Paukenschlag
am Donnerstag
No. 32 /2013
1. August 2013


Kommentare zum Zeitgeschehen
von Egon W. Kreutzer

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Druckversion: Sigbert Döring
Eine kurze Kritik des
verschwörungstheoretischen Denkens

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Eine kurze Kritik des
verschwörungstheoretischen
Denkens
.
Wir schreiben Donnerstag, den 1. August des Jahres 2013 nach Christi Geburt.

Damals, vor 2013 Jahren, war das Rad erfunden, sogar schon der einachsige Kampfwagen, wie er so schaurig schön im Monumentalfilm Ben Hur in Aktion gezeigt wurde.
 
Es war auch schon die Schrift erfunden und die zugehörigen Alphabete gab es auch, es gab Ziffern, Zahlen, das Dezimalsystem und zur Beschleunigung von Rechenvorgängen benutzten die fingerfertigsten Rechenkünstler den Abakus.
 
In Ägypten plünderten verschworene Grabräuberfamilien seit Jahrhunderten die Endlagerstätten für Pharaonen, in Judäa zogen verschworene Sektierer von Höhle zu Höhle, um dort ihre Schriften zu hinterlegen, die in unseren Tagen die Grundfesten der Kirche erschütterten sollten, bis hin zu einem Papst Franziskus, dem es doch tatsächlich gelungen ist, sich von Guido Westerwelle für seine Einstellung zu Homosexuellen loben zu lassen.
 
Ja, damals soll es auch unter den Tempelpriestern in Jerusalem Verschwörungen gegeben haben, mit denen man sich die Pfründe der Opfergaben der Gläubigen und deren Gehorsam sicherte, was es erforderlich machte bestimmte Texte der heiligen Schriften einheitlich auszulegen und andere ganz und gar unter jene Tische fallen zu lassen, auf denen die Wechsler und Wucherer ihren Geschäften nachgingen. Bis dann jene Verschwörung ihren Lauf nahm, die bis heute als "Christentum" immer noch danach trachtet, die gesamte Menschheit zu missionieren und so unter ihren Einfluss zu bekommen.
 
Im Teutoburger Wald verschworen sich kurz nach Christi Geburt germanische Stämme unter der Führung eines Arminius - oft auch "Hermann" genannt, mit Beinamen "der Cherusker", um im Dunkel des Waldes den Legionen des Varus aufzulauern und sie bis auf den letzten Mann (so die Saga) zu vernichten.
 
Oh ja, die Welt war voll von Verschwörungen, seinerzeit. Doch nur die wenigsten waren so groß, dass sie über die Jahrtausende erwähnenswert geblieben wären - und nur die wenigsten wurden überhaupt offenbar.
 
Wer wen wann mit welchem Gift heimtückisch ermordete - wer davon wusste, es gebilligt oder gar angeordnet hatte, das sind doch in den allermeisten Fällen nur Spekulationen der Geschichtenschreiber unter den Geschichtsschreibern und Historikern.
 
Wer welchen Feldzug welches Adligen zu welchem Zweck inspirierte, nur um am Ende fröhlich ausrufen zu können: "Wenn zwei sich streiten freue ich mich!", auch das ist nur in den wenigsten Fällen überliefert, weil es gar nicht überliefert werden konnte, denn Verschwörer teilten sich ihre Pläne nun einmal nicht über ihre Facebook-Accounts mit, die es - nur zur Erinnerung für die jüngeren Leser - damals nämlich noch gar nicht gab.
Man traf sich in abhörsicheren Räumen hinter meterdicken Steinmauern, die es - nur zur Erinnerung für die jüngeren Leser - damals durchaus gab, weil man sich beim Bauen noch Zeit gelassen hat und weil es "Wanzen" vorläufig nur in der biologischen, nicht abhörgeeigneten Form - und Richtmikrofone überhaupt noch nicht gab. Auch das Abhören von Telefonen war mangels Telefon, das Abfangen von Funksprüchen mangels Funk und das massenhafte Scannen von Briefen mangels funktionierender Massenpost schlicht nicht möglich.
 
Verschwörer hatten es also leicht, sich insgeheim zu verschwören, so sie denn nur nicht weiter als einen Fußmarsch voneinander entfernt wohnten.
 
Schwieriger war es allerdings auch damals, Verschwörungen zwischen weit entfernt voneinander lebenden Verschwörern auf die Beine zu stellen und lebendig zu halten.
Man bediente sich dazu in aller Regel einer Einrichtung, die lange vergessen war, bis sie in der heutigen Zeit, zumeist mit Zweirädern ausgerüstet, wieder in Mode kam: der Boten.
 
Damals beritten oder zu Fuß.
 
Damit der Bote selbst nicht wusste, welche Botschaft er transportiert, und damit seinen eigenen Vorteil suchen konnte, wurde die Botschaft im versiegelten Brief übergeben. Siegelbruch und Todesstrafe standen deshalb auch in engem, ursächlichen Zusammenhang.
 
Dennoch war auch der Botendienst nicht wirklich sicher, so lange es nicht gelang, die gesamte Wegstrecke vom Absender bis zum Empfänger der Botschaft vollkommen unentdeckt und ohne Argwohn zu erregen zurückzulegen.
 
Andere Möglichkeiten, Botschaften über größere Entfernungen zu übermitteln waren stets "öffentlich". Ob mit Rauchzeichen oder Lichtsignalen, mit Trommeln oder Flaggenmasten - immer konnte jeder, der sich in der Nähe aufhielt, mitlesen - und mit ein bisschen Grips war es auch stets zu schaffen, die einfachen Schlüssel zu knacken, mit denen das Mitlesen erschwert werden sollte.
Ein Wesensmerkmal war damals - und bis in die jüngste Vergangenheit - jedoch allen Verschwörungen gleichermaßen zu eigen:
 
Verschwörer verschworen sich gegen einen Mächtigen (gelegentlich auch gegen mehrere Mächtige), um dessen (deren) Macht zu brechen und sie sich selbst anzueignen.
 

Heutige Verschwörungstheoretiker setzen jedoch anderes voraus,
nämlich

    • dass sich Verschwörungen nicht mehr, wie damals, gegen Mächtige richten, sondern in aller Regel gegen das ohnmächtige Volk oder bestimmte Teile der Bevölkerung,
      und
    • dass Verschwörungen technisch überhaupt noch möglich sind.
     
     
    Beide Annahmen sind zu kritisieren.
 
 
 
Eine Verschwörung gegen die Bevölkerung oder ein Volk ist überflüssig.
 
Wer an die Macht gekommen ist, hat die Macht. Er braucht sie nicht mehr durch Verschwörungen zu erringen, denn:
 
Heutzutage kommen Mächtige durch Wahlen an die Macht - und Wähler sind so, wie der Mensch in Eugen Roths Gedicht "Das Schnitzel":
           
          Ein Mensch, der sich ein Schnitzel briet,
          Bemerkte, daß ihm das missriet.
          Jedoch, da er es selbst gebraten,
          Tut er, als wär es ihm geraten,
          Und, um sich nicht zu strafen Lügen,
          Isst er´s mit herzlichem Vergnügen.

 

Wer in Deutschland CDU/CSU oder FDP gewählt hat, wird sich zunächst darüber freuen, dass er mit seiner - wenn auch geheimen - Stimmabgabe, so doch zu den Wahlsiegern zählt, und wenn dann die Koalition regiert, wird er stets alles verteidigen, was da beschlossen und in die Wege geleitet wird, sogar dann noch, wenn er von einzelnen Maßnahmen selbst negativ betroffen ist.
 
Das gleiche gilt übrigens für alle, die SPD und Grüne gewählt haben.
 
Anders bei denen, die immer nur solche Parteien wählen, die nie an die Regierung kommen. Bei denen ist die Parteibindung weit weniger ausgeprägt, die wechseln immer wieder mal die Stelle, an der sie das Kreuzchen malen. Mal bei den Linkeren, mal bei den Rechteren, mal bei den Piraten und mal bei den Panthern. Doch scheint auch dieses Verhalten einem Teil der Wahlberechtigten Befriedigung zu verschaffen.
 
Warum also sollte man sich gegen seine "Wähler" verschwören?
 
Das ist vollkommen überflüssig. Das Volk ist mit allem zufrieden, was man ihm lässt - und wenn es nur leere Hüllen sind. Im ganz konkreten Sinne: Es gibt Slums, da bestehen manche Häuser aus leeren Blechdosen und Plastiktüten ..., aber auch im übertragenen Sinne:
 
Das deutsche Volk ist z.B. damit zufrieden, dass es ein Grundgesetz hat, in dem Grund- und Menschenrechte aufgeschrieben sind. Die Rechte selbst beansprucht es längst nicht mehr.
 
Es ist damit zufrieden, dass viele sehr wenige materielle Güter besitzen und dass wenige sehr viele besitzen. Es ist damit zufrieden, dass viele sehr viel arbeiten müssen, dass gleichzeitig zu viele nicht arbeiten dürfen und dass einige wenige ganz ohne wirkliche Arbeit immer reicher werden. Das Volk freut sich, wenn man ihm den nur Glauben lässt, das sei die Folge der Chancengleichheit, die man ihm - wie gewünscht - gelassen habe.
 
Es ist damit zufrieden, dass einige alle Errungenschaften der Medizin nutzen können, während andere sich das Schnupfenmittel wegen der Zuzahlung nicht leisten können. Hauptsache man lässt ihm den Glauben, krankenversichert zu sein. Ein Glaube, der zudem mehr durch die Beitragspflicht zur Krankenversicherung gestärkt wird als durch deren Leistungen.
 
Was also soll eine Verschwörung gegen das Volk?
Das, was dem Volk angetan werden soll, das tut die Politik ganz legal.
 
Da wurden die sozialen Sicherungssysteme mit einer Agenda 2010 und ein paar mit heißer Nadel gestrickten Gesetzen samt und sonders in Grund und Boden gestampft.
Brauchte es dazu eine Verschwörung?
 
Das war und ist alles so öffentliche Regierungspolitik, wie Regierungspolitik nur öffentlich sein kann - und die, die damals mit Gerhard Schröder den Sieger gewählt haben, von denen knabbern immer noch viele begeistert an ihrem zähen Schnitzel herum und lassen sich von Münte erzählen, wie viel schlimmer es uns heute ginge, hätten sie damals nicht die Wende eingeleitet ... (ha, ha, ha!).
 
Natürlich gibt es auch geheimes Regierungshandeln. Doch auch das hat mit Verschwörung nichts zu tun.
 
Geheimes muss geheim bleiben, weil es sonst öffentlich und damit wirkungslos wird. Das ist einfach so. Dass die Berliner Verträge zur Privatisierung der Wasserversorung ebenso geheim gehalten wurden wie die Verträge mit dem Autobahnmautconsortium Toll Collect, das war doch wichtig. Die Verträge wären doch sonst vermutlich nie zustande gekommen.
 
Daher hat jede Regierung das Recht, Teile ihres Regierens geheim zu halten.
 
Dem Volk genügt es, wenn man ihm die Mitteilung überlässt, dass die Geheimhaltung nur seinem eigenen Nutzen diene, jenem Nutzen der dem amtseidigen Nutzenbegriff entspringt, der sich so leicht und locker beschwören lässt, (dass er, wenns drauf ankommt, sogar in Milch schwimmt,) weil es beim Amtseid keinen Meineid und keine Strafverfolgung gibt.
 
Weil es jeder Regierung dieser Welt immer und überall möglich wäre, Chemtrails an den Himmel zu setzen, das Klima mit geheimen HAARP-Anlagen zu verändern, ja selbst Erdbeben auf Kommando auszulösen, wäre es naiv, dahinter gleich eine Verschwörung zu vermuten, solange es dabei nur darum gehen sollte, sich gegen die Interessen des eigenen Volkes zu verschwören.
 
Im Gegenteil: Jedes Volk wäre doch begeistert, von einem solchen "Schnitzel", mit dem man im Bedarfsfall ein anderes Volk bekriegen, unterjochen, besiegen könnte - und nähme in Kauf, dass es Teile der Panade, so schwarz die auch geworden sein mag - selbst schlucken muss.
 
Nein.
 
Gegen Volk, Völker, Bevölkerungen braucht es keine Verschwörungen.

Volk, Völker und Bevölkerungen werden immer hinter dem Regierungshandeln stehen. Nicht unbedingt immer wie eine Eins, manchmal auch mit einer gewissen Skepsis, doch sie werden letztlich dahinter stehen, so lange es "ihre" Anführer sind, deren Maßnahmen sie auszubaden haben.
 
Und dass sich auch nach erdrutschartigen Wahlverlusten und einem totalen Politikwechsel nichts verändert, außer der Bedeutung der Worte "Wechsel" und "Veränderung (engl.: Change)", das ist in allen entwickelten Demokratien, ob in den USA, in Frankreich, in Großbritannien, in Italien, Portugal, Österreich oder Deutschland so klar zu beobachten, dass man schon zu den chronisch TeVauoiden, Schizoiden oder Paranoiden zählen muss, um sich dieser Tatsache zu verschließen.
 
 
Bleiben also die von den Verschwörungstheoretikern längst nicht mehr angesprochenen Verschwörungen von Mächtigen gegeneinander.
 
 
Die sind - Gott sei's gedankt - technisch nicht mehr möglich.
 
Kein Mensch kann heute zu einem anderen Menschen verschwörerisch Kontakt aufnehmen, ohne dass dies den Überwachungseinrichtungen entginge.
 
Damit hält man sich einerseits über die Stimmungen im Volk auf dem Laufenden und beschließt ggfs. vorsichtshalber weitere Geheimhaltungen, z.B. über die Vorgänge bei Bahnhofs-, Flughafen- und Philharmonie-Neubauten, damit die zum Nutzen des Volkes ungehindert weiter vorantetrieben werden können,
 
andererseits ist die gegenseitige Kontrolle der Mächtigen untereinander soweit technisch ausgereift, dass zu keinem Zeitpunkt in irgendeiner Regierungszentrale dieser Welt die Frage unbeantwortet bleiben müsste, wo sich mögliche Verschwörer aufhalten, mit wem sie sich treffen, worüber sie sich austauschen, was sie wissen, weil sie danach recherchiert haben - und wie ernst sie danach streben, die Macht zu übernehmen.
 
Die Gesamtlage ist für jedermann auf diesem Globus, der zum Kreis der potentiellen Nutznießer oder der potentiellen Betroffenen von Verschwörungen zählt, so offen sichtbar, wie die Figuren auf einem Schachbrett.
 
Jeder kann sich selbst ausrechnen, ob und wann er zum Bauernopfer wird, ob und wann er als Springer eine Attacke auszuführen hat, wie lange er als Turm im engsten Umfeld des großen Königs benötigt werden wird.
 
Was sollen da Verschwörungen?
 
Wenn sich Bilderberger im Geheimen treffen, dann, weil sie dort ganz offen über den Stand des Spiels sprechen und die nächsten Züge vereinbaren. Das sind keine Verschwörungen, das sind "Kooperationsvereinbarungen".
 
Früher, ja, früher wäre es noch möglich gewesen, dass sich ein halbes Dutzend Bilderberger heimlich trifft, um sich insgeheim gegen die Bilderberger-Strategie zu verschwören und einen möglichst großen eigenen Nutzen aus dieser Verschwörung zu ziehen. Früher hätte das auch noch gelingen können. Heute ist es selbst den Bilderbergern unmöglich, ihre wahren Absichten voreinander zu verbergen.
 
Die Aufrüstung der Überwachungsdienste ersetzt inzwischen das atomare Gleichgewicht des Schreckens.
 
Die Staatenlenker dieser Welt sind auf eine grauenhafte Weise gezwungen, ihre Absichten preiszugeben, weil es niemandem mehr gelingt, unkontrolliert zu kommunizieren, und weil es immer wahrscheinlicher wird, dass der Großrechner im Lager des "Gegners", lange bevor der Premierminister X es selbst gedacht hat, schon weiß, was er als nächstes beabsichtigen könnte.
 
Der Faktor "Zufall", der bisher die internationale Politik mit beeinflusst hat, ist bis auf einen geringen Rest ausgetilgt.
 
Heute gibt es Informationen die zu Fakten gerinnen, die dem TopLevel der Verantwortungsträger nahezu vollständig allgemein zugänglich sind - und es gibt Großrechner, die aus den Fakten und Zielen Chancen und Risiken prognostizieren.
 
Nur dadurch, dass die Überwachung so total ist, wie wir es in diesen Tagen erfahren, sind die Fakten so sicher, dass sie als Basis für die strategischen Berechnungen der Computer taugen.
 
Die Welt wird dadurch nicht besser.
Sie gerät zu einem Ort der Alternativlosigkeit.
 
Sie wird zu einem vorher "ausgerechneten" System,
dem damit der wichtigste Teil der Zukunft verloren geht,
nämlich der Glaube an eine Veränderung zum Guten.
 

Alleine die Vorstellung eines allwissenden Gottes hat mich als Kind schon in Panik und Wut versetzt, weil ich mir in dieser Vorstellung nicht als selbstbestimmtes, mein eigenes Leben gestaltendes Wesen vorkam, sondern als willenloser, ohnmächtiger Spielball eines absolut "unfair überlegenen" Wesens.
 
Die Vorstellung einer allwissenden menschlichen Organisation, die neben ihrem Wissen auch noch über die Macht verfügt, jeden Menschen an jedem Ort dieser Welt einzeln, aber auch die gesamte Menschheit insgesamt ums Leben zu bringen, ohne dafür eine richterliche Erlaubnis einzuholen oder sich vor irgendjemandem rechtfertigen zu müssen, ist mir unerträglich.
 
Wie schön war es doch, als man sich noch gegen Tyrannen verschwören konnte.
 
 
Mein Gott!
Wo stünde die Schweiz heute, hätten die verhassten Landvogte vor 724 Jahren die technischen Mittel einer NSA zur Verfügung gehabt? Hätte es jemals zum Rütli-Schwur kommen können?
 
 
Mein Gott!
 
Wo könnte Deutschland in 724 Jahren stehen, wäre es heute noch möglich, eine Mehrheit der Demokraten zu organisieren, die ihre Ziele vertreten und umsetzen können, bevor sie ausgespäht und unwirksam gemacht werden.
 
 

 
 
 
 
Karl Waldecker
 
hat erkannt, dass die Gliederung der Welt in Nationalstaaten mit unterschiedlichsten Eigeninteressen eine der maßgeblichen Ursachen für Krieg, Streit, Unfrieden und Ausbeutung auf diesem Planeten darstellt.
 
 
In seinem richtungsweisenden Buch "GLOCALIS" beschreibt er unter dem Motto "Die Welt fair ändern" eine Möglichkeit der besseren Organisation des menschlichen Zusammenlebens auf der Erde.
 
Dass es Menschen gibt, die solche Gedanken entwickeln und verbreiten, hiflt mir dabei, nicht in Anbetracht der gegenwärtigen Zustände in Resignation zu versinken, sondern stattdessen das, was in meinen Kräften steht, zu tun, um der "besseren Welt" zum Durchbruch zu verhelfen.
 
Als Verleger bin ich das Wagnis eingegangen, "GLOCALIS" herauszubringen, weil ich es für ein gutes und wichtiges Buch halte.
 
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Kommentare zu diesem Paukenschlag
Wahr gesprochen!
So möge Humor vom Himmel fallen und neue Konspirationen geboren werden, so wie es geschrieben steht seit Zweitausendundvier:

http://feldpolitik.de/feldblog/item.php?i=193
 
oder
 einfach hier klicken - ist einfacher als kopieren ...
;-)
Norbert
 
Anm. von Egon W. Kreutzer:
Der Link von Norber Rost auf einen Artikel in der FELD-POLITIK von 2004 ist Gold wert und enthält absolut nützliche Anleitungen für sinnvolles Mitwirken!


Hallo Herr Kreutzer.
Ich denke, dass die Verschwörung gegen das Volk sehr wohl existiert.
Es ist jedoch wichtig es sinnvoll zu definieren. Eine Verschwörung ist
für mich eine Art Dreiecksbeziehung: Gruppe A vereinbart mit Gruppe B
(und eventuell auch mit Gruppe C, D, E,...) gegen Gruppe Omega zu
handeln, ohne dass Gruppe Omega davon etwas mitbekommt.
Indem man wichtige Entscheidungen aus der Öffentlichkeit des
Parlamentes in geschlossene Komissionen, GX-Gipfel und
Irgendwas-Treffen verlegt, handelt man entgegen demokratischen
Prinzipien. Der demokratische Souverän (das Volk!) wird ausgeklammert
und defakto entmachtet, da das demokratische Spiel zerstört wird. Wäre
es von vornherein entmachtet, so müsste man nicht die demokratischen
Spielregeln brechen! Es wird also von den angeblich Mächtigen
gefürchtet! Es wird auch sehr wohl gegen das Volk gehandelt, denn
sonst müsste man die Entscheidungen nicht im Verborgenen aushandeln.
Das Verborgene ermöglicht jedoch die Einheitliche Plausibilisierung
des Ausgehandelten vor den Medien. (Ein wichtiges Schlüssel-Element im
Kampf gegen das Volk.) Es ist anzumerken, dass dem Souverän nicht die
Überwachungsmöglichkeiten, die der Staat besitzt, zur Verfügung
stehen. Der Souverän weiß nie was wirklich hinter den geschlossenen
Türen beredet wird und es kann daher die Verschwörung niemals
vollkommen aufdecken, sondern ist auf Wistleblower und Leaks
angewiesen, die ihm wenigstens einen winzigen Einblick gewähren.
Es wird also gegen eine Gruppe Omega (das Volk/der Souverän)
gehandelt. Verabredet wird dies zwischen verschiedenen Gruppen A-Z
(Regierungen, Lobbyisten, Komissionsmitglieder, Mitglieder diverser
Bündnisse, etc. pp.) hinter verschlossenen Türen, ohne dass dem Volk
Zutritt gewährt ist oder dem Volk Abhörmaßnahmen zur Verfügung stehen.
Die Verschwörung gegen das Volk ist daher real! Natürlich unter der
Prämisse meiner obigen Definition.
...anderes Thema...
Beängstigend an der totalen Überwachung ist nicht nur, dass jede Form
der (R)Evolution und Weiterentwicklung im Keim erstickt werden kann
und wahrscheinlich nur ein Narr noch seine wahre Meinung äußert, da es
sich auf seine Karriere bis hin zu einem Abstecher ins Gefängnis
auswirken könnte. Beängstigend ist auch, dass jede Paranoia in einer
ausreichend großen Datenbank Nahrung finden kann. Die menschliche
Psychologie gemischt mit dieser Technik ergibt eine tödliche Mixtur.
Unsere Regierenden werden von Jahr zu Jahr paranoider werden, denn wer
einen Terroristen oder Umstürzler sucht wird mehr als einen finden,
der ins Profil passt. Die Demokratien dieser Erde - bzw. was von ihnen
noch übrig ist - werden in den nächsten Jahren aussterben und sich
Stück für Stück in Diktaturen transformieren. (Und die Dynamik des
Kreditgeldsystems wird zusätzlich Öl ins Feuer gießen.)
Viel Spaß mit diesen Vorboten der Apokalypse.
(Verschwörung des dreifaltigen Gottes gegen die Menschen ;) )
 
Mit schauderndem Gruß,
Thomas Koudela
 
PS: "Spannend" finde ich auch folgende Überlegungen:
1. Laut Snowden können NSA-Techniker ohne Restriktion oder Kontrolle
(oder zumindest ohne eine die funktioniert) auf der Datenbank der NSA
Abfragen durchführen. (Mein bisheriges Wissen über Datenbanken legt
das auch nahe.)
2. Russland war es seinerzeit möglich mehrere Spione im wohl
wertvollsten und am besten gesicherten Projekt der USA zu
positionieren: dem Manhattan-Projekt
3. Für das organisierte Verbrechen ist ein Zugriff auf die
NSA-Datenbank von unschätzbarem Wert. Egal ob Wirtschaftsspionage,
Drogen-/Menschenhandel, Erpressung oder dem einfachen Weiterverkauf
der Daten. Da eröffnet sich ein Billiarden-Markt und eine wunderbare
Möglichkeit Exekutive, Judikative und Legislative unter Druck zu
setzen (irgendwelche schmutzige Details werden sich bei jedem
unliebsamem Gesicht finden lassen).
Aus 1.-3. folgt, dass selbst wenn dem ein oder anderen Terrorist
tatsächlich das Handwerk gelegt werden sollte, allein durch die
Existenz und der Zugang zu den Daten (der früher oder später jemandem
hinreichend Eigennützigen gelingen wird), ein vielfaches an
Menschenleben, materiellen und gesellschaftlichen Werten vernichtet
werden wird.
 
--
Thomas Koudela
gE
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