsplatzverlust erfasst. Nun ist der Insolvenzantrag für Deilmann-Haniel gestellt. Die letzten 1100 Mitarbeiter dieses Unternehmensteils sind betroffen. |
Bestätigung |
|||||||
| 18.04.2007 | Opel, Fahrzeuge, Bochum, das Werk bleibt erhalten, aber 1.700 Stellen müssen weg. Das sind 750 mehr, als bisher geplant. |
750 |
|||||||
| 16.04.2007 | Schieder, Möbel, Herford, hat Insolvenz beantragt. Schieder fertigt mit 11.000 Mitarbeitern an 41 Standorten Möbel überwiegend für den deutschsprachigen und europäischen Raum. Wir schätzen, dass Schieder in den deutschen Werken in Schieder, Lüdenhausen und Delbrück noch ungefähr 1.500 Mitarbeiter beschäftigt - und melden diese als verloren - der Rest arbeitet längst jenseits der deutschen Grenzen. |
geschätzt 1.500 |
|||||||
| 13.04.2007 | Carrier-Linde, Kältetechnik , Kostheim, in Kostheim sitzen Design und Entwicklung - bisher auch die Sondermöbel-Fertigung. Die wird jetzt aufgelöst, was- nach der Verlagerung der Produktion nach Tschechien (2005) weitere 70 Stellen kostet. Von einst über 1000 sind dann gerade noch 200 übrig |
70 |
|||||||
| 13.04.2007 | Dumonta, Industriemontage, Dummersdorf, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 33 Mitarbeiter. |
33 |
|||||||
| 13.04.2007 | Siemens VDO, Automobilzulieferer, vor 4 Wochen waren es in Summe noch 1000 bedrohte Jobs in Karben, Wetzlar und Regensburg. Nun steigen die Zahlen so steil nach oben, wie die Aufschwungphantasien im Lande. Karben, Stolberg und Wetzlar könnten geschlossen, Würzburg verkauft werden. Davon wären 4000 Arbeitsplätze betroffen. Wir taktieren vorsichtig und taxieren die vorbörsliche Schlankheitskur auf nun 2.500 Jobs, melden also vorsorglich 1.500 nach. |
weitere 1.500 |
|||||||
| 13.04.2007 | Märklin, Spielzeug, Sonneberg, wie schon im Januar vermeldete, wird der Standort Sonneberg geschlossen - und für alle, die immer noch lieber an den Aufschwung glauben: Die Kündigungen sind jetzt raus. |
Bestätigung |
|||||||
| 12.04.2007 | Deutsche Fernsprechergesellschaft, Telefonhersteller, Marburg, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 70 Mitarbeiter. |
70 |
|||||||
| 12.04.2007 | Wolfram Büren GmbH, Hochbau, Sonsbeck, hat Insolvenz beantragt. Die Zahl der betroffenen Mitarbeiter wurde nicht mitgeteilt. Wir schätzen vorsichtig: 10 |
geschätzt 10 |
|||||||
| 12.04.2007 | Bauers Backstube, Bäckerei, Haslbach, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 150 Mitarbeiter. |
150 |
|||||||
| 12.04.2007 | Wiemer & Trachte, Bauunternehmen, Dortmund hat Insolvenz beantragt. Wir schätzen, dass von den 1.200 Mitarbeitern, die im In- und Ausland rund 350 Baustellen betreuten, rund 1.000 in Deutschland betroffen sind. |
geschätzt 1.000 |
|||||||
| 12.04.2007 | Autohaus Mümlingtal, Standort Stockheim, hat Insolvenz beantragt. Den Mitarbeitern wurde gekündigt. Wir schätzen, dass 10 Beschäftigte betroffen sind. |
geschätzt 10 |
|||||||
| 12.04.2007 |
AMD, aus deutschen Steuermitteln hochsubventionierte
Chipfabriken, Dresden, der US-Konzern,
will in diesem Jahr 500 Millionen Dollar einsparen, der Standort
Dresden wird seinen Teil zum konzernweiten Sparprogramm beitragen
müssen. Einzelheiten sollen erst am 19. April bekannt gegeben
werden. Wir warnen vor und tippen auf ein Sparvolumen von rund
300 Jobs in Dresden. Nur zur Erinnerung: http://www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/12799KarlEugen.html |
Vorwarnung |
|||||||
| 12.04.2007 | Förtsch Holzbau, Baiergrün, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind die letzten 7 Mitarbeiter. |
7 |
|||||||
| 12.04.2007 |
Buchloh, Bauunternehmen, Mülheim, hat Insolvenz beantragt Buchloh, Eisenschutzbetrieb, Mülheim, hat ebenfalls Insolvenz beantragt. Die beiden Unternehmen sind nicht miteinander verbunden, tragen nur zufällig den gleichen Namen, doch wir kennen nur den Gesamtverlust von 65 Arbeitsplätzen, der sich noch steigern kann, weil der Eisenschutzbetrieb mit verkleinerter Mannschaft noch weiterarbeitet. |
65 |
|||||||
| 12.04.2007 | Bundesdruckerei, Berlin, nach der Privatisierung droht nun der Verlust mehrerer hundert Arbeitsplätze. Wir geben Vorwarnung. |
Vorwarnung |
|||||||
| 10.04.2007 | Marktkauf, Einzelhandel, Bielefeld, schließt 12 Baumärkte. Offenbar wirken die Maßnahmen des Bundes zur Eindämmung der Schwarzarbeit jetzt doch. Wenn mitten im Aufschwung Läden geschlossen werden, dann können das nur solche sein, die mit Schwarzarbeiterbedarf gehandelt haben. Von den jüngst bei Rewe gelandeten 133 Baumärkten der Edeka-Tochter Marktkauf sind 12 so unwirtschaftlich, dass sie geschlossen werden. Betroffen sind 340 Beschäftigte. |
340 |
|||||||
| 10.04.2007 | Liegelind GmbH & Co. KG, Baby u. Kinderbekleidung, Herbrechtingen, nachdem das Unternehmen nach Hongkong verkauft wurde, wurde es von dort aus nun Weber & Ott in Forchheim zugeordnet. Weber & Ott will den Standort schließen. Nur 20 Mitarbeitern wird ein Job in Forchheim angeboten. Die übrigen 30 bleiben wohl auf der Strecke. |
30 |
|||||||
| 10.04.2007 | Thermopal, Holzverarbeitung, Leutkirch, die Mutter (Pfleiderer, Österreich) baut in Leutkirch 75 von 480 Stellen ab. Damit sind wir, nach den 130 in Arnsberg, jetzt doch bei den anfänglich dementierten 200. |
75 |
|||||||
| 10.04.2007 | Hamburg, Kommune, der Aufschwung schreit nach zusätzlichen Arbeitskräften, die nirgends zu finden sind. Hamburg hilft großzügig und kürzt seinen eigenen Personalbedarf um 392 Polizistenstellen. Ist das nicht nett? |
392 |
|||||||
| 04.04.2007 | Rio Bekleidungswerke GmbH, Rehau, steht in Insolvenz. Betroffen sind 26 Mitarbeiter. |
26 |
|||||||
| 04.04.2007 | Lüneburger Textilveredelungsgesellschaft (LTVG), Lüneburg, weil die Löhne zu hoch sind, müssen 10 der 23 Beschäftigten gehen. |
10 |
|||||||
| 04.04.2007 |
Bundesrepublik Deutschland, Staat, Europa, der Sozialexperte im Landwirtschaftsministerium, Horst Seehofer, will dem Aufschwung am Arbeitsmarkt so gut er kann entgegenwirken. 350 Stellen der Agrarforschung sollen gestrichen werden. Aus 71 Instituten mit 2.700 Mitarbeitern werden 49 mit 2.350 Beschäftigten. Wahrscheinlich ist das sinnvoll, weil es am Ende doch immer die Monsanto-Forschungsergebnisse sind, die auf den Feldern, in den Ställen und auf den Tellern zu finden sind. |
350 |
|||||||
| 04.04.2007 | Brandenburg, Bundesland, wir hatten als Personalziel zuletzt 45.000 im Jahre 2.012 vermeldet. Das war nicht so präzise, wie es jetzt das Finanzministerium veröffentlicht hat. Ende 2012 soll es demnach nur noch 44 606 Jobs in der Verwaltung geben. Wir haben 394 nachzumelden. |
weitere 394 |
|||||||
| 04.04.2007 |
Westdeutsche Allgemeine Zeitung Dieser Erfolg (der bisher weder eingetreten
ist, noch auf tatsächlich vergleichbaren Zahlen beruht,
also letztlich eine Statistiklüge darstellt) sei darauf
zurückzuführen, dass die Gewerkschaften dankenswerterweise
über zehn Jahre lang dem Stillstand der Löhne tatenlos
zugesehen haben, und dass die Unternehmer in dieser Zeit dankenswerterweise
die Produktivität stark erhöht haben. Wie sie das spüren, hat die Zentralredaktion nicht verraten. |
Osternest |
|||||||
| 04.04.2007 |
Blick über den Zaun In den Niederlanden muss die Post (TNT heißt sie dort) bis zu 11.000 Stellen abbauen, um auf dem Heimatmarkt bestehen zu können. Vermutlich drängt die Deutsche Post World Net, die schon
kräftig abgebaut hat, mit Niedrigpreisen auf den Markt der
Tulpenzüchter und Wohnwagenbewohner. |
sparende |
|||||||
| 04.04.2007 | Unilever, Margarine und anderes, Reken, am Standort Reken wurden 60 Stellen abgebaut. Wir nehmen an, dass diese in unseren früheren Unilever-Meldungen noch nicht erfasst sind. |
60 |
|||||||
| 04.04.2007 | van Netten GmbH, Süßwarenfabrik, Dortmund, will 200 Stellen abbauen. |
200 |
|||||||
| 04.04.2007 | Wiemer & Trachte, Bauunternehmen, Dortmund, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 1200 Mitarbeiter, davon - nach unserer Schätzung - 1.000 in Deutschland. |
1.000 |
|||||||
| 04.04.2007 | Real, Handelskette des Metro Konzerns, sechs Märkte mit 443 Beschäftigten werden geschlossen, weitere sechs mit 539 Beschäftigten an "Nachmieter" abgegeben. Da Nachmieter in den Ladenlokalen nicht unbedingt wieder Supermärkte betreiben werden, ist davon auszugehen, dass nicht alle dort Beschäftigten von den Nachmietern übernommen werden. |
geschätzt 750 |
|||||||
| 04.04.2007 | Kabel Deutschland, Kabelnetzbetreiber, Deutschland, der Abbau von 220 Stellen, der jetzt in den Medien abgehandelt wird, ist der Rest jener 473 Stellen, die im Oktober 2006 auf die Abschussliste gesetzt wurden. |
kalter Kaffee |
|||||||
| 02.04.2007 | Tiptel AG, Telekommunikationssysteme, Ratingen, hat Insolvenz beantragt. Nach dem letzten Geschäftsbericht (9/2006) beschäfttigte das Unternehmen im Inland 213 Mitarbeiter. |
213 |
|||||||
| 02.04.2007 | Asklepios, Gesundheitswesen privat, Bad Oldesloe, wie vom Betriebsrat schon immer befürchtet, wird die von Asklepios übernommene Klinik in Bad Oldesloe jetzt auf Profit getrimmt. Die im Zuge der Übernahme geschlossenen Personalüberleitungs- und Tarifverträge wurden gekündigt. 550 Mitarbeiter müssen die Gürtel enger schnallen, ein Teil wird gehen müssen. Wir schätzen, dass es einen Abbau von rund 100 Stellen und/oder entsprechende Lohn-/Gehaltskürzungen geben wird. |
geschätzt 100 |
|||||||
| 02.04.2007 |
Brandenburg, Städte und Kreise im Bundesland insgesamt Die Märkische Oderzeitung hat genauer hingesehen und festgestellt: Nicht nur in Cottbus wurde und wird kommunales Personal abgebaut. Die Landkreise hätten in den vergangenen Jahren 4.000 von 13.000 Stellen abgebaut, die Städte von 2000 bis 2005 11.700 von 39.590 - und der Trend sei ungebrochen. Über den dicken Daumen sehen wir etwa 2.500 bis 3.000 Stellen jährlich schwinden. Auf den Zeitraum unserer statistischen Erfassung entfallen (10/2002 bis 3/2007) rechnerisch rund 12.500 - und wenn der Trend sich noch drei Jahre fortsetzt, dann kommen noch weitere 8.300 dazu - die Hälfte davon haben wir wohl in Einzelmeldungen erfasst, bzw. werden sie noch erfassen können, die andere Hälfte stellen wir heute pauschal in die Statistik ein. Das sind 10.400 Stellen, alleine in den Landkreisen und Gemeinden Brandenburgs. Dass dieser Prozess in allen neuen Bundesländern im gleichen Tempo abläuft, steht wohl außer Zweifel - trotzdem melden wir heute nur die Brandenburger Zahlen. |
pauschal 10.400 |
|||||||
| 02.04.2007 |
General Motors, Opel und andere Marken, Automobile weitere europäische Arbeitsplätze werden gestrichen. Bei stagnierendem Markt und einer Produktivitätssteigerung von 3 bis 5 Prozent jährlich müssen das Personal angepasst, möglicherweise ein Werk geschlossen werden. Noch hat GM in Europa 60.000 Mitarbeiter. Aber mit diesem Statement ist der Abbau von 7000 bis 10000 Jobs angekündigt. |
Vorwarnung
|
|||||||
| 29.03.2007 |
Boesner, Autohaus, Bochum, steht in Insolvenz und wird geschlossen. Betroffen sind 55 Mitarbeiter. Ein richtiger Aufschwung kommt auf dem Fahrrad daher. |
55 |
|||||||
| 29.03.2005 | IWKA, Maschinenbau, Karlsruhe, verkauft die Sparte Verpackungstechnik an den Finanzinvestor Odewald & Compagnie. Den 2.500 Mitarbeitern wurde die Trennung durch den Verzicht des Erwerbers auf betriebsbedingte Kündigungen und eine mehrjährige Standortgarantie leichter gemacht. Weil Finanzinvestoren aber Renditen erzielen wollen, was nur durch Kostensenkung möglich ist, die letztlich wiederum nur durch Personaleinsparung erreicht werden kann, rechnen wir mit dem Abbau von 250 Stellen in den nächsten drei Jahren. |
geschätzt 250 |
|||||||
| 29.03.2005 | Avery, Paxar, Etikettenhersteller, USA, wollen nach Jahren erbitterter Konkurrenz nun fusionieren. Der plötzliche Friede wird in Sprockhövel, wo 530 Beschäftigte für Avery und Paxar arbeiten, mit Skepsis betrachtet. Wir geben Vorwarnung. | Vorwarnung | |||||||
| 29.03.2007 |
Ineos, Petrochemie, im Club der BIS-Nutzer
(Bayer Industry Services), will sparen
und dafür 100 Stellen aufgeben. Die Strategie sieht Verschiebungen
von Aufgaben und Versetzungen von Mitarbeitern, letztlich aber
doch den Stellenabbau in der angestrebten Größenordnung. Zu viele Beschäftigte sind dem Aufschwung eben hinderlich. |
100 |
|||||||
| 29.03.2007 |
Rokal, Armaturen, Lobberich, 129 von 163 Mitarbeitern werden entlassen. Damit wurde
nun wahr, was wir bereits Mitte letzten Jahres angekündigt
hatten. Der Aufschwung braucht offenbar keine Armaturen. |
Bestätigung |
|||||||
| 29.03.2007 |
Deutsche Konzerne, A.T. Kearney, Consultant, legt eine Studie vor, derzufolge die 500 größten deutschen Unternehmen ihr internes IT.Personal bis 2011 unter dem Strich um 120.000 Beschäftigte reduzieren werden. Ein richtiger Aufschwung braucht eben keine Mitarbeiter. |
Trend |
|||||||
| 29.03.2007 |
KarstadtQuelle, Versandhandel, Nürnberg/Fürth 800 Mitarbeiter in zwei Callcentern erhalten die Kündigung. Sie erhalten die Möglichkeit (gnädig!), sich bei einer neuen Tochterfirma des gleichen Unternehmens neu zu bewerben. Sie bekommen dann, falls die Personalakte keine Einstellungshindernisse enthält, den alten Job zurück. Natürlich bleibt nur die Arbeit unverändert,
die Arbeitszeit wird länger, der Urlaub kürzer und
statt durchschnittlich 2.000 Euro pro Monat gibts nur noch 1.300
Euro durchschnittlich als Gehalt. |
rechnerisch 300 |
|||||||
| 28.03.2007 | F1-Network, IT-Systemhaus, Osnabrück, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind die letzten 35 Mitarbeiter. |
35 |
|||||||
| 28.03.2007 | Lebenshilfe, Sozialdienst, Bonn, der Kostendruck im Gesundheitswesen zwingt zur Entlassung von 13 Mitarbeiterinnen |
13 |
|||||||
| 28.03.2007 | Schuler AG, Umformtechnologie, wird von Müller Weingarten AG übernommen. Die neue Gesellschaft heißt Schuler Weingarten AG und sitzt in Göppingen. Der Zusammenschluss soll u.a. den Abbau von 400 bis 450 Stellen ermöglichen. |
450 |
|||||||
| 28.03.2007 | Kraus und Kroll Textil GmbH, Färberei, Rottenburg, die eigentliche Insolvenz liegt schon 18 Monate zurück, doch das Unternehmen wurde gerettet, vorläufig. Jetzt ist es wieder soweit. Damit sind die 30 Jobs endgültig verloren - auch wenn es jetzt nur noch 22 sind. |
30 |
|||||||
| 28.03.2007 | Thüringen, Bundesland, der Stellenabbau wird um zehn Jahre verschoben. Das ist schön und schafft Luft - aber aufgeschoben ist eben nicht aufgehoben. |
Verschiebung |
|||||||
| 28.03.2007 | Heine-Versand, Karlsruhe, 95 betriebsbedingte Kündigungen werden die Zahl der Mitarbeiter von 700 auf 605 absenken. |
95 |
|||||||
| 27.03.2007 | Tiefbau Suhl, Bauunternehmen, Suhl, hat Insolvenz beantragt. Das Ende des Autobahnbaus in der Region hat tiefe Spuren in den Auftragsbüchern hinterlassen.Wir schätzen, dass alleine bei diesem Unternehmen mindestens 50 Arbeitsplätze verloren sind. |
geschätzt 50 |
|||||||
| 27.03.2007 | Thüringen, Bundesland, Freisparstaat, neue Bildungsoffensive, während die Wirtschaft darum bittet, die Grenzen für die Einstellung hochqualifizierter Mitarbeiter aus dem Ausland durchlässiger zu machen, hat Thüringen die Mittel für die Universitäten soweit gekürzt, dass inzwischen 500 Stellen aus Geldmangel nicht mehr besetzt werden können. Ehrlich wie man ist, werden 200 dieser 500 unbesetzten Stellen nun auch aus dem Stellenplan getilgt. Wir melden hier alle 500 - zusätzlich und extra. |
500 |
|||||||
| 27.03.2007 | Deutsches Handwerk, das Statistische Bundesamt hat für 2006 Bilanz gezogen und einen Stellenabbau um 1,4 Prozent ermittelt. Es dürfte zum Jahresende 2006 also noch ca. 4.930.000 Handwerker gegeben haben. Wir liegen mit unserer Fortschreibung derzeit bei 4.890.000 für Ende 2007 und sehen derzeit keinen Anlass für eine Korrektur. |
Bestätigung |
|||||||
| 27.03.2007 | Cottbus, Kommune, will in der Verwaltung 280 von 1.480 Vollzeitstellen streichen. Das sind vermutlich bis zu 350 Arbeitsplätze, aber wir bleiben bei der niedrigeren Zahl. Wer wird denn den Aufschwung kaputtreden wollen? |
280 |
|||||||
| 26.03.2007 | Woco, Automobilzulieferer, Bad Soden, wird wegen der schwierigen wirtschaftlichen Lage mitten im Aufschwung 110 Stellen abbauen. |
110 |
|||||||
| 26.03.2007 | Papierfabrik August Koehler, Oberkirch, Kehl, an beiden Standorten werden mittem in Aufschwung insgesamt 56 von 1.400 Stellen abgebaut. |
56 |
|||||||
| 26.03.2007 | TUI, Reisen und Schiffe, Hannover, kommt nicht zur Ruhe, die Fusion mit der britischen "First Choice" sollte in Deutschland ohne Arbeitsplatzabbau vonstatten gehen, nun sollen aber offenbar doch weitere Jobs in Hannover wackeln. |
Vorwarnung |
|||||||
| 26.03.2007 |
Sachsen-Anhalt, Bundesland, alle Jahre (spätestens) wieder verkündet
Finanzminister Bullerjahn, dass drastisch Stellen gestrichen
werden müssen. Gegenüber der Aussage vom November 2006
(bis 2020 müssen 15.000 Stellen gestrichen werden, um auf
eine Bestand von 47.000 Landesbediensteten zu kommen, sagt er
jetzt bis 2020 müssten 16.400 Stellen - wohl um den Aufschwung
nicht zu gefährden - eingespart werden. Wir nehmen an, dass er seit November 2006 bereits 600 Jobs demontiert hat (bei jährlich 2000 - auch O-Ton-Bullerjahn aus dem August 2006) haut das hin - und setzen das Personalziel 2020 um weitere 2.000 auf 45.000 herunter. |
weitere 2.000 |
|||||||
| 26.03.2007 |
Deutschland, Trends am Arbeitsmarkt "Von den im vergangenen Jahr neu geschaffenen Stellen sind rund 90 Prozent Teilzeitarbeitsplätze", Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) |
Trends |
|||||||
| 26.03.2007 | Pfleiderer, Holzverarbeitung, Arnsberg, am Standort Arnsberg sollen, mitten im Aufschwung, 130 Stellen abgebaute werden. Meldungen über den Abbau von insgesamt 200 Arbeitsplätze in Deutschland wurden von dem Unternehmen inzwischen dementiert. |
130 |
|||||||
| 23.03.2007 | Spielwaren Fischer, Einzelhandel, Böblingen, hat Insolvenz beantragt. Wir schätzen, dass mindestens 3 Mitarbeiter betroffen sind. |
geschätzt 3 |
|||||||
| 23.03.2007 | NXP, Chiphersteller, Böblingen, das Werk Böblingen wird zum Jahresende geschlossen. 550 Arbeitsplätze werden vernichtet. Die Produktion geht nach Hamburg und Nijmwegen, doch die Mitarbeiter gehen nicht mit. |
550 |
|||||||
| 23.03.2007 | Flughafen Hahn, Touch-down-Area, Hahn, und bist du nicht willig, dann lass ich dich fall'n! Die US-Charter-Fluggesellschaft Omni-Air, die emsig Kriegsgerät und Truppen in den Irak schaufelt, reagiert verärgert auf Kurt Becks "Antiamerikanismus", wie es die CDU-Landtagsfraktion vermutet, und verlagert Zwischenstopps von Hahn nach Shannon. Das wird bei Dienstleistern am Flughafen Hahn schätzungsweise 20 Jobs kosten. |
geschätzt 20 |
|||||||
| 23.03.2007 | Züblin, Bauunternehmen, Europa, die Leipziger Filiale wird dichtgemacht. Das kostet 60 Jobs. |
60 |
|||||||
| 23.03.2007 | Media Service Center GmbH, Call-Center, Mainz, wird aufgelöst. 108 Mitarbeiter verlieren den Arbeitsplatz. |
108 |
|||||||
| 23.03.2007 | Südzucker, Zucker, Süden, Groß-Gerau und Regensburg werden geschlossen. 278 Jobs gehen verloren. Die durch die EU-Zuckerpolitik veränderten Marktverhältnisse, bringen jetzt die prognostizierten Arbeitsplatzverluste. Der Bauernpräsident Sonnleitner hatte 2005 den Verlust von insgesamt 92.500 Jobs vorhergesagt. Wir haben davon nur 20.000 übernommen. Etliche sind bereits weg. Jetzt werden die Einschläge dichter. |
Konkretisierung |
|||||||
| 23.03.2007 | E.ON. Strom, Gas, Gewinne, Europa, in Deutschland ist Stellenabbau angesagt, den rund 33.000 Mitarbeitern stehen Gehaltskürzungen stehen ins Haus - und unbezahlte Mehrarbeit ganz selbstverständlich auch. Die Sparte E.ON Energie will zur 38 Stunden-Woche zurück, was rechnerisch bundesweit einem Äquivalent von 1.600 Arbeitsplätzen entspricht. Zahlen über den direkten Stellenabbau liegen nicht vor, wir gehen davon aus, dass dem rechnerischen der tatsächliche Abbau folgen wird - und dass darüberhinaus noch weitere Stellen entfallen - In Summe - geschätzt - 2.500 |
rechnerisch + |
|||||||
| 23.03.2007 |
Banken und Versicherungen - Trend Ver.di geht davon aus, dass bis 2009 weitere 28.000 Stellen in der Branche entfallen. Welch ein Aufschwung! Welch ein Wachstum! Welch ein Merkel! |
Trend |
|||||||
| 23.03.2007 | Kolbenschmidt Pierburg, Tochter von Rheinmetall, Neuss und Nettetal, in den beiden Werken sollen 250 Stellen abgebaut werden. |
250 |
|||||||
| 23.03.2007 |
Nycomed, Pharma, der dänische Aufkäufer von Altana,
wird in Konstanz 790, in Deutschland insgesamt
930 Stellen abbauen. - Am 17.01. hieß es: nach Übernahme der Altana-Pharmasparte
werden "auf jeden Fall mehr als 100» Stellen abgebaut.
Wir waren großzügig - und schätzten 250, mit
der Begründung: Das sind auf jeden Fall mehr als 100. Wieder einmal hatten wir den ausländischen Investoren zu wenig zugetraut. Uns bleiben also 680 nachzumelden. |
weitere 680 |
|||||||
| 21.03.2007 | EMS Marketing, Call-Center, Golm, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 20 Mitarbeiter. |
20 |
|||||||
| 21.03.2007 |
Niedriglohnland Tschechien macht sich als Standort attraktiver: 41.000 der 480.000 staatlichen Stellen werden gestrichen - das ist Europa! |
unsere Nachbarn müssen reagieren |
|||||||
| 21.03.2007 |
Bundesagentur für Arbeit, ehemalige Sozialversicherung
mit Vermittlungsauftrag,heute Mischbehörde mit unklaren
Strukturen, Hauptsitz Nürnberg, schon
mehrfach wurde davor gewarnt, dass zum Jahresende 9.000 befristete
Verträge ablaufen. Für die Weiterbeschäftigung
der befristet angestellten Mitarbeiter stehen jedoch nur 4.000
Planstellen zur Verfügung. Seltsamerweise sieht die BA trotz des galoppierenden Aufschwungs genügend Arbeit, um alle 9.000 weiterbeschäftigen zu wollen, gesteht aber zu, dass es vom Geld abhängt - und das fehlt. Schließlich wurden die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gesenkt, um die Unternehmer zu entlasten. Wir vertrauen darauf, dass die Regierung auf den Aufschwung vertrauen und die Weiterbeschäftigung wegen rückläufiger Arbeitslosenzahlen nicht finanzieren wird. Alles andere wäre ja so eine Art Eingeständnis. |
5.000 |
|||||||
| 21.03.2007 | Jurex, Postzustelldienst, Deutschland, in Berlin sollen 100 der dortigen 250 Arbeitsplätze abgebaut werden. Gerüchte sagen, dass das alles nur dazu dienen soll, sich wieder von einem bei Jurex in Berlin gewählten Betriebsrat zu trennen. Ist das nicht ein bisschen viel Aufwand? |
100 |
|||||||
| 21.03.2007 | VGF, öffentlicher Nahverkehr, Hessen, hat die Kosten seit 1999 um gut 34 Mio Euro reduziert und 600 der urspünglich 2.600 Beschäftigen abgebaut. Weitere Einsparungen von über 22,3 Mio Euro sollen durch Einsparungen bei der Personalverwaltung, den kaufm. Mitarbeitern, in Kundendienst, Vertrieb und Omnibuswerkstatt erreicht werden. Darüberhinaus muss mit weiteren Ausschreibungsverfahren und Linienvergabe an private Konkurrenten gerechnet werden, was hunderte Stellen kosten kann. Wir nehmen aus dem bisherigen Abbau einen 4/8-Anteil für die Zeit von 2003 bis 2006 und sehen weitere 400 Jobs als absehbar verloren an. |
700 |
|||||||
| 20.03.2007 | Klinik am Kurpark, Gesundheitswesen stationär - privat, Bad Salzuflen. Die der Median-Gruppe gehörende Klinik wurde vom Mutterunternehmen in die Insolvenz geschickt. Wir schätzen, dass rund 200 Mitarbeiter betroffen sind. |
geschätzt 200 |
|||||||
| 20.03.2007 |
Ruma Packaging, Kunststoffverarbeitung. Langenlosheim, und weitere Insolvenzen Ruma wird endgültig geschlossen, die Produktionsanlagen versteigert, über 20 von ehedem 70 Mitarbeitern verlieren den Job. Die Ruma hatte ihren Sitz in einem Gebäude der UB Industries GmbH, einer Beteiligungsgesellschaft, die ebenfalls im Insolvenzverfahren steht, wir vermuten hier drei weitere Mitarbeiter. Dort waren außerdem die Verpackungsunternehmen Maxeam (im Internet inzwischen automat. Weiterleitung auf Flexium) und Flexteam ansässig - und auch die stehen in Insolvenz. Wir schätzen, dass dort weitere 2x20 Mitarbeiter betroffen sind. |
alles in allem |
|||||||
| 20.03.2007 |
Brandenburg, Bundesland Gestern am Rande erwähnt, heute eine schöne Bestätigung. Der Tagesspiegel hat herausgefunden, dass die Verwaltung Brandenburgs bis 2012 auf 45.000 Stellen heruntergefahren werden soll. Das hatten wir schon am 5. Februar vermeldet. Doch es gab auch eine zusätzliche Information. Brandenburg hat aktuell 54.600 Stellen. 12.000 der ehemals über 66.000 sind also schon weg. Die letzten 10.000, bei denen auch mit betriebsbedingten Kündigungen nachgeholfen werden soll, sind also nur noch der klägliche Rest - da sieht man doch deutlich, dass der Aufschwung da ist. |
Bestätigung |
|||||||
| 19.03.2007 | Kreishandwerkerschaft, Interessenvertretung, Wolfsburg, steht in Insolvenz. Der Insolvenzverwalter ist der Auffassung, dass vielleicht noch 2 oder 3 Mitarbeiter abgebaut werden müssen. |
3 |
|||||||
| 19.03.2007 | DLO AG, Logistik-Outsourcing, muss nach eigenen Angaben wegen ausbleibender Zahlungen möglicherweise Insolvenz anmelden. Betroffen sind 300 festangestellte Mitarbeiter. Wir halten den Verlust der Arbeitsplätze für absehbar. |
300 |
|||||||
| 19.03.2007 | Mecklenburg-Vorpommern, Bundesland, hat in 2006 keine neuen Schulden aufgenommen. Damit die 11 Milliarden Altschulden auch in 2007 nicht wachsen, muss der Personalabbau fortgesetzt werden. Von 42.000 auf 32.000 innerhalb von 6 Jahren. Wir haben diese Pläne bereits 2004 vermeldet, wollen aber "mitten im Aufschwung" daran erinnern, dass der Personalabbau der öffentlichen Haushalte überall munter weiter geht. |
Bestätigung |
|||||||
| 19.03.2007 | Lutz, Fleischwaren, Kulmbach, am 12. Januar waren wir noch vorsichtig und haben uns mit einer Vorwarnung begnügt. Nun ist offenbar klar, dass Kulmbach geschlossen wird. Betroffen sind 64 Mitarbeiter. |
64 |
|||||||
| 19.03.2007 | Aker, Werften, Wismar + Rostock, die norwegische Muttergesellschaft, die gerne staatliche Beihilfen angenommen hat, will sich jetzt, nachdem das Auslaufen der Förderung (2008) bevorsteht, von den Ostseewerften trennen. Doch weit und breit ist - außer Finanzinvestoren - kein Interessent in Sicht. Die 2.300 Beschäftigten fürchten mit Recht um Ihre Arbeit. Wir rechnen damit, dass innerhalb der nächsten 2 Jahre die Hälfte der Jobs über den Jordan geht. |
geschätzt 1.150 |
|||||||
| 19.03.2007 | Extra-Markt, Einzelhandel, Hückelhoven, wird geschlossen. Betroffen sind 46 Mitarbeiter. |
46 |
|||||||
| 19.03.2007 | Diakonie Württemberg, kirchl. Hilfswerk, Proteste und Streiks der Beschäftigten gegen die beabsichtigte Lohnkürzung um 20%. Auch wenn nur die Hälfte davon realisiert wird, sind das rechnerisch mindestens 500 eingesparte Arbeitsplätze. Müssen Kirchen wirklich mit Ausbeutungsmaßnahmen reagieren um mit Ausbeutern konkurrieren zu können? |
rechnerisch 500 |
|||||||
| 19.03.2007 | Brandenburg, Bundesland, die Jugendarbeit ist zu teuer. 21 Sozialarbeiterstellen stehen auf der Streichliste. Ob Frau von der Leyen weiß dass es auch ein Leben nach dem Krippenplatz gibt? Doch auch das ist nur ein kleines Mosaiksteinchen - zur Personalpolitik der Öffentlichen Arbeitgeber - Brandenburg baut von einst 66.253 auf 45.000 in 2012 ab. |
Konkretisierung |
|||||||
| 16.03.2006 |
NRW - nochmal ganz langsam und zum Mitdenken, von wegen: "verrückte Zahlen" in der gestrigen Notiz. Die Medienmeldungen zur Personalpolitik des
Landes verzeichneten im April 2005 308.000 Stellen, von denen
10.500 den "Kann wegfallen"-Vermerk der Vorgänger-Regierung
trugen. Herr Rüttgers, als Wahlkämpfer, wollte weitere
10.000 Stellen abbauen. Im Dezember 2006 sprachen die Medien von 420.000
Beschäftigten auf 335.000 Stellen und gestern hieß
die Parole 16.000 von 320.000 Stellen sollen gestrichen werden. 2.965 Stellen sind 1,5 Prozent von 197.667
Stellen - da fragt man sich dann schon, 1,5% von was?! 1. Jede Planstelle mit durchschnittlich 1,25
Mitarbeitern besetzt ist |
weitere 9.600 |
|||||||
| 16.03.2007 | AachenMünchener, Versicherung, Aachen, von den Stellenabbauplänen der Generali, die wir gestern registriert haben, ist auch die AM betroffen. Sollen von 900 Jobs bis Ende 2009 nur noch 520 übrig bleiben. |
Konkretisierung |
|||||||
| 16.03.2007 | KarstadtQuelle, Einzelhandelsriese, Deutschland, hat den Betrieb von 27 der 90 noch verbliebenen Warenhäuser vom Erreichen bestimmter Ergebnisziele in 2007 abhängig gemacht. Bei allem Schönreden (die Häuser sollen besondere Unterstützung erhalten) sieht das eher nach weiterem Rückzug aus dem stationären Handel und Personalabbau aus. |
Vorwarnung |
|||||||
| 16.03.2007 | Selva Technik, Uhrwerke und Krimskrams, Trossingen, 13 von 26 Mitarbeitern müssen gehen. |
13 |
|||||||
| 15.03.2007 | Bäckerei Melchiors, Solingen, steht in Insolvenz, Betroffen sind rund 40 Mitarbeiter. |
40 |
|||||||
| 15.03.2007 | Helios-Klinikum, Gesundheitswesen stationär privat, Saarow, das Labor wird kleiner, die Apotheke geschlossen - 11 Kündigungen stehen an. |
11 |
|||||||
| 15.03.2007 | Drews, Textilfabrik, Meerane, wird geschlossen. Nach 36 Entlassungen im letzten Oktober verlieren nun die verbliebenen 120 Mitarbeiter ihre Jobs. |
120 |
|||||||
| 15.03.2007 | StoraEnso, Papierfabrik, Reisholz - die Schließung wird bestätigt, die verbliebenen 373 Mitarbeiter müssen gehen. Wir hatten das schon im Januar gemeldet. |
Bestätigung |
|||||||
| 15.03.2007 | Bremi Autoelektrik, Meinerzhagen, Kierspe, verlagert die Produktion nach China. Entschieden hat das einer der so dringend benötigten ausländischen Investoren, die Technitrol aus Philadelphia. Betroffen sind die letzten 160 Mitarbeiter. Im Mai 2004, waren es noch 300 - da wurde die Bremi an die era-Gruppe verkauft. 2005 ging das Unternehmen an die Amerikaner - und nun nach China. |
300 |
|||||||
| 15.03.2007 | Initial Textil Service, Großwäscherei, Untereisesheim, der Standort Untereisesheim wird aufgegeben. Von 180 Mitarbeitern werden vom neuen Besitzer nur noch 30 gebraucht. |
150 |
|||||||
| 15.03.2007 | Webasto AG, Automobilzulieferer, Stockdorf, spart noch schneller und heftiger. Bis 2008 sollen weitere 450 Stellen überflüssig werden. 280 davon in Deutschland. |
weitere 280 |
|||||||
| 15.03.2007 | NRW, Bundesland, Düsseldorf, verrückte Zahlen. 12.000 als entbehrlich gekennzeichnete Stellen sollen endgültig gestrichen werden, 4.000 Landesbedienstet in Forstämtern und ähnlichen Behörden zusätzlich abgebaut werden. Das alles ist glücklicherweise gar nicht neu - sonder wieder nur ein Teilschritt auf dem "Weg in die rüttgersche Richtung", dem in NRW insgesamt 35.000 Stellen zum Opfer fallen. |
Konkretisierung |
|||||||
| 15.03.2007 | AMB Generali, Versicherung, Welt, will bis Ende 2008 weitere 1000 Mitarbeiter abbauen und dann nur noch 17.606 Angestellte zählen. |
1.000 |
|||||||
| 14.03.2007 | Küchenwelt Putz, Möbelhaus, Bad Birnbach, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 25 Mitarbeiter. |
25 |
|||||||
|
VW, Fahrzeuge, Welt Fortschreibung der Personalplanung, aufbauend auf der letzten Zusammenfassung vom 10.02.2006 Nach dem Abbau von 31.000 Stellen bei VW (ohne
Audi) gab es im Februar 2006 noch rund 100.000 VW-Mitarbeiter.
Nun wird verkündet, alle 94.000 Mitarbeiter erhalten eine
Bonuszahlung, es sind also schon wieder 6.000 verschwunden -
und nach VW-Angaben sollen bis 2009 weitere 7.000 vorzeitig in
Rente gehen. Da wären es dann noch 87.000 - wenn die Frühverrentung
die einzige Möglichkeit wäre, Personal abzubauen. Wir
zweifeln nicht daran, dass es gelingen wird, Ende 2010 das Ziel
von 80.000 VW-Werkern zu erreichen. Vermutlich wird dann aber
auch für die Komponentenwerke mit 30.000 Beschäftigten
die Entscheidung zwischen Schließung und Verkauf, die 2006
angekündigt wurde, getroffen sein. |
Konsequenter Abbau |
||||||||
| 14.03.2007 | VDO, Automobilzulieferer unter dem Siemens Dach, Regensburg, nach Abbauankündigungen für die Werke Karben und Wetzlar ist nun auch Regensburg an der Reihe sich schlank zu machen, für die Abspaltung aus dem Konzern per Verkauf? Börsengang? BenQ-isierung? Insgesamt sollen vorher 1000 Jobs entfallen. 900 haben wir schon, bleiben noch 100 nachzumelden. |
weitere 100 |
|||||||
| 14.03.2007 | Lünen, Kommune, Sparmaßnahmen im Stellenplan, mit einem fürchterlichen Gewurstel zwischen Gesamt- und Kernstellenplan, mit Teilzeitkräften besetzten Vollzeitstellen und Hunderstel-Kopf-Planzahlen soll möglicherweise verschleiert werden, wie viele Mitarbeiter den Job verlieren, um die angepeilten 1,35 Millionen Personalkosten einsparen zu können. Wir kommen auf 23, die im kommenden Jahr betroffen sein werden - und als der Rechenweg erst einmal gefunden war, haben wir auch gleich noch den Gesamt-Abbau seit 2001 ermittelt. Das dürften ca. 52 gewesen sein - und die Summe daraus melden wir heute. |
75 |
|||||||
| 13.03.2007 |
Deutsche Post AG, Marke
des Unternehmens "Deutsche Post Word Net", Welt, Über die Personalzahlen der Deutschen Post in
Deutschland wird von Deutsche Post Word Net seit Jahren der Mantel
des Schweigens gebreitet (siehe auch Kasten unten) Wir haben uns daher seit 2004 mit sehr vorsichtigen
Schätzungen an ein mögliches IST herangetastet - und
aus bekannt gewordenen Abbauplänen mögliche Soll-Personalzahlen
abgeleitet. Darin ist auch bereits der Teilwegfall des Briefmonopols
(2005) mit 6.000 Stellen enthalten.
|
absehbar |
|||||||
| 13.03.2007 | Rohde, Schuhfabrik, Schwalmstadt, hat Insolvenz beanragt. Betroffen sind weltweit 3.000, in Deutschland über 600 Mitarbeiter. |
630 |
|||||||
| 13.03.2007 |
Patrol Holding Export und Import, Patrol Holding GmbH, Holding
GmbH & Co KG Schleizer Sicherheitsdienst, Patrol Sicherheitsdienst - eine Firmengruppe mit insgesamt 283 Mitarbeitern
steht in Insolvenz. Tragisch, weil die letzten Löhne erst
kurz nach dem Insolvenzantrag ausbezahlt wurden, fordert der
Insolvenzverwalter das Geld jetzt von den Beschäftigten
zurück. Lesen Sie den Artikel: Sauer Verdientes in der Konkursmasse |
283 |
|||||||
| 13.03.2007 | Zehetner Bau, Bauunternehmen, Ottering, hat Insolvenz beantragt. Davon sind auch zahlreiche Handwerksbetriebe aus dem Landkreis betroffen. Betroffen 17 Mitarbeiter aus zwei rechtlich selbständigen Unternehmen. |
17 |
|||||||
| 13.03.2007 | Condomi, Kondome, Köln, die Börsenblüte Condomi ist geplatzt. Das Finanzamt Köln Nord hat Insolvenzantrag über das Vermögen der AG .Damit wurden nicht nur Anlegergelder und Öffentliche Fördermittel verbrannt, es sind sicher auch etliche Arbeitsplätze vernichtet wurden. Wie viele? Wir schätzen: 300 |
geschätzt 300 |
|||||||
| 12.03.2007 | Rosenthal, Porzellan, Selb, 380 von 1.750 Arbeitsplätzen werden abgebaut. Schon in den letzten beiden Jahren waren 300 Stellen abgebaut worden - davon hatten wir nur 100 erfasst, so dass nun insgesamt 500 Jobs zu melden sind. |
500 |
|||||||
| 12.03.2007 | Rosenthal GmbH & Co. KG, Zellstoff, die Zahl der Mitarbeiter ist im letzten Jahr "in geringem Umfang" zurückgegangen. Wir schätzen: um 10 |
geschätzt 10 |
|||||||
| 12.03.2007 |
Dokumentation Ladensterben Dr. Harald Wozniewski aus Karlsruhe dokumentiert das Ladensterben in Karlsruhe - und bittet um Mithilfe für eine bundesweite Dokumentation aufgelassener Ladengeschäfte. Hier geht es zu seiner auch ansonsten sehr informativen und wichtigen homepage: http://www.meudalismus.dr-wo.de/html/karlsruhe-innenstadt.htm |
||||||||
| 12.03.2007 |
Kirchenkreis Wittstock-Ruppin, Seelenheil, plant Strukturveränderungen. Die 50 bestehenden
Orts-Kirchengemeinden sollen zu fünf Kirchengemeinden (Ruppin,
Wittstock, Wustrau-Radensleben-Protzen, Walsleben-Wildberg,Rheinsberg-Zechlin)
zusammengeschlossen werden. Das wird - nach und nach - etliche
Stellen sparen. Wir schätzen: 25 |
geschätzt 25 |
|||||||
| 12.03.2007 | Goldback GmbH (ehem. Hofmeister), Bäckerei, Cottbus, die Produktion in Cottbus wurde eingestellt. Betroffen sind rund 100 Mitarbeiter. Die hatten wir aber schon mit der Hofmeister-Insolvenz in 2006 gemeldet. |
endgültig aus |
|||||||
| 12.03.2007 | Miele, Weiße Ware, Gütersloh und anderswo, die Wäschetrocknerfertigung soll zum Teil nach Tschechien verlegt werden. Stellenabbau in D soll es nicht geben. Wir notieren, dass es Ende 2006 knapp 5.000 Beschäftigte in Gütersloh und rund 10.600 in Deutschland gab. Weltweit waren es 15.400 - und sehen in einem Jahr wieder einmal nach den Zahlen. |
Auslagerung ohne Abbau? |
|||||||
| 12.03.2007 | Volksbank Sauerland, neuer Name für fusionierte Banken, Volksbank Arnsberg-Sundern und Volksbank Sauerland fusionieren. Die durch Synergieeffekte entfallenden Stellen sollen sozialverträglich abgebaut werden. Zahlen gibt es keine, wir schätzen also, dass ca. 50 Bankerjobs entfallen. |
geschätzt 50 |
|||||||
| 12.03.2007 |
Belziger Krankenhaus, Gesundheitswesen stationär,
Belzig, soll verkauft werden. Das wird nicht ohne Personalabbau abgehen. Hier ein paar Gedanken zur Privatisierung von Krankenhäusern: Die Wunderheiler http://www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/0PAD7.html |
Vorwarnung |
|||||||
| 12.03.2007 | Eisenacher Landeskapelle samt Sängerensemble des Landestheaters Eisenach, soll aufgelöst werden. In Eisenach soll nur noch Ballett sowie Kinder- und Jugendtheater. auf die Bühne kommen. Schauspiel und Musiktheater sollen aus Meiningen kommen. Das kostet in Eisenach 80 Kulturjobs. |
80 |
|||||||
| 12.03.2007 | Rewe, Einzelhandelskonzern, Hungen, Lagerhaltung und Vertrieb werden umstrukturiert, in Hungen werden voraussichtlich 150 von 950 Arbeitsplätzen entfallen. Wer die persönlichen Voraussetzungen erfüllt, darf in Dietzenbach weiterarbeiten. 17 Jobs müssen dort besetzt werden, und 100 befristete Arbeitsverträge laufen aus ..., das nehmen wir als Anhaltspunkt |
100 |
|||||||
| 08.03.2007 | Oster, Möbelhersteller, Dohr, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind nach unserer Schätzung ca. 200 Mitarbeiter |
200 |
|||||||
| 08.03.2007 |
Staatskapelle Halle, Klangkörper, Halle
a.d. Saale, Aufregung um tatsächlichen
und angeblichen, schon zugegebenen und noch nicht offiziellen
Stellenabbau. Ganz nach dem Motto, im Grunde reicht eine Mundharmonika, will die Stadt ihre Haushaltsprobleme auf der Ausgabenseite durch Einsparungen bei der Kulturförderung verringern. Unstrittig ist wohl, dass um ehedem 197 Musikanten ging. Durch Orchesterfusion wurden daraus nun 172. Dass es Vorstellungen gibt, das Orchester auf 105 bzw. 103 Musiker schrumpfen zu lassen, ist nun die eine Aussage, während die andere Aussage lautet, es gäbe bisher nur den Beschluss aus dem Jahre 2003, wonach die Zahl der Musiker bis Ende 2007 auf 152 reduziert werden soll. Alles darüber hinausgehende seien nur Pläne, die dem Stadtrat noch gar nicht zur Entscheidung vorgelegt worden seien. (als ob es darauf ankäme) Wir melden die beschlossenen 45 - und geben Vorwarnung für weitere 47. |
45 |
|||||||
| 08.03.2007 | Syring, Bauunternehmen, Bad Wildungen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 40 Mitarbeiter. |
40 |
|||||||
| 08.03.2007 |
Allianz. Geld, München, auch die Allianz kommt mit dem Personalabbau gut voran.
Von ehedem 40.000 Mitarbeitern in Deutschland waren Ende 2006
noch 32.300 an Bord. Damit sei, so heißt es, die rund die
Hälfte des geplanten Abbaus von 5.700 Stellen erreicht.
Das heißt, es werden noch weitere 2.850 Stellen verloren
gehen und das Personalziel auf 29.450 Mitarbeiter eingestellt.
Nun, das haben wir alles schon gemeldet. Jetzt wird nur noch bestätigt. |
Bestätigung |
|||||||
| 06.03.2007 | Leder Gabler, Einzelhandel, Frankfurt/M., schließt Ende des Monats. Aus verlässlicher Quelle hörten wir, dass davon 50 Mitarbeiter betroffen sind. |
50 |
|||||||
| 06.03.2007 | KN Handelsgesellschaft mbH (KN=Kober-Nerb), Immobilienfonds-Treuhänderin, Ihrlerstein, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind nach unserer Schätzung bis zu 5 Mitarbeiter. |
geschätzt 5 |
|||||||
| 06.03.2007 | Cinemateq, Heimkino- und Kabelspezialist, München, steht im Insolvenzverfahren. Betroffen sind nach unserer Schätzung ca. 40 Mitarbeiter. |
geschätzt 40 |
|||||||
| 06.03.2007 | Voith Papier Fiber Systems (VPR), Papierhersteller, Ravensburg, 15 Werksmonteureder Voith Paper GmbH und weitere 50 Mitarbeiter bei der VPR sollen entlassen werden. |
65 |
|||||||
| 06.03.2007 | FFT, Fertigungsstraßen für Autohersteller, Mücke, 21 von 350 Jobs werden abgebaut. |
21 |
|||||||
| 03.03.2007 |
König Ludwig - die Tragödie nimmt kein Ende Das König-Ludwig-Musical zu Füssen spielt nicht mehr. Wir haben die letzte Pleite in 2003 gemeldet. Nun ist die Insolvenz wiederum kaum noch aufzuhalten. |
Déjà vu |
|||||||
| 03.03.2007 | Eden-Werk, Saft- und Honigfabrik, Hünfeld, die Saftabfüllung soll eventuell geschlossen werden. Die Entscheidung fällt im Herbst. |
Vorwarnung |
|||||||
| 03.03.2007 | CKF Gebäudetechnik, Wolfsburg, steht in der Insolvenz. Betroffen sind 23 Jobs Mitarbeiter. |
23 |
|||||||
| 03.03.2007 | Sispa, Verschlüsse, Pansdorf, wird komplett nach Litauen verlegt. 95 Mitarbeiter werden entlassen. |
95 |
|||||||
| 03.03.2007 | Hela-Baumarkt, Ingelheim, wird geschlossen. 30 Mitarbeiter müssen sich nach einer neuen Stelle umsehen. |
30 |
|||||||
| 03.03.2007 | Hammerstein, Automobilzulieferer, Merscheid, 328 von 775 Arbeitsplätzen werden abgebaut. Ein neu errichtetes Werk in Rumänien machts möglich. |
328 |
|||||||
| 03.03.2007 | TLG, (eine) Immobilienvermögensverwaltungsgesellschaft des Bundes, soll privatisiert werden (Ausverkauf von Tafelsilber) das Unternehmen, das mit einem Immobilienbestand von deutlich über 1 Milliarde Euro der größte Immobilienbesitzer in Ostdeutschland und Berlin ist, wird wohl an ausländischen Finanzinvestoren abgegeben. Im Vorfeld wurden bereits 700 von einst 1.200 Mitarbeitern abgebaut, 2008 sollen es nur noch 350 sein. |
850 |
|||||||
| 28.02.2007 | Fleischwarenfabrik Willershausen, Lohra, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 12 Mitarbeiter. |
12 |
|||||||
| 28.02.2007 |
Haushaltswaren Heese, Bad Oeynhausen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind - nach unserer
Schätzung etwa 10 Mitarbeiter. Aussagen des Inhabers: Eine Kaufzurückhaltung wie in den vergangenen vier, fünf Jahren habe ich noch nie erlebt. Statt neue Geräte zu kaufen, haben sich die Kunden oftmals für eine teure Reparatur entschieden. |
geschätzt 10 |
|||||||
| 28.02.2007 | Ernst Beck Textil-Produktions- und Vertriebsgesellschaft und Befatex GmbH, Reutlingen, haben Insolvenz beantragt. Betroffen sind 84 Mitarbeiter. |
84 |
|||||||
| 28.02.2007 | Frank Walder, Damenoberbekleidung, Münchberg, hat 205 Mitarbeiter entlassen. |
205 |
|||||||
| 28.02.2007 | Schoedel, Weberei, Strickerei, Münchberg, hat 80 Mitarbeiter entlassen. Das haben wir aber schon vor einem Jahr, mit der Ankündigung der Auslagerung nach Tschechien berücksichtigt. |
kalter Kaffee |
|||||||
| 28.02.2007 | Pelzer, Automobilzulieferer, Wittten-Annen, Kreditrückforderungen der Bank lassen die Insolvenz befürchten. Weltweit beschäftigt Pelzer rund 4.000 Mitarbeiter in der Herstellung von Akustik-Elementen (Dämmstoffe). In Witten gibt es 350 Jobs, aber Pelzer hat noch weitere Werke in Deutschland. Wobei Pelzer im Grunde nicht mehr Pelzer ist, sondern seit Ende letzten Jahres nur noch Renditeobjekt der Beteiligungsgesellschaft MVB. Nachdem die Beteiligungsgesellschaft offenbar nicht Willens ist, eine Einigung mit der Bank zu erzielen, gehen wir davon aus, dass das Unternehmen übergeordneten Profitinteressen geopfert wird und schätzen, dass in Deutschland dabei etwa 2.000 Jobs verloren gehen |
geschätzt 2.000 |
|||||||
| 28.02.2007 | Hempel, Modehaus, Gifhorn, Salzgitter, Wolfsburg, die Häuser in Gifhorn und Salzgitter werden geschlossen. Das kostet 55 Arbeitsplätze. |
55 |
|||||||
| 28.02.2007 |
Telekom 55.000 Mitarbeiter sollen das Unternehmen verlassen und, bei verlängerten Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich, in eine Tochtergesellschaft überführt werden. Es stehen 40 bzw. 40,5 Stunden pro Woche, statt bisher 34,5 Wochenstunden auf der Agenda - das sind 17,5 Prozent unbezahlte Mehrarbeit. Als Trost wird eine Jobgarantie für fünf Jahre ausgesprochen. Dass während dieser fünf Jahre die natürliche Fluktuation wirken wird und unmittelbar danach eine Entlassungswelle bevorsteht, kann niemand bezweifeln. Die Beschäftigung bei der Telekom nimmt weiter ab. Weil die Kunden abwandern, und weil die Technik immer weniger Personal erfordert. Im Klartext bedeutet diese Entscheidung, dass rund 8.000 Telekom Mitarbeiter in den nächsten fünf Jahren (+1 Tag) entsorgt werden. Das ist im Gesamtabbauplan enthalten, nur für die Methode hat man sich erst jetzt entschlossen. |
Konkretisierung |
|||||||
| 28.02.2007 | Leipzig, Kommune, die Bundeszuweisungen an die ARGE (Arge ist eine der vielen neuen Verwirrnamen für das, was früher Arbeitsamt oder Sozialamt war) wurden um 9 Millionen Euro gekürzt. Die fehlen jetzt bei Weiterbildungen und Eingliederungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose. Nun werden 400 ABM-Stellen gestrichen. Das sind zwar keine Jobs, aber wer eine ABM-Stelle hat, wird nicht als arbeitslos gezählt, wer keine hat, und auch sonst nicht als Billiglöhner verheizt werden kann, der schon. Melden wir also. |
400 |
|||||||
| 27.02.2007 | Frankfurt, Kommune, nicht Frankfurt an der Oder, sondern Frankfurt am Main muss auf Geheiß der Landesregierung (Koch, Hessen) jährlich 2 Prozent der Stellen abbauen. Die Stadt sieht das nicht ein und entgegnet, es würden sogar 500 neue Stellen benötigt - wir fürchten, das Lamentieren wird nicht helfen und setzen für die ersten drei Jahre 3 x 2 Prozent, also 500 der jetzt 8940 besetzten Stellen, als absehbar vernichtet an. |
vorerst 500 |
|||||||
| 27.02.2007 |
Schwarz Pharma, Pillen und so, Monheim, baut eine von vier Außendienslinien in Deutschland
ab, was bis zu 100 Stellen kosten wird. Dies ist eine Folge der Übernahme durch den belgischen UCB Konzern. Weitere Stellenstreichungen in den USA sind beschlossen und in Deutschland langfristig zu erwarten. |
vorerst 100 |
|||||||
| 27.02.2007 | Lampertheim, Kommune, der Haushalt macht Probleme - die FDP sieht 21 überflüssige Stellen als Dispositionsmasse und auch die CDU hält Personalabbau in der Stadtverwaltung für möglich. Der hessische Rechnungshof sieht 11,85 Stellen als einsparbar an, durch Arbeitszeitverlängerung kommen 6,5 dazu und wenn bezahlte Freistellungen entfallen (Kirchweihmontag, Fastnachtsdienstag-Nachmittag, Betriebsausflug) dann sind das weitere drei eingesparte Stellen, zumindest auf dem Papier. Wir sehen 20 Jobs als absehbar verloren an. |
20 |
|||||||
| 23.02.2007 | ZF Lemförder, Automobilzulieferer, Dielingen, Diepholz, Wagenfeld, konnte den Umsatz um 14 Prozent auf 2,6 Milliarden steigern. In Deutschland werden in Diepholz und Wagenfeld 62 Stellen in der Produktion gestrichen, in der Zentrale 45 Entwicklerstellen aufgebaut. Per Saldo minus 17. Doch ZF Lemförder baut derzeit ein neues Werk in der Slowakei - Vorwarnung für weiteren Abbau in Deutschland. |
17 |
|||||||
| 23.02.2007 |
Telekom Auslagerung von 60.000 Jobs - was heißt das? Wenn die Telekom Tochtergesellschaften gründet, um dorthin 60.000 Mitarbeiter auszulagern, was ja auch Geld kostet, dann kann sie das nur anstreben, weil sie sich erhofft, dadurch Kosten zu sparen. Insgesamt will die Telekom bis 2010 ihre jährlichen Kosten um 5 Milliarden Euro senken. Ein großer Teil davon wird sich aus ersparten Personalkosten ergeben müssen. |
Vorwarnung |
|||||||
| 23.02.2007 | Initial Textil Service, Wäscherei, Trossingen, 130 von 400 Stellen werden gestrichen. Es ist eben billiger, Krankenhauswäsche in Polen oder Tschechien waschen zu lassen, als vor Ort. |
130 |
|||||||
| 23.02.2007 |
Drauz-Nothelfer, Karrosseriebau, Heilbronn,
die Mutter Thyssen-Krupp streicht
445 Arbeitsplätze bei der Tochter. Außerdem soll eine
kleinere Tochtergesellschaft in Fulda mit 54 Mitarbeitern verkauft
werden. Drauz Nothelfer muss künftig mit nur noch 1700 Mitarbeitern
auskommen, davon 500 am Stammsitz Heilbronn. Das ist aber nur ein Teil des Personallabbaus. Als Drauz und Nothelfer von Thyssen-Krupp zusammengelegt wurden, gab es noch 2.900 Stellen. Wir haben bisher den geplanten Abbau von 1022 Stellen*) gemeldet. Bleiben heute noch 178 nachzutragen. *) Eigentlich ein Fehler, denn wir haben die bekanntgegebenen 511 zwei Mal erfasst, einmal im Januar, einmal im August 2005 - aber nun gleicht sich das wieder aus. |
178 |
|||||||
| 22.02.2007 |
WFK Comforthaus GmbH, Bauträger, Fritzlar-Homberg,
steht im Insolvenzverfahren.Geschädigt
sind 40 Handwerksbetriebe und rund 15 Bauherren. Wir schätzen, dass zudem etwa 5 Mitarbeiter betroffen sind. |
geschätzt 5 |
|||||||
| 22.02.2007 | Shell, Ölmulti, Welt, die Deutsche Shell will sich vom Heizölgeschäft trennen. Insgesamt 720 Mitarbeiter sind in Deutschland damit beschäftigt, die Heizöltanks der Kunden zu füllen. Das Privatkundengeschäft soll nun ganz den Heizölhändlern überlassen werden. Die Gewerkschaft glaubt, dass mehrere hundert Mitarbeiter den Job verlieren werden. Für die 200 Verwaltungsangestellten scheint das ziemlich sicher, für die 400 direkt im Privatkundengeschäft Tätigen schätzen wir, dass sich etwa ein Drittel als überflüssig erweisen wird. |
geschätzt 333 |
|||||||
| 22.02.2007 |
Magdeburg, Kommune, es ist so schlimm, dass im Sommer die Freibäder geschlossen bleiben müssen. Die Parkgebühren werden verdoppelt, Mitarbeiter entlassen - denn das Landesverwaltungsamt hat verfügt, dass die Stadt jährlich 20 Millionen Euro sparen muss. Wir schätzen, dass das mindestens 300 Jobs kosten wird. Stellen Sie sich vor, wir hätten keinen Aufschwung! Nicht auszudenken. |
geschätzt 300 |
|||||||
| 21.02.2007 | Xerox, Kopiergeräte, die Deutschland Niederlassung muss Federn lassen. Etwa150 Stellen sollen gestrichen werden. |
150 |
|||||||
| 21.02.2007 | Weimann, Ladenbau, Selmsdorf, entlässt 22 von 117 Mitarbeitern, weil der Aufschwung an diesem Unternehmen spurlose vorübergeht. |
22 |
|||||||
| 21.02.2007 |
Bauknecht, Waschmaschinen, Schorndorf, eine Beschäftigungsgarantie bis 2010 sichert 1.000 Jobs, musss jedoch mit Lohnverzicht bezahlt werden. Der Eigner, das US Unternehmen "Whirlpool", der auch in Mexiko Waschmaschinen produzieren lässt, erreicht damit, dass die in Deutschland hergestellten Geräte sich trotz der niedrigen mexikanischen Löhne, des starken Euro und der gestiegenen Transportkosten in den USA mit guten Gewinnen verkaufen lassen. Ist das noch lustig? |
Export- |
|||||||
| 21.02.2007 | MTU, Triebwerkshersteller, München, die Verlagerung von Teilen der Produktion nach Osteuropa steht bevor, nun sollen durch verstärktes Outsourcing weitere 50 bis 100 Arbeitsplätze entbehrlich machen. Dazu wird die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche angestrebt. So lebt es sich, wenn US-Finanzinvestoren ein Unternehmen übernommen haben. |
weitere 75 |
|||||||
| 21.02.2007 | Brauerei Rolinck, Burgsteinfurt, nach Übernahme durch Krombacher sind 26 von 107 Stellen überflüssig. |
26 |
|||||||
| 21.02.2007 | InnoMasch Herzog, Textilmaschinen, Helmbrechts, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 28 Mitarbeiter. |
28 |
|||||||
| 21.02.2007 |
Uniklinikum, Gesundheitswesen stationär,
Mainz, Verwirrspiel: Im November letzten
Jahre wurde beschlossen, 580 der 4.000 Stellen abzubauen. Heute
heißt es, das Klinikum beschäftige derzeit etwa 6.000
Mitarbeiter. Von diesen sollen noch in diesem Jahr 185 gestrichen
werden. Vermutlich waren die 4.000 Stellen sogenannte Vollzeitstellen, von denen etwa die Hälfte als Halbtags-Teilzeit doppelt besetzt waren. Wir sehen uns veranlasst, die 580 Vollzeitstellen aus dem letzten Jahr im entsprechenden Verhältnis auf 870 Mitarbeiter hochzurechnen und folglich 290 abgebaute Arbeitsplätze nachzumelden. |
weitere 290 |
|||||||
| 19.02.2007 | Horstmann, Einrichtungshaus, Lübeck, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind die letzten 7 Mitarbeiter. |
7 |
|||||||
| 19.02.2007 |
Sozialkonzept, Pflegeheimkonzern, Hannover, wird mit allen 18 Pflegeheimen an die Bad Homburger
Pflegeholding "Casa-Reha" verkauft, die mehrheitlich
US-amerikanischen Finanzinvestoren (Advent) gehört. "Mitverkauft"
werden die Bewohner, die bringen ja schließlich die Kohle.
Der Verkäufer meinte übrigens, seine Pflegeheime seien
"wirtschaftlich erfolgreich", der Verkauf hätte
private Gründe. Insgesamt sind in den 18 Heimen und der
zentralen Verwaltung rund 3.000 Mitarbeiter beschäftigt.
Die Zentrale mit 50 Stellen wird wohl weitgehend aufgelöst.
Siehe dazu auch den folgenden eigenen Artikel |
geschätzt 40 |
|||||||
| 19.02.2007 | Bayer-Schering, der jetzt angekündigte Stellenabbau entspricht nur dem, was schon Ende 2005 / Mitte 2006 zu hören war. |
aufgewärmt |
|||||||
| 16.02.2007 |
Der Aufschwung in 2006 war noch nocherer als sowieso schon
... Das habe ich doch nicht geträumt, das waren doch die Schlagzeilen dieser Woche. Warum also spricht das Statistische Bundesamt in seiner heutigen
Pressemitteilung nicht vom Aufschwung und nicht vom Maschinenbau,
sondern vom Verarbeitenden Gewerbe? Und, ganz ehrlich, Sie würden doch auch nicht nach mehr Arbeit schreien, wenn Sie die Löhne aus Ihrem Gewinn bezahlen müssten, oder? |
Hintergrund |
|||||||
| 16.02.2006 | Alcatel-Lucent, Kommunikationstechnik, Frankreich, nach der Fusion, als 5.600 Alcatel und 1.400 Lucent Mitarbeiter in Deutschland zusammengeworfen wurden, war klar, dass Stellen abgebaut werden müssen. Am 3. April 2006 schätzten wir den Abbau auf 10%, also 700 deutsche Arbeitsplätze. Der damalige Hinweis, dass bei dieser Schätzung der deutsche Hochlohnland-Aspekt noch nicht berücksichtigt sei, erweist sich nun als berechtigt. Insgesamt sollen in D jetzt 1.000 Jobs wegfallen. Wir haben also 300 nachzumelden. |
weitere 300 |
|||||||
| 15.02.2007 |
Bistum Passau, Seelenheil, kath., die Kirchensteuereinnahmen steigen wieder, aber auch
der Klerus scheint Geiz inzwischen für geil zu halten -
man gönnt sich ja sonst nichts. Jedenfalls wird weiter eisern
gespart und das Budget von 78,9 auf 76 Millionen heruntergefahren,
gerade so, wie es sich die McKinseys ausgedacht haben. Wir hatte in 2004 den Abbau von 85 Vollzeitstellen gemeldet - und legen heute noch einmal 45 nach, die nach unserer Schätzung im nächsten Jahr sozialverträglich und unter Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen abgebaut werden müssen - wenn das Budget eingehalten werden soll. |
geschätzt 45 |
|||||||
| 15.02.2007 | Zurich Financial Services, Versicherungsgruppe, Schweiz, im Februar 2006 meldeten wir, 600 der damals noch 6.080 Stellen in Deutschland seien in Gefahr. Heute sind noch 5.700 übrig, und davon sollen aktuell weitere 1.000 abgebaut werden - wir melden weitere 780. |
weitere 780 |
|||||||
| 15.02.2007 | Rafalcik, Fleischerei, Fröndenberg, hat Insolvenz beantrag, damit soll, so der Metzgermeister, aber lediglich die Rechtsform der GmbH aus der Welt geschafft werden. Im Übrigen soll alles so weiterlaufen wie bisher. Wir halten das für ein äußerst fragwürdige Erklärung und fürchten, dass die 14 Arbeitsplätze im Zuge des Involvenzverfahrens verloren gehen. |
Vorwarnung |
|||||||
| 15.02.2007 | DISA (ehemals Badische Maschinenfabrik), Karlsruhe, wird Ende März geschlossen. Betroffen sind 70 Mitarbeiter. |
70 |
|||||||
| 15.02.2007 |
Universität Bonn, Hochschule, Bonn, Bildung ist ebenso wichtig, wie der Sozialstaat,
um beide erhalten zu können, muss man sie demontieren. Die
Uni Bonn hat das eingesehen und baut heuer 100 Stellen ab. Ursache:
steigende Kosten - auch die gestiegene Mehrwertsteuer, und fehlende
Gelder des Landes. Das hat drei positive Aspekte: 1. Die Länder
sparen sich die Ausgaben für die Universitäten, 2.
Es werden sehr viel weniger Studienplätze gebraucht, 3.
Die Erb-Eliten bleiben unter sich. |
100 |
|||||||
| 14.02.2007 |
Thüringen, Bundesland mit Freistaatstatus, die CDU (und die regiert in Thüringen) hat eine
Arbeitsgruppe eingesetzt, die die kompletten Verwaltungsaufgaben
im Freistaat, von den Kommunen bis zu den Landesministerien auf
Einsparungspotentiale untersuchen soll. Zielsetzung: Bis 2020
soll Thüringen mit 40.000 Beschäftigten im Landesdienst
auskommen. Was bei Kommunen und Kreisen eingespart werden soll,
ist noch nicht bekannt. Das Potential: Mitte 2004 gab es in Thüringen 129.000 besetzte Stellen bei öffentlichen Arbeitgebern. Davon 69.000 beim Land, 38.000 bei den Kommunen, 2.000 bei Zweckverbänden, 8.000 beim Bund und 12.000 im mittelbaren öffentlichen Dienst. Zu den 69.000 Landesbediensteten haben wir bisher Abbaupläne in Höhe von 7.800 Stellen erfasst. Bleiben bisher 61.200 übrig - mit dem jetzt ins Auge gefassten Abbau auf 40.000 Stellen müssen also weitere 21.200 Stellen des Landes vernichtet werden. Die nehmen wir heute als angekündigt und absehbar in die Statistik auf. |
21.200 |
|||||||
| 13.02.2007 | Sparkasse Oberhessen, Geld, Lauterbauch, vor einem Jahr fusionierten die Sparkassen Wetterau und Vogelsbergkreis. Das ist uns entgangen. Heute erfahren wir, die damalige Zusage, eh werde in den ersten beiden Jahren keine fusionsbedingten Kündigungen geben, werde eingehalten. Das Institut hat 1179 Mitarbeiter - 35 bis 50 dürften jährlich durch die natürliche Fluktuation abgehen - und danach wird dann noch einmal gesiebt. Wir schätzen, dass die Fusion unter dem Strich doch Synergieeffekte in der Größenordnung von 100 Stellen bringen wird. |
geschätzt 100 |
|||||||
| 13.02.2007 | Stendal, Kommune, mit der Verabschiedung des Haushalts wurde auch eine Kürzung des Personaletats um 100.000 Euro beschlossen. Das ist nicht viel, aber wir gehen davon aus, dass letztlich doch 3 Stellen auf der Strecke bleiben. |
geschätzt 3 |
|||||||
| 13.02.2007 | Sanmina-SCI, Leiterplattenfertigung, Karlsruhe, die kalifornischen Eigner wollen die Fabrik schließen, die sie erst vor zwei Jahren von Siemens gekauft haben. Betroffen sind 270 Mitarbeiter. |
270 |
|||||||
| 13.02.2007 | Amt für Landwirtschaft, Bützow , wird aufgegeben. Damit verschwindet der bislang größte Arbeitgeber mit rund 100 Stellen aus der Stadt. Aber das ist nur eine Maßnahme aus dem gesamten geplanten Stellenabbau des Landes. |
Konkretisierung |
|||||||
| 13.02.2007 | Ethicon, medizinisches Nähzeug, Norderstedt, die amerikanische Johnson & Johnson-Gruppe zieht sich aus Norderstedt zurück und baut in Belgien einen neuen Lagerstandort auf. Betroffen sind 110 Jobs in Deutschland. |
110 |
|||||||
| 13.02.2007 | Lucia, Strickwaren, Lüneburg, am 2. Februar vermeldeten wir, dass die Hälfte der 520 Stellen abgebaut wird. Doch noch weigern sich die Banken den Sanierungsplan mitzutragen. Das kann des völlige Ende bedeuten. |
Vorwarnung |
|||||||
| 13.02.2007 | WECO , Polstermöbel, Leimbach, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 300 Mitarbeiter. |
300 |
|||||||
| 13.02.2007 | Rüsselsheim, Kommune, in Rüsselsheim nagt nicht nur GM an den Arbeitsplätzen, auch die Stadt selbst will Beschäftigte abbauen. Die Grundlage liefert die sog. Rürup-Studie mit einem 55 Punkte umfassenden Maßnahmenkatalog, dessen Umsetzung nicht nur neue Privat-Public-Partnership-Lösungen zur Verschleuderung von öffentlichem Eigentum vorsieht, sondern auch auf den Abbau von 400 Stellen hinausläuft. |
400 |
|||||||
| 13.02.2007 | Landeskrankenhaus Lüneburg, Gesundheitswesen stationär, Lüneburg, die Stadt kauft das Landeskrankenhaus - das ist gut(!) - und wird 40 Vollzeitstellen abbauen. Das ist weniger gut. Und wie sich das geplante Geflecht aus der Gesundheitsholding GmbH und der Psychiatrische Kliniken GmbH verhalten wird, wenn die Stadt letztlich doch nur Bürgschaftsgeberin ist, wird die Zukunft zeigen. |
40 |
|||||||
| 12.02.2007 | Krankenhaus Süd, Krankenhaus Priwall, Lübeck, vor 5 Jahren übernahm die Sana AG die Kliniken von der Stadt. Von 850 Arbeitsplätzen wurden seitdem 150 abgebaut - ohne Kündigungen, versteht sich. |
150 |
|||||||
| 12.02.2007 | Bundesagentur für Arbeit, Statistikerstellungsbehörde, Deutschland, mehrere Fachvermittlungsabteilungen sollen geschlossen werden. Es geht um die landwirtschaftlichen Fachvermittlungen Eberswalde, Wittenberg, Würzburg, Friedberg und Hannover, sowie im die Fachvermittlungen für Binnenschiffer, Pferdezucht, Kneipp-Bademeister und Masseure. Vorsichtig geschätzt dürfte so eine Fachvermittlung durchschnittlich 30 bis 40 Mitarbeiter beschäftigt habe, somit belastet die BA den Arbeitsmarkt mit schätzungsweise 300 gestrichenen Stellen. |
geschätzt 300 |
|||||||
| 09.02.2007 | Siekertal-Klinik, Bad Oeynhausen, die Betriebsgesellschaft hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind - geschätzt - 80 Mitarbeiter. |
geschätzt 90 |
|||||||
| 09.02.2007 |
Braunschweig, Kommune, das Wunder von Braunschweig Aber der "Wunderheiler von Braunschweig" hat es mit dem Ausverkauf der städtischen Einrichtungen nicht bewenden lassen. Er hat zudem noch 700 von 4000 Stellen in der Verwaltung abgebaut und will noch weitere 200 einsparen. |
900 |
|||||||
| 09.02.2007 | Euler Hermes, Kreditversicherung, Hamburg, will 300 von 2000 Stellen in Deutschland abbauen. |
300 |
|||||||
| 09.02.2007 | Asbach, Weinbrandbrennerei, Rüdesheim, hat 31 Kündigungen ausgesprochen. |
31 |
|||||||
| 09.02.2007 | Siemens-VDO, Automobilzulieferer, Deutschland, gestern haben wir noch angenommen, es ginge um insgesamt 300 Stellen in Karben und Wetzlar - nun sollen es, nach Gewerkschaftsangaben 900 werden. Wir haben 600 nachzumelden. |
weitere 600 |
|||||||
| 09.07.2007 | Xella, Betonwerk, Wesel, wird geschlossen. Betroffen sind 93 Mitarbeiter. |
93 |
|||||||
| 07.02.2007 | Witten, Kommune, die Maßnahmen der kommunalen Arbeitsplatzvernichtung werden auch in Witten beherrscht. Schon im letzten Jahr ging die Zahl der Stellen um 139 zurück - bis 2012 sollen weitere 131 entfallen. Damit werden die Vorschläge der Gemeindeprüfungsanstalt aus dem Februar 2006 umgesetzt. |
Konkretisierung |
|||||||
| 07.02.2007 | Siemens VDO, Automobilzulieferer, nach der Verlagerung der Würzburger Produktion nach Tschechien sind nun in Hessen (Karben und Wetzlar) rund 10 Prozent der Belegschaft zum Abbau freigegeben. |
300 |
|||||||
| 07.02.2007 | BBS, Automobilzulieferer, Schiltach, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind rund 1.200 Mitarbeiter. |
1.200 |
|||||||
| 07.02.2007 | Hotel Karlsbad, Hotel Rathaushotel, beide Oberwiesenthal, haben Insolvenz beantragt. Betroffen sind insgesamt 34 Mitarbeiter. |
34 |
|||||||
| 07.02.2007 | Obst- und Gemüsezentrale GmbH und Co. Erzeugerorganisation KG, Glindow, steht in Insolvenz. Betroffen sind nach unserer Schätzung 3 Mitarbeiter. |
geschätzt 3 |
|||||||
| 07.02.2007 | Severin, Kaffeemaschinen, Sundern, muss 17 Mitarbeiter entlassen. |
17 |
|||||||
| 05.02.2007 | Steinland Rieß, Grabsteingroßhandel, Thiersheim, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 3 Mitarbeiter. |
3 |
|||||||
| 05.02.2007 |
Unser letzter Stand lag bei 50.141 für 2009 - wir haben also wieder einmal die ungebremste Fortsetzung der massiven Arbeitsplatzvernichtung der Öffentlichen Hände zu dokumentieren.
|
weitere 5.141 |
|||||||
| 05.02.2007 | Bundespolizei, Deutschland, (ja, auch Deutschland hat, wie die USA, eine Bundespolizei, und der Polizeichef heißt Schäuble.) Nun sind 40.000 Bundespolizisten verunsichert, denn es steht eine Strukturreform (also Stellenabbau) ins Haus. Wir schätzen, dass Schäuble liebend gerne alle 40.000 Polizisten aufgeben würde, wenn er dafür die Bundeswehr im Inneren einsetzen dürfte, aber weil das nicht kommt, wird er seine Hausmacht wohl eher ausbauen, als abbauen wollen. |
Vorwarnung |
|||||||
| 05.02.2007 | Faurecia, Automobilzulieferer, Bad Abbach, die Franzosen verschieben den Prototypenbau von Bad Abbach nach Neuburg, von 29 Stellen gehen unterwegs 15 verloren. |
15 |
|||||||
| 05.02.2007 |
Arvin Meritor, Abgas-Technologie, Augsburg,
wird an eine amerikanische Investmentgesellschaft
(OEP) verhökert. Neben der Angst vor Heuschreckenfraß
kommt dabei heraus, dass die Belegschaft des ehemaligen Zeuner
Stärker Werkes auch schon unter der Regie des amerikanischen
Zulieferers Arvin Meritor, der das Werk 2003 übernommen
hat, massiv Stellen verlor. 130 in 2004, weitere 60 in 2005 -
wir fürchten, dass nun die restlichen 1200 in einem mehrstufigen
Prozess zuerst ausgequetscht und dann mitsamt dem Standort weggeworfen
werden - ob Gifhorn auch betroffen ist, ist uns noch unklar. Melden aber zunächst einmal die 190, die schon gehen mussten. Der Rest ist Vorwarnung. |
190 |
|||||||
| 05.02.2007 | Telekom, weitere Verschärfung des Sparkurses angedroht - wir warten konkrete Schritte ab. |
neue Ansagen |
|||||||
| 05.02.2007 | Ruhr-Nachrichten, Verlag, Dortmund, 11 Drucker wurden quasi über Nacht entlassen. |
11 |
|||||||
| 02.02.2007 | ICC exposé, Internetprovider, Sulingen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind - nach unserer Schätzung - ungefähr 2 Mitarbeiter. |
geschätzt 2 |
|||||||
| 02.02.2007 | Klinikum Region Hannover, regionale Klinikgruppe, will die Personalkosten (rund 300 Mio) um rund 10 Mio Euro senken. Das kostet nach Adam Riese exakt 200 Stellen. |
rechnerisch 200 |
|||||||
| 02.02.2007 | Jeyes (früher Globol), Haushaltschemikalien, Neuburg, die Produktion des von Engländern betriebenen Unternehmens in Neuburg wird geschlossen. Bereits 2004 hatte Jeyes - von uns unbemerkt - über 100 Stellen gestrichen. Die Firmenhomepage spricht von noch 250 Mitarbeitern, haben wir heute also 350 zu vermelden. |
350 |
|||||||
| 02.02.2007 | Diakonie-Gesundheitszentrum, Gesundheitswesen stationär, Kassel, große Investitionen in einen Neubau = Kostensenken = Personalabbau, von den 600 Stellen werden sich einige als überflüssig erweisen. Ein Verantwortlicher: Es ist ganz normal, dass weniger Mitarbeiter gebraucht werden, wenn es beispielsweise nur noch eine Küche gibt. Das klingt nach mehr. Wir schätzen, dass 50 Stellen entfallen. |
geschätzt 50 |
|||||||
| 02.02.2007 | Essent, Nuon, Energieversorger, Niederlande, fusionieren. Das kostet - sonderbarerweise - auch deutsche Arbeitsplätze. Denn Nuon hat 300 Mitarbeiter in Deutschland. Wir schätzen: 30 |
geschätzt 30 |
|||||||
| 02.02.2007 | Lucia, Strickwaren, Lüneburg, 260 von 520 Arbeitsplätzen in Lüneburg werden gestrichen. |
260 |
|||||||
| 02.02.2007 |
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) hält den vom Deutschen Pflegerat in Folge der Gesundheitsreform prognostizierten Abbau von 30 000 Jobs in den Kliniken für realistisch. Wir auch. Wir glauben allerdings, dass wir den größten Teil davon über Einzelmeldungen erfassen werden. |
Trend |
|||||||
| 02.02.2007 |
Cewe Color, Europas größter Fotoentwickler, Cewe-Color-Chef Rolf Hollander sagte, vergangenes Jahr seien 700 von 3700 Stellen abgebaut worden, 2007 solle das Werk in Berlin mit 70 Beschäftigten geschlossen werden. Das hindert die Manager der Hedge-Fonds M2
Capital Management und K Capital Partners nicht, eine Sonderausschüttung
erzwingen zu wollen. Nach Angaben des Unternehmens sollen 37
bis 120 Millionen Euro als Sonderdividende ausgeschüttet
werden, das Geld soll sich Cewe über neue Schulden besorgen. |
770 |
|||||||
| 01.02.2007 | Gesundheit Nordhessen Holding (GNH), Gesundheitskonzern, hat entschieden, dass sich die Kliniken Wolfhagen, Hofgeismar, und Bad Arolsen auf bestimmte Fachgebiete zu konzentrieren haben. Wieviel Geld gespart werden soll steht schon fest (nämlich soviel, dass der Verbund auch künftig schwarze Zahlen schreiben kann), worauf sich die Kliniken spezialisieren sollen, wird erst noch von Arbeitsgruppen erarbeitet. Überflüssig werdendes Personal soll durch die natürliche Fluktuation abgebaut werden. Wir schätzen, dass die vier betroffenen Kliniken bisher insgesamt rund 1000 Mitarbeiter beschäftigen, und dass davon etwa 200 entsorgt werden sollen. |
geschätzt 200 |
|||||||
| 01.02.2007 | Bien-Zenker, Fertighaushersteller, Schlüchtern, die Politik zeigt Wirkung, der Wegfall der Eigenheimzulage und die Mehrwertsteuererhöhung schlagen eine tiefe Delle in den Auftragseingang, die mit Kurzarbeit alleine n nicht zu überbrücken ist. In Michelstadt und Schlüchtern kommt es zu insgesamt 27 Entlassungen. |
27 |
|||||||
| 01.02.2007 | Bäckerei Gladen, Hemeran, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 60 Mitarbeiter. |
60 |
|||||||
| 30.01.2007 | BenQ, ausgeflaggte Siemens Sparte, Kamp-Lintfort, heute gehen die Lichter aus. |
Endstation |
|||||||
| 30.01.2007 | E + M Bohr GmbH, Spezialbohrunternehmen, Hof, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 140 Mitarbeiter. |
140 |
|||||||
| 30.01.2007 | Duramotive, Automobilzulieferer, Großenlüder, entlässt 37 von 226 Mitarbeitern. |
37 |
|||||||
| 30.01.2007 |
Airbus, Fluggeräte, Europa, nun rauschen die Jobs dahin, in Deutschland. Der Betriebsrat fürchtet den Abbau von 5000 bis 8000 der 23.000 Stellen in D, alleine in Hamburg könnten 2.500 bis 4.000 von 12.000 Stellen entfallen. Nun wird es eng und wir können unsere vorsichtige Prognose von 3.000 entfallenden Stellen in Deutschland nicht mehr halten.
|
weitere 9.800 |
|||||||
| 29.01.2007 | Mitteldeutsche Diakonie, Wohlfahrtsverband, ev., zentralisiert sich und baut 21 von 96 Vollzeit-Verwaltungsstellen ab, die sich derzeit 116 Beschäftigte teilen. Wir melden also 25 verlorene Arbeitsplätze. |
25 |
|||||||
| 29.01.2007 | Airbus, Flugzeugbau, die Werke in Nordenham und Varel sollen dem Vernehmen nach verkauft werden. Wir hatten, unter Würdigung aller Aspekte, am 11.10.2006 den Abbau von 3.000 deutschen Airbus-Arbeitsplätzen angekündigt - und sehen uns mit jeder neuen Meldung ein Stückchen mehr bestätigt. |
Bestätigung |
|||||||
| 29.01.2007 | Schloss Wachenheim AG, Sektkellerei, wird den Standort Böchingen faktisch aufgeben. Es wird wohl 50 betriebsbedingte Kündigungen geben. |
50 |
|||||||
| 29.01.2007 | Yakumo, Elektronikhersteller, stellt den Betrieb ein. Betroffen sind rund 50 Mitarbeiter. |
50 |
|||||||
| 29.01.2007 | NRW, Bundesland, zum Jahresbeginn wurden 38 Behörden und sonstige Einrichtungen des Landes aufgelöst. 4000 Mitarbeiter wurden in die Bezirksregierungen versetzt, 250 Stellen wurden gestrichen. Das ist nicht mehr, als ein weiterer Schritt im konsequenten Abbau von Stellen in NRW. |
konsequente Fortführung der Arbeitsplatz- vernichtung in NRW |
|||||||
| 25.01.2007 |
MÜNSTERSCHE ZEITUNG, Blatt des Medienhauses
Lensing, hat seine Lokalredaktion
verloren. Wie das passiert ist, ist lesenswert! http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,461628,00.html |
18 |
|||||||
| 25.01.2007 | Ortenaukreis, Kreiskliniken, Gesundheitswesen stationär, 80 bis 100 Stellen fallen der Gesundheitsreform zum Opfer. Das haben die Verantwortlichen ausgerechnet. |
80 |
|||||||
| 25.01.2007 |
Brandenburg, Bundesland Bayern, Bundesland Die beiden B-Länder leiden unter einer Waldarbeiter-Schwemme und bauen in den Forstbetrieben weiter massiv Stellen ab. Vermutlich lassen sich notwendige Arbeiten billiger von ausländischen Holzfällerkolonnen erledigen, die nur bei Bedarf eingesetzt werden. Vielleicht erledigen sie sich auch von selbst, wenn man sie nur lange genug liegen lässt - wer weiß? Aber das haben wir längst in den Gesamtplänen aller Bundesländer erfasst - gegen deren katastrophalen Stellenkahlschlag die BenQ-Misere nichts als eine lächerliche Petitesse ist. |
Konsequenzen |
|||||||
| 24.01.2007 | proheq, ehemalls Hepp, Besteckfabrik, Birkenfeld, das von WMF übernommene Unternehmen war einst vorgesehen, die Aktivitäten der Marken Hepp und WMF-Hotel an einem Standort zu konzentrieren. Doch dieses Konzept muss neu überdacht werden, denn man hat entdeckt, dass in Birkenfeld dafür kein Platz ist. Kein Wunder, dass die Spekulationen blühen, sogar von einer drohenden Verlagerung nach Tschechien ist die Rede. WMF lässt wissen: In den kommenden Monaten wird nichts passieren. Wir bleiben dran. |
Vorwarnung |
|||||||
| 24.01.2007 |
Pfizer, Potenzpillenmulti, nun ist es heraus. In Deutschland werden 760 von
5200 Mitarbeitern überflüssig. 440 in Feucht, 320 in
der Deutschlandzentrale in Karlsruhe. Wir haben 260 nachzumelden. |
weitere 260 |
|||||||
| 23.01.2007 |
Roplasto, Fensterprofile, Bergisch-Gladbach, ausgesaugt und weggeworfen. Roplasto hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind rund 100 Mitarbeiter. Ein Gewerkschaftssprecher hat den Eindruck, dass der Karren bewusst vor die Wand gefahren wurde. Wir hatten im Dezember 2004 über den ersten Akt der Tragödie berichtet und nun die letzten 81 Jobs nachzumelden
|
81 |
|||||||
| 23.01.2007 | ISE, Automobilzulieferer, Bergneustadt, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 2.600 Mitarbeiter. 1.900 davon in Bergneustadt, rund 700 an den Standorten Witten und Duisburg -deren Schließung - mit 1.000 Stellen, hatten wir schon im Oktober letzten Jahres vermerkt, so dass heute noch die 1.900 Jobs in Bergneustadt in die Statistik aufzunehmen sind. |
1.900 |
|||||||
| 23.01.2007 | Pfizer, Pillen, Salben, Tropfen usw., USA, streicht weltweit 10.000 Stellen. In Deutschland trifft es das Werk in Feucht bei Nürnberg, das verkauft werden soll. weil der Standort nicht mehr in die strategische Ausrichtung passt. 470 Mitarbeiter stehen vor einem Fragezeichen. Insgesamt beschäftigt Pfizer etwa 5000 Mitarbeiter in Deutschland. Wir schätzen, dass es in zwei Jahren mindestens 500 weniger sein werden. |
geschätzt 500 |
|||||||
| 23.01.2007 | DuMont Schauberg Konzern, Frankfurter Rundschau, Zeitung, Frankfurt, nach der Einverleibung in den DuMont Konzern wird nun ein Stellenabbau auf knapp unter 600 Stellen angepeilt. Das haben wir, zuletzt in Vermengung mit der DuMont-Gesamt-Personalstrategie, bereits erfasst. Wir freuen uns allerdings, dass die FR, als nach wie vor links ausgerichtetes Blatt, im konzernweiten Personalpoker dabei besser weggekommen ist, als ursprünglich angenommen, denn da hatten wir sie bereits bei nur noch 360 Arbeitsplätzen notiert. | Konkretisierung | |||||||
| 22.01.2007 | Thomashütte, Ausflugslokal, Eppertshausen, ist in erheblichen Schwierigkeiten. Die Kaufkraft reicht einfach nicht mehr für alle gastronomischen Betriebe. 60 Beschäftigte versorgten hier an manchen Tagen bis zu 2.000 Gäste - nun kommt, nach 300 Jahren, voraussichtlich das Ende. |
Vorwarnung |
|||||||
| 22.01.2007 |
Steinkohlebergbau:, Ruhrkohle AG, Man kann nur eines Abbauen, entweder die Subventionen, oder die Steinkohle. Das Totenglöckchen für den letzten deutschen Steinkohlearbeitsplatz begann aber schon Mitte 2004 zu läuten - und Mitte 2005 war klar, dass die Steinkohleförderung in Deutschland lange vor dem Ende des historischen Steinkohlepaktes zum Erliegen kommen würde. Insofern ist das Gejammere um die jetzt in Frage stehenden 3.000 Bergmanns-Jobs zumindest verspätet - und was die Zeche Walsum betrifft: Deren Ende war auch schon lange beschlossen. Insbesondere wegen der Umweltproblematik. |
aufgewärmt |
|||||||
| 22.01.2007 | Re-Bau, Bauunternehmen, Gönnern, entlässt 45 von 90 Mitarbeitern. |
45 |
|||||||
| 22.01.2007 |
Max Bahr, Baumarktkette, Hamburg die von Praktiker übernommenen Baumärkte müssen Personal einsparen. Nachdem die Genehmigung des Kartellamtes nun endlich vorliegt wird gesagt: "Es macht für uns aus Kostengründen keinen Sinn, bestimmte Funktionen im Konzern doppelt vorzuhalten". Einkauf, Verwaltung, Finanzen und Rechnungswesen sind sicherlich besonders betroffen. Der Betriebsrat spricht von mehreren hundert Stellen ..., wir haben, als die Übernahme bekannt wurde, den Wegfall von 200 Stellen angenommen.
|
kalter Kaffee |
|||||||
| 22.01.2007 | E-Plus, Mobilfunkdienstleister, Düsseldorf, hat mitgeteilt, 300 von 2.900 Mitarbeitern abbauen zu wollen. Am 22.06.06 gab es dort noch 3000 Jobs, und unsere Vorwarnung, dass 1400 Stellen gefährdet seien. Am 21.09. war erstmals konkret vom Abbau von 300 Stellen die Rede, die haben wir gemeldet. Jetzt sind es noch 2,900 und immer noch sollen 300 abgebaut werden. wir melden 100 nach. Fürchten jedoch, dass das Ziel tatsächlich vorerst bei 2.400 liegt - denn im September hieß es, die Stellen sollen im Netzbetrieb entfallen, heute ist die Rede von Verwaltungsstellen. |
weitere 100 |
|||||||
| 19.01.2007 | Kreissparkasse Groß-Gerau, Geld, will ihre Filiale im Berliner Viertel schließen und stattdessen gemeinsam mit der Volksbank Rüsselsheim eine Automatenbank installieren. Der Personalabbau soll fortgesetzt werden. 2006 wurden 7 von 710 Stellen abgebaut. Wir schätzen weitere 7 für 2007 und sehen dann weiter. |
14 |
|||||||
| 19.01.2007 | AOK Baden-Württemberg, Wettbewerbsträger im Gesundheitswesen, strukturiert sich neu, 24 von 38 Bezirksdirektionen werden dichtgemacht. Die Stellenzahl von derzeit 8.500 soll an die Zahl der Versicherten gekoppelt und durch die natürliche Fluktuation reduziert werden. Mehr Zahlen gibt es nicht, also sind wir auch hier auf Schätzungen angewiesen. Unter Berücksichtigung des massiven Abbaus bei den Bezirksdirektionen und einem klaren Bekenntnis zum Personalabbau schätzen wir, dass die Fluktuation in den nächsten drei Jahren einen Abbau von rund 1.000 Stellen ermöglichen wird. |
geschätzt 1.000 |
|||||||
| 19.01.2006 |
Kiekert, Automobilzulieferer, Heiligenhaus, will die Produktion komplett nach Tschechien verlagern. Das bedeutet den Verlust von 850 Arbeitsplätzen in D. Kiekert ist übrigens vor wenigen Jahren von Permira aufgekauft und dann (2006) an ein Bankenkonsortium weiterverscheuert worden. Und wenn die Produktion geht, geht der Rest auch. Unsere letzte Personalstandsmeldung stammt von 21.2.2006 - damals haben wir den geplanten Endstand von 1350 um weitere 50 "rechnerische" Jobs auf 1.300 herunter gerechnet - wie viele es heute noch sind, ist unklar, wir haben jetzt jedenfalls die letzten 1.300 in die Statistik einzustellen.
|
die letzten |
|||||||
| 18.01.2007 | FCR, Gebrauchtwagenhandel, Kassel, am 15. Januar noch Vorwarnung, nun ist Insolvenz beantragt. Betroffen sind 109 Mitarbeiter. |
109 |
|||||||
| 18.01.2007 |
NRW, Bundesland, Düsseldorf , bis Ende 2009 sollen 12.000 Stellen des Landes gestrichen und möglichst viele staatliche Aufgaben dem privaten Profitstreben überlassen werden. Doch das ist wieder nur ein Ausschnitt aus dem Spardrama NRW. Im Kasten unsere Meldung vom 25.10.2005 - in Summe sind seit Rüttgers Amtsantritt rund 35.000 Stellen als überflüssig erachtet worden.
|
weitere Zwischenschritte |
|||||||
| 18.01.2007 |
Niedersachsen, Bundesland, verkauft 8 Landeskrankenhäuser. Asklepios bekommt
-Kliniken die Landeskrankenhäuser in Göttingen und
Tiefenbrunn, Ameos darf künftig in Osnabrück und Hildesheim
Kosten sparen und Gewinne einfahren. Die gemeinnützigen
Betreiber -Arbeiterwohlfahrt Niedersachsen und Psychiatrieverband
Oldenburger Land - übernehmen dieLandeskrankenhäuser
in Königslutter, Wunstorf und Wehnen. In Lüneburg übernimmt
die Stadt die Klinik. Wenn auch alle Beschäftigten für 10 Jahre unkündbar sind, wird das die neuen Betreiber, vor allem die privatwirtschaftlich geführten, nicht daran hindern, massiv Stellen abzubauen, ob über die natürliche Fluktuation, ob über Anreize zur Eigenkündigung, ober über sanften Druck sei dahingestellt. Alle zehn Landeskrankenhäuser hatten zuletzt 6.500 Mitarbeiter - wir schätzen, dass die verkauften Häuser mit etwa 5.000 Beschäftigten zu Buche schlagen - und wir gehen davon aus, dass davon innerhalb der nächsten drei Jahre nur noch 4.000 übrig sein werden. |
geschätzt 1.000 |
|||||||
| 18.01.2007 | Vogelsang-Kita, Kinderbetreuung, Gardelegen, wird geschlossen. Wir schätzen, dass damit insgesamt 10 Stellen untergehen. |
geschätzt 10 |
|||||||
| 18.01.2007 | Toshiba, Elektronic, Regensburg, der japanische Computerbauer schließt die Produktion von Notebooks in Regensburg. 250 von 400 Mitarbeitern am Standort Regensburg dürfen stempeln gehen. |
250 |
|||||||
| 18.01.2007 | HSV, Fussballverein, Hamburg, falls der HSV absteigt, wird alles halbiert. Das kostet also auch 60 Arbeitsplätze in der Verwaltung. Kicken für Arbeit ist angesagt. |
Vorwarnung |
|||||||
| 18.01.2007 | Stock Guss, Gießerei, Neumünster, Erhöhung des Strompreises um 50 Prozent treibt das Unternehmen in den Ruin. 120 Jobs sind absehbar verloren. |
absehbar 120 |
|||||||
| 18.01.2007 | Telebau, Telefonanlagen, Sachsenhausen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 25 Mitarbeiter. |
25 |
|||||||
| 17.07.2007 |
Reisebüros, Deutschland, Die Reisebüros haben von dem Zuwachs
der Reisekosten allerdings nicht profitiert. Im Reisejahr 2005/2006
haben 800 Reisebüros aufgeben müssen, in den letzten
beiden Jahren waren es insgesamt 2000. Wir haben seit 2002 lediglich
zwei Meldungen über Reisebüros mit insgesamt 34 verlorenen
Stellen registriert. |
geschätzt 6.000 |
|||||||
| 17.01.2007 | BluRadio, Sender, Berlin, hat Insolvenz beantragt. Wir schätzen, dass davon ca. 6 Mitarbeiter betroffen sind. |
geschätzt 6 |
|||||||
| 17.01.2007 | Stadtwerke Krefeld, Stadtwerke Neuss, wollen fusionieren. Das wird den Abbau von bis zu 70 Stellen ermöglichen. |
70 |
|||||||
| 17.01.2007 | Kurmittelhaus, Bad Reichenhall, hat Insolvenz beantragt. Die Stadt versucht zu retten. Wir werden sehen. |
Vorwarnung |
|||||||
| 17.01.2007 | Siso, Textilien, Aachen, steht in Insolvenz, 25 Mitarbeiter werden von TornadoXXL übernommen, 15 bis 18 sollen im Fachgroßhandel überleben, der wohl gerettet werden kann, 50 Mitarbeiter haben aber auch schon von sich aus gekündigt. Interessant: Als Siso 2004 von einem niederländischen Unternehmen übernommen wurde, hatte das Unternehmen noch mehr als 800 Mitarbeiter. Das fällt nun wieder voll in unseren Erfassungszeitraum, so dass wir heute insgesamt 800 minus 25 minus 18 Arbeitsplätze als erfolgreich vernichtet melden. |
757 |
|||||||
| 17.01.2007 | Großmetzgerei Uschold, Kümmersbruck, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 120 Mitarbeiter. |
120 |
|||||||
| 17.01.2007 | J.B. Systempack Dienstleistungs GmbH, vormals Barfuss GmbH, Lohnpackerei, ist pleite. Die Eröffnung des Insolvenzverfahrens steht unmittelbar bevor. Betroffen sind nach unserer Schätzung rund 75 Mitarbeiter. |
geschätzt 75 |
|||||||
| 17.01.2007 | Arge Wuppertal, die Bearbeitung von Hartz-IV-Anträgen erfordert derzeit insgesamt 390 Mitarbeiter. 134 davon sind nur befristet eingestellt, die Zeitverträge laufen heuer aus. Die befristeten Stellen müssen mit neuen, insoweit dann fachfremden Mitarbeitern neu besetzt werden. Das wäre aus Sicht des Arge-Chefs Lenz "vollkommen undenkbar". Noch letztes Jahr hieß es, die "Befristeten" könnten vollständig übernommen werden. Nun werden weit weniger unbefristete Stellen zur Verfügung gestellt, als erforderlich. 55 befristete Stellen werden daher in diesem Jahr, 28 im nächsten Jahr, auf der Strecke bleiben. |
83 |
|||||||
| 17.01.2007 | Corovin, Vlies-Produktion, Peine, 35 von 90 Mitarbeitern sollen entlassen werden. |
35 |
|||||||
| 17.01.2007 | CarboSchröder, Schleifmittel, Hann. Münden, 11 Mitarbeiter werden entlassen. |
11 |
|||||||
| 17.01.2007 | Nycomed, dänischer Konzern, nach Übernahme der Altana-Pharmasparte werden "auf jeden Fall mehr als 100» Stellen abgebaut. Da sind wir großzügig - und schätzen 250, das sind auf jeden Fall mehr als 100. |
geschätzt 250 |
|||||||
| 16.01.2007 | Marquardt GmbH, Schalter/Schaltsysteme, Rietheim-Weilheim, der neue Zukunftssicherungsvertrag, auf einen Nenner gebracht: 42-Stunden-Woche (nach 40,5-Stunden-Woche seite 2005 statt 35-Stunden-Woche, wie seit 1995) ohne Lohnausgleich und die Zusage, bis 2009 nicht mehr als 325 von 2100 Stellen abzubauen. Die 325 erscheinen uns heute bereits sicher. |
absehbar 325 |
|||||||
| 16.01.2007 | Müller Weingarten, Großpressen, will stärker in den USA und in China produzieren. In Deutschland sollen 189 Stellen entfallen. Wir hatten vor wenigen Tagen geschätzt, dass es mindestens 100 werden würden - und haben nun die 89 nachzumelden. |
weitere 89 |
|||||||
| 16.01.2007 | Stuttgart, Landeshauptstadt, Baden-Württemberg, am Schutz der Bürger muss gespart werden, die Polizei soll alleine in der Hauptstadt 200 Stellen verlieren - landesweit ist von 849 Stellen die Rede, die durch Schließungen und Zusammenlegungen von Revieren überflüssig werden sollen. Wir halten das für eine neue und zusätzliche Maßname, die über den bereits erfassten massiven Stellenabbau hinaus geht. |
849 |
|||||||
| 15.01.2007 | FCR-Gruppe, Gebrauchtwagenhandel, Kassel-Waldau, ist in Schwierigkeiten. |
Vorwarnung |
|||||||
| 15.01.2007 | Dorint, Hotelkette, der französischen Hotelbetreiber Accor übernimmt und zerlegt Dorint. Nur noch 41 Häuser dürfen sich weiter Dorint nennen, 52 werden in die am Markt anders positionierten Ketten Novotel, Sofitel und Mercure eingegliedert. Dies wird nicht ohne Personalabbau über die Bühne gehen können. Accor ist übrigens mit 331 Häusern Marktführer des Beherbergungsgewerbes in Deutschland. |
Vorwarnung |
|||||||
| 15.01.2007 | Umformtechnik Erfurt, Großpressen, Erfurt, das zum Müller-Weingarten-Konzern gehörende Unternehmen muß mit Umsatzeinbußen von rund 150 Millionen Euro fertig werden. Die IG-Metall rechnet mit Stellenabbau. Wir schätzen, dass bis zu 100 Jobs akut bedroht sind. |
geschätzt 100 |
|||||||
| 15.01.2007 | Brandenburg, Bundesland, 250 von 1.400 Stellen im Strafvollzug stehen auf der Abschussliste. Wieder ein "großer Schritt vorwärts" auf dem Weg zum Abbau von insgesamt rund 16.000 Jobs im Lande Brandenburg. Warum gibt das keinen Aufschrei? |
Konkretisierung |
|||||||
| 15.01.2006 | Wüstenrot, Bausparkasse, vom Einsparziel: 1000 bis 2008 sind 100 erreicht, der Rest folgt in Kürze. Das haben wir am 29.06. schon gemeldet. |
Kalter Kaffee |
|||||||
| 15.01.2006 | BHW, Bausparkasse, das vor einem Jahr von der Postbank übernommene Unternehmen, das schon im Vorfeld 600 Stellen abbaute, wird weiter am Personal sparen und nochmals auf 600 Mitarbeiter verzichten. Auch das wissen unsere Besucher längst - seit Oktober 2005. |
Kalter Kaffee |
|||||||
| 12.01.2007 | Alfred Scharf, Bauunternehmer, Delmenhorst, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind über 20 Mitarbeiter. |
21 |
|||||||
| 12.01.2007 | 90 Grad, Nobel-Club, Berlin, ist in Zahlungsschwierigkeiten, ob der Laden geretten werden kann, ist fraglich. |
Vorwarnung |
|||||||
| 12.01.2007 | Maehler&Kaege, Leuchtmittel/Elektronik, Ingelheim, das seit 2002 von holländischen Eignern(Gropeco) gelenkte Unternehmen schließt den Standort Ingelheim. Seinerezeit waren dort noch 100 Mitarbeiter beschäfttigt. Trotz aller Beteuerungen, den Standort erhalten zu wollen, war schon 2003 der Großteil der Produktion nach Osteuropa verlagert. Jetzt haben die letzten 15 Mitarbeiter die Kündigung erhalten. |
die letzten 15 |
|||||||
| 12.01.2007 | Lutz, industrielle Nahrungsmittel, Kulmbach, die Lutz AG, die mit 2000 Mitarbeitern einen 100%ige Tochter der Südfleisch ist, die wiederum von der holländischen Vion-Gruppe beherrscht wird, hat in ihrerAuseinandersetzung mit den Beschäftigten, die sich nicht auf die Verlängerung von Wochenarbeitszeiten ohne Lohnausgleich, sowie den Verzicht auf Urlaubstage einlassen wollten, mit einer betriebswirtschaftlich begründete Strafaktion gezeigt, wer die Herr im Hause ist. Der Standort Kulmbach wird geschlossen, die Produktion vollständig nach Chemnitz verlagert. Das Angebot, ein Teil der Kulmbacher Mitarbeiter könne in Chemnitz, ein anderer in der Firmenzentrale in Landsberg weiterbeschäftigt werden, wird wohl von den wenigsten angenommen werden können. Sicherlich wird dieser Umzug auch Jobs kosten, aber da setzen wir heute einmal nur ein Fragezeichen in die Statistik. |
? |
|||||||
| 12.01.2007 | Beutin, Modehaus, Lübeck, soll geschlossen werden. Betroffen sind 61 Mitarbeiter. |
61 |
|||||||
| 12.01.2007 | Märklin, Modelleisenbahnen, Göppingen, Sonneberg, legt nach, waren es gestern noch 311, sind es heute 372 Arbeitsplätze, die verloren gehen sollen. Neben dem Werk in Ungarn, wo Märklin 366 Mitarbeiter beschäftigt, soll der Umfang der Produktion in China mittelfristig verdreifacht werden. |
weitere 61 |
|||||||
| 12.01.2007 | Springer, Meinungsmacher, die "Welt" wird eingedampft. 100 Redakteure werden in eine Art "Beschäftigungsgesellschaft für Medienschaffende" ausgelagert.Der zuständige Verlagsmanager Josef Probst erklärte, der Verlag habe schlicht zu viele Leute für die anfallende Arbeit. Wir melden diese Stellen schon heute als vernichtet - wer glaubt, die "Entwicklungs- und Serviceredaktion" habe tatsächlich eine Chance, möge sich melden. |
100 |
|||||||
| 12.01.2007 | Iglo, industrielle Nahrungsmittelproduktion, Reken, nach der Übernahme durch Pemira wird in Reken nun durchrationalisiert. 60 Stellen werden gestrichen. |
60 |
|||||||
| 11.01.2007 |
TTE, Entwicklungsfirma, Villingen, vor eineinhalb Jahren sah es aus, als hätten
80 Top-Entwickler eine reelle Chance - nun braucht sie doch keiner
mehr, Insolvenz ist beantragt. Im Kasten unsere Meldung vom 17.06.2005
|
80 |
|||||||
| 11.01.2007 | Trend-Kaufhäuser, Einzelhandel, Brandenburg, die Brandenburgische Konsumgenossenschaft schließt ihre Häuser, nur die Filiale Niemegk bleibt als letzte von 24 Niederlassungen erhalten. Wir schätzen, dass dieser Prozess insgesamt rund 200 Arbeitsplätze kostet. |
geschätzt 200 |
|||||||
| 11.01.2007 |
Asklepios Service GmbH, Krankenhausdienstleister
im Krankenhauskonzern, Biebrich, hat
50 Kündigungen ausgesprochen. Der Betrieb wird eingestellt.
Vermutliche Ursache: Der Versuch der Gewerkschaft Ver.di, einen
Betriebsrat wählen zu lassen. Da fühlt man sich als Patient doch richtig wohl... |
50 |
|||||||
| 11.01.2007 | Metallbau Geerds, Groß Welzin, Umstrukturierungen nach der Übernahme eines Lübecker Unternehmens führen zu Entlassungen in Verwaltung und Technikbereich. Das Unternehmen beschäftigt in Groß Welzin, Hamburg, Elmenhorst, Hiddenhausenin einer polnischen Produktionsstätte über 200 Mitarbeiter. Wir schätzen, dass von der Umstrukturierung etwa 10 Beschäftigte betroffen sind. |
geschätzt 10 |
|||||||
| 11.01.2007 | Autohaus Kirsch, Mönchengladbach, 23 von 201 Mitarbeitern müssen gehen, damit der BMW-Händler wirtschaftlich arbeiten kann. |
23 |
|||||||
| 11.01.2007 |
Alstercafé, Behindertenwerkstätte der besonderen Art, evangelische Stiftung Alsterdorf, Hamburg, die einst hochgelobte Einrichtung ändert das Konzept, Betreuerin und Köchin müssen gehen, weil nur noch vorgekochte Komponenten herangekarrt und bis zur Ausgabe warm- oder kühlgehalten werden. Grund, die evangelische Kirche spart zu Lasten der Behinderten, die weder gefragt, noch vorgewarnt wurden. Die Hälfte der bisher tätigen behinderten Mitarbeiter wird nämlich ebenfalls von ihren Arbeitsplätzen im Alstercafé vertrieben. Am 19. Januar, ab 11 Uhr soll ein Protestmarsch über den Wochenmarkt auf dem Stiftungsgelände stattfinden. Ich fände es gut, wenn möglichst alle Hamburger Leser dieses Beitrags sich aufmachen, um den Protest mitzutragen und zu verstärken - und auch noch jeden mitnehmen, der sich dafür einspannen lässt. Wenn sich nun auch die Kirchen, selbst in solchen Einrichtugnen, als eiskalte Profit-Center-Controller gebärden, wer soll den Menschen denn dann überhaupt noch einen letzten Rückhalt geben? |
geschätzt 7 |
|||||||
| 11.01.2007 | Steinbach, Metallartikel, Oberbrügge, hat Insolvenz beantragt, betroffen sind die letzten 54 Beschäftigte von vorher rund 75 Mitarbeitern. |
75 |
|||||||
| 11.01.2007 | Landkreis Kassel, regionale Verwaltungsgliederung, hat per Haushaltssicherungskonzept 62 von 987 Stellen gestrichen, nun werden die Betroffenen sehen müssen, wie sie den eigenen Haushalt sichern, aber das geht den Landkreis ja nichts an, und wer arbeiten will, und sich wäscht und rasiert, der bekommt schließlich auch von einem Maßnahmenträger eine Praktikantenstelle... |
62 |
|||||||
| 10.01.2007 | Märklin, Modelleisenbahnen, Göppingen/Sonneberg, die britischen Investorengruppe "Kingsbridge", die Märklin aufgekauft und das Unternemen so vor der Insolvenz bewahrt hat, bereinigt jetzt die Geschäftsgrundlagen. In 2007 soll das Werk Sonneberg mit 221 Arbeitsplätzen geschlossen werden, daneben werden 30 Mitarbeiter in Nürnberg und 60 in Göppingen freigestellt. |
311 |
|||||||
| 10.01.2007 | Stormarn Plastic, Folien/Verpackungen, Bad Oldesloe, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind die letzten 40 von vorher 60 Mitarbeitern. |
60 |
|||||||
| 10.01.2007 | RN Rhein-Neckar-Gruppe, Autohandel, Worms, Heidelberg, Heilbronn, Mannheim, der Pächter, die Reagroup Deutschland, Tochter des Renault-Konzerns, gibt die Niederlassungen auf. Insgesamt dürften dabei rund 40 Arbeitsplätze verloren gehen. |
40 |
|||||||
| 10.01.2007 | Concordia, Versicherung, Hannover, will 100 von 1.400 Mitarbeitern abbauen. |
100 |
|||||||
| 09.01.2007 | Molter, Fensterbau, Bautzen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 100 Mitarbeiter. |
100 |
|||||||
| 09.01.2007 | S-Bahn, Öffentlicher Nahverkehr, Berlin, die S-Bahn macht Ernst, 440 Zugabfertiger werden durch Kameras ersetzt. Das ist aber nicht neu. Den bevorstehenden Stellenabbau haben wir schon im letzten Jahr gemeldet. |
kalter Kaffee |
|||||||
| 04.01.2007 | Pal Berkovics, Künstleragentur, Köln, hat Insolvenz beantragt. Wir schätzen, dass etwa fünf Mitarbeiter den Job verloren haben. |
geschätzt 5 |
|||||||
| 04.01.2005 |
Städtischen KrankenhäuserHamburg, Gesundheitswesen stationär, die Privatisierung des Landesbetriebs Krankenhäuser (LBK) wird zum Fass ohne Boden, so die Hamburger SPD. Mit Ablauf des Jahres 2006 muss der Verkäufer, also die Stadt 18,3 Millionen Euro nachschießen. Schon 2005 hatte Hamburg der Asklepius Gruppe 19,5 Millionen Euro überwiesen, nachdem die LBK vorher für nur 19,2 Mio Euro über den Tisch gegangen war. Dass sich Asklepios die Kliniken also faktisch hat schenken lassen und nun die Stadt weiterhin das Kostenrisiko trägt, ist die eine Seite des schlechten Witzes, dass damit gleichzeitig auch der Kündigungsschutz obsolet wird, weil der nur gilt, wenn die wirtschaftlichen Ziele erreicht werden (was bei Nachschussbedarf nicht der Fall ist), die andere.Verdi fürchtet (Stand Dez. 06) den bevorstehenden Abbau von 600 Stellen. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren,
dass man das eigentlich alles schon vorher hätte wissen
können - was den Verdacht der bewussten Planung ausdrücklich
einschließt. |
verschenkt! als Dreingabe und trotzdem, oder gerade deshalb, kein Kündigungsschutz? |
|||||||
| 04.01.2007 | Ferrumtec Blech- und Systemfertigung GmbH, Ziesar, schließt Ende März. Betroffen sind, geschätzt, die letzten 30 Mitarbeiter. |
geschätzt 30 |
|||||||
| 04.01.2007 | Elbe-Werkstätten, Hamburger Werkstätten, Winterhuder Werkstätten, städtische Behindertenwerkstätten, Hamburg, fusionieren. Das soll jährlich bis zu 1 Million sparen. Wir schätzen, dass etwa 50 der 550 angestellten, betreuenden Mitarbeiter gehen müssen. Sozialverträglich und im Rahmen der Fluktuation, versteht sich. |
geschätzt 50 |
|||||||
| 03.01.2007 |
INSERVIO, Service-Dienstleister, Bocholt,
hat nun Insolvenz beantragt. Nach
heutiger Meldung wurden rund 110 Mitarbeiter in eine Transfergesellschaft
übernommen, weitere 100, die noch Restarbeiten erledigen,
sollen im Februar folgen. Wir hatten im Oktober den Verlust von
160 der ehedem 260 Jobs in die Statistik aufgenommen und legen
nun die letzten 100 nach.
|
weitere 100 |
|||||||
| 03.01.2007 | Apotheke im Gesundheitszentrum, Isenbüttel, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 5 Mitarbeiter. |
5 |
|||||||
| 03.01.2007 |
AXA, Versicherungen, Frankreich, nach Übernahme der schweizerischen
Winterthur steht in Deutschland Stellenabbau ins Haus. Mindestens
zehn Prozent der "gemeinsamen Kosten" von Axa und DBV-Winterthur,
also rund 120 Millionen Euro, sollen eingespart werden. Insgesamt
hat AXA derzeit 12.200 Beschäftigte in Deutschland. 8.200
bei Axa in Köln und 4.000 bei der Winterthur in Wiesbaden.
Das waren vor 18 Monaten noch 5.250, vor einem halben Jahr noch
4.700, wir waren im Juni 2006 davon ausgegangen, dass von diesen
4.700 nochmals 940 abgebaut werden würden. Wenn nun verlautet,
es müssten 120 Millionen eingespart werden, und wir vorsichtig
annehmen, dass davon nur 60 Millionen Personalkosten sind, dann
steht der Abbau von mindestens 1.500 weiteren Jobs bevor. Wir
haben also 1.260 nachzutragen.
|
geschätzt |
|||||||
| 02.01.2007 | Lippe Logistik, Beteiligung von Thiel Logistik, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 177 Mitarbeiter. |
177 |
|||||||
| 02.01.2007 |
Richtigstellung: Vielmehr handelt es sich bei dem Antragsteller auf Insolvenzeröffnung um den Thüringer Tourismusverband e.V. mit Sitz in Erfurt - den ehemaligen Landesfremdenverkehrsverband der Thüringer Touristiker. |
geschätzt 5 |
|||||||
| 02.01.2007 |
StoraEnso, Papiermühlen, Standort Hagen,
der schwedisch-finnische Konzern musst
steigende Rohstoffpreise kompensieren. Schon ist die Belegschaft
um 7% (75) geschrumpft. 2007 sollen weitere 35 Stellen abgebaut
werden. Soll-Stand für Hagen: 950.
|
110 |
|||||||
| 02.01.2007 | Sidler, Automobilzulieferer, Tübingen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 340 Mitarbeiter in Deutschland. |
340 |
|||||||
| 02.01.2007 | Bräuer Aufbereitungsmaschinen GmbH und Förderanlage KG, Bensheim, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 43 Mitarbeiter. |
43 |
|||||||
| 02.01.2007 | BenQ, die ex-Siemens-Handy-Sparte ist endgültig verloren - wie von uns seit dem 28.06.06 erwartet. |
Bestätigung |
|||||||
| 02.01.2007 | Merck, Pharma, Darmstadt, nach dem Gewinn von 400 Millionen Euro aus der Beteiligung am Spekulationspoker um Schering (siehe Kasten unten) streicht Merck im deutschen Pharmavertrieb nun 100 von 500 Stellen. |
100 |
|||||||
| 02.01.2007 | Metro, Großer Einzelhandel, 15 der jüngst übernommenen 85 Wal-Mart-Märkte werden geschlossen, dadurch werden rund 1.200 Mitarbeiter überflüssig. |
1.200 |
|||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.09.2006 bis 31.12.2006 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.06.2006 bis 31.08.2006 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.03.2006 bis 31.05.2006 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.12.2005 bis 28.02.2006 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.10.2005 bis 30.11.2005 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.07.2005 bis 30.09.2005 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.04.2005 bis 30.06.2005 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.01.2005 bis 31.03.2005 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 1.11.2004 bis 31.12.2004 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 1.10.2004 bis 31.10.2004 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.08.2004 bis 30.09.2004 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.06.2004 bis 31.07.2004 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.04.2004 bis 31.05.2004 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 20.02.2004 bis 31.03.2004 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 20.01.2004 bis 19.02.2004 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 9.12.2003 bis 18.01.2004 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.11.2003 bis 08.12.2003 | ||||||||
| ARCHIV |
Ankündigungen
vom 01.10.2003 bis 31.10.2003 |
||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 03.07.2003 bis 30.09.2003 | ||||||||
| ARCHIV |
Ankündigungen
vom 01.04.2003 bis 27.06.2003 |
||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 01.02.2003 bis 31.03.2003 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 11.12.2002 bis 31.1.2003 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 31.10. bis 10.12.2002 | ||||||||
| ARCHIV | Ankündigungen vom 11. bis 30.10.2002 | ||||||||
| ARCHIV |
Ankündigungen
vom 2. bis 10.10.2002 ----------------------------------------------------------------------------- |
||||||||