Paukenschlag
am Donnerstag
No. 49 /2013
vom 28. November 2013


Kommentare zum Zeitgeschehen
von Egon W. Kreutzer

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Das Drohnenproblem

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Das Drohnenproblem

Lösung dringend gesucht.
 
Mein letzter Paukenschlag trug die Überschrift Dee Mo; Kraa Tieh!
Er wurde sehr oft aufgerufen - und das hat mir gut getan.
 
Der heutige Paukenschlag beschäftigt sich nicht mit dem "demokratischen" Schauspiel der nächtlichen Einigung auf einen Koalitionsvertrag. Er beschäftigt sich stattdessen mit einer Entwicklung, die unser künftiger Verteidigungsminister ebenso vorantreiben wird, wie der bisherige, wie auch immer der künftige heißen mag.
 
Es geht um eine Mordwaffe, an deren Einsatz wir uns längst gewöhnt haben, weil wir zu weit weg sind, von den Orten, an denen sie Tod und Verderben bringt.
 
Der Einsatz von Giftgas ist international geächtet. Streumunition und Landminen sind von vielen Staaten ebenfalls geächtet, obwohl sie in den Arsenalen hochgerüsteter Nationen nicht fehlen und von diesen als unabdingbar für eine effiziente Kriegsführung angesehen werden.
 
Die Drohne, als das Mittel der Wahl im sogenannten "asymmetrischen Krieg", der in aller Regel kein Krieg ist, sondern eine völkerrechtlich zumindest fragwürdige Form der Gewaltanwendung von Staaten auf fremdem Territorium, muss ebenfalls wieder von dieser Welt verschwinden, wenn es in zwanzig Jahren auf diesem Planeten überhaupt noch ein menschenwürdiges Leben in Freiheit geben soll.
 
Die Drohne ist ein ausgefeiltes Repressionsinstrument, das letztlich gegen jedermann angewendet werden kann - und angewendet werden wird, wenn die jeweils Herrschenden auch noch die letzten Skrupel verloren haben werden, weil sie - außer sich selbst - niemanden mehr fürchten.
 
Der nachstehende Text ist schon ein paar Wochen alt. Ich habe ihn sozusagen "auf Halde" geschrieben:
 
 
Das Drohnenproblem
Lösung dringend gesucht
 
Wissenschaftlern und Ingenieuren, Technikern und Fabrikarbeitern ist es gelungen, eine neue, universelle und dem ersten Anschein nach nicht abwehrbare Waffe in die Welt zu setzen, die trotz ihrer vergleichsweise geringen Wirkung im allgemeinen Krieg große Erfolge verspricht, weil sie durch die gezielte Tötung einzelner Menschen oder Menschengruppen dem Gegner sozusagen "den Kopf abzuschlagen" in der Lage ist.
 
Mit dieser Fähigkeit ausgerüstet, ist selbstverständlich auch die Fähigkeit errungen worden, jeden beliebigen unliebsamen Mitmenschen an jedem Ort und zu jedem Zeitpunkt vollkommen anonym vom Leben zum Tode zu befördern.
 
Die Drohne ist insofern weniger Kriegswaffe als vielmehr Mordwaffe, wobei es in der Unterscheidung zwischen den Aktionen "völkerrechtlich zulässiger Kriegseinsatz" oder "feiger, hinterhältiger Mord" im Grunde nur auf die Auslegung des Völkerrechts ankommt, nicht auf die von den Verantwortlichen genannten Motive für den tödlichen Einsatz dieser Waffe und nicht auf die Verwässerung der Definition von "Krieg", wie sie durch den vermeintlichen "Krieg" gegen den Terrorismus geschaffen und seitdem immer weiter fortgeschrieben wurde.
 
Wenn - immerhin demokratisch gewählte - Regierungen, bereits die Veröffentlichung ihrer eindeutigen Rechtsverletzungen durch Presseorgane als "Terrorismus" bezeichnen, und das ist ja in Großbritannien geschehen, dann kann der willkürlich und anonym ausgeführte Mord an Kritikern jeder Art schon bald auch mitten in Europa als alternativloser Kriegseinsatz dargestellt und gerechtfertigt werden.
 
Dass dazu kein Mörder mehr in die Nähe des Opfers kommen muss, um diesem
Gift, blaue Bohnen, oder einfach nur einen tödlichen Schlag zu verabreichen, weil der Tod - aus tausenden Kilometern Entfernung ferngesteuert - ganz überraschend und unausweichlich raketenschnell vom Himmel fällt, erleichtert den Mord nicht nur ungemein, es stellt geradezu die Einladung dar, sich dieser einfachen - und für den Auftraggeber vollkommen unkomplizierten - Methode zu bedienen, lästige Zeitgenossen im wahrsten Wortsinn auszuradieren.
 
Nach unserer Rechtsordnung macht sich der unterlassenen Hilfeleistung schuldig, wer einem in Gefahr für Leib und Leben schwebenden Mitbürger nicht hilfreich zur Seite springt. Eine Verurteilung wegen unterlassener Hilfeleistung setzt allerdings voraus, dass dem Beschuldigten die Gefahr bewusst gewesen sein konnte, und dass er geeignete Möglichkeiten gehabt hätte, die Gefahr zu beseitigen oder den Schaden zu begrenzen.
 
Nun, die Gefahr in Deutschland von einer Drohne getötet zu werden, erscheint heute vergleichsweise gering.
 
Es ist - soweit ich weiß - noch nie passiert.
 
Allerdings ist der Einsatz der Bundeswehr im Inneren "gegen Terroristen" inzwischen erlaubt, unter bestimmten Bedingungen zwar, doch die sind so grob definiert - und daher so auslegbar, dass sich im Nachhinein gewiss entschuldigende Umstände finden lassen, die den - unter Zeitnot stehenden - Entscheidern nachgesehen werden müssen, wenn sie in gutem Glauben waren, es drohe eine
 
"Ausnahmesituation katastrophischen Ausmaßes",

Was ist das?
 
würden sie nicht beherzt zum letzten Mittel greifen.
 
Wie wir aus der so genannten "NSA-Affäre" wissen, eine Bezeichnung hinter der die Verantwortung der US-Regierung immer noch versteckt wird, scheuen auch die Regierungen der westlichen Wertegemeinschaft nicht davor zurück, alles, was möglich ist, auch zu tun - selbst "Freunde und Freundinnen" jahrelang - wie Terrorverdächtige - abzuhören.
 
Wie wir ebenfalls wissen, scheuen die gleichen Regierungen auch nicht davor zurück, ihre aus geheimen, nach normalem Rechtsverständnis illegalen Aktivitäten erworbenen (richtigen oder falschen) Erkenntnisse zu verwenden, um an entlegeneren Orten der Welt, ihre Hinrichtungsdrohnenpiloten hundertfach aktiv werden zu lassen - mit tausenden von (überwiegend) zivilen Opfern.
 
 
Das deutsche Waffengesetz fordert vom Bürger, bevor er sich bewaffnen darf, genaue Auskunft über die von ihm vermutete Bedrohung und erteilt den Waffenschein nur, wenn die Bedrohung real und die Schusswaffe geeignet ist, die Bedrohung abzuwenden.
 
Zudem muss der Betreffende einen einwandfreien Leumund, ein blütenweißes Führungszeugnis und einen sicher verschließbaren Waffenschrank vorweisen können.
 
 
Würde man nur diese einfachen Regeln auch auf den (massenhaften) Einsatz von Drohnen in Pakistan anwenden, würde wohl - außer den sich bedroht fühlenden US-Politikern - kein verantwortungsvoller Prüfer eine reale Bedrohung erkennen können - und vor allem die Drohne - als Mittel der Wahl zur Abwehr der Bedrohung - als vollkommen ungeeignet erklären, den Waffenschein also verweigern.
 
Da müsste man gar nicht erst nach der persönlichen Zuverlässigkeit fragen, um zu dieser Entscheidung zu gelangen.
 
Dennoch verfügen die USA über große Drohnenarsenale und setzen sie auch unablässig ein.
 
 
Die Bewaffnung der Bundeswehr mit Drohnen wird exakt die gleichen Auswirkungen haben. Die Bundeswehr wird - mit Drohnen - in ihren Auslandseinsätzen, ob alleine, ob im EU-Verbund, ob als Nato-Mitglied oder als Teil einer kurzfristig gebildeten, sonstigen Union der Willigen, ihre Drohnen, so sie sie erst hat, um keinen Deut anders einsetzen, als es heute schon die USA - und vermutlich auch die Briten - tun.
 
 
Was aber tut ein solches Mordinstrument in den Händen von Soldaten,

die - gem. höchstrichterlichem Spruch - zwar zum Kämpfen und zum Töten ausgebildet und eingesetzt werden, aber, weil Krieg zu den Errungenschaften der menschlichen Zivilisation gehört, wie der Kulturbeutel in den Reisekoffer, eben keine Mörder, sondern Soldaten, Kombattanten und Helden sind?
 
Ich erachte es - in Anbetracht der unweigerlich in der Zukunft zu beklagenden Opfer deutscher Drohnen, gleichgültig ob im Inland oder Ausland - als einen Akt vorsätzlich unterlassener Hilfeleistung, nichts zu unternehmen, um die weitere Aufrüstung der Bundeswehr mit Drohnen zu beenden und sich nicht dafür einzusetzen, den Einsatz von Kampfdrohnen im Auftrag Deutschlands definitiv verbieten zu lassen.
 
Ich weiß, dies gleicht dem Kampf Don Quichotes gegen die Windmühlen, und daher meine ich, dass neben dem öffentlichen Protest noch eine weitere Strategie, ein Plan B gefunden werden muss, um das Drohnenproblem von der anderen Seite her anzugehen.
 
Als der Starfighter vor Jahrzehnten über deutsche Lande donnerte, und, wer einen haben wollte, nichts anderes zu tun brauchte, als sich einen genügend großen Acker zu kaufen und zu warten, bis ihm dort einer vom Himmel fällt,
 
war es der Münchner Helmut Winter, der eine Knödelkanone konstruierte, mit der er (ohne je zu treffen) Knödel in Richtung der tieffliegenden Militärmaschinen katapultierte.
 
Das Medienecho auf diese Aktion war so groß, dass die Militärs die Überschallflüge über München einstellten …
 
 
Das war eine humorvolle Aktion. Niemand weiß, ob sie heute noch die gleiche Wirkung hätte, oder ob Helmut Winter aufgrund verschärfter Gesetze und wegen der Terrorangst mit einer Verurteilung wegen wiederholten gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr rechnen müsste.
 
Doch meine ich, dass es des Nachdenkens wert wäre, das Drohnenunwesen auf andere Weise als auf dem fruchtlosen Weg über die Politik in Wohlgefallen aufzulösen.
 
Je ausschweifender dabei die Gedanken ins Unmögliche hineinreichen, desto wahrscheinlicher wird es, tatsächlich eine Lösung zu finden.
 
So ein Ding fliegt so hoch, dass es weder zu hören, noch zu sehen ist, es wird ferngesteuert, kann aber auch autonom fliegen, es kann viele Stunden in der Luft bleiben, weiß - per GPS - immer genau, wo es sich befindet, und oft auch ebenso genau, wo sich sein Ziel befindet. Der Pilot sitzt sicher irgendwo im gepolsterten Sessel und bewegt den Joystick mit den Fingerspitzen, während ihm ein Bildschirm zeigt, was die Kameras und Sensoren der Drohne wahrnehmen.
 
 
 
Unangreifbar?
Keinerlei Schwachstelle?
Annähernd allmächtig?
Goliath -
und nirgends ein kleiner David mit der Steinschleuder?
 
 

Auch die Titanic war unsinkbar.
 
Sicherlich wissen Ingenieure in China und Russland ganz genau, wie Drohnen zu knacken sind, wissen, wie sie den Funk stören und die Dinger zur Landung zwingen können. Sogar die Perser geben an, das schon geschafft zu haben.
 
Nur dazu braucht es verdammt viel Geld, viele Spezialisten und jede Menge technisches Gerät.
 
Geht es nicht einfacher?
Wer hat den genialen Geistesblitz?
 
Ich lade Sie hiermit ein zu einem großen Brainstorming.
 
Spinnen ist ausdrücklich erlaubt.
Kritik ist verboten.
 
Es gilt Gedanken zu sammeln, Assoziationen zu wecken,
miteinander aufeinander aufbauende Ideen zu entwickeln.
 
Ich werde alles, was da ankommt, online stellen, und hoffe, dass sich viele beteiligen.
 
Mitgelesen wird sowieso. Was soll's?
 
Mit besten Grüßen
Egon W. Kreutzer
 
 
 
 

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Kommentare zu diesem Paukenschlag
Guten Tag Herr Kreutzer,

einen aktiven Kampf gegen die Mörder-Drohnen halte ich für aussichtslos, aber...
Was wäre, wenn es eine Initiative gäbe, den Drohnen-Piloten und ihren Auftraggebern (Befehlsgebern) den Widerstand sichtbar zu machen?

Sie überfliegen den Luftraum (genauso wie Google Earth) und sammeln Fotos und Daten.

Laßt uns, jeder, der irgendein Grundstück besitzt, diesen Spruch in die hochauflösenden Kameras senden "DROHNEN = MÖRDER".
Geschrieben auf das Dach unseres Hauses, gepflügt in die Frühjahrsbestellung, gemäht in den Rasen, gelegt mit Weihnachts-Lichterketten, als Schneisen im Wald und auf den Getreidefeldern...

Die MENSCHEN, die diese Mordmaschinen bedienen, werden es sehen, Flugpassagiere werden es sehen, Google Maps wird es an jeden Ort dieser Welt verbreiten.

Liebe Grüße aus Grabow (Mecklenburg)
Andreas Stolzenburg

Hallo Herr Kreutzer,
wenn man die gestrige Panorama-Sendung gesehen oder den entsprechenden
SZ-Artikel gelesen hat, weiß man, daß Deutschland HELFERLAND ist! Von
Deutschland kann nie wieder kein Krieg ausgehen.
Zumindest die Kollateral-Mordopfer sind in erster Linie die Ärmsten.
Dies zu wissen, reicht mir.
Bedauernd,
Georg Nowak
 http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/geheimerkrieg269.html
 
Anmerkung von Egon W. Kreutzer:
Der von H. Nowak mitgegebene Link ist durchaus erwähnenswert. Einige schroff ablehnende Kommentare dazu finde ich schlicht zum K...
Lieber Herr Kreutzer,
Drohnen sind nicht meine fachliche Spezialität, jedoch halte ich,
entsprechende Bewaffnung vorausgesetzt, das, hm, Landen für realistisch.
Unabhängig davon bezweifle ich - leider - daß Sie zu diesem Thema viele
Zuschriften bekommen, da die Drohnen zum jetzigen Zeitpunkt noch relativ
weit weg sind, theoretisch, aber auch physikalisch. Sollte die
Entfernung aufgrund von Sachzwängen in diesem Land, wie z.B.
Versammlungsverbot, Demonstrationsverbot, allgemeine Unzufriedenheit,
die Besuche persönlicher Art in den entsprechenden politischen Zentren
dieses Landes nach sich ziehen, reduziert werden, so werden wieder alle
aufschreien und sagen, sie hätten es weder kommen sehen noch besser gewußt.
So, jetzt wieder alle hopp, hopp auf´s Sofa und RTL anschalten.
--
Mit freundlichem Gruß
Peter Suxdorf


Die naheliegendste Methode eine solche Drohne orientierungslos zu machen
ist, schätze ich, das Abschneiden der Funkverbindungen. Das geht durch
Massen von gerne kleinen Störsendern, die entweder gefälschte GPS Signale
versenden, oder die Frequenzen der Fernsteuerung blockieren. Ein klein
gerastertes Funkfeuer in den richtigen Frequenzen kann man bestimmt aus
WLAN Routern oder Repeatern und Richtantennen bauen. Schließlich ist eine
Drohne letztlich auch ein zwar monströs "verbessertes" aber ein
Modellflugzeug.
In Ernest Callenbachs Ökotopia 1999 haben die abtrünnigen Weststaaten
der USA, die Ökotopia bilden einen massiven Hubschrauberangriff der
Rest-USA mit Massen von Feuerwerksraketen, die stabile Drähte hinter sich
her zogen, zunichte gemacht und die Dinger "einfach alle abgeschossen".
Das ist wohl Fiktion, aber Callenbach hat in seine Utopie eigentlich nur
machbare, oder für solches erachtete aufgenommen. Ich kann mir daraus
entwickelt, Netze aus feinen Drähten, die an Ballons in der Luft wie
Spinnennetze dieses Ungeziefer abfangen vorstellen und je nach Antrieb
auch durch Wärmesensoren gesteuerte dreidimensionale Geflechte, die sich
um die Drohnen legen und ihnen die Flugeigenschaften nehmen. Lustig wäre
es auch sie mit Löschflugzeugen zu "ersäufen"... Der wichtigste Schritt
wäre die Orientierungslosigkeit dieser Dinger.
Was Hacker dazu tun könnten, etwa den Zielkurs zu einem Angriff in ein
Rückkehrprogramm zur Ausgangsbasis verwandeln, wo es dann die Menschen
trifft, die das Unglück in Gang gesetzt haben.
was wir alle tun müssten, wäre Whistleblower und andere Menschen die
solchen gefährlichen Unfug aufdecken können, persönlich zu unterstützen,
denn Politiker werden sich nie dazu durchringen.
Im übrigen hat Deutschland als einer der weltgrößten Waffenexporteure auch
die Möglichkeit das dazu nötige Know how zur "Obsoletierung" dieser Waffen.
Dies sind nur schnell dahin geworfene Ideen, eine Art Brainstorming zum
direkten Abwehren von Drohnen.
Ich bin mir sicher, dass Drohnenschutz sich sogar städtebaulich auswirken
kann, etwa durch teilweise Überdachung von Städten, z.B. mit Solarpanels,
die gleichzeitig Radar und ähnliche Suchstrahlen abweisen und ablenken.
Durch Laserreflektoren die die Sensoren der Drohnen verwirren, durch
"Gegenlaser", Funkfeuer etc... Durch von Hochhaus zu Hochhaus gespannte
Funksperrren, die aber auch so stabil und reißfest sind, eine gefangen
Drohne nicht mehr wegzulassen und sie gleichzeitig mit diesem feinen Netz
verbinden, durch kaltschweißen oder ähnliche Methoden, so das sie nach
leeren der Batterien als technische und materielle Ressourcen geborgen
werden können.
All diese Vorschläge sind gemeinschaftlich relativ günstig zu realisieren
aber für Einzelpersonen kaum machbar. Eine neue Verteidigungsgemeinschaft
in Städten? Jedenfalls wird diese Technik unsere Gesellschaft nicht nur im
von den Erbauern gewünschten Ausmaß verändern, sondern es wird eine neue
Solidarität geben müssen, wenn ein halbwegs freies Volk diese Invasion von
Oben überleben will.
 
 
 
--
Egon Hauck
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