Paukenschlag
am Donnerstag
No. 42 /2013
vom 10. Oktober 2013


Kommentare zum Zeitgeschehen
von Egon W. Kreutzer

Druckversion
hoher Kontrast
reduzierter Kontrast
Kommentare lesen schreiben

Druckversion: Sigbert Döring
Sicherheits-Horror

u
Impressum
Startseite
EWK-Verlag
Newsletter

    Neugierig? Anklicken und das Rätsel wird aufgelöst

Kaffeekasse? Was ist das denn?

  Paukenschläge-verhallt

EWK-VERLAG

 NEU

 

 NEU

 

NEU

 

NEU

 

 NEU

 
 

 SPANNUNG
 

 
 

 
 

 
 

 

 
 

 
 

 ANSPRUCH
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 WISSEN
 

 
 

 
 

 
 

 

 
 

ZEIITGESCHEHEN 
 

 
 

 
 

 
 

 
 

 BESINNLICH
 

 
 

 
 

 

 
 

 
 

  SCHÖNES
 

 
 

  KINDER
 

 
 

 
 

 
 

 
 
 
 
 
 
 
 
Sicherheits-Horror
 
Wenn die Polizei Dich am nächsten Donnerstagnachmittag mit einer Horde schwerbewaffneter Beamter in Zivil in den Räumen Deiner Bankfiliale erwartet, weil der Polizei schon am Montag gegen neun Uhr von den Sicherheitscomputern vorhergesagt wurde, dass Du am Donnerstag, gegen 15.30 Uhr dort einen bewaffneten Überfall durchziehen wirst, dann kann es durchaus sein, dass die Polizei Dich zu Recht dort erwartet, obwohl Du den Plan, Dir das benötigte Geld durch einen Überfall zu beschaffen, erst am Donnerstagvormittag gefasst hast und nie vorher im Leben auch nur im Traum daran gedacht hast, jemals eine Bank zu überfallen.
 
 
Natürlich werden Sie niemals eine Bank überfallen.
 
Sie können sich also beruhigt zurücklehnen und sich über den Sicherheitsgewinn freuen, der mit den neuen Technologien, die bereits weit über das Forschungs- und Experimentierstadium hinaus sind, schon erreicht worden ist und noch immer mehr erreicht werden wird.
 
Wer nichts zu verbergen hat,
braucht sich schließlich auch nicht zu fürchten.
 
Da kann es Ihnen auch nur Recht sein, dass Supercomputer Tag und Nacht daran arbeiten, Ihr Persönlichkeitsprofil zu vervollständigen, Ihr Kommunikationsverhalten zu durchleuchten, Ihr Bewegungsprofil aufzuzeichnen, Ihre Vorlieben und Abneigungen festzuhalten, Sie jederzeit und an jedem Ort mit Videokameras und Handyüberwachung unter Kontrolle zu halten. Auch der Staatstrojaner auf Ihrem Rechner ist Ihnen nur recht, wird durch ihn doch schließlich jeder Verdacht, Sie hätten womöglich verdächtige Daten auf dem Rechner, ausgelöscht.
 
Das alles dient doch schließlich nur dazu, aufgrund von ausgeklügelten Prognoseverfahren, die nicht nur Sie und Ihr Verhalten analysieren, sondern auch das Ihres näheren Umfeldes in Betracht ziehen, möglichst schon vor Ihnen zu wissen, was Sie als Nächstes tun werden und Sie so nicht zuletzt auch vor sich selbst zu schützen.
 
Solche Porgnoseverfahren, die auch den Inhalt der E-Mail, die Sie erst morgen lesen werden,
.
weil Sie sich ohne Smartphone oder Tabletcomputer - wegen einer Schilddrüsenerkrankung mit radioaktivem Jod abgefüllt - noch in Quarantäne befinden,
 
schon in Ihre Berechnungen einbezogen haben und ziemlich genau wissen, ob Sie daraufhin zum Hörer greifen werden, um eine ganz bestimmte, ebenfalls bekannte Nummer anzurufen, oder ob Sie die Mail schlicht beantworten, oder ob Sie sich nach dem Lesen verzweifelt dem Suff hingeben, sind der Perfektion so nahe, dass der Staat bereit ist, ihnen vorbehaltlos zu vertrauen.
 
Als ich noch ein Kind war, hieß es: "Der Liebe Gott sieht alles".
 
Nun muss es wohl heißen: "Der Liebe Staat weiß alles".
 
Der Liebe Staat wusste vermutlich schon vorige Woche, dass die FAZ den nachstehend verlinkten Artikel an diesem MIttwoch veröffentlichen wird, er wusste vermutlich schon vorige Woche, dass ich diesen Artikel lesen werde, dass er mich empören wird, und dass ich diesen Artikel zum Gegenstand des heutigen Paukenschlages machen werde.
 
Er wusste wahrscheinlich schon vorige Woche das, was ich jetzt beim Schreiben (am Mittwoch) noch nicht weiß, nämlich mit welchen Worten und Formulierungen ich versuchen werde, SIE dazu zu bringen, diesen Aufsatz bis zum Schluss zu lesen - und er wusste wahrscheinlich auch schon vorige Woche, ob SIE überhaupt dazu kommen werden, diesen Paukenschlag zu lesen, und, falls ja, wie SIE darauf reagieren werden.
 
Ich brauche mir nun keine Sorge mehr zu machen, ob ich SIE mit meinen Worten unter Umständen dazu aufstachle, eine "Sünde wider den Lieben Staat" zu begehen.
 
Der Liebe Staat weiß das doch schon, bevor ich den Artikel überhaupt fertig geschrieben habe, und der Liebe Staat wird SIE mit seinen ganz liebevollen
Beamten am Un-Tatort erwarten, und SIE in seiner Gnade einfach nur ermahnen, abzulassen, von Ihren finsteren Gedanken.
 
Noch ein paar Jahre - und die Polizeibeamten, die SIE an Ihrer Tat hindern, tragen die Kleidung der Priester Ihrer Religionsgemeinschaft, nehmen Ihnen die Beichte ab und vergeben Ihnen Ihre sündigen Gedanken.
 
Hätten Sie sich je träumen lassen, dass uns der Kampf gegen den Terror, gegen Al Khaida, schon nach einem Dutzend Jahren so viel Sicherheit schenken wird, dass man uns - mit nichts als sanfter Überwachung - allesamt dazu bringt, zu jenen Schafen zu werden, auf die der Liebe Staat als der Gute Hirte achtet und die er, wenn sie sich doch einmal verirren, auf den rechten Pfad zurückführt?
 
Künftig wird es nicht ausbleiben, dass (zumindest) der Innenminister als Gott verehrt werden muss. Denn die Mittel und Methoden, derer er sich bedient, führen zwangsläufig zu einer hinreichenden Allwissenheit und zu einer hinreichenden Allmacht, um jede Sünde zu erkennen, ja schon den sündigen Gedanken zu wissen, bevor er gedacht wird, und jede begangene Sünde zu sühnen.
 
Dabei lässt er uns den Freien Willen.
 
Wir können uns für IHN und für ein Leben nach seinen Gesetzen entscheiden, und daran wird er uns nicht hindern,
 
wir können uns aber auch gegen IHN und seinen Willen entscheiden, und dann werden wir schon sehen, was wir davon haben.
 
 
Leute!
 
 
Wir stehen am Vorabend der absoluten Gesinnungsdiktatur.
 
Wer solche mächtigen Instrumente in Händen hält, kann gar nicht mehr anders, als sie eigennützig zu nutzen.
 
Da wird ein Menschenbild modelliert, durchaus in mehreren zulässigen Varianten, aber eben immer mit dem gleichen Kern, nämlich dem unbeugsamen Respekt vor jeder Obrigkeit, und jeder, der von diesem Profil abweicht, erfährt die notwendige Sonderbehandlung.
 
Die beginnt mit der massiven direkten und dauerhaften Beobachtung - und sie endet, wenn die dauerhafte Beobachtung den Ergebnissen der Computermodelle und Verhaltensvorhersagen nicht widerspricht, zwangsläufig in der Psychiatrie, im Gefängnis oder im Sarg.
 
Die Drohnen über Deutschland werden in wenigen Jahren auch Waffen tragen und Urteile vollstrecken, die präventiv - noch vor dem Gedanken an die Tat - vollstreckt werden, um die Sicherheit zu wahren.
 
Außerdem gibt es glaubhafte Berichte darüber, dass die EU überlegt, EU- und Euro-Kritiker einer "Umerziehung" zu unterwerfen. Nur zu ihrem eigenen Besten, versteht sich.
 
 
Leute!
 
Das alles hilft EUCH überhaupt nichts. Für diese umfassende und lückenlose Überwachung jedes einzelnen Menschen, für die vollkommene Aufgabe EURER Freiheitsrechte, bekommt ihr nichts zurück!
 
Das einzige, was IHR bekommt, sind Angst und Respekt vor dem Lieben Staat.
IHR werdet eines Tages nicht mehr wagen, wo immer IHR auch seid, mit EUREM
Nächsten über irgendetwas zu sprechen, was der Liebe Staat in seiner Güte falsch auffassen könnte.
 
IHR werdet nicht mehr wagen, ohne eingeschaltetes Handy aus dem Haus zu gehen, weil IHR Angst haben werdet, der Liebe Staat könnte dahinter den Versuch erkennen, EUCH seiner Aufmerksamkeit zu entziehen, was ja nur einen Zwecke haben kann, nämlich dem Lieben Staat zu schaden.
 
Ihr werdet vorgeladen werden, um zu beichten. Man wird EUCH mit Wahrheitsdrogen vollpumpen und an Lügendetektoren anschließen - und wehe, Ihr hattet irgendwann in der Vergangenheit einen Gedanken des Aufbegehrens in EUCH getragen.
 
Sie werden bald keine Demoskopen mehr befragen müssen, um einen Wahlausgang vorherzusagen. Der Computer wird Ihnen mit größter Treffsicherheit sagen, wie jeder einzelne wählen wird. Dann wird es noch gefährlicher werden, Parteien zu wählen, die dem Lieben Staat missfallen. Am Ende gibt es dann wieder 99% Wahlbeteiligung und 99,99 Prozent für die Partei "Der Liebe Staat" - und niemand wird es wagen, den Stimmzettel nicht "offen" in die Urne zu werfen, weil nur, wer etwas zu verbergen hat, den Zettel so falten würde, dass seine Wahl nicht sofort zu erkennen ist.
 
Dann werden Sie die Wahlen ganz abschaffen, weil Menschen mit unauffälligem Profil sowieso "richtig" wählen und alle anderen spätestens vor dem Wahllokal aufgehalten werden, um zu vermeiden, dass sie dort mit ihrem Kreuzchen einen Fehler machen, den sie lebenslang bereuen müssten, weil er eben nicht mehr zu den lässlichen Sünden zählt.
 
 
Leute!
 
Werft einen Blick in einen modernen Kuhstall! Da weiß der Computer auch von jeder Kuh, von jedem Kalb, von jedem Stier, alles das, was wichtig ist, um den Viehbestand betriebswirtschaftlich optimal zu erhalten und zu vermehren.
 
Milchleistung und Futtermischung, Antibiotika und Fleischleistung, optimaler Besamungszeitpunkt und optimale Milchersatzbrühe für schnelles Erreichen des Schlachtgewichts bei den Mastkälbern.
 
Und wenn eine Kuh sich partout nicht ruhig verhalten will, den Frieden im Stall stört und damit die Milchleistung des gesamten Bestandes stört, dann geht sie eben - nach betriebswirtschaftlicher Güterabwägung - noch vor dem geplanten Ende zum Schlachthof.
 
 
IHR seid in den Augen des Lieben Staates nichts anderes als eine Herde Menschen, die betriebswirtschaftlich optimal genutzt werden muss.
Der Liebe Staat weiß, jeden von Euch an die richtige Stelle im Produktionsprozess zu stellen, der Liebe Staat weiß, wieviel Einkommensfutter in welcher Mischung jeder einzelne von Euch höchstens braucht, um optimal zu funktionieren und am Ende sozialverträglich abzuleben.
 
Der Liebe Staat kehrt dahin zurück, wo die Gottkönige aufgehört haben, doch diesmal tatsächlich allwissend und allmächtig.
 
 
Der Liebe Staat hat keinerlei Interesse daran, die wirklich großen Verbrechen zu verfolgen oder auch nur zu verhindern.
 
Menschen, die mit ihrer Gier Millionen von Menschen in den Hungertod schicken, sind keineswegs verhaltensauffällig. Deren Profil ist so sauber, wie ein Profil nur sein kann. Die werden täglich vom Chauffeur an der Villa abgeholt, auf wechselnden Wegen bis zum privaten Aufzug in der Tiefgarage gefahren, bewegen sich an ihren Schreibtisch und gehen dort ihrem Tagwerk nach, das nur darin besteht, möglichst vielen Menschen möglichst viel von dem, was sie schaffen und was sie sich an bescheidenem Vermögen geschaffen haben, mit geringstem Aufwand abzunehmen.
 
Denn der eigentliche Gott des Lieben Staates ist die GIER.
 
Je erfolgreicher einer seine GIER auslebt, desto höher steht er im Ansehen, desto mehr gehört er zum inneren Führungskreis des Lieben Staates, der keinesfalls mit den äußeren Repräsentanten des Lieben Staates verwechselt werden sollte.
 
Ein Bankraub, noch dazu mit vorgehaltener Waffe, in einer kleinen Filiale, wo höchstens ein paar Zehntausend Euro zu holen sind, das reicht noch lange nicht, um im Kreis der Gierigen Aufnahme zu finden. Im Gegenteil - das bedroht die erfolgreich Gierigen - und deswegen wollen Sie wissen, ob Du nicht am nächsten Donnerstag gegen 15.30 Uhr Deine Bankfiliale überfallen wirst, noch bevor Du selbst auch nur im Traum daran gedacht hast.
 
(Brecht: "Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?!!")
 
 
Ein Aufbegehren, gegen die erfolgreich Gierigen, bedroht sie ebenso. Deshalb ist
"Aufbegehren" in einem sauberen Profil nicht vorgesehen.
 
Schon wer von seinem Recht Gebrauch macht, und eine Petition mitzeichnet oder gar initiiert, hat einen Makel im Profil - oder können Sie sich vorstellen, dass ein Supercomputer, der zur prophylaktischen Kontrolle der Menschenherde installiert wird, eine Petition, die sich ja immer gegen einen Zustand im Lieben Staat oder gegen ein Verhalten des Lieben Staates richtet, dies als Pluspunkt wegen der unerschrockenen Nutzung staatsbürgerlicher Rechte verzeichnen könnte? Ich nicht.
 
Manchmal kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, als seien die vom Lieben Staat weitgehend unbeachteten E-Petitionen nur eingeführt worden, um Profile vervollständigen und Verdächtige schon beim kleinsten Aufmucken herausfiltern zu können.
 
Petitionen sind Angriffe auf den Lieben Staat - und sie werden, fernab von Parlament und Regierung, vom Supercomputer in Dein Profil eingearbeitet - und man wird Dich als "leicht erregbar" einstufen und Polizei und Geheimdienste werden Dich als Sicherheitsrisiko betrachten.
 
Als kleines Sicherheitsrisiko nur, so lange nichts dazu kommt.
 
Der Liebe Staat weiß ja, wie groß die Hemmschwelle ist, bis aus dem Zeichner einer Petition einer wird, der ihm tatsächlich gefährlich werden könnte.
Der Liebe Staat weiß ja auch, dass er mit jeder winzigen Veränderung im Profil auch die Prognose neu stellen kann, und er weiß, dass er eingreifen kann, bevor die Prognose zur Realität wird.
 
Und mit jeder weiteren Steigerung der Sicherheit, geht die Schere zwischen Arm und Reich ein Stück weiter auf. Das ist nämlich der eigentliche Zweck
 
Seit Beginn des Sicherheits-Horrors, seit dem 11. September 2001, sind die Vermögen der Reichen - trotz (und vor allem wegen) aller Krisen - stark gewachsen, doch die Zahl der Menschen, die dem Prekariat zugerechnet werden müssen, ist dabei keinesfalls kleiner geworden. Der Graben hat sich vertieft, und mit dem Wachstum der Vermögen ist auch das Sicherheitsbedürfnis der Multi-Milliardäre gewachsen.
 
 
Leute!
 
Lest den Artikel aus der FAZ.
 
Und denkt beim Lesen daran, dass hier nur das vorgestellt wird, was aus der Geheimhaltung entlassen wurde.
 
Mir genügt das. Was noch ausgeheckt und demnächst auf uns zukommen wird, will ich gar nicht wissen. Der Sicherheits-Horror ist heute schon schrecklich genug.
 
 

 FAZ - Rubrik: Technik & Motor - Vernetzte Überwachung
 
 
 
 
 
 

In diesem Zusammenhang:
 
Ein Programm zur Neuordnung des Eigentumsrechts,
verbunden mit einem echten "Grund"-Einkommen für
jedermann.
 

 Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre, Band IV - Eigentum und Teilhabe

In diesem Zusammenhang:

Ein Modell zur Gestaltung einer fairen Welt, in der Freiheit, Frieden und
Wohlstand zuhause sind
 
 
GLOCALIS ist ein recht umfangreiches Buch geworden, doch jeder Satz in diesem Buch sitzt und ist aufrüttelnd und hilfreich für alle, denen daran gelegen ist, dass bald das geschieht, was der Untertitel ausdrückt:
 
"Die Welt fair ändern".
 
Ich würde mich freuen, wenn Sie mehr von Karl Waldeckers Gedanken kennenlernen möchten.
 
Einfach die Abbildung anklicken ...
 
 
 

 

 

 

 

 
In diesem Zusammenhang:
 
Ein Buch über einen der größten Raubzüge der Geschichte,
bei dem das Ausplündern der Bürger als "Rettung"
der Währung verkauft wird.
 
Neu im Programm des EWK-Verlags:
 
 
"Das Euro-Schlachtfest - Die Logik der Krise",
 
.....sowie in den Interviews, die ich Michael Poost und
.....Frank Meyer anlässlich der Buchveröffentlichung
.....gegeben habe.
 
 Das Euro-Schlachtfest - Hardcover-Buch
 Das Euro-Schlachtfest - Ebook (Epub-Format)
Rezension von Roman Baudzus auf Dirk Müllers CASHKURS
 Interview Frank Meyer - Metallwoche
 Interview Michael Poost - Aristo-Blog
 
 

 
... und als Gegenentwurf,
damit unsere Kinder nicht blind
dem Vorbild der Gierigen folgen:
 
 
 

 

 
 
"Die Sternenpflückerin"
 
.....eine besonders schöne Geschichte in einem
.....besonders schönen Buch, für Mädchen und Jungen
.....ab 8 Jahren, das mir persönlich sehr am Herzen
.....liegt.
 
 
 Buchvorstellung
 Buchbestellung
 
 
 
 
 
Herbstzeit ist Lesezeit.
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 
 
nach oben
 
Kommentare zu diesem Paukenschlag
Hallo mein lieber Wolfgang,
hier mal wieder etwas (tief- oder un-) sinniges aus Bottrop:
Zwiegespräch mit dem Bewusstsein
Na ja, ich sach ma so…der Status Quo ist ja folgender:
„Wenn die Mehrheit der Bevölkerung nicht will dass so etwas passiert, muss sie etwas dagegen unternehmen.“ (Alle weiteren Assoziationen spare ich mir. Die kommen schon von selbst.)
Dieser Satz impliziert sehr viel und stellt viele Fragen, allein provoziert er, die alles entscheidende Suche nach einer Antwort auf den Kern der Frage zu lenken.
Interessant ist also lediglich die Frage:
Warum tun die nix? Will die Mehrheit etwa nix? Und wozu brauchen wir überhaupt diese „Mehrheit“ wenn sie nix tut? Oder gleich alles erschlagend: Wozu brauchen wir die Demokratie?
„M E H R H E I T“
Ein weites, schwammiges Wort. Irgendwie L A N G W E I L I G.
*G Ä H N* E R M Ü D E N D *G Ä H N*
Ach, es ist so zäh sich anzustrengen, sich zu bewegen – nachzudenken – noch so ein unheilversprechendes Wort „Nachdenken“. Das schreit ja geradezu nach Veränderung!
Paff und WIEDER PFUI!
VERÄNDERUNG
Das ist eines dieser Reizworte bei denen sich das Unterbewusstsein meldet, bzw. abschaltet.
Der „Gehirnmuskel“ macht zu, würde Kloppo sagen…
Reaktion: „…Nö! Nein! Basta! Jetzt ist Schluss! Sollen die sich doch damit herumschlagen, ich mach mich doch hier nicht zum Affen!? Wer will das schon ändern? Ich kleine Mickey Maus bestimmt nicht…!“
Wir müssen den Tatsachen ins Auge blicken: Die Menschen wollen keine Veränderung!
Die Fakten:
Wir sind satt! - satt gemacht worden – geistig wie körperlich –
Wir sind fett! - fett gemacht worden – geistig wie körperlich –
Wir sind bereits an dem Punkt „vorbei erzogen“, den dieser Paukenschlag beschreibt.
Nein, nein, nicht sauer werden, lass mir noch ein wenig Zeit…
OK, ich korrigiere:
Wir müssen den Tatsachen in Auge blicken: Die Menschen können keine Veränderung wollen!
Kurze Pause […aus der Ferne…im Bewusstsein (irgendwo im Gehirn) erklingt leise Fahrstuhlmusik…]
So, nochmal lesen bitte:
„Die Menschen können keine Veränderung wollen!“
Das ist der Grund warum sich nichts tut! Das ist auch indirekt der Vorgang den dieser Paukenschlag beschreibt. Wir können gar keinen Schalter umlegen und etwas verändern, weil da schon längst jemand vor uns da war, der den Schalter ausgebaut hat. Die Techniken, oder sagen wir mal die Technologien der Überwachung, sind dabei nur ein weiteres Blendwerk.
Was uns behindert sind weiterhin unsere ureigenen Instinkte und Gefühle.
Alles andere ist nur Mittel zum Zweck.
Die Mittel wechseln im Laufe der Menschheitsgeschichte und sind beliebig.
Der Zweck ist plumpe Gier und Macht. (Oder die „totale Dummheit“ wie ich es auch gerne nenne)
Genau gesagt:
Das, was uns in der Evolution an die (zweifelhafte) erste Stelle gebracht hat, ist genau das, was uns stillstehen lässt!
Wir haben an einem Punkt in der Menschheitsentwicklung dafür gesorgt, dass sich nichts mehr verändert. Wir haben Gesellschaften gebildet. Vielleicht mussten wir auch Gesellschaften bilden um zu überleben. Vielleicht ist genau das der Schalter den die Evolution eingebaut hat um uns eine Tages wieder in endsprechender Anzahl zu dezimieren damit das Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann? Ja, das Gleichgewicht der Natur! Was denn sonst?
Oh, wir reden gar nicht mehr über Natur? Aber gibt es da nicht immer noch bestimmte Regeln und Gesetze die…Ach was!? So ‘n Mist!
„Na gut, dann is eh egal…dann bisse verschütt gegangen bevor du die Barbara ihr Stoßgebet brabbeln kannst!“
Bis die Tage
Stefan Neumann
Ps.: darf ich nochmal? Ja? Danke!
„…was in dem Schlaf für Träume kommen mögen, wenn unsern sterblich Teil wir abgeschüttelt, das zwingt uns stillzustehn!“
Ps.: die Formatierungen helfen natürlich bei so einem Gedankenspektakel – jedenfalls dort, wo mir der schriftliche Ausdruck fehlt…


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

beim ersten Durchlesen dieses Paukenschlags dachte ich zuerst, Sie hätten Ihrer Ironie freien Lauf gelassen, nach dem zweiten Durchlesen beschleicht mich aber das Gefühl, dass Sie dermaßen schwarzsehen, dass ich mir ernsthaft Sorgen um Sie mache.

Denn wenn etwas schlimmer ist als vorauseilender Gehorsam und vorauseilende Selbstzensur, dann ist es vorauseilendes Angsthaben.

Mit keiner Angst lassen sich Menschen besser beherrschen und zu wahnsinnigen Taten treiben als mit der Angst vor etwas, was (noch) gar nicht existiert, denn diese Angst treibt zur Überstürzung, denn sie winkt keck mit der Hoffnung, dass ja alles gut wird, wenn man nur jetzt – genau jetzt – rasch und gründlich alle Juden, alle Tutsis ausrottet und noch nebenbei ganz rasch den Irak mit Krieg überzieht, bevor er Waffen entwickelt, mit denen er Amerika bedrohen kann. ... Und man als Einzelner besser heute als morgen offline geht und nicht mehr das Bett verlässt, geschweige das eigene Haus verlässt.

Diese vorauseilende Angst kann also auch lähmen, wenn z. B. ein Verschwörungstheoretiker mit kruden Verdächtigungen die dumpfe Botschaft sät: Da draußen seien so gut wie unbekannte Verschworene, die übermächtig sind, über die man nur Bruchstücke an Informationen ans Licht zerren kann, gegen die man faktisch machtlos ist. Kurz: Streckt die Waffen, bevor ihr die Kriegserklärung gesteckt bekommt.

Am Ende kann jedoch alles ganz banal sein: Die Autores dieses FAZ-Artikels sind auch bekannt aus dem Deutschlandfunk ("Computer & Kommunikation"), wo sie sich ebenfalls im Kaffeesatzlesen über die zukünftigen technischen Möglichkeiten auslassen. Ich finde, Manfred Kloiber und Peter Welchering sollten weniger Sci-Fi-Romane und Kinofilme konsumieren und stattdessen einmal selbstkritisch Revue passieren lassen, welche ihrer bisherigen Prophezeiungen sich als realistisch erwiesen haben und welche nicht. Bloß weil sich jemand als Wissenschaftsjournalist und Technikfreak offenbart, heißt das noch lange nicht, dass er etwas von Wissenschaft und Technik versteht (sehen Sie sich einmal deren Lebensläufe an...).
Da beide (und etliche andere wie z. B. Arne Schönbohm) Bücher über die Themen "Cyber Crime" und "Cyber War" geschrieben haben, wollen sie vielleicht nur Reklame dafür machen, die Verkaufszahlen jedenfalls lassen laut amazon.de zu wünschen übrig...

Aber nehmen wir es einmal für bare Münze: Auf die reale Stasi 1.0 folgt bald die elektronisch aufgemotzte Stasi 2.0. So gilt, dass für 2.0 gilt, was auch für 1.0 gilt, nämlich dass auch eine elektrotechnisch aufgerüstete Überwachung nicht ohne den Menschen auskommt, der Daten auswertet – und vor allem zur Tat schreitet, wenn die Datenauswertung das nahe legt. Und dieser Mensch ist oder wird wegrationalisiert. Weil es nicht um Überwachung geht, sondern ums Profitmachen: Jeder eingesparte Polizist macht den Weg frei für den Absatz von 50 bis 100 Überwachungskameras. Ob diese den Polizisten (über-)kompensieren können, interessiert doch nicht, wenn erst einmal der Profit eingesackt ist.
Wenn Sie sich also vor einer "kastrierten" Überwachungskamera Angst haben wollen, tun Sie es, Sie können es auch sein lassen...

P.S.: Ein wenig erinnert dieser Paukenschlag an den Paukenschlag "Eine schlimme Lüge", den Sie vor ziemlich genau sieben Jahren veröffentlichten.

Mit freundlichen Grüßen

Frederick Sauer

Lieber Herr Kreutzer,

angesichts der derzeitigen Zustände sind sämtliche Verschwörungs-Theorien längst überholt. Ich gehe noch einen Schritt weiter.

Edward Snowden tauchte zum genau richtigen Zeitpunkt mit seinen Veröffentlichungen auf. Wenn er nicht gut dafür bezahlt wurde, wurde er erfolgreich manipuliert. Warum? Nun, in den letzten Jahren gab es immer mehr Menschen, die Besorgnis äußerten angesichts der immer stärker werdenden Überwachung. Denen wird jetzt mit eiskaltem Lächeln erzählt: "Ja, so ist es, wir haben Euch voll im Griff und Ihr könnt überhaupt nichts dagegen unternehmen."
 
Sollte es doch Versuche geben, wurde hierzulande - ebenfalls rechtzeitig - der Inneneinsatz der Bundeswehr gesetzlich abgesichert. Sehr praktisch in Verbindung mit den Notstandsgesetzen, von deren Existenz viele Bürger nicht einmal wissen. Und wenn sie es wissen, kennen sie oft den Inhalt nicht.

Was tun? So reagieren wie viele, eben mit diesem dussligen "Ich habe nichts zu verbergen"?
In ständiger Angst leben? Alles komplett ignorieren und fein den Kopf in den Sand stecken?
Sich ohnmächtig fühlen? Auswandern wollen aber nicht wissen wohin, weil die Krake ja überall sitzt?

Nein.

1. Füttern wir die Daten-Haie, bis sie platzen.

2. Gehen wir gut, sorgsam, behütend mit unserem näheren Umfeld um. Diese Qualität geht den Gierigen völlig ab, doch diese "Kraft der Liebe" hat eine Stärke, die nicht berechenbar ist.

3. Leisten wir da Widerstand, wo es möglich ist. Nicht mit Demos, das ist völlig unsinnig. Nicht mit lauten Kundgebungen. Aber zum einen mit Texten für die Haie, zum anderen an dem Punkt, an dem es den Gierigen am meisten weh tut. Das ist's dann schon.

4. Was und wie viel und von wem kaufen wir? Wer von uns braucht beispielsweise wirklich ein Handy und Artgenossen? Produkte, die unter unmenschlichen Bedingungen von Konzernen hergestellt werden, die ihre Milliarden-Gewinne nicht einmal versteuern. Je mehr Menschen überlegter ihr Geld ausgeben, mal das ganze unnütze Zeug weglassen, umso eher fehlt es den Abzockern.

Wir dürfen bei all dem eines nicht vergessen:
 
Wir sind viele gegen eine Handvoll.
 
Wir haben die eigentliche Macht, das muß uns bloß mal bewußt werden. Und wenn es uns bewußt ist, sollten wir diese Information weitertragen. Es gibt sehr viele Spielchen, die wir nicht mitmachen müssen...

Liebe Grüße!

Barbara Walter


Die Gesellschaftsvereiser
 
Man kann Nietzsche verstehen wie man will. Die Nazis hatten wohl ihre Auffassung davon, wie man einen Zarathustras würdigen Zustand herstellt und die jetztige Kreation des "Sicherheitsapparats" ist eine weitere.
Im selben Buch, das viele Gesellschaftskontrollierer gerne, wenn auch unbewusst in ihr Gedankengut übernehmen, missdeuten sie aber die Aussage Nietzsches über den Staat als Idealbild.
 
Ähnlich wie Feuerteufel, für die die Welt nur in Ordnung ist, wenn alles brennt, glauben sie nur dann sicher zu sein wenn sich niemand mehr rühren kann. Und eifrig bemühen sie sich darum so etwas (Gesellschaft kann man das nicht nennen, eher Pilzkolonie, oder Tiefkühlgemüse) herbei zu
regieren.
 
Ihre persönliche Macht, vom Volk verliehen, wird in die Ewigkeit prolongiert. Das ist der Staatsstreich der Regierung. Wir haben eine Regierung aus Verbrechern, die zur Zeit ein ganzes Volk kidnappen, wenn dieser Horror stimmt.
Aber wo haben wir eine unabhängige Justiz? In Deutschlands Gerichtsstuben werden öfters Gesetze bemüht um die Stammtischansichten des Verfahrensvorsitzenden zu rechtfertigen, als wirklich klares demokratisches Recht gesprochen.
Die Polizei als Inhaber des Gewaltmonopols? Lässt sich das gut bezahlen, und zwar von denen die sie hinterher schützt. Erkennbar an Nadelstreifenanzügen und Schlips. Ich will ja nicht behaupten, dass die Kriminalität verschwindet sobald man die Polizei abschafft, aber aber dass sie sich immer wieder erhöht, wenn die Polizei neue Stellen schaffen will, ist schon erstaunlich.
Hat man da wohl den kanz(l)erösen Wachstumsbegriff der Finanzwirtschaft für die eigene Organisation übernommen?
 
Wie gut, dass menschliche Träume oft Schäume sind und dieses Gesetz sogar die Unmenschen unter uns einschließt. Denn diese Vision wird genauso vom Leben unterlaufen werden wie andere
Totgeburten paranoider Politleichen.
Nur schade dass soviel Kraft, Geld und menschliche Kreativität solchem Unfug geopfert wird anstatt die selben Ressourcen zu nutzen, den Menschen und und seinen Heimatplaneten einander wieder erträglicher zu machen. Denn das ist die wahre Gefahr. Als menschliche Rasse benehmen wir uns so unmöglich dass Mutter Erde trotz beinahe unendlicher Geduld uns tatsächlich irgendwann den Stuhl vor die Tür setzen wird.
 
Und dieses ganze Al-Kaida Gewäsch dient einzig dazu die Politik der "freien" Gesellschaften zu radikalisieren und für Kontrolle und Unterdrückung zu instrumentalisieren. Was wäre Al-Kaida denn ohne die Aufmerksamkeit der USA? Ein Haufen chronisch klammer, hirnverbrannter Bombenwerfer irgendwo in den Weiten Südwestasiens. Und daran könnte sie nicht viel ändern.

Aber was wäre denn die USA ohne Al-Kaida? Eine freie Gesellschaft, die eine riesige Armee rechtfertigen muss und sich seit Gorbatschows cleverem Schachzug auf verzweifelter Suche nach angemessenen Gegnern befindet. Wie gut dass man zum Nutz und Frommen der Mineralmafia dann einen "Alten vom Berge" aus dem Hut zaubern kann, der märchentrunkene Jungaraber zu den
tollsten Taten bringen kann. Damit muss nicht abgerüstet werden und die Bosse dürfen ihre Macht behalten. praktisch auch dass dieser neue Alte etwas von einem amerikanischen Hobo hat (My home is where I lay my hat.), so dass man mit Hilfe dieser Vorzeigeguerilla seinen Einfluß als erklärter
Terrorgegner in allen rohstoffrelevanten Staaten Asiens und Afrikas festigen kann.
 
Was das mit uns zu tun hat? Immer dann wenn Deutschland einen eigenen Weg geht, tauchen auch hier wie hingezaubert, passende Terrorzellen auf. Und die Garagenbastler, die unsere Spezialeinheiten dann immer und zuverlässig aufgreifen sind der schuldige Beweis für politische Loyalität. Der wirtschaftliche Kotau der Kanzlerin erfolgt dann hinter verschlossenen
Türen.

Aber überwacht werden müssen wir. Denn Deutschland ist nach wie vor der Nabel, das Land das besetzt sein muss wenn man Europa beherrschen will. Wäre Deutschland ein freies und selbstbestimmtes Land, wäre Europa nicht das was es ist, ein Haufen hilfloser weltpolitisch marginaler Kleinstaaten. Da alle politischen Denker in der griechisch- römischen Tradition ausgebildet sind fallen ihnen auch immer wieder die selben Rezepte ein, die sich dann zumindest in der europäischen Geschichte wiederholen.
Dass die USA inzwischen der Schwanz sind, mit dem der zahnlose Hund Europa wedelt, sollte uns auch klar sein. Die USA sind eine ausgeblutete Demokratie, der nicht mal ihr eigenes Geld gehört. Also besteht sie aus einem rieseigen Saugnapf der überall in der Welt Wissen stiehlt und es in
die amerikanischen Datenbanken einmauert, sich sozusagen als ein gefräßiges Gehirn auf den Mehrzeller Europa setzt.
Für Europa sieht das etwas anders aus, eher wie eine Blutegeltherapie, eine etwas übertriebene.
Schließlich fallen volle Blutegel von alleine ab, dieser aber ist nimmersatt. Vom amerikanischen Volk rede ich nicht, das genießt seine Freiheit in Disneyparks und Abenteuerghettos, je nach Geldbeutel. Mit Politik hat es noch weniger zu tun als unsereins. Und es glaubt, dass es selbst Amerika sei und nicht die Aktiengesellschaft der es gehört.
Und um den Bezug zum Paukenschlag herzustellen: Der darin enthaltene Aspekt unserer Staatlichkeit entpuppt sich - aus diesem Blickwinkel - als Tentakel des riesigen Saugnapfs der USA. Und Friedrich (ehedem Schäuble) kann da gar nicht für, der wird nur vorgeschoben.
--
Freunde von Sophia
Laden für Philosophie & Lebensberatung
Egon Hauck
gE
    Sicher surfen auf
    egon-w-kreutzer.de
     
    Mit dem Original Facebook-Button nutzt FB die Gelegenheit, Ihre Nutzerdaten abzugreifen, sobald Sie eine solche Seite betreten. Hier entscheiden Sie mit dem Anklicken des Links recht selbst, ob Sie sich mit "Gefällt mir" für Facebook sichtbar machen wollen.

  

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits