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Die - leider unvermeidliche - Auseinandersetzung mit Helmut Creutz

Es ist Helmut Creutz ganz unbestreitbar als Verdienst anzurechnen, dass er wohl mehr Menschen als jeder andere auf die Probleme hingewiesen hat, die allein vom Gelde herrühren. Er hat in jahrelanger, unermüdlicher Arbeit, in unzähligen Artikeln, Vortragsveranstaltungen und Diskussionen, nicht zuletzt auch mit seinen Büchern versucht, die Öffentlichkeit von der Notwendigkeit der Veränderung unseres Geldsystems zu überzeugen.
An diesem großen Verdienst will ich mit meiner Kritik nicht rütteln. Ohne Helmut Creutz gelesen zu haben, wäre vermutlich auch ich nicht auf die Geldproblematik aufmerksam geworden, ohne Helmut Creutz gelesen zu haben, wäre ich nicht so weit gekommen, die Analysen und Entwicklungsvorschläge des großen Vordenkers heute kritisieren zu müssen.

So soll die hier vorgetragene Kritik in großem Respekt auf dem breiten Fundament dessen aufbauen, worüber Konsens besteht, also lediglich die Punkte herausarbeiten, in denen die Creutz'sche Theorie nach meinem Erkenntnisstand fehlerhaft ist.

Als Basis dafür habe ich jene 47 Fragen und Antworten herangezogen, die Helmut Creutz auf den Equilibrismus-Seiten im Internet öffentlich stellt - und beantwortet. Es ist eine Art FAQ-Liste zum Thema Geld und Umlaufsicherung. Die Fragen sind in aller Regel ziemlich naiv formuliert, also Menschen in den Mund gelegt, die sich der Geldproblematik zögernd und unsicher annähern. Die Antworten sind dankenswerter Weise äußerst kurz und prägnant gehalten.

27 der 47 Fragen und Antworten habe ich für eine eingehende Behandlung vorgesehen. Dass die Zahl der Antworten, die zu kritisieren sind, trotz der gemeinsamen Basis so groß ist, liegt hauptsächlich daran, dass Helmut Creutz sich bemüht hat, mit diesen Fragen und Antworten genau auf die problematischen Bereiche seiner Theorie einzugehen.

Von nun an werde ich in an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen meine Kommentare zu den Creutz'schen Frage- und Antwort-Paaren veröffentlichen.

Egon W. Kreutzer


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