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Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland
Insolvenzen, angekündigter und absehbarer Stellenabbau seit 02.10.2002
In der Liste werden - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen aus den Medien erfaßt und ausge- wertet. Für die Richtigkeit der Angaben und für eventuelle Abweichungen vom tatsächlich eintretenden Ausmaß der Arbeitsplatzvernichtung kann keine Gewähr übernommen werden, jegliche Haftung für Schäden, die evtl. aus der Nutzung dieser Informationen entstehen, wird ausgeschlossen. copyright: Egon W. Kreutzer
01.03.2006 bis 31.05.2006

Gesamt 92 Tage

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421.795

 31.05.2006 Munich-Bikes, Fahrradladen, Moosach, einstweilige Verfügung gegen Zurschaustellung von Fahrrädern auf dem Bürgersteig - nun, ja, der gehört ihm nun mal nicht. Es droht Insolvenz.

 ?

 31.05.2006 Alpha Print, Druckerei, Darmstadt, die Mitarbeiter sollen auf Einkommen verzichten. Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden gestrichen, mit Änderungskündigungen niedrigere Gehälter angestrebt. Nach bereits erfolgtem Abbau von 15 Stellen in 2005 sollen nun weitere 10 Mitarbeiter gehen. Spielen die Beschäftigten nicht mit, wird die Insolvenz betrieben - und das, obwohl es schon heute so viele Aufträge gibt, dass ein Teil an Subunternehmer weitergereicht werden muss. Der Verdacht, dass es sich um bloße Erpressung zur Gewinnmaximierung auf Kosten der Beschäftigten handelt, drängt sich förmlich auf.

25

 31.05.2006 Zwergenland, Babyausstatter, Delmenhorst, hat Insolvenz beantragt. Es trifft wohl nur den Inhaber selbst.

?

 31.05.2006 BFW Schömber, Berufsförderungswerk (REHA), Schömber, nicht nur das Hochhaus, auch die Zahl der Beschäftigten wird zurückgebaut. Von 23 Etagen bleiben 6, von 210 Mitarbeitern (in 2003) sind noch 135 tätig, und der Abbau geht weiter. Wir schätzen den Arbeitsplatzverlust auf insgesamt 110 bis Ende nächsten Jahres.

realisiert 75
+ geschätzt
weitere 35

 31.05.2006 Abfallentsorger Fehr, Hohenstein, hat eine wichtige Ausschreibung verloren. Das kostet mit höchster Wahrscheinlichkeit 57 Arbeitsplätze und garantiert einen Gewerbesteuerausfall der Gemeinde Hohenstein.
Dazu der Bürgermeister: "Da werden Gewinne und Verluste quer durch die Republik gerechnet. Wir sind der Müllumschlagplatz für den ganzen Untertaunus - und haben nichts davon."

57

 31.05.2006 SparkassenVersicherung, Stuttgart, von 2.920 Innendienstlern auf 2.466 Ende 2007, Außendienst von 1871 auf 1827 Mitarbeiter: Ziel Ergebnisverbesserung um jährlich105 Millionen.

 498

 30.05.2006 Imax-Filmtheater am Marlene-Dietrich-Platz, Berlin, steht in Insolvenz und wird Ende Juli geschlossen. 14 Vollzeit- und 45 Teilzeitbeschäftigte gehen verloren.

59

 30.05.2006 Gesundheitsamt Bingen, wird aufgegeben. Mitarbeiter ziehen nach Mainz und Ingelheim, so sollen im Gesundheitsdienst des Kreises 650 Mio. Euro gespart werden. Wir schätzen, dass 10 Jobs verloren gehen.

geschätzt 10

 30.05.2006 Elwema, Werkzeug- und Maschinenbau, Ellwangen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 130 Mitarbeiter.

130

 30.05.2006 Wohlfahrt Logistics GmbH, Spedition, Triangel, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 48 Mitarbeiter. Vor gut einem Jahr waren es noch 68.Doch die hatten wir schon im November 2004 als Opfer der Anemo-Insolvenz als mitgezählt.

Nach der Insolvenz ist
vor der Insolvenz

 30.05.2006 Rodenstock, Sehhilfen, München, im Laufe des letzten Jahres wurden in Deutschland 130 Stellen abgebaut.

130

 29.05.2006 Benner Formenbau, Biedenkopf-Wallau, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 37 Mitarbeiter.

 37

 29.05.2006 Hay, Schmiede, Bockenau, Teile der Schmiede sollen nach Rumänien verlagert werden.Das kostet rund 100 Arbeitsplätze.

100

 29.05.2006 Bay Eurokessel GmbH, Industrieanlagenbau, Freital, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 64 Mitarbeiter.

64

 Ach so, ...

 

Arbeitsplatz-
vernichtung
macht arm?

VW

Der Personalabbau könnte VW über 1 Mrd EUR kosten, schreibt der "Spiegel".
Eine halbe Milliarde alleine für Abfindungen (85.000 Mitabeiter haben Angebote von bis zu 250.000 €), viel Geld kostet ebenfalls das Frühpensionierungsprogramm für 16.000 Mitarbeiter, außerdem wird geprüft, ob Mitarbeiter mit Lohnkostenzuschuss an Zulieferer verliehen werden können.
Schön langsam nähert sich der VW-Konzern auch in seinen öffentlichen Aussagen den internen Plänen an, die vor mehr als 2 Jahren geschmiedet wurden. Im Februar und März 2004 hieß es, VW wolle bis Ende 2005 rund 4 Milliarden Euro einsparen, und das mit einem weltweiten Abbau von nur 5.000 Stellen (von 330.000).
Anfang Mai verkündete der damalige VW-Personalvorstand Peter Hartz, er wolle die Arbeitskosten in Deutschland (damals 176.544 Konzernarbeitsplätze) um 30 Prozent senken - aber immer noch fast ohne Stellenabbau ...

Unser letzter Stand stammt vom April 2006

 Nun gibt's kein Halten mehr
 29.05.2006 Pierburg, Autozulieferer, Neuss, will 20 Mio Euro sparen, oder eines der vier deutschen Werke schließen. Für das Werk Nettetal steht bereits fest: 170 Mitarbeiter müssen gehen.

mindestens 170

 Trend

Schneckenpost

Das statistische Bundesamt teilte am Mittwoch dieser Woche (23. Mai 2006) mit, dass die Zahl der Arbeitslätze bei Bund, Ländern und Gemeinden von Mitte 2004 bis zum 30. Juni 2005 um 100.000 auf 3,8 Millionen gesunken ist. Und davon waren nur noch 2,8 Millionen Vollzeitstellen.

Wer ein bisschen früher und detaillierter informiert sein will, besucht regelmäßig diese Statistik - wer laufend Meinungen und Kommentare zu aktuellen sozial- und wirtschaftspolitischen Themen lesen will, meldet sich hier für den Newsletter an - und wer sich in Ruhe mit den Hintergründen befassen will, kann sich Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre besorgen.

 Hintergrund

 26.05.2006 ISE INTEX, Formen- und Werkzeugbau, Schwelm, das Werk in Schwelm wird geschlossen. 130 Arbeitsplätze gehen verloren.

 130

 26.05.2006 Dreieich, Kommune,  die frisch gegründete Koalition muss sparen. Drei Millionen Euro sollen Personalkürzungen bringen - das sind rund 75 Jobs. Hat Dreieich überhaupt so viele Mitarbeiter?

geschätzt 75

 26.05.2006 Brandenburg/Havel, Kommune im gleichnamigen Land, rund 1000 Landesbedienstete (von derzeit 2889) sollen aus der Stadt abgezogen werden. Ist das noch Sparen, oder schon ein Aderlass?
Aber diese Zahlen haben wir in den Gesamtzahlen für Brandenburg längst gemeldet.
Nur zur Erinnerung: Anfang 2000 hatte das Land noch 66.253 Stellen im Plan. Ende 2006 sollen es noch 55.542 sein, Ende 2007 soll Brandenburg mit 53.818 Landesbediensteten auskommen und Ende 2009 liegt die Latte bei 50.141 - untert dem Strich 16.112 oder 24 Prozent, das spart.

Konkretisierung

 26.05.2006

Schleswig-Holstein, Bundesland, Kiel, Carstens neues Sparpaket: 600 Millionen innerhalb von zwei Jahren, 200 Millionen davon zu Lasten der Mitarbeiter, insbesondere sollen durch die Senkung der Sonderzahlungen an Beamte jährlich 100 Millionen Euro eingespart werden. Ja, auch so schafft man Binnenkaufkraft und neue Arbeitsplätze ...,


Am 4. Januar berichteten wir wie folgt über die Vorlage:

nach dem unrühmlichen Regierungswechsel ist Schluss mit Lustig. Was Heide Simonis vermieden hat, muss nun der bedauernswerte Herr Carstensen anpacken: 2.000 von 10.000 Landesbediensteten sind als überflüssig erkannt und sollen günstigst entsorgt werden. Das hat der Finanz-Staatssekretär Klaus Schile (CDU). auf 800 Berichtsseiten nachgewiesen. Dass von den 2.000 Landesstellen anschließend 1.000 bei den Kommunen wieder auftauchen sollen, die noch dazu weiterhin vom Land zu bezahlen sind, halten wir für eine durchsichtige Maßnahme zur Sanierung der Gemeindefinanzen. Die zusätzlichen Aufgaben werden in den Kommunen so weit es geht vom vorhandenen Personal bewältigt, die Zahlungen des Landes stopfen andere Löcher.
Übrigens: Dieser erste Bericht hat die Bereiche Polizei und Schule noch gar nicht berücksichtigt. Da kommt also noch einiges nach.




Wir weren die Personalzahlen im Norden im Auge behalten müssen.

Konkretisierung

 24.05.2006 Prometall, Stahlbau, Wiesau - Schönhaid, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind über 60 Beschäftigte.
(Hat mit Prometall Umformtechnik in Bielefeld nichts zu tun.)

61

 24.05.2006

KE-HA, Plüschtierfabrikationszulieferer (?), Michelau, die WM-Maskottchenpleite erwischt nach Nici nun einen Zulieferer - oder ist das das eigentliche Hauptunternehmen? Der Besuch der Homepage verwirrt.
http://www.nici-home.com/ da auf "Kontakt" klicken, und schon ist man bei KE-HA Pfaff

Wenn man weiter recherchiert und alte Presseartikel ansieht, dann ist von 38 Läden die Rede, die hauptsächlich in deutschen Großstädten unterhalten werden, von Möbelproduktion - und ganz am Rande vom Goleo ...
Aber über Mitarbeiterzahlen ist nichts zu finden. Wir schätzen: 400

 geschätzt 400

 24.05.2006 Evangelische Landeskirche Oldenburg, Seelenheil, das Primat des Sparens erreicht nun auch die oldenburgische Kirche. 12,5 Millionen Euro müssen bis 2010 weggespart werden. Die Zentralen Dienste werden reduziert, die Jugendarbeit eingeschränkt und der Posten des Oberkirchenrates Pohlmann wird nach dessen Ausscheiden aus dem aktiven Dienst nicht neu besetzt.
Das ergibt, so schätzen wir, bei den bescheidenen Gehältern der kirchlichen Mitarbeiter die Notwendigkeit, 200 Stellen abzubauen.

 geschätzt 200

 24,05,2006 Melitta, Kaffee und Zubehör, will massiv sparen und die Preise anheben. Stellenabbau nicht ausgeschlossen. Weltweit entwickeln, produzieren und verkaufen rund 3.800 Mitarbeiter für Melitta. Die Hauptproduktionsstätten sind Minden, Berlin, Bremen und Chezy (Frankreich), daneben gibt es Tochtergesellschaften in Brasilien und den USA. Genauere Zahlen gibt es nicht. Wir schätzen also, dass Melitta in Deutschland 250 Arbeitsplätze abbauen wird, um den Gewinn aufzubessern.

geschätzt 250

 24.05.2006 Kliniken Mainburg und Pfaffenhofen, Gesundheitswesen, werden höchstwahrscheinlich fusioniert. Betriebsbedingte Kündigungen, so ist bereits vereinbart, sollen bis 2008 (Herrgott, das sind ja noch 18 Monate!) ausgeschlossen sein. Wir schätzen, dass beide Häuser insgesamt 300 Mitarbeiter beschäftigen und dass davon 25 auf der Strecke bleiben.

geschätzt 25

 24.05.2006 Sparda-Banken, Geldschöpfung, Hamburg, Hannover, zum 1.1.07 kommt die Fusion der Sparda Banken Hamburg und Hannover zur größten Genossenschaftsbank Norddeutschlands mit insgesamt 46 Filialen. Der damit mögliche Personalabbau soll alleine über die natürliche Fluktuation erfolgen. Auch hier werden keine Mitarbeiterzahlen genannt, wir müssen schätzen, und halten den Abbau von etwa 100 Stellen für absehbar.

geschätzt 100

 24.05.2006 Frimo Lotte GmbH, Autozulieferer, Tecklenburger Land,  nach der Streichung von 20 Stellen gilt es nun die restlichen 245 billiger zu machen. Vorgesehen ist die Rückkehr zur 40-Stunden-Woche. Wir melden erst mal die 20.

20

 24.05.2006 Woco Michelin AVS, Automobilzulieferer, Bad Soden, baut 12 Arbeitsplätze ab.

12

 24.05.2006 Strenesse, Modehersteller, Nördlingen, schwere Verluste ließen die Zahl der Mitarbeiter im letzten Jahr von 524 auf 423 schrumpfen.

101

 23.05.2006 Max, Selbstbedienungsrestaurant, Hannover, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 15 Mitarbeiter.

15

 23.05.2006 Private Wettbüros, Deutschland, vor ein paar Wochen wurde ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts verbreitet, welches das staatliche Wettmonopol an strengere Bedingungen knüpft. Sah es zunächst so aus, als sei damit den privaten Wettbüros endgültig der Boden bereitet, bahnt sich nun eine neue Entwicklung an, in Frankfurt am Main wurden erste Schließungsverfügungen versandt.
Nun, ich bin nicht der Auffassung, dass Deutschland mehr legales Glücksspiel in privatwirtschaftlicher Hand braucht - aber dass da bundesweit bereits rund 10.000 Menschen in privaten Wettbüros beschäftigt sind, hätte ich auch nicht geglaubt.Heute kann davon ausgegangen werden, dass die klammen Länderkassen nicht nur in Hessen dafür sorgen, dass die Pfründen aus dem staatlich veranstalteten Glücksspiel nicht verloren gehen.
Hier der Link zu einem ausführlichen, gut recherchierten Artikel der FAZ

10.000

 23.05.2006 Gerling, aufgekaufter Versicherer, Köln, der wegen der Übernahme durch Talanx schon im November und Dezember letzten Jahres erwartetete Stellenabbau wird in diesen Tagen erneute durch die Presse gezogen.

kalter Kaffee

 22.05.2006 Zapf Creation, Puppenhersteller, Rödental, nach Schwierigkeiten in der Buchführung schrumpft die Zapf-Belegschaft weiter. 80 von 408 Mitarbeitern sollen bis zum Jahresende gehen. 26 haben die Kündigung schon erhalten.

80

 22.05.2006 Bauerfeind, Gummistrümpfe und Bandagen, Kempen, seit letztem Jahr hat sich die Belegschaft von 360 auf 300 Mitarbeiter zurückentwickelt. Der Betriebsrat rechnet mit 50 weiteren Kündigungen im Herbst, und, dass Bauerfeind den Standort bis 2008 ganz aufgeben wird. Begünstigt wird durch diesen Prozess der Standort Zeulenroda/Thüringen.
Es scheint so, dass auch Bauernfeind von Subventionen angelockt, im alten Westen Arbeitsplätze vernichtet, um im neuen Osten - neue zu schaffen.

Nullsummenspiel

 22.05.2006 Nexan, Kabel, Rheydt, Hannover, Vacha, Nürnberg, 1.800 Mitarbeitern wurde zugesichert: Bis 2008 gibt es keine betriebsbedingten Kündigungen. Der Preis: Kürzung der Bezüge um 5 Prozent und 45 Minuten unbezahlte Mehrarbeit. Im Klartext, die Mehrarbeit ersetzt 40 Stellen, die Lohnkürzung entspricht 90 Stellen, die natürliche Fluktuation bringt in 2006, 2007 und 2008 die Gelegenheit, weitere 50 Stellen abzubauen - rechnerische Gesamtwirkung: 180 = 10%

 rechnerisch: 180

 22.05.2006 Kraft Foods, "Kraftfutter", Düsseldorf, Lörrach, Fallingostel, der US Konzern im Werk Lörrach 150 bis 200 Stellen, in Fallingbostel bis zu 250 Jobs wegfallen.

 450

 19.05.2006 CDP Bharat Forge, Schmiedeteile, Daun, Ennepetal,  das Unternehmen Carl Dan. Peddinghaus war 2004 von der indischen Bharat Forge Ltd. übernommen worden. Der damals zum Meilenstein deutsch-indischer Zusammenarbeit hochgelobte Deal steht nun vor dem Ende. Mit der drohenden Insolvenz werden ehedem 130 Jobs verschwinden.

130

 19.05.2005 Xeron, Notebook-Bauer, Erding, hat Insolvenz beantragt. Über die Zahl der Mitarbeiter wurde nichts vermeldet. Wir schätzen: 50

geschätzt 50

 19.05.2006 Beim Bräu, Gasthof, Neukirchen am Inn, nach der Kaufzurückhaltung üben sich nun selbst die Niederbayern in der beschwerlichen Kunst der Saufzurückhaltung. Wieder muss ein gastronomischer Betrieb schließen. Betroffen sind nach der zweiten Insolvenz im gleichen Haus nur noch 2 feste Mitarbeiter.

2

 19.05.2006

Bakemark, Backmischungen, Bingen,  der Betriebsrat berichtet von Plänen zum Stellenabbau. Durch Verlagerung der Verkaufsadministration nach Bremen sollen in Bingen 290 von 380 Jobs entfallen. Das Management weist dies zurück, allenfalls 15 Mitarbeiter seien betroffen und denen würde angeboten, nach Bremen zu gehen.

Da gärt also was.

Vorwarnung

 19.05.2006 Amcor, Verpackungen, Hochheim, die australischen Eigner haben die Schließung beschlossen. 130 Mitarbeiter verlieren den Arbeitsplatz.

130

 18.05.2006 Betonwerke Elster GmbH, das Insolvenzverfahren ist eröffnet und der Laden dicht. 63 Arbeitsplätze sind verloren.

63

 18.05.2006 Spedition Christensen, Holm, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 12 Mitarbeiter.

12

 18.05.2006 BND, Auslandsspionage, Pullach, der Dienstherr hat die Kosten für den Teilumzug nach Berlin unterschätzt - nun müssen 250 Schlapphüte zur Gegenfinanzierung den Hut nehmen.

 250

 17.05.2006 Fachklinik für Amputationsmedizin, Osterhofen, wird in GmbH umgewandelt, der Landkreis damit nicht mehr nachschusspflichtig, das Persopnal jetzt Kostenfaktor.Geschäftsführung und Mitarbeiter müssen nun Einsparmöglichkeiten erarbeiten. Wir gehen davon aus, dass mittelfristig 15 der 100 Beschäftigten wegamputiert werden.

geschätzt 15

 17.05.2006 Görtz und Schiele, Automobilzulieferer, St. Ingbert, wird bis Jahresende 300 Mitarbeiter wegen Aufragsmangel entlassen.

300

 16.05.2006 Mönchengladbach, Kommune, 125 Stellen + 17 Ausbildungsplätze werden erspart. Auch hier geht der vermeintliche Sachzwang der Haushaltskonsolidierung der Vernunft im Range vor.

 142

 16.05.2006 Uniklinik Düsseldorf, Gesundheitswesen, Düsseldorf, ist es der niedrigere Krankenstand, oder wieder nur der Sparwahn? 200 Stellen werden gestrichen, betriebsbedingte Kündigungen sind nicht ausgeschlossen.

 200

 16.05.2006 Nici, Plüschtiere, Altenkunstadt, die WM, von der sich ganz Jubel-Deutschland zigtausend Arbeitsplätze erhofft, hat Nici an den Rand der Insolvenz geführt. Hohe Lizenzgebühren für das Recht, das WM-Maskottchen herzustellen, und miserable Verkaufszahlen haben das Unternehmen an den Rand der Insolvenz geführt. Und weil sich an der Situation nichts mehr ändern kann, wird Nici in Kürze den entscheidenden Schritt weiter sein. Auch wenn das Management orakelt, es wolle mit der Insolvenz nur einen Befreiungsschlag landen und das Unternehmen solle keineswegs geschlossen werden: So einfach ist das auch nicht - und der Wettbewerb kann auch in China weben, zuschneiden und nähen lassen. Wir halten die 400 Jobs für absehbar verloren.

400

 16.05.2006 Melsbach, Druckerei, Bad Sobernheim, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind rund 50 Mitarbeiter.

50

 16.05.2006 Strathmann, Pharma, Hamburg, der komplette 30-köpfige Außendienst wurde entlassen. Bereits 2005 wurden mehrere Dutzend Stellen im Innen- und im Außendienst abgebaut. Von 450 Stellen Ende 2004 über 280 heute auf 250 in Kürze - ist das nun Kostensparen im Gesundheitswesen oder Gewinnmaximierung im Pharmakonzern?

200

 16.05.2006 Museen in Gera, vier Museen haben nun eine gemeinsame Leitung und 13 von 33 Stellen sind als überflüssig erkannt worden.

13

 16.05.2006 Arber-Wellenbad, Freizeiteinrichtung, Bayer. Eisenstein, das Bad ist geschlossen, die Mitarbeiter haben die Kündigung erhalten. Der schweizer Investor lässt verkünden, es handele sich nur um eine vorübergehende Schließung...

da komnt noch was

 16.05.2005 Werner&Mertz, Putz- und Pflegemittel, Umsatzanstieg und Personalkosteneinsparung. 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich, weiterhin kein Ersatz der natürlichen Fluktuation. Wir schätzen, dass dies alles in allem einem Abbau von mindestens 50 Jobs entspricht.

geschätzt 50

 16.05.2006 Thimm, Pappverpackungen, Northeim, in Deutschland werden 58 Stellen abgebaut, im Ausland wird weiter kräftig investiert.

58

 16.05.2006 Bel Deutschland GmbH (ehem. Adler Käse), Wangen, das Werk Wangen wird geschlossen. 85 Arbeitsplätze gehen verloren. Der französische Eigner scheint Marktbereinigung im Sinn zu haben.

85

 12.05.2006 Marconi, Telekommunikationstechnik, Offenburg, der Standort Offenburg (Logistik) wird aufgegeben. 40 Arbeitsplätze gehen verloren.

 40

 12.05.2006 Furth im Wald, Kommune mit Drachenstich, stellt alle Kostenträger auf den Prüfstand. Entlassungen soll es nicht geben, aber Abgänge werden nicht mehr ersetzt. Wir schätzen, dass es in den nächsten beiden Jahren 5 Further Stadtbedienstete treffen wird.

 geschätzt 5

 12.05.2006 Postbank, Geld, Bonn, nach Übernahme der Bausparkasse BHW schätzten wir im letzten Herbst, dass rund 2.500 Stellen in beiden Häusern den Synergieeffekten zum Opfer fallen würden. Das Unternehmen hüllt sich bezüglich der Einsparungszahlen weiterhin in Schweigen, hat aber das Synergiepotential inzwischen mit 142 Millionen Euro beziffert, und die Integrationskosten auf 170 Mio Euro geschätzt und dafür bereits 93 Mio Euro Rückstellungen gebildet.
Daraus lässt sich in der Rückrechnung abschätzen, dass die Fusion wohl eher mehr als 3.500 Jobs kosten soll - wir melden 1.000 nach und setzen damit das Personalziel der Postbank für 2009 auf 21.500.

weitere
geschätzt 1000

 12.05.2006 Evobus, Busbauer, Neu-Ulm, die Arbeitnehmer sollen 14 bis 15 Millionen jährlich einsparen, sonst müssen bis zu 500 der 4000 Arbeitsplätze abgebaut werden. Nun ja, wie auch immer gespart wird, das Management freut sich und zum Schluss gehen die Arbeitsplätze doch über den Jordan.

500

 11.05.2006 Moré-Kinos, Hann.Münden, Uslar, stehen in Insolvenz.

?

 11.05.2006 Faudi, Filteranlagen, Stadtallendorf, wird aus der Insolvenz heraus von Watz (Hydraulik) übernommen. 65 von 100 Mitarbeitern ebenfalls. Die anderen 35 sind ein Fall für unsere Statistik.

35

 11.05.2006 Photo-Reichardt, Wiesbaden, wird wegen Insolvenz geschlossen.

?

 11.05.2006 Superfast-Fähren, Linie Rostock-Finnland, die estnische Reederei Tallink hat die Schiffe gekauft und die deutsch-finnischen Besatzungen durch weitaus schlechter bezahlte Esten ersetzt. Insgesamt gab es 420 Kündigungen. Wir schätzen, dass die Hälfte davon deutsches Personal getroffen hat.
Ja, die EU ist schon ein Segen! Alles wird immer billiger.

geschätzt 210

 11.05.2006 Paxar, Textiletiketten, Sprockhövel, der ursprüngliche Plan der Geschäftsleitung in London sah vor, dass 35 Webstühle aus Sprockhövel nach Italien geschafft werden sollten, was 52 von 340 Mitarbeitern überflüssig gemacht hätte.
Nun werden, nach zähen Verhandlungen mit dem Betriebsrat, nur 33 Webstühle verlagert und es gibt - man reibt sich verwundert die Augen - nur 8 Kündigungen.

Der Pferdefuß: Bisher an Zeitarbeitsfirmen vergebene Arbeiten werden nun nicht mehr fremd vergeben - und der Rest läuft über die natürliche Fluktuation.

So haben also unsere Freunde, die ausländischen Investoren, von denen Deutschland nach übereinstimmender Auffassung von Regierung und Wirtschaftsweisen gar nicht genug haben kann, wieder einmal rund 50 deutsche Arbeitsplätze gekillt.

ca. 50

 11.05.2006 RTL, Medien, Köln, die Konzentration der Bertelsmanntöchter RTL, VOX, Super RTL und n-tv an einem Standort setzt weitere Synergien frei. Angeblich kann schon von der verfügbaren Bürofläche her davon ausgegangen werden, dass für 560 der 2000 Mitarbeiter gar kein Platz mehr vorgesehen ist.

Gut, wir wissen: Käfighaltung ist möglich, mit ein bisschen kreativer Besiedelungsplanung passen da mehr rein, als man glaubt - wollen andererseits aber auch nicht so naiv sein, zu glauben, so ein Umzug würde um des Umziehens willen vollzogen - und melden die Hälfte.

geschätzt 280

 11.05.2006 Clariant,Chemie, Knapsack - nach Stellenabbau in Höchst und der Schließung der Fertigung in Hürth wird nun auch der Betrieb in Knapsack geschlossen. Das kostet 50 Arbeitsplätze.

50

 10.05.2006

Bundesdeutscher Biosprit,
es gibt einen "Bundesverband Biogene und regenerativ Kraft- und Treibstoffe", der sieht die gesamte Branche sterben, wenn die Absicht der Bundesregierung, die Mineralölsteuerbefreiung für Biosprit zu beenden, umgesetzt wird. 270 000 Arbeitsplätze hängen direkt und indirekt am Biodiesel, Arbeitsplätze, die sich hauptsächlich über kleine und ganz kleine Betriebe verteilen, also kaum eine Chance haben, als Einzelmeldung hier aufzuscheinen. Die als Ersatz vorgesehene "Beimischpflicht" ist keine Hilfe.

Wenn eine Branche, die inzwischen rund 10 Mrd. Euro Jahresumsatz aufweist, nachweislich mit Mineralöl nichts zu tun hat, aus kaum nachvollziehbaren Gründen zugrunde gerichtet werden soll, dann muss das in dieser Statistik seinen Niederschlag finden. Dass ausländische Monopolgesellschaften an den Tankstellen nach Lust und Laune die Preise erhöhen, obwohl ihre tatsächlichen Kosten mit den Preisen am Spotmarkt in Rotterdam so gut wie nichts zu tun haben, dagegen ist nichts zu machen - aber wenn inländische Erzeuger beginnen, einen ernsthaften Wettbewerbsbeitrag zu leisten, dann muss eingegriffen werden.

Korrekturzusage
Die heutige Meldung dieser 270.000 Arbeitsplätze als "absehbar verloren" nehme ich zurück, falls die Atomkanzlerin doch noch einlenken sollte und die Steuerbefreiung unbeschränkt bestehen bleibt. Doch dafür gibt es leider keine Anzeichen.

270.000

 10.05.2006 Hochwald-Nahrungsmittel-Werke GmbH, Käse, Wohratal und Hillesheim, die beiden Werke werden geschlossen. Insgesamt gehen damit 85 Arbeitsplätze verloren.  

85

 10.05.2006 Karmann, Auto- und Teilebauer, Osnabrück, am 1.2.06 gingen wir davon aus, dass 1.100 von 5.300 Jobs entfallen. Nun kam am Dienstag die offizielle Bestätigung. Es sind mindestens 1.100 Arbeitsplätze bedroht. Die sollen nämlich alleine in der Fahrzeugfertigung wegfallen. Darüberhinaus ist nun zu erwarten, dass die Verdeckproduktion ganz nach Polen wandert. Hinzu kommen Absatzprobleme beim Chrysler-Modell "Crossfire".
Das klingt nicht gut. Wir schätzen, dass 500 weitere Jobs absehbar verschwinden werden - ob ganz, oder nur nach Polen, sei dahingestellt.

geschätzt
weitere 500

 10.05.2006 Ericsson , Elektronikprodukte, Düsseldort/Backnang, nach der Fusion mit Marconi werden in Deutschland 350 von insgesamt 2.700 Jobs abgebaut. Hauptsächlich in Düsseldorf und Backnang.

350

 09.05.2006 Ludwig, Schokolade, Quickborn, 70 von 80 Jobs werden gestrichen, weil künftig in Polen produziert wird, und wenn das vollzogen ist, wird das Werk in Quickborn wohl ganz geschlossen.

80

 08.05.2006 Elektro-Schomburg, Langenhagen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 3 Mitarbeiter und ein Azubi.  

4

 08.05.2006 Henne Country Mode GmbH & Co. KG, Wernau, seit Jahren werden Jobs ins Ausland verlagert. Von einst rund 100 Beschäftigten sind noch 35 übrig - die sollen jetzt auf 14 reduziert werden.

21

05.05.2006  Polster Lychen, Polstermöbel, Lychen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 26 Mitarbeiter.

 26

05.05.2006 Ibena, Textilien, Bocholt und Rhede, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 300 Mitarbeiter.

300

 05.05.2006 Sparkasse Südwestpfalz, Pirmasens, das Filialnetz (derzeit 60) wird restrukturiert, Standortschließungen sind möglich. Ganz selbstverständlich wird betont, dass es auf keinen Fall deshalb zu Kündigungen kommen wird, ein Personalrückgang (das Personal geht zurück, wohin zurück?) wird jedoch erwartet. Wir schätzen, dass die Maßnahme als Reaktion auf das zunehmende online-banking rund 7 Prozent der 636 Arbeitsplätze überflüssig macht, damit das Personal zurück gehen kann, ohne deshalb Schuldgefühle entwickeln zu müssen.

geschätzt 45

 05.05.2006 Tetra Pak, Getränkekartons, Berlin, die Produktion im Werk Heiligensee ist nicht mehr ausgelastet. Im letzten Jahr wurden bereits 27 Stellen abgebaut, in Berlin gab es 12 Stellen weniger. 2006 wird der Abbau forciert weitergehen und ca. 75 Arbeitsplätze kosten.

 27
und weitere
geschätzt 75

04.05.2006  Spielwaren Feldhaus, Köln, Leverkusen, wird geschlossen. Betroffen sin 36 Mitarbeiter.

36

 04.05.2006 Möbel Stock oHG, Köln, wird geschlossen. Betroffen schätzungsweise 15 Mitarbeiter.

 geschätzt 15

 04.05.2006 Möbel Göbbels Walter GmbH & Co. KG, Mönchengladbach, wird geschlossen. Betroffen sind schätzungsweise 15 Mitarbeiter.

 geschätzt 15

 04.05.2006 A.H. Wohnmöbel und Warenhandels GmbH, Lage, wird geschlossen, die Zahl der betroffenen Mitarbeiter dürfte bei ca. 20 liegen.

 geschätzt 20

 04.05.2006 Möbel von Döhlen GmbH & Co. KG, Schiffdorf, Räumungsverkauf und Aus.  Bei 10.000 qm Verkaufsfläche rechnen wir damit, dass ca. 80 Jobs verloren sind.

geschätzt 80

 04.05.2006 Berufsförderungswerk Bookholzberg, Behinderteneinrichtung, wegen fehlender Finanzmittel droht das Aus. Es gab bereits Entlassungen und es wird weitere geben. Wir schätzen in Summe: 20

geschätzt 20

 04.05.2006 Schwenk Dämmtechnik, Sperenberg, der Standort soll geschlossen werden. 24 Arbeitsplätze gehen verloren.

24

 04.05.2006 Ferromatik Milacron, Maschinenbau, Malterdingen, der Abbau von bis zu 90 Stellen ist beschlossen.

 90

 03.05.2006 Delphi, Automobilzulieferer, USA, mit Standorten in Deutschland, in Deutschland wird an der Verwaltung gespart. Von 700 bis 800 Mitarbeitern werden rund 150 abgebaut.

 150

 03.05.2006 Noris Bank, Geld auf Raten, die Eigentümerin DZ Bank, denkt über den Verkauf der Filialen und der Kundenbeziehungen der Norisbank nach. 100 Zweigstellen mit 350.000 Kunden hätten plötzlich einen neuen Banker. Der wird aber weniger an den Zweigstellen, als an den Kunden interessiert sein, zumal die DZ-Bank jetzt schon davon ausgeht, dass die 1.160 Mitarbeiter nicht mit verkauft werden, sondern in das Vertriebsnetz der Volks- und Raiffeisenbanken eingebunden werden sollen. Da braucht es dann für die natürliche Fluktuation für eine Weile keine Ersatzeinstellungen mehr. So schön es aus formuliert ist, die 1160 Noris-Bank-Jobs sind, so wie wird das einschätzen, verloren. Auch wenn niemand deswegen entlassen wird.

1.160

 03.05.2006 Allianz, Versicherungen, nun heißt es, der Betriebsrat habe eine Abfindungsregelung für insgesamt 10 000 Entlassungen abgeschlossen, die beim Umbau zum Allsparten-Konzern (Kranken-, Lebens- und Sachversicherung unter einem Dach) möglich werden. Der von Verdi geplante Streik ist damit erst einmal vom Tisch. Wir hatten bis gestern an der Zahl 8.000 festgehalten, glauben nun aber, dass die Vernichtung weiterer 2.000 Arbeitsplätze absehbar ist.

weitere 2.000

 03.05.2006 Dresdner Bank, Geld, ein Ungleichgewicht zwischen Verwaltung (back office) und Kundenbetreuung (front office) wurde im Bereich Firmenkunden und Investmentbanking entdeckt. Statt 3,5 Verwaltern pro Kundenbetreuer sollen es künftig nur 2,5 sein. Insgesamt hat der Bereich (so genau weiß man das offenbar selbst nicht) zwischen 6.500 und 7.000 Mitarbeiter. Wer den kaufmännischen Dreisatz beherrscht kann ausrechnen, dass von 7.000 Mitarbeitern nur 5.444 von 6.500 nur 5056 übrig bleiben, wenn es gelingt, das gewünschte Verhältnis herzustellen. Wir legen uns in die Mitte und melden 1.500.

1.500

 02.05.2006 Siemens, Kommunikation, Welt, Herr Kleinschmidt muss erneut 1000 Stellen abbauen. Wir melden das am Rande als Hinweis darauf, dass der Konzernumbau bei Siemens weitergeht. Schließlich will Siemens die Wertschöpfung dorthin verlagern, wo der Umsatz erzielt wird. Da müssen noch viele Jobs in Deutschland gestrichen werden. Wir haben uns am 22.04.2004 dazu ausführlich geäußert.

Konkretisierung

 02.05.2006 Allianz, Versicherungen, die Schätzungen über den Umfang des geplanten Stellenabbaus haben inzwischen die 10.000er Marke erreicht. Wir bleiben vorsichtshalber bei den von uns bisher veranschlagten 8.000 und setzen für den Rest eine Vorwarnung in die Welt.

Vorwarnung

 28.04.2006 Tonwarenfabrik Rombold, Weissach im Tal, wird geschlossen. 52 Mitarbeiter erhielten den blauen Brief.

52

 28.04.2006

Verfrühtes Hurra -
Der Aufschwung schafft Arbeitsplätze, so jubelte der Bayrische Rundfunk gestern den ganzen Tag und verwies darauf, dass die BA einen Rückgang der Arbeitslostenzahlen um 187.000 gegenüber dem Vormonat meldete.

Der Chef der BA, Herr Weise, erklärte dazu jedoch: Der Rückgang ist allein jahreszeitlich bedingt, ein Beschäftigungsaufbau zeichnet sich noch nicht ab.
Und dabei ist diese Aussage sogar noch sehr positiv formuliert, denn der Abbau sozialversicherungspflichtiger Arbeitsplätze ist immer noch nicht gestoppt.
Da fragt man sich doch wirklich, woher die Meinungsmacher ihre Nachrichten beziehen.

Wie das zusammenhängt? Hier ein früherer Kommentar dazu.

Hintergrund

 28.04.2006 Albertinen-Gruppe, Krankenhausträger, Hamburg, kündigt 280 von 2.500 Mitarbeitern.

280

 28.04.2006 Vodafone, Ex-Mannesmann-Mobilfunk, die Stellenstreichpläne werden konkreter. Schätzten wir vor vier Wochen noch, dass es ungefähr 1.000 Mitarbeiter treffen wird, heißt es nun, dass bis zu 2.500 der 9.300 Jobs über den Jordan gehen sollen. Wir melden 1.300 nach.

weitere 1.300

 27.04.2006 KSO, Edelstahlfässer, Wirsberg, hat Insvolvenz beantragt. Betroffen sind 42 Mitarbeiter.

42

 27.04.2006 Niedersachsen, Bundesland, acht von zwölf Landeskliniken werden verhökert. Betroffen sind 6000 Beschäftigte - von denen schätzungsweise 1.200 als Einsparpotential abgebaut werden.

geschätzt 1.200

 27.04.2006 Allianz, Policen, Köln, der Radikal-Umbau soll nun über einen Sozialplan abgesichert werden, dazu gehört ein Kündigungsverzicht bis 2007 (sooo lange!) und ein an Kostensenkungziele gekoppelter Abfindungsmechanismus. Insgesamt ist jetzt von einer Ertragssteigerung um 600 Millionen (vorher noch 500 Mio) und dem dafür erforderlichen Abbau von 8.000 der 40.000 Arbeitsplätze die Rede. Wir hatten unsere Schätzung bisher bei 6000 und erhöhen nun um 2.000

weitere 2.000

 27.04.2006 Schering, Pharma, Berlin, das von Bayer geschluckte Unternehmen will 6.000 von 60.000 Jobs abbauen. Das wird aber wohl doch nicht, wie Angela Merkel das wünschte, ausschließlich im Ausland stattfinden. Nachdem nun klar ist, dass die Fusion schön langsam über einen Zeitraum von drei Jahren vollzogen werden soll, ist auch klar, dass man nicht daran denkt, sich im Schweinsgalopp von nun überzähligen ausländischen Vertriebs und Produktionsstätten zu trennen, sondern dass die teuren Entwicklungs- und Erprobungstätten und das wissenschaftliche Personal zusammenrücken müssen. Und das sitzt überwiegend in Deutschland. Wir erhöhen unsere bisherige Abschätzung für Deutschland daher heute von 2.000 auf 4.000.

weitere 2.000

 27.04.2006 Euler Hermes, Kreditversicherung, Hamburg, baut 150 Stellen ab.

150

 27.04.2006 Uni-Kliniken Marburg/Gießen, wir hatten geschätzt, dass von den 10.500 Mitarbeitern mittelfristig nur 7.500 übrig bleiben werden. Nun kommen offizielle Aussagen: Erstens, wie erwartet sind es sowieso schon nur noch 9.500 und von denen sollen immer noch bis zu 15 Prozent über dem tatsächlichen Bedarf liegen. Damit hat sich die offizielle Aussage für 2010 unseren Schätzungen schon weitgehend angenähert - und, weil man als Manager niemals alles zugeben darf, was man wirklich vor hat, bleiben wir bei unserer Einschätzung.

Konkretisierung

 26.04.2006 Drägerwerke AG, Medizin- und Sicherheitstechnik, Lübeck,  die Geschäfte laufen so gut wie nie zuvor, aber um die Produktivität weiter zu steigern sind Jobs mit einfachen Tätigkeiten auch weiterhin zum Abbau vorgesehen. Zahlen? Nein.

?

 26.04.2006 Schwalm-Eder-Kliniken,  400 von 900 Arbeitsplätzen entfallen.

400

 26.04.2006 Infineon, nicht essbare Chips, Regensburg-Burgweitingen, die Chipkartenmontage wird geschlossen. Das entlastet den Konzern um 170 Arbeitsplätze.

170

 26.04.2006 Bayer AG, Chemie, Leverkusen, der Personalservice für Europa wird zentralisiert, wer mit in diese Zentrale will, muss 40 Wochenstunden arbeiten und auf 17 Prozent des Gehalts verzichten. Gleichzeitig werden an deutschen Standorten 100 Stellen abgebaut.
Das Gute daran: Der deutsche Standort für das Service-Zentrum war der "billigste" Bewerber - die 200 Jobs, die bleiben, müssen nicht ins Ausland verlagert werden.

100

 25.04.2006 Europäisch-Ungarisches Gymnasium, Kastl, hat Insolvenz beantragt. Die Schulleitung hofft auf ausreichenden Schülerzugang um weitermachen zu können. Wir sind skeptisch und schätzen, dass ca. 20 Mitarbeiter betroffen sind.

geschätzt 20

 25.04.2006 Elektro Schläfke, Villingen, die ausgegliederte "Lichttechnik" hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 10 Beschäftigte.

 10

 25.04.2006 GKN, Automobilzulieferer, Standort Kaiserslautern, der Standort mit rund 540 Mitarbeitern soll geschlossen werden. Auch wenn 400 noch ein Rückkehrrecht zu Opel wahrnehmen können, wird das dort keine Stellen schaffen.

540

 25.04.2006 ACC, Kleinteile und Komponenten, Oldenburg, 180 Mitarbeiter sollen entlassen werden.

180

 24.04.2006 Sparkasse Passau, Passau, auf 80 von 864 Mitarbeitern muss verzichtet werden, weil die Personalkosten zu hoch sind.

80

 24.04.2006 Engelmann, Autozulieferer, Wedemark, steht - wie wir erst jetzt erfahren, in Insolvenz. Betroffen sind 400 Mitarbeiter.

 400

 21.04.2006 Felsenland-Parkett GmbH, Busenberg, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 4 Beschäftigte.

4

 21.04.2006 Coca Cola, Brause, Welt,  die in Deutschland agierende Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG wird nach Befürchtungen der Gewerkschaft NGG bis zu 3000 von 9700 Arbeitsplätzen abbauen.

3.000

 21.04.2006 VW, Fahrzeuge, Welt, die Süddeutsche meint, es seien in den sechs deutschen Werken nicht 20.000 sondern 40.000 Stellen überflüssig, das hat VW flugs dementiert, aber Herr Pischetsrieder hat erklärt, er wolle die Kosten des Konzerns um jährlich 10 Milliarden Euro senken. Das gibt uns erneut zu denken. 10 Milliarden Euro - wiederum nur die Hälfte davon in Deutschland gespart, und wiederum nur die Hälfte davon am Personal gespart - das bedeutet einen Stellenabbau um rund 62.500 Stellen. Unser altes Personalziel für VW in Deutschland steht seit dem 3. Mai 2004 bei 123.581 - die Sparziele des Vorstands lassen sich mit soviel Personal nicht erreichen. Wir melden den absehbaren Verlust von weiteren 10.000 VW-Jobs in Deutschland nach und setzen die neue Zielmarke für Ende 2008 auf 113.581.

weitere 10.000

 21.04.2006 Hapag-Lloyd, Schifffahrt, Hamburg, nach Übernahme der kanadisch-britischen CP Ships werden dort 2000 Stellen gestrichen. Heuschrecken sind halt international.

 Randnotiz

 19.04.2006 Stalplast GmbH, Metallbearbeitung, Ehingen, eine Insolvenz wie aus dem Bilderbuch, die Mitarbeiter sind ausgesperrt, drinnen arbeiten nahtlos die Arbeiter einer Firma des Gebäudeeigentümers weiter, und der Insolvenzverwalter steht ziemlich hilflos daneben. Betroffen sind 64 Mitarbeiter.

64

 19.04.2006 Autohaus Wollenschläger, Kelheim,  wurde an A.S. Automobile (Autoverleih Buchbinder, Österreich) verkauft. 64 von 164 Mitarbeitern bleiben dabei auf der Strecke.

64

 19.04.2006 Autohaus Adalbert Kümpel, St. Augustin, wurde per Ende März geschlossen. Die letzten 50 Arbeitsplätze sind verloren.

50

 19.04.2006 Dudenhöfer hat nachgerechnet - Zahlen die längst überholt sind.
Ferdinand Dudenhöffer, Leiter des Automobilforschungszentrums CAR an der FH Gelsenkirchen prognostiziert, in den nächsten zehn Jahren würde die deutsche Automobilindustrie weitere 100.000 Stellen abbauen und diese nach Osteuropa verlagern.
Nach Dudenhöfers Berechnungen gibt es in Deutschland derzeit noch 760.000 Jobs bei Automobilherstellern und Zulieferern.

aus Forschung
und Lehre

 19.04.2006 Klinikverbund Südwest, gestern meldeten wir den Zusammenschluss der Krankenhäuser Sindelfingen und Böblingen, heute wisssen wir, dass sich sechs Krankenhäuser mit 2000 Betten und 3.000 Beschäftigten zum Verbund zusammenschließen. Wir erhöhen unsere Schätzung daher von 100 auf 225.

 geschätzt
weitere 125

 18.04.2006 Gillette, Haarabschneider etc., Schwalbach, Vertriebsoptimierung und -zentralisierung soll den Wegfall von 200 Stellen in Kronberg und Schwalbach ermöglichen.

 200

 18.04.2006 VW, Fahrzeuge, Wolfsburg und anderswo, die Marke VW (nicht der Konzern, da gehört u.a. auch Audi dazu), will nun das alte Hartz'sche Arbeitsplatzrettungskonzept der Vier-Tage-Woche wieder kippen, weniger Menschen sollen länger arbeiten.
Damit sollen 20.000 Stellen vernichtet werden. Details werden wir in dieser Woche noch hören, doch ist dieser Stellenabbau nicht neu - und von uns längst gemeldet, siehe auch den nebenstehenden Link zu einer der früheren Eintragungen in dieser Statistik.

Es wird immer ernster.

Hier der Link zur Historie

 18.04.2006 Avaya-Tenovis, Kommunikationssysteme, baut in Deutschland 230 von 4.500 Mitarbeitern ab. Weitere 280 Arbeitsplätze sollen an zukünftige Partner übergehen. Wir vermuten, dass das ausländische Partner sein werden.

510

 18.04.2006 Krankenhäuser Sindelfingen und Böblingen, Gründung eines Klinikverbundes Südwest, die Fusion ist beschlossene Sache. Stellenabbau ist wahrscheinlich. Wir schätzen, dass rund 100 Stellen gestrichen werden.

geschätzt 100

 18.04.2005 RAG, Energie und Chemie, Deutschland, nicht nur den Kumpels der zügig aufgelassenen Steinkohlezechen geht es an die Jobs, auch in der Verwaltung des Konzernriesen sollen nun annähernd 2.000 Arbeitsplätze gestrichen werden. Mitbetroffen sind Mitarbeiter der Töchter Degussa, Steag und RAG Immobilien. Der Gewinn des Unternehmens soll dadurch um jährlich rund 250 Millionen Euro gesteigert werden. In 2005 wurden mit 100.000 Beschäftigten mehr als 20 Milliarden Euro umgesetzt. Das Gesamtergebnis wurde in diesem Zusammenhang nicht erwähnt, aber alleine der Gewinn der Steag lag 2005 schon bei 440 Millionen Euro.

 2.000

 13.04.2006 Girmes, Textilhersteller, die nach der Insolvenz 2003 im Jahre 2004 beschlossenen Maßnahmen laufen weiter. Neue Meldungen hierzu sind alte Meldungen.

Kalter Kaffee

 13.04.2006 ThyssenKrupp Steel, Stahl, Dortmund, die Produktion in Dortmund wird eingestellt. Einem Teil der Beschäftigten werden Jobs in Duisburg, Gelsenkirchen und Wolfsburg angeboten. Wer nicht mobil ist, muss selber kündigen. Wir schätzen, dass diese Aktion unter dem Strich in Deutschland rund 300 Jobs kostet.

geschätzt 300

 13.04.2006 Druckhaus Grossmann, Weiterstadt, wird geschlossen. 25 Mitarbeiter wurden entlassen.

25

 13.04.2006 Hangleiter, Bauunternehmen, Ravensburg, entlässt 70 von 77 Mitarbeitern.

70

 12.04.2006 DaimlerChrysler, Autobauer, Stuttgart, Herr Zetsche will bis 2008 mindestens 14 500 Stellen im Konzern abbauen.
Wir haben im Laufe der letzten Jahre mehrfach Stellenabbau bei DaimlerChrysler und der MercedesCarGroup angekündigt. Dieser ist in Teilen bereits eingetreten, in weiten Teilen steht er aber erst noch bevor. Insbesondere wollen wir daran erinnern, dass Zetsche-Vorgänger Schrempp Anfang Februar 2005 ein Programm zur Einsparung von jährlich 3 Milliarden Euro auf Kiel gelegt hat. Daraus haben wir den den absehbaren Abbau von 30.000 Arbeitsplätzen abgeleitet. In dieser Zahl ist auch die nun neuerlich erhöhte Ankündigung bereits erhalten.

Es gibt da übrigens noch einen schönen - schon etwas älteren Aufsatz - über die Einsparungen in der Automobilindustrie und die Folgen für die Gesamtwirtschaft.
Die Lohn-Preis-Spirale anklicken!

vielleicht halbmast - aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange.

 12.04.2006 Wilhelm Fessmann GmbH & Co. KG, Fleischwarenindustriezulieferer,  Winnenden, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 90 Mitarbeiter.

90

 12.04.2006 Frankfurter Sparkasse AG, FfM,  der Überschuß ist gewachsen, reicht dem Vorstand aber nicht, der deshalb ein strafferes Kostenmanagment angekündigt hat. Mit dem Ziel, künftig nicht mehr nur ein Sechstel des Landesbankgewinns (die Sparkasse ist HeLaBa-Tochter) sondern ein volles Drittel zu erwirtschaften. Das erfordert, den Sparkassengewinn zur verdoppeln, oder den Gewinn der Landesbank in den Keller zu fahren. Wir vermuten ersteres und gehend davon aus, dass etwa 70 Stellen abgebaut werden. Sozialverträglich und ohne betriebsbedingte Kündigungen, versteht sich.

geschätzt 70

 12.04.2006 Krankenhaus St. Martin, Rheinbach, die Notfallambulanz war einmal. 34 Mitarbeiter konnten durch die Schließung eingespart werden. Was macht es da, wenn Unfallopfer oder Infarktpatienten künftig ein bisschen länger unterwegs sind, bis sie versorgt werden können? Und im einem oder anderem Fall wird sich da noch mehr sparen lassen, wenn sich nämlich die Notwendigkeit der Versorgung des Patienten während des Transports von selbst erübrigt, und damit günstigstenfalls auch noch weiteren Transferleistungen (ALGI, ALGII, Krankentagegeld, Rente, Pflegekosten) entfallen. Entschuldigung, das ist sehr zynisch formuliert, aber man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der eine oder andere Verantwortliche seine Entscheidung nach genau diesen Kriterien fällt.

34

 12.04.2006 Dura, Teppichproduktion/Automobilzulieferer,Fulda,  im Zulieferbetrieb Duramotiv in Großenlüder geht es um 80 Stellen, in Fulda selbst um weitere 20. Die 100 Jobs sollen an die Endmontagestandorte der deutschen Automobilbauer verlagert werden, um den Transportkostenanteil zu senken. Das klingt, als sei es deutschlandweit arbeitsplatzneutral, wären da nicht so viele Endmontagewerke für ausländische Märkte im Ausland ...
Wir rechnen, dass die Hälfte der 100 Jobs definitiv abgebaut wird.

geschätzt 50

 11.04.2006 Spedition Heublein, Pressig, hat Insolvenz beantragt. Die Zahl der betroffenen Mitarbeiter wurde nicht bekannt.

?

 11.04.2006 General Electric, Elektrotechnik, Welt, verlagert Teile der Produktion von Neumünster nach Polen. Das kostet zwischen 60 und 70 Arbeitsplätze.

65

 11.04.2006 Läpple AG, Automobilzulieferer, Heilbronn, weiterer Abbau um 160 Stellen beschlossen, ganz offenbar über die bereits Anfang März gemeldeten Pläne hinaus.

 160

 11.04.2006 Unilever - Stellenabbau in Hamburg - bei uns seit Nov. 2005 gemeldet.

 aufgwärmt

 11.04.2006 ByPack Jörding, Mitnahmemöbel, Bielefeld, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 62 Mitarbeiter.

 62

 11.04.2006 Entsorgungsservice Kamenz (ESK), Kamenz, die 40 Mitarbeiter erhielten die Kündigung zum 30. August. Vorsorglich, falls die neue Ausschreibung nicht gewonnen wird. Nun ja, so ist das heute - man muss rechtzeitig kündigen, sonst hat man die Leute länger am Hals, als einem lieb ist.

Vorwarnung

 11.04.2006 Das Aus für die Sticks kostet viele Arbeitsplätze - diese Meldung ist von uns schon im November 2005 - nicht nur mit den Folgen für BTM in Lahr aufgenommen worden - insofern also "kalter Rauch"

kalter Kaffee

 11.04.2006 Behle, Spielwaren, Frankfurt, wird geschlossen. 20 Mitarbeiter verlieren den Job.

20

 07.04.2006 Krankenhaus Rheiderland,Weener, steht offenbar vor der Insolvenz, über einen Notfalltarifvertrag sollen die 150 Beschäftigten helfen, die Verluste auszugleichen.

Vorwarnung

 07.04.2006 Verein Erlebniswelt Bauen und Wohnen, Selbitz, hat Insolvenz beantragt. Bei der Gründung des Projekts waren mindestens 100 neue Arbeitsplätze versprochen worden.
Luftblase.

Schöne neue Arbeitsplätze

 07.04.2006 Liesegang Optoelectronics GmbH, Düsseldorf, als Ed Liesegang 2002 pleite ging, wurden die letzten 50 Mitarbeiter von der neuen GmbH übernommen. Nun hat auch diese Insolvenz beantragt. Neuere Mitarbeiterzahlen sind nicht verfügbar.

50

 07.04.2006 GBM Gleisbaumechanik, Mittenwalde, weitere 19 Mitarbeiter werden entlassen.

19

 07.04.2006 Homann, Feinkost, Dissen, plant den Abbau von 75 Stellen. Henderson Private Capital, der Hauptgesellschafter, ist mit dem Profit nicht zufrieden. Über weiteren Abbau wird noch nachgedacht.

vorerst 75

 07.04.2006 Gebrüder Pontiggia, Elzach, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 180 Mitarbeiter.

180

 06.04.2006 Samas, Büroeinrichtungen, Waldshut-Tiengen, das niederländische Unternehmen verlagert die Produktion. Bei MartinStoll in Waldshut-Tiengen werden 60 Arbeitsplätze entfallen.

 60

 06.04.2006 Heute sind alle Zahlen geschätzt.

Es entsteht der Eindruck, als sei der politische Wunsch geäußert worden, die Redaktionen mögen doch bitte keine negativen Zahlen vom Arbeitsmarkt mehr veröffentlichen.

Stattdessen werden nun wundervolle Erfolge gefeiert.
Die EU hat beschlossen, 10 Millionen neue Jobs zu schaffen, der neue Flughafen BBI soll mindestens 40.000 neue Jobs bringen, die Fußballweltmeisterschaft 60.000 usw., usw.
Die großen Zahlen angekündigter neuer Stellen wollen gar kein Ende mehr nehmen - aber dummerweiser wächst auch die Zahl derjenigen, die Arbeit haben und trotzdem nicht davon leben können.
Wir werden hier weiterhin schlicht darüber berichten, wie viele Arbeitsplätze vernichtet werden - auch wenn es schwieriger wird, an die Informationen zu kommen - und dann gelegentlich wieder einmal abgleichen - wie neulich schon mal: Artikel die Zahl des Tages vom 21. Februar 2006

 Propaganda

 06.04.2006 Bonniland, Kinderartikel, Oberhausen, in der Filiale Oberhausen des insolventen Unternehmens hat es 14 Kündigungen gegeben. Insgesamt hat Bonniland 16 Filialen, wir schätzen, dass insgesamt rund 100 Mitarbeiter betroffen sind.

geschätzt 100

 06.04.2006 Café am Stadtpark, Leichlingen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind schätzungsweise mindestens fünf Mitarbeiter - es gab sogar einen Pianisten.

geschätzt 5

 06.04.2006 Ev. Kirche, Seelenheil, Frankfurt / Main, durch eine Restrukturierung der Dekanate sollen Einsparungen möglich werden. Künftig soll es weniger Gemeindepädagogen, Küster, Hausmeister und Sekretärinnen geben. Übrig bleiben sollen in Frankfurt mit seinen 59 ev. Gemeinden nur 16 Gemeindepädagogen und 37 Stellen für Hausmeister / Küster / Gemeindebüros. Über den IST-Stand wurde nichts gesagt, so dass wir auch hier wieder schätzen müssen - und diese Schätzung ist dramatisch: Da bisher offenbar jede Gemeinde autark für die Erledigung ihrer Aufgaben sorgte, rechnen wir damit dass insgesamt rund 100 Stellen gestrichen wurden.

geschätzt 100

 06.04.2006 Klinikum Leverkusen, die Befürchtugnen, dass wegen ausbleibender städitscher Zuschüsse zur Deckung eines 5-Millionen-Loches 10 % der Belegschaft gehen müssen, sind von den Zahlen her gerechtfertigt, auch wenn noch nicht klar ist, ob und wie der Betrieb dann aufrecht erhalten werden soll.

geschätzt 160

 06.04.2006 Mönchengladbach, Kommune, um den Haushalt zu sanieren, müssen Stellen gestrichen werden. Der Fehlbetrag summiert sich in 2006 und 2007 auf über eine halbe Milliarde Euro - da werden die 3300 Beschäftigten um den Job bangen müssen. Weil selbst die geplante Anhebung der Grundsteuer mit 3,1 Mio Entlastung kaum mehr ist, als ein Tropfen auf den heißen Stein, müssten eigentlich mehr Mitarbeiter entlassen werden, als es derzeit gibt. Wir schätzen daher, dass es einen Abbau um mindestens 10 % geben wird, um wenigstens den guten Willen zu zeigen, beim nationalen Kaputtsparwettbewerb mitzuwirken.

geschätzt 330

 05.04.2006 Speck, Pumpen, Hilpoltstein, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 90 Mitarbeiter.

90

 05.04.2005 Wanne-Herner Eisenbahn und Hafen GmbH  (WHE), Herne, 25 von 200 Mitarbeitern sollen eingespart werden.

25

 05.04.2006 Papierfabrik Scheufelen, Lenningen,  der Abbau wird vollendet. Von rund 1000 Mitarbeitern in 2003 auf knapp unter 700 in 2007. Wir hatten bisher nur bis 730 gezählt, nun ist für 55 Mitarbeiter der Sozialplan verabschiedet. Davon melden wir noch 45 nach und sind damit auch knapp unter 700.

 45

 05.04.2006 Lanxess, Chemie, Leverkusen, Lanxess lobt sich selbst. Der Stellenabbau sie bisher schneller als geplant vorangekommen - und wird mit der dritten Sparrunde im Ausland fortgesetzt. Nütziche Information am Rande - Lanxess hat 18.300 Mitarbeiter, davon in Deutschland ca. 9.150. Davon sollen noch etwa 300 gehen, so dass das Ziel auf 8.850 steht. Das haben wir aber nach unserer Einschätzung bereits berücksichtigt.

 aufgewärmt

 05.04.2006 Varta Consumer Batteries (schöner deutscher Firmenname!), Strom per Chemie, Ellwangen, Dischingen, an beiden genannten Standorten werden je 120 Mitarbeiter weniger beschäftigt. Die Produktion wird teilweise nach China verlagert.

240

 05.04.2006 Computer Sciences Corp., US-IT-Konzern, will weltweit 5000 von 80.000 Stellen abbauen, die Mehrzahl davon in Europa - da trifft es sich gut, dass das "deutsche" Consulting-Unternehmen Ploenzke AG seit 2000 eine 100%ige CSC-Tochter ist - in Europa. Wir schätzen, dass etwa 500 Stellen in D entfallen werden. Vielleicht wird die echte Zahl ja irgendwann noch mal publik.

geschätzt 500

 04.04.2006 Autohaus Sum, Gutach, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 25 Mitarbeiter.

25

 04.04.2006 Hotel Paetau, Schönberg, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind die letzten 4 Mitarbeiter.

4

 04.04.2006 Ad. Wever GmbH & Co. KG, Textilhersteller, Bad Hersbruck, stellt den Betrieb per Ende Juni ein. Die 46 Mitarbeiter erhielten die Kündigung.

 46

 04.04.2006 Weber, Automobilzulieferer, Markdorf, entlässt 20 Mitarbeiter.

20

 04.04.2006 Eldisy GmbH, Automobilzulieferer, Gardelegen, will lohnintensive Produktion ins Ausland verlagern. Wie viele der 220 Mitarbeiter in Gardelegen deshalb den Job verlieren, ist noch unklar.

Vorwarnung

 04.04.2006 Malchin, Kommune, zu viele Menschen haben Arbeit. Das soll nun geändert werden. Was heute 61 Mitarbeiter der Stadtverwaltung leisten, sollen künftig 35 schaffen. Ob Malchin dann endlich genug Arbeitslose hat?

26

 03.04.2006 Ed. Züblin, Baukonzern, Stuttgart, die Fusionslawine donnnert zu Tal, nachdem bereits Teile von Strabag und Riepl übernommen sind, sollen jetzt die Dywidag und weitere Teile der Strabag übernommen werden. Das spart deutschlandweit 600 Arbeitsplätze.

 600

 03.04.2006 Sachsen, Neuland, Herr Milbradt, der AMD-Subventionsbeschaffer, hat festgestellt, dass der bis 2010 erforderliche Abbau von 6 441 Staatsdienern nicht ohne Kündigungen zu schaffen ist und bittet um Verständnis für erforderliche Kündigungen. Na das ist aber lieb!

Konkretisierung

 03.04.2006 Drebacher Fleischwaren GmbH, Drebach, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 114 Mitarbeiter.

 114

 03.04.2006 Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsen,  Verwaltungsstrukturreform soll jährlich bis zu fünf Millionen Euro einsparen. die bisherigen 514 Vollzeitstellen auf Gemeindeebene bis 2008 auf 401 Stellen zu reduzieren.

113

 03.04.2006 Föderation Evangelischer Kirchen Mitteldeutschlands, die Föderation umfasst eine Million Gläubige in Sachsen-Anhalt, Thüringen und einigen Regionen Sachsens und Brandenburgs. Bis 2012 sollen sieben Millionen Euro eingespart werden, u.a. durch den Zusammenschluss der Kirchenprovinz Sachsen und der Thüringer Landeskirche. So sollen 250 Stellen wegfallen können. Wir nehmen mal an, dass diese 250 und die 113 aus der Meldung direkt darüber getrennt gezählt werden müssen.

250

 03.04.2006 Krankenhaus Zerbst, Zerbst, alle Röntgenassistenten und alle OP-Schwestern erhielten die Kündigung. Spart 15 Arbeitsplätze.

15

 03.04.2006 Alcatel-Lucent, Telekommunikation, Welt, nach unserer ersten Vorankündigung können wir nun etwas präziser werden. Insgesamt sollen 10% aller Stellen entfallen. Weltweit also 8.800. In Deutschland sind 10% von 7.000 immerhin auch 700 - und da ist der Hochlohnlandsynergieverstärkungseffekt noch gar nicht berücksichtigt.

geschätzt 700

 31.03.2006 Bendzko Immobilien, Berlin, Willi Bendzko ist verschwundenn. Nachdem das Amtsgericht Charlottenburg für sechs seiner Firmen das Insolvenzverfahren eröffnet hatte. Wer Eigner welcher Fa. ist, ob Willi, oder sein Sohn Olav Bendzko, ist unklar. Auch der Rest des einstigen Imperiums scheint zu wackeln. Bendzko hat mit seinen Immobilienspekulationen ein Vermögen gemacht. Nun ist er ausgestiegen.

?

 31.03.2006 Minitextil, Bekleidungshandel, Aachen, die Filialen in Luckenwalde und Angermünde werden geschlossen. Das kostet 4 Arbeitslplätze.

4

 31.03.2006 Eisenwerk Hasenclever, Battenberg,  weiterer Personalabbau steht bevor. Der Abbau von 30 Mitarbeitern in den letzten 6 Monaten wird sich noch fortsetzen. Wir legen vorsichtshalber nur 30 weitere drauf.

30
+ geschätzt 30

 31.03.2006 Star-Tankstelle (Truck-Stop), Frechen, wird geschlossen. Die 15 Mitarbeiter haben die Kündigung bereits erhalten.

 15

 31.03.2006 Kverneland, Landmaschinen (ganz früher "Fahr"), Gottmadingen, das norwegische Unternehmen schließt das Werk in Gottmadingen. Dabei gehen 256 Arbeitsplätze verloren. 24 Mitarbeiter bleiben in einem Kompetenzzentrum, 60 dürfen zu einem Zulieferer wechseln, der künftig für Kverneland produziert

 256

 31.03.2006 Cham Textil, Taschinger Bergfeld, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind die letzten 18 Mitarbeiter. Das Debakel zeichnete sich allerdings schon letztes Jahr ab, als die Eigenproduktion aufgegeben wurde. Damals gab es noch 60 Mitarbeiter. Diese Zahl stellen wir heute in die Statistik ein.

 60

 31.03.2006

Kindertagesstätte Mullewapp, Bad Bramstedt, die Träger (Lebenshilfe + ev. Kirche) schließen 2 Gruppen sund entlassen Mitarbeiter. Das Haus in der Glückstädter Straße wird aufgegeben.

Weil Kinder so wichtig sind, spart der Kreis Segeberg.
Von Kinderärzten attestierte Behinderungen und Auffälligkeiten werden nicht mehr anerkannt, die Genehmigungsverfahren werden durch den Einsatz von "Hilfeplanern" verzögert. Der Kreis verlangt, dass zunächst Ergotherapie oder Sprachförderung verschrieben werden. Dafür müssten die Krankenkassen zahlen, erst danach ist der Kreis bereit, Eingliederungshilfen zu bewilligen.

Doch weil Kinder so wichtig sind, spart auch das Gesundheitsministerium
und bewegt die Ärzte dazu, Ergotherapie und ähnliches kaum noch zu verschreiben, weil sie sonst ihre Budgets nicht einhalten können.

Weil Kinder so wichtig sind, wurden in dieser einzigen Einrichtung bereits vier Arbeitsplätze gestrichen, und weitere werden folgen. Wie viele es bundesweite sind, die solchen Spielchen zum Opfer fallen, wagen wir gar nicht abzuschätzen.

Kann das vielleicht alles damit zu tun haben, dass in Deutschland nichts wichtiger ist, als Arbeit?

 4
+ geschätzt 4

 30.03.2006 Helba, Fensterbau, Baiergrün, hat Insolvenz beantragt. Die aufregende Story, wie es dazu gekommen ist, hat die Frankenpost aufgeschrieben. http://www.frankenpost.de/nachrichten/regional/frankenwald/resyart.phtm?id=942429 

?

 30.03.2006 Gentner-Kleidung, Backnang, steht in Insolvenz. Betroffen sind 17 Mitarbeiter.

17

 30.03.2006 Modehaus Langbein, Backnang, wird geschlossen. Betroffen sind 30 Mitarbeiter.

30

 30.03.2006 Herta GmbH,  Fleisch- und Wurstwaren, Herne, vor Gericht wird über die Folgen der Betriebsteilung gesprochen. Wenn letztlich auch keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden sollen - rund 60 Arbeitsplätze sind akut bedroht.

60

 30.03.2006 Zentrum für Soziale Psychiatrie, Friedrichsdorf, und das
Zentrum für Soziale Psychiatrie, Eltville,
haben eine "Verwaltungsgemeinschaft" beschlossen. Wir schätzen, dass das etwa 10 Arbeitsplätze kosten wird.

 geschätzt 10

 30.03.2006 Großbäckerei Wolgast, Wolgast, nach der Übernahme durch Schülke Ende Januar 2006 glaubten wir noch an den Weiterbetrieb mit einer um 100 auf 200 Mitarbeiter verminderter Belegschaft. Das war leichtgläubig.
Kaum zwei Monate später ist die Belegschaft auf 20 Köpfe geschrumpft und die endgültige Schließung verkündet. Wir haben 200 Jobs nachzumelden.

 weitere 200

 30.03.2006 Das Capital schrumpft.
Capital, Wirtschaftsblatt, Köln,
streicht 15 von 64 Jobs.

15

 29.03.2006 Karstadt-Quelle, Einzel- und Versandhandelsimperium, im Zusammenhang mit dem Verkauf der Warenhäuser an eine Fondsgesellschaft in den USA (Hier ein eigener Artikel dazu)
wird erklärt, dass nach dem Wegfall von weiteren rund 3000 Stellen der Personalabbau in diesem Jahr weit gehend abgeschlossen werde. Ende 2005 gabe es noch 68 190 Mitarbeiter - und damit hätten seit Beginn der Sanierung rund 25 000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen.
Wir hatten bei 20.000 aufgehört, mitzuzählen und müssen jetzt 5.000 bereits erledigte und 3.000 noch abzubauende Stellen in die Statistik einstellen.

8.000

 29.03.2006

Deutsche Bank, Geld, Welt,
wie groß war das Gezeter um jenen kleinen, nur knapp 2.000 Stellen großten Teil des Jobabbaus bei der Deutschen Bank, trotz aller Bemühungen, klar zu machen dass das Geldhaus seine inländische Belegschaft innerhalb weniger Jahre von 51.273 auf 25.410 halbiert hat. Wir haben das bereits vor über einem Jahr thematisiert: http://www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/14035Ackermann.html

Nun wird von der Financial Times erklärt: "Die Deutsche Bank verlegt in großem Stil Abwicklungstätigkeiten nach Indien". Wir nehmen das lediglich als Konkretisierung bereits gemeldeten Stellenabbaus - obwohl es sich durchaus auch um zusätzlichen Stellenabbau handeln könnte.

Konkretisierung

 29.03.2006 Pfeifer & Langen, Zucker, wieder soll ein Werk geschlossen werden. Elsdorf, Euskirchen oder Appeldorn sind im Gespräch. Das ist Folge der neuen EU-Zuckerrichtlinie, die zigtausende von Arbeitsplätzen in Deutschland vernichtet.

Konkretisierung

 29.03.2006 Alcatel-Lucent, Telekommunikation, Welt, die bevorstehende Fusion wird sich auch auf Deutschland auswirken, wo Alcatel derzeit 5.600, Lucent 1.400 Mitarbeiter beschäftigt. Die Überschneidungen in den Tätigkeitsgebieten können zum Abbau von Kapazitäten in Deutschland führen.

Vorwarnung

 29.03.2006 Ditis, IT-Systemhaus, Mergelstetten, hat 9 Mitarbeiter entlassen.  

9

 29.03.2006 Hofmeister Backstuben, Cottbus, haben Insolvenz beantragt. Betroffen sind neben der Produktion 127 Filialen mit rund 200 Mitarbeitern.

200

 28.03.2006

DuMont Literatur und Kunst Verlag, Verlag, Köln, der Chef Gottfried Honnefelder, der Literaturlektor Christian Döring, und wohl auch die Verantwortliche für das Kunstprogramm, Maria Platte, "verdunsten" aus dem Verlag. Über den Weggang weiterer wichtiger Mitarbeiter wird spekuliert, Autoren wenden sich ab - Erkenntnis eines Kommentators: Für den wirtschaftlichen Erfolg reicht es nicht aus, schöne und gute Bücher einfach nur auf den Markt zu bringen. Nun soll mit einem neuen, profitorientierterem Chef das Programm verkleinert, also auf wenige, mit aufwändiger Werbung gepuschte Titel eingedampft werden, denn: die bisher jährlich 50 - 60 neu vorgestellten Hardcover-Titel gingen "in ihrer Breite" unter.

Armes, aus rein ökonomischen Gründen auch geistig verarmendes Deutschland!

Ja, Geld zu machen, indem man Bücher macht, ist nicht mehr lukrativ- da wenden sich die Rahmabschöpfer naserümpfend ab. Bücher machen, um Bücher zu machen? Wieso denn, wenn man nichts davon hat, als Bücher?

Zum Beispiel, weil es Freude macht.

 Link zum
EWK-Verlag

 28.03.2006 ev. Kirchengemeinden, Seelenheil, Westerfilde, Bodelschwingh, Mengede und Nette fusionieren. Entlassungen soll es unter den 71 Mitarbeitern nach der Fusion zunächst nicht geben, aber langfristig müssen die Personalzahlen runter. Wir schätzen, dass es im Laufe der nächsten beiden Jahre mindestens 20 kirchliche Mitarbeiter treffen wird.

 geschätzt 20

 28.03.2006 RWE, E.ON, Energieversorger mit Milliardengewinnen, setzen ihre Mitarbeiter in Frühverrentungsprogrammen zu Lasten der Sozialkassen auf die Straße. RWE-Beschäftigte erhalten schon ab 51 Jahreneine gut dotierte Frührente, E.ON Mitarbeiter dürfen mit 55 gehen. Hier ein Artikel aus der Rheinischen Post

Gäbe es Reformen, die den Namen verdienen - könnte es solche Fehlentwicklungen nicht geben.

Konkretisierung

 28.03.2006 MTU Aero engines, Antriebsmaschinen für Flugzeuge, Dachau/Karlsfeld, nach dem Abbau von 200 Stellen in 2005 hat die MTU nun noch 6.746 Mitarbeiter - das ist die jüngste Meldung, die zugleich weiteren Stellenabbau ankündigt. Unsere letzte Zahl zu den Triebwerksbauern stammt aus dem November 2004 - damals hieß es, die Belegschaft solle bis Ende 2006 auf 7.000 heruntergefahren werden. Wir gratulieren dem Management zur Planübererfüllung - melden 254 nach und schätzen für den Rest des Jahres weitere 246 dazu.

weitere 254
aus 2005

+ geschätzt 246
für 2006

 27.03.2006 Corning, Glas, Glasfaserkabelfertigung, Neustadt b.Coburg, die Lichtwellenleiterfertigung wird abgezogen. 230 Mitarbeiter wechseln über eine Beschäftigungsgesellschaft in den leergefegten oberfränkischen Arbeitsmarkt.

 230

 27.03.2006 Wilhelm Hofmann GmbH & Co. KG, Möbelfabrik, Ahorn-Triebsdorf,  hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 90 Mitarbeiter.

 90

 27.03.2006 Autozentrum Luther, Autohändler, Coburg, hat Insolvenz beantragt, betroffen sind 40 Beschäftigte.

 40

 27.03.2006 Quelle.Contact, Call-Center, Pattburg, noch eine direkte Folge der Turbulenzen im Karstadt-Quelle-Konzern. Das Call-Center in Pattburg entlässt 150 von 638 Angestellten in Pattburg, In besseren Zeiten waren es bis zu 1.000.

 Konkretisierung

 27.03.2006 AWS, Achslagerwerk, Staßfurt, nach 35 Prozent Umsatzrückgang droht nun signifikanter Personalabbau. Wie viele? Fragezeichen! Wir schätzen, dass von den 245 mindestens 50 gehen müssen.

 geschätzt 50

 27.03.2006 Smart, Kleinwagen im DaimlerChrysler Konzern, der kleine Smart wird überleben, der Rückzug aus dem Viersitzer soll den Abbau von 300 Stellen bei der Netherlands Car B.V. (Nedcar), einer 100%-Tochter von Mitsubishi.

 nicht in D

 27.03.2006 Bayer schluckt Schering, Angela Merkel forderte, den Abbau von 6.000 Jobs ausschließlich im Ausland zu vollziehen, während Klaus Wowereit sich darauf beschränkte, ein größtmögliches Maß an Sicherheit für die Arbeitsplätze zu fordern. Wir warten ab.

 vorerst keine Nachmeldung

 24.03.2006 Schering & Merck - Wende im Übernahmekampf - Bayer ist angetreten, um Schering zu schlucken - ob das Arbeitsplätze sichert? Wenn Bayer doch deutlich mehr für die Übernahme hinlegen will, als Merck?

aktuell

 24.03.2006 Lachswehr, Restaurant, Lübeck, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 11 Mitarbeiter.

11

 24.03.2006 Sparkasse Bad Kissingen, bereits 2004 wurde beschlossen, 14 von 34 Filialen zu schließen und rund 90 von 440 Jobs zu streichen. Inzwischen sind 120 Arbeitsplätze vernichtet und erfahren haben wir davon nur, weil der Stellenabbau mit ziemlich fragwürdigen Methoden betrieben wurde.Hier der Link zum Bericht des Bayrischen Rundfunks:: http://www.br-online.de/bayern-heute/artikel/0603/23-sparkassebadkissingen/index.xml

120

 24.03.2006 Arnold Fleisch, Zerlegebetrieb, Wetzlar, 30 Festangestellte in Zwangsurlaub, auch die "Arnold Fleischhandel GmbH" und die "Vieh und Fleisch Gelsenkirchen" stehen in Turbulenzen, insgesamt ist der Verlust von rund 330 Arbeitsplätzen absehbar. Schuld sind interne Probleme und die Billigschlachtkonkurrenz.

330

 22.03.2006 Vodafone, (das war vor dem Übernahmeskandal Mannesmann), Düsseldorf, will Stellen abbauen. Acht Regionalgesellschaften sind zuviel, im technischen Bereich sind nach dem Abschluss des Netzausbaus viele Stellen überflüssig, wie viele der derzeit 9.300 Beschäftigten gehen müssen wird wohl erst im Mai beschlossen, dass es zu massiven Stellenstreichungen kommen wird, scheint aber schon festzustehen. Wir geben unsere Schätzung schon heute ab.

geschätzt 1.000

 22.03.2006 U-Boot-Sonderpostenmarkt, Naila, Hof, Selb steht in Insolvenz. Betroffen sind 21 Mitarbeiter. Achtung: Der Sonderpostenmarkt „U-Boot“ im Nailaer Gründerpark heißt nur so, gehört aber nicht zu dem insolventen Unternehmen.

21

 22.03.2006 Uetersen, Tornesch, Kommunen, gründen Verwaltungsgemeinschaft. Der angestrebte Personalabbau soll ohne Kündigungen über die Bühne gehen. Wieviel? Wir schätzen: 10

 geschätzt 10

 21.03.2006 SNT Deutschland, CallCenter-Betreiber, Tochter des niederländischen KPN-Konzerns, hat vier Standorte in Deutschland zuviel, 1000 Arbeitsplätze lassen sich einsparen, so sieht Ver.di die Situation. Alleine am Standort Pforzheim geht es um 300 Jobs, außerdem sind Limburg, Köln und Dietzenbach von der Schließung bedroht. Wir halten diese Entwicklung für höchst wahrscheinlich.

1.000

21.03.2006 Ergo, Erstversicherungskonzern, (Victoria, Hamburg-Mannheimer,D.A.S, DKV, Karstadt-Quelle-Versicherungen), die Kosten sollen bis 2008 um weitere 200 Millionen sinken. Die Hälfte davon beim Personal. Nach dem Abbau von 1.700 Angestellten in 2005 hat der Konzern nun noch 29.227 Beschäftigte.Auch die Zahl der hauptberuflichen Vertreter (das sind selbständige Handelsvertreter) der ErgoGruppe, zu der Victoria, Hamburg-Mannheimer, D.A.S., DKV und die KarstadtQuelle-Versicherungen gehören, sank um knapp 1.000 auf 21.300

Den allgemeinen Abbau im Versicherungsinnendienst haben wir bereits im November letzten Jahres berücksichtigt - das ist hier nur aufgewärmt. Den Abbau von Existenzen beim Außendienst wollen wir aber nachtragen.

 1.000

 21.03.2006 Bundesbank, weiterer Stellenabbau?

Ja, dass die Bundesbank anstrebt, auf unter 10.000 Mitarbeiter zu kommen, ist nichts Neues. Bei uns seit April 2005 gemeldet, aber im Zusammenhang mit der Überweisung des Bundesbankgewinns an Peer Steinbrück wird das von den Medien wieder einmal aufgewärmt.

kalter Kaffee

 20.03.2006 Sophienruh, Ausflugsgaststätte, Sophiental (Mittellandkanal), hat Insolvenz beantragt. Die Schiffe bleiben aus, die Gäste ebenfalls, Gruppen und Vereine kamen früher mit 100 Gästen - heute sind es weniger als die Hälfte, die Ausflugsdampfer aus Braunschweig legen in Sophiental nicht mehr an. Früher war es nicht ungewöhnlich, dass ein Gast zwei Stück Kuchen und zwei Kännchen Kaffee verzehrte, heute halten die Leute das Geld zusammen und halten sich stundenlang an einem Tässchen Tee fest.Arbeitsplätze gehen nicht mehr verloren. Der Abbau hat längst stattgefunden. eine typische Geschichte aus Deutschland -
in Quatschland (woher die Medien berichten) herrscht hingegen Wachstum, Freude und Eierkuchen,
 20.03.2006 Cordier, technische Papiere, Tapeten, Bad Dürkheim, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 289 Mitarbeiter.

 289

 20.03.2006 Bitburger, Brauereikonzern, Bitburg, will den Vertrieb straffen, das trifft rund 200 Mitarbeiter bei Bitburger, König, Licher, Köstritzer und Wernesgrüner.

200

 20.03.2006 HVB, italienische Bankfilialen in Deutschland, München, nun müssen die deutschen das italienische Computersystem übernehmen. Das spart 600 Stellen in Deutschland und ist Teil des großen Stellenabbauprogramms bei der HVB, über das wir längst berichteten.

Konkretisierung

 20.03.2006 Südthüringische IHK, Beitragssammelstelle für Pflichtmitglieder, baut 12 von 69 Mitarbeitern ab.

12

 20.03.2006 Sachsen, Bundesland Ost, Kürzungen bei der Polizei, Einstellungsstopp und Abbau der öffentlichen Arbeitsplätze auf 80.000 - Milbradts Pläne haben wir schon im Januar 2004 aufgenommen. Nun kommen sie nach gut einem Jahr wieder in die Blätter, weil sie wieder einmal bestätigt worden sind.

kalter Kaffee

 17.03.2006 Leistritz Produktionstechnik GmbH, Triebwerksschaufeln (mil.), Pleystein, es werden keine Tornados mehr gebaut. Der Eurofighter braucht weniger Schaufeln, und der wird in kleineren Stückzahlen gebaut. Also fallen in Pleystein 40 Jobs weg.

40

 17.03.2006 Stadtwerke Hannover, kommunaler Betrieb, in 2005 wurden, wie jetzt bekannt wurde, 126 Stellen abgebaut, von den noch vorhandenen 2.814 wollen weitere 350 bis 2010 entfallen.

476

 17.03.2006 Varta, Batterien, Dischingen, von 450 Arbeitsplätzen sollen bis zu 100 abgebaut werden.Varta gehört übrigens dem US-Konzern Spectrum Brands, der lässt Batterien lieber in China fertigen und die Dischinger Spezialisten als Nothelfer ins Reich der Mitte fliegen, wenn es dort Produktionsprobleme gibt - aber wenn die behoben sind, fliegen sie wohl endgültig.

100

 17.03.2006 Allianz, Geldanhäufer, München, Rekordgewinn von 4,4 Milliarden Euro in 2005 ist nicht genug. Damit es in diesem Jahr 4,9 Mrd. werden, müssen weitere stellen abgebaut werden. Wie viele?

Im September 2005, als die Restrukturierungspläne erstmals auf den Tisch kamen, haben wir die folgenden Überlegungen angestellt:

Allianz, Policen, München, nach der Vorwarnung vom 13.09. kann nun vermeldet werden, dass der Konzern den Versicherungsverkauf (außerhalb der Bankfilialen) in einer neuen, ausgegliederten Vertriebsgesellschaft konzentrieren will. . Insgesamt soll eine deutlich straffere und stärker zentralisierte Struktur im Inlandsgeschäft den Kundenservice verbessern und die Kosten senken. Wie viele der 40.000 Allianz-Jobs im Inland zur Verbesserung des Service und zur Senkung der Kosten gestrichen werden müssen, wurde nicht verraten. Wir schätzen: So wie sich das Konzept anhört, lassen sich damit leicht rund 3.000 Jobs abbauen.

Nun sind wir klüger geworden. Eine Einsparung von 500 Millionen Euro, die in diesem Geschäft nahezu ausschließlich aus Personalkosten geholt werden muss, denen noch dazu Aufwendungen für den Ausbau der IT-Infrastruktur entgegenstehen, lässt sich nicht mit dem Abbau von 3.000 Jobs bewerkstelligen. Wir verdoppeln auf 6.000 und melden 3.000 nach.

weitere 3.000

 17.03.2006 Rewe , Einzelhandelsriese, Köln, der Fall Heros soll bei Rewe einen Schaden von über 160 Millionen Euro erreicht haben. Deshalb werden etliche Stellen gestrichen werden müssen. Die Lager in Hattingen, Düsseldorf und Essen werden wohl geschlossen, das kostet die ersten 500 Jobs, Supermärkte, die unter den nun gesteigerten Gewinnerwartungen bleiben, sollen rigoros geschlossen werden, das könnte nochmals 500 Jobs treffen.
Dass es gleich mehrere tausen Stellen sein sollen, wie zu hören war, halten wir für übertrieben. Noch funktioniert Einzelhandel ganz ohne Personal nicht. Da müssen erst die RFID-Chips kommen, dann sind die Läden Tag und Nacht geöffnet. Jeder kann rein und raus spazieren, wie er will, was er mitnimmt, ob offen im Wagen oder geklaut unter dem Mantel wird ihm vom Konto abgebucht - und wenn er kein Geld auf dem Konto hat, oder vergessen hat, die Bank-Card einzustecken, dann wird er am Ausgang von automatischen Fallen isoliert und festgehalten, bis die Polizei kommt. Aber das Geld für diese Umrüstung, die technisch längst möglich und nahezu ausgereift ist, fehlt REWE derzeit.

 geschätzt
1.000

 16.03.2006 MS Wohnbau und MS Bauträger, Hemhofen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind neben dem Inhaber nur zwei Beschäftigte.

2

 16.03.2006 Taskia GmbH, Einzelhandel, Bamberg hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind rund 20 Mitarbeiter. Interessant dazu der Hintergrundbericht in der Regionalzeitung Fränkischer Tag

20

 16.03.2006 Schwabenmobil, Reisemobile, Dettingen/Teck, hat schon zum 30.12.2005 Insolvenz beantragt. Betroffen sind 7 Mitarbeiter.

7

 16.03.2006 Württembergische Leben, Württembergische Versicherung, Lebens- und Sachversicherungskonzern, Stutgart, nach der Übernahme der Karlsruher Versicherungen, die vorher bei der Münchner Rück angesiedelt waren, werden jetzt Synergien genutzt und Stellen abgebaut. 500 von 4.500 Mitarbeitern sollen abgebaut werden. Witzig die folgenden Ausführungen: Der Standort Stuttgart wird vom Personalabbau stärker betroffen sein, als der Standort Karlsruhe. In Karlsruhe will man von 1.500 auf 800 Stellen herunterfahren. Das sind 700, wenn Stuttgart so viel stärker betroffen ist, dass es lohnt, darüber zu reden, wären das mindestens weitere 800.
Wir wissen nicht so genau, wer da was verwechselt hat, und haben daher unser Archiv befragt und unter dem Datum 11.10.2005 die folgende Meldung gefunden:

Karlsruher Versicherungsgruppe, Lebens- und Sachversicherer, wird verkauft, von der Münchener Rück an den Stuttgarter Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W). Natürlich verspricht sich die W&W nicht nur Marktanteile und neue Adressbestände, sondern auch Synergieeffekte, laut wird getönt, es solle bis 2007 kein betriebsbedingten Kündigungen geben, der Standort Karlsruhe und die Marke Karlsruher sollten erhalten bleiben, doch die 30 Millionen, die jährlich gespart werden sollen, müssen irgendwo herkommen. Bisher hat die W&W 4.533 Mitarbeiter, nun kommen 2.578 Karlsruher dazu. Da kommen innerhalb von 2 Jahren alleine aus der natürlichen Fluktuation rund 200 frei werdende Stellen - und in 2007, wenn die Fusion im wesentlichen vollzogen ist, kann man sich von den dann als überflüssig erachteten Mitarbeitern trennen. Wir schätzen, dass diese Fusion insgesamt rund 750 Arbeitsplätze kostet.
Nur wird klar, die 4.500 Mitarbeiter, die als Ausgangszahl genannt werden, das sind nur die Stuttgarter. Und - von den ehemals 2.578 Karlsruhern sind offenbar bereits heute schon nur noch 1.500 vorhanden. Ziel sind 800 in Karlsruhe und 4000 in Stuttgart.

Stellenabbau insgesamt, vom Stand Oktober 2005 ausgehend: 2.311
Damals haben wir geschätzt, dass die Fusion 750 Jobs verschlingt. Nun haben wir 1.561 nachzumelden.

weitere 1.561

 16.03.2006 Haus Reineberg, ev. Bildungsstätte, Kreis Herford, die Belegschaft wird von 25 auf 16 Mitarbeiter vermindert.

9

 16.03.2006 Einrichtungshaus Mollen, Castrop-Rauxel, 21 von 80 Mitarbeitern werden entlassen.

 21

 16.03.2006 Handwerk, Deutschland, das Statistische Bundesamt meldet, die Zahl der Arbeitsplätze im Handwerk sei in 2005 gegenüber 2004 um 3,6 Prozent geschrumpft. Wir hatten zuletzt für 2005 einen Stellenabbau im Handwerk von 140.000 Stellen gemeldet. Nun werden wir nachdenklich: Laut Zentralverband des deutschen Handwerks beschäftigen 900.000 Betriebe derzeit rund 5 Millionen Handwerker. Wenn das 3,6 Prozent weniger sind, als 2004, dann waren es vorher 5.187.000 - wir runden ab und melden 45.000 nach.

die letzte Nachmeldung für den Stellen abbau im Handwerk 2005:

weitere 45.000

 16.03.2006 MAN Roland, Druckmaschinen, Augsburg, wird an die Allianz verkauft. Die wird den Laden wohln nicht behalten, sondern ihn bei nächster Gelegenheit weiterreichen, wie viele der 9.000 Jobs dabei auf der Strecke bleiben, ist noch nicht abzusehen. Offiziell heißt es noch, Arbeitsplätze sind nicht betroffen.
Doch es gibt weltweite Überkapazitäten im Druckmaschinenbau, weshalb der Mutterkonzern erklärt, er wolle sich jetzt auf wachstumsstarke Kernaktivitäten rund um Transport und Mobilität konzentrieren. Da wird der nächste Besitzer vermutlich aus den USA kommen, Know How abziehen und dann mit der Produktion nach Asien ziehen ...

Vorwarnung

 16.03.2006 Merck/Schering - nun liegen wir voll im Trend. Inzwischen heißt es dass 4.500 Jobs bei Schering überflüssig sind, über die Hälfte im Ausland - und damit scheint sich unsere bisherige Schätzung von 2000 in Deutschland zu stablisieren.

Konkretisierung

 16.03.2006 DuPont, US-Chemiekonzern, schließt vier Standorte in Europa.Insgesamt werden damit 1500 Stellen abgebaut. In Deutschland trifft es 60 Mitarbeiter in einem Labor in Helmstedt.

60

 15.03.2006 Joh. Schmidt GmbH & Co. KG, Kartonfabrik, Höxter, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 74 Mitarbeiter.

 74

 15.03.2006 Papierfabrik Salach, aus dem Konzern Robert Cordier AG, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind die letzten 240 Mitarbeiter.

240

 15.03.2006 Evangelische Kirche Kassel, Seelenheil, in diesem Jahr fehlen fast 600,000 Euro im Haushalt. Der Ausweg: Personalkosten senken! 834 Beschäftigte kosten derzeit 8,7 Millionen Euro - da werden mittelfristig 50 Stellen unbesetzt bleiben.

geschätzt 50

 15.03.2006 Einkaufsmarkt Spörl, Bad Steben, hat Insolvenz beantragt.  Betroffen sind 18 Mitarbeiter.

18

 15.03.2006

Schering, Pharmazie, Berlin, die im Übernahmeverfahren durch Merck inzwischen verbreiteten Personaleinsparungszahlen, die von der erwarteten Einsparsumme von 500 Millionen aus berechnet werden, liegen in der Spitze inzwischen bei haarsträubenden 7.500 Mitarbeitern. Dass den Meinungsmachern dabei wurstegal ist, dass Merck nach der Übernahme damit 1.500 Stellen mehr abbauen müsste, als Schering hat, ist bezeichnend für die konfuse Situation.

Wir haben gestern mit der vorsichtigen Schätzung von 1.000 voraussichtlich verlorenen Stellen vielleicht aber doch noch zu tief gegriffen - und legen heute weitere 1.000 nach.

 geschätzt
weitere 1,000

 15.03.2006 Technologie- und Medienzentrum (TMZ), Erfurt, hat Insolvenz beantragt. Das ist aber nur ein geringer Schaden, denn die 40 Firmen, die im TMZ angesiedelt sind, sind davon zunächst nicht berührt - das TMZ wird privatisiert werden, dann steigen die Mieten - und wer das aushält, überlebt. Betroffen sind derzeit allenfalls ein Geschäftsführer und seine Sekretärin.

geschätzt 2

 14.03.2006 KaGaWa Güstrow, Kabel, Gasrohr, Wassertechnik Güstrow, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 38 Mitarbeiter.

38

 14.03.2006 MEK Loddenkemper Küchen GmbH, Güstrow, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 85 Mitarbeiter.

85

 14.03.2006 Schering, Pharma, Berlin, wird aller Voraussicht nach vom Konkurrenten Merck gefressen. Der siegessichere Merck-Vorstand schwadroniert bereits von Synergieeffekten, 6.000 Jobs gibt es derzeit bei Schering in Berlin, wo Schering noch forscht, produziert, verwaltet und vertreibt. Ob die Forschung in Berlin bleibt, oder nach Darmstadt wandert, ob die Produktion in Berlin bleibt, oder nach Asien ausgelagert wird, ob es noch einen eigenen Schering-Vertrieb braucht, oder ob das von Darmstadt aus mitgeleistet wird, wie auch viele Verwaltungsaufgaben? Es gibt viele Fragezeichen - und eine Antwort. Die Fusion soll und muss die Gewinne stark erhöhen. Das geht nur, wenn möglichst viel Personal abgebaut weren kann. Wir setzen absehbar 1.000 verlorene Pharma-Jobs in die Statitstik und hoffen, dass die Realität diese Zahl nicht weit überholen wird.

 geschätzt 1.000

 14.03.2006 Ferromatik Milacron, Malterdingen, streicht 200 von 500 Jobs, weil es die US Mutter so will.

200

 14.03.2006 BP und Aral, Benzinverkäufer, wollen 500 Stellen in der Verwaltung abbauen um 150 Millionen Euro zusätzlichen Gewinn generieren zu können. Dazu werden 500 Stellen bei weitem nicht ausreichen, wir können also auf Nachmeldugnen gespannt sein.

 500

 14.03.2006 Postbank, Geld, die Bausparkassentochter BHW soll zur Ader gelassen werden, um die hochgesteckten Profitziele zu erreichen. Über den Umfang herrscht immer noch Stillschweigen, wir haben den voraussichtlichen Stellenabbau schon im Herbst letzten Jahres mit rund 2.500 Stellen in beiden Häusern in die Statistik eingestellt.

aufgewärmt

 10.03.2006 Tex-Rent,Wäscherei, Rostock, steht in Insolvenz. Betroffen sind 310 Mitarbeiter.

 310

 10.03.2006 Gartenbau Werder GmbH,  Gewächshauswirtschaften in Wollup, Letschin und Eiche, alle vier Gewächshausbetriebe waren mit der Werder Frucht Vermarktungsgesellschaft verbunden und haben nun Insolvenz beantragt. Betroffen sind 65 Mitarbeiter

65

 10.03.2006 Delta Schuhfabriken Vertriebs GmbH, Pirmasens, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind die letzten 30 Mitarbeiter.

 30

 10.03.2006 Epson, Drucker, wird in Europa 170 Stellen streichen, weniger als 20 davon in Deutschland.

 19

 10.03.2006 Bergbauszulieferer
war am Mittwoch noch davon die Rede, dass 15.000 Jobs bei den Bergbauzulieferern verloren gehen, hat DSK-Chef Bernd Tönjes nun vor dem Düsseldorfer Landtag erklärt, bei 1 200 Zulieferern seien 20 000 Arbeitsplätze bedroht. Wir müssen also nachmelden.

 weitere 5.000

 10.03.2006 Läpple, Autozulieferer, Heilbronn, im Januar waren es noch 200, jetzt wackeln 370 Jobs. Im einzelnen: von 1.500 Stellen in Heilbronn sollen im Werkzeugbau heuer noch 220 durch betriebsbedingte Kündigungen abgebaut werden. In der Blechteilefertigung entfallen 30, im kaufmännischen Bereich 26 Arbeitsplätze. Transport und Logistik mit 80 Stellen soll ausgelagert werden und wenn die Steinkühler-Pause fällt, spart das weitere 17 Jobs. Wir haben auch hier nachzumelden.

 weitere 170

 09.03.2006 ABX Logistics, Transportdienstleister, Regensburg, die Filiale im Regensburger Hafen mit 54 Mitarbeitern wird geschlossen.

54

 09.03.2006 Nordland Papier GmbH, Dörpen, Tochter der finnischen UPM, wird bis 2008 200 Stellen abbauen.

200

 09.03.2006 Maxdata, Computer, Marl, streicht 300 von 1.200 Stellen.

 300

 08.03.2006 Spedition Krebs, Pirmasens, steht in Insolvenz. Die Zahl der Mitarbeiter ist nicht bekannt, nur - dass der Insolvenzhverwalter 7 Leuten, die er zufällig angetroffen hat, die Papiere überreichte.

mindestens 7

 08.03.2006 Sitzmann-Raab, Busunternehmen, Forchheim, hat Insolvenz beatragt. Mitarbeiterzahlen wurden nicht genannt.

 ?

 08.03.2006 CarboTech, Aktivkoks, Rauxel, hat die Produktion eingestellt. Betroffen sind 27 Mitarbeiter.

27

 08.03.2006 Elbe-Team Warenhandels- und Dienstleistungs GmbH, Versandhandel, Dresden, hat Insolvenz beantragt.  Betroffen sind 140 Mitarbeiter.

140

 08.03.2006 Kroschu, Kabelkonfektionierung, Gaden, verlagert 60 Jobs nach Slowenien.

60

 08.03.2006 LTU, künftiger Billigflieger, der neue Eigner Wöhrl verlangt 55 Millionen Ergebnisverbesserung, sonst will er den Laden dicht machen. 15 Millionen sollen von den 2,700 Mitarbeitern durch Lohnverzicht, weitere 15 Millionen aus Synergien mit der dba kommen. Das sind jeweils geschätzt 350 Jobs - die dafür geopfert werden müssen.

geschätzt 700

 08.03.2006

Bergbau-Zulieferer, das Einkaufsvolumen der Deutschen Steinkohle (DSK) die nach Streichung der Subventionen radikal schrumpft, wird zunächst um die Hälfte (das ist eine Milliarde) zurückgehen. Mehr als drei Viertel des wegfallenden Auftragsvolumens betrifft Unternehmen in NRW. Die DSK sieht rund 15 000 Arbeitsplätze bei Bergbau-Zulieferern gefährdet und 1200 Zulieferbetriebe von der Pleite bedroht. Zu den 15.000 Jobs gehören auch 1.500 Bergbau-Jobs bei HDH, die wir bereits im Dezember mit aufgenommen hatten. Wenn also weitere 13.500 Jobs wegfallen - der Großteil davon bei 1.200 Firmen, die aufgeben müssen, werden wir von jedem Einzelfall kaum etwas in der Zeitung lesen - wir haben uns daher entschieden, die 13.500 heute pauschal zu melden.

Allerdings wollen wir noch darauf hinweisen, dass die zweite Hälfte des Bergbaubeschaffungsvolumens ebenfalls nicht sicher ist.

13.500

 07.03.2006 Opel, die Kostenschlacht um Bochum,
- Gleichberechtigte Verhandlung zwischen Tarifpartnern auf gleicher Augenhöhe -
20% Lohnverzicht werden derzeit zur Bedingung gemacht, wenn der neue Astra nach Bochum kommen soll ....

Randnotiz

 07.03.2006 SPD Sachsen, Bardei, Dresden, auch die Genossen müssen sparen - die Vollzeitstellen in der Landeszentrale werden von 22,5 auf 15,5 zusammengestrichen.

7

 07.03.2006 AMB Generali, Versicherungsmulti, der Stellenabbau geht munter weiter. Bis zu 1.000 Stellen sollen in Deutschland (zusätzlich zu den mehr als 2000 aus den len letzten 3 Jahren) abgebaut werden.

 1.000

 06.03.2006 HDH - drohende Insolvenz des Baukonzerns - auch die war schon lange absehbar und ist von uns bereits MitteDezember 2005 in die Statistik aufgenommen worden.

 bereits erfasst

 06.03.2006 Römerkastell, Seniorenresidenz, Köngen, Geschäftsführerin steht unter Verdacht auf Insolvenzverschleppung, zum 31.3. wird das Haus geschlossen. Betroffen sind mehrere ? Mitarbeiter.

 ?

 06.03.2006 Ruch Novaplast, Kunststoffverarbeitung, Oberkirch, baut 11 Stellen ab.

11

 06.03.2006 Ford, Automobile, Köln/Saarlouis, zur Standortsicherung will Ford bis 2011 auf betriebsbedingte Kündigungen verzichten. Allerdings müssen Kosteneinsparungen von 200 Millionen Dollar erreicht werden, u.a., dadurch, das Tariferhöhungen nicht (vollständig) an die Mitarbeiter weitergegeben werden. Noch sind - heißt es in der Meldung - in Köln 18.500 Fordwerker beschäftigt und in Saarlouis 6.400 - insgesamt also 24.900

Dazu ist anzumerken
a) nach Ankündigungen aus November 05 und Januar 06 steht die Zielgröße für die Belegschaft auf 24.300
b) innerhalb von fünf Jahren bringt die natürliche Fluktuation (vor allem wenn man mit Abfindungen, Altersteilzeit und anderen Mitteln nachhilft) die Möglichkeit, sich jährlich von mindestens 4 Prozent der Belegschaft zu trennen. Das bedeutet, dass es in Köln und Saalouis in 2011 höchstens noch 20.300 Fordwerker geben wird - gegenüber der bisher von uns gemeldeten Planzahl eine Differenz von 4.000 - und die passt auch ganz gut zu der geforderten Einsparung. Dieser Abbau wird - in Anbetracht der schwierigen Lage der Automobilindustrie weltweit - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eintreten.

 4.000

 06.03.2006 Amt Gadebusch, Kommune, der Stellenplan soll zur Kosteneinsparung um mindestens sechs bis acht Stellen gekürzt werden.

7

 06.03.2006 Oberbergischer Kreis, Landkreis,  hat seit 2003 30 Stellen abgebaut. Die haben wir noch zu melden.

 30

 03.03.2006 VKG, Einkaufsverband, Pforzheim, hat Insolvenz beantragt. Nachdem zwei Drittel der Mitarbeiter bereits entlassen wurden (das haben wir nachzumelden) sind nun die letzten 35 betroffen.

105

 03.03.2006 Tech-Data, IT-Gerätschaften, Lagerstandort Moers, ein neues Lager in Tschechien macht 75 von 190 Arbeitsplätzen in Moers überflüssig.

75

 02.03.2006 Wilhelm Haacke GmbH & Co. KG, Fachhändler, Iserlohn, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 10 Mitarbeiter.

 10

 02.03.2006

Voll Bock auf Null-Euro-Jobs
50.000 Menschen bewerben sich darum, vom 9. Juni bis 9. Juli 2006 als unbezahlte dienstbare Geister den Reingewinn der FIFA steigern zu dürfen. Nur 15.000 davon werden gebraucht - und Theo Zwanziger ist begeistert, dass es Angebote aus der ganzen Welt gibt. Tausende Bewerbungsgespräche wurden bereits geführt - und in zwei Wochen erfahren die "Gewinner", dass sie antreten dürfen.

Da sollten sich die Gewerkschaften ein Beispiel dran nehmen.

 beispielhaft

 02.03.2006 Amcor, Verpackungen, Hochheim, wird geschlossen. 133 Mitarbeiter verlieren den Arbeitsplatz.

133

 02.03.2006 Forum, Veranstaltungszentrum, Chemnitz, die acht Beschäftigten der Betreibergesellschaft wurden entlassen.

8

 02.03.2006 Berliner Verlag, Hamburger Morgenpost, die Finanzinvestoren Veronis Stuhler Stevenson und Mecom, machen offenbar Ernst. Die Belegschaften demonstrieren gegen drohende Entlassungen. Aus anfänglich 750 beim Berliner Verlag sind inzwischen übrigens "rund 700" geworden. 12 der 126 Mitarbeiter der Hamburger Morgenpost wurde nahegelegt, sich anderweitig umzusehen. Wir hatten seinerzeit "mindestens 100" angekündigt und rechnen damit, dass dieses Ziel bald erreicht, wenn nicht gar übertroffen wird.

Konkretisierung

 02.03.2006 Opel, Automobile, Standort Bochum, in Bochum sind - 12 Monate nach Verkündung des Sanierungsplans bereits 2200 Beschäftigte abgebaut. Weitere 800 sollen folgen. Doch diese Maßnahmen, die 12.000 Stellen in Europa, 10.000 davon in Deutschland kosten sollten, reichen der GM-Mutter offenbar nicht aus. Nun soll doch ein Werk in Europa komplett geschlossen werden. Das ist deutlich mehr, als Abbau einer Astra-Schicht - der sowieso seit Wochen befürchtet wird.

verschärfte Vorwarnung

 02.03.2006 Zapf, Spielwaren, Rödental, muss weitere Stellen abbauen. 80 der noch verbliebenen 408 Jobs gehen verloren, 26 in Deutschland.

26

 01.03.2006 Schneider Fensterbau, Kirn, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 10 Mitarbeiter.

10

 01.03.2006 Coca-Cola Erfrischungsgetränke (CCE), Brause-Abfüllung, Hamburg, Pfand für Einwegflaschen - der Untergang der Mehrwegflasche? Die Gewerkschaft NGG sieht das bei der CCE kommen. Weil das Pfandsystem zum 1. Mai geändert wird, wird Coca-Cola massiv in die Einwegflaschen-Abfüllung umsteigen. Außerdem soll. durch die Fusion der deutschen Cola-Abfüller weiterer Stellenabbau möglich werden, so dass insgesamt 3.000 von 9.000 Arbeitsplätzen auf der Kippe stehen.

3.000

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.12.2005 bis 28.02.2006

198.631

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.10.2005 bis 30.11.2005

 362.963

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.07.2005 bis 30.09.2005

189.709

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.04.2005 bis 30.06.2005

268.025

 ARCHIV  Ankündigungen vom 01.01.2005 bis 31.03.2005

175.122

 ARCHIV Ankündigungen vom 1.11.2004 bis 31.12.2004

95.013

 ARCHIV Ankündigungen vom 1.10.2004 bis 31.10.2004

187.591

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.08.2004 bis 30.09.2004

 89.811

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.06.2004 bis 31.07.2004

107.316

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.04.2004 bis 31.05.2004

141.010

 ARCHIV Ankündigungen vom 20.02.2004 bis 31.03.2004

117.773

 ARCHIV Ankündigungen vom 20.01.2004 bis 19.02.2004

83.225

 ARCHIV Ankündigungen vom 9.12.2003 bis 18.01.2004

50.140

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.11.2003 bis 08.12.2003

 297.121

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.10.2003 bis
31.10.2003

 160.789

 ARCHIV Ankündigungen vom 03.07.2003 bis 30.09.2003

 155.971

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.04.2003 bis
27.06.2003

Brutto 91.279
(netto nach Korrektur 82.279
)

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.02.2003 bis 31.03.2003

3 6.503

 ARCHIV Ankündigungen vom 11.12.2002 bis 31.1.2003

 93.006

ARCHIV Ankündigungen vom 31.10. bis 10.12.2002

440.062

 ARCHIV Ankündigungen vom 11. bis 30.10.2002

102.573

 ARCHIV Ankündigungen vom 2. bis 10.10.2002
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 95.235

410148