Letzes Update:

19.04.2011 - 10.00 Uhr

Paukenschlag am Donnerstag
No. 15 + 17/2011
vom 14. und 28.04.2011

Kommentare zum Zeitgeschehen
von Egon W. Kreutzer

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1 Angela Merkel
2 Innere Angelegenheiten
3 Werbung ist Krieg
4 Werbung ist Krieg - und wer geht hin?
5 Zwischen Schmerzgrenze und Hemmschwelle
6 Die Sache mit dem Zins
7 Schluss mit Lustig
8 Zins und Wachstumszwang
gehören zusammen
 9 Bananenrepublik
10 Dr. Petschow
Geld und Demokratie
11 Die freie demokratische Kopfpauschale
12 Progressive Benzinsteuer
13 nicht belegt
14 Volkswirtschaftlicher Gesamtschaden
15 Griechenland als Chance verstehen
16 Kurzarbeit - der Kombilohn durch die Hintertür
17 Die Mär vom gefährdeten Euro
18 Muttertagswahl
19 Europhrenie
20 Extremsparer - wie vom wilden Affen gebissen
21 Über den Verhältnissen
22 Die Würde des Amtes
23 Worum geht es?
24 Wahre Wirtschaftskriminalität
25 Au weia - Wohin mit dem Gold
26 Problematisches Goldverständnis
27 Woran man eine gute Regierung erkennt
28 Von Frau zu Frau Eva Scherrer
29 Ungarn - Irland - Deutschland ...
30 Alles Verbrecher
31 Das Staatsziel in drei Sätzen
32 Aktion Staatsziel
33 Die Geld-Hirn-Schranke
34 nicht belegt
35 Entschuldung per Vermögensabgabe
36 Besinnungslos fürs Grundeinkommen
37 Be- und Verdrossenheit
38 Schlagzeilen eines Tages
39 Die 10 Gebote, Nachtrag 2, Lohnabstandsgebot
40 Währungskrieg
41 Welt-Währungskrieg II
42 Auf dem Wachstumspfad
43 China - Macht und Ohnmacht
44 S21 und die aristotelische Lehre von der Handlung
45 Die Zeit der Narren
46 nicht belegt
47 Too big to fail
48 nicht belegt
49 Warum es fast allen immer schlechter geht
50 Jahresumbruch
1/2011 Rettung einer Illusion
2/2011 internes
3/2011 Diensleistungsgesellsch. 1
4/2011 Diensleistungsgesellsch. 2
5/2011 Diensleistungsgesellsch. 3
6/2011 Diensleistungsgesellsch. 4
7/2011 Warum es ist, wie es ist
8/2011 Der Untergang des Abendlandes
9 Theutschtest für Theutsche
10 Kam ein Wasserwerfer des Wegs
11 In jeder Hinsicht idiotengerecht
12 Aus den Tiefen des Bockshorns
13 Geld, das elende Missverständnis
14 Grundeinkommen à la Götz Werner
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

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Regenerative Energie dezentral gewinnen
und dezentral speichern

 

Dieser 17. Paukenschlag 2011 ist die Fortsetzung des PaD 15 /2011, der als Aufruf an Ingenieure, Techniker, Erfinder, Architekten, Geistesblitzer und Schnelldenker ein gemeinsames Nachdenken zur künftigen Energieversorgung anstoßen sollte.

Die ersten Wortmeldungen und Diskussionsbeiträge habe ich noch vor Ostern online gestellt.

Mit den heute hier vorzustellenden neuen Wortmeldungen möchte ich der Diskussion neue Nahrung geben und erneut dazu auffordern, eigene Gedanken und Ideen einzubringen und den direkten Kontakt untereinander zu suchen.

Alle neuen, hier gesondert vorangestellten Wortmeldungen wurden unter den entsprechenden Rubriken auch in den PaD 15 aufgenommen und über die ergänzte Stichwortsammlung verlinkt.

Lassen Sie sich einfach auf die hier vorgestellten Ideen und Anregungen ein. Auch wenn der Vorschlag, das Prinzip der Schwerkraftheizung als Stromspeicher zu nutzen, auf den ersten Blick unrealistisch erscheint, vielleicht steckt darin die wertvolle Anregung für den nächsten Gedanken, vielleicht lässt sie sich aber, mit einigem Nachdenken doch realisieren.

Wenn der Begriff "Algenkraftwerk" auf den ersten Blick eher komisch wirkt, vielleicht hat der Nahrungsmittel-Spezialist Pollmer da doch eine gute Idee aufgegriffen.

Wenn die Idee, dem Erneuerbare-Energien-Gesetz noch ein Energie-Speicher-Gesetz zur Seite zu stellen auf den ersten Blick auch nur nach noch mehr Bürokratie aussehen mag, der Gedanke, den Georg Nowak da ausführt, hat seinen Reiz - und dass es auch schon einen Verein gibt, der sich dafür einsetzt, ist doch wunderbar. Vielleicht kann und sollte man sich ja dort einbringen.

Wenn bei Osmose die erste Assoziation auch "Schweinsblase" ist, warum sollte die Kraft der Osmose nicht auch als Speichertechnologie genutzt werden können?

Und wenn jemand darauf hinweist, dass alle Energie von der Sonne kommt und seit Anbeginn des Lebens dezentral aufgenommen und gespeichert wurde, dass die dezentrale Energiegewinnung und Speicherung also eines der Grundprinzipien des Lebens auf dieser Erde ist, dann sollte das nicht als Gemeinplatz angesehen werden, sondern als Herausforderung, diesem erprobten Prinzip immer näher zu kommen und der Natur das Geheimnis der Photosynthese abzuringen.

Schön, dass ich heute selbst nur wenig schreiben muss.



Hier zunächst die Stichworte - dann die neuen Beiträge aus PaD 17

 Algenkraftwerk  
 Anomaliesprünge  
 Batteriespeicherung weitere Fundstelle 
weitere Fundstelle
 Blockheizkraftwerk (kleines)  
   
 Brennstoffzelle  
   
 Dimensionierung  
 Druckluftspeicher  mit Fallgewicht
Druckluft Motoren und Speicher

weitere Fundstelle
 Energieautarkes Haus,  
 Energiedichte (Medium)  
 Energie-Speicher-Gesetz  
 Erdwärme  
 Erneuerbare Energien Gesetz EEG  
 Flusswasserkraftwerk  
   
 Holzgas  
 Kevlartanks - bis 300 Bar.  
 Kleinwindrad  
 Kondensatortechnik  
 Kostenrechnung /Kostenvergleiche Gegenüberstellung unterschiedlicher Techniken
 Kraft-Wärme-Kopplung  
 Latentwärmespeicher  
Meerwasserentsalzung mit Kraft-Wärme-Kopplung  
 Metallhydride  
Methan und Methanol (erneuerbar)  
Mühlstein  
 Natur (von der Natur lernen)  
 Niederdruckturbinen  
   
 Osmose  
 Pumpspeicherkraftwerk (gemeinsam/kommunal)  Ringwallspeicher
   
   
 Rechtsschutz  
 Redox-Flow-Batterie  weitere Fundstelle
 Regen  
   
   
   
 Rollstuhlbatterien  
 Scheer, Hermann  
   
 Schwerkrafttechnik  
 Solarenergie-Förderverein e.V.  
 Sorptionsspeicher  
 Strömungsmaschinen (Pumpen, Turbinen)  
 Virtuelles Kraftwerk  
 Wasserbehälter gut gedämmt  
 Wassermühlen an jedem Bach  
 Wasserstoff  
 Wasserstoffwirtschaft (echte)  
 Wechselrichter  
 
 Windkraftanlage als Pumpspeicher  Windräder auf Bäumen
   
 Wirkungsgrad  Gesamtwirkungsgrad
   
   
   
   

Ein neues Thema, im Juli 2011 dazugekommen: Öko-Strom-Handel hier

Lieber Herr Kreutzer,

dieses Thema paßt nach meinem Verständnis sowohl in den Energiebereich als auch in den allgemein-wirtschaftlichen.

Die angehängte, weitergeleitete Email vom SFV war der Auslöser, mich noch mal mit dem Thema Ökostromhandel (HANDEL !) zu befassen. Interessant waren die Hinweise, die ich da gefunden habe:

- RWE hat als erster Großkonzern 1996 damit angefangen
- die FDP hatte das Thema 2002 in ihrem Programm.

Und beide wollten damit die verstärkte ERZEUGUNG von erneuerbarem Strom blockieren!

Noch schlimmer läuft mit den RECS-Zertifikaten, sehr schön vom SFV bechrieben. Bei diesem Zertifikatesystem geht es darum, z.B. mit Wasserkraftanlagen gleich ZWEI Sachen auf einmal zu erzeugen: Strom, der dann keine besondere Eigenschaft wie "ökologisch" mehr hat, UND einen netten Aufkleber, das Zertifikat, dessen Bindung an den hergestellten Strom im Laufe des Handelsweges unabhängig wird. Es gibt immer genug Interessenten an bunten Aufklebern.

Schon 2002 hat der SFV das Prinzip des Ökostromhandels analysiert: <http://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/ews_vorb.htm>. Und die Stellungnahme der EWS Schönau spricht für sich. Als wir (2001 oder so) auf EWS umgestiegen sind, hatte ich diese Einzelheiten gar nicht im Kopf. Aber die umwelt- und energiepolitischen Aktivitäten von EWS fand ich damals schon so unterstützenswert, daß mir der kleine Aufschlag mehr als gerechtfertigt erschien. Und vor allem wollten wir die konservative, geradezu schlimme Firmenpolititk von RWE nicht weiter fördern. Die Stänkereien von RWE und Co. im Augenblick sprechen ja für sich.

Das Wichtigste und Nötige ist und bleibt das ERZEUGEN von erneuerbarem Strom und nicht von bunten Aufklebern.

Schönen Tag!
Georg Nowak

Die Langanalyse des SFV: <http://sfv.de/artikel/oekostromhandel_bringt_die_energiewende_nicht_voran_-_ein_blick_hinter_die_kulis.htm>

 

-------- Original-Nachricht --------
Betreff: [sfv] Zunahme der FossilEnergien - Solarbrief 2/11 im Internet - GrünerStromLabel e.V. zu einem Vorwurf des SFV
Datum: Tue, 19 Jul 2011 08:09:42 +0200
Von: "Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V." <jung@sfv.de>
Antwort an: zentrale@sfv.de
Organisation: Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.
An: rundmail@sfv-mail.de

[sfv-rundmail] vom 19.07.2011

1. Regierung bereitet Ausbau der fossilen Energie vor.

2. Solarbrief 2/11 steht im Internet

3. Täuscht der Grüne Strom Label e.V. die Ökostromkunden?

4. Stellungnahme des Grüner Strom Label e.V.

5. Abmelden der Rundmails

 

---------------------------------------------------------------
1. Regierung bereitet Ausbau der fossilen Energie vor.

Derzeit werden - unbemerkt von der Öffentlichkeit - vollendete Tatsachen
geschaffen, die das Wachstum der Erneuerbaren Energien ausbremsen.

- Die bisherige Praxis der massenhaften Genehmigungsverweigerungen für
Windanlagen wurde nachträglich im Baugesetzbuch für rechtmäßig erklärt.

- Die Einspeisevergütung für Windanlagen an Land wird zukünftig jährlich
nicht mehr um 1 Prozent, sondern um 1,5 Prozent abgesenkt, obwohl
bereits im vergangenen Jahr (2010) nur noch 1,5 Gigawatt Windanlagen neu
installiert wurden. (1,5 Gigawatt entspricht der Leistung eines AKW-Blocks.)

- Die Photovoltaik, die im vergangenen Jahr noch 7,4 Gigawatt neue
Anlagen erbracht hatte (ein neuer Rekord), wird durch brutale Senkung
der Solarstromvergütung (seit Januar 2009 um ca. 40 Prozent) gelähmt. im
ersten Halbjahr 2011 gingen die Neuinstallationen im Vergleich zum
Vorjahr etwa um die Hälfte zurück. Und zum 1.1.2012 droht schon die
nächste Vergütungsabsenkung.

Die Folge: Die Atomenergie wird nur noch zum geringen Teil durch den
Zuwachs an Erneuerbaren Energien ersetzt sondern hauptsächlich durch
Zuwächse bei der klimaschädlichen Fossilenergie. Ein Verbrechen gegen
die Lebensbedingungen auf unserem Planeten!

Sie wollen etwas dagegen tun? Informieren Sie Freunde und Bekannte!
Informieren Sie sich selber! Z.B. bestellen Sie schnell noch die neueste
Papierausgabe unserer Zeitschrift, den Solarbrief 2/11.

Die Online-Version steht bereits im Internet.

 

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2. Solarbrief 2/11 steht im Internet.

http://www.sfv.de/solarbr/2011_2.htm

 

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3. Täuscht der Grüne Strom Label e.V. die Ökostromkunden?
Grüner Strom Label e.V. nimmt Stellung zu einem Vorwurf des SFV

Der Grüner Strom Label e.V. (GSL) hat den SFV gebeten, seine
Stellungnahme zu einem Artikel des SFV zu veröffentlichen. Dieser Bitte
kommt der SFV nach. Die GSL-Stellungnahme veröffentlichen wir weiter
unten im Abschnitt mit der laufenden Nummer 4.

Zunächst aber eine Hintergrund-Information:

Worum ging es in dem beanstandeten Artikel des SFV?

Der Solarenergie-Förderverein Deutschland (SFV) sieht den Ökostromhandel
als ungeeignete Maßnahme an, den Umstieg auf die Erneuerbaren Energien
zu beschleunigen. Vielmehr sieht der SFV einen bedenklichen Widerspruch
des Ökostromhandelsprinzips zum Prinzip des
Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG).

Das EEG in seiner Idealform geht von der ordnungspolitischen Vorstellung
aus, dass jeder Stromverbraucher entsprechend seiner Verbrauchsmenge
verpflichtend seinen Beitrag zur Umstellung auf Erneuerbare Energien
leistet.

Der Ökostromhandel in seiner Idealform geht hingegen von der liberalen
Vorstellung aus, dass nur diejenigen Stromkunden freiwillig Geld für den
Umbau der Energieversorgung leisten, denen die Umstellung der
Energieversorgung ein Herzensanliegen ist.

Einer der zahlreichen Einwände des SFV gegen den Ökostromhandel ist die
Tatsache, dass Stromkunden aus technischen Gründen weder die genaue
Herkunft des ihnen gelieferten Stroms, noch den Geldfluss der von ihnen
gezahlten Stromgebühren nachkontrollieren können. So ist es z.B.
denkbar, dass ein Stadtwerk Wasserkraftstrom aus Norwegen kauft, während
die Stromkunden rund um das norwegische Wasserkraftwerk mit Atomstrom
aus Schweden versorgt werden - möglicherweise sogar, ohne
dass es ihnen bewusst wird.

Die Tatsache, dass der Ökostromkunde nicht nachprüfen kann, woher sein
Strom kommt, und insbesondere, wohin sein Geld fließt, wird auch von den
Ökostrombefürwortern eingeräumt. Es haben sich deshalb einige
Zertifizierungsvereine gebildet, die den Ökostromkunden anbieten, die
Vertrauenswürdigkeit der Ökostromhändler zu überprüfen. Sogar der TÜV,
der gegen entsprechende Gebühren von A bis Z, vom Atomkraftwerk bis zur
Zugmaschine, alles prüft, an dessen bestimmungsgemäßer Funktionsweise
Zweifel bestehen könnten, beteiligt sich an solchen "Zertifizierungen".

Der SFV legt Wert auf die Feststellung, dass er keinem der
"Zertifizierer" bewusste Täuschung unterstellt, dass er aber eine
Kontrolle aus vielerlei Gründen für unmöglich hält.

Der Zertifizierungsverein Grüner Strom Label e.V. hat zum Beispiel im
Jahr 2000 das Ökostromprodukt der Stadtwerke Bielefeld mit einem Label
zertifiziert, obwohl die Stadtwerke Bielefeld einen Anteil von 16,5
Prozent am Atomkraftwerk Grohnde hielten. Die Atomkraftwerksbeteiligung
und die Zertifizierung bestehen auch heute noch, bereits seit 10 Jahren!
Und in der gesamten Zeitspanne haben möglicherweise Menschen im
Vertrauen auf den GSL e.V. Ökostrom bei den Stadtwerken Bielefeld
gekauft, von denen sie nicht wussten, dass sie Anteile an einem
Atomkraftwerk halten. Diese Menschen fühlen sich vermutlich getäuscht,
von wem auch immer.

Der SFV hat bereits im Jahr 2001 - also vor 10 Jahren - in
gleichlautenden Schreiben an alle drei damaligen Vorstandsmitglieder des
GSL e.V. auf das Problem aufmerksam gemacht, ohne dass der GSL das Label
zurückgenommen hat.

Es folgt die Stellungnahme des Grüner Strom Label e.V.

 

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4. Stellungnahme des Grüner Strom Label e.V.

Auszug aus dem Artikel des Solarfördervereins:

Besonderes Ansehen genießt der Zertifizierungsverein Grüner Strom Label
e.V., denn Träger dieses Vereins sind
• BUND, Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
• EUROSOLAR
• NABU, Naturschutzbund Deutschland e.V.
• DNR, Deutscher Naturschutzring
• IPPNW, Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges
• Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
• NaturwissenschaftlerInnen-Initiative e.V.
Doch selbst dieser Verein kann nicht vor Täuschung bewahren. So
zertifiziert z.B. der Grüner Strom Label e.V. die Stromsorte „EnerBest
Strom Green“ der Stadtwerke Bielefeld als Ökostrom, obwohl die
Stadtwerke Bielefeld einen Anteil von 16,5 Prozent am Atomkraftwerk
Grohnde halten.
(Der IPPNW hat zugesagt, nach diesem Täuschungsversuch die weitere
Trägerschaft des Grüner Strom Label e.V. zu überprüfen.)

Kompletter Artikel unter:
http://sfv.de/artikel/oekostromhandel_bringt_die_energiewende_nicht_voran_-_ein_blick_hinter_die_kulis.htm
Stellungnahme: Zertifizierung wird überprüft

In dem auf der Website und im Newsletter verbreiteten Artikel
„Ökostromhandel bringt die Energiewende nicht voran - Ein Blick hinter
die Kulissen“ unterstellt der Solarförderverein Deutschland e.V. dem
Grüner Strom Label e.V. (GSL), Verbraucher zu täuschen, indem das
Produkt „EnerBest Strom Green“ der Stadtwerke Bielefeld zertifiziert
wurde, obwohl diese am Atomkraftwerk Grohnde beteiligt sind. Der GSL
e.V. nimmt zu diesem massiven Vorwurf, zu dem er vom SFV vor der
Veröffentlichung leider nicht befragt wurde, Stellung:

Das Grüner Strom Label wird für Ökostromprodukte vergeben, die
nachweislich zum Ausbau erneuerbarer Energien beitragen. Unternehmen,
die direkt an Atomkraftwerken beteiligt sind, erhalten das Label nicht.
Die Stadtwerke Bielefeld sind der einzige, historisch bedingte
Ausnahmefall. Sie haben das Grüner Strom Label allerdings nicht direkt
erhalten, sondern als Teil der über die Arbeitsgemeinschaft sparsame
Energie- und Wasserverwendung im VKU (ASEW) zertifizierten
Produktgemeinschaft von mehr als 60 Stadtwerken. Dies ist ein formaler
Unterschied, gleichwohl gelten unsere strengen Kriterien auch hier. Die
Stadtwerke Bielefeld erhalten seit 2000 das Grüner Strom Label für ihr
Ökostromprodukt. Im Hinblick auf den damaligen Ausstiegsbeschluss der
rot-grünen Bundesregierung wurde trotz der Grohnde-Beteiligung diese
Ausnahme gemacht, weil das Unternehmen insgesamt eine auf Nachhaltigkeit
und Ausbau der Erneuerbaren Energien ausgerichtete Unternehmenspolitik
verfolgte. Anfang 2011 – also noch vor der Atomkatastrophe in Fukushima
und vor der Veröffentlichung des SFV – hat der GSL e.V. Gespräche mit
den Stadtwerken Bielefeld aufgenommen, um die Unternehmenspolitik und
damit die Grundlage der Zertifizierung auf den Prüfstand zu stellen.
Hierbei spielt deren Beteiligung von 16,7 Prozent am Atomkraftwerk
Grohnde eine Ausschlag gebende Rolle.

Der GSL e.V. geht mit der Zertifizierung des Produkts „EnerBest Strom
Green“ seit jeher transparent um. Der Vorwurf eines „Täuschungsversuchs“
ist vor diesem Hintergrund ungerechtfertigt und überzogen. Der GSL e.V.
hat gegenüber der Öffentlichkeit weder falsche Versprechen abgegeben
noch Tatsachen vorsätzlich verschleiert. Diese Maxime der Transparenz
werden wir nach wie vor beibehalten.

Bonn, den 29.06.2011
Rosa Hemmers, Vorsitzende Grüner Strom Label e.V.

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5. Abmelden der Rundmails

Senden Sie uns eine Mail mit dem Betreff: Keine Rundmails

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Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V.(SFV)
Frère-Roger-Str. 8-10, 52062 Aachen
Tel.: 0241-511616, Fax 0241-535786
zentrale@sfv.de, http://www.sfv.de
Telefonische Beratung: Mo-Fr 8.30 - 12.30 Uhr

 

 

 

 

 

Hier sind die jüngsten Beiträge - und ich hoffe, dass es noch lange nicht die letzten zu dieser Thematik sind.

Machen Sie mit, machen Sie was draus!

Ich kann beitragen zum Thema
im Bereich

 Pumpen / Generatoren

 Tanktechnologien

 Architektur / Statik

 Rohrsysteme

 Stromverteilung

 Systemsteuerung

 ergänzende Speichertechnologie
 technisches Grundlagenwissen /Formeln

Kaufmännische Kompetenz

 allgemeine Zustimmung und Kritik

 Sehr geehrter Herr Kreutzer,

letzte Woche schickte ich Ihnen einige deutsche Unternehmen zu, die eine effizientere Nutzung der Energie ermöglichen.

Nun habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, auf Grundlage des Wassertransportes aus dem Erdgeschoss ins Dachgeschoss, was effizient noch nicht möglich wäre, da mehr Kraft für den Hochtransport drauf geht, als gewonnen werden kann.

Hier könnte sich die Schwerkrafttechnik hervorragend eignen. Statt als Heizungssystem, einfach zum Wassertransportsystem umbauen. Per Solarer Energieumwandlung könnte überschüssige Energie die bisher nicht genutzt werden kann, zur Erwärmung des Wassers im Erdgeschoss genutzt werden. Da warmes Wasser nach oben steigt, könnte somit das Wasserreservoir auf dem Dachboden tagsüber bei Energieüberschuss aufgefüllt werden.

Es müßte nun ein zweites Rohrsystem installiert werden, um dann Nachts von abfließenden Wasser die Energie zu gewinnen. Um die Rohrkosten zu reduzieren nimmt man statt Kupfer Plastikrohre.

Hier eine Grafik aus Wikipedia, die duch ein zweites Rohrsystem ergänzt werden müßte. Zudem müßte der Speicher auf dem Dachboden eine flexible Vakuumwanne sein, deren oberer Teil sich je nach Füllmenge ausdehnen kann um somit einen konstanten Druck aufrecht zu erhalten. Im Erdgeschossbereich müßte dann ebenfalls ein gleiches Behälter stehen um das Wasser tagsüber bei Erwärmung zur Verfügung zu stellen und nachts aufzufangen.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Viele Grüße
Stefan Bode

email: sj.bode "at" fondslounge.de

 Sehr geehrter Herr Kreutzer,

Atomkraftwerke durch Algenkraftwerke ersetzen?

mangels Wissen und Erfahrung kann ich nur auf eine Erkenntnis anderer bezügl. kreislaufwirtschaftlich gewonnener Energie hinweisen. Lesenswert:

http://www.euleev.de/images/stories/2010_3-4.AKW.pdf

Nebenbei bemerkt: In den Weltmeeren werden rund zwei Drittel des Sauerstoffs produziert, freilich kein Freibrief fürs weitere Abholzen zu Lande, selbst für den Anbau von sog. "Energiepflanzen" nicht.

Kapitalismus basiert auf der Ausnutzung der Abhängigkeiten einer arbeitsteilig organisierten Gesellschaft. Da ist es nachvollziehbar, dass sich "Unabhängikeitsbewegungen" und "Aussteigermentalität" (Robinson Crusoe lässt grüßen!) breit machen.
Es sind aber die falschen Schlüsse:

Das Problem sind doch nicht die zwangsläufigen wie wechselseitigen Abhängikeiten in einer arbeitsteilig organisierten Gesellschaft, das Problem ist allein deren Ausnutzung durch einige wenige.

Wie beim Punkt "Wirkungsgrad" und "Wirtschaftlichkeit" angemerkt: Die Größenvorteile einer zentral und arbeitsteilig organisierten Produktion (etwa von elektr. Strom) wiegen schwer.

Mit freundlichen Grüßen
Frederick Sauer

Lieber Herr Kreutzer,

sollte der folgende Beitrag mißverständlich sein, weil er nicht DIE Lösung bezüglich der Themenstellung bringt, bitte ich um Nachsicht. Mein Ansatz ist die Frage, wie neben der Beseitigung der unseligen Kernenergie auch das Klimaproblem gelöst wird, und weniger, wie ich mich persönlich von den Großkonzernen verabschieden kann. Das ergibt sich aber in der folgenden Betrachtung "fast" von selbst.

Die für den kleinen Mann und die kleine Frau einfachste Möglichkeit, sich mit einem Akku vom Stromnetz zu entkoppeln, erwähne ich nur kurz, weil erstens zu offensichtlich und zweitens dafür eine ziemlich große Photovoltaik- oder Windanlage und ein ziemlich dicker Akku nötig wären – oder ein entsprechend genügsames Leben. Stichwörter: Energiedichte, Kapazität, Wirkungsgrad. Deshalb von mir eine Gedankenfolge, die auf den ersten Blick abwegig erscheinen mag:

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), dessen Nutzen von vielen immer noch nicht verstanden wird (leider!!), eröffnet seit 2000 Privatleuten und Gruppen das Recht, bei Vorliegen der technischen Voraussetzungen mit Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien ins Stromnetz einzuspeisen.

  • Dies ist der erste Schritt, den Geldkühen Kernenergie und Kohle mit einer dezentralen Alternative (erneuerbare Energien) entgegenzutreten. Dieses Recht auf selbstbestimmte Einspeisung mußten sich die Schönauer (www.ews-schoenau.de) ja erst mühsam erstreiten.
  • Der zweite Positivaspekt des EEG ist die in etwa kostendeckende Vergütung. Das heißt: eine Erneuerbare-Energien-Anlage wird nicht als Spielzeug oder Bastelkram, sondern, unter den Voraussetzungen des EEG, als echte Produktionsanlage anerkannt, die wie jede andere Produktionsanlage entsprechend ihren Kosten refinanziert und mit einem kleinen (nur vermeintlich üppigen!) Gewinn belohnt wird. Als Nebeneffekt hat man selbst den Wunsch, daß die Anlage gut funktioniert.
  • Der dritte Positivaspekt ist, daß sich verschiedene bereits bekannte Techniken beweisen können, um schließlich in einem Mix das nuklear-fossile Zeitalter abzulösen. Photovoltaik ist dabei die passende Technik für Hauseigentümer; Windanlagen sind wegen ihrer Kosten eher für Gruppen geeignet, Biogas-BHKWs insbesondere für Landwirte.
    Frage: Wo bleiben, zum Beispiel, die Mieter? Sehr berechtigt!
    Wer keine eigene Aufstellmöglichkeit hat, beteiligt sich am besten finanziell in bestehenden oder neu gebildeten Gruppen/Initativen, z.B. Genossenschaften, am Bau einer geeigneten Anlage. Größere Anlagen sind, bezogen auf die Leistung, zudem noch "billiger" als kleine. (Vorsicht, wenn jemand die Rechtsform GbR vorschlägt! Das persönliche Risiko in einer GbR kann sehr groß sein. Ansonsten zu empfehlen ist GmbH & Co. KG mit einer passenden GmbH als Komplementär.)
  • Letzter Punkt zum EEG: Seit 2009 gibt es die Möglichkeit, neben dem reinen Einspeisen von Photovoltaikstrom den selbstverbrauchten Anteil getrennt abzurechnen, was normalerweise schon einen kleinen Vorteil bedeutet. Dies könnte in eine Komplettabkopplung vom Netz münden, wenn man es darauf anlegt. Die Wechselrichterhersteller sind dabei, ihre technischen Lösungen zu verbessern.

Hilfestellung zu Fragen der günstigsten Vorgehensweise bei der Anlagenplanung sollten alle Gemeinden oder Lokale-Agenda-Gruppen geben können. Einfach mal nach einem Energieberater in der Nähe fragen! Oder im Internet suchen.

Damit ist hoffentlich für alle, die das Verfahren EEG noch nicht so genau kannten, beschrieben, was und in welcher Vorgehensweise - nicht nur aus meiner Sicht - in den nächsten Jahren auf der Seite der PRODUKTION erneuerbarer Energien zu leisten ist. Nicht wenig!!

Jetzt übertrage ich die Denkweise auf die Frage der Speicherung, die bei fluktuierenden Energiequellen wie Sonnenstrom und Windstrom schließlich auch gelöst werden muß, wenn man sich nicht von den Großprojekten wie norwegischen Wasserkraftwerken abhängig machen will.

Die Verbrennung von Biomasse (als Biogas) kann und muß auch nicht unbedingt den ganzen Regelanteil übernehmen, weil sonst die Ernährung mit der Steckdose kollidieren würde.

Wenn man das EEG als Vorbild nimmt und daraus ein entsprechendes "Energie-Speicher-Gesetz" macht, wie es der Solarenergie-Förderverein e.V. (www.sfv.de) fordert, kann in analoger Weise vorgegangen werden:

Jeder (Eigentümer UND Mieter) kann sich entweder mit einer eigenen lokalen Speichertechnik, meistens einem Akku-Satz und geeigneter Elektronik, oder genossenschaftlich organisiert an mittleren oder größeren Speicheranlagen beteiligen. Bei "groß" denke ich ganz und gar nicht an neue Talsperren oder das Projekt NorGer, wo deutsche Erzeugungsüberkapazitäten in Norwegen zwischengelagert werden sollen. Wurden die norwegischen Naturschützer schon mal gefragt? Diese Denkweise in Groß-groß ist typisches Konzerndenken genauso wie bei Desertec-Projekt.

Um noch einmal zusammenzufassen:

Wir sollten nicht im völligen Klein-klein unserer vier Wände denken, sondern gesellschaftlich orientiert.

Der Umbau der Elektrizitätserzeugung samt Finanzierung dauert noch einige Jahre und sollte von allen mitgetragen werden. Dazu sollten die Netze in Bürgerhand übernommen werden.
Auch ist daran zu denken, daß neben der Edelenergie Strom noch Wärme gebraucht wird – und das nicht zu knapp! Wer nicht gerade ein Passiv-, Null- oder Plusenergiehaus bewohnt, wird sicher einen größeren Verbrauch für die Heizung haben als für Strom. Am Ende kommt noch der Verkehrsbedarf hinzu.

Was ebenfalls gegen die ausschließliche "kleine" Lösung eines häuslichen Speichers mit Abkopplung spricht, ist der Bedarf von Mietern, von Handel und Industrie.

Wenn sich in Deutschland ein gutes Gesamtkonzept herausbildet, wird es leicht auch von anderen Ländern übernommen, wie das ja mit dem EEG bereits gelaufen ist (na ja, mehr oder weniger gut, aber das ist ein anderes Kapitel).

Deshalb: Initiativen unterstützen, die in diese Richtungen arbeiten; im Kleinen alle eigenen Möglichkeiten ausloten (EEG!) und trotzdem an das Gesamtsystem denken! Informationen beim SFV, bei Wikipedia und durch freie Suche im Internet.

Linksammlung:

http://www.sfv.de/solarbr/2011_1.htm, speziell zu Speichern 4/2010

Wikipedia für grundlegende Orientierung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie hilft vielleicht, Vorurteile zu korrigieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz
Speziell zu Speichern:
http://de.wikipedia.org/wiki/Energiespeicher zu Energiespeichern (nur eine Auswahl!)

Weil ich mir im folgenden Fall nicht über das Recht zur direkten Verlinkung sicher bin, bitte selbst einmal eine Suchmaschine bemühen zu den Begriffen:
Dirk-Uwe Sauer Energiespeicher ebook
Im Vortrag (Bonn, 25.03.2010) sind reichlich Speichertechniken versammelt. Einschließlich Einsatzbereich, Kosten usw.

Weitere:
http://www.unendlich-viel-energie.de/uploads/media/kraftwerke_fuer_jedermann.pdf zu Bürgerkraftwerken
http://genossenschaft-gruenden.de/ wie der Name schon sagt
http://www.fairpla.net/frame-123-Klimaformel.html Eine Genossenschaft mit dem Blick auch über die Grenzen Deutschlands!

Sonnige Grüße
Georg Nowak

email: gn-ENBL ät gmx Punkt de

 Erneuerbare Energien/Wasserkraft: Osmose erzeugt Energie

Energie-Tipp: hier verlinkt
(Seite kann beim Laden Probleme verursachen, kommt dann aber)

mit freundlichen Grüßen

Steffen Etzel

 Gedankenspiele......

Niemand kann Energie erzeugen oder vernichten, wir wandeln Energie nur um!!!!
Der primäre Enerrgieträger auf unserer Erde ist Die Sonne!

Welche Energie wird eigentlich benötigt;

1.Elektrische Energie für Beleuchtung und elektrische Geraete.
2.Wärmeenergie.
3.Kälte-Erzeugung, oder Abführung überschüssiger Wärmeenergie

Was wird zu Verfügung gestellt:
A. Elektrische Energie ueber die Stromzuführung (Kraftwerke und deren Monopol)
B. Gas zur Umwandlung in Wärme.(Monopol)
C. Öl zurt umwandlung in Wärme (Monopol)


Dinge die in der Natur perfekt geregelt werden, zum Beispiel wenn wir unseren Körper betrachten und unsere Nahrungsaufnahme.

Der primäre Energieträger ist auch in diesem Falle die Sonne und über die Photosynthese werden alle diese Kriterien erreicht. Wäre es nicht sinnvoll, wenn jede Wohnungeinheit sich an ein solches System anpassen könnte?

Voraussetzung:
a. Wir isolieren, um Verluste klein zu halten.
b. Wir entwickeln Systeme die Kriterien wie Elektrizitaet, Wärme Kälte vorwiegend über die Photosynthese (biologisch)erzeugen.

Man könnte sich vorstellen ,dass selbst anfallende biologische Abfälle dazu benutzt werden könnten( Holz Bioabfaelle, usw.)

Was Pflanzen und Lebewesen können, sollten wir kopieren können.

Zielsetzung:

Von den Stromerzeugern oder Energielieferanten sich weitgehend abzukoppeln und Anpassung an unsere natürliche Umgebung.

Gruss

EJB

 

 

Dieser Paukenschlag ist ein Aufruf an Ingenieure, Techniker, Erfinder, Architekten, Geistesblitzer und Schnellrechner.

Lasst uns mal gemeinsam nachdenken!


inzwischen (15. April 2011) gibt es bei Spiegel-Online weitere Anregungen. Allerdings alles irgendwie auf Großtechnologie abzielend, obwohl es doch im Kleinen schon funktioniert ...!

 Bei Spiegels heißt es

"Deutschland sucht den Superspeicher"

ja, sollte man sich ansehen - und weiterdenken!


Stichwortübersicht aus bisherigen Beiträgen
(direkt verlinkt zum schnellen wiederfinden)


der Text des Paukenschlags 15 /2011:

 

Das Problem

Die Eigentümer der fahrlässigerweise privatisierten Großtechnologie zur Stromerzeugung und Verteilung, die uns als Oligopolisten am langen Arm der ständig steigenden Strompreise langsam aushungern, erklären mit Nachdruck und ohne über Alternativen nachzudenken, der Ausstieg aus der Kernenergie erfordere hunderte Milliarden Investitionen in neue, intelligente Stromnetze, was zwangsläufig zu noch weiter steigenden Strompreisen führen wird.

Diese Behauptung halte ich für ein Märchen.

Auch wenn sich fachfremde Politiker in höchsten Ämtern dem ohne eigenes Überlegen gerne anschließen, auch wenn zu größten Anstrengungen und Opfern aufgerufen wird, die Energiewende zu stemmen, solange dabei wieder nur die in wenigen Händen konzentrierte Macht der Konzerne herauskommt, haftet auch der schönsten Energiewende ein hässlicher Makel an.

Ich höre derzeit - nach Abschaltung der alten Atomkraftwerke während des Moratoriums - von Betreibern von Fotovoltaik-Anlagen, dass ihnen die Anlage vom Netzbetreiber ohne Vorankündigung regelmäßig abgeschaltet wird, sobald die Sonne einmal kräftiger scheint. Ich höre, dass es für die Zeit der Abschaltung offenbar nicht automatisch eine Entschädigung gibt, und dass es unmöglich scheint, herauszufinden, wie man diese Entschädigung erlangen könnte.

Dies alles, nachdem die Inbetriebnahme der Anlage vom Netzbetreiber vorher schon über Monate verzögert wurde, mit der Begründung, man habe nicht genug Personal ...

Eine der fadenscheinigsten Begründungen, die man vorbringen kann, wenn man vorher selbst Tausende von Mitarbeitern entlassen hat, um die Gewinne zu steigern!

Die Entlassenen stehen fast alle noch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. Wer braucht schon Fachkräfte für Stromerzeugung und Verteilung, außer den bekannten Großunternehmen für Stromerzeugung und Verteilung ...?

Nein, für mich scheint erkennbar, dass die Oligopolisten sich mit Kräften wehren, ihre mehr oder minder kartellmäßig organisierten Gebietspfründen aufgeben zu müssen.

Jede kleinste private Stromerzeugungsanlage, jeder Anfang einer Emanzipation der Bürger vom Energietropf der Konzerne wird mit Argwohn beäugt und wo es geht sabotiert - nun ja, sabotiert ist vielleicht zu hart, es wird nicht sabotiert, aber behindert. Behindert wird.

(... und wie viele private Dächer mit Solaranlagen nicht Solarstrom für den Hauseigentümer erzeugen, sondern von einem der Energieriesen gepachtet wurden, um sich die Einspeisevergütung selbst zu vergüten (also zu sparen), die angeblich die Stromrechung verteuert, das hat, glaube ich, auch noch niemand offengelegt. Aber Praxis ist es. Der Bauer mit der Scheune freut sich über die paar Euro, die ihm der Energieriese für die Dachnutzung zahlt, denn selbst kann er sich die Investition nicht leisten - und weil er sich's nicht leisten kann, verweigert ihm auch die Bank den Kredit.)

Wenn wir uns nun emanzipieren wollen, dann brauchen wir - und das führt zur Problembeschreibung, die dezentrale, nicht kontrollierte Speicherlösung.

Wie lässt sich dezentral erzeugte, regenerative Energie dezentral so speichern und wieder abrufen, dass der dezentrale Bedarf - mit allen seinen Schwankungen - dezentral gedeckt werden kann?

 

Ein Lösungsansatz

Während die Eigentümer der Großtechnologie für Stromerzeugung und Verteilung hoffen, ihr (Fang-) Netz mit Hilfe der sogenannten Elektromobilität auswerfen zu können, also die Autofahrer nicht nur zu ihren Kunden zu machen, sondern deren Autobatterien zu einem großen, virtuellen Speicher zusammenzuschalten, und dessen Kontrolle zu übernehmen (!) (!) (!), während sie ferner darüber reden, die landschaftlich schönsten Gebiete der Republik zu überfluten, um in den Alpen die Speicher zu schaffen, für den Strom, der von den Windparks der Nordsee kommt, weigern sie sich weiter - wie die drei Affen, mit fest geschlossenen Ohren, Augen und Sprachorganen - gegen jede dezentrale Lösung.

 

Mir ist vor ein paar Tagen spontan die Frage durch den Kopf geschossen:

Könnte nicht jedes Anwesen, jedes Einfamilienhaus, jeder Wohnblock, jede Fabrik, mit einer eigenen, kleinen, dem eigenen Bedarf angemessenen Pumpspeichereinheit ausgerüstet werden?

(Dazu hat es bereits wenige Stunden nach der Veröffentlichung viele gute, weiterführende, ergänzende und kritische Reaktionen gegeben, die hier veröffentlicht sind, wie auch alle noch eingehenden veröffentlicht werden. Die grundsätzliche Frage nach dezentralen Energiespeichern hat sich damit wieder weiter geöffnet. )

Meine laienhafte Vorstellung setzt dabei da an, wo ich eigene Erfahrungen besitze, nämlich bei einer einfachen preiswerten (70 Euro), im eigenen Brunnen installierten Schmutzwasser-Dauerlauf-Tauchpumpe für die Gartenbewässerung.

Das Ding nimmt 320 Watt Leistung auf - und die Pumpenkennlinie besagt, dass sich damit pro Stunde 1.000 l Wasser auf 4 Meter Höhe pumpen lassen.

Nun ist so eine Tauchpumpe nicht für den angedachten Zweck optimiert, nämlich bei Rückfluss des Wassers auch als Generator zu dienen, doch halte ich es für möglich, eine für diesen Zweck konstruierte Pumpe in den notwendigen Stückzahlen mit einer Leistung von - sagen wir 1.100 Watt Pumpleistung, und einer elektronisch stufenlos regelbaren Generatorleistung von 100 bis 1.000 Watt zu einem Preis von unter 200 Euro, sicher jedoch unter 500 Euro anbieten zu können.

Geht man davon aus, dass der normale Haushalt in den Abend- und Nachtstunden, wenn die Solarzellen nichts mehr hergeben, für Licht, Fernsehen, Kühlschrank, PC und ähnliche Kleinverbraucher, nicht mehr als 1.000 Watt in der Spitze verbraucht, dass sogar während etwa fünf bis sechs Nachtstunden der Stromverbrauch noch geringer ist, dann könnte man die Speicherkapazität pro Einheit auf etwa 5 Kilowattstunden bemessen, was nach meiner Schätzung mit einem Tankinhalt von 10 cbm auf 5 bis 6 Meter Höhe (also unter dem Dach des EFH) zu schaffen wäre. Je höher das Haus, desto kleiner kann der pro KW/h erforderliche Tankinhalt bemessen werden, was allerdings wieder leistungsfähigere Pumpen erfordert.

10 Tonnen Wasser stellen Anforderungen an die Statik. Mehr als 600 bis 800 kg Tragkraft pro m² sind im EFH nicht üblich. Ein flacher Tank, mit minimaler Neigung über die gesamte Dachbodenfläche installiert, käme selbst im schmalen Reihenhaus mit einer Höhe von nur 10 Zentimeter aus und könnte, aufgrund der geringen inneren Druckbelastung durchaus aus relativ dünner "Wasserbett-Folie" bestehen, die in einen Hohlraum zwischen Betondecke und der begehbaren Oberfläche, durchaus in einzelnen, untereinander mit Rohren verbundenen Elementen eingebaut werden könnte.

Ein solcher Flachtank hätte zweifellos sogar noch eine wärmedämmende Wirkung, aber das ist wieder ein ganz anderer Gedanke, auf den aber gerne auch zurückgegriffen werden darf.

Dieser Tank sollte, vom Materialpreis her, bei etwa 1.000 bis 2.000 Euro für das EFH liegen und - im Neubau - innerhalb eines Tages von zwei Monteuren zu installieren sein. Zusammen mit dem Mehraufwand für die begehbare Schicht (Aufständerung/eingelegte Trageelemente) nicht mehr als 3.000 Euro kosten.

Gilt es, noch die Frage zu klären, wo das Wasser herkommt, bzw. wo es bleibt.

Für den Neubau stelle ich mir einen geschlossenen Kreislauf vor, mit einem durch Sperrbeton im Keller/unter dem Keller geschaffenen Tank. Das fällt beim Betonieren mit nicht mehr als 500 bis 1000 Euro ins Gewicht, bei Nachrüstung käme entweder eine Kaverne außerhalb des Hauses oder ebenfalls ein geeigneter Tank im Keller infrage, was je nach Situation etwas teurer werden kann, als der Einbau beim Neubau.

Gibt man alledem eine Lebensdauer von 30 Jahren, und rechnet man mit einer täglichen Energieentnahme von durchschnittlich 3 Kw/h, dann kostet die Kw/h aus diesem Speichersystem etwa 15 bis 16 Cent. Nutzt man den Speicher intelligent, so dass durch eine optimierte Steuerung von Verbrauchern die Kapazität besser ausgelastet wird, kommt man auf noch günstigere Kosten pro Kw/h - und das ohne milliardenschwere Investitionen in landschaftsverzehrende Leitungsnetze und Speicherseen.

 

Noch ein paar Randbemerkungen

Überschüsse aus erneuerbaren Energien, die vor Ort anfallen, können auch vor Ort über Speichertechnologien genutzt werden.

Der gute alte "Nachtspeicherofen", der in der Vergangenheit empfohlen wurde, um in der lastschwachen Zeit überschüssigen Strom zu vermarkten, der aber inzwischen auf der Abschussliste der Energiewirtschaft steht (wohl weil einigen dämmert, dass man den ja auch tagsüber dezentral mit Solarstrom aufheizen könnte, wenn der erst einmal unabhängig und autark von den monopolistisch - oligopolistisch - kartellmäßig betriebenen großindustriellen Anlagen zur Verfügung steht), ist ein dezentraler Stromspeicher par exczellence, jedenfalls für den Winter. Die Tiefkühltruhe, die man bis weit unter 30 Grad herunterkühlen könnte, wenn genügend Strom da ist, so dass sie in der Nacht, wenn der Solarstrom fehlt, wieder bis an die notwendigen minus 18 Grad "auftauen" darf, ist ein dezentraler Stromspeicher par excellence für den Sommer.

Alles, was die Stromerzeuger gerne an Verbrauch in die Nacht schieben würden und was sie mit ihren sogenannten intelligenten Zählern und Netzen auch in die Nacht schieben wollen, ohne dass der Kunde noch einen Einfluss darauf hätte, wann die Waschmaschine, der Trockner und die Spülmaschine laufen, wann die Gefriertruhe und der Kühlschrank Strom erhalten, lässt sich, bei Sonnenschein, dezentral und vom Stromnutzer gesteuert, am Tag erledigen.

Am Tag steht die meiste Energie kostenlos zur Verfügung. Nicht in der Nacht.
Das erfordert ein bisschen Umdenken und eröffnet vollkommen neue Möglichkeiten.

 

Wenn ich bisher nur von Solarenergie als Quelle gesprochen habe, dann heißt das nicht, dass ich die anderen, dezentral verfügbaren Stromquellen - seien es kleine Windkraftanlagen oder Wärmepumpen nicht in die Betrachtung einbeziehen will - ich habe sie sehr wohl im Hinterkopf - doch mir geht es heute darum, den Überfluss an Energie, den wir kostenlos von der Sonne zur Verfügung gestellt bekommen, vernünftig dezentral zu speichern - und dafür genügt als Beispiel die "Quelle Sonnenkollektor".

 

Wie kommunizieren?

Ich stelle auf dieser Seite alle Zuschriften, alle Ideen, Konzepte, Bedenken, Zweifel und euphorischen Zusprüche mit Namen und E-Mail-Adresse online.

Jeder, der sich den Ideen eines anderen verbunden fühlt oder glaubt etwas dazu beitragen zu können, kann das hier, in der großen Gedankensammlung tun, oder sich direkt mit dem Wunschpartner in Verbindung setzen.

Kommt es zu ersten praktischen Versuchen, werde ich darüber berichten, kommt es zu Pilotanlagen, werde ich darüber berichten.

Mein Ziel ist es, eine Chance zu eröffnen.

Ich denke, dass es unter den Lesern meiner Paukenschläge doch eine ausreichende Zahl von Fachleuten gibt, die sich zunächst einmal theoretisch über die Thematik austauschen werden.

Meine Hoffnung dabei, dass irgendwo zwischen zweien oder dreien der zündende Funke überspringt, der zur ersten funktionierenden Anlage und zu einer segensreichen Geschäftsidee führen wird.

Auf!

Lasst die Ideen sprudeln.

Und wenn am Ende eine ganz andere, noch bessere Lösung herauskommt, um so besser!

 

Um die erwartete Informationsflut besser bändigen zu können, habe ich, je nach Thematik, unterschiedliche E-Mail-Adressen eingerichtet. Wählen Sie sich die zutreffende aus, je nachdem, wo ihre Information erscheinen soll, und schreiben Sie auf, was Ihnen dazu wichtig erscheint.

Ich kann beitragen zum Thema
im Bereich

 Pumpen / Generatoren

 Tanktechnologien

 Architektur / Statik

 Rohrsysteme

 Stromverteilung

 Systemsteuerung

 ergänzende Speichertechnologie
 technisches Grundlagenwissen /Formeln

Kaufmännische Kompetenz

 allgemeine Zustimmung und Kritik

Dass Stromrebellen, die bereits früher Wege gesucht haben, sich von der Vormacht der Großkonzerne zu emanzipieren, inzwischen Auszeichnungen erhalten, darauf wurde ich heute von einem Besucher meiner Seiten aufmerksam gemacht. (Danke nochmals für diesen Hinweis!)

und hier der Link zu den preiswürdigen Stromrebellen:

 http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/1433508/

 

 



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Allgemeine Zustimmung und Kritik
(neue Beiträge Stand 28.04.2011 blau)


Gedankenspiele......

Niemand kann Energie erzeugen oder vernichten, wir wandeln Energie nur um!!!!
Der primäre Enerrgieträger auf unserer Erde ist Die Sonne!

Welche Energie wird eigentlich benötigt;

1.Elektrische Energie für Beleuchtung und elektrische Geraete.
2.Wärmeenergie.
3.Kälte-Erzeugung, oder Abführung überschüssiger Wärmeenergie

Was wird zu Verfügung gestellt:
A. Elektrische Energie ueber die Stromzuführung (Kraftwerke und deren Monopol)
B. Gas zur Umwandlung in Wärme.(Monopol)
C. Öl zurt umwandlung in Wärme (Monopol)

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Dinge die in der Natur perfekt geregelt werden, zum Beispiel wenn wir unseren Körper betrachten und unsere Nahrungsaufnahme.

Der primäre Energieträger ist auch in diesem Falle die Sonne und über die Photosynthese werden alle diese Kriterien erreicht. Wäre es nicht sinnvoll, wenn jede Wohnungeinheit sich an ein solches System anpassen könnte?

Voraussetzung:
a. Wir isolieren, um Verluste klein zu halten.
b. Wir entwickeln Systeme die Kriterien wie Elektrizitaet, Wärme Kälte vorwiegend über die Photosynthese (biologisch)erzeugen.

Man könnte sich vorstellen ,dass selbst anfallende biologische Abfälle dazu benutzt werden könnten( Holz Bioabfaelle, usw.)

Was Pflanzen und Lebewesen können, sollten wir kopieren können.

Zielsetzung:

Von den Stromerzeugern oder Energielieferanten sich weitgehend abzukoppeln und Anpassung an unsere natürliche Umgebung.

Gruss

EJB


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

das ist eine hervorragende Idee, die Sie mit diesem Aufruf ins Netz gestellt haben! Hier eine - wenn voraussichtlich auch nur bescheidene - und bis zum 12.05.2011 bestehende Möglichkeit, der schlimmsten "privatisierten Großtechnologie" den Garaus zu machen:

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition%3Bsa%3Ddetails%3Bpetition%3D16830

http://www.oedp.de/pdb/kvkobmit/aktuelles.php

http://www.oedp.de/

 

Wir leben in einem relativ dicht besiedelten Land, der überwiegende Teil der Menschen lebt in Städten.
Und hier leben die meisten Menschen wohl in Mietwohnungen. - Deshalb halte ich den entsprechenden Hinweis
von Manfred L. Schuermann für durchaus berechtigt und bedenkenswert. Nur ein kleinerer Teil der Bevölkerung in Deutschland lebt im eigenen Haus - in Deutschland ist das so,im Gegensatz zu z.B. Frankreich. - Hier käme die 'Bodenfrage' wieder ins Spiel; aber das ist ein anderes Thema.

Worauf es ankommt, sind also - man möge mir die Verwendung dieses inzwischen etwas inflationierten Ausdrucks nachsehen - 'intelligente' Lösungen, die die Situation vor Ort zur Grundlage haben. Für moderne Technik im Bereich des Maschinellen und insbesondere einer daran angepassten Informations- und Steuerungs-/Regelungstechnik bietet sich hier ein schier unbegrenztes neues 'Entwicklungsland'. An dieser Stelle erlaube ich mir auf einen 'Nebenkriegsschauplatz' hinzuweisen, den man beim 'Brainstorming' auch immer (leider!) mit im 'Hinterkopf' haben sollte:

Ich spreche vom Gewerblichen Rechtsschutz - im vorliegenden Fall ist das Patentrecht bzw. das Gebrauchsmusterrecht gemeint.

Es wäre äußerst bedauerlich, wenn eine (oder mehrere) in diesem Mitmach-Kolloqium erarbeitete Ideen oder auch nur interessante, eine Lösung vorbereitende Anregungen dazu den Weg in (fremde bzw. Ihrem Vorhaben abträgliche, weil auf ein Monopol gerichtete) Schutzrechte finden würden, mit denen dann den eigentlichen Urhebern nicht nur die freie Nutzung entzogen würde, sondern überdies auch noch die Grundlage für Schadenersatzansprüche von - am Entstehen der betreffende Idee unbeteiligten und unberechtigten - 'Dritten' bilden könnten.

Die Bemerkungen von Christoph Nowatzki ("egoistische Bereicherungswünsche im Hintergrund", "dezentralen, monopolfreien
Energieerzeugung", "freiem Zugang zu dementsprechendem kow-how") haben also nicht nur einen ernst zu nehmenden Hintergrund, sondern sollten auch zur Vorsorge anregen.

Der in letzter Zeit wieder öfter (z.B. im Zusammenhang mit Aktivitäten von 'Bankstern' und Banken) in der Öffentlichkeit klar benannte Trieb -einer der schlimmsten Triebe des Menschen - hat auch im Bereich des Gewerblichen Rechtsschutzes, vor allem im Patentrecht, sein oft recht einträgliches 'Betätigungsfeld'. - Zu erwartende Kosten einer theoretisch möglichen Verfolgung des Rechts eines Benachteiligten in diesem 'Spiel' verhindern oft genug die Ahndung des Diebstahls, vom Ausschluß von der eigenen, kostenfreien Nutzung ganz zu schweigen.

Ich unterstelle, dass bei Ihren Lesern, sehr geehrter Herr Kreutzer, ein großer Teil an einem monopol-freien Zugang zu möglicherweise neu gefundenen/erfundenen Techniken (der inzwischen unerträglich oft benutzte, aus dem Anglo-Amerikanischen kritiklos übernommene Ausdruck 'Technologie' ist in den allermeisten Zusammenhängen falsch verwendet) interessiert ist.

Deshalb empfehle ich für den Fall einer auch nur vermuteten schutzfähigen Idee - wegen der baldigen Veröffentlichung und damit erfolgender Zugehörigkeit zum (freien) Stand der Technik - die Einreichung einer Gebrauchsmuster-Anmeldung, und/oder die Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift oder wissenschaftlichen Zeitschrift. (Falls unabhängig von der durch eine auf einem oder beiden der erwähnten Wege eingetretenen Rechtsfolge der Zuordnung der betreffenden Idee zum 'Stand der Technik' dennoch - und entgegen der hier wohl eigentlich gewollten Monopol-Freiheit - ein ausschließliches Nutzungsrecht (z.B. für eine an der Ausarbeitung der Idee beteiligte Gruppe, einen Verband oder dgl.) gewünscht ist, müsste die - zunächst wegen baldiger Veröffentlichung der betreffenden Idee eingereichte - Schutzrechtsanmeldung entsprechend weiterverfolgt werden.

Mit der Veröffentlichung der betreffenden Anmeldung gehört deren Inhalt zum Stand der Technik, auf den niemand mehr (sonst) ein Schutzrecht zu erhalten in der Lage ist - jedenfalls kein rechtsbeständiges.

Am 'günstigsten' scheint mir immer noch die Anmeldung als Gebrauchsmuster zu sein, das normalerweise auch recht bald nach der Anmeldung veröffentlicht wird. - Ein frühest mögliches Anmelde-Datum ist wichtig, aber auch frühest mögliche Veröffentlichung, von Sonderfällen abgesehen. Im Fall von Erfindungen, die im Kern ein technisches Verfahren betreffen, wäre eine Patentanmeldung notwendig.

Peter Hennig

peter.hennig (at) web.de

PS: Wenn wir die insgesamt für die 'Atomkraft' gezahlten Subventionen zurückfordern (und natürlich auch erhalten) würden, und die zu erwartenden weiteren Subventionen nicht für diese lebenverachtende Technik (lebenverachtend ist eigentlich nicht die Technik an sich, sondern es sind diejenigen, die mit deren Nutzung Profit zu machen suchen) ausgeben würden, hätten wir locker 300 Milliarden Euro zu Verfügung. - Das müsste als 'Anschubfinanzierung' für weitere, eventuell neue Maßnahmen im Bereich alternativer Energieversorgung doch wohl für's erste ausreichen, oder was meinen Sie ... :-)

 

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/atomenergie_kostet_bundesbuerger_bereits_258_milliarden_euro-1/

 

http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/atomkraft_mit_304_milliarden_euro_subventioniert/


lieber herr kreutzer,

tolle idee, dass wir ottos normal selber zu denken beginnen. das ist die stärkste kraft: unsere ideen. bündeln sie weiter. wir sind ja so blöd und überlassen das denken den politikern. preisfrage wer hat den grösseren kopf. die summe aller politiker, oder die summe aller nicht-politiker...

sicher kennen sie www.telepolis.de

dort würde ich an ihrer stelle ihre idee ebenfalls in einem leserbrief kommunizieren - verbunden mit dem aufruf zum mitdenken. auf dieser website ist sehr sehr viel naturwissenschaftlicher ökologischer
sachverstand geballt.

(... privat ...)

herzliche grüsse aus jena von

manfred niedermeyer

mn (at) training-company.de


Gratuliere dir zu deiner Idee!

Wir wollen ein 35 – 40 KW Wasserkraftwerk in der Pielach bauen. Damit wäre unser Hotel autark und könnte noch lokal etwas Strom liefern.

Riesenprobleme mit sogenannten EU-Auflagen, dahinter verstecken sich die Behörden.
Ich bleibe aber dran

Wann seid ihr mal wieder in der Region Dirndltal?

Alles Gute

Hans

Mit herzlichen Grüßen aus dem Tal der Dirndln

Johann Weiss
Naturhotel Steinschaler Dörfl

Warth 20, A - 3203 Rabenstein / Pielach
email: weiss@steinschaler.at
www.steinschaler.at
www.steinschalerwiki.at

Tel: +43 2722 2281


Na, das nenne ich doch einen Knüller!

Danke, Herr Kreutzer!
Wenngleich auch bei diesem «Brainstorming» allerhand Unsinn rauskommen wird, so ist es doch
einerseits gut, sich mal mit sowas auseinanderzusetzen, andererseits - mensch wird nicht dümmer
davon, oder?

Elektroenergie zu speichern ist so eine Sache - ich kenne bis jetzt kaum hinreichend einfache
Mittel. In aller Regel wird elektrischer Strom erst in eine andere Energieform umgewandelt, ehe
er "aufgehoben" werden kann. Bei der Rückverwandlung fällt wiederum Energieverllust an. Ich
glaube nicht, daß das der Weisheit letzter Schluß sein kann.

Eine nicht unerhebliche Menge an Energie wird dafür verpulvert, die Wohnung auf Temperatur zu
bringen, gerade dann, wenn es draußen nicht mehr oder noch nicht Sommer ist.

Ich hatte mal einen sehr netten und (im Gegensatz zu mir) intelligenten Bekannten in Radebeul, das
ist bei Dresden. Er ist einer der Väter der Traglufthallen und war selbst Produzent von Industrietextilien.
Er war bei mir zu Gast, als ich noch vor hatte, ein ziemlich großes Anwesen käuflich zu erwerben, was
aber leider (oder glücklicherweise?) ein Ende gefunden hat. Es ging u.a. um die Beheizung von dem
Bollwerk mit ca. 2x350 qm Wohnfläche, zu 20% selbst genutzt. In einem Wirtschaftsraum standen 2
riesige Wasserkessel, die mal für die dort vorher beheimatete LPG Druckwasserspeicher waren...
Beim Kaffeetrinken setze sich mein Freund Frank, Patty, so hieß er, hin, nahm Papier und Stift, grübelte
und sagte:

DAS IST DIE LÖSUNG! Mit Erdwärme und Wärmepumpe wollte er die beiden Kessel auf die und die Temperatur hochbringen, und dann könnte - multipliziert mit und geteilt durch - soundsoviel Kubikmeter Luft auf die und die Temperatur gebracht werden....

Ob es Patty noch gibt, weiß ich leider nicht. Der Kontakt ist abgerissen. Aber dafür habe ich seine
Rechnerei nicht vergessen: Er rechnete mit 500°C, die ich bei Wasser aufgrund des Übergehens
in den anderen Aggregatzustand für bedenklich halte, und auf die er aufheizen wollte. Wenn ich aber
anstelle von Wasser bleistiftsweise Stahl/Eisen nehme? Wäre das Problem der Isolierung zu lösen
für die Zeit, wo die Wärme gespeichert wird. Jedenfalls könnte so ein Stahlblock von einer bestimmten
Dimension problemlos aufgeheizt werden. Es müßten dafür 2 Wärmeleitkreise in dem Block verlegt
werden, einer zum Aufheizen, der andere wird mit einem Wärmerelais verbunden, das die Wärmeversorgung
im Haus steuert. Sobald Wärme gebraucht wird, setzt das Relais eine Umluftpumpe in Bewegung, deren
Kreis den Wasserkreislauf aufheizt, der dann die Hütte warm halten soll. Zum Aufheizen würde sich
Erdwärme mit einer angemessenen Temperaturdifferenz durchaus eignen, aber ich denke mir, daß ein
relativ einfacher Solarkollektor die Sache schon besser bewerkstelligt.

Warum das Relais? Ich bin nur ein kleiner Unwissender, denke mir aber, daß jedes andere Medium, das
hinreichend fließfähig wäre, bei längerem Stillstand in dem heißen Milieu Spirenzien machen könnte,
Luft in einem Keramikrohr halte ich da für weniger launenhaft. Würde ich aber die Luft direkt aus dem
heißen Milieu in die Heizkörper leiten, könnten die einen Heizkörper anfangen zu glühen, während die
anderen noch ventilklappernd vor sich hin frieren. Außerdem könnte extra Wärme für Bad (oder Sauna)
abgezweigt werden.

Und warum speichern? Wärme ist immer dann und im Überschuß da, wenn sie nicht gebraucht wird...

Soweit das Prinzip. Was das kosten könnte? - Was es wolle, wenn es denn nur funkschonieren täte!

Im Übrigen - der Gedanke mit dem Dezentralisieren ist echt dufte! Genau das ist das Gebot der Stunde,
wie in der Politik, so auch im täglichen Leben. Leider macht die Politik genau das Gegenteil, zimmert
wahnsinnige Großgemeinden zusammen, löst kleinere Landkreise und Gemeinden auf und baut nach
wie vor auf riesige zentrale Energieerzeugungsobjekte. Die Zeit sollte absolut vorbei sein.

Vielleicht läutet Ihre Initiative ein Umdenken auch im größeren Maßstab ein.

Ich danke Ihnen herzlich dafür!

Mit freundlichen Grüßen

Siegfried Wilhem
wilhelm (at) mail.ru


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

Ihr letzter Paukenschlag ist ja gut gemeint, nur kostet es für den Anwender noch viel zu viel, wenn man allein die zeit- und wetterabhängigkeit der Primärenergien (Sonne und Wind) betrachtet.

Die (fast) kostenlose 'Raumenergie' dagegen wäre wohl ein 'Paukenschlag' mit 10 000-facher Effizienz gemessen an den derzeitigen Kosten für eine KWh für den Bürger mit über 20 €-Cent und in (naher) Zukunft mit 0,002 €-Cent(!!)

Nutzen Sie Ihr Netzwerk für 'Mitspieler' in diesem kreativen Spielchen zur Auskopplung von Machthabern der
Monopole und zugleich der alternativen verschiedenster Hintergrund-Raumenergien ??!

FG

Reiner Höhndorf(Google-Suche)

und hier die Suchergebnisse bei google



Hallo Herr Kreutzer,

hört sich nach einer guten Idee an. So etwas gibt es im großen bereits, die Edertalsperre funktioniert nach meinem Wissen mit diesem Prinzip. Nachts wird das Wasser auf den Berg gepumpt, um dann zu Spitzenbedarfszeiten zusätzlich zur Verfügung zu stehen.

Allerdings halte ich den Aufwand für zu übertrieben, wenn nicht besondere Vorraussetzungen sowieso schon gegeben sind. Man sollte das Problem allgemeiner betrachten. Dezentral überschüssige elektrische Energie soll kurzfristig gespeichert werden um bei Bedarfsspitzen zur Verfügung zu stehen.

Es bietet sich an, diese Energie elektrisch zu speichern, da bei der Umwandlung es immer zu großen Verlusten kommt. Der Vorteil der Pumpe/Wasser ist, dass es keine Lagerungsverluste gibt. Das Wasser behält seine kinetisch gespeicherte Energie möglicherweise für Jahre fast verlustfrei. Aber die (lange) Lagerung ist in diesem Fall gar nicht wichtig.

Es würde sich also zunächst eine Batteriespeicherung anbieten. Besonders bei Photovoltaik, wo ja ein Batterietauglicher Gleichstrom erzeugt wird. Man würde einfach bei jeder Anlage ein Pufferspeicher zuschalten, der die Netzlastsituation an der Phase erkennen kann und in Abhängigkeit davon zusätzlich einspeist oder zurückhält.

Statt Batterie könnte man mit Kondensatortechnik experimentieren, um nicht ein Problem mit Ladezyklen zu bekommen.

Wenn es den eine mechanische Speicherung sein soll, würde ich in diesem Fall ehr eine Art Mühlstein in Bewegung setzten. Stationär ließe sich dies sicher leicht realisieren, der Motor auf der Achse könnte dann direkt Energie einspeisen oder entnehmen.

Erstmal nur so als Schnellschuss ;-) & Mit freundlichen Grüßen,

 

Peter Maier

naamdev (at) bhaktimarga.org


Da mag ich doch zu den Ersten gehören, die sich über diese neue E-Mailadresse zu Wort melden.

Lieber Wolfgang,

ich gratuliere dir zu dieser Idee!

Viel werde ich, als technisch eher unbegabtes Wesen, dazu kaum beitragen können. Doch ich bin mit meinen „Spirit“ dabei. Dabei - mit meinen wohlwollenden Gedanken, wenn es darum geht, die Ressourcen zu schonen – und Menschen zum Mit- und Nachdenken zu animieren. Wir gestalten die Zukunft.

Es kommt auf uns an, in welchem Lebensraum unsere Nachkommen ihr Leben leben werden.

Herzliche Grüße nach Unterbernbach
Manuela


Hallo Herr Kreutzer,

ich bin von der Idee fasziniert und werde gleich mal ein paar Freunden auf Hawai'i Island davon erzaehlen. Strom wird auf Hawaii erzeugt, indem taeglich Unmengen Diesel verbrannt werden - Energie, die gewissermassen "von der anderen Seite" des Planeten in Oeltankern herangeschafft werden muss. Wahnsinn, oder? Meine Frau und ich wollen noch dieses Jahr komplett auf Solarenergie umsteigen. Danke fuer die Inspiration!

Peace and Aloha


Ein ehrenwerter und cleverer Ansatz, doch wird die „industrielle Serienfertigung“ dieser Minikraftwerke ganz sicher jeden finanziell machbaren Rahmen sprengen. Denn es wollen dann viele Leute mitverdienen. Dazu kommen die bekannten Gegenmaßnahmen der klassischen Energiewirtschaft. Nichts destotrotz zeigt Ihr Vorschlag, dass kreatives Denken der richtige Weg ist. Das bestechende an Ihrer Idee: sie basiert nicht auf Verdienen und Kapitalmaximierung sondern auf Einsparen. Stark.

Gruß B. Schröter

bernd.schroeter (at) 7carad.de


Hallo Herr Kreutzer,
herzlichen Glückwunsch für diesen Geistesblitz!
Sie beweisen damit, was alles möglich sein wird, wenn der atomar-fossile Fuß auf der Bremse des erneuerbaren Rennwagens mal verschwunden sein wird!

Nicht zu vergessen natürlich die tollen Speichermöglichkeiten durch erneuerbares Methan und Methanol, das sowohl zentral, als auch vor allem dezentral, einsetzbar sein wird.

Herzliche Grüße,
Joseph Meyer


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

sehr gute Idee von Ihnen, aber damit machen Sie sich keine Freunde bei den Energieerzeugern (Multis). Ich habe nicht alles gelesen, dafür fehlt mir die Zeit, aber es waren gute Ansätze dabei. Ihre Idee kann für Sie zum Full-time-job werden.

Kleine Idee, ich weiß nicht, ob die schon gebracht wurde: Früher mahlten die Wassermühlen an jedem Bach, meistens gehörte ein Mühlenteich dazu. Sämtliche Bäche fließen noch immer in Deutschland, Dörfer könnten dezentrale Generatoren an diesen Stellen betreiben. Auch das bringt Strom, zwar keine gewaltigen Mengen, aber für ein kleines Dorf reicht es.

Das können Sie veröffentlichen, wenn Sie wollen.

Mit freundlichen Grüßen

Bruno Rupkalwis
Internet: www.hirndefekte.de

Lieber Herr Kreutzer,

vor einiger Zeit wurde zu "Berlin" in einem kleinen Kreis Folgendes erörtert:
Man solle den Strom um 10% verbilligen. Dieser Preis solle für drei Viertel des Stromverbrauchs vom Vorjahr gelten. Was darüber hinaus verbraucht wird, solle das Doppelte des verbilligten Stroms kosten.
Modellhaft dargelegt:

Vorheriger Verbrauch = 100% = 1000 KW à 100 ct = 1000 €.
--------------------------
Verringerter Verbrauch 75% = 750 KW à 90 ct = 675 €.
Weiterhin verbrauchte 25% = 250 KW à 180 ct = 450 €.
--------------------------
Bei Nichteinsparung = 100% = 1000 KW = 1125 €.

Wer in sich geht und Strom spart, statt welchen zu verschwenden, spart mehr als 32% seiner Vorjahresausgaben ein. Wer weiter drauflos verschwendet, zahlt über 12% drauf.

Auf diese Weise würde sich schnell herausstellen, ob und wie Verbraucher auch "vernünftig" sein können und wie viele Kraftwerke man dann noch bauen müsste. Wenn überhaupt.

Man darf raten, wer dafür und wer dagegen war.
Dieses schreibe ich Ihnen, weil ich persönlich es für sinnvoller halte, lieber erst einmal der Verschwendung von Energie entgegen zu wirken, statt den bisherigen sorglosen Umgang mit Energie durch was auch immer zu stützen.

Herzliche Grüße,
Manfred L. Schuermann

consulting (at) cityweb.de


Lieber Herr Kreutzer,

sowohl die große Anteilnahme als auch manch ernüchternde Rechnung waren zu erwarten. Die heutige Physik setzt Grenzen, die Leben und Natur nicht zu kennen scheinen, sonst gäbe es kein Leben.

Lassen wir das ein wenig in uns eindringen, bis wir auf den Geschmack der darin liegenden Einsicht kommen, können wir weiterdenken. Hier ein NASA Produkt, das es zu optimieren gälte:

Ein Metallzylinder mit zwei Ausgängen und einem wandgleitenden Eingang. Der wird mit 7 atü Druckluft
beschickt (ist das noch Niederdruck?). Dann kommt an einem Ende 60 ° warme, am anderen Ende -40 ° kalte
Luft heraus. Ich habe das Experiment selbst gesehen und die Temperatur nachgemessen. Nur: ein ohrenbetäubender Lärm ist damit verbunden.

Die Formgebung dürfte schuld daran sein. Wir wissen Krach ist immer ein Mangel an Harmonie, also an Übereinstimmung, Wohlklang und Einklang. Bei geeigneter Formgebung müsste der Krach einer
Art Alphornklang weichen und geringerer Druck erforderlich werden. Es geht um lebensgerechte Bewegung.

Wir wissen, dass geradlinige Vorwärtsbewegung einen Widerstand aufbaut, der mit zunehmender Geschwindigkeit quadratisch zur Geschwindigkeit wächst. Daher ist gewusst wie immer geschickter als Brachialgewalt. Das bestimmt sowohl den Gang der Gestirne am Himmel als den Lauf des Baches in der Wiese.
In Bäumen steigt der Saft hoch. Auch der Niederschlag steigt als Wasserdunst wieder empor.

Das Leben nutzt
dazu Anomaliesprünge.

Das wird an den Schulen nicht gelehrt. Keine Schulweisheit weiß zu sagen, wie Wirbelstürme sich
entwickeln (ce sont les nuances qui content). Hier können Beobachtungen einsetzen, deren Zugang allen
zugänglich werden sollten.

Die bisherigen Wissenschaften beliebten in weitem Umfang als Geheimwissenschaften betrieben zu werden („nichts fürs dumme Volk“), wohl aber etwas für immer verfeinerte Herrschaftstechnik.

Tesla war ein Genie, leider aber auch der Großmannssucht verfallen. Das Leben hat die Größenverhältnisse optimiert. Davon sollten wir lernen.
Der gleiche Wirbel, der in riesigen Ausmaßen Zerstörung und Verwüstung über die Erde bringt, bringt in zellulärer Größe in den Zell-Sonnen-Kraft-Werken (Mitochondrien) in unserem eigenen Leibe Speicherkraft für Sonnenlicht und Wärme. Alles Gewächs speichert so Sonnenkraft dezentral und im ganzen Körper.

Die Geistesverwirrung beginnt mit der Vorstellung, dass wir von den Brennwerten (Kalorien) unserer Ernährung leben. Wir sind doch keine Brennöfen! Nein wir leben von dem, was in unserer Nahrung lebendig ist.
So geht es auch den Kulturpflanzen. Sie brauchen keine wasserlöslichen Kunstdünger. Sie holen sich selbst aus dem Boden, was sie brauchen, solange der Boden lebt. Lebt er nicht mehr, ziehen sich die Regenwürmer zurück. Auch „guter“ Humus ist tot, wenn in ihm kein Leben mehr zu holen ist. Das erfordert ein völliges Umdenken.
Gelingt uns diese Einsicht, können wir manche törichte Gewohnheiten aufgeben. Das bringt ungeahnte Energieeinsparungen. Allein ohne für Kunstdünger notwendig werdenden Energieaufwand lassen sich locker sechs Groß Atomspaltwerke abschalten. Fällt dann auch all die Notchemie weg, Schädlinge und Krankheiten an den durch die nur elektrolytisch und osmotisch aufgenommenen Salze gelockerten Geweben zu „bekämpfen“, sparen wir locker vier weitere Groß Atomspaltwerke. Dann bleiben bei uns nur noch zehn Atomspaltwerke alternativ zu ersetzen.

Das sind also zwei Wege:

1) Sparen durch Einsicht in die Wege des Lebens bei der Ernährung,
2) Energie sammeln wie das Leben, indem Bewegungsführung widerstandmindernd sich entfalten
kann.

Ich hoffe, diese beiden Gedankenanstöße können viel vergebliche Liebesmüh ersparen helfen.

Mit guten Grüßen

Ihr Hasselbach


Hallo Herr Kreutzer,
ich schliesse mich voll und ganz der Meinung von Herrn Manfred L. Schuermann an!
Als Erstes muss die Energie- und Resourcenverschwendung beendet werden! Das fängt bei einem neuen Handy pro Jahr nicht erst an und hört bei den Alufolien für Tiefkühlpizza noch lange nicht auf!
Dieser Wahnsinn hängt natürlich (wie alle, die ihren Kreutzer und noch ein paar andere kluge Autoren lesen, wissen) mit dem ständig wachstümelnden Zwang zur "Erwirtschaftung" von immer mehr Zinsen zusammen, aber wem sag ich das.
Jedenfalls, solange diese weltumspannende Verschwörung nicht beseitigt ist, sehe ich keine grossen Chancen.

Was wir brauchen, ist: Schuldfreie Geldschöpfung in Bürgerhand!

Und Liebe und Glück für alle

Reinhard Günzer

rguenzer (at) t-online.de

P.S. Vielleicht noch ein paar Stichworte, in welche Richtung für mich (technisch) die Entwicklung gehen sollte:
Energieautarkes Haus, Dorf, Stadt, Stromverbrauch auf 10-20% senken, Strom selber machen (z.B. Kleinwindrad plus Solar plus Bio(müll)gas). Zum Speichern ausrangierte Rollstuhlbatterien (=Solarbatterien) verwenden, fallen in grossen Mengen an und werden zum Recycling gegeben, obwohl sie noch nicht wirklich
kaputt sind (vorsichtshalber, damit der Rollstuhl nicht überraschend liegenbleibt). Diese prüfen und aussondern und zuendenutzen und dann erst zum Recycling geben = praktisch null Kosten, stattdessen Müllvermeidung!
usw.usw.usw.
Small is beautiful!


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

an verschiedenen Stellen Ihres aktuellen Paukenschlages könnte ich meinen Text wahrscheinlich auch platzieren, doch da müsste ich erst über die richtige Zuordnung sinnieren. Vielleicht sollten Sie es eher als allgemeine Anmerkungen auffassen und meinetwegen auch zur allgemeinen Diskussion stellen.

Ihr Idealismus in Ehren, was die Energiespeicherung betrifft. Da sind Sie nicht der Erste, der darüber nachdenkt. Unabhängig von dem Geschimpfe auf die großen Energieversorger sollte man sich auf das besinnen, was die Physik, der Maschinenbau und die E-Technik hergeben. Beim Lesen der ersten Kommentare zu Ihrem PAD fand ich, und das wundert mich überhaupt nicht, eifrige Idealisten gemeldet, die schon mal irgendwo was gelesen hatten (Druckluftspeicher, noch besser: freie Tesla-Energie). Zum Glück hat auch schon einer den Begriff des Wirkungsgrades eingeführt, denn der ist eigentlich entscheidend.

Wenn das also ein ernsthaftes Projekt werden soll, empfehle ich die Selbstbeantwortung folgender Fragen?

Um die Physik kommt man nicht herum. Spätestens beim Probelauf wird das klar, also lieber gleich richtig rechnen.

  • Ist man also bereit, den Wirkungsgrad realistisch zu bewerten?
  • Soll das Energiesystem wirklich autark sein, oder will man seine Schwächen den Netznutzern aufbürden?
  • Soll eine belastbare Investitions- und Betriebskostenrechnung erarbeitet werden?
  • Ist man bereit, sich auch mit den ökologischen Nachteilen der favorisierten Energiequellen auseinanderzusetzen? Nur ein Stichwort: Energetische Amortisation.
Den Idealisten und auch den etwas weiter Denkenden widme ich ein paar „Weisheiten“:

Einzelwirkungsgrade (der Teilprozesse) eines Systems werden per Multiplikation zu einem Gesamtwirkungsgrad zusammengefasst. Der Wirkungsgrad ist das Verhältnis von Nutzen zu Aufwand, also beispielsweise Nutzenergie zu aufgewandter Energie. Der Wert ist immer kleiner als Eins (2. Hauptsatz der Thermodynamik). Das ist auch nützlich für Preisberechnungen beim Einfügen neuer Prozesse in ein bestehendes System (z. B. Energiespeicher); einfach durch den Wirkungsgrad dividieren und schon hat man eine Ahnung, um wie viel es teurer wird.
In Bezug auf Pumpspeicherkraftwerke: Der Wirkungsgrad von Strömungsmaschinen (Pumpen, Turbinen) und elektrischen Maschinen (Motoren und Generatoren) wird mit zunehmender Größe besser. Die 260-MW-Maschinen z.B. in Goldisthal erreichen ca. 80 % Gesamtwirkungsgrad, bei Maschinen im kW-Bereich wird kaum an 50 % herankommen.
Bei Druckluftspeichern gilt die Gasgleichung. Beim Aufladen des Speichers muss man den Verdichter kühlen (gut, wenn man diese Wärme irgendwo nutzen kann), beim Entladen muss man die Luftturbine heizen (mit Gas oder man könnte die Wärme des Aufladeprozesses speichern). Das ist nicht einfach und auch hier gilt: Je größer, desto besserer Wirkungsgrad.
Überschüssige elektrische Energie in gut gedämmten Wasserbehältern in Wärme umsetzen ist ein Weg, denn man schon verfolgen könnte, denn Warmwasser und Heizung sind große Posten im Haushalt. Wenn sich mehrere Leute zusammen tun, wird es sinnvoller.
Photovoltaikanlagen verlieren an Leistung, ca. 4 % je Jahr, nach 20 Jahren Betrieb kommt nicht mehr viel.
Photovoltaikanlagen haben eine Arbeitsausnutzung von 9 % (Bundesamtliche Statistik 2010); das kommt, weil die Sonne nur tagsüber und dann auch manchmal etliche Tage hintereinander überhaupt nicht scheint.
Windkraftanlagen haben eine Arbeitsausnutzung von 19 % (Bundesamtliche Statistik 2010); das kommt, weil der Wind manchmal nur schwach und dann auch manchmal etliche Tage hintereinander überhaupt nicht weht.
Der Speicher darf also nicht nur für einen Tag dimensioniert werden, sondern für mindestens zwei Wochen, wenn Autarkie geplant ist. Dasselbe gilt im übertragenen Sinne für die Leistung der Energiequelle (PV oder WKA).

Damit soll erst mal Schluss sein. Man könnte noch weiter ins Detail gehen, was ich aber den Enthusiasten überlassen würde.

Viele Grüße

Christoph Schuster

schuster.rossendorf (at) gmx.de

 


Ergänzende Speichertechnologie
(neue Beiträge Stand 5. Mai 2011 lila, Stand 28.04.2011 blau)

Sehr geehrter Herr Kreutzer,

seid einigen Jahren lese ich schon Ihren Paukenschlag. Zu ihrem Letzten möchte ich etwas kommentieren.

Es ist zwar richtig, dass die regenerativen Energien möglichst dezentral erzeugt werden sollten, da sie ja auch meist dezentral benötigt werden. Aber es gibt in Industrienationen auch Ballungsräume, die mehr Energie benötigen, als durch Sonnenstrahlen und Wind dort eingesammelt werden könnte. Für diese sind Anlagen nötig, die an anderer Stelle gebaut werden müssen. Wegen des hohen Strahlungsangebotes kommt dafür auch die Sahara in Frage, denn dort sind riesige freie Flächen und es gibt keine Belästigung von Anwohnern, außer einigen Wüstenfüchsen und Echsen.

Außerdem ergibt sich die Möglichkeit
einer Kraft-Wärmekopplung mit Meerwasserentsalzungsanlagen,
die riesige Mengen Trinkwasser erzeugen können, was gerade in diesem Regionen dringend gebraucht wird.

Falls gerade keine Großstadt in der Nähe ist, kann man das Wasser auch für Bewässerungszwecke nutzen. Denn aus der Abwärme eines Kraftwerkes wie Andasol 1-3 (50 MW elektrische Leistung) kann man etwa 50.000 m^3 Trinkwasser täglich erzeugen. Dazu muß nur die Kollektorfläche um 55% vergrößert werden, damit es 24 Stunden am Tag läuft. Mit diesem Wasser kann man pro Kraftwerk 45 km^2 bewässert. Darauf können einige tausend Menschen leben und arbeiten, die heute z.B. nach Europa flüchten um hier bessere Lebensbedingungen zu finden. Diese Menschen können dort umweltfreundlich Biokraftstoffe erzeugen, die nicht mit der Vernichtung des Regenwaldes erkauft werden, oder durch Umwandlung von Nahrungsmitteln, wie es heute beim Super E10 geschieht.

Wie sollen in 10-20 Jahren die Auots fahren? Glauben Sie, dass dann schon alle mit el. Strom betrieben werden? Dafür ist die Infrastruktur noch lange nicht vorhanden und die Autoindustrie steckt noch in den Kinderschuhen, was die Elektromobilität angeht. Selbst wenn sie es schaffen sollten in 20 Jahren 20 Millionen PKW mit Elektroantrieb auszurüsten, bleibt die Frage, woher der Strom kommen soll. Die übrigen 20 Millionen Autos und die LKW fahren dann immer noch mit anderen Treibstoffen. Atomkraftwerke will niemand mehr, Windräder können nicht überall gebaut werden und in vielen Gemeinden regt sich immer stärkerer Widerstand gegen die Verspargelung der Landschaft. Photovoltaik ist immer noch deutlich teurer als Benzin, selbst wenn keine Steuern darauf erhoben werden.

Aber der Fiskus wird sich die Mineralölsteuer nicht wegnehmen lassen. Dann heißt sie eben "Mobilitätssteuer" und wird über Maut erhoben.

Wir brauchen noch auf absehbare Zeit einen energiedichten Treibstoff. Die Natur liefert diesen jedes Jahr neu. Die höchsten Energiedichten haben die Pflanzenöle, etwa 10 kWh pro Liter. Weder Wasserstoff noch Akkus können da mithalten. Womit sollen Lastschiffe fahren und Flugzeuge fliegen, mit Wasserstoff oder Lithium-Ionenakkus? Damit erreicht man nicht die benötigten Reichweiten und verliert gleichzeitig Transportkapazitäten.
Eine Alternative zu den fossilen Treibstoffen ist also dringend nötig. Die Vernichtung der Regenwälder oder die Umwandlung von Nahrungsmittel sind aber weder umweltfreundlich noch gesellschaftlich konsensfähig.

Was spricht also gegen die Fruchtbarmachung der Wüste zur Erzeugung von Biotreibstoffen?

Die Vorteile sind enorm:

    • Keine CO2-Freisetzung durch fossile Treibstoffe oder Regenwaldrodung, sondern zusätzliche Bindung von CO2 in der Biomasse der neu wachsenden Pflanzen. Dort bleibt sie mindestens für Jahrzehnte gebunden. Durch Kompostierung oder Umwandlung in Biokohle kann man sie sogar für Jahrtausende im Boden fixieren. Die Indiander Südamerikas haben es uns von 20.000 Jahren vorgemacht.
    • Ersatz des zu Ende gehenden fossilen Rohöls durch nachwachsendes Pflanzenöl. Den Einsatz von Pflanzenöl im Motor hat übrigens auch schon Rudolf Diesel vorgeschlagen. Dieselmotoren laufen gut mit Jatropha-Öl. Daimler-Chrysler hat damit schon seit 2003 Erfahrungen in Indien gesammelt.
    • Falls man 2/3 des heute verbrauchten Rohöls durch Pflanzenöl ersetzen will, braucht man riesige Flächen die heute Wüsten oder degradierte Böden sind. Diese werden nach 20-30 Jahren wieder fruchtbar sein, da die Pflanzen jedes Jahr ihre Blätter abwerfen, die dann zusammen mit dem Presskuchen aus der Ölpresse kompostiert werden. Danach können diese Flächen auch zur Erzeugung von Nahrungsmittel eingesetzt werden.
    • Zur Bewirtschaftung braucht man auch einige Millionen Arbeiter, die auf den Plantagen leben und ihre Nahrung erzeugen. Damit wäre Afrika mehr geholfen als mit den Almosen, die es heute als "Entwicklungshilfe" gibt. Die Afrikaner wollen sich ihren Lebensunterhalt verdienen und können es auch, wenn man ihre Produkte zu fairen Preisen kauft.
    • Wenn die neuen Pflanzen das CO2 einsammeln binden sie es und vermindern so den CO2-Gehalt der Luft. Der befürchtete Klimawandel kann gebremst und später umgekehrt werden. Nach 50-80 Jahren könnte der CO2-Pegel wieder bei 300 ppm liegen.

Vielleicht veröffentlichen Sie diesen Brief ja bei Ihren anderen Leserbriefen.
Für Nachfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Bis dahin finden Sie weitere Detail zum Konzept in dem beigefügten Artikel.

Mit freundlichen Grüßen,
Gerhard Herres

P.S. Die Speicherung von elektrischer Energie in Akkus verlangt riesige Mengen an Blei oder Lithium, was immer Sie bevorzugen. Dafür muß auch sehr viel Energie aufgewandt werden zur Gewinnung aus dem Boden oder dem Lithiumsalz. Die Umweltschäden sind heute schon groß. Um wieviel mehr werden sie steigen, wenn jeder Haushalt im Keller einen Akku aufstellt, der die nächste Windflaute abpuffern, oder sogar die Energie aus dem Sommer in den Winter retten soll? Ahnen Sie wieviele Akkus jedes Jahr wieder aufbereitet werden müssen, weil sie nach 1000 Be- und Entladezyklen nicht mehr können?

 


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

Sie dürfen die Datei gerne auf Ihren Seiten speichern und verlinken.
Ich muß Sie aber darauf aufmerksam machen, dass der Artikel in dieser Form schon bei Heise online auf den Seiten von telepolis erschienen ist. Ich kenne mich mit Copyright nicht so gut aus und habe auch keine Einwände gegen eine weitere Verbreitung dieser Idee. Ich finde, dass man alle Möglichkeiten ausloten muss und erst danach entscheiden kann, welche für die Menschen und die Natur die Beste ist. Eine breite Diskussion ist mir also sehr willkommen.
Zwei frühere Versionen dieses Artikels erschienen auf den Sonnenseiten von Franz Alt im Herbst 2009 und in der Zeitschrift Humane Wirtschaft im Helft 01/2010. Darauf erhielt ich jeweils etwa 10-15 emails von interessierten Bürgern. Die große Reaktion aus Politik und Wirtschaft blieb bisher aus. Die Konsequenz einer ernsthaften Diskussion wird dort offensichtlich gescheut. Es könnte ja herauskommen, dass sich die Bürger für eine Zinsloses Geld entscheiden und so die Reichen um ihren Leistungslosen Profit bringen.

Eine erfreuliche Nachricht dazu gibt es aber. Vier meiner Studenten haben beim RWE npower Energy Challenge diese Idee vorgetragen und bei der Endausscheidung in London Mitte März 2011 den zweiten Platz erreicht.
Das reichte aber nicht, um es in die Presse zu bringen. Die RWE-Juroren hielten ein altbackenes Thema für profitabler. Elektrisch angetriebene Wärmepumpen sind ihnen lieber, damit kann man gut Geld verdienen, wenn man Strom verkauft.

Mit freundlichen Grüßen,

Gerhard Herres


Lieber Herr Kreutzer,

mit meinen Forschungen zur zukünftigen Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, konnte ich im letzten Jahr promovieren. Wegen der gesellschaftlichen Relevanz dieser Doktorarbeit wird sie von Springer als Buch mit dem Titel "Speicherbedarf bei einer Stromversorgung mit erneuerbaren Energien" verlegt.

Darin schlage ich große Ringwallspeicher vor, mit denen eine regenerative Stromversorgung auch über die längsten zu erwartenden Flauten bei Wind und Sonne überbrückt werden kann. Eine Zusammenfassung zu den erforschten Grundlagen und die daraus abgeleiteten Vorschläge und Folgerungen ist als Anlage beigefügt.

Die öffentliche Aufmerksamkeit bei dieser für die erneuerbaren Energien entscheidenden Frage der Speicherung konzentriert sich in der aktuellen politischen Diskussion stark auf Wasserstoff- und Methan basierte Systeme.
Meines Erachtens zu wenig Beachtung finden die Möglichkeiten der Geotechnik zur Schaffung von Pumpspeichersystemen. Mit viel höheren Wirkungsgraden, geringster Selbstentladung und unschlagbaren Kostenvorteilen wären sie deutlich besser geeignet, den Ausgleich zwischen volatiler Stromerzeugung aus Wind und Sonne und der Nachfrage sicher und bedarfsgerecht herbeizuführen.

Die Anlagengröße spielt für die Wirtschaftlichkeit jedoch eine entscheidende Rolle, wie das in einem anderen Beitrag bereits gut erklärt wurde.

Regenerative Energieversorgungssysteme mit den erforderlichen Speicherlösungen, welche eine sichere Stromversorgung ohne externe Abhängigkeiten allein mit Wind und Sonne ermöglichen und dabei die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft erhalten, lassen sich meines Erachtens wirtschaftlich nur mit geotechnischem KnowHow realisieren.

Da derzeit in diesen energiewirtschaftlichen Fragen entscheidende Weichen gestellt werden, halte ich es für wichtig, dass die Geotechnik ihre Möglichkeiten vertritt. Leider scheint es dazu, im Gegensatz zur Gas- und Wasserstoffwirtschaft, keine starke industrielle Interessenvertretung zu geben, weil das in der Bauwirtschaft erst zu einem neuen Geschäftsfeld werden könnte.

Umfangreiche weiterführende Informationen dazu befinden sich auf meinen Internetseiten, z.B. unter: www.poppware.de/Links_und_Downloads/Index.htm.

Dort habe ich auch zwei Beiträge zum 34. Dresdener Wasserbaukolloquium 2011 verlinkt.

Interessant finde ich die Kosten, die dort von den Autoren von der Bergischen Universität Wuppertal, Herrn Prof. Dr.-Ing. Andreas Schlenkhoff und Herrn Dipl.-Ing. Georg Heinz, im Beitrag "Potential und Wirtschaftlichkeit von Pumpspeicheranlagen mit kleinen Fallhöhen" zur Schaffung von 1 m³ Speichervolumen für die betrachteten kleineren Systeme angegeben werden: ð 20,- bis 100,- € pro Kubikmeter.

Bei einer Fallhöhe um 100 Meter entspricht das einer Speicherkapazität von ca. 0,25 kWh. Zur Schaffung einer Speicherkapazität von einer Kilowattstunde wären folglich Kosten zwischen 80,- und ca. 400,- € zu veranschlagen.

Einfache Bleiakkumulatoren, die in Autos verbaut werden, kosten ca. 100,- €/kWh und wären bei der Erstinvestition damit durchaus konkurrenzfähig. Allerdings haben diese eine merkliche Selbstentladung bei Langzeitspeicherung und werden nach ca. 5 Jahren altersschwach. Richtig funktionieren würde so ein System also wahrscheinlich nicht.

Mit den Kosten der Speicherung habe ich mich in einer Rede auf einer vom BUND organisierten Osterdemonstration auseinandergesetzt (siehe weitere Anlage). Die Ansprache wurde zwei Mal mit Beifall bedacht und es gab auch kein Unbehagen im Publikum bei meinen Hinweisen auf die notwendigen Veränderungen unserer Landschaften durch Windenergieanlagen und große Pumpspeicherkraftwerke.

Ein Einfamilienhaus, das allein mit einer Fotovoltaikanlage den eigenen Strombedarf für ein Jahr decken möchte, würde bei einem angenommenen Jahresverbrauch von ca. 3.500 kWh eine Speicherkapazität von ca. 1000 kWh benötigen.

Mit Bleiakkumulatoren lägen die Investitionskosten dafür bei:

ð ca. 1000 kWh x ca. 100,- €/kWh = ca. 100.000,- €.

Mit Berücksichtigung der Altersschwäche bei Bleiakkus nach ca. 5 Jahren ergäbe das jährliche Speicherkosten von

ð ca. 20.000,- € (ohne Betriebskosten und Zinsen für das eingesetzte Kapital).

Der Strom aus der Steckdose würde bei einem Preis von ca. 0,20 €/kWh

ð ca. 700,- € pro Jahr kosten.

Ein optimierter regenerativer Energiemix aus Wind und Sonne erfordert zur sicheren Überbrückung der längsten zu erwartenden Flauten ca. 1/10 der Speicherkapazität wie bei einer absolut dezentralen Lösung allein mit Fotovoltaik.

ð Die Investitionskosten für Speicher würden sich damit reduzieren auf ca. 2.000,- € pro Jahr.

Bei Pumpspeichersystemen kann von einer mindestens 10-fachen Lebensdauer (50 Jahre) ausgegangen werden.

ð Die anteilige Investitionskosten für Speicher würden sich damit weiter reduzieren auf ca. 200,- € pro Jahr.

Große Pumpspeichersysteme, wie die von mir zur Diskussion gestellten Ringwallspeicher, sollten möglichst große Pegelschwankungen und Höhenunterschiede aufweisen, um den Bodenflächenbedarf zu minimieren. Bei den dafür anfallenden Kosten gehe ich davon aus, dass sie sich, bei entsprechenden Voraussetzungen, auf ca. 10,- bis 20,- € pro kWh Speicherkapazität, also ein Fünftel bis ein Zehntel des für Kleinanlagen abgeschätzten unteren Wertes, reduzieren ließen.

Die anteiligen Investitionskosten eines Einfamilienhaushalts an den jährlichen Speicherkosten würde damit weiter fallen auf

ð ca. 20,- bis 50,- € pro Jahr.

Im Vergleich zu den jährlichen Stromkosten von derzeit ca. 700,- € pro Jahr zeigt sich, dass Wasserspeichersysteme ein Schlüssel dafür sein können, eine regenerative Stromversorgung auch kostengünstig darzustellen.

Speichersysteme, die den Anspruch erheben, einen Beitrag zum Ausgleich der Volatilität von Wind und Sonne zu leisten, sollten mindestens eine Speicherreichweite von ein bis zwei Wochen aufweisen, weil sie sonst durch Schattenkraftwerke abgesichert werden müssten. Dies wiederum hielte ich für eine volkswirtschaftlich fragwürdige und nicht in der Endkonsequenz durchdachte Strategie, weil der Kraftwerkspark dann drei Mal vorzuhalten wäre, nämlich als:

1. regenerative Erzeugungsanlagen,

2. Speicherkraftwerkssysteme und

3. mit fossilen Energieträgern betriebene konventionelle Kraftwerke.

Der Politik sollten die Wasserwirtschaft und die Geotechnik verstärkt verdeutlichen, dass Speicherlösungen realisierbar erscheinen, welche eine sichere Stromversorgung allein mit Wind und Sonne ermöglichen und dabei die Wettbewerbsfähigkeit der Volkswirtschaft erhalten werden kann.

Mein nächster öffentlicher Vortrag dazu findet am 11. Mai 2011 an der Technischen Universität Bergakademie Freiberg statt.

Berichtet wird dabei auch über erste Zwischenergebnisse der dort durchgeführten Forschungen zu den von mir vorgeschlagenen Ringwallspeichern.

Die im Zuge meiner Doktorarbeit entwickelten Analyse- und Berechnungsverfahren können auf die spezifischen Gegebenheiten konkreter Versorgungsgebiete angewandt werden. Dabei lassen sich Besonderheiten und Vorzüge einzelner Regionen berücksichtigen, wie das Potential an Biomasse, Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmenetze oder besondere Speicheroptionen, die das Relief der Landschaft bietet.

Ebenso ließen sich an die regionalen Verhältnisse angepasste Übergangsszenarien modellieren, die ausgehend vom derzeitigen Kraftwerksbestand, Korridore für eine gesamtwirtschaftlich vorteilhafte Transformation hin zu einer erneuerbaren Energieversorgung aufzeigen

(siehe: http://www.poppware.de/Transformation_der_Energieversorgung/index.htm).

Hiermit hoffe ich einen kleinen Beitrag zur Verdeutlichung der Dimension der Speicherproblematik geleistet zu haben.

Mit besten Grüßen

Dr.-Ing. Matthias Popp
Burgstraße 19
D-95632 Wunsiedel
Tel. +49 (0) 9232 / 9933 – 11
Fax +49 (0) 9232 / 9933 - 40
MailTo: matthias@poppware.de
Internet: www.POPPware.de

Matthias Popp: Speicherbedarf bei einer Stromversorgung mit erneuerbaren Energien, Springer-Verlag 2010


Guten Tag, Herr Kreutzer,

mit interesse verfolge ich die von Ihnen angestoßene "Regenerative Energiedebatte". Dabei ist mir aufgefallen, daß Sie vermutlich das hochinteressante Buch "Browns Gas - Die unerschöpfliche Energiequelle" von Ulrich F. Sackstedt, www.j-k-fischer-verlag.de nicht kennen.

Ich selbst bin Maschinenbauingenieur (im Ruhestand) und beschäftige mich seit ein paar Jahren auch experimentell mit diesem jedem zugänglichen und doch so geheimnisvollem Medium. Die Schilderung Sackstedts is so spannend, daß ich Ihnen empfehle, das Buch schnellstmöglich zu lesen. Sollte Ihnen das aus irgendwelchen Gründen nicht möglich sein, so schicke ich Ihnen gerne ein paar kommentierte Ausschnitte. Jedenfalls empfehle ich sehr, hinsichtlich der von Ihnen angestoßenen Debatte an diesem Medium nicht vorbeizugehen.

Mit freundlichen Grüßen
Rudolf Saacke
Hallo,
zum Thema Energiegewinnung:

ich bin kein Experte, jedoch habe ich über viele Ansätze in den Channelings von Lee Carroll, der die Wesenheit Kryon channelt, gelesen. Ich weiß, sie könnten darüber lachen, es sind aber viele Wissenschaftler in der Welt, die an seine Denkanstöße anknüpfen. Er redet oft über die saubere, unerschöpferliche Energie, die wir von der Erde gewinnen können und dass in den nächsten 4-5 Jahren das der Fall sein wird. Z. b. lesen Sie Channelling 02/2010 bei www. kryon.de/lee carroll. In einem anderen Channeling hat er auch über die Kalte Fusion geredet und dass wir die Lösung finden werden. Und er warnt uns von der Atomenergie, insbesondere von der Entsorgung.

Ich denke, ohne Voreingenommenheit, sollten sich die Experten mal das anschauen, worüber er über die zukünftige saubere Energiegewinnung redet.

Beste Grüße
S. Konrad


 Erneuerbare Energien/Wasserkraft: Osmose erzeugt Energie

Energie-Tipp: hier verlinkt
(Seite kann beim Laden Probleme verursachen, kommt dann aber)

mit freundlichen Grüßen

Steffen Etzel


Lieber Herr Kreutzer,

sollte der folgende Beitrag mißverständlich sein, weil er nicht DIE Lösung bezüglich der Themenstellung bringt, bitte ich um Nachsicht. Mein Ansatz ist die Frage, wie neben der Beseitigung der unseligen Kernenergie auch das Klimaproblem gelöst wird, und weniger, wie ich mich persönlich von den Großkonzernen verabschieden kann. Das ergibt sich aber in der folgenden Betrachtung "fast" von selbst.

Die für den kleinen Mann und die kleine Frau einfachste Möglichkeit, sich mit einem Akku vom Stromnetz zu entkoppeln, erwähne ich nur kurz, weil erstens zu offensichtlich und zweitens dafür eine ziemlich große Photovoltaik- oder Windanlage und ein ziemlich dicker Akku nötig wären – oder ein entsprechend genügsames Leben. Stichwörter: Energiedichte, Kapazität, Wirkungsgrad. Deshalb von mir eine Gedankenfolge, die auf den ersten Blick abwegig erscheinen mag:

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), dessen Nutzen von vielen immer noch nicht verstanden wird (leider!!), eröffnet seit 2000 Privatleuten und Gruppen das Recht, bei Vorliegen der technischen Voraussetzungen mit Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien ins Stromnetz einzuspeisen.

  • Dies ist der erste Schritt, den Geldkühen Kernenergie und Kohle mit einer dezentralen Alternative (erneuerbare Energien) entgegenzutreten. Dieses Recht auf selbstbestimmte Einspeisung mußten sich die Schönauer (www.ews-schoenau.de) ja erst mühsam erstreiten.
  • Der zweite Positivaspekt des EEG ist die in etwa kostendeckende Vergütung. Das heißt: eine Erneuerbare-Energien-Anlage wird nicht als Spielzeug oder Bastelkram, sondern, unter den Voraussetzungen des EEG, als echte Produktionsanlage anerkannt, die wie jede andere Produktionsanlage entsprechend ihren Kosten refinanziert und mit einem kleinen (nur vermeintlich üppigen!) Gewinn belohnt wird. Als Nebeneffekt hat man selbst den Wunsch, daß die Anlage gut funktioniert.
  • Der dritte Positivaspekt ist, daß sich verschiedene bereits bekannte Techniken beweisen können, um schließlich in einem Mix das nuklear-fossile Zeitalter abzulösen. Photovoltaik ist dabei die passende Technik für Hauseigentümer; Windanlagen sind wegen ihrer Kosten eher für Gruppen geeignet, Biogas-BHKWs insbesondere für Landwirte.
    Frage: Wo bleiben, zum Beispiel, die Mieter? Sehr berechtigt!
    Wer keine eigene Aufstellmöglichkeit hat, beteiligt sich am besten finanziell in bestehenden oder neu gebildeten Gruppen/Initativen, z.B. Genossenschaften, am Bau einer geeigneten Anlage. Größere Anlagen sind, bezogen auf die Leistung, zudem noch "billiger" als kleine. (Vorsicht, wenn jemand die Rechtsform GbR vorschlägt! Das persönliche Risiko in einer GbR kann sehr groß sein. Ansonsten zu empfehlen ist GmbH & Co. KG mit einer passenden GmbH als Komplementär.)
  • Letzter Punkt zum EEG: Seit 2009 gibt es die Möglichkeit, neben dem reinen Einspeisen von Photovoltaikstrom den selbstverbrauchten Anteil getrennt abzurechnen, was normalerweise schon einen kleinen Vorteil bedeutet. Dies könnte in eine Komplettabkopplung vom Netz münden, wenn man es darauf anlegt. Die Wechselrichterhersteller sind dabei, ihre technischen Lösungen zu verbessern.

Hilfestellung zu Fragen der günstigsten Vorgehensweise bei der Anlagenplanung sollten alle Gemeinden oder Lokale-Agenda-Gruppen geben können. Einfach mal nach einem Energieberater in der Nähe fragen! Oder im Internet suchen.

Damit ist hoffentlich für alle, die das Verfahren EEG noch nicht so genau kannten, beschrieben, was und in welcher Vorgehensweise - nicht nur aus meiner Sicht - in den nächsten Jahren auf der Seite der PRODUKTION erneuerbarer Energien zu leisten ist. Nicht wenig!!

Jetzt übertrage ich die Denkweise auf die Frage der Speicherung, die bei fluktuierenden Energiequellen wie Sonnenstrom und Windstrom schließlich auch gelöst werden muß, wenn man sich nicht von den Großprojekten wie norwegischen Wasserkraftwerken abhängig machen will.

Die Verbrennung von Biomasse (als Biogas) kann und muß auch nicht unbedingt den ganzen Regelanteil übernehmen, weil sonst die Ernährung mit der Steckdose kollidieren würde.

Wenn man das EEG als Vorbild nimmt und daraus ein entsprechendes "Energie-Speicher-Gesetz" macht, wie es der Solarenergie-Förderverein e.V. (www.sfv.de) fordert, kann in analoger Weise vorgegangen werden:

Jeder (Eigentümer UND Mieter) kann sich entweder mit einer eigenen lokalen Speichertechnik, meistens einem Akku-Satz und geeigneter Elektronik, oder genossenschaftlich organisiert an mittleren oder größeren Speicheranlagen beteiligen. Bei "groß" denke ich ganz und gar nicht an neue Talsperren oder das Projekt NorGer, wo deutsche Erzeugungsüberkapazitäten in Norwegen zwischengelagert werden sollen. Wurden die norwegischen Naturschützer schon mal gefragt? Diese Denkweise in Groß-groß ist typisches Konzerndenken genauso wie bei Desertec-Projekt.

Um noch einmal zusammenzufassen:

Wir sollten nicht im völligen Klein-klein unserer vier Wände denken, sondern gesellschaftlich orientiert.

Der Umbau der Elektrizitätserzeugung samt Finanzierung dauert noch einige Jahre und sollte von allen mitgetragen werden. Dazu sollten die Netze in Bürgerhand übernommen werden.
Auch ist daran zu denken, daß neben der Edelenergie Strom noch Wärme gebraucht wird – und das nicht zu knapp! Wer nicht gerade ein Passiv-, Null- oder Plusenergiehaus bewohnt, wird sicher einen größeren Verbrauch für die Heizung haben als für Strom. Am Ende kommt noch der Verkehrsbedarf hinzu.

Was ebenfalls gegen die ausschließliche "kleine" Lösung eines häuslichen Speichers mit Abkopplung spricht, ist der Bedarf von Mietern, von Handel und Industrie.

Wenn sich in Deutschland ein gutes Gesamtkonzept herausbildet, wird es leicht auch von anderen Ländern übernommen, wie das ja mit dem EEG bereits gelaufen ist (na ja, mehr oder weniger gut, aber das ist ein anderes Kapitel).

Deshalb: Initiativen unterstützen, die in diese Richtungen arbeiten; im Kleinen alle eigenen Möglichkeiten ausloten (EEG!) und trotzdem an das Gesamtsystem denken! Informationen beim SFV, bei Wikipedia und durch freie Suche im Internet.

Linksammlung:

http://www.sfv.de/solarbr/2011_1.htm, speziell zu Speichern 4/2010

Wikipedia für grundlegende Orientierung:
http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare_Energie hilft vielleicht, Vorurteile zu korrigieren
http://de.wikipedia.org/wiki/Erneuerbare-Energien-Gesetz
Speziell zu Speichern:
http://de.wikipedia.org/wiki/Energiespeicher zu Energiespeichern (nur eine Auswahl!)

Weil ich mir im folgenden Fall nicht über das Recht zur direkten Verlinkung sicher bin, bitte selbst einmal eine Suchmaschine bemühen zu den Begriffen:
Dirk-Uwe Sauer Energiespeicher ebook
Im Vortrag (Bonn, 25.03.2010) sind reichlich Speichertechniken versammelt. Einschließlich Einsatzbereich, Kosten usw.

Weitere:
http://www.unendlich-viel-energie.de/uploads/media/kraftwerke_fuer_jedermann.pdf zu Bürgerkraftwerken
http://genossenschaft-gruenden.de/ wie der Name schon sagt
http://www.fairpla.net/frame-123-Klimaformel.html Eine Genossenschaft mit dem Blick auch über die Grenzen Deutschlands!

Sonnige Grüße
Georg Nowak

email: gn-ENBL ät gmx Punkt de


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

Atomkraftwerke durch Algenkraftwerke ersetzen?

mangels Wissen und Erfahrung kann ich nur auf eine Erkenntnis anderer bezügl. kreislaufwirtschaftlich gewonnener Energie hinweisen. Lesenswert:

http://www.euleev.de/images/stories/2010_3-4.AKW.pdf

Nebenbei bemerkt: In den Weltmeeren werden rund zwei Drittel des Sauerstoffs produziert, freilich kein Freibrief fürs weitere Abholzen zu Lande, selbst für den Anbau von sog. "Energiepflanzen" nicht.

Kapitalismus basiert auf der Ausnutzung der Abhängigkeiten einer arbeitsteilig organisierten Gesellschaft. Da ist es nachvollziehbar, dass sich "Unabhängikeitsbewegungen" und "Aussteigermentalität" (Robinson Crusoe lässt grüßen!) breit machen.
Es sind aber die falschen Schlüsse:

Das Problem sind doch nicht die zwangsläufigen wie wechselseitigen Abhängikeiten in einer arbeitsteilig organisierten Gesellschaft, das Problem ist allein deren Ausnutzung durch einige wenige.

Wie beim Punkt "Wirkungsgrad" und "Wirtschaftlichkeit" angemerkt: Die Größenvorteile einer zentral und arbeitsteilig organisierten Produktion (etwa von elektr. Strom) wiegen schwer.

Mit freundlichen Grüßen
Frederick Sauer


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

letzte Woche schickte ich Ihnen einige deutsche Unternehmen zu, die eine effizientere Nutzung der Energie ermöglichen.

Nun habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, auf Grundlage des Wassertransportes aus dem Erdgeschoss ins Dachgeschoss, was effizient noch nicht möglich wäre, da mehr Kraft für den Hochtransport drauf geht, als gewonnen werden kann.

Hier könnte sich die Schwerkrafttechnik hervorragend eignen. Statt als Heizungssystem, einfach zum Wassertransportsystem umbauen. Per Solarer Energieumwandlung könnte überschüssige Energie die bisher nicht genutzt werden kann, zur Erwärmung des Wassers im Erdgeschoss genutzt werden. Da warmes Wasser nach oben steigt, könnte somit das Wasserreservoir auf dem Dachboden tagsüber bei Energieüberschuss aufgefüllt werden.

Es müßte nun ein zweites Rohrsystem installiert werden, um dann Nachts von abfließenden Wasser die Energie zu gewinnen. Um die Rohrkosten zu reduzieren nimmt man statt Kupfer Plastikrohre.

Hier eine Grafik aus Wikipedia, die duch ein zweites Rohrsystem ergänzt werden müßte. Zudem müßte der Speicher auf dem Dachboden eine flexible Vakuumwanne sein, deren oberer Teil sich je nach Füllmenge ausdehnen kann um somit einen konstanten Druck aufrecht zu erhalten. Im Erdgeschossbereich müßte dann ebenfalls ein gleiches Behälter stehen um das Wasser tagsüber bei Erwärmung zur Verfügung zu stellen und nachts aufzufangen.

Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

 

Viele Grüße
Stefan Bode

email: sj.bode "at" fondslounge.de

 

 


hallo. zur aktuellen denkrunde:

Der Energiekonserve auf der Spur. Oder Wie fährt mein Auto ohne Benzin? Nurbej V Gulia (Autor) mtu baut solche speicher bei bussen, panzern ein. wirbelstormbremse bei strassenbahnen. unbegrenzt energiespeichern und abrufen.

beste grüße

da kam allerdings nur der Link auf ein Buch mit, dass es dann da, gar nicht gibt. Die Thematik ist aber spannend. Angefangen beim Trolleybus bis zur Straßenbahn, die beim Bremsen Strom erzeugt, wer hat dazu mehr drauf?

 hier

Gulia


Lieber Herr Kreutzer,

mir gefällt das Konzept der Wasserstoffwirtschaft von Karl-Heinz Tetzlaff. Er sagt, dass eine Wasserstoffwirtschaft, wo aus (Solar-)Strom Wasserstoff hergestellt wird, um damit in Brennstoffzellen wieder Strom zu machen, eine Stromwirtschaft sei und keine Wasserstoffwirtschaft (siehe: www.bio-wasserstoff.de).
In einer echten Wasserstoffwirtschaft wird Biomasse nicht (wie Kohle in Kohlekraftwerken) verbrannt sondern vergast. Kernstück einer Vergasungsanlage ist der Steam-Reformer. Früher wurde in der Gasanstalt überwiegend Kohle und Gas verwendet, da musste viel Wasserdampf zugesetzt werden. Bei feuchter Biomasse ist das nicht nötig. Auch Sauerstoff wird nur in geringen Mengen gebraucht, weil Biomasse über 90% des benötigten Sauerstoffs mitbringt. Biomasse vergast also deutlich leichter als fossile Energieträger.

Der Wasserstoff wird dann unter Nutzung des Erdgasnetzes (das in vielen Städten liegt) an den Verbraucher geleitet und kann dort als Gas genutzt (kochen, heizen) oder per Brennstoffzelle in Strom umgewandelt werden. Dezentral.

Nach Tetzlaff ist weder Windstrom noch Atomstrom aus abgeschriebenen Anlagen so billig. Für eine grüne Wasserstoffwirtschaft gibt es in Europa mehr Biomasse als zum vollständigen Ersatz aller fossilen und atomaren Energien benötigt würde. Neben Wasserstoff werden andere Wertstoffe produziert. Z.B. enthält die Asche sämtliche Mineralien, die mit der Biomasse dem Boden entzogen wurden. Die Asche ist deshalb ein gut abgestimmter Mineraldünger.

Dringend hinweisen möchte ich übrigens auch auf das Youtube-Video "Wie die Bundesregierung sauberen Strom aus Norwegen blockiert" <www.youtube.com/watch?v=nsI7_W8QuLU> Warum geht da niemand auf die Strasse? Warum halten die Grünen still?

Mit bestem Gruss,
Karl Gerner


 

Hallo Herr Kreutzer,

die dezentrale, autarke Energieversorgung im lockeren Verbund als virtuelles Kraftwerk ist einer der Befreiungsschläge welcher die Menschheit auf eine höhere Ebene transformiert, wobei für Großverbraucher auch größere zentrale Projekte auf Kommunal, Landes und Gebietsebene durchaus sinnvoll sind, sofern diese der gesellschaftlichen Kontrolle unterliegen.

Der verstorbene Hermann Scheer war als Vorsitzender von Eurosolar hier Vorreiter. Sein Buch Energie-Autonomie gibt da reichlich Aufschluß.

In Deutschland ist der Forschungsverbund für Erneuerbare Energien Know-How Lieferant Nummer Eins. Das Thema Speichertechnologien steht momentan stark im Focus.

Wie von anderer Seite schon angemerkt sehe auch ich die Redox-Flow-Batterie als 2 Tage Puffer Speicher ähnlich einer USV als zentrales Element in vorderster Linie. Beispiele gibts hier:
http://www.cellstrom.com/Anwendungen.84.0.html 


Ich habe schon bei der Firma zwecks kleinerer Lösungen angefragt und mir wurde mitgeteilt, daß sobald entsprechende Nachfrage existiert entsprechende Produkte problemlos entwickelt und gefertigt werden können.

Ist die Redox-Flow-Batterie bereits voll so kann bei weiterer Stromerzeugung Wasserstoff als Langzeitspeicher dienen. Mittels reversibler Brennstoffzelle wird dieser durch Elektrolyse erzeugt und kann mit der gleichen Komponente wieder verstromt werden. Beispiel:
Link hier 

Anwendung der Firma Heliocentris:

noch ein Anwendungsbeispiel

Der Wasserstoff kann gefahrlos in Metallhydriden gespeichert werden. Keine Explosionsgefahr keine Verluste über längeren Zeitraum.
Nochmal Heliocentris:
http://www.heliocentris.com/kunden/systeme/produkte/wasserstoffversorgung.html

Neuerdings wird aus Wasserstoff auch künstliches Erdgas gewonnen.
http://www.solar-fuel.net/loesung/
Da dafür Kohlendioxyd benötigt wird bräuchte Vattenfall bei der CO2 Abscheidung das Zeug nicht mehr bunkern sondern kann gleich Methan erzeugen. Das Ding läuft vielleicht so - Vattenfall baut Offshore Windparks in Schleswig Holstein. Leitet das CO2 aus seinen Kohlekraftwerken dahin und rollt von hinten durch die "kalte Küche" den Gas-Markt auf. Das ist aber leider die zentrale, erpresserische Variante und damit nix für uns.

Nun mal weiter:

Für die Wärmeerzeugung ist Solarthermie sehr effizient und mit Hilfe eines Sorptionsspeichers (hier wird fleißig weiter entwickelt) kann die Wärme des Sommers für den Winter gespeichert werden. Solarthermie kann auch zur Kühlung eingesetzt werden. Durch eine Kombination mit Solarthermie kann die Anzahl der benötigten PV-Module für Strom und Heizung drastisch reduziert werden. Momentan wird da allerdings mangels Speicher und schlechter Steuerungen sehr viel Schindluder getrieben.

Für eine echte Hybridversorgung sollte auch Windkraft integriert werden. Das wär doch mal was Hübsches:
http://www.mbm-technologie.de/
Ich dachte so Forseti, Konifere, Forseti, Konifere usw.

Wer die Möglichkeit hat kann sich auch eines der neu entwickelten Kleinwasserkraftwerke anschaffen.
http://www.3sat.de/page/?source=/hitec/151618/index.html

Letztendlich sollte man noch einen umschaltbaren Wechselrichter haben. Das heißt wenn alles voll ist ab in's Netz und wenn absolut nichts geht ran an's Netz. Das die ganzen Einzelkomponenten einer ordentlichen Steuerung bedürfen ist auch klar. Letztendlich ist die Technik vorhanden und muß nur zu entsprechend dimensionierten Anlagen gebündelt werden.

Wer nur einen Puffer für die Stromversorgung will für den ist die Redox-Flow mit Netzanbindung erste Wahl. Richtig autark dauert noch etwas ... ich rechne so 3 bis 5 Jahre - aber dann schlag ich zu!

MIt freundlichen Grüßen
Bernd Vetterlein

bernd.vetterlein (at) t-online.de


moin moin,

da ich mich seit einiger zeit mir krisenvorsorge und autarkem leben beschäftige, gingen meine recherchen auch in die autarke energiespeicherung. das einzig sinnvolle bisher (leider habe ich dank eines browserabsturzes die inetadresse nicht mehr) bestand aus meiner sicht in folgender entwicklung (ich glaube es war eine ausländische uni, die sich mit diesem konzept beschäftigt hat):

grobversion, wie ich sie als laie verstanden habe:

- „überschüssiger“ strom aus solarzellen oder windkraft wird genutzt um wasser in sauerstoff und wasserstoff zu „spalten“

- sauerstoff und wasserstoff werden in drucktanks unter der erde gespeichert

- bei bedarf wird damit eine brennstoffzelle gespeist und somit der strom wieder zur verfügung gestellt

 

leider ist das ganze erst in der experimentierphase gewesen, scheint aber sehr effektiv und vor allem auf jedem grundstück einsetzbar zu sein.

unabhängig davon behaupte ich aber mal, dass es mehr als ausreichend lösungen gibt. das werden wir aber so schnell nicht erfahren. es sind schon sehr viele gute erfindungen und problemlösungen in den schubladen der monopole (hochfinanz) verschwunden um das geschäft nicht zu gefährden. wenn jeder strom produzieren UND selber speichern kann, bricht einer der größten märkte der welt zusammmen. es kann seitens der „mächtigen“ also gar kein interesse daran bestehen, dass funktionierende lösungen in die breite öffentlichkeit geraten. das ist genauso wie mit der pharmaindustrie. die haben auch kein interesse krankheiten zu heilen…… die abzockerei…ähm…. die menschenfreundliche versorgung mit „heilmitteln jeder art“ wäre einfach zu ende.

leider habe ich derzeit kaum zeit in dieser richtung mit der notwendigen aufmerksamkeit und mit dementsprechenden zeitaufwand weitere recherchen zu betreiben, für mich bleibt das thema autarkes leben (gerade nach meinen erfahrungen mit diesem staat in seiner jetzigen verfassung) aber eines der wichtigsten themen. ich sehe von keiner “mächtigen“ seite, dass ernsthaft handlungen zum wohle der gesellschft bzw. der menschheit unternommen werden. eher im gegenteil, den menschen wird z.b. e10 aufgezwungen, dass ja nun pro tankfüllung ca. 15 kg getreide „kostet“. auf anderen kontinenten verhungern aber menschen (aus 15 kg getreide kann man wieviel brot backen?). wenn e10 also nicht menschenfreundlich ist, weiss ich auch nicht. man kann nur noch mit dem kopf schütteln.

nm der hoffnung, dass wir – die menschen – endlich mal aufwachen und diesem ganzen treiben ein ende setzen..

frank möller

frank.moeller (at) office-tec.biz


Hallo Herr Kreutzer,

zunächst mal Danke für diese Idee und vor allem ihre Umsetzung. Da ich nun eine Nacht darüber geschlafen habe und die bisher eingegangenen Kommentare gelesen habe, bestätigt sich mein Verdacht dass die Effizienz eines solchen Speichers von der Höhe der Wassersäule und ihrem Volumen abhängt. Hier können selbst ganz viele Hausspeicher, die einen ganzen Edersee ergeben nicht mithalten.
Da man aber schon elektrischen Satrom erzeugt, sollte man diesen auch in dieser Form speichern. Da man bei einem Haus eben nicht dieselben Probleme wie bei Elektroautos hat, sei ein schon in Praxistests erprobtes Verfahren erwähnt.
Die redox-Flow batterie ist eine Flüssigbatterie, die entwickelt wurde um ein durch erneuerbare Energien versorgtes Haus bis zu einer Woche von Elektrizitätsnachschub autark zu machen. Hierüber gab es vor etwa 2 Jahren eienen Bericht in der 3SAT Reihe Nano.

Hier der Link zur Sendung:   http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=7521
 ... und zum aktuellen Stand  http://www.3sat.de/mediathek/mediathek.php?obj=21804

Wasserspeicherung sollte sich "direkt" ergeben, etwa an einem Hanggrundstück das oben einen teich besitzt, in den auch das Regenwasser geleitet wird. durch das anlegen eines Fallrohrs oder romantischer aber wahrscheinlich weniger effektiv eines Mühlrades kann die Wasserenergie entweder direkt für Arbeiten im Garten genutzt werden, oder kleine Generatoren antreiben, die z.B. Niedervoltkondensatoren lädt und LED-Beleuchtung betreibt.

Egon Hauck

egon.hauck (at) web.de


Hallo Zusammen,

es freut mich sehr dass sich Interessenten zusammenfinden, die konkret Ideen und Visionen umsetzen wollen und können. Ich hoffe ich kann Ihnen dienliche Informationen zu diesem Thema geben.
Bezüglich Speicherung von Energie habe ich Informationen, die ich gerne weiterleiten möchte.

Es gibt die Möglichkeit Solarenergie in Batterien zu speichern. Anbei gebe ich Ihnen einige aktuelle technische Details.
(Für) Eine Batterienlage mit einer Jahresleistung bis 8000kWh, die durch eine PV Anlage eingespeist wird, mit einer Generatorleistung von 4,5 - 12kWp beträgt der Kostenfaktor etwa 7.500,-€ netto incl. Installation und Material. Die Anlage kann steuerungstechnisch so abgestimmt werden, dass in den Hauptverbrauchszeiten
( höherer Strompreis ) die Energie aus der Batterieanlage entnommen wird, was zu einem niedrigeren Kostenfaktor führt.


Zudem gibt es die Möglichkeit, die erzeugte Energie zu harmonisieren. Das schweizer Unternehmen ( Fostac Technologies ) hat eine Technik entwickelt, technisch erzeugte Energie ( Strom ), so zu harmonisieren, dass sich kosmische Energie mit der erzeugten Energie verbinden kann ( Quantentechnologie ). Wir haben festgestellt, dass bei PV Anlagen eine Erhöhung von 10% bzw. bei Verbrauch eine Reduktion der elektrischen Arbeit von 20% möglich sind.
Nähere Infos unter www.fostac-technologies.ch

Falls Sie mehr Informationen benötigen können Sie sich gerne an mich wenden.

Lieben Gruß

Albert Sebastian Bernauer

Fa. SEBA Umweltschutz und Energietechnik
Tel.: +49 ( 0 ) 8731 / 32 74 55
Mobil: +49 ( 0 ) 170 / 351 60 62
Email: albert-sebastian.bernauer (at) gmx.de


Hallo Herr Kreutzer,

bin zwar kein Kompetenter in Sachen mechanische Technik,aber das mit Druckluftmotoren leuchtet mir gerade noch so ein.

Ich könnte mir 2 Luftbehälter in länglicher Form s t e h e n d vorstellen, wobei einer immer per Fallgewicht den Behälter unter Druck setzt und den Luftmotor antreibt.

Ein Luftbehälter wird mit wenig Kraftaufwand über Windrad und/oder Elektromotor (Photovoltaik) nur gefüllt, während der ZWEITE schon gefüllte Behälter mit einem Fallgewicht x die Luft auf Bar x verdichtet, was dann den Luftmotor antreibt – Kraftaufwand einschl. Funktion ähnlich einer größeren Handluftpumpe die man mit beiden Händen bedienen kann bzw. Elektropumpe die es heute im Handel schon für 30-50 Euro gibt um Schlauchboote oder Luftkissenbette aufzublasen. Ist der Luftbehälter voll, wird mit einem Fallgewicht der Druck hergestellt. Es müsste nur immer automatisch von einem zum anderen Luftbehälter umgestellt und auch das Fallgewicht vor dem Füllen wieder hoch gezogen werden. Die gespeicherte Energiereserve wäre demnach abhängig von den beiden Luftbehältern und müsste mit dem Verbrauch des Luftmotors je nach gewünschter Leistung zur Stromerzeugung abgestimmt sein. Bei Windrädern könnte ich mir vorstellen, diese länglichen Luftbehälter stehend wie eine Zigarre in den Mast einzubauen, auf dem dann das Windrad befestigt wird. Der Vorteil der Windräder als NUR Luftpumpe könnte auch sein, dass selbst bei minimaler Bewegung der leere Lufttank (Ohne Druck) schon gefüllt werden könnte.

Als Luftmotor zur Stromerzeugung würde sich vielleicht sogar auch der „Stelzermotor“ sehr gut eignen, den er besteht als Antriebsmotor NUR aus 5 beweglichen Teilen.

http://www.google.de/search?q=Stelzermotor&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a

Vielleicht will das ja jemand zu Ende denken!

Gruß
Greilinger Helmut

helmut.greilinger (at) gmx.net

 


Ein freundliches Hallo,

wie wäre es, wenn man ein größeres Becken mit Windenergie erwärmt und dann diese gespeicherte Wärme in einer Siedlung oder Dorf für die Heizung verwendet. Oft stehen große Windräder still. Ist doch schade drum. Für die Heizung geht doch ein Großteil der Energie drauf. Ein großes Windrad hat 2 Megawatt und selbst wenn es etwas kleiner ist, kann man schon erhebliche Mengen aufheizen.

Bertram Gusovius

bgusovius (at) gmx.de


Hallo Herr Kreutzer,

ich würde in Ihrem Pumpspeicherkonzept noch gerne den Regen einfügen.
Wenn die Sonne nicht scheint, regenet es heufig.
Man müste das Regenwasser vom Dach nur in das Speicherbecken leiten.
Jeder Liter den man nicht hochpumpen mus, erhöht die Effizienz.

Mit freundlichem Gruß

Rolf S.


Eine interessante Möglichkeit zur Speicherung großer Energiemengen bei relativ kleinem Volumen wären Latentwärmespeicher:

http://de.wikipedia.org/wiki/Latentw%C3%A4rmespeicher
http://www.sonne-heizt.de/Download/Latentwaermespeicher0402.pdf

Adi Sandner

adi.sandner (at) t-online.de


Dort, wo es aus statischen Gründen mit dem Medium Wasser nichts zu machen ist, dort könnnte ohne Probleme Druckluft eingesetzt werden. 10 Tonnen Wasser über dem Ehebett lassen mich nicht wirklich erholsam schlafen. Wer schon einmal ein leckes Aquarium erleben durfte, der kann nachfühlen, wie sich der Untermieter fühlt.
Druckluftniederdruckspeicher in Kombination mit Niederdruckturbinen und entsprechenden Generatoren wäre eine Lösungsmöglichkeit. Bei eventuellen Leckagen wird auch niemand nass, nur die Haare könnten etwas wehen. Diese Lösungen gibt es schon lange und ich habe das in der Vergangenheit irgend wo im Netz gelesen.
Niederdruckspeicher aus Kunststofffolie lassen sich in jeden Hohlraum unterbringen und auch nachträglich einbauen. Die Zutrittsöffnungen können auch räumliche Begrenzungen aufweisen, da die Speicher ja falt- und rollbar sind. Alte Scheunenböden sind die ideale Vorraussetzung, da hier ein Riesenvolumen aufgebaut werden kann. Die entsprechenden kleinen Turbinen nebst Generator sind die entscheidende Entwicklung. Durch kluge Verschaltung kann die Turbine zum Laden des/der Speicher genutzt werden.
Also, wenn es weiterhilft, dann bitte ran. Luft wird offiziell noch nicht wirklich versteuert.

Klaus-Dieter Grünwald
Tel. 033362 71009

gruenwald (at) nanodyn.eu


Das war ja wohl mal ein echter Paukenschlag !!
Bin durch die Verlinkung bei "Alles Schall und Rauch" auf diese Seite gestoßen.

Schon lange habe ich versucht Mitstreiter bei der Entwicklung und Verbreitung mainstraemferner
Energietechnologien zu finden. Jedoch bisher ohne den gewünschten Erfolg, da (fast) immer
egoistische Bereicherungswünsche im Hintergrund standen. Den notwendigen Wechsel zur
dezentralen, monopolfreien Energieerzeugung, bekommen wir - die Gesellschaft - aber nur bei
freiem Zugang zu dementsprechendem kow-how hin !!

Als Energie-Ingenieur bin ich nur zu gerne bereit an diesem Projekt mitzuarbeiten.

An Herrn Grünewald:
Gute Idee mit der Druckluftspeicherung, da Wasser nunmal im Winter fest wird, sind die nötigen
Gegenmaßnahmen ziemlich teuer. Hier im ländlichen Breich kann ich mir sehr gut eine solche Technologie
vorstellen, da auf vielen Grundstücken ausreichend Platz vorhanden ist. Wie wäre es,mittels kleiner, über
Windkraft angetriebene Verdichter die Druckbehälter zu füllen ? Dadurch gibts diesbezüglich auch kein
Theater mit dem Energieversorger --> denn das Ist keine KWA !! Wenn Sie schon Material zu den Nieder-
druckanlagen haben, würde ich mich über Infos sehr freuen.

An Alle: miiitmaaacheeen !!!

Viele Grüße,
Christoph Nowatzki

infraquant (at) web.de


Hallo Herr Kreutzer.

Ich habe auch schon über optimierte Lösungen nachgedacht. Energie speichern ist immer aufwendig. Und wenn es 10 Millionen Pumpspeicherkraftwerke á EUR 5.000 Euro werden, dann reden wir auch mal eben über 50 Milliarden Investitionssumme! Nur mal so zum sagen.

Besser wäre es wohl, pro einer gewissen Anzahl von Einwohnern, z.B. pro 500 oder 1.000, ein gemeinsames Pumpspeicherkraftwerk zu bauen. Das wäre immer noch lokal und, bei einer gewissen Größe, auch effizienter als viele kleine. Hier in den Bergen könnte man 300 m höher einen Hochbehälter bauen zu dem man bei starkem Sonnenschein das Wasser hochpumpt und es nachts wieder runterlaufen lässt. Ein unterirdischer Hochbehälter mit 100 m² wäre unauffällig im Wald zu vergraben und würde wohl reichen. Muß man mal ausrechnen.

Aber was ist im Winter, wenn die Sonne nicht scheint? Dann muß sowieso geheizt werden.

Ich denke die beste Lösung dann wäre Kraft-Wärme-Kopplung, wobei mir die heutigen BHKW's mit 12. - 25.000 Euro einfach zu teuer sind.

Einen 4,5 KW Stromerzeuger kann ich im E-Bay für EUR 177,00 inkl. Transport und MwSt. kaufen. Da hat dann schon der Hersteller was drann verdient und auch der Händler. Eine Gastherme gibt's ab ca. 150 Euro (ohne Brennwert). Und einen Wärmespeicher mit 1.000 Liter ab ca. 500 Euro. Muß sein, damit die Wärme-
und Stromproduktion voneinander entkoppelt werden können.

Also sollte doch ein kleines BHKW mit 2 - 4 KW Strom und 1 KW Abwärme für 1.000 Euro zu bauen sein. In jedem Haushalt eines und wir hätten, bei 40 Mio. Haushalten 120 MW Strom für Spitzenzeiten. Ist nicht viel. Aber immerhin sollte es für die Haushalte reichen.

Was halten Sie von dieser Idee?

Mit freundlichem Gruß

Jens Schlüter

JensSch (at) web.de


Pumpen und Generatoren

Hallo Herr Kreutzer,

ich befasse mich selbst auch schon eine Weile mit diesem Thema. Nicht vorrangig mit der Speicherung von Energie, sondern mit deren Erzeugung. Noch gibt es keine Speichermedien, die dazu geeignet wären, wirklich effektiv und langfristig, aber jederzeit solche Mengen an Elektroenergie zu bevorraten, daß man damit ein Ein- oder gar Mehrfamilienhaus "betreiben" könnte.

Aber es gibt die Möglichkeit, Energie auf eine recht preiswerte Art und Weise herzustellen. Ich selbst kann mich entsinnen, daß unser Nachbar, ein Kohlenhändler, noch bis in die 60-er Jahre hinein einen alten Hanomag-Lkw. mit Holzgas betrieben hat. Sicher, das war eine Notlösung aus der Kriegszeit. Aber mittlerweile existieren im Internet etliche Seiten mit Erfahrungsberichten, Foren etc., auf denen man durchaus verfolgen kann, wie diese Technologie - meist in privater Initiative - immer weiter entwickelt wird.

Man kann sich darüber ganz einfach informieren, indem man bei google - besser jedoch bei Ixquick - nur mal den Begriff "Holzgas" eingibt. (Ach so, ja: Warum Ixquick? Weil diese Suchmaschine im Gegensatz zu googles Spionagesoftware weder die IP-Adresse noch die Suchbegriffe speichert.)

Das Schöne dabei ist, daß sich eigentlich jeder so einen Holzgasgenerator selber bauen kann, ein bißchen handwerkliches Geschick und/oder die tatkräftige Unterstützung von ein paar Fachleuten vorausgesetzt. Selbst Bauanleitungen gibt´s im Netz. Das Holzgas wiederum kann dann einen Otto-Motor antreiben, der wiederum einen Generator bewegt. Und schwupps - haben wir Dreiphasen-Wechselstrom, so wie er in unseren Hausanschlußkästen ankommt... Tschüß EoN, tschüß RWE... Holzgas kann aber natürlich auch Gas-Heizkessel betreiben. Oder beides...

Betrieben werden kann ein Holzgasgenerator sowohl mit Scheitholz als auch mit Hackschnitzeln. Letztere sind insofern besser, als man damit z.B. die Brennstoffzufuhr mittels eines Schneckenförderers automatisieren kann.

Soweit jetzt erst mal ohne Details wie Ascherüttler, Gaswäsche etc.

Ansonsten: Fragen Sie den Schlosser Ihres Vertrauens...

Beste Grüße aus Sachsen

Ernst Lieffertz

e.lieffertz (at) t-online.de

 


Jede Windkraftanlage könnte man als Pumpspeicher nutzen.
Oben am Getriebe einen Wassertank, die Säule hat 30-60 Meter Gefälle unten die Turbine und den zweiten Wasserbehälter.
Das Windrad bringt locker genügend Strom für den Wasserkreislauf.

MfG.
Guntram Penker

pleissenrebell (at) t-online.de


Windräder auf Baümen
FREIBURG Architekt erfindet neue Technologie

http://www.youtube.com/watch?v=7UWsgUBOr18

mit besten Grüßen

Steffen Etzel

 


Hallo,

es gibt Druckluft Motoren und Speicher wenn man bei Google unter Druckluft Auto sucht. Ich habe mal den Vortag einer solchen Firma erlebt - die Planen in Afrika das Ganze über Photovoltaik zu machen. Kevlartanks - bis 300 Bar. Leider sind die Verluste noch sehr hoch.

Thomas Arends

ta (at) chinaservice.eu


nur Name und E-Mail-Adresse genannt:

Karl-Heinz Krautter, khkasp (at) arcor.de


Kaufmännische Kompetenz

So eine Sache muss sich rechnen und dazu optimiert werden. Dazu gehört vor allem, ein entsprechendes Projekt zur Einbeziehung bei Neubauten anzutreiben. Daran könnten auch Unternehmen wie Wüstenrot oder etwa Schwäbisch Hall interessiert sein. Egal wie es ausgeht.

Zur Optimierung jedweder Synergie sollten auch Dachkollektoren zur Wasserspeicherung und für die Warmwasseraufbereitung einbezogen werden, wobei zudem Regenwasser für Trinkwasser gewonnen werden kann, wenn zumindest ein Teil der Kollektoren mit Klarsichtmaterial realisiert wird.

Ausreichend lange im Klarsichtteil zirkulierendes Wasser wird absolut sauber und sogar trinkbar. Dabei wiederum ist zu berücksichtigen, dass es auch allerhöchste Zeit ist, zwischen Brauchwasser und Trinkwasser zu unterscheiden und Brauchwasser stringent selbst zu gewinnen und separat zu führen.
(Inwieweit beim Brauchwasser auch eine Verbindung mit einer etwaigen Fußbodenheizung einzubeziehen ist, deren Kreislauf auch mit den Dachkollektoren verbunden ist, müsste man prüfen.)

Meines Erachtens macht es keinen Sinn, allein eine "Stromspeicherung" über ein inhäusiges "Pumpspeicherkraftwerk" realisieren zu wollen.


Bedenken sollte man auch, jedweden Niederschlag in möglichst großer Höhe abzufangen und dort zu speichern, um vielleicht auch diesen bei ausreichendem Gefälle und Wasserdruck zur Stromgewinnung - wenn auch nur
zusätzlich - zu nutzen. Mir ist jedoch nicht geläufig, wie viel Energie sich sich zum Beispiel bei etwa 7 bis 8 Meter Fallhöhe (2 Geschosse plus Teil der Kellerhöhe) und jeweiligen Querschnitt gewinnen lässt. Und das
Wasser müsste dann ja aufgefangen und wieder hoch gepumpt werden, wobei entsprechende Energie zur Einspeisung von Sonnenstrom ins Netz (und damit die Vergütung dafür) verloren geht.

Man müsste das mal durchrechnen und die insgesamt dazu notwendigen Investitionen genau ermitteln.
Dabei sollte man nicht vergessen, dass es für den Wohnungsbau bereits ausgefeilte Lösungen gibt, die bei erträglichen Aufwendungen zu einer nahezu völligen Unabhängigkeit führen.
Etwas bedenklich scheint mir, dass Lösungen wie die hier angerissene vorwiegend für selbst bestimmende Hausbesitzer mit entsprechender Kapitalkraft infrage kommen, die Mieter in großen Wohneinheiten außen
vor bleiben und die Zeche doppelt bezahlen müssten. Denn je mehr die Stromverbraucher sich von den Netzen der Energieversorger abkoppeln, desto mehr werden diese gezwungen sein, ihre Investitionskosten auf den
verbleibenden "Rest" umzulegen. Das wird dann besonders teuer.

Es sieht ganz so aus, dass es sinnvoller wäre, nach gesetzlicher Vorgabe nur noch deutlich Energie sparende Häuser zu genehmigen, und in dieser Richtung starken Druck auf den Gesetzgeber auszuüben.
Überschüssige Energie - gleichgültig wo sie anfällt - zu speichern, sollte eine Angelegenheit von Großanlagen sein, damit auch der Nutzen aus dem Abruf gepufferter Energie allen Stromabnehmern über die Netze
zugänglich ist.

Besonders skeptisch bin ich hinsichtlich der allgemeinen Fähigkeit zum "Umdenken". Hinzu kommen noch die Bremsen infolge zu geringer Lernfähigkeit des Gesetzgebers, der üblicherweise den Dingen nur
verschlafen hinterher läuft.

Manfred L. Schuermann

consulting (at) cityweb.de


Technisches Grundlagenwissen / Formeln
Hallo Herr Kreutzer,

zu Ihrem Beispiel mit der Tauchpumpe eine kleine Rechnung:

Mit einem Aufwand von 320 Wh fördert die beschriebene Tauchpumpe 1000 Liter bzw kg Wasser in eine Höhe von 4 m.

Die Lageenergie, die dabei in dem Wasser gespeichert wird, beträgt

E = m * g * h = 1000 kg * 9,81 m/s³ * 4 m = 39240 Joule

1 Joule = 1 Ws (Wattsekunde); 3600 Wattsekunden = 1 Wh

==> E = 39240 Ws/3600 s = 10,9 Wh

Das heißt, in dem einem Kubikmeter Wasser wird durch Hochpumpen auf 4 m mit einem Aufwand von 320 Wh eine Energie von 10,9 Wh gespeichert. Der Wirkungsgrad des Pumpvorgangs beträgt also gerade mal 3,4 %, was nicht wirklich als ökonomisch bezeichnet werden kann. Die 70-Euro-Pumpe aus dem Baumarkt ist also keine gute Wahl.

Wenn Sie 10 m³ Wasser in 6 m Höhe bringen, speichern sie (10000 * 9,81 * 6)/3600 Wh = 163,5 Wh = 0,1635 kWh.

Um durch Pumpen von Wasser in 6 m Höhe 5 kWh zu speichern, müssten Sie 5000 * 3600/(9,81 * 6) kg = 305810 kg, also rund 306 Kubikmeter in ihr Dachgeschoß fördern.

siehe auch: http://de.wikipedia.org/wiki/Potentielle_Energie

Adi Sandner

adi.sandner (at) t-online.de


Hallo Hr. Kreutzer.

Ihre Idee wirkt sicher recht anziehend - aber: Die elementare Physik setzt dem Grenzen.

5kWh wollen Sie speichern, das sind 18000000 Wattsekunden (siehe http://www.thomas-jahnke.de/technik/umrechnungen/Rechner-energieeinheiten.htm).
1 Wattsekunde = 1Newtonmeter um von elektrischen Einheiten auf mechanische überzugehen.
Mit 10 (genauer 9,81) Newtonmetern können Sie 1kg Wasser 1Mtr. heben.
Machen wir es einfach: 10 Mtr. Hubhöhe bringen 100 Newtonmeter. Sie müssten also 180000Ltr. = 180Kubikmeter=180Tonnen in Ihrem Dachboden unterbringen. Das dürfte normale Möglichkeiten weit übersteigen.
Und dabei ist der Wirkungsgrad einer Turbine/Generator-Kombination noch garnicht betrachtet - bei so kleinen Einheiten günstigstenfalls um 50% herum. Das bedeutet weitere Mengen Wasser.

 

Daß Ihre Pumpe mit 320 Watt in der Stunde 1000Ltr. 4Mtr. heben kann liegt einfach an deren geringem Wirkungsgrad. Effektiv speichern Sie da gerade mal 40000Wattsekunden=0.012kWh.Wirkungsgrad 12/320 = knapp 4%.

 

Tut mir leid.....

W. Rothe

Rothe-Wolfgang (at) web.de


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe keine Ahnung, ob ich nun die richtige Mail-Adresse gewählt habe und ich besitze sicher kein technisches Grundlagenwissen. Jedoch habe ich im Internet schon sehr viel über Tesla-Technik - freie Energie - gelesen. Eine solche Technik wurde bereits in einem Auto eingebaut und soll sogar funktioniert haben. Auch soll es schon für Ein- oder Mehrfamilienhäuse möglich sein.

Sicher ist diese Technik noch zu erforschen. Eine solche Forschung wurde natürlich unterbunden, denn mit freier Energie sind Gewinne, wie sie derzeit mit Atom/Öl/Gas und sicher auch mit erneuerbarer Energie, nicht zu erzielen, besser gesagt - nicht zu rechtfertigen -.

Tesla wurde verspottet und sein Labor zerstört. Das muss aber doch nicht heißen, daß man die Forschung in diese Richtung ein für alle Mal vergißt. Windräder und Solar-Energie kann unmöglich der Weisheit letzter Schluss sein. Die Nachteile hierzu muß ich sicher nicht aufzählen. Sie sind nur nicht so langanhaltend menschenvernichtend wie Atom.

Zitat: Man muß das "Unmögliche" versuchen, um das "Mögliche" zu erreichen.

Seit Japan wird über alles Mögliche diskutiert, nur die Tesla-Technik wird vehement ignoriert.

Gerne erwarte ich eine Stellungnahme.

Mit freundlichen Gruessen
Helmi Riesch

Helmi.Riesch (at) t-online.de


 





Hallo Herr Kreutzer,

Sie müssen, glaube ich, für Ihre Standardwerke, mal wieder massiv die Werbetrommel rühren. Mir scheint dass einige Ihrer Stammreaktionäre Ihre dargestellten Alternativen noch nicht kennen…

Das tue ich doch glatt! Hau'n Sie drauf, mit der Maus, auf die Blechtrommel!

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