Impressum - Pflichtangaben - Copyright


Egon W. Kreutzer
über sich und das Schreiben

Schriftsteller müssen Zweierlei beherrschen:

das Schreiben, als handwerkliche Fertigkeit und
das
Thema, den Gegenstand ihrer Schreibarbeit.


Heute bin ich so locker,

die handwerkliche Fertigkeit des Schreibens auf die unterschiedlichsten Themen anzuwenden und stolz darauf, einen weiten Bogen vom Fachbuch bis zum Kinderbuch geschlagen zu haben.

Doch bevor ich mein erstes Buch geschrieben habe, bedurfte es vieler ermunternter Worte von Kollegen und Vorgesetzten, von Freunden und Feinden, die nicht aufhören wollten zu erklären, ich hätte - trotz aller herausragenden fachlichen Qualitäten - den Beruf verfehlt, hätte besser Schriftsteller werden sollen, ich sei ein "Schriebtäter", ein Dichter, oder ich hätte zumindest das Zeug dazu.

Natürlich habe ich mein Leben lang geschrieben,

Protokolle, Berichte und Vorstandsvorlagen, Artikel für die Betriebszeitung, einige Sketche, Liebesbriefe und Reden - und der Wunsch, irgendwann einmal ein Buch, einen Roman, zu schreiben, war seit meiner Schulzeit immer irgendwo gegenwärtig, doch nie war Zeit dafür. Erst mit fünfzig Jahren fand ich in einer langen Folge schlafloser Nächte, die mir ein heilloses Beratungsengagement beschert hatte, im Schreiben zu Sammlung und Ruhe, zur Ablenkung von Problemen und Schwierigkeiten und so entstand - beinahe unabsichtlich und über Nacht - in weniger als zwei Monaten von Oktober bis Dezember 2000 der erste Band von "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre".
(1)


Danach kam, als satirisch-humoristische Fingerübung, der illustrierte Schmunzelband "Installatorische Allegorien" (2) und im Sommer 2001 wagte ich mich erstmals mit professionellen Absichten an das Manuskript für das Fachbuch "Erfolgreich Wirtschaften in der Gemeinschaftsverpflegung" (3) für das ich während der Frankfurter Buchmesse 2001 den Verlagsvertrag anbahnen konnte.

Daneben stürzte ich mich mit Vergnügen in die Arbeit an den Abenteuern der "Kleinen Katze mit den weißen Pfoten"
(4) und begann, auch noch im Herbst 2001, mit dem zweiten Band der wahnwitzigen Wirtschaftslehre 5), der sich mit den Phänomenen der Globalisierung, ihren drohenden Risiken und den darin auch enthaltenen Chancen befaßt.

Parallel dazu schrieb ich - in Fortführung der e-mail-Fortsetzungsgeschichten mit der kleinen Katze - die ersten e-mails an meine Enkel, in denen Nanomax, der kleinste Mann der Welt, (6) als Titelheld einer Fortsetzungsgeschichte auftauchte.


In den Tiefen meiner Festplatten steht inzwischen auch das vollständige Manuskript meines belletristischen Erstlingswerkes zur Verfügung. Ein Thriller, der den Leser mitnimmt, in die gefährliche Grauzone zwischen bürgerlicher Seriosität und organisierter Kriminalität, und in schonungsloser Offenheit zeigt, wie leicht es gelingt, einen Menschen alleine mit der Verlockung des großen Geldes bis zur Selbstaufgabe zu verbiegen und zu zerstören.
Mit etwas Glück wird es mir gelingen, dafür den richtigen Verlag zu finden.


Der bisherige Erfolg

meiner schriftstellerischen Tätigkeit ist nicht im wirtschaftlichen Ergebnis zu finden. Aber Erfolg ist eben mehr, als nur Geld verdienen. Die Arbeit an meinen Manuskripten hat mich gestärkt, ganz zu schweigen von dem Glücksgefühl, das sicht einstellt, wenn es gelungen ist, nach Hunderten von Seiten tatsächlich ein Buch vollendet zu haben. Die Auseinandersetzung mit Lektoren und ersten Lesern haben mir neue Einsichten gebracht um mir geholfen, meine Argumente sicher und fundiert zu vertreten.

Die ersten Kontakte zum Literaturbetrieb, auch die wechselhafte Zusammenarbeit mit einer Literaturagentur und die unvermeidlichen Angebote von Druckkostenzuschußverlagen haben wichtige Einblicke in das Metier gegeben, das mehr und mehr zu dem meinen wird.


Jedem, der sich selbst als Schriftsteller betätigen möchte, kann ich daher nur raten, das Wagnis einzugehen. Die Arbeit an einem Buch ist ein außerordentliches Erlebnis, auf das man nicht schon deshalb verzichten sollte, weil die Aussichen, gedruckt zu werden, zu schlecht sind.

Der Weg ist das Ziel.

Wegweiser und auch sonstige Hilfsangebote (z.B. Malte Bremers Textkritik) gibt es im Literaturcafé, das ich auch an dieser Stelle gerne als Link empfehle.


Inzwischen gehe ich die ersten Schritte als Verleger.

Angefangen hat das damit, dass ein Besucher meiner Website anfragte, wo er denn die beiden Bände von "Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre" beziehen könne, sein Buchhändler habe ihm nicht weiterhelfen können.

Diese Anfrage hat mich angetrieben, einen Möglichkeit zu finden, meine Manuskripte selbst zu Büchern zu machen. Mühe, Nachdenken und immer neues Ausprobieren haben sich gelohnt, kleine Auflagen - und darauf kam es zunächst an - kann ich heute wirtschaftlich selbst herstellen; mit größeren Auflagen können die darauf eingerichteten Druckereien und Buchbindereien betraut werden.

Schauen Sie doch mal in die gerade entstehende "Verlagsabteilung" - vielleicht kennen Sie jemanden, der noch nach dem Verlag für sein Manuskript sucht.



EWK-Verlag Startseite