Rheingold - der Gutschein
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Es wird so manchen verwundern.

Da hat dieser Kreutzer die Regionalwährungen im Allgemeinen und die umlaufgesicherten Komplementärwährungen im Besondern immer wieder geringschätzig als "Marketing-Gag" und "Gutmenschen-Geld" abgehandelt - und nun macht er selber mit. Was ist da los?

Ich muss dem voranstellen, dass sich meine Überzeugungen in Bezug auf regionale Komplementärwährungen nicht verändert haben. Ich halte sie weiterhin für nützlich, um durch ihre schiere Existenz die Beschäftigung mit dem Thema "Geld" und den Ungereimtheiten im Geldsystem zu fördern, ich halte sie auch für nützlich, um im kleinen Maßstab die Wirtschaft rings um den namensgebenden Kirchturm zu stimulieren, aber sie sind von ihrer Grundkonstruktion her allesamt leider vollkommen ungeeignet, um die Geldprobleme zu lösen, weil sich ihr Charme schnell verflüchtigt, wollte man sie als Primärwährung (im engen regionalen Geltungsbereich - oder auch weit darüber hinaus) installieren.

Das ist beim Rheingold nicht anders,

obwohl das Rheingold anders ist,

als die meisten anderen Regionalwährungen.


So hat Rheingold zum Beispiel (jedenfalls nach meinem Dafürhalten) die schönsten und vielseitigsten "Wertpapiere" in die Welt gesetzt und kreiert laufend neue. Aber das ist nicht das Ausschlaggebende.

Ausschlaggebend ist der Unterschied im Schöpfungsprozess.

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