Rheingold - der Gutschein
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Es wird so manchen verwundern.

Rheingold unterscheidet sich von den gesetzlichen Zahlungsmitteln und den allermeisten Komplementärwährungen durch eine Feinheit im Schöpfungsprozess.

Hier zunächst und zur Erinnerung der normale Geldschöpfungsprozess unserer ganz stinknormalen Euros:

Damit in der Euro-Zone jemand Geld besitzen kann, ohne sich selbst dafür verschulden zu müssen, ist

  • die Herstellung eines Guthaben-Schulden-Paares durch Kreditgewährung einer Bank und
  • die mindestens einmalige Weitergabe des Guthabens an einen Dritten
unabdingbare Voraussetzung.
 

(Einfachst illustriert: Der Vater zieht am Geldautomaten 50 Euro vom bereits überzogenen Konto, behält die dadurch entstehende Schuld als Erhöhung des Soll-Saldos auf seinem Konto bei sich und verschenkt die 50 Euro als Taschengeld an seine Tochter) 

 

Die "Geldschöpfung" der allermeisten Regionalwährungen unterscheidet sich davon scheinbar ganz erheblich, aber eben nur scheinbar.

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