Paukenschlag
am Donnerstag
No. 40 /2013
26. September 2013


Kommentare zum Zeitgeschehen
von Egon W. Kreutzer

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Unverschämt ...

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Unverschämt ...
 
 
Als unverschämt werden gemeinhin beleidigende und herabsetzende Bemerkungen gewertet, aber auch überzogene oder gar nicht gerechtfertigte Forderungen. Unverschämt kann sich auch im Verhalten ausdrücken. Wer sich in der Warteschlange nach vorne drängelt oder anderen Autofahrern den Parkplatz vor der Nase wegschnappt, verdient sich dieses Prädikat ebenfalls.
 
Diese kurze Definition erhebt allerdings keinesfalls den Anspruch, eine vollständige Aufzählung von Unverschämtheiten zu liefern. Da gibt es noch weit mehr.
 
 
Verschämt
 
ist nicht das genaue Gegenteil von unverschämt, es ist sogar etwas ganz anderes.
 
Wer nie einen anderen Menschen beleidigt oder herabgesetzt hat, ja sogar bekannt dafür ist, andere zu loben, ist deswegen noch lange nicht verschämt.
 
Wer seinen Platz in der Warteschlange freiwillig jemandem überlässt, der es offenkundig eiliger hat, ist ebenso wenig verschämt, wie derjenige, der sieht, dass da jemand zum Einparken ansetzt und, statt hurtig in die Lücke zu schießen, einfach weiter nach dem nächsten Parkplatz Ausschau hält, selbst wenn er schon ein ganzes Weilchen suchend seine Runden dreht.
 
Verschämt sein heißt, sich viel zu selten zu trauen, die eigenen, berechtigten Interessen, Wünsche und Forderungen vorzutragen, weil das eigene Selbstbewusstsein dafür zu schwach entwickelt ist.
 
Wilhelm Busch hat es in zynisch-sarkastischer Manier einmal ganz krass so ausgedrückt:
 
"Mancher ertrinkt lieber, als dass er um Hilfe ruft."
 
Gewiss, man könnte solches Verhalten auch als ein Zeichen von Eitelkeit ansehen, doch was ist solche Eitelkeit anderes als eine Form von Scham? Eine Niederlage, ein ungelöstes Problem vor anderen Menschen zu verbergen, obwohl man weiß, dass einige davon durchaus zu Hilfe eilen würden, das ist eine falsche Form von Stolz und Eitelkeit, nur aus der Angst geboren, die Bitte um Hilfe würde von allen anderen als ein Zeichen von Schwäche angesehen.
 
Ich gebe zu, dass ich davon auch nicht völlig frei bin. Dennoch schreibe ich Ihnen heute mit diesem Paukenschlag einen nicht verschämten Brief.
 
Sollten Sie das für unverschämt halten, bitte ich um Entschuldigung. Es sollte keinesfalls so ankommen.
 

 

Liebe Newsletter-Abonnenten,
 
manche von Ihnen kennen mich, seit ich angefangen habe im Internet öffentlich zu schreiben. Einige haben sich vom Newsletter wieder abgemeldet, viele sind dazu gekommen.
 
Inzwischen sind es rund 1.500 Adressen, die so ziemlich jede Woche die Ankündigung des neuesten Paukenschlages erhalten - und zwischendurch auch einmal einen Newsletter mit der Ankündigung eines neuen Buches aus dem EWK-Verlag.
 
Viele von Ihnen haben in der Vergangenheit Bücher bei mir gekauft, etliche sogar mehrere, und es gibt einige, die sich fast jedes Buch schicken lassen, das bei mir erscheint. Dafür bin ich sehr dankbar, denn immer noch gilt, was ich vor vielen Jahren schon einmal so formuliert habe:
 
Es ist nicht so,
dass ich meine Artikel im Internet schreibe,
um Bücher zu verkaufen,

aber so, dass ich Bücher verkaufen muss,
um öffentlich schreiben zu können,

so ist das schon …
 
 
 
Gestern bin ich 64 Jahre alt geworden.
 
Das hat sich offenbar herumgesprochen - und ich sage daher an dieser Stelle meinen herzlichen Dank an alle, die mir aus diesem Anlass ihre guten Wünsche haben zukommen lassen.
 
Ich kann diese guten Wünsche brauchen, denn die nächsten drei Monate kommt es für mich ziemlich dick. Es gibt eine ganze Reihe von Ausgaben, die unvermeidlich auf mich zukommen - und meine Reserven geben das nicht mehr her.
 
Daher bitte ich jetzt um Hilfe, denn ich mag nicht zu denen gehören, von denen Wilhelm Busch meinte: "Mancher ertrinkt lieber, als dass er um Hilfe ruft" ...
 
Dabei geht es mir nicht um "Spenden" oder andere direkte Zuwendungen.
 
Ich bin einfach so unverschämt,
Sie zu Sie bitten,
jetzt beim EWK-Verlag einzukaufen.
 
Denn dann habe nicht nur ich etwas davon, sondern Sie auch, und damit fühle ich mich viel wohler.
 
 
Falls Sie das empört, erübrigt sich das Weiterlesen.
 
 
 
Wenn Sie es für eine legitime Bitte halten, dann freue ich mich, wenn Sie noch ein paar Zeilen weiterlesen,
 
auch dann, wenn es Ihnen das knappe Haushaltsbudget gar nicht ermöglicht, jetzt auch noch Geld für Bücher auszugeben. Sie sollen wissen, dass ich weiß, dass das nicht an mangelnder Hilfsbereitschaft liegt, sondern an Ihrer eigenen finanziellen Situation.
 
Soweit ich es heute übersehen kann, wäre ich aus dem Schneider, wenn jeder von Ihnen im Laufe der nächsten drei Monate nur ein einziges Buch kaufen würde. Da ich vom Großteil des aktuellen Buchprogrammes ordentliche Bestände auf Lager habe, die schon bezahlt sind, käme da eine zusätzliche Liquiditätsspritze zusammen, die mich und den Verlag über Wasser hält, bis sich die raue See, in die ich geraten bin, wieder geglättet haben wird.
 
 
Heinrich Lübke wurde spöttelnd unterstellt, er habe, als ihm Willy Brandt ein Buch als Geschenk überreichte, darauf so reagiert:
 
"Recht schönen Dank! Ich hab zwar schon ein schönes Buch, aber man kann ja immer wieder eins brauchen!"
 
Nun, so peinlich der Spruch, der dem damaligen Bundespräsidenten in den Mund gelegt wurde, auch klingen mag, so richtig ist er im Grunde. Es gibt wohl niemanden, der nicht schon etliche Bücher im Regal stehen hat, doch jedes neue Buch ist eine neue Entdeckung, eine neue kleine Welt, die man mit dem Aufschlagen des Buchdeckels betritt, um sich für eine ganze Weile darin umzusehen und wohlzufühlen.
 
Und so bitte ich Sie, sich nicht nur zu überlegen, welches Buch Sie für sich selbst auswählen könnten, sondern gegebenenfalls auch darüber nachzudenken, wer sich über ein Buchgeschenk von Ihnen freuen würde.
 
Bis Weihnachten sind es ja auch nur noch drei Monate …
 
 
Der EWK-Verlag hat zwar nur ein kleines, aber doch breit gefächertes Programm, das mit Kinder- und Jugendbüchern - vom Vorlesealter an - beginnt, das leichte und auch anspruchsvolle Belletristik ebenso anbietet, wie eine ganze Reihe wertvoller Sachbücher in den Bereichen Wirtschaft und Soziales, dazu schöne kleine Geschenkbüchlein, die beiden Sammelbände mit Paukenschlägen aus den Jahren 2003 bis 2011, ein schön illustriertes Buch für die Freunde perfekter Uhrentechnik …
 
Blättern Sie einfach mal wieder im Programm des EWK-Verlags.
 
Ich bin Ihnen sehr dankbar, wenn Sie dort etwas auswählen.
Und falls Sie das - aus welchem Grund auch immer - nicht wollen oder können, dann machen Sie sich deswegen bitte kein schlechtes Gewissen. Dass meine Situation im Augenblick so ist, wie sie ist, das hat mit Ihnen überhaupt nichts zu tun, das ist letztlich ganz alleine mein Ding.
 
Dass ich trotzdem heute bei Ihnen angeklopft habe, liegt daran, dass mir Wilhelm Busch Mut gemacht hat.
 
 
Mit herzlichen Grüßen aus der Hallertau
 
Egon W. Kreutzer
 
 
P.S.:
Besonders gerne würde ich Ihnen verkaufen:
 
 Mannsdorff, Peter  Die Sternenpflückerin  16,90 €  X
 Waldecker, Karl  GLOCALIS  29,00 €  X
 Eick, Nicole  ABFALL  24,90 € X
 Dejori, David  Bari, Gleis 4  14,80 €  X
 Weigel, Jenna  Der Auftrag des Traumwandlers  16,90 €  X
 Buck, Rainer  44 Tage mit Paul  10,85 €  X
 Koudela, Thomas  Entwicklungsprojekt Ökonomie   28,50 €  X
 Herwig, Sigrid  Was uns fehlt  9,90 €  X
       
Kreutzer, Egon W. ganz selbstverständlich freue
ich mich auch,
wenn Sie sich für eines meiner
eigenen Bücher entscheiden.
   
   Das Euro-Schlachtfest  25,90 €  X
   Paukenschläge 2003-2008

Paukenschläge 2009-2011

22,00 €

28,20 €

X

X
  Wolf's wahnwitzige
Wirtschaftslehre
   
   Band I
Unternehmer und Marktwirtschaft
 24,90 €  X
   Band II
Globale Konzepte
27,90 €  X
   Band III
Über das Geld
21,90 €  X
   Band IV
Eigentum und Teilhabe
18,90 € .X

... die wahnwitzige Wirtschaftslehre und das Euro-Schlachtfest gibt es übrigens auch als E-Book.

 
 
GLOCALIS ist ein recht umfangreiches Buch geworden, doch jeder Satz in diesem Buch sitzt und ist aufrüttelnd und hilfreich für alle, denen daran gelegen ist, dass bald das geschieht, was der Untertitel ausdrückt:
 
"Die Welt fair ändern".
 
Ich würde mich freuen, wenn Sie mehr von Karl Waldeckers Gedanken kennenlernen möchten.
 
Einfach die Abbildung anklicken ...
 
 
 
 

 
Neu im Programm des EWK-Verlags:
 
 
"Das Euro-Schlachtfest - Die Logik der Krise",
 
.....sowie in den Interviews, die ich Michael Poost und
.....Frank Meyer anlässlich der Buchveröffentlichung
.....gegeben habe.
 
 Das Euro-Schlachtfest - Hardcover-Buch
 Das Euro-Schlachtfest - Ebook (Epub-Format)
Rezension von Roman Baudzus auf Dirk Müllers CASHKURS
 Interview Frank Meyer - Metallwoche
 Interview Michael Poost - Aristo-Blog
 
 
 
 
 
 
"Die Sternenpflückerien"
 
.....eine besonders schöne Geschichte in einem
.....besonders schönen Buch, für Mädchen und Jungen
.....ab 8 Jahren, das mir persönlich sehr am Herzen
.....liegt.
 
 
Noch eine Info, für alle, die sich am 19. September (also heute) in der Nähe von Berlin aufhalten

Peter Mannsdorff
liest am 19.09.2013 um 15 Uhr aus seinem im EWK-Verlag neu erschienenen Buch "Die Sternenpflückerin". Sie finden ihn und die Sternenpflückerin im AWO-Treff Bernau
An der Stadtmauer 12, 16321 Bernau
(nur 26 km vom Potsdamer Platz)
 
 
 Buchvorstellung
 Buchbestellung
 
 
 
 
 
Herbstzeit ist Lesezeit.
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 
 
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Kommentare zu diesem Paukenschlag

eine sehr gute Nachricht:

Ein großzügiger Mitmensch, der nicht namentlich genannt werden will, hat auf den Paukenschlag Nr. 40 /2013 hin so reagiert:

Hallo Herr Kreutzer,

für unverschämt halte ich Ihren Paukenschlag nicht.

Da ich ungern auf Ihre Paukenschläge verzichten möchte, würde ich gerne
Ihr Anliegen unterstützen. Als alleinerziehender Vater mit Vollzeitjob habe ich natürlich weder ein unbegrenztes Budget noch unbegrenzte Lesezeit.

Ich habe mir die von Ihnen präferierte Liste angesehen. Die Wirtschaftsgeschichte, Glocalis und Euro-Schlachtfest habe ich
schon. Kinder- und Gesundheitsbücher sowie Romane lese ich selten bis gar nicht.

Aus der Liste steht nur Thomas Koudela schon länger auf meiner Agenda.
Ich habe immer auf ein E-Book gewartet. Aber was soll's. Nehmen wir eben die gedruckte Ausgabe.
Ich hätte Ihnen ja gerne noch 1-2 Bücher aus der Liste abgenommen, aber
es widerstrebt mir, Bücher zu kaufen, die ich mit sehr großer
Wahrscheinlichkeit nicht lesen werde.

Mein Bugdet hätte aber noch Luft für diese Bücher. Und es widerstrebt mir, dieses Budget nicht zu nutzen, um Sie zu unterstützen.

Beim Lesen des Paukenschlags ist mir folgender Satz ins Auge gesprungen:

"... auch dann, wenn es Ihnen das knappe Haushaltsbudget gar nicht
ermöglicht, jetzt auch noch Geld für Bücher auszugeben. Sie sollen
wissen, dass ich weiß, dass das nicht an mangelnder Hilfsbereitschaft
liegt, sondern an Ihrer eigenen finanziellen Situation."

Wie wäre es, wenn ich Ihnen Thomas Koudela, Entwicklungsprojekt Ökonomie Marktwirtschaft, ISBN 3-938175-11-7, Taschenbuch, 474 Seiten, 28,50 € + 1 € Versandkosten

abkaufe und den Rest meines Budgets in Höhe von 120,50€ den von Ihnen im Zitat angesprochenen Lesern zur Verfügung stelle.

Da ich Ihnen vertraue und ich es nicht kompliziert möchte, mache ich
folgenden Vorschlag:

Ich kaufe Ihnen das Buch von Koudelka für den Preis meines Budgets von
150,- € ab. Wie Sie mit dem Restbetrag weiter verfahren, stelle ich Ihnen frei. Meldet sich jemand und will ein Buch aus der Liste ist es genauso ok für mich, wie wenn Sie mit Ihrer Frau Essen gehen oder Verlagskosten damit decken.

Wenn Sie mir eine Bestellbestätigung senden, überweise ich die 150,00€
in den nächsten Tagen.

Viel Glück mit Ihrer Aktion.

Mit freundlichen Grüßen

Nun, ich möchte gerne im Sinne dieses großzügigen Menschen handeln und stelle dieses Budget gerne für diejenigen zur Verfügung, die sich eines der Bücher aus dem EWK-Verlag wünschen - es sich aber bisher einfach nicht leisten konnten.

Bitte teilen Sie mir Ihren Buchwunsch einfach über die folgende E-Mail-Adresse mit:

gf@ewk-verlag.de

Ausgenommen sind E-Books (wg. der abweichenden MwSt.) und die Gesamtausgabe der wahnwitzigen Wirtschaftslehre (damit ein paar mehr Leser etwas von dieser Spende haben).

Ich werde hier mitteilen, wenn das Budget verbraucht ist.

30.09.2013 17.45 Uhr: noch sind 46,50 € übrig.
01.10.2013 10.45 Uhr: noch sind 16.50 € übrig.
01.10.2013 13.14 Uhr: das Budget ist ausgeschöpft

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