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47 Fragen an Helmut Creutz, 47 Antworten
von Helmut Creutz,
kritisch betrachtet und analysiert von Egon W. Kreutzer
Frage 17
Mit der siebzenten Frage streift Creutz das Thema der Auslandsschulden.
Die Frage, die er sich stellen lässt, lautet:
Wie kann man die Unternehmensschulden
zahlenmäßig benennen bzw. in den Schuldentopf der deutschen
Unternehmen einrechnen, wenn die Verpflichtungen - wie z.B. bei
der Telekom - global bestehen?
Die Antwort Creutz's sieht so aus:
Die im Ausland aufgenommenen
Schulden müssen den Inlands-Unternehmen ebenso zugerechnet
werden, wie die im Ausland aufgenommenen öffentlichen Schulden
dem Staat. Auch wenn die Zinsen für diese Schulden ins Ausland
abfließen, müssen sie im Inland erarbeitet bzw. von
den Käufern der Produkte mit bezahlt werden. Soweit eine
Firma ihre Produkte ins Ausland liefert, werden die in den Preisen
enthaltenen Zinsen wiederum von Ausländern erwirtschaftet.
Den aus dem Ausland zufließenden direkten oder indirekten
Zinseinnahmen stehen jedoch ähnlich hohe umgekehrte Zins-
und Einkommensströme gegenüber, so dass es weitgehend
zu einem Ausgleich kommt. Der Saldo aus diesen wechselseitigen
Strömen bestimmt weitgehend die Differenz zwischen dem Bruttoinlandsprodukt
(BIP) und dem Bruttosozialprodukt (BSP).
Das kann man durchaus
auch so stehen lassen.
Mehr in Kürze bei der Behandlung von Frage 18