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Arbeitsplatzvernichtung in Deutschland
Insolvenzen, angekündigter und absehbarer Stellenabbau seit 02.10.2002
In der Liste werden - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - ausschließlich öffentlich zugängliche Informationen aus den Medien erfaßt und ausge- wertet. Für die Richtigkeit der Angaben und für eventuelle Abweichungen vom tatsächlich eintretenden Ausmaß der Arbeitsplatzvernichtung kann keine Gewähr übernommen werden, jegliche Haftung für Schäden, die evtl. aus der Nutzung dieser Informationen entstehen, wird ausgeschlossen. copyright: Egon W. Kreutzer
01.12.2005 bis 28.02.2006

Archiv vom 1.12.2005 bis 28.2.2006 - 90 Tage

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198.631

 27.02.2006 Pommersche Fleischwaren Anklam GmbH, Anklam, die Schweineschlachtung wird aufgegeben, so will es der holländische VION-Konzern. 50 direkte Mitarbeiter, einige Amtstierärzte und 50 Mitarbeiter von Dienstleistern auf dem Gelände verlieren den Job.

102

 27.02.2006 Zuckerfabrik, Anklam, ebenfalls in Anklam sind die 165 Arbeitsplätze der Zuckerfabrik gefährdet - das haben wir aber in Würdigung der EU-Zuckerrichtlinie schon pauschal berücksichtigt.

Konkretisierung

 27.02.2006 Forac GmbH, Feingebäck, Neuruppin,  hat (schon am 5. Januar) Insolvenz beantragt. Die letzten fest angestellten Mitarbeiter waren schon Monate vorher entlassen.

?

 27.02.2006 Ocean-Park, Scharbeutz, hat Insolvenz beantragt.

 ?

 27.02.2006 Bonsai-Zentrum, Heidelberg,  wurde geschlossen, um die Insolvenz zu vermeiden.

?

 27.02.2006 Witten, Kommune, die Gemeindeprüfungsanstalt NRW schlägt der Stadt die Streichung von 300 Stellen vor - und das wird die Gemeinde wohl umsetzen müssen.

300

 27.02.2006 Ostsee-Zeitung, Rostock, mit der Inbetriebnahme einer neuen Druckmaschine sollen viele der 41 Drucker und Helfer entlassen werden. Wir schätzen: 30

geschätzt 30

 27.02.2006 Electrolux, Hausgerätewerk, Rothenburg, nach dem Werk in Nürnberg geht nun auch der Electrolux-Standort in Rothenburg den Bach hinunter. Das neue Werk für Herde und Kochmulden in Polen wird nächstes Jahr in Betrieb gehen. 1.300 Jobs in Deutschland sind verloren.

1.300

 27.02.2006 Gardinen-Eckardt, Kulmbach, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 100 Arbeitsplätze. Der Insolvenzverwalter macht berechtigte Hoffnung auf den Erhalt von 70 Jobs.

 30

 27.02.2006 InBev, weltgrößter Brauereikonzern, Belgien-Brasilien,in Deutschland: Gilde Hasseröder, Beck‘s, Spaten, Franziskaner, Löwenbräu, Diebels, Dinckelacker, Schwabenbräu, wird bis zur Jahresmitte rund 180 Jobs in Deutschland abbauen. Bei Gilde wurden seit der Übernahme bereits 100 Stellen gestrichen, die wir noch nachzutragen haben.

180

 24.02.2006 Bente Spezialtransporte, Spedition, Peine, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 35 Mitarbeiter in Peine und 65 in Berlin.

100

 24.02.2006 Immobilienfonds CAM, CAM Grundstücksverwaltung GmbH & Co KG, der geschlossene Immobilienfonds hat Insolvenz beantragt. Davon dürften kaum mehr als fünf Mitarbeiter betroffen sein.

geschätzt 5

 24.02.2006 Rheingau-Taunus, Landkreis, baut 34 von 570 Stellen ab.

34

 22.02.2006 Hermann Langbein GmbH, Modehaus, Backnang, steht in Insolvenz. Betroffen sind 30 Mitarbeiter.

30

 22.02.2006 OP-Zentrum, ambulante Chirurgie, Opladen, wird geschlossen. Betroffen sind mehr als 20 Mitarbeiter.

21

 22.02.2006 Piusheim, kath. Jugendfürsorge, Baiern (Ortschaft), wird in Teilbereichen geschlossen. Gekündigte Beschäftigte sollen bevorzugt in anderen Bereichen der Katholischen Jugendfürsorge eingestellt werden - doch es gibt keine allzugroße Fluktuation mehr.Wir schätzen, dass es etwa 50 der 2000 Beschäftigten der Jugendfürsorge trifft.

 geschätzt 50

 22.02.2006 Creku Kunststoff Handel GmbH, Bonn, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 8 Mitarbeiter.

8

 22.02.2006 Corus Aluminium Profiltechnik Bonn GmbH, Bonn, 106 von 390 Stellen sollen entfallen.

106

 22.02.2006 Beiersdorf, Salben und Pflaster, Hamburg, das Sparprogramm wird in Teilen Konkret. Nun wird die Pflasterproduktion nach Spanien ausgelagert.

Konkretisierung

 22.02.2006 Hermann Stumpp, Bauunternehmen, Stuttgart, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind rund 100 Mitarbeiter.

100

 22.02.2006 Heros, Geld- und Werttransporte. Die Zahl der Heros-Mitarbeiter hat sich über Nach von 3000 auf 4000 erhöht. Wir tragen 1.000 von der Insolvenz betroffene Mitarbeiter nach.  

weitere 1.000

 22.02.2006 Schoedel, Textilhersteller, Münchberg, verlagert 100 seiner 200 Arbeitsplätze nach Tschechien  

100

 22.02.2006 Wal-Mart, US-Einzelhandelskette, will Filialen in Sigmaringen, Düsseldorf-Reisholzs und Mühldorf (Bayern) schließen. In Sigmaringen trifft das etwa 70 Mitarbeiter - hochgerechnet auf alle drei Standorte schätzen wir vorsichtig auf 170.
Insgesamt beschäftigt Wal-Mart in Deutschland rund 12.000 Mitarbeiter.

 geschätzt 170

 22.02.2006 Acherberg Service GmbH, Medienbeobachtung, Berlin, hat 92 Beschäftigte entlassen und durch 60 billigere Mitarbeiter in Frankfurt/Oder ersetzt. Netto-Abbau in D: 32 Für den Aufbau der 60 Stellen in Frankfurt/Oder sind beim Land Brandenburg Fördermittel beantragt - die 92 Entlassenen in Berlin durften ihrerseits Arbeitslosengeld beantragen.

32

  Zur Gesamtzahl von 35.919 am 21. Februar vernichteten Jobs gibt es einen ausführlichen Kommentar,    
 21.02.2006 Amro Industrieanlagenbau GmbH, Hauptsitz im österreischischen Ried, hat Insolvenz beantragt. Betroffen davon ist auch die  Amro Industrieanlagenbau GmbH Passau. Mitarbeiterzahlen werden nicht genannt. Wir schätzen für Passau mindestens 75.

 geschätzt 75

 21.02.2006 Ulrich Logistik GmbH, Spedition, Völpke, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 43 Mitarbeiter.

43

 21.02.2006 Bethesda-Krankenhaus, Borbeck, wird in vier Monaten geschlossen. Betroffen sind 400 Mitarbeiter.  

400

 21.02.2006 Fagro, Press- und Stanzwerk, Groß-Gerau, nun ist ganz Schluss. Als wir am 18.11.2004 von der Insolvenz berichteten, meldeten wir nur 226 verlorene Jobs. Nun sind es 420. Wir haben 194 nachzumelden.

weitere 194

 21.02.2006 Peer Steinbrück, Sparminister, Berlin, will den Haushalt sanieren. Das ist zwar technisch vollkommen unmöglich, aber der feste Glaube soll ja bekanntlich Berge versetzen. So glaubt Steinbrück, die Lage der Republik dadurch verbessern zu können, dass er zu Gunsten der abenteuerlichen Mastricht Kriterien die Bundeszuschüsse für den öffentlichen Nahverkehr der Länder um 2,3 Milliarden Euro kürzen muss. Gewerkschaften und Länder erwarten als Folge den Verlust von mehr als 10 000 Jobs im Personennahverkehr, in der Bahnindustrie und im Verkehrswegebau . Das Ministerium gibt das - wenn auch in geschraubten Formulierungen - durchaus zu: "Infolge der Änderung des Regionalisierungsgesetzes können Belastungen für Wirtschaftsunternehmen oder Auswirkungen auf die Einzelpreise und das Preisniveau (...) nicht ausgeschlossen werden." Und der Verkehrsexperte der Grünen stellt fest: "Das passt fatal zu den bei der Bahn geplanten Stilllegungen von Strecken."

Am 29.11.2005 hatten wir zum gleichen Thema etwas vorsichtigere 8.500 Stellenverluste gemeldet. Nun legen wir 1.500 nach.

weitere 1.500

 21.02.2006 Schreiber und Keilwerth, Instrumentenbau, Nauheim, wird geschlossen. Von den 88 Mitarbeitern verlieren den 59 Arbeitsplatz sofort. Die 29 Beschäftigten aus Vertrieb und Verwaltung sollen bleiben. Wir rechnen damit, dass das nicht lange gelten wird. Warten aber noch ab.

59

 21.02.2006 MAT, Möbelwerk, Stadtroda, wird geschlossen. 118 Mitarbeiter verlieren den Arbeitsplatz.

118

 21.02.2006 Autoform, Automobilzulieferer, Elsendorf, Prinzip Zitronenpresse: ausquetschen und wegwerfen, jahrelang galt bei Autoform der Samstag als Regelarbeitszeit, 50000 Stunden hat die Belegschaft unentgeltlich arbeiten dürfen (das ist Schwarzarbeit!), und nun wird doch geschlossen. 200 Leute stehen in Kürze auf der Straße.

200

 21.02.2006 Heros-Unternehmensgruppe, Geld- und Werttransporte, Hannover, hat unter dubiosen Umständen für istgesamt 23 Tochterfirmen Insolvenz beantragt. Betroffen sind rund 3.000 Mitarbeiter.

 3.000

 21.02.2006 Boehringer, Werkzeugmachinen, Göppingen, entlässt ca. 65 Mitarbeiter.  

65

 21.02.2006 Polynorm Grau, Werkzeugbau, Schwäbisch-Gmünd, bis zum Tag der Arbeit wird Polynorm sich von 65 Arbeitskräften trennen.  

65

 21.02.2006 Deutsche Bahn, der Börsengang rückt näher, die Zerschlagung der Bahn auch, denn die ist für Investoren Voraussetzung für jegliches Kaufinteresse. Die Eisenbahnergewerkschaft Transnet wird mit ihrem in letzter Minute losgelassenen Aufruf, für ein integriertes Konzept (Streckennetz und Fahrbetrieb unter einem Unternehmensdach) nichts mehr bewegen. Da hilft auch die Aussage, es könnten dabei 50.000 Arbeitsplätze abgebaut werden gar nichts - im Gegenteil, die beflügelt nur die Anlegerfantasien. Wir nehmen die 10.000 Steinbrück-Nahverkehrs-Jobs (siehe heute, weiter oben) als darin enthalten, rechnen weitere 10.000 als zu großzügige Annahme heraus und melden heute die absehbare Vernichtung von 30.000 Eisenbahnerstellen als Privatisierungfolge. Die Fahrkartenpreise werden danach steigen, die Verspätungen werden noch größer, die Zahl schwerer Unglücke wird sprunghaft ansteigen, obwohl die Versorgung mit Bahnleistungen in der Fläche zurückgeht. Bahn-Aktionäre werden Gewinne einstreichen und nicht, oder nur geringfügig versteuern.

Danke, Herr Steinbrück, danke Frau Merkel! Deutschland freut sich.

vorläufig nur 30.000

 21.02.2006 Kiekert AG, Schließsysteme, Heiligenhaus, mutig sparen, sagt sich das Managment, solange die Gelegenheit noch günstig ist und streicht das Urlaubsgeld bis 2009, Tariferhöhungen werden "angerechnet" - dafür gibt es keine Arbeitszeitverlängerung und es werden bis 2009 mindestens 1.350 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Jetzt gibt es 1.500.
Neden den 150 zum Abbau freigegebenen Stellen muss aber auch die Streichung des Urlaubsgeldes - kosten- und kaufkraftseitig - mit weiteren 50 Jobs angerechnet werden.

 faktisch 200

 17.02.2006 Harsch & Hanschke, Autohaus, Höheischweiler, Autohaus Süs, Waldfischbach, Autohaus Süs, Pirmasens, haben Insolvenz beantragt. 32 Mitarbeiter sind betroffen, die sechs aus Pirmasens stehen bereits auf der Straße, den restlichen 26 macht der Insolvenzverwalter noch Hoffnung - doch wo die Kaufkraft fehtl, gehen selbst in den Autohäusern die Jobs zum Teufel.

32

 17.02.2006 T&N-Bau GmbH, Anklam, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 45 Mitarbeiter. Unsere Vorwarnung vom 16.12. hat sich bestätigt.

45

 17.02.2006 Autokraft, Nahverkehrsunternehmen, Bad Oldesloe, die Ausschreibung für 19 Linien gewonnen - und dann einen billigeren Subunternehmer mit der Wahrnehmung beaufragt. Die Gewerkschaft spricht von Lohndumping, 40 Arbeitsplätze gehen verloren.

40

 17.02.2006 Zurich Financial Services Group (ZFS), Zürich, baut ihr Imperium in Deutschland um. Die weitestgehende Fusionierung der Tochtergesellschaften und die Verlagerung von Abrechnungsarbeiten nach Polen sollen einen Stellenabbau von 5% bis 10%, ermöglichen. Weil erfahrungsgemäß immer die höhere Zahl gilt, werden vohl gut 600 der 6.080 Mitarbeiter den Job verlieren.

600

 17.02.2006 NRW, Rüttgersland, Stellenabbau im Bildungsbereich, 200 Stellen an Universitäten, Fachhochschulen und Medizin-Fakultäten werden gestrichen. Das ist aber nur eine Fußnote - insgesamt baut NRW rund 34.400 Stellen ab.

Konkretisierung

 17.02.2006 Sony Deutschland, die jetzt angekündigten Stellenabbaupläne sind nicht neu - sie stammen aus dem September und November 2005

aufgewärmt

 17.02.2006 Sachsen, Bundesland, 3000 statt 1144 Polizeistellen könnten in den nächsten fünf Jahren gestrichen werden. Das wären 20 Prozent. Trotz allen verbalen Zurückruderns - es wird so kommen. Und nach intensiver Prüfung kamen wir zu dem Schluss, dieser Vorschlag ist neu und in den bisherigen Zahlen noch nicht enthalten.

 1.856

 16.02.2006 Deutsches Rote Kreuz Ostprignitz, Ostprignitz, hat Insolvenz beantragt.

 ?

 17.02.2006 Real, Handelsmarke uter Metro-Dach, will Kostenreduzierung zu Lasten der Mitarbeiter durchsetzen. Unbezahlte Mehrarbeit (40,5 statt 38 Wochenstunden), Zulagenabbau und die Einführung von kostensenkenden Arbeitszeitkonten stehen auf dem Plan. Das soll in Deutschland 36.000 Mitarbeiter treffen.. Auch wenn Metro beteuert, dies alles sei nötig, um Kündigungen zu vermeiden - wir meinen, es wird gemacht, um Ersatzeinstellungen für ausscheidende Mitarbeiter zu vermeiden. Es ist geplanter Arbeitsplatzabbau in der Größenordnung von 2.500 Stellen.

2.500

 15.02.2006 Kaufhaus Mohr, Trittau, Ratzeburg, Schwarzenbek, die Häuser werden geschlossen. Insgesamt gehen die letzten 85 Arbeitsplätze verloren.

 85

 15.02.2006 Tower Automotive, Automobilzulieferer, Bergisch-Gladbach,  der Bereich Werkzeugbau wird geschlossen. Das Aus für 86 von 300 Mitarbeitern in Bergisch-Gladbach.

86

 15.02.2006 Carl Zeiss, Optik&Elektronik, Oberkochen, hat einen Rekordgewinn (Verdoppelung auf 151 Mio. Euro) eingefahren und sieht sich damit auf dem Weg des Arbeitsplatzabbaus bestätigt. 270 von 1.300 Jobs gehen über den Jordan.

270

 15.02.2006 HSP, Hoesch Spundwand und Profile GmbH, Salzgitter-Tochter, Dortmund, die Kapazität wird um 1/3 vermindert, die Zahl der Beschäftigten um 1/4. Das kann nur zu Kostennachteilen führen und so sieht der Betriebsrat den Beginn der Schließung auf Raten. Wir melden vorerst nur die 125 jetzt Betroffenen und warten ab ...

125

 15.02.2006 American Bowl & Play Off, Bowlingbahn, Berlin-Spandau, wurde wegen Einsturzgefahr gesperrt, die 15 Mitarbeiter wurden entlassen.

15

 15.02.2006 Wedo, U-Elektronik-Import, Köln,  hat aufgegeben. 30 Mitarbeiter verloren den Job.

 30

 15.02.2006 Dülmen, Kommune, der Jugendtreff wird zum Sparschwein, eine Stelle muss gestrichen werden.  

 1

 14.02.2006 Real Consultants, Beratungsunternehmen, Koblenz, steht in Insolvenz. Betroffen sind die letzten 40 von ehemals über 200 Mitarbeitern.

40

 14.02.2006 Burgel Fachmarkt 2000 GmbH, Multimediahandel, Backnang, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 17 Mitarbeiter.

17

 14.02.2006 Opel, Fahrzeuge, Bochum, trotz Zukunftsvertrag: Eine Astra-Schicht an einem der drei europäischen Astra-Standorte (Bochum, Antwerpen, Ellesmere Port) wird im Sommer geschlossen. Die Entscheidung "wo", fällt im April. Bochum hat gute Chancen. Es geht um 1.000 Jobs. Wir bleiben dran.

Vorwarnung

 13.02.2006

Telekom, Telekommunikation, Beschluss: 32.000 Stellen werden bis 2008 abgebaut, weiterer Stellenabbau ist zu erwarten.

Großunternehmen machen das Mitrechnen schwer - nehmen Sie sich trotzdem die Zeit:
Der Personalchef Heinz Klinkhammer erklärt die Personalveränderungen seit 1995 so:

„Wir haben eine verteufelte Entwicklung hinter uns. Von den 222 000 Telekom-Beschäftigten Anfang 1995 - damals hauptsächlich Festnetz - haben bis heute fast die Hälfte das Unternehmen verlassen. Weitere 26 000 wurden in andere Töchter versetzt. Rund 50 000 neue Stellen wurden geschaffen und weitere 80 000 kamen durch Zukäufe hinzu."

Die letzte offizielle Zahl zum Personalstand der Telekom stammt vom September 05 - da waren es noch rund 160.000. Zum Ende des Jahres vermutlich nur noch 156.000

 Personalstand 1995 222.000
 Unternehmenszukäufe + 80.000
Theoretischer Gesamststand ohne Abbau = 302.000
 Ist-Bestand Dezember 2005 156.000
davon in der hauseigenen PSA Vivento geparkt - 16.000
 Realer Bestand Dezember 2005

140.000

  Differenz = Stellenabbau seit 1995

 = 182.000

Die 50.000 neu geschaffenen Stellen ändern an dieser Zahl nichts, sie sind nämlich in den Ist-Zahlen enthalten - ebenso sind die Versetzungen zu Tochterfirmen für diese Betrachtung nicht relevant.

Weil sich weder der laufende jährliche Abbau, noch der Wiederaufbau durch Zukäufe zweifelsfrei auf einzelne Jahre zuordnen lassen, gehen wir von einem gleichmäßigen Verlauf mit jährlich 18.200 vernichteten Arbeitsplätzen aus. Das macht für die Zeit unserer statistischen Erfassung rechnerisch rund 60.000 vernichtete Arbeitsplätze.
Hinzu kommen die nun endgültig beschlossenen 32.000 bis Ende 2008, was die Gesamtzahl Zahl auf 92.000 erhöht. Auch danach wird sich, so Klinkhammer, der Stellenabbau fortsetzen, vor allem, weil dann das Ende der vereinbarten Arbeitsplatzsicherung erreicht ist. Wir rechnen also für 2009 mit dem großen Befreiungsschlag in der Größenordnung von 25.000 Stellen und weiteren 15.000 in 2010 und kommen auf einen absehbaren Gesamtpersonalabbau von 130.000 Mitarbeitern - 120.000 hatten wir in dieser Statistik im September 2005. Allerdings haben wir dann noch 20.000 Beamte, die in den Vorruhestand gedrängt werden sollen, zusätzlich aufgenommen und liegen nun mit 10.000 Stellen vorne - fürchten aber, dass uns die Realität bis 2010 wieder eingeholt haben wird.

Nachrechnung

10.02.2006 

Der Hammer - VW baut noch mehr ab, als längst angekündigt

Aber wieder wird versucht, das wahre Ausmaß zu vertuschen. Deshalb hier noch einmal eine vollständige Dokumentation:

weitere 17.037

 

VW, Volkswagen, die Demontage deutscher Arbeitsplätze,
Ein Rückblick über nur 24 Monate ...



Meldung von 18.2. 2004

VorWarnung
Der Gewinn des VW-Konzerns ist im Jahr 2003 um 62,6 % auf schlaffe 1,78 Milliarden Euro gesunken. Die Zahl der Beschäftigten lag Ende 2003 konzernweit bei rund 337 000 Menschen. Lt. Finanzvorstand Pötsch hat VW derzeit Überkapazitäten von etwa 20 Prozent. VW wird daher Fertigungsanlagen zusammenlegen und so flexibilisieren, dass dort verschiedene Modelle nebeneinander produzieren werden können. Weil diese Eingriffe erst ab 2005 wirken werden zwischenzeitlich alle Register gezogen, um die Kosten kurzfristig zu senken. ...das klingt nach vielen tausend Stellen, die es in Deutschland bald nicht mehr geben wird.

Statistisch erfasst: 0


Meldung vom 8.3. 2004
Europas größter Autokonzern mit derzeit 330.000 Beschäftigten will in erheblichem Ausmaß Arbeitsplätze abbauen und außerdem Überstunden nicht mehr in der gewohnten Höhe vergüten. Binnen zwei Jahren sollen insgesamt 4 Mrd. Euro Kosten eingespart werden. Selbst wenn es gelingen sollte, 2 Milliarden im Bereich der Sachkosten wegzudrücken ist das immer noch das AUS für 30 bis 40.000 Arbeitsplätze, der Großteil davon dürfte in Deutschland zur Disposition stehen. Wir schätzen vorsichtig 20.000 und hoffen, dass wir morgen, nach der Bilanzpressekonferenz nicht allzuviele nachmelden müssen.

Statistisch erfasst: 20.000



Meldung vom 9. März 2004
Die Bilanzpressekonferenz ist überstanden, die Korrespondenten berichten zum geplanten Stellenabbau sehr Unterschiedliches: Reuters hat herausgehört, dass VW bis 2005 weltweit 5.000 Stellen abbauen will, die Hälfte davon in Deutschland, das wären also nur 2.500. Allerdings betont Reuters, dass diese 5.000 Jobs außerhalb der Automobilproduktion entfallen sollen. Die FAZ hat verstanden, dass 3,5 Prozent der weltweit beschäftigten Mitarbeiter abgebaut werden sollen - das wären immerhin rund 12.000 - die FAZ rechnet aber anders und kommt lediglich auf 5.000 - und erklärt, der Abbau von 5000 Jobs -weltweit - würde 600 Millionen Euro sparen. Also 120.000 Euro (240.000 DM) pro Nase. Hat VW so viele Direktoren? ...und kann man wirklich auf so viele verzichten? Spiegel-online wiederum berichtet, dass die Mitarbeiterzahl in 2004 und 2005 jeweils um 3,5 Prozent gesenkt werden soll, das wären rund 24.000 Jobs, behauptet aber, auch 2 x 3,5 Prozent von 337.000 ergäbe einen weltweiten Personalabbau von exakt 5.000 Mitarbeiter und daraus entstünde eine jährliche Kostenersparnis von 600 Millionen Euro.
Beim genaueren Lesen kommt man zu dem Schluss, dass sich alle Zahlen nur auf die "neuen" 2 Milliarden beziehen, die zusätzlich mit dem ForMotion Programm gespart werden sollen. Die ersten 2 Milliarden, die noch vorher einzusparen sind, wurden offenbar überhaupt nicht erläutert.
Wir sehen daher keinen Anlass, unsere gestrige Schätzung zu korrigieren. VW wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bis Ende 2005 rund 20.000 Jobs in Deutschland abbauen.
Nachtrag am 11.3.04: Eine Zahl, die üblicherweise schwer zu finden ist stand heute in der Zeitung: VW beschäftigt demnach derzeit rund 174.000 Mitarbeiter in Deutschland. Da werden wir doch gelegentlich nachfragen...

Statistisch erfasst: 20.000
Meldung vom 3. Mai 2004
Wir haben die Lage bei VW bereits im Februar und März gewürdigt. VW will bis Ende 2005 rund 4 Milliarden Euro einsparen (jährlich) und weltweit angeblich nur 5.000 Stellen einsparen. Dazu haben wir am 8.3.04 folgende Überlegungen angestellt:
Europas größter Autokonzern mit derzeit 330.000 Beschäftigten will in erheblichem Ausmaß Arbeitsplätze abbauen und außerdem Überstunden nicht mehr in der gewohnten Höhe vergüten. Binnen zwei Jahren sollen insgesamt 4 Mrd. Euro Kosten eingespart werden. Selbst wenn es gelingen sollte, 2 Milliarden im Bereich der Sachkosten wegzudrücken ist das immer noch das AUS für 30 bis 40.000 Arbeitsplätze, der Großteil davon dürfte in Deutschland zur Disposition stehen. Wir schätzen vorsichtig 20.000 und hoffen, dass wir morgen, nach der Bilanzpressekonferenz nicht allzuviele nachmelden müssen.
Nun gibt es neue Töne aus Wolfsburg, Personalvorstand Hartz will die Arbeitskosten um rund 30 Prozent senken, weil nur so die 176.544 Konzernarbeitsplätze in Deutschland erhalten werden können. Wie soll das gehen?
Sollen sich VW-Arbeiter, die bisher 2.000 Euro brutto verdienen, künftig mit 1.400 zufrieden geben?
Oder soll die durchschnittliche, hochflexible, ohne vollen Lohnausgleich eingeführte 4-Tage-Woche mit 28,8 Stunden bei VW - wiederum ohne Lohnausgleich in eine 5-Tage Woche mit 41 Wochenstunden umgebaut werden? Oder soll es einen Mix geben? 6 Stunden pro Woche mehr arbeiten und gnädigerweise nur 15 Prozent weniger verdienen?
Wenn Peter Hartz die Personalkosten in Deutschland um 30 Prozent senkt, wird am Ende ganz unausweichlich auch eine um 30 Prozent reduzierte Belegschaft stehen. Das sind dann noch 123.581

Statistisch erfasst 52.963


Meldung vom 9.9.2004

Die Mär, die Personalkosten des Konzerns könnten durch den Abbau von weltweit 5.000 Stellen um 30 Prozent reduziert werden, ist geplatzt. Nun droht VW den 103.000 "westdeutschen" Beschäftigten den Abbau von 30.000 Arbeitsplätzen an, sollten sich die Arbeitnehmer nicht auf einen zweijährigen Verzicht auf Gehaltserhöhungen sowie eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeiten einlassen.
30 % Personalkostensenkung kann alles bedeuten, was zwischen 30% weniger Geld für jeden oder der Vernichtung von rund 60.000 Jobs liegt. Volkswagen will längere Arbeitszeiten, niedrigere Löhne und leistungsorientierte Bezahlung einsetzen, um dieses Ziel zu erreichen. Die Arbeitszeiten zu verlängern, wenn gleichzeitig über eine viel zu niedrige Auslastung geklagt wird (etwa 70 Prozent), und dazu durch verstärkte Leistungsorientierung in der Bezahlung die Produktivität der länger arbeitenden Mitarbeiter noch zusätzlich zu erhöhen, ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht hahnebüchener Blödsinn, solange daraus nicht die einzig sinnvolle Konsequenz, nämlich der massenhafte Abbau von Arbeitsplätzen gezogen wird.
Es sei denn, man gibt sich der Illusion hin, dass von irgendwoher ein gütiger Gott kommt und Kaufkraft regnen lässt. Traumtänzer!
Heute wird offen mit dem Abbau von 30.000 Jobs gedroht. Wir nehmen die Drohung ernst und melden weitere 10.000 VW-Jobs nach.

Statistisch erfasst: 62.963
Meldung vom 15. Juli 2005

VW - mit einem Jahr Verspätung kommt der Experte:
VW müsste mehr als jede zehnte Stelle in Deutschland abbauen, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Das sagte Ferdinand Dudenhöffer, Professor für Automobilwirtschaft an der FH Gelsenkirchen, dem "Hamburger Abendblatt". "VW hat allein in Deutschland einen Personalüberhang von mindestens 15.000 Mitarbeitern", sagte Dudenhöffer. VW beschäftigt in Deutschland gut 120.000 Menschen.Nach Berechnungen Dudenhöffers müssten die Personalkosten im VW-Konzern insgesamt "um 20 Prozent" gesenkt werden. VW müsse bei dieser Kostenreduzierung auf das Niveau anderer Volumenhersteller wie Opel oder Ford kommen, um effizient arbeiten zu können, sagte Dudenhöffer.
Unsere Anmerkung dazu: Peter Hartz hat im Mai 2004 angekündigt, die Personalkosten um 30 Prozent senken zu wollen. Dies bezogen auf den Gesamt-Konzern, der damals noch rund 175.000 Mitabeiter in Deutschland beschäftigte.Das hatte ich am 5. Dezember 2005
Was Peter Hartz im Mai 2004 angekündigt hat, ohne dass das irgendjemand wirklich registrierte, kommt nun ins Rollen: Offenbar sollen relativ schnell weitere 10 000 Stellen - hauptsächlich in Wolfsburg gestrichen werden. Das ist aber wieder nur die Spitze des Eisbergs. Nur zur Erinnerung: Im Mai 2004 erklärte der damalige Personalvorstand Peter Hartz, dass die Arbeitskosten um rund 30 Prozent gesenkt werden müssen. Wir bezogen das auf den damaligen Personalstand in den inländischen Werken des Gesamtkonzerns (das waren zu diesem Zeitpunkt 176.544) und kündigten einen insgesamt erforderlichen Abbau von knapp 53.000 Stellen an.
Schon Ende 2004 meldete der Konzern nur noch 160.100 Stellen in Deutschland, ein erster Abbau um 16.444 Stellen ist also klammheimlich durchgezogen worden. Vermutlich hat sich der Personalbestand in den seither vergangenen 8 Monaten schon wieder drastisch reduziert und nun wird vom "Autoprofessor" Dudenhöfer erklärt, ein Personalüberhang von 15.000 Stellen müsse bei VW abgebaut werden.

Statistisch erfasst: 62.963



Heute, am 10. Februar 2006, wird nun gemeldet:


20.000 Stellen bei VW sollen abgebaut werden und
die Stellen von 30.000 Beschäftigten in den Komponentenwerken stehen zur Disposition.
Schließung oder Verkauf. Dass sowohl Schließung wie auch Verkauf nichts anderes heißen kann, als Verlagerung in Niedriglohnländer, weil eben in Deutschland nicht billig genug produziert werden kann, um den Anteilseignern die erhöhte Dividende zu garantieren, steht völlig außer Frage.

Nun sieht die Rechnung so aus:

Von ehemals 176.000 Konzernmitarbeitern in D sind etwa 45.000 - vom Personalabbau praktisch unberührt - bei Audi beschäftigt. Zu Beginn der Diskussion um den Personalabbau bei VW gab es also noch rund 131.000 "echte" VW-Mitarbeiter.

Heute gibt es noch rund 100.000 Es sind also 30.000 schon aus den Fabrikhallen und Büros verschwunden, nun sollen weitere 20.000 abgebaut und zusätzlich 30.000 ausgelagert werden. Bereits umgesetze Arbeitsplatzvernichtung und neue Ankündigungen summieren sich damit auf 80.000 absehbar vernichtete Jobs in D. Das ist zu den von uns bisher erfassten Abbauplänen eine Differenz von 17.037 - und die melden wir heute nach.



Die Medien meinen übrigens überwiegend, es gäbe einen Abbau von nur 20.000 Stellen - und die hauptsächlich in der Komponentenfertigung.
Aber die Medien waren ja vor zwei Jahren auch der Meinung, VW wolle weltweit nur 5.000 Jobs aubbauen, um 600 Millionen Euro zu sparen ...
Aus diesen 5000 weltweit sind inzwischen 30.000 alleine in Deutschland geworden - wir sind zuversichtlich, spätestens 2008 berichten zu können, dass wir auch diesmal wieder die richtigen Ziele und Zahlen herausgehört haben.
 
 10.02.2006 Panasonic (Matsushita/Toshiba Joint Venture), Bildröhrenwerk, Esslingen/Zell, wird geschlossen. 600 Mitarbeiter werden entlassen. Vor etwa einem Jahr wurden schon einmal 300 Mitarbeiter entlassen (von denen wir nichts erfahren hatten).

900

 10.02.2006 B+F, Beton- und Fertigteilwerk,  Dorsten, die Schließung des Werkes ist wohl nicht mehr abzuwenden. vermutlich gehen alle 219 Jobs verloren, der Mutterkonzern HDH lässt die Tochter offenbar ohne Eigenkapital fallen, damit wird die angestrebte Rettung von 120 Stellen unwahrscheinlich

219

 10.02.2006 Unilever, Konsumgüter, Welt, verkauft Iglo. Weltweit werden 3.500 Mitarbeiter mit verkauft. In Deutschland trifft es 1.800 Beschäftigte. Verauft wird, weil die Gewinne zu gering ausgefallen sind - und das soll an der zu hohen Qualität liegen. Die Forderung nach minderer Qualität und sinkenden Kosten schreit förmlich nach massivem Arbeitsplatzabbau - die NGG hat auch schon erklärt, um jeden einzelnen Arbeitsplatz kämpfen zu wollen. Das ist nett, aber wahrscheinlich wird die NGG dabei ein Drittel der Kämpfe verlieren. Besser wäre es, um alle Jobs und die Qualtiät zu kämpfen - und diesen einen Kampf zu gewinnen.

geschätzt 600

 10.02.2006 Orchester, Deutschland, die Klangkörper werden abgespeckt, seit 1992 gingen in den neuen Bundesländern rund 40 Prozent der Stellen verloren. Die jüngeren Zahlen, sehen so aus: Alle 135 Orchester in Ost und West haben zwischen 2002 und 2004 273 Stellen abgebaut. Da schätzen wir 2005 und 2006 den gleichen Betrag dazu und melden 546.

 273
+ geschätzt 273

 10.02.2006 Gloria, Feuerlöscher, Wadersloh, - es brennt bei Gloria. 300 Arbeitsplätze sollen abgebaut werden.  

300

 10.02.2006 Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band I, Band II, Band III, Egon W. Kreutzer
Entwicklungsprojekt Ökonomie, Marktwirtschaft jenseits des Kapitalismus, Thomas Koudela
Dem Sozial Sein auf der Spur + Hilfe - ich bin sozial, David Dejori
Fremde Augen in meinem Gesicht, Ulrike Andrea Brocke

Alles Fachbücher aus dem EWK-Verlag - sehen Sie sich wieder einmal um, wir bieten auch Belletristik, Spaß- und Kinderbücher ...
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 08.02.2006 Schwinn, Möbelbeschläge, Ober-Ramstadt, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 160 Mitarbeiter.

160

 07.02.2006 Mülheim, Kommune, will bis 2010 60 Mio Euro sparen. Alles muss auf den Prüfstand! Wir schätzen, dass am Ende 300 Mitarbeiter durch die Ritzen fallen.

geschätzt 300

 07.02.2006 APX AG, Maschinenbau, Großefehn/Aurich, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 43 Mitarbeiter.

43

 07.02.2006 CTS, Cabriodachbauer, Bostelbek, das Werk im Hamburger Süden wird geschlossen. Alle 200 Arbeitsplätze werden eingestampft.  Übrigens: vom Verkauf durch Porsche an die kanadische Magna International sind nur rund 2 Monate vergangen, bis die Schließung beschlossen war. Marktbereinigung heißt so was, is nix schlimm dran ...

200

 07.02.2006 Nobas Spezialstahlbau, Baumaschinenbau, Nordhausen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 56 Mitarbeiter.

56

 07.02.2006 Strahlenschutzamt (BfS), Minister Gabriel will alle BfS-Standorte erhalten, aber bis 2011 frei werdende Stellen nicht wieder besetzen. Wir schätzen, dass in der Zeit etwa 50 Stellen frei werden.

geschätzt 50

 07.02.2006 Landgericht Köln, 14 Richterstellen werden gestrichen, und weil an jedem Richter noch ein paar Stellen hängen, schätzen wir einen Personalabbau von insgesamt 40 Stellen im Landgericht Köln.

geschätzt 40

 06.02.2006 Trützschler, Textilmaschinen, Mönchengladbach, es hört nicht auf. Bis zum Jahresende sollen weitere 54 Mitarbeiter abgebaut werden.

weitere 54

 06.02.2006 Brandenburg, Bundesland, Landesbetrieb Straßenwesen, dies scheint ein neuer, zusätzlicher Stellenabbau zu sein: durch Zusammenlegung der Straßenbauämter (aus 6 werden 3) sollen - vom Stand Ende 2005 weg, bis 2010 350 Mitarbeiter gespart werden.

350

 06.02.2006 Wilke Möbelfronten GmbH und Trennform GmbH und Co., Berndorf, haben Insolvenz beantragt. Betroffen sind 134 Mitarbeiter.

134

 06.02.2006 KVG, Verkehrsunternehmen, Kassel, auch im öffentlichen Nahverkehr Nordhessens muss gespart werden. 3 Millionen jährlich müssen weg, das kostet vermutlich 200 Arbeitsplätze, voir allem im Busbetrieb, der eingeschränkt und outgesourct weren könnte.

200

 06.02.2006 Allianz, Policen, Deutschland, vor ein paar Tagen war zu vermelden, dass die Allianz im Rahmen ihrer Umstrukturierung 5.000 Versicherungsagenturen zu "Bankfilialen" ausbauen will, wir schätzten, dass das rund 700 Jobs kosten wird. Nun legt die Allianz nach, im Vertriebsinnendienst (Stäbe+Geschäftsstellen) sollen 700 Stellen wegfallen. Nach unserer Analyse muss es sich dabei um eine gesonderte, zusätzliche Aktion handeln. Ach so, eines noch, die Inlandsaktivitäten der Allianz sind unter dem Dach einer Holding zusammengefasst, die einer großen deutschen Rechtsschutzversicherung und einem großen deutschen Autofahrerverein zum Verwechseln ähnlich heißt, nämlich ADAG. Formaljuristisch ist das sicher durch 200 Anwälte bestens abgesichert - und darauf kommt es schließlich an. Moral kann sich keiner leisten, der fette Gewinne schreiben will

700

 Aufschwung und Wachstum in 2005

Statistische Randbemerkung:

Die Gesamtzahl des in dieser Statistik erfassten Stellenabbaus ist von 2004 auf 2005 um 27,5 Prozent von 846,100 auf 1.079.500 gestiegen.

 + 27,5 %

 03.02.2006 Esser GmbH, Industriedienstleister, Buer, 150 von 400 Mitarbeitern wurden entlassen, um die Firma zu retten. Die übrig bleiben dürfen, müssen für weniger Lohn mehr arbeiten - dafür gibts dann die Landesbürgschaft.

150

 03.02.2006 Spedition Söllner, Hörselberg, Amtschimmelposse.
Die Gemeinde verkauft Gewerbegrund mit der vertraglichen Zusicherung, mit dem Kaufpreis seien alle Erschließungskosten abgedeckt. Aber das darf man nicht ernst nehmen, denn dem Landkreis (!) ist nun eingefallen, dass das nicht rechtens war, weil es damals ja gar keine gültige Satzung gab, weshalb die Gemeinde von 33 Gewerbebetrieben nun insgesamt 1,3 Millionen Erschließungskosten zu fordern habe. Die Spedition hat angedroht, ihre 50 Arbeitsplätze in Hörselberg abzubauen. Wir glauben nicht, dass es noch zu einer Einigung kommt.

50

 03.02.2006 Satz und Druck Contzen GmbH & Co. KG, Contzen Print GmbH und digi-sys, Lünen, haben Insolvenz angemeldet. Betroffen sind 26 Mitarbeiter.

26

 03.02.2006 Bistum Würzburg, Seelenheil, 10 Prozent Stellenabbau sind beschlossen. Das kostet 150 Kirchenmitarbeitern den Job.

150

 03.02.2006 Dreieich, Kommune, von 2004 bis 2006 Abbau von 28,5 Stellen. Mehr, so meint man nun, geht nicht. Wir werden sehen.

29

 02.02.2006

Neue Meldungen von heute:
NRW - 30.000 Landesbedienstete müssen gehen

- stimmt nicht ganz, es sind 34.400 - aberdas hatten wir schon im Oktober 2005 - aber dran erinnern darf man schon mal, wie Herr Rüttgers mit eiserner Hand die Arbeitslosenzahlen in die Höhe treibt.

Erinnerung

 02.02.2006 Gebrüder Fahrion GmbH & Co, Bauunternehmen, Stuttgart-Feuerbach, hat Insolvenz beantragt.  Betroffen sind die letzten 145 von ehedem (Dez..2004) 240 Mitarbeitern.

240

 02.02.2006 Objekt&Bauregie GmbH&Co. KG (Wilbers), Bauunternehmen,  Aurich, hat Insolvenz beantragt. Gleich nach der Wende waren dort mehr als 1000 Menschen beschäftigt, nun dürfte es die letzten 100 treffen.

 geschätzt 100

 02.02.2006 Nibelungen-Hotel, Worms, wird nach Insolvenz geschlossen, das Asgard Hotel, ebenfalls Worms, kämpft in der Insolvenz noch ums Überleben. Insgesamt dürfte rund 30 Mitarbeiter betroffen sein.

geschätzt 30

 02.02.2006 Autohaus Striebel, Backnang, und Textilunternehmen Gentner, Backnang, haben Insolvenz beantragt. Wir schätzen, dass insgesamt 100 Mitarbeiter betroffen sind.

geschätzt 100

 02.02.2006 BVB, Ballspielverein, Dortmund, 9 Angestellte der Geschäftsstelle wurden entlassen.

9

 02.02.2006 Handwerk, Deutschland, noch im November 2005 ging der Zentralverband des deutschen Handwerks davon aus, dass in 2005 120.000 Handwerker den Job verlieren. Unsere Prognose stand seinerzeit bei 125.000. Nun hat Otto Kentzler nachgebessert. 140.000 Jobs hat das deutsche Handwerk in 2005 insgesamt verloren. Da haben wir leider 15.000 nachzumelden - und keinen Grund, unsere Prognose von 80.000 für 2006 nach unten zu korrigieren.

weitere 15.000

 02.02.2006 Berendsen Südost GmbH, Textilpflege, Plauen, zieht nach Neustadt an der Orla um. In Plauen gehen 120 Jobs verloren. Wir schätzen, dass man in Neustadt an der Orla mit moderneren Anlagen mit 30 Mitarbeitern weniger auskommen wird.

geschätzt 30

 02.02.2006 Filco, Gabelstapler, Mülheim, steht in Insolvenz. Betroffen sind 148 Mitarbeiter.

148

 02.02.2006 Katholischen Kliniken Oberberg (KKO), die Geburtshilfe/Gynäkologie im Engelskirchner St. Josefs-Krankenhaus wird dicht gemacht. 75 Arbeitsplätze in dieser und anderen Abteilungen gehen verloren.

75

 02.02.2006 Kirchenkreis Kiel, Seelenheil, ev., mit einem Sozialfonds von 3 Mio Euro soll der Stellenabbau abgefedert werden.  Wie viele der 800 Mitarbeiter es treffen wird, ist noch offen, aber es werden wohl so an die 120 sein.

 geschätzt 120

 02.02.2006 Weimar-Werk Stahlbau GmbH, Weimar, steht in Insolvenz. Betroffen sind 120 Mitarbeiter.

120

 01.02.2006 ESBEE Schwarz und Büdenbender Stahl- und Industriebau GmbH, Marburg, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 45 Mitarbeiter.  

45

 01.02.2006 Berger-Wild, Gammelfleisch-Veredler, Passau, hat Insolvenz beantragt. Wir schätzen die Zahl der Mitarbeiter auf ca. 30.
Skandal im Skandal, wo noch vor Tagen sprichwörtlich aus Dreck Gold gemacht wurde, ist nun husch, husch - die Insolvenz beantragt. Damit niemand haften muss - und damit man das alte Geschäft mit den alten Betrügern unter neuem Namen unerkannt wieder anfangen kann.
Empfehlung: Die neue Gammelfleisch-Veredelungsfirma kann ausschließlich mit 1-Euro-Jobbern betrieben werden. Es handelt sich um eine echte "zusätzliche" Tätigkeit und sie ist alleine deshalb sozial, weil sie 1-Euro-Jobs anbietet. Oder nicht?

geschätzt 30

 01.02.2006 Sammelmeldung - Metallindustrie Nürtingen, bei Metabo (Maschinchen), Bielomatik (Kunststoff), und Heller (Werkzeugmaschinen), sind nach Gewerkschaftsangaben mehrere hundert Arbeits- und Ausbildungsplätze gefährdet. Von Metabo hatten wir vor nicht allzulanger Zeit den Abbau von 120 Jobs angekündigt, Bielomatik Nürtingen war bisher unbekannt, von Heller hatten wir eine nicht gezählte Vorwarnung aufgenommen. Nun schätzen wir: Heller 150, Bielomatik 150 und melden 300.

geschätzt 300

 01.02.2006 Kirchenkreise Segeberg znd Plön, Seelenheil, schließen sich zusammen, um ihren Beitrag zum Arbeitsplatzabbau zu leisten. Für die 600 Beschäftigten steht um ein Drittel weniger Geld zur Verfügung - ein Teil wird als Lohnkürzung um 15 Prozent durchgereicht, der Rest wird Stellenabbau erfordern. Wir schätzen: 100 wird es treffen müssen, damit der Aufschwung nicht gebremst wird.

geschätzt 100

 01.02.2006 Nohl Brandschutz GmbH & Co. KG, Pfungstadt, ist insolvent. Betroffen sind insgesamt 100 Mitarbeiter. Jetzt erhielten 13 ältere Mitarbeiter aus Vorfertigung, Montage und Verwaltung die Kündigung.

100

 01.02.2006 Bundesnachrichtendienst, dt. Auslandsgeheimdienst, Pullach. Eine seltsame Meldung: Von insgesamt 6000 Mitarbeitern sitzen 1300 in Berlin. Vom Umzug, der bis 2011 abgeschlossen sein soll, wären rund 3.500 Mitarbeiter direkt betroffen.
Hm, 1300+3500=4800 - da fehlen 1.200, oder? Und dann kommt die Erklärung: Bis 2010 werden 1400 Beamte in den Ruhestand gehen.
Aha - und 200 davon ziehen vorher noch um, und ersetzt wird keiner der Ruheständler?
Es sieht so aus. Der BND schrumpft. Waren vielleicht doch zwei Beamte zu viel in Bagdad. So was rächt sich.

 geheimdienstliche Vermutung:
1.400

 01.02.2006 Karmann, Karosserie- und Autobau, Osnabrück, immer weniger Jobs, auch in 2006 sollen wieder ordentlich Stellen gestrichen werden. Noch gibt es in Osnabrück 5.300 Mitarbeiter, es ist zu befürchten, dass es zum Jahresende nur noch 4.200 sein werden. 

vorauss. 1.100

 30.01.2006

Allianz, Finanzriese, München, 5000 Versicherungsagenturen sollen künftig Bankdienstleistungen anbieten. Wieviel Bankfilialen dadurch überflüssig werden? Da schweigt der Konzern sich sibyllinisch aus: Kündigungen können im Rahmen des derzeitigen Umbaus der Allianz nicht ausgeschlossen werden - Entlassungen sollen aber, "wo es geht" vermieden werden.

Wir gehen von folgenden Annahmen aus:

Ein Projekt dieser Größenordnung verschlingt - von der Idee bis zum Startschuss für den Betrieb - Planungskosten von rund 5 Millionen Euro. Für die Aufrüstung der 5.000 Filialen (von kleinen Umbauten und Möblierungsänderungen bis zu den Kassenautomaten, den zugehörigen PCs, der Gesamtvernetzung und der erforderlichen SW) ist mit Investitionen in der Größenordnung von 15 - 50.000 Euro pro Filiale zu rechnen. Hinzu kommen zusätzliche Aufwendungen für die Einrichtung einer zentralen systemtechnischen Betreuung, der Anlagen für die Datenhaltung, etc, die mit etwa 5 bis 10 Mio Euro zu veranschlagen sind. In Summe wird die Allianz also 150 bis 200 Millionen Euro in die Hand nehmen. Nehmen wir das bankübliche Renditeziel von 25% und eine maximale Lebensdauer des Systems von 5 Jahren an, müssen beim niedrigsten Kostenansatz von 150 Mio mindestens 60 Millionen p.a. eingespart werden. Das entspricht einem Stellenabbau von 1.200 Mitarbeitern. Wetten, dass ...?

geschätzt 1.200

 30.01.2006

LG.Philips Displays, Werk Aachen,  mehrere Tochterunternehmen des global agierden Großkonzerns Philipps haben Insolvenz beantragt. Damit sind Mitarbeiter und Gläubiger dieser Töchter in den A... gekniffen, während die Anteilseigner des Multis die Gewinne aus dem Gesamtunternehmen unter sich aufteilen.

Das ist eine Schweinerei. Diese Schweinerei ist aber nicht den Managern von Philipps anzulasten, die müssen tun, was möglich ist, um die Gewinne zu maximieren, sondern den Gesetzgerbern überall auf der Welt, die es erst möglich machen, dass die Anteilseigner von Kapitalgesellschaften Verluste nach Belieben der Allgemeinheit aufdrücken dürfen, während sie gleichzeitig angefallene Gewinne - weitgehend steuerbefreit - behalten dürfen.

Da wird, wie in diesem Fall, einfach die Unterstützung der Muttergesellschaft für die Töchter eingestellt. Prompt werden die zahlungsunfähig (nicht selten, weil die überhöhten Lizenzabgaben für den Mutterkonzern weiterhin gefordert werden) und laufen in den Bankrott. In Aachen verlieren 400 Mitarbeiter den Arbeitsplatz.

400

 30.01.2006 Singulus, DVD- und CD-Produktionsmaschinen, Kahl, kann nach der Übernahme des Konkurrenten Steag Hamatech (Pforzheim), insgesamt 200 Arbeitsplätze abbauen. 80 in Kahl, 120 in Sternenfels bei Pforzheim.

200

 30.01.2006 Mainz, Kommune, die Mittel für die Schwangerenberatung werde gekürtz. statt 10,5 Vollzeitstellen wird es künftig nur noch 5 geben. Wir zählen 6 verlorene Jobs.

6

 17.01.2006 Behrend Meyer junior, Reetdachdeckerei, Bedekaspel, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 9 Mitarbeiter.

9

 27.01.2006 Torgelower Stahlbau, Schiffbau-Zulieferer, Torgelow, das Geld ist alle. Als die Mutter in Lubmin in Insolvenz ging, wollte dem durch Mitarbeiter/Management übernommenem Betrieb in Torgelow niemand einen Kredit geben. Das ist noch immer so, aber es geht nicht mehr ohne. 55 Menschen, die arbeiten wollen, um Aufträge zu erledigen, die fest den Büchern stehen, können nicht, weil die Geldversorgung in diesem unserem Lande nicht mehr funktioniert. - wie das kommt, und wie man es ändern könnte, steht in Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band III - Über das Geld. Zu finden auf den Seiten des EWK-Verlags.

55

 27.01.2006 AWD.pharma, Arzneimittel, Dresden, der Produktionsbereich wurde von der  italienischen Menarini Gruppe gekauft. Über Entlassungen wurde nicht gesprochen, sie sind aber sowohl in Dresden, wie auch bei der ebenfalls bereits zur Menarini-Gruppe gehörenden Berlin-Chemie zu erwarten. Erstens soll Dresden als Ergänzung für die Berlin-Chemie produzieren, zweitens spricht niemand über die Jobs außerhalb der Produktion, drittens sind bei der Verheiratung von Unternehmen immer Synergieeffekte im Spiel. Wir schätzen, dass diese Übernahme in Deutschland mindestens 100 Jobs kostet.

geschätzt 100

 27.01.2006 Eaton, Automobilzulieferer, Wolfsburg, das Wolfsburger Werk des US-Konzerns soll im Herbst geschlosen werden. Das kostet 211 Arbeitsplätze - die Produktion geht nach Tschechien.

211

 27.01.2006 Lauenburgische Wohnungsbaugesellschaft, Lauenburg, aufgekauft von der DGAG, entgegen vertraglicher Vereinbarungen wurden Mitarbeiter entlassen. Wie viele? Das sagt wieder niemand. Wir schätzen: 3

geschätzt 3

 27.01.2006 Nordback GmbH, Großbäckerei, Wolgast, das Unternehmen wurde verkauft und in den Backkonzern Schülke (Mühlenback Pro, Rubkower Backwaren und andere) eingegliedert. Den 300 Beschäftigten wurde gesagt, dass "erst Mal" alles so bleiben soll. Na ja, erst Mal. Zu bedenken ist, dass Schülke schon einmal, vor drei Jahren, ein Unternehmen in die Insolvenz fallen ließ. Die Anklamer A-Back. Wir wollen nicht mit dem Schlimmsten rechnen, halten es aber für absolut absehbar, dass sich spätestens in 6 Monaten bei insgesamt verbesserte Kapazitätsauslastung (der Zukauf bringt ja Kunden mit) ein Personalabbau von ca. 100 Beschäftigten ergeben wird.

 geschätzt 100

 27.01.2006 ZF Sachs, Automobilzulieferer, Schweinfurt, im Werk Eitort sollten 100 Jobs abgebaut werden. Das Abfindungsangebot haben bisher nur 70 Mitarbeiter angenommen. Jetzt ist Kurzarbeit angesagt. Wir denken, die 100 Jobs sind futsch.

100

 26.01.2006 Schon am 15.6.2005 meldeten wir:

Viterra, Eigentümerin von 150.000 Wohnungen, Essen, die Wohnungen gehörten EON, nun ist Viterra an  ein Tochterunternehmen der britschen Firma Terra Capital Partners Ltd., London. verkauft worden. Nun sollen die Mieten erhöht und 500 Mitarbeiter entlassen werden.

Im Augenblick ist von 420 Entlassungen die Rede - vermutlich sind die fehlenden 80 bereits der Fluktuation zum Opfer gefallen.
Achtung! Was hier geschieht ist ein Teil des Totalausverkaufs von Sachwerten gegen immer wertloser werdendes Geld. Mehr über die Hintergründe in "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre III - über das Geld"

Bestätigung

 26.01.2006 Schmucker-Stube, Gastronomie, Rüsselsheim, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 2 Mitarbeiter.

2

 26.01.2006 Tonwarenfabrik Rombold, Weissach im Tal, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 55 Mitarbeiter.  

55

 26.01.2006 EP Media Store, Kosnum-Elektronik, Konstanz, hat Insolvenz beantragt. Wir schätzen, dass 5 Mitarbeiter betroffen sind.

geschätzt 5

 26.01.2006 Schloss Elmau, Hotel, Ldkrs. Garmisch-Partenkirchen, der Wiederaufbau nach dem Brand wird lange dauern. Ein Teil der 130-köpfigen Belegschaft verlor daher den Arbeitsplatz.

49

 26.01.2006 TMD Friction / Textar, Zulieferer, Leverkusen, im laufende Jahr sollen 15 Mio Euro Personalkosten eingespart werden. Die Maßnahmen: 40 Stundenwoche ohne Lohnausgleich für die 1000 Mitarbeiter in Leverkusen, zusätzlich unbezahlte Überstunden, keine Tariferhöhung in 2007. Außerdem wird das neue Werk für Bremsbeläge in Rumänien gebaut. Das kostet 400 Jobs in Deutschland. Die Arbeitszeitänderungen entspricht rechnerisch ebenfalls rund 60 Arbeitsplätzen, und schon in 2003 (das ist uns entgangen) wurden 140 Jobs vernichtet. Das sind insgesamt 600, die wir melden, dass im Mai 2005 300 Mitarbeiter in eine Niedriglohnfirma outgesourct wurden, geben wri nur am Rande zur Kenntnis.

600

 25.01.2006 Altec Automotive GmbH, Automobil-Zuliefererpark „Pole Position“, Nordfranken, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind rund 150 Mitarbeiter.

150

 25.01.2006 Jöhnk-Werft, Schiffs- und Stahlbau, Harburg, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 20 Mitarbeiter.

20

 25.01.2006 Schlafhorst, Textilmaschinen, Mönchengladbach, 60 Mitarbeiter werden wegen schwacher Nachfrage entlassen.

60

 25.01.2006 Trützschler, Textilmaschinen, Mönchengladbach. vor Weihnachten gab es 25, im Januar weitere 20 Kündigungen.

45

 25.01.2006 Ergo, Versicherungskonzern, Düsseldorf, zuerst ging es um die Hamburg Mannheimer, dort wurde der Abbau von 1.500 Stellen beschlossen, dann hieß es, konzernweit würde ein Einsparpotential von 200 Millionen angestrebt, wir haben daraus den absehbaren Abbau von insgesamt 3.500 Jobs abgeleitet und 2000 Stellen nachgemeldet. Nun ist die Viktoria Leben dran, konkret sollen 400 bis 500 Mitarbeiter rausfliegen. Das ist in unseren 3.500 bereits enthalten - und bestätigt unsere Prognose.  Konkretisierung
 25.01.2006 Schleswig-Holstein, Bundesland, Kiel, als wir am 4.1. schätzten, nahmen wir an, dass 2.000 Stellen gestrichen werden. Nun ist beschlossen, es soll auf 2.100 Landesbedienstete verzichtet werden. Doch das ist nur der Anfang, nun kommen weitere Landesdienste auf den Prüfstand - untersucht werden insgesamt 48.000 Arbeitsplätze - und, wir haben nicht den geringsten Zweifel, dass dieser Untersuchungsbeschluss der Auslöser für den Abbau weiterer 3.500 Jobs ist.

 absehbar
3.500

 25.01.2006 Daimler Chrysler, Autos, Welt, Dieter Zetzsche, der Mann dessen ganze Erscheinung mich lebhaft an Professor Abronsius aus Polanskis Tanz der Vampire erinnert, hat wieder einmal eine Ankündigung in die Welt gesetzt. 6000 Jobs (4.500 in D) müssen weg. Waren das nicht gerade noch 8.500 ? Wird nun doch alles besser? Oder wird alles schlimmer und man muss man addieren?

Nun, im Februar 2005 hieß der Konzernchef noch Schrempp und dieser hat damals das Programm verabschiedet, das Zetsche nun abarbeitet. Es sieht Gewinnverbesserungen für die Aktionäre um 3 Milliarden Euro vor - wir haben damals geschätzt, dass das in Deutschland mindestens 30.000 Jobs kosten wird und die in die Statistik eingestellt. Knapp die Hälfte davon ist nun verkündet ....

es kommt schon alles so, wie von uns prognostiziert

 24.01.2006 VermögensGarant, Finanzdienstleister, Berlin, hat Insolvenz beantragt. 10.000 Anleger sind betroffen - woraus sich rückschließen lässt, dass mindestens ca. 20 Mitarbeiter betroffen sind.

geschätzt 20

 24.01.2006 Weser-Fenster, Vahlbruch, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 96 Mitarbeiter an den Standorten Vahlbruch, Lüchtringen und Olbernau (Erzgebirge) sind 29 tätig.

96

 24.01.2006 Bayer Industry Services, Standortdienstleister, Dormagen, will sparen. Der eigene Werkschutz soll aufgegeben werden. Das kostet 70 Arbeitsplätze. Dass der private Ersatzdienstleister mit seinen Billiglöhnern deswegen neu einstellen wird, ist keineswegs selbstverständlich.

 70

 24.01.2006 Offenbach, Kommune, Bürgermeister Grandke zog (nach 12 Jahren) beim Abschied aus der Politiik Bilanz. Er verwies darauf, dass es in seiner Stadt, die nun ein Dienstleistungszentrum sei, nur noch 200 von einst 10.000 Arbeitsplätzen der Lederwarenbranche gäbe, dass eine Stadtteilbibliothek geschlossen wurde, dass die Stadtverwaltung mit 40 Prozent weniger Personal auskommt, dass Wohnblocks in sozialen Brennpunkten abgerissen, und die dort wohnenden Menschen - sofern sie es nicht vorzogen, abzuwandern - umgesiedelt wurden - und dass er nun zur Hessischen Landesbank wechselt.

Wir haben zur Restrukturierung Offenbachs bisher fast nichts gemeldet - und reichen vorsichtig geschätzte 100 Jobs als Grandke-Erfolg seit Oktober 2002 nach.

geschätzt 100

 24.01.2006 Spandauer Maschinenbaufabrik CNH, ehedem Orenstein & Koppel, jetzt Fiat-Tochter, Berlin-Spandau, vor ein paar Tagen gingen wir noch davon aus, dass 90 von 590 Jobs in Berlin bleiben, doch nun wird scheinbar doch alles nacht Italien verlagert.

 weitere 90

 23.01.2006 Das "Ludwiq", Gastronomie, Ludwigshafen, hat Involvenz beantragt. Betroffen ist ein gutes Team - keine Ahnung wie groß. Wir schätzen niedrig.

 geschätzt 5

 23.01.2006 Wichernhaus, Kurhaus des Diakonischen Werkes, Boltenhagen ist geschlossen worden. Rund 20 Mitarbeiter stehen auf der Straße.

20

 23.01.2006 Seniorenhaus an der Rixdorfer Straße, Eigner: Kirchenkreis Tempelhof, Berlin, wird geschlossen.  Keine direkten Auswirkungen auf Beschäftigte.

-

 23.01.2006

Trendmeldung 1 - Mittelstand

der Präsident des Bundesverbandes mittelständische Wirtschaft, Mario Ohoven, sieht in der 5%-Forderung der IG-Metall verheerende Auswirkungen auf die Arbeitsplätze in den mittelständischen Betrieben der Metall- und Elektrobranche.
Das ist eigentlich nur der übliche Theaterdonner für Tarifverhandlungen - nicht weiter ernst zu nehmen.

Trendmeldung 2 - Einzelhandel

der Hauptverbandes des deutschen Einzelhandels (HDE), geht davon aus, dass im scharfen Preiskampf auch 2006 tausende Unternehmen und Arbeitsplätze untergehen werden. Nachdem in den beiden letzten Jahren jeweils 20.000 Stellen abgebaut wurden, werden 2006 etwa 10,000 Beschäftigte des Einzelhandels ihren letzten Arbeitstag erleben.

Die Drohung ist ernst zu nehmen. Der Einzelhandel wird weiter rationalisieren und vor allem auch vermehrt vollautomatische Kassensysteme zum Einsatz bringen. Wir werden sicherlich nicht alle abgebauten Stellen erwischen, sehen aber keinen Anlass, diese 10.000 Stellen heute pauschal in die Statistik einzustellen.

 Trends

 23.01.2006 Krankenhaus und Herzzentrum, Siegburg, seit 31. Dezember 2004 gibt es keinen gültigen Tarfivertrag mehr. Die 100 seither eingestellte Kollegen wurden mit 10 bis 30 Prozent niedrigeren Gehältern eingestellt. Damit vollzieht sich gleichzeitig die schleichende Umstellung auf die 40-Stunden-Woche und ein beständiger Personalabbau. Rund 150 Mitarbeiter haben den Job seither verloren. Die absehbare völlige Umstellung auf die 40-Stunden Woche macht zusätzlich 30 Vollzeitstellen überflüssig.

180

 20.01.2006 Fischer Fertighaus, Bodenwöhr, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind rund 100 Mitarbeiter.

 100

 20.01.2006 Leverkusen, Chemiekommune, CDU und SPD haben gestern ihren "Kooperationsvertrag" unterzeichnet, Gemeinsam wollen sie die Nothaushalte tragen und weitere Sparvorschläge erarbeiten. Noch zu den älteren Sparideen gehört der Abbau von 200 Mitarbeitern.

 200

 20.01.2006 Hanschke + Harsch, Autohaus, Pirmasens, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 80 Mitarbeiter.

80

 20.01.2006 Ploucquet, Textilien, Heidenheim, nun wird der Standort geschlossen. Den bereits gemeldeten 170 Jobs sind weitere 30 nachzumelden.  

weitere 30

 20.01.2006 GCE Rhöna, Schweißgeräte, Fulda, die Düsenproduktion geht nach Tschechien, in Fulda werden 35 Mitarbeiter entlassen.

 35

 20.01.2006 Städt. Schlachthof, Lübeck, soll geschlossen werden. Das kostet rund 100 Arbeitsplätze - aber Fleisch ist fürs Volk sowieso ungesund.

100

 20.01.2006 Heinrich-Schmitt-Transporte, Spedition, Plettenberg, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 13 Mitarbeiter.

13

 19.01.2006 CE Consumer Electronic, Chipbroker, München, steuert auf die Insolvenz zu, akut gefährdet sind die Jobs der noch verbliebenen ca. 340 Mitarbeiter.

340

 19.01.2006 Spiel+Freizeit, Spielwarenhandelskette, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind insgesamt rund 260 Mitarbeiter.

260

 19.01.2006 Textilwerk Soergel, Regnitzlosau, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 106 Mitarbeiter.

106

 19.01.2006 Biffar, Haustüren, Edenkoben, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind rund 400 Mitarbeiter.

400

 19.01.2006 Rinol, Fußboden-Hersteller, Renningen, steht vor der Insolvenz. Betroffen sind rund 300 Mitarbeiter

300

 19.01.2006 Spedition Frank, Achern/Ottersweier, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 92 Mitarbeiter.

92

 19.01.2006 Brandenburg, Bundesland, das Landesamt zur Regelung offener Vermögensfragen in Brandenburg/Havel verliert 15 Jahre nach der Wiedervereinigung langsam die Daseinsberechtigung, nur noch komplizierte Erbschaftsfragen sind zu bearbeiten. Daher fand bereits seit Jahren ein rigoroser Personalabbau statt. Von anfangs 18 kommunalen Ämtern sind die meisten bereits geschlossen. Seit Anfang Januar gibt es nur noch das Landesamt und vier Amtsstellen(Barnim, Dahme-Spreewald, Oder-Spree, Potsdam)
Der Gesamtumfang des Behördenpersonals ist uns nicht bekannt. Wir schätzen, dass etwa 200 Mitarbeiter betroffen sind.

geschätzt 200

 19.01.2006 Dresden, Kommune, 4100 von insgesamt 6526 Beschäftigten arbeiten nur noch 37,5 statt 40 Stunden - ohne Lohnausgleich, versteht sich. Das entspricht einem weiteren Personalabbau von 250 Mitarbeitern. Gleichzeitig wurde angegeben, dass sich die Zahl der Beschäftigten in der Verwaltung seit 2000 von 9769 auf jetzt 6526 verringert hat. Anteilig ergibt das für die Zeit unserer statistischen Erfassung seit Oktober 2002 ca. 1950, von denen wir bisher nur 900 erfasst haben. So kommen heute - weitgehend nachträglich - insgesamt 1.150 verlorene Jobs neu in die Statistik.

1.150

 19.01.2006 Gruner + Jahr, Hamburg, und der Verlag der "Süddeutschen Zeitung", München, werden ihre Dokumentationsabteilungen zusammenlegen. In Hamburg wird das 12 Jobs kosten.

12

 19.01.2006 Sparkasse Oder-Spree, Fürstenwalde, nach der Fusion mit der Sparkasse Frankfurt verläuft der Personalabbau weiter planmäßig. Von ehemals 613 Mitarbeitern sind derzeit noch 528 an Bord, zum Ende des Jahres soll das Ziel von nur noch 470 Stellen erreicht sein.

143

 19.01.2006 München, Kommune, die Blutbank der städtischen Kliniken soll verkauft werden. Wenn das das BRK alleine zapft, werden die 75 Jobs der städtischen Blutspendeorganisation verloren schnell verloren sein.

75

 19.01.2006 ACC, Kleinmotoren, Oldenburg, will 180 von 420 Mitarbeiter entlassen. Die Produktion wird ins Ausland verlagert. Außerdem müssen sich die verbleibenden Beschäftigten mit 15 Prozent weniger Lohn zufrieden geben. Das sind rechnerisch weitere 36 Jobs.

216

 19.01.2006 Albert Weber, Automobil-Zulieferer, Markdorf, wird 44 Mitarbeiter entlassen. Die restlichen 250 müssen für weniger Geld länger arbeiten. Das entspricht rechnerisch weiteren 15 Jobs.

59

 19.01.2006 Spandauer Maschinenbaufabrik CNH, ehedem Orenstein & Koppel, jetzt Fiat-Tochter, Berlin-Spandau, wird 500 von 590 Arbeitsplätzen nach Italien verlagern.

500

 19.01.2006 Herlitz, Schreibwaren, Berlin, der noch vor kurzem prognostizierte Abbau von 270 Stellen wird nicht ausreichen. Inzwischen ist von 320 Stellen die Rede.

weitere 50

 19.01.2006 Landwirtschaftskammer Osnabrück, mindestens jede achte der 2500 Stellen soll wegfallen.144 schon in diesem Jahr.

315

 19.01.2006 Sparkassen, Bayern, die bayrischen Sparkassen wollen ihre eigene IT-Tochter, IZB, auflösen. Der Betriebsrat sieht den Verlust von 2000 Stellen als realistisches Szenario an.

2.000

 13.01.2006

Mainz, Karnevalskommune, jährliche Einsparungen von bis zu sieben Millionen Euro werden angepeilt. Man will die Hälfte der jährlichen Mitarbeiterabgänge nicht ersetzen und so Jahr für Jahr rund 50 Stellen abbauen, um bis 2011 einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen.

Das kostet wohl so ungefähr 300 Jobs, bis dahin.



Aber wenn die öffentlichen Hände Stellen abbauen, dann tun sie das ja nicht nur im Karneval und nicht nur in den Jeckenmetropolen, sondern überall und im vollen Ernst im unerbittlichen Kampf gegen die Arbeitslosigkeit - da muss man solche Kollateralschäden schon mal in Kauf nehemen.


Leider vergessen unsere gewählten Problemlöser dabei, dass es vollkommen unmöglich ist, auch nur die Hälft der Schulden der öffentlichen Haushalte zu tilgen, weil das gesamte in der Volkswirtschaft vorhandene Geld dafür einfach nicht ausreicht.

 

Sie glauben das nicht - sind aber neugierig?
Folgen sie einfach diesem Link: http://www.egon-w-kreutzer.de/Meinung/14021Offenerbriefstoiber.html
und wenn Sie dann noch neugieriger sind, können Sie hier weiterforschen:
http://www.egon-w-kreutzer.de/Geld/Sammlung%20Geld.html

300

 12.01.2006 Ideal Bauelemente, Stolberg, das Insolvenzverfahren ist eröffnet, betroffen sind die letzten 15 Mitarbeiter.

15

 12.01.2006 Stadtbibliothek, Buchstabensilo, München, Ausleihautomaten ersetzen Mitarbeiter. ...und das ausgerechnet mit RFID-Chips in den Büchern, so kommt diese Pest nun auch über die Kommunen an den Bürger. Und außerdem werden 29 zusätzliche Arbeitslose geschaffen.

29

 12.01.2006 Eckl, Hoch- und Tiefbau GmbH, Altenmarkt, wird geschlossen. 45 Mitarbeiter verlieren den Job.

45

 12.01.2006 Läpple AG, Autozulieferer, Heilbronn, der Werkzeugbau mit 550 Mitarbeitern ist in das Visier der Sparkommissare geraten. Das Geld wird u.a. gebraucht, um die Investitionen in ein Werk in den USA zu finanzieren. Wie viele der 550 Jobs wegfallen, ist noch nicht klar, dass der Abbau mit dem Auslaufen des Beschäftigungssicherungsvertrages im Juni 2006 kommen wird, ist so sicher, wie das Amen in der Kirche. Wir schätzen, dass rund 200 Stellen gestrichen werden müssen, um das Einsparziel von 12 Mio Euro jährlich zu erreichen.

geschätzt 200

 12.01.2006 Flughafen Blankensee, Regionalluftfahrt, Lübeck, 11 von 30 Mitarbeitern der Lübecker Flughafen Gastronomie und Catering GmbH (LFG) erhielten die Kündigung.

11

 12.01.2006 Stora Enso, Papierherstellung, Uetersen, die Schweden rationalisieren in der Papierfabrik. 100 von 560 Beschäftigten treten ihre Jobs an Automaten ab.

 100

 12.01.2006 Kenvelo, Mode, Norderstedt, die Zentrale in Norderstedt wird aufgelöst, 200 Mitarbeiter dürfen entweder mit nach Neuss umziehen, oder sind selber schuld, wenn sie entlassen werden. Weil nach der Insolvenz hauptsächlich langjährige Mitarbeiter übrig geblieben sind, und die Zukunft auch für das Unternehmen keinesfalls klar ist, wird das Kalkül aufgehen und die meisten werden da bleiben, wo sie zu Hause sind. Ohne Job. Wir schätzen, dass der Erfolg dieser strategischen Entscheidung bei etwa 180 preiswert entsorgten Mitarbeitern liegen wird.

geschätzt 180

 12.01.2006 Bindan, Zeitarbeitsunternehmen, Stuhr, wurde von der Randstad Holding nv, Amsterdam, aufgekauft. Bindan hat bundesweit 370 interne Mitarbeiter in 90 Niederlassungen. Die werden - nach Nutzung der Synergieeffekte im Rahmen der natürlichen Fluktuation beider Unternehmen vermutlich rückstandslos in der Randstadt Organisation untergehen. Ein Konkurrent weniger ...  absehbar 370
 12.01.2006 Hexion Speciality Chemicals, ehemals Bakelite, Duisburg, Letmathe, im November 2003, als es wirklich noch Bakelite war, wurde schon einmal ein Abbaubeschluss über 200 Stellen verkündet. Wir nehmen an, die sind längst weg, denn der neuerliche Stellenabbau wurde von der Geschäftsführung erst im Oktober 2005 angekündigt. Diesmal sollen in Letmathe 85 und in Duisburg 82 Jobs entfallen.

167

 11.01.2006 Kreishandwerkerschaft Heinsberg, Interessenverband, Geilenkirchen, Der Weiterbildungsbereich soll geschlossen werden. Das führt zu 65 Kündigungen.

 65

 11.01.2006 Jatznik, Gemeinde, für die Bibliothek und die Heimatstuben ist kein Geld mehr da. Die beiden Betreuer müssen sich nach neuen Jobs umsehen. Aber die entliehenen Bücher müssen noch zurückgebracht werden. Warum eigentlich?

 2

 11.01.2006 Topstar-Schuh GmbH, Schuhfabrik, Pirmasens, hat aufgegeben und die Produktion eingestellt. Die letzten 19 Mitarbeiter haben den Job verloren.

19

 11.01.2006 Sonderposten-Verkaufscenter, Schnäppchenjägerparadies, Nauen, der Geschäftsbetrieb wurde vom Bauordnungsamt untersagt, weil die Nutzungsänderung nicht genehmigt wurde. Da wiehert der Amtsschimmel über die inzwischen verhärteten Fronten, dem Unternehmen bleibt wohl nur die Insolvenz, und die trifft vor allem die 11 Mitarbeiter.

11

 11.01.2006 Hella-Werkzeugbau, Automobilzulieferer, Paderborn, bis zu 220 der 270 Arbeitsplätze stehen auf der Streichliste.

220

 11.01.2006 Samtgemeinde Zeven, Kommune, die Gemeinde will auf die Gleichstellungsbeauftragte und den Wirtschaftsförderer verzichten. Das spart zwei Stellen.  

 2

 11.01.2006 Beiersdorf, Salben- und Pflastertochter des Tschibo Clans, im November 2005 war schon die Rede von Restrukturierung und Stellenabbau. Wir schätzten seinerzeit, dass von 500 von 6.500 Stellen in Deutschland wegfallen sollen. Nun gibt es immer noch keine Personalzahlen, aber immerhin ein Einsparziel: 100 Millionen jährlich sollen es schon sein. Dafür müssen deutlich mehr als 500 Köpfe rollen. Wir melden noch geschätzte 1.000 nach.

geschätzt
weitere 1.000

10.01.2006  Dienstherr Bund, die Bundesrepublik Deutschland, Berlin, verordnet ihren Beamten nach der 40 Stunden-Woche nun die 41 Stunden Woche. Das entspricht einer Mehrarbeit von 2,4 %. Nachdem die Einführung der 40 Stunden Woche schon 11.700 Jobs gekostet hat, außerdem seit November klar ist, dass Schwarz-Rot weitere 8.000 Planstellen streichen will, können diese 2,4% nur noch auf rund 280.000 Bundesbeamte bezogen werden - aber es entspricht einem weiteren Abbau von 6.700 Arbeitsplätzen. Irgendwie entsteht da schon der Eindruck, die Regierung bekämpft versehentlich die Beschäftigung anstelle der Arbeitslosigkeit.

 rd. 6.700

 10.01.2006 Niethammer GmbH, Waschraumeinrichtungen, Gernsheim, hat Insolvenzn beantragt. Betroffen sind rund 50 Mitarbeiter.

50

 10.01.2006 Sparkasse Goslar/Harz, kommunale Geldversorgung, Goslar, die Sparkassenaufsicht äußert Bedenken wegen unzuureichender Gewinne und Entnahmen aus der Reserve, obwohl 2005 schon 16 von 556 Stellen abgebaut wurden. Das soll in 2006 so weitergehen.  

32

 10.01.2006 Porzellanhaus Schneider, Wedel, wird geschlossen. 12 Mitarbeiter werden überflüssig.

12

 09.01.2006 China-Restaurant (Vier-Jahreszeiten-Dachgarten-Gastronomie), Wiesbaden, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind "geschätzt" 10 Mitarbeiter. geschätzt 10
 09.01.2006 Klinitel Gensingen Verwaltungsgesellschaft mbH, Krankenhausgesellschaft, Gensingen/Bingen, das Insolvenzverfahren ist eröffnet. Weil keine Mitarbeiter-Zahlen genannt wurden und Klintel mehrere Einzelunternehmen umfasst, u.a. auch ein Altenheim und ein Ärztehaus, sind Angaben über die Zahl betroffener Mitarbeiter schwierig. Wir schätzen: 100  geschätzt 100
 09.01.2006 Theater am Kurfürstendamm, Komödie, Boulevard-Bühnen, Berlin, weil die Deutsche Bank (als Vermieter) mit der Immobilie andere Pläne hat, müssen die Theater raus aus den angestammten Räumen im Ku’damm-Karree. Alleine die durch einen Umzug unumgängliche Spielpause kann den finanziellen Ruin bedeuten. Betroffen sind rund 80 Arbeitsplätze.

80

 09.01.2006 Samsung Corning Deutschland (SCD) GmbH, Bildröhrenglas, Tschernitz, der Standortsicherungsvertrag wird nicht verlängert, damit ist der Abbau von 20 Arbeitsplätzen sicher, der Abbau weiterer 20 zu erwarten und die Schließung des Werkes insgesamt zu befürchten. Wir rechnen damit, dass die 400 Jobs spätestens in 2007 verloren gehen.

absehbar 400

 09.01.2006 Zivilbedienstete der britischen Garnison, Osnabrück,  die Tommys ziehen ab. Das sagen glaubhaft gestreute Gerüchte über die Inhalte der Studie "Future Army Structure". Damit werden in Osnabrück 500 Zivilbedienstete arbeitslos.

500

 09.01.2005 Salomon, ex-Adidas-Wintersport-Marke, gekauft von der Amer Group, Helsinki, streicht 400 Stellen. Die Mehrzahl in Frankreich, den Rest wohl in Deutschland. Zudem soll die Produktion von Skistiefeln der Marken Salomon und Atomic ins Ausland verlagert werden. Wir schätzen, dass in Deutschland ca. 150 Jobs verloren gehen.

geschätzt 150

 05.01.2006 Weber Automotive, Automotiven-Zulieferer, Markdorf,  zu den Gerüchten, dass 60 Stellen gestrichen werden sollen, nimmt der Chef vor der Betriebsversammlung nicht Stellung - also stimmt es wohl.

voraussichtlich 60

 05.01.2006 Autohäuser Süs, Waldfischbach und Pirmasens, haben Insolvenz beantragt. Betroffen sind 16 Mitarbeiter.

16

 05.01.2006 Friedrich Hanke GmbH, Bauunternehmen, Peine, der Baubetrieb wird eingestellt. 20 Bauarbeiter verlieren den Job.  

20

 04.01.2006 Schleswig-Holstein, altes Bundesland, nach dem unrühmlichen Regierungswechsel ist Schluss mit Lustig. Was Heide Simonis vermieden hat, muss nun der bedauernswerte Herr Carstensen anpacken: 2.000 von 10.000 Landesbediensteten sind als überflüssig erkannt und sollen günstigst entsorgt werden. Das hat der Finanz-Staatssekretär Klaus Schile (CDU). auf 800 Berichtsseiten nachgewiesen. Dass von den 2.000 Landesstellen anschließend 1.000 bei den Kommunen wieder auftauchen sollen, die noch dazu weiterhin vom Land zu bezahlen sind, halten wir für eine durchsichtige Maßnahme zur Sanierung der Gemeindefinanzen. Die zusätzlichen Aufgaben werden in den Kommunen so weit es geht vom vorhandenen Personal bewältigt, die Zahlungen des Landes stopfen andere Löcher.
Übrigens: Dieser erste Bericht hat die Bereiche Polizei und Schule noch gar nicht berücksichtigt. Da kommt also noch einiges nach.

2.000

 03.01.2006 Gerhard Schmidt; Kunststoffspritzerei, Halver, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 6 Mitarbeiter.

6

 03.01.2006 Sächsisches "Disneyland", Freizeitpark in Planung, Königsstein, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 16 Mitarbeiter.

16

 03.01.2006 Gebrüder Gieseler, Bauunternehmen, Hannover, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind die letzten59 Mitarbeiter.

59

 03.01.2006 Ford, Fahrzeuge, Köln, Saarlouis, 1350 Beschäftigte haben das Abfindungsprogramm genutzt. Nach unseren Berechnungen vom November sollten jetzt noch 24.450 Stellen übrig sein, 50 weniger, als damals geplant. Es bleiben aber nur 24.300, sodass wir insgesamt 200 Ford-Jobs nachzumelden haben.

 weitere 200

 03.01.2006 Opel, Fahrzeuge, Rüsselsheim,
Als Generla Motors seiner deutschen Tochter einen massiven Stellenabbau verordnetet, hatten sich 2479 Opel-Beschäftigte in die Auffanggesellschaft Mypegasus übernehmen lassen, weil sie sich dort Chancen für die Rückkehr in den ersten Arbeitsmarkt erhofften. Das ihnen zugestandene eine Jahr ist nun zu Ende - nur wenige haben ihr Ziel erreicht.
Kein Wunder, denn aus dem Opelwerk sind, verstreut über mehrer Arbeitsamtsbezirke im letzten Jahr doch noch etliche Arbeitslose dazugekommen. In Rüsselsheim 700, in Darmstadt 200, in Mainz 600, ein Frankfurt schätzungsweise weitere 100. Insgesamt hat GM damit weitere 1.600 Stellen abgebaut. Still und leise.

weitere 1.600

 02.01.2006 Atlantis, Kindermuseum, Duisburg, hat Insolvenz beantragt. Personalzahlen werden nicht genannt, weil es aber heißt: "Im Vorjahr sei zu viel Personal eingestellt worden", schätzen wir die Zahl der betroffenen Mitarbeiter auf 10.

geschätzt 10

 02.01.2006 Lehmer, Automobilzulieferer, Bruck, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 750 Mitarbeiter der Lehmer Gruppe.

750

 02.01.2006 Ebersbacher Wachswaren GmbH, Kerzen, Ebersbach, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 31 Mitarbeiter.

31

 02.01.2006 Hassia Mineralquellen GmbH & Co. KG, Quelle Müglitztal, Burghardswalde, die Quelle wird verstopft. 23 Mitarbeiter dürfen nach Lichtenau wechseln, wo die Traditionsmarke Margon künftig abgefüllt wird. 70 Mitarbeiter erhielten die Kündigung.

70

 02.01.2006 Signal Iduna, Versicherungen, Berlin, wenn man sich von Mitarbeitern trennen will, ist eine Möglichkeit der Umzug. Nur die jüngsten und motiviertesten nehmen das Angebot, künftig hunderte von Kilometern entfernt zu leben und zu arbeiten an. Der Rest bleibt - selber schuld, weil nicht mobil - "freiwillig" zurück. Die Signal Iduna verlagert 100 Arbeitsplätze von Berlin nach Hamburg und Dortmund. Den betroffenen Mitarbeitern wurde selbstverständlich die Weiterbeschäftigung an den neuen Standorten angeboten, "aktive" Kündigungen soll es nicht geben ...
Wir schätzen, dass diese Maßnahme unter dem Strich 50 Arbeitsplätze kosten wird.

geschätzt 50

 02.01.2006 Heller, Maschinenfabrik, Nürtingen, die schwierige Auftragslage zwingt zu Sparmaßnahmen. Dem Vernehmen nach sollen bis zu 150 Jobs überflüssig sein. Die Verhandlungen mit dem Betriebsrat beginnen in Kürze. Wir warten noch ab.

Vorwarnung

 02.01.2006 Handwerk, Deutschland, der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Otto Kentzler, bestätigt, was wir bereits im November gemeldet haben: Das deutsche Handwerk wird in 2006 zwischen 60.000 und 80.000 Jobs abbauen

Bestätigung

 02.01.2005 Bundesbank, Geld, in 2007 - meldet das etwas nachhängende Nachrichtenmagazin "Der Spiegel", sollen 1500 von 12.500 Stellen wegfallen. Nun, die Planungen der Bundesbank gehen bis 2011, dann sollen es weniger als 10.000 Beschäftigte sein, und das haben wir bereits im April 2005 notiert.

 kalter Kaffee

     
 21.12.2005 Pandatel AG, Netzwerke, Hamburg, zieht nach Hannover. Dort arbeiten dann nur noch 30 statt bisher 100 Mitarbeiter.  

70

 21.12.2005 Kraft, Möbelhaus, Bad Segeberg, bei der Übernahme durch Höffner im März 2004 entfielen 450 Arbeitsplätze, im März 2005 mussten weitere 60 gehen, nun hat der Möbeldealer einer Reihe von Mitarbeitern neue Verträge angeboten. Die waren so gut, dass einige sich partout nicht darauf einlassen wollten. Die haben nurn die Kündigung. Zahlen gibt es nicht wir müssen schätzen, und schätzen weitere 50.

geschätzt
weitere 50

 20.12.2005

Arztpraxen, deutschlandweit, im Oktober rangen wir uns dazu durch, bevorstehende Kündigungen von Arzthelferinnen mit der gigantischen Zahl von insgesamt 75.000 in diese Statistik einzustellen. Doch der Wahnsinn geht weiter.  
Es bleibt nicht beim Personalabbau. Alleine in Berlin wurden zwischen Januar und September 2005 93 Arztpraxen wegen Insolvenz ganz geschlossen. die Kassenärztlichen Bundesvereinigung befürchtet, dass 30.000 der 96.000 Arztpraxen in der Bundesrepublik von Schließung oder gar Insolvenz bedroht sind. Wir nehmen diese Befürchtung ernst und rechnen ganz knapp. Je 1 Arzt und vier Helferinnen pro Praxis - eine der Helferinnen haben wir schon -- das wären 120.000 verlorene Jobs. Lassen wir immer noch die Hälfte davon in den verbleibenden Praxen unterkommen, dann kann sich Frau Schmidt einen weiteren Kostendämpfungserfolg in Höhe von 60.000 Kostenverursachern im Gesundheitswesen zugute halten.

Weiter so! Mit Arbeitsplatzabbau gegen die Arbeitslosigkeit. Übel muss Übel vertreiben! Der Erfolg wird nicht ausbleiben!

absehbar 60.000

 20.12.2005 Hansa-Theater, Bühne, Berlin-Moabit, hat meldet Insolvenz beantragt. Betroffen sind - incl. Ensemble - schätzungsweise 40 Mitarbeiter.

geschätzt 40

 20.12.2005 Forster Stahl- und Treppenbau GmbH, Weiden, vor ein paar Tagen hieß es noch, der Stahbau wäre von der Pleite des Autohauses nicht betroffen. Stimm nicht. Nun ist auch für dieses Unternehmen Insolvenz beantragt. Betroffen sind 24 Mitarbeiter.

24

 20.12.2005 Berliner Verlag, Zeitungen, Berlin, nach unserer Vorwarnung vom Oktober wird es jetzt konkreter. Der Chefredakteur des Berliner Stadtmagazins Tip, Karl Hermann und der Co-Geschäftsführer Oliver Rohloff sind bereits von Bord gegangen, weil sie die Sparpläne der Finanzinvestoren, die sich den Berliner Verlag gegriffen haben, nicht mittragen wollen. Um die Rendite von derzeit 12 in nur drei Jahren auf 21 Prozent steigern zu können, muss der Gewinn um 10 Millionen Euro steigen. Rund 100 von 750 Mitarbeitern müssen raus, damit dieses Ziel auch nur annähernd in Reichweite kommt.

mindestens 100

 20.12.2005

Mecklenburg-Vorpommern, Bundesland, die Forstverwaltung wird in privatwirtschaftliche Strukturen überführt und der Personalbestand deutlich weiter zurückgefahren, als noch vor wenigen Jahren geplant. Nicht 1.500 Forstbedienstete, sondern nur noch 1.030 werden benötigt. 1990 waren es noch 10.000 -

mit dieser weiteren "neuen" Einsparung rutscht MV übrigens über die Marke 10.500 vom 16.12.05 nun auf runde 11.000 vernichtete Stellen. Weiter so! Mit Arbeitsplatzabbau gegen die Arbeitslosigkeit. Übel muss Übel vertreiben! Der Erfolg wird nicht ausbleiben!

weitere 470

 19.12.2005 Hertie, Kaufhauskette, 1994 übernahm Karstadt Hertie. Über die Karstadt-Quelle-Erfolge beim Stellenabbau haben wir berichtet, nicht aber über die mitbetroffenen Hertie-Mitarbeiter.Nun schließt nach Abschluss des Weihnachstgeschäfts das letzte Hertie-Haus Berlins. Rund 100 Mitarbeiter werden arbeitslos.

Konkretisierung

 19.12.2005 Herlitz , Papier und Büroartikel, Tegel, Falkensee, die Produktion soll in Falkenberg konzentriert werden, weil beide Standorte nur zur Hälfte ausgelastet sind. Das bedeutet natürlich nicht, dass deshalb die Hälfte der 2.700 Beschäftigten gehen müsste, die Standorte sind nicht ausgelastet, nicht die Mitarbeiter, aber mit 10 Prozent Personalabbau darf man bei der Gelegenheit ruhig rechnen.

 geschätzt 270

 19.12.2005 Heitkamp-Deilmann-Haniel (HDH), Bau, Hamburg,  "Der Spiegel" berichtet, der HDH-Chef werfe Thyssen Schachtbau vor, sein Unternehmen mit allen - auch illegalen - Mitteln in die Insolvenz zu drängen, um sich dann aus der Masse zu befriedigen. Für 7.000 Arbeitsplätze bei HDH droht absehbar das Aus - womit die Marktbereinigung - nach der Zerschlagung der Walther-Bau - wieder einen Schritt weiter gekommen wäre.

7.000

 19.12.2005 Mobilcom, Mobilfunkdienstleister, Büdelsdorf, im ersten Halbjahr 2006 sollen am Stammsitz rund 200 von dort 1540 Arbeitsplätzen abgebaut werden.

200

 19.12.2005 WestLB, Bank, Düsseldorf, weitere 1.200 Stellen sollen abgebaut werden. Wovon? Anfang Februar 2004 haben wir als Zielmarke für den Personalbestand 5.500 erfasst. Nun heißt es, das Institut beschäftige noch rund 6.200 Menschen - und die Unternehmensberatung Roland Berger glaube, es ginge auch mit 5.000. Na, wenn Roland Berger das sagt ...
dann melden wir noch 500 nach.

weitere 500

 16.12.2005 Euro-Gruppe, Finanzdienstleister, Würzburg, hat nun für alle 15 Unternehmen Insolvenzantrag gestellt. Wir schätzen die Zahl der betroffenen Mitarbeiter auf 200

geschätzt 200

 16.12.2005 Ifen-Hotel, Hirschegg, Kleinwalsertal, hat den Betrieb eingestellt. Wir schätzen, dass damit rund 30 Arbeitsplätze verloren gegangen sind.

geschätzt 30

 16.12.2005 Kidobus, Schulungsunternehmen, Westerkappeln, ist geschlossen. Das erst im Frühjahr gegründete Unternehmen war wohl von vornherein ein Flop.

?

 16.12.2005 T&N, Tiefbauunternehmen, Anklam, die Gerüchteküche brodelt, das Unternehmen mit noch 45 Mitarbeitern steckt in Schwierigkeiten, dementiert den bevorstehenden Gang zum Involvenzgericht aber sehr heftig. Nun, wir können das abwarten.

Vorwarnung

 16.12.2005 Mecklenburg-Vorpommern, Bundesland (neu), unsere bisherigen Meldungen über den Abbau von Landesbediensteten endeten bisher bei der magsichen Zahl 10.000. Nun steht der Zeiger offenbar endgültig auf 10.500. Wir melden 500 nach - und erwähnen am Rande, dass die CDU das aus der Verschmelzung von Statistischem Landesamt, Landesvermessungsamt und dem Landesamt für Asyl- und Flüchtlingsangelegenheiten zu dem neuen Landesamt für innere Verwaltung so kritisiert: "Hier soll zusammengeschoben werden, was einfach nicht zusammenpasst" - aber beim Sparen sind sie immer mit dabei ...

weitere 500

 16.12.2005 MAN, Großmaschinen und Fahrzeuge, die Nutzfahrzeugsparte baut ein Werk in Polen. Das ist schlimm genug. Doch obwohl dieses Projekt schon läuft, wird jetzt in Deutschland noch um die 40-Stunden-Woche ohne Lohnausgleich, sowie um weitere Streichungen im Personalkostenbereich gepokert. Auch das ist nicht neu. Wir haben bereits im April darüber berichtet.

aufgewärmt

 16.12.2005

DaimlerChrysler, Transportvehikel,

Auch das ist noch lange nicht die Wahrheit.

Neue Meldungen besagen, dass das Unternehmen doch mehr, als die bisher zugegebenen 8.500 Stellen abbauen will. Berechnungen des Vorstands sollen ergeben haben, dass weltweit weitere 10.000 Mitarbeiter zu viel sind. Nun, wir erinnern uns daran, dass DC Anfang Februar 2005 verkündete, eine Ergebnisverbesserung um 3 Milliarden Euro herbeisparen zu wollen. Das war noch der nette Herr Schrempp, was der Sanierer Zetsche plant, darüber wollen wir gar nicht erst spekulieren. Wir haben damals schon unterstellt, dass dieses Einsparvolumen nur erreichbar ist, wenn in Deutschland mindestens 30.000 Jobs abgebaut werden. Nun nähern sich die Salami-Scheibchen der 20.000er Marke - keine Sorge, der Rest kommt auch noch.

Salamitaktik

 16.12.2005 Hewlett-Packard, 1.500 Stellen werden in Deutschland gestrichen. Das haben wir schon im September gemeldet. Nachzutragen bleibt, am 01. November 2005 beschäftigte HP in Deutschland 9.100 Mitarbeiter. Da bleiben nur 7.600 übrig ...

aufgewärmt

 15.12.2005 Nohl Contec, Elektrotechnik, Weiterstadt, der Hauptgesellschafter Murat Karabay hat frisches Geld besorgt und die Insolvenz abgewendet. Doch 9 der 42 Mitarbeiter müssen gehen.

9

 15.12.2005 Farbe Glas GmbH, Grevesmühlen, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 15 Mitarbeiter.
Ein weiteres Grevesmühlener Unternehmen, das kürzlich aufgeben musste:
Bauunternehmen Kreihnhorst, 100 Mitarbeiter, März 2005

 15

100

 15.12.2005 Groz-Beckert, Nadeln, Albstadt-Ebingen, nach unserer Vorwarnung vom 29.06.05 haben wir nun zu berichten, dass 160 Mitarbeitern gekündigt wurde. Darüber hinaus wurden weitere 140 Stellen per Altersteilzeit, Job-Sharing und Auflösungsverträge abgebaut.

300

 15.12.2005 Rasspe Systemtechnik, Landmaschinenzulieferer, Solingen, zur Sanierung des Unternehmens wurde Schmiede geschlossen und 10 Mitarbeitern entlassen.

10

 15.12.2005 Huber, Verpackungen, Öhringen (Neuhütten), das Werk Neuhütten wird geschlossen. Die letzten 55 Mitarbeiter verlieren den Job. 20 Werden zwar bei Huber in der Öhringer Partyfass-Produktion weiterbeschäftigt, doch die ursprünglichen Jobs sind futsch.

55

 15.12.2005

Visteon, Autozulieferer, Berlin,  3000 Mitarbeiter verzichten pro Jahr auf gut 5000 Euro. Außerdem gibt es in den kommenden drei Jahren weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld und auch keine Lohnerhöhungen. Hinzu kommt, dass die übertarifliche Zulage (350-400€ pro MA) im Laufe der nächsten drei Jahre gestrichen wird. Eine Arbeitsplatz- oder Standortgarantie ist damit nicht verbunden.

Die Wirkung der Maßnahmen zusammengenommen entspricht dem Abbau von 1.800 Arbeitsplätzen - und die melden wir.

rechnerisch 1.800

 15.12.2005 Battenfeld (SMS), Kunststofftechnik, Meinerzhagen, der -Standort Meinerzhagen wird geschlossen. Die letzten 500 Mitarbeiter verlieren den Arbeitsplatz.

500

 15.12.2005 Berlin, hauptstädtliche Kommune, nachdem wir bereits am 3. August berichteten, dass der Senat die Zahl der Mitarbeiter im Öffentlichen auf unter 100.000 drücken und will und dafür 20.261 Stellen streichen muss, ist das nun auch der BZ eine Meldung wert. Guten Morgen!

aufgewärmt

 13.12.2005 Mecklenburger Hochbau GmbH, Schwerin, hat 46 Mitarbeiter entlassen.

46

 13.12.2005 Astron AG, Arsenfabrik in Osterwieck, das Insolvenzverfahren ist eröffnet. Betroffen sind 31 Mitarbeiter.

31

 13.12.2005 Autohaus Anton Forster, Weiden, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 45 Mitarbeiter.

45

 13.12.2005 SWL GmbH, Lüdenscheid, Ende des Insolvenzverfahrens, das Unternehmen wird geschlossen. 60 Mitarbeiter verlieren den Job.

60

 13.12.2005 Unikliniken Gießen und Marburg, mit zusammen 10.500 Arbeitsplätzen werden vom Land Hessen zunächst fusioniert und dann an private Investoren verscheuert. Allerdings sind es dann schon nur noch 9.500 Beschäftigte, die allerdings mit einer Beschäftigungsgarantie bis 31.12.2010. Doch eine Beschäftigungsgarantie für Mitarbeiter ist keine Bestandsgarantie für Arbeitsplätze. Es kann angenommen werden, dass in diesen fünf Jahren alleine durch die natürliche Fluktuation weitere 2.000 Jobs verloren gehen. ...und wie es danach weitergeht, steht in den Sternen.

 vorläufig 3.000

 13.12.2005 Jenapharm GmbH, Scheringtochter Jena, wird nur noch als Vertriebsstandort betrieben. 120 der bisherigen 420 Jobs gehen verloren. Nur als Fußnote dieser regionalen Meldung wird berichtet, dass Schering im Zuge einer strategischen Neuausrichtung insgesamt 2.000 Stellen streicht. Wir haben Anlass zu der Annahme, dass diese 2.000 Stellen in unserern bisherigen Meldungen über Stellenabbau bei Schering noch nicht erfasst sind, und melden für den Konzern weitere 1.880 Jobs, wovon anzunehmen ist, dass auch davon der Großteil in Deutschland gestrichen wird. Geschätzt: 1.500

 120
und geschätzt
weitere 1.500

 13.12.2005 Telekom, der nun definitiv beschlossene Abbau von 32.000 Stellen bis Ende 2008 ist in dieser Tabelle seit geraumer Zeit berücksichtigt.

aufgewärmt

 13.12.2005 Electrolux, von der nun definitiv beschlossenen Schließung des Nürnberger AEG-Werkes davon waren wir bereits am 10. Juni überzeugt.

aufgewärmt

 12.12.2005 VA Tech, neuerworbene Siemens Tochter, Niederlassung Hamburg, wird geschlossen. 110 Mitarbeiter verlieren den Job.

110

 12.12.2005 RotaForm, Werbemittel, Hausham, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 90 Mitarbeiter in Hausham und 16 weitere bei der RDD Frankleben GmbH & Co. KG, einer RotaForm-Tochter.

106

 12.12.2005 Mössbauer, Autohaus, Tirschenreuth, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 55 Mitarbeiter.

55

 09.12.2005 De Lucia-Käserei, Münster, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind 68 Mitarbeiter.

 68

 09.12.2005 Stadtwerke Cottbus, der Sanierungsplan steht, wird aber noch geheimgehalten.

?

 09.12.2005 AvCraft, Luftfahrt, Oberpfaffenhofen, das Insolvenzverfahren ist mangels Masse eingestellt. Davon waren wir schon Ende April ausgegangen.

Bestätigung

 09.12.2005 Alcan, Verpackungen, Mühltal, das US-Unternehmen schließt den Standort Mühltal. 145 Mitarbeiter verlieren den Job.

145

 09.12.2005 Kreiskrankenhauses Wolgast, wird an die Uni.Klinik Greifswald verkauft. 375 Mitarbeiter fragen sich, wie viele nach der Übernahme noch dort beschäftigt sein werden.

??

 09.12.2005 Quickborn, Kommune, die 80 Mitarbeiter fürchten um ihre Jobs. Unter großer Geheimhaltung wird die Reorganisation vorangetrieben. Wir schätzen, dass mindestens 10 Stellen entfallen.

geschätzt 10

 09.12.2005 Leverkusen, Kommune, die "City-Streife" wird eingespart. 290.000 Euro hat das bisher gekostet. Wir schätzen, dass damit etwa 15 Arbeitsplätze verloren gehen.

geschätzt 15

 08.12.2005 Lüneburger Heide Tourismus GmbH, Bad Bevensen,  zu viele Aufgaben aber kein Geld - die Insolvenz ist absehbar. Wir schätzen, dass das mindestens drei Arbeitsplätze kostet.

geschätzt 3

 08.12.2005 Neuenbürg, Kommune, die Stelle "Stadtmarketing" wurde gestrichen. Das zugehörige Arbeitsverhältnis wurde einvernehmlich beendet.

1

 08.12.2005 FR, Frankfurter Rundschau, SPD-Zeitung, spart immer noch weiter. Wir waren zuletzt bei einem Personalstand von 750 Mitarbeitern angekommen, das war im Mai 2004, nun heißt es, Ende 2005 gäbe es gerade noch 720 Mitarbeiter. Nun sollen die freien Mitarbeiter bluten und durch den Verzicht auf Beilagen Kosten gesenkt werden. Wir schätzen, dass so durch Fluktuation und Nichtbeschäftigung bisheriger freier Mitarbeiter ein weiterer Verlust von rund 50 Arbeitsplätzen eintreten wird.

 30
und geschätzt
weitere 50

 08.12.2005 Ernst-Ludwig-Klinik, Sandbach, wird geschlossen. 150 Arbeitsplätze gehen verloren.

150

 08.12.2005 Evangelische Kirche Rheinland, Seelenheil, 20 Prozent Haushaltskürzung (10 Millionen Euro) können, trotz weitere Kirchenverkäufe nicht ohne Personalabbau bewältigt werden. Eine Sondersynode soll in 2006 die Maßnahmen beschließen, wir schätzen schon heute, in Anlehnung an die Zahlen der Hannoverschen Landeskirche (Sparziel: 80 Millionen, Personalabbau 9.500) dass auch im Rheinland rund 1.200 Stellen verloren gehen werden.

geschätzt 1.200

 08.12.2005 Gräfelfing, Kommune, hat 10,5 Stellen gestrichen.

11

 08.12.2005 Hauptverband des Deutschen Einzelhandels (HDE), und Bundesarbeitsgemeinschaft der Mittel- und Großbetriebe des Einzelhandels (BAG), werden fusionieren. Wir schätzen, dass damit Synergieeffekte in der Größenordnung von 10 Arbeitsplätzen genutzt werden können.

geschätzt 10

 08.12.2005 Talanx, Versicherungen, nach der Übernahme von Gerlling sollen im Gesamtkonzern rund 2.000 Stellen abgebaut werden. Wir hatten damit gerechnet, dass im Rahmen der Übernahme bei Gerling 500 Jobs entfallen - haben also 1.500 nachzumelden. Danach wird Talanx noch rund 14.600 Mitarbeiter haben.  

weitere 1.500

 07.12.2005 Aus der Statistik der Berliner Umschau nachgereicht
Nachtmann, Bleikristall, vom österreichischen Riedel aufgekauft, musste in Folge 500 Stellen abbauen.

500

 07.12.2005 Aus der Statistik der Berliner Umschau nachgereicht
Aareal Bank, Immobilienfinanzierung, Wiesbaden, streicht 253 von 1249 Stellen.

253

 07.10.2005 Backsteinwerk Rettmer GmbH, Lüneburg, das Insolvenzverfahren ist eröffnet. Es wird gehofft, dass das Unternehmen, das für seine historischen Ziegelformate bekannt ist, durch einen estnischen Investor übernommen wird. Die Frage ist, ob der mit dem zu großen Brennofen und den zu hohen Energiekosten und den zu hohen Personalkosten besser zurechtkommt. Wir halten es eher für wahrscheinlich, dass nur das know how und die Marke interessieren, aber nicht die 10 Mitarbeiter in Lüneburg. Trotz dem warten wir noch ab.

noch wird gehofft

 07.12.2005 Gefis, Großhandel Farben/Tapeten/Bodenbeläge, Selbitz,  wird nach Insolvenz geschlossen. Betroffen sind 24 Mitarbeiter.

24

 07.12.2005 Hosen Hiltl, Textilien,  Sulzbach-Rosenberg, die Produktion soll nach Rumänien verlagert werden. Das bedeutet den Verlust von 60 Jobs.

60

 07.12.2005 Peek & Cloppenburg, Textileinzelhandel, Harburg, die Filiale Harburg wird aufgegeben. Damit gehen 30 Arbeitsplätze verloren.

30

 07.12.2005 Reclam, Verlag, Leipzig, die Leipziger Dependance (einst Gründungsstätte des bekannten Verlags) wird geschlossen. 3 Arbeitsplätze gehen verloren, weil die Marke "Reclam Leipzig" künftig nur noch "virtuell" existiert.

3

 07.12.2005 Hinkel, Deponiebetreiber, Alzey, entlässt acht Mitarbeiter wegen unklarer Vertragssituation mit dem Landkreis.

8

 07.12.2005 Konstanz, Kommune, Sparbeschlüsse kosten 80 Arbeitsplätze. 50 direkt durch Stellenstreichung und weitere 30 indirekt durch Arbeitszeitverlängerung.

80

 07.12.2005 Erzbistum Berlin, Seelenheil kath., mogelt die Kirche bei den Zahlen? Im November 2003 wurde der Abbau von 38 Jobs beschlossen. Im März 2004 erhöhte sich der Abbauplan mit Hilfe der Unternehmensberatungsgesellschaft McKinsey auf 620. Nun werden rückblickend aber nur noch 417 Stellenstreichungen bis 2006 zugegeben, aber glaubhaft der zusätzliche Abbau von 126 Stellen verkündet. Komplett eingespart wird nun der technische Bereich. Küster, Hausmeister, Reinigungskräfte und ein Teil der Organisten werden ihren Job verlieren, hinzu kommen 8 Stellen in der Krankenhausseelsorge.  

126

 07.12.2005 Knorr-Bremse, Fahrzeugkomponenten, München, die 3000 Beschäftigte in Deutschland sollenpro Woche mindestens zwei Stunden ohne Bezahlung (also schwarz?)mehr arbeiten und/oder auf Urlaubstage verzichten.
Begründung: das Bahngeschäft ist stark rückläufig, die Kosten sind gestiegen und die Preise gesunken.
Wie es kommt, dass der Gewinn gegenüber dem Vorjahr nur um 20 Prozent gestiegen ist, bleibt da völlig offen. Vermutlich hat sich der Chefbuchhalter verrechnet.

Wir schätzen, dass es dem Unternehmen zunächst um den Abbau von 200 Jobs geht.

geschätzt 200

 07.12.2005 NDR, gebührenfinanzierte Landesrundfunkanstalt, Hamburg, die unzureichende Gebührenerhöhung kostet 150 Stellen.

150

 02.12.2005 Klöckner & Co , Stahlhandel, Duisburg, vor einem Jahr von der US-Heuschrecke Lindsay Goldberg Bessemer (LGB) aufgekauft, schließt nun vier der deutschen Niederlassungen. 360 von 1.800 Stellen gehen verloren.

 360

 02.12.2005 Bierbach GmbH, Schrauben, Altena, das Insolvenzverfahren ist eröffnet, Betroffen sind rund 40 Mitarbeiter.

 40

 02.12.2005 Altenheim am Schäferberg, Bad Bramstedt, hat Insolvenz beantragt. Betroffen sind neben den 42 Bewohnern wohl auch etliche Mitarbeiter - die Zahl wurde aber nicht bekannt gegeben.

?

 02.12.2005 Mercedes-Schneider, Hof, hat Insolvenz beantragt.  Betroffen sind 23 Mitarbeiter.

23

 02.12.2005 Intertainment, Medienunternehmen, steht vor der Pleite. Anlass ein Rechtsstreit mit der Hypo Vereinsbank. Zahl der Arbeitsplätze: ??

?

 02.12.2005 Trend 
Das Statistische Bundesamt rechnet für 2005 mit insgesamt rund 37.500 Unternehmensinsolvenzen. Das sind 2.000 weniger als im Vorjahr.

Trend

 02.12.2005 Schmäing, Bäckerei, Schalksmühle, das Insolvenzverfahren ist eröffnet. Betroffen sind 18 Beschäftigte in vier Filialen.

 18

 02.12.2005 Textilwerke Kufner, Tannenwirtshaus, der Betrieb in Tannenwirtshaus wird geschlsosen. Die Produktion wird nach Österreich und in die Slowakei verlagert. Rund 70 Jobs gehen verloren.

70

 02.12.2005 Wohnungsbaugesellschaft Mitte (WBM), Berlin, verkauft 15.000 Wohnungen und entlässt 300 von 600 Beschäftigten.

 300

 02.12.2005 Westfalenbank, HVB-Tochter, Bochum, die nach Italien verscherbelte HVB macht ihre Tochter verkaufsreif. 105 der 185 Jobs sollen noch in diesem jahr durch Aufhebungsverträge vernichtet werden.

105

 01.12.2005 Sekurit, Autoglas, Stolberg, die Vakuumbeschichtung wird nach Tschechien verlagert. In Stolberg gab es deshalb 15 betriebsbedingte Kündigungen.

15

 01.12.2005 Böblingen, Kommune, die Stadtverwaltung verliert acht Stellen.

8

 01.12.2005 Danet, Software, Weiterstädt, baut 42 Stellen von 414 Stellen in Weiterstädt ab.

42

 01.12.2005 MT Picture Display Germany, Bildröhren, Esslingen, das Joint Venture Unternehmen von Toshiba und Matsushita wird geschlossen. 600 Mitarbeiter verlieren den Job an japanische Flachbildschirmhersteller.

600

 01.12.2005 Eventisland, Filmproduktion, Spandau, wird liquidiert. 15 Angestellte und Dutzende von freiberuflichen Mitarbeitern werden entlassen.

15

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.10.2005 bis 30.11.2005

 362.963

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.07.2005 bis 30.09.2005

189.709

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.04.2005 bis 30.06.2005

268.025

 ARCHIV  Ankündigungen vom 01.01.2005 bis 31.03.2005

175.122

 ARCHIV Ankündigungen vom 1.11.2004 bis 31.12.2004

95.013

 ARCHIV Ankündigungen vom 1.10.2004 bis 31.10.2004

187.591

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.08.2004 bis 30.09.2004

 89.811

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.06.2004 bis 31.07.2004

107.316

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.04.2004 bis 31.05.2004

141.010

 ARCHIV Ankündigungen vom 20.02.2004 bis 31.03.2004

117.773

 ARCHIV Ankündigungen vom 20.01.2004 bis 19.02.2004

83.225

 ARCHIV Ankündigungen vom 9.12.2003 bis 18.01.2004

50.140

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.11.2003 bis 08.12.2003

 297.121

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.10.2003 bis
31.10.2003

 160.789

 ARCHIV Ankündigungen vom 03.07.2003 bis 30.09.2003

 155.971

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.04.2003 bis
27.06.2003

Brutto 91.279
(netto nach Korrektur 82.279
)

 ARCHIV Ankündigungen vom 01.02.2003 bis 31.03.2003

3 6.503

 ARCHIV Ankündigungen vom 11.12.2002 bis 31.1.2003

 93.006

ARCHIV Ankündigungen vom 31.10. bis 10.12.2002

440.062

 ARCHIV Ankündigungen vom 11. bis 30.10.2002

102.573

 ARCHIV Ankündigungen vom 2. bis 10.10.2002
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-------------

 95.235

148