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 Ja, ich will mich beteiligen

 Die einzelnen Zuschriften  Freiheit Teilhabe Gemeinschaft  Recht und Verfassung  Wahrheit  Wirtschaft / Geld  Spiritualität

Hallo Herr Kreutzer,
gerne folge ich Ihrem Aufruf und versuche mich daran, das höchste Staatsziel in drei Sätzen zu formulieren:

  • "Das höchste Staatsziel ist es, den Bürgern des Landes ein zwangloses, unabhängiges, friedliches, würdevolles Leben in Freiheit zu ermöglichen.
  • Jedem Bürger gebührt ein großzügiger Anteil an den Ressourcen des Landes und am Wohlstand aller, den zu mehren ein jeder den eigenen Fähigkeiten nach in der Pflicht ist.
  • Das egoistische Streben des Einzelnen soll gebunden sein an das Erreichen gemeinschaftlicher Ziele."

Viele Grüße, Sebastian Sachs

 für alle Bürger aller Bürger statt Egoismus        

 Hallo, erst braucht ein Staat eine Verfassung, sonst ist es kein Staat!

  • Das Volk informieren! Es hat das Recht Wahrheiten zu erfahren und nicht verarscht und bewusst falsch informiert zu werden!
  • Ein Staat muss eine Schutzfunktion für das eigene Volk sein. D. h. es auch vor Überfremdung zu schützen.
  • Der Wille des Volkes muss Umsetzung finden. Gewählte Personen (z. B. Politiker), sind ausschliesslich dazu da, Voksmeinungen zu vertreten!

Alles Gute und viel Kraft! Peter Feierabend

    Definition der Zugehörigkeit / Schutz vor Überfremdung  eine Verfassung für Deutschland schaffen  Informationsfreiheit, Kampf gegen Desinformation    
  • Die Regierung hat in erster Linie die Interessen und den Erhalt des deutschen Volkes zu vertreten und damit sofortigen Stopp weiterer Asylanten und Migranten, vorhandene sind zurück zu führen in ihre Heimatländer
  • Gründung einer deutschen Zentralbank, welche nicht fremdbestimmt deutsche Interessen wahrnimmt und die Finanzierung von Infrastrukturmassnahmen ohne Zinszahlung an private Banken durchführt
  • Das private Bankensystem ist zu eliminieren, AGs und GmbHs sind in privat haftende Personengesellschaften umzuwandeln.
    Immigration stoppen und rückgängig machen     Infrastruktur mit zinsfreiem Geld fianzieren / Private Banken abschaffen / Kapitalgesellschaften in private haftende Personengesellschaften umwandeln  

Lieber Herr Kreutzer,
ich gebe zu, das Vokabular „das sind doch alles Verbrecher“ wird von mir nicht selten benutzt – zwar mehr ironisch, aber doch auch aus Wut und Ohnmacht sowie aus einem Gefühl der tiefsten Unzufriedenheit über das, was einige wenige aus unserer Welt und Gesellschaft machen. Nun zu meinem Vorschlag eines Staats- oder Gesellschaftszieles: als Mensch, der metaphysischen Dimensionen großen Wert zumißt, empfehle ich dem Begriff der „HEILIGKEIT“ im säkularen Sinne in die Mitte zu stellen. Jemand, der die Heiligkeit aller Elemente des Kosmos (also jeder „toten“ und lebenden Materie) anerkennt , wird stets das oberste Prinzip, Mensch und Natur zu dienen und alles zu verhindern, was dem Schaden zufügt, beherzigen. Unter „Mensch“ verstehe ich dabei sowohl das Individuum mit seiner existenziellen Berechtigung auf Leben und materielle Grundausstattung als auch den Menschen als Bestandteil und Faktor eines allumfassenden Systems. Meine beiden wesentlichen Stichpunkte, die ich vorgebe, sind also:

  • HEILIGKEIT respektieren und
  • MENSCH + NATUR unter diesem Prinzip zu dienen

Dieses Motto ist kurz und prägnant, einleuchtend und sinnvoll, so daß einem quasi paradiesischem Leben nichts im Wege stehen würde. Wenn da nicht die kleinen Probleme mit der Umsetzung wären….

Mit herzlichem Gruß Peter A. Weber

            Einheit von Mensch und Natur erkennen und wahren

 So geloben oder schwören es unsere Soldaten:

  • Ich schwöre / ich gelobe,
    der BRD treu zu dienen
  • und das Recht
  • und die Freiheit des deutschen Volkes
    tapfer zu verteidigen.

Die in der BRD herrschende Politikerkaste ist weder identisch mit der BRD noch mit dem deutschen Volk, maßt sich das aber an.

Martin Pfisterer

 Freiheit verteidigen     Einsatz für das bestehende Recht der BRD      
 Die einzelnen Zuschriften  Freiheit Teilhabe Gemeinschaft  Recht und Verfassung  Wahrheit  Wirtschaft / Geld  Spiritualität
 Im übrigen Staatsziele:
  • Schule und Erziehung
    Freie Fachauswahl, freie Klassenwahl, freie Antworten ( keine vorgegebenen "Alternativen")
  • Öftl. Medien: Keine Gewalt, keine Werbung. Wer werben will, soll das auf eigene Rechnung tun. So wie Nachricht und Meinung, sind auch menschliche Werte und Klamauk klar zu trennen.
  • Jeder darf zahlen, womit er will
Das würde mir fürs erste reichen. Herzlichen Gruß Hasselbach
 Freiheit in der Wahl der Ausbildung und der Bildungsziele und Wege   Gewaltdarstellungen ächten    Trennung von Meldung und Kommentar, Werbung und Information, Klamauk und menschlichen Werten  Wirtschaft und Gemeinschaftssphäre auch in den Medien (öffentliche) trennen.  

 Hallo Herr Kreutzer,

ich teile Ihre Meinung, dass wir uns mal gründlich Gedanken darüber machen sollten, wo in Deutschland überall die Verbrecher in maßgeblichen Positionen sitzen. Wer Jürgen Roth "Ermitteln verboten" gelesen hat, weiß, daß Ihre Frage nach den Verbrechern nicht weit hergeholt ist. Hier mein Staatsziel für die Bundesrepublik Deutschland:

  • Ich wünsche mir, dass möglichst viel von dem im deutschen Volk vorhandenen Fachwissen unmittelbar und zum Wohle der Allgemeinheit bei der politischen und gesellschaftlichen Meinungsbildung und Entscheidungsfindung genutzt wird.

Herzliche Grüße Helmut Krause

    vorhandenes Fachwissen soll unmittelbar der Gemeinschaft nutzen        

 Sehr geehrter Herr Kreutzer, hier das höchste Staatsziel in drei Sätzen :

  • Das Wohl des Volkes, jetzt und in alle Zukunft.
  • Das Wohl des Volkes, jetzt und in alle Zukunft.
  • Das Wohl des Volkes, jetzt und in alle Zukunft.
  • Das Wohl des Volkes, jetzt und in alle Zukunft.

Den vierten Satz habe ich mir erlaubt, da die ersten drei alle unvollständig sind.

Mit freundlichen Grüßen, Erich Paus

   Dem Wohl des Volkes ist alles unterzuordnen          
Wozu wirtschaften wir?
Eine Gegenrede zur Ideologie des ewigen Wachstums.
Unser Wirtschaftssystem funktioniert nicht reibungslos. Die jüngste Finanz­ und Wirtschaftskrise 
hat diese Tatsache ins öffentliche Bewusstsein gerufen. Doch die öffentliche Analyse bleibt an der 
Oberfläche und grundlegend geändert hat sich bislang nichts. Dabei ist eine Diskussion mehr als 
überfällig. Der wohl wichtigste Punkt bei einer Debatte über unser Wirtschaftssystem ist die Frage 
nach seinem Ziel. Wozu wirtschaften wir eigentlich?
Die allgemeine Wirtschaftsberichterstattung suggeriert, dies wäre sonnenklar und zwangsläufig und 
könne gar nicht in Frage stehen: Ziel ist die Steigerung des Bruttoinlandsproduktes (BIP), also 
"Wirtschaftswachstum". Es existiert keine größere politische Partei, die dies hinterfragt, so daß die 
Ausrichtung der künftigen Wirtschaftspolitik sowohl vor wie nach nach den Bundestagswahlen 
bereits feststand. Doch es ist genau dieses "Ziel des Wirtschaftens", das auf den Prüfstand muss, 
bevor wirtschaftspolitische Entscheidungen so getroffen werden können, daß sie das gewünschte 
Ziel befördern. Doch was ist das gewünschte Ziel der Menschen dieses Landes? Steht der Wunsch 
nach Wirtschaftswachstum so weit oben auf der persönlichen Wunschliste, dass wir deswegen 
arbeiten gehen? Ist Wirtschaftswachstum also das Ziel, an dem jegliches wirtschaftspolitisches 
Handeln ausgerichtet werden sollte?
Diese These muss aus mehreren Gründen hinterfragt werden. Wirtschaftswachstum führt nicht 
zwangsläufig zu mehr Arbeitsplätzen. So wuchs die deutsche Wirtschaft beispielsweise auch 
zwischen den Jahren 2000 und 2005, während gleichzeitig die Erwerbslosenquote von 7,4 auf 10,6% 
zunahm. Der Armutsbericht des Jahres 2005 sagt: "Bereits im 1. Armuts­ und Reichtumsbericht wurde ein 
kontinuierlicher Anstieg der Armutsrisikoquoten von 1983 bis 1998 festgestellt. Dieser Trend hat 
sich fortgesetzt."Moderates Wirtschaftswachstum führt also weder zwangsläufig zu mehr Arbeitsplätzen 
noch zu einer Vergrößerung des allgemeinen gesellschaftlichen Wohlstandes.
Möglicherweise zeigt sich bereits hier das Paradox des Strebens nach ständigem 
Wirtschaftswachstum. So führt beispielsweise die Zerstörung von Wohlstand zu mehr Wachstum! 
Werden nachts Autos von Vandalen zerstört, brechen sich möglichst viele Menschen ein Bein oder 
fallen Wälder dem Feuer zum Opfer, so erhöht dies das Wirtschaftswachstum. Denn es müssen dann 
mehr Autos repariert, mehr Kranke behandelt und mehr Wald aufgeforstet werden. Es ist 
wachstumsfördernde menschliche Arbeitszeit nötig, um den Schaden wiedergutzumachen. Bei einer 
strengen Ausrichtung des Wirtschaftssystems auf Wachstum wäre es also konsequente Politik, 
Vandalen zum Randalieren in die Städte zu schicken und zum Brände legen in die Wälder. Schaden 
zu vermeiden wäre jedoch wachstumshemmend.
Ich gehe von der möglicherweise naiven Annahme aus, daß meine Mitmenschen diese
Wege zur Steigerung des Bruttoinlandsproduktes nicht gutheißen. Mangels öffentlicher Debatte 
über dieses Thema wissen wir jedoch wenig darüber, ob nicht vielleicht doch die Mehrheit der 
Deutschen dafür wäre, zur Steigerung des Wirtschaftswachstums zu allen verfügbaren Mitteln zu 
greifen. Bevor ich Ideen in den Raum stelle, in welche Richtungen ein Wirtschaftssystem ausgerichtet 
werden könnte, möchte ich zwei weitere Aspekte aufführen, warum die Zielsetzung 
"Wirtschaftswachstum" zu kurz greift.
1. Wie lange?
2. Ressourcengrenzen.
Es fehlt in der öffentlichen Diskussion die Frage, wie lange weiteres Wirtschaftswachstum 
eigentlich angestrebt werden soll. Bei einem Wachstum von 3% pro Jahr verdoppelt sich die 
Wirtschaftsleistung alle 23 Jahre. 2033 müßten wir doppelt soviel kaufen und doppelt soviel Zeit als 
Touristen unterwegs sein, als heute. 2056 viermal soviel. 2079 achtmal soviel. Es wird bislang 
weder hinterfragt, woher wir all die Zeit für eine Verachtfachung des Fernseh­, Kino­ und 
Radiokonsums nehmen sollen (über Arbeitszeitverkürzung zu sprechen macht bei Wachstum als 
Ziel wenig Sinn), noch erleben wir Diskussionen, woher all die Rohstoffe kommen sollen, die 
Milliarden Menschen auf dem Planeten eine achtfach höhere materielle Ausstattung ermöglicht, wie 
sie heutige Mitteleuropäer ihr Eigen nennen. Sättigung, also die Möglichkeit eines künftigen 
GENUG, darf nicht einmal in Betracht gezogen werden, wenn dauerhaftes 
Wirtschaftswachstum wirklich das wirtschaftliche Ziel bleibt, welches unsere Gesellschaft 
verfolgen will.
Gibt es Alternativen? Natürlich! Nur weil es einfach ist, jegliche wirtschaftspolitische 
Entscheidung an einer statistischen Kennzahl festzumachen heißt das nicht, daß es nicht andere 
Ziele gäbe, über die sich ein Nachdenken lohnt. Die bereits angesprochene Arbeitszeitverkürzung 
könnte ein Ziel sein. Gut möglich, daß sich das Problem hoher Arbeitslosigkeit relativiert, wenn 
Wirtschaftsministerium, Regierung und Ämter verpflichtet sind, Anreize so zu setzen, dass bis 2020 
die Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche sinkt. (Es bliebe dann auch mehr Zeit für Medienkonsum, 
möglicherweise ein Wachstumsimpuls für diese Branchen...) Allgemeine Arbeitszeitverkürzung 
könnte also ein Primärziel sein, auf das unser Wirtschaftssystem ausgerichtet wird. Ein anderes 
mögliches Ziel wäre die Steigerung des Bruttonationalglücks. Statt zu erheben, wie viele (in Geld 
gemessene) Produkte und Leistungen mit Hilfe des Wirtschaftssystems den Besitzer wechseln, 
könnte der Zufriedenheitsgrad der Bevölkerung jährlich ermittelt werden. "Geben Sie auf einer 
Skala von 0 bis 100 an, wie glücklich Sie sind" könnte eine der Fragen heißen, die allen Bürgern 
vorgelegt wird. Die Ausrichtung wirtschaftspolitischer Entscheidungen sollte sich dann daran 
orientieren, diese Kennzahl des "Bruttonationalglücks" zu steigern. Ganz sicher würden manche 
Entscheidungen und Gesetzestexte anders aussehen, wenn ''Glück'' statt der ''Menge von Waren und 
Leistungen'' das Entscheidungskriterium sind. 
In Zeiten, in denen Klimawandel und Energieversorgung immer mehr ins öffentliche Bewusstsein 
rücken, lassen sich auch in diesem Bereich Ziele finden. Das Wirtschaftssystem ist ein durch uns 
Menschen entwickeltes und von uns geformtes Werkzeug. Wir können uns dieses Werkzeug zunutze 
machen, indem wir die Regeln, nach denen es funktioniert, so einrichten, daß es unseren Zielen 
folgt. Ein sehr anschauliches Beispiel dafür bietet das Erneuerbare­Energien­Gesetz (EEG). 
Unabhängig davon, ob man die Wirkungen dieses Gesetzes gutheißt oder nicht, es zeigt sehr 
eindrücklich, daß Gesetze so gebaut und formuliert werden können, daß sie grundlegende 
Wirkungen auf das Wirtschaftsgeschehen haben. Seitdem 20jährige Planungssicherheit bezüglich 
der Verkaufspreise für Elektroenergie durch das EEG geschaffen wurde, wuchs eine völlig neue 
Branche. Fabriken für Solar­ und Windkraft­Anlagen entstanden, Biomasse und Elektromobilität 
werden zum Thema. Von den Dächern immer zahlreicher werdender Eigenheime und öffentlicher 
Gebäude glänzen kleine, kristallene Kraftwerke. Durch die begleitende Forschung und 
Weiterentwicklung ist Strom aus Windkraft bereits wettbewerbsfähig mit Kohle&Co., für 
Photovoltaik ist dasselbe bereits absehbar. Heute geht die Debatte um die Strukturen künftiger 
Energieerzeugung: zentral vs. dezentral. Das EEG ist ein Beispiel dafür, daß die Marschrichtung des 
Wirtschaftssystems beeinflusst werden kann. Doch bevor die Rahmenbedingungen des Systems justiert 
werden, muss natürlich klar sein, in 
welche Richtung wir uns bewegen wollen. Was soll das Ziel unseres Wirtschaftens sein?
Dies ist keine triviale Frage. Wenn ewiges Wirtschaftswachstum erreicht werden soll werden andere 
Weichen gestellt (und werden Weichen anders gestellt), als wenn es Ziel wäre, den 
Selbstversorgungsgrad der Kommunen und Regionen mit Energie zu erhöhen, um weniger anfällig 
für steigende Ölpreise zu sein ( (und ganz nebenbei mehr Wertschöpfung vor Ort zu halten). 
Wenn es Zielsetzung wäre, den ökologischen Fußabdruck der Städte und Gemeinden zu verringern,
müssen andere Anreize im System gesetzt werden, als wenn es als gesellschaftliches Wirtschafts­Ziel gilt, 
daß jede Familie im Eigenheim wohnt. 
Jedes dieser Ziele ist denkbar. Und jedes dieser Ziele hat seine Nebenwirkungen ­ positiver wie negativer 
Art. Es sind weitere Ziele vorstellbar und es mag auch Gründe geben, dauerhaft an der Steigerung 
des Bruttoinlandsproduktes festzuhalten. Aber was bislang fehlt ist, daß überhaupt intensiver in 
Betracht gezogen wird, konkretere Ziele als "Wachstum" zu verfolgen. Wir brauchen eine Debatte 
über die Frage: Wozu wirtschaften wir eigentlich?
Norbert Rost, 
         Information über die Gesetzmäßigkeiten des arbeitsteiligen Wirtschaftens in unserer Gesellschafts- und Wirtschaftsform.

 primär muss die Frage nach dem Ziel des Wirtschaftens gestellt werden.

Erst dann können Ableitungen getroffen werden, wie der Staat diese Ziele unterstützt

 

 Lieber Herr Kreutzer,

leider kann ich nicht mit drei Sätzen dienen, aber "unsere" Politik war im Erkenntnisprozess schon mal weit fortgeschrittener. Dies kann man eindrucksvoll nachlesen im Ahlener Programm (hier besonders Seite eins) aber auch in der Verfassung der DDR.

Mit bestem Gruß Lars Herrmann

       Besinnung auf das Ahlener Programm und die Verfassung der DDR  Gutes und Bewährtes nicht verdrängen oder totschweigen    
  • Einfach den Amtseid befolgen, Schaden vom Deutschen Volk abzuwenden.
  • Lobbiismus und Klientenwirtschaft unter Strafe stellen, Strafimmunität für Abgeordnete abschaffen, Wahlversprechen, die nicht eingehalten werden als Betrug ahnden.
  • Oberste Prämisse: Zuerst das Volk, dann Banken, Eu, Konzerne etc.. Wenn überhaupt - und nur nach Volksentscheid.

Mit freundlichen Grüßen, Bernd Schröter

   

 erst das Volk,

dann die Wirtschaft

 Politiker strafbewehrt an Amtseid binden  Wahlversprechen müssen gehalten werden    
 Die einzelnen Zuschriften  Freiheit Teilhabe Gemeinschaft  Recht und Verfassung  Wahrheit  Wirtschaft / Geld  Spiritualität

 moin moin aus schwerin,

folgender satz ist bewusst „offen“ gehalten um entsprechende persönliche interpretationen des einzelnen zu erlauben. auch wenn dies anhand des heutoigen entwicklungsstandes des menschen reine utopie ist, sollte dies nicht nur das ziel eines staates sein. vielmehr sollte dies das ziel der gesamtheit aller menschen sein. unabhängig von ihrer staatsangehörigkeit. in diesem zusammenhang kann man auch das wort „staat“ durch „menschheit oder gemeinschaft“ , sowie das wort „bürger“ durch „mensch oder lebewesen“ ersetzen kann.

  • Ziel des Staates ist, dass ein JEDER Bürger uneingeschränkt sein Recht auf ein sorgenfreies (menschenwürdiges) und glückliches selbstbestimmtes Leben in Anspruch nehmen und nötigenfalls mit Hilfe der Staatsgewalt durchsetzen kann.

mfg frank möller

 für alle Bürger  aller Bürger  Recht auf Selbstbestimmung mit Staatsgewalt durchsetzen        
  • Alle Menschen sind gleich (Rechte, Pflichten, Chancen, Eigentum in festgelegten Grenzen).
  • Die Würde des Menschen ist unantastbar.
  • Der Mensch ist Teil der Natur, nicht ihr Herrscher.
Die konsequente Durchsetzung dieser 3 Grundsätze reicht m.E. aus, die größten Verbrechen und Ungerechtigkeiten zu vermeiden.

Heinz Mann
    Gleichheitsgrundsatz stärken  Menschenrechte stärken      Natur respektieren
  • Staatsziel sollte es sein, jedem einzelnen Bürger die einfachen Grundlagen seiner Existenz und seiner weiteren Entwicklung zu sichern.
  • Das sollte in Verbindung mit seiner Teilnahme an der stetigen Entwicklung der Region geschehen, in der er lebt.
  • Globalisierungsvorteile sollten willkommen, solche zum Nachteil einer Region dagegen kategorisch ausgeschlossen sein.

Dieter Schenk

   Jedem Bürger die Grundlagen der Existenz sichern        regionales Wirtschaften fördern, Globalisierung selektiv nutzen  

 Hallo Herr Kreutzer,
Im Grunde brauche ich mehr Sätze aber ich versuche es mal:

  • Alle Bürger Deutschlands sollen in Wohlstand,Frieden,und Absoluter Sicherheit leben.
  • Jeder einzelne Bürger soll sich FREI entfalten,und alle Gesetze die das behindern,werden abgeschafft.

    Das sind sogar nur 2 Sätze. mfg Brigitte
 Freie Entfaltung des Bürgers, beschränkende Gesetze abschaffen  Wohlstand für alle  Frieden und Sicherheit in der Gemeinschaft und durch die Gemeinschaft herstellen        

 Sehr geehrter Herr Kreutzer,

das höchste Staatsziel in wenigen Worten ausgedrückt ist für mich

  • die Durchsetzung unseres Grundgesetzes in seinen wesentlichen Definitionen und Forderungen.
    Hierzu gehört konkret die korrekt und nachhaltig, politisch entsprechend leicht umzusetzen, zuverlässig organisierte Gewaltentrennung, ohne die wir keine Demokratie sein können.
  • Dazu gehört aber auch, die Unabhängigkeit der Richter zu stärken

Friedrich Schmidt, Bernkastel-Kues, Rechtsassessor

       Gewaltentrennung verwirklichen,

Unabhängige Richter
     
 Die einzelnen Zuschriften  Freiheit  Teilhabe  Gemeinschaft  Recht und Verfassung  Wahrheit  Wirtschaft / Geld  Spiritualität

 Hallo Herr Kreutzer,

mit Interesse verfolge ich nicht nur ihren Blog seit einigen Wochen, der sich m.E. durch eine außergewöhnliche qualitative Recherchearbeit auszeichnet. Was sie mit dieser Fragestellung von allen anderen Blogs deutlich hervorhebt, ist die Tatsache, daß alle anderen Blogs in ihrer Kritik an Personen des bestehenden Systems verharren und sie in der Lage waren, eine zielführende Sinnfrage nach dem Staatsziel stellen. Um diese Frage zu beantworten, bedarf es zunächst einer grundlegenden Definition des Staates. Dazu verweise ich auf den emerierten Prof. Schachtschneider für öffentliches Recht an der Uni Erlangen-Nürnberg. Ein Staat zeichnet sich durch drei grundlegende Eigenschaften aus:

Staatsvolk - Staatsgebiet - Staatsgewalt

Der grundlegende innewohnende demokratische Gedanke der „Herrschaft des Volkes“ impliziert daß das Staatsvolk auf ihrem Staatsgebiet die Staatsgewalt ausübt. Nicht durch Willkür, sondern durch eine konstituionelles, vom Staatsvolk gemeinsam erstelltes und gemeinsam verabschiedetes sittlich-ethisches Normenwerk, die eigene Verfassung. Wenn ich ihre Fragestellung sarkastisch auffassen würde, so könnte das aktuelle Staatsziel darin bestehen, genau dieses freiheitlichen Anspruch der Selbstbestimmung der Bürgergesellschaft – des eigentlichen Souveräns - zu unterwandern und zu verhindern. Hier haben sie m.E. eine grundlegende Erkenntnisarbeit geleistet, wie das GG im Laufe der Zeit immer mehr die durch die herrschende Polit-Oligarchie beschnitten wurden. Demgemäß müßte die eigentliche Frage lauten, wie stellt der Souverän sicher, daß die ausführenden Organe des öffentlichen Rechts dem Bürger dienen? Nicht der Staatswille ist maßgebend, sondern der des Souveräns. Es wird immer mehr offensichtlich, wie der Wille des Souveräns von der herrschenden Parteienkaste zunehmend ignoriert wird, und andererseits das Parteiunwesen selbst durch Lobbyisten korrumpiert wird.

In der Fortführung dieser Erkenntnis, würde auch eine vom Souverän erstellte und durch eine mehrheitliche bestätigte Abstimmung wenig nützen, wenn diese nicht im Herzen und im Bewußtsein jedes individuellen Wesens permanent pulsieren würde. So spiegeln die äußeren Verhältnisse den inneren Zustand dieser Republik, denn die innere gesellschaftliche Bewußtseinshaltung ist eng mit den äußeren Verhältnissen verknüpft. Um auf die eigentliche Fragestellung zurück zu kommen, wie eine sich freiheitliche selbst gestaltende Bürgergesellschaft die Weichen für die eigene Zukunft stellen könnte, so wurde dies durch die höchste verfassungsrelevante Instanz – dem BVG höchstrichterlich bestätigt,

  • dass die demokratische Willensgestaltung durch Wahlen und durch Abstimmungen erfolgt. Somit sind alle formellen Voraussetzungen in der BRD erfüllt, daß die gemeinschaftlich orientierte Willensentfaltung seinen Ausdruck finden könnte.

Mit freundlichen Grüßen, Peter Schübel

     

 die Verfassung / das Grundgesetz durchsetzen:

Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus, in Wahlen und Abstimnungen

     

 Lieber Herr Kreutzer,

jawohl bleiben Sie weiter am Ball. Es ist schon erstaunlich, dass viele Themen zeitgleich vor dem Spiegel unseres fragend beurteilenden Verstandes treten... Das Staatsziel sollte sich an den allseits vorhandenen menschlichen Grundbedürfnissen orientieren und sich im Spiegel bereits errungener grosser
Werte und Ideale immer wieder neu erfinden. Meine Vision ist ein Leben im Geben und Nehmen mit der Menschlichkeit als Grundfeste. Die universelle Gerechtigkeit findet sich in einem achtsamen und nachhaltigen Umgang der Menschen untereinander und mit ihrer Umwelt.

Das Entscheidende was wir Menschen nur allzu gern vergessen, wenn wir der Trägheit folgen sollten, ist dass gerade die grundlegenden menschlichen Werte immer wieder neu entdeckt werden müssen, damit eben keine ichbezogenen Aneigner dem Geben und Nehmen entgegenwirken können. Also lasst uns einfach von vorne anfangen, denn Faulheit und Dekadenz sind die unguten Vorboten eines vermuteten Zusammenbruchs.

Herzliche Grüße von Mirco Bohmeyer

  Grundbedürfnisse der Menschen beachten Geben und Nehmen als gelebte Menschlichkeit,

Faulheit und Dekadenz nicht unterstützen
       längst errungene Werte und Ideale hochhalten und weiterentwickeln

 Sehr geehrter Herr Kreutzer,
Sie stellen Fragen! Aber ein Glück, dass Sie es tun.

Einleitung: Was bewirkt meine Regierung für mich? Nichts als Nachteile, insbesondere Ausplünderung und Armut. Mehrt sie meinen Nutzen? Nein. Ganz im Gegenteil, sie nutzt mich aus und mindert meine Lebensverhältnisse und - qualität. Mindert sie meine Risiken? Nein. Ganz im Gegenteil, sie bürdet mir neue auf. Entspricht sie meinem Gerechtigkeitsempfinden? Absolut nicht! Sie misshandelt und missachtet einen großen Teil der Bevölkerung per Gesetz.

Preisfrage: Was sollte das höchste Staatsziel sein? Das Allgemeinwohl

  • Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen' = Entfaltung der Persönlichkeit bzw. Kompetenzen + Solidarität bzw. Achtsamkeit aller (allem Leben gegenüber)
  • Dazu sind nötig Bildung jedes einzelnen, Sicherheit und Stabilität/Kontinuität der Lebensverhältnisse aller.
  • Nur mit einer Vielzahl kompetenter und vielseitig gebildeter Menschen ist
    eine vorausschauende, sinnvolle und langfristige Planung möglich, deren Umsetzung dank einer guten Organisation und dank vielseitig gebildeter, kompetenter und verantwortungsbereiter Menschen kein Problem sein dürfte
Schluss:
Der Staat ist für die Menschen da und nicht die Menschen für den Staat.
Die Wirtschaft ist für die Menschen da und nicht die Menschen für die Wirtschaft.
Arbeit ist für die Menschen da und nicht die Menschen für die Arbeit.
Das Geld ist für die Menschen da und nicht die Menschen für das Geld.

Mit freundlichen Grüßen, Gisela Scheffler
 Entfaltung nach Fähigkeiten und Bedürfnissen  

 Bildung für alle, Sicherung der Lebensverhältnisse

langfristige Planung und stabile Organisation

       

 Wohlstand* und Zufriedenheit für alle….
*Heißt nicht jeder hat einen Porsche ,auch mit einem Käfer kann man zufrieden sein ;-)

Bernd Heesemann

   Zufriedenheit aller      erkennen, dass die Welt genug hat, für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanss Gier    

die exit partei - gegen den monsterstaat

  • für den menschen,
  • für die freiheit,
  • für die wahrheit.

ich denke damit ist man schon fertig und sehr gebunden in allen
folgenden entscheidungen.

 ja  ja    ja    

Sehr geehrte Damen und Herren,

  • das hoechste Ziel des Staates ist es, die Freiheit der Menschen zu beschuetzen
    und zu verteidigen; und Gerechtigkeit walten zu lassen.
  • Die Regierungen muessen dem Volk dienen, nicht umgekehrt.

Freundliches Tschuess ! Jaeger

 Freiheit beschützen    die Regierung muss dem Volk dienen, nicht umgekehrt  Gerechtigkeit herstellen      

Hallo Herr Kreutzer,

  • die Politikkaste ist nur das Abbild, Extrakt der *gesamten* Gesellschaft
  • wenn ich also etwas ändern will an diesen katastrophalen, "verbrecherischen" Zuständen, dann muß diese Veränderung unten, sprich in der Erziehung ansetzen
  • Dietmar Hansch rät in seinem Buch "Die Neuerfindung von Gesellschaft aus systemischer Sicht" zu einem Schulfach „Persönliche Meisterschaft“

Hanschs Schlußfolgerung(en) decken sich exakt mit meinen Erlebnissen als Erwachsener während der letzten drei Jahrzehnte in dieser Gesellschaft. Jeder andere Ansatz zum Umbau von Gesellschaften ist von vornherein zum Scheitern verurteilt (weil er den "gewöhnlichen" Menschen übersieht). Das haben zig Bewegungen, Gesellschaftsmodelle, Staatsgebilde etc. in der Vergangenheit bewiesen.

Herzliche Grüße, Sebastian Kärn

     Erziehung so ändern, dass sich die Gesellschaft (von selbst) zum Positiven ändert        

 Hallo Herr Kreutzer, Gedanken zum aufnehmen in drei Sätzen mit Nebensätzen von Eva Scherrer

  • Eine demokratische Verfassung:
    Weil unser demokratischer Staat eine demokratisch legitimierte Verfassung, die uns vom Grundgesetz zugesichert wurde, braucht, fordern wir ein Plebiszit, welches nach Möglichkeit mit der Wahlpflicht verbunden wird und vor der Abstimmung (das meiste aus dem Grundgesetz) ausgestaltet wird, indem zum Beispiel über die Hartz-Gesetze und über die Möglichkeit der Kriegs-Beteiligung in Afghanistan neu diskutiert wird
  • Politiker arbeiten für das Volk und nicht für die Wirtschaft:
    Da alle politischen Ämter, die nicht zu vereinbaren sind mit Ämtern in Unternehmen, da diese unweigerlich zu Interessenkonflikten führen, viel Zeit in Anspruch nehmen, sind Nebeneinkünfte der Gewählten nur mit 15 Std / Woche möglich und müssen vom Souverän individuell genehmigt werden, weil diese Politiker, die Ihre Aufgaben auch nicht an Lobbyisten abgetreten können, ihre alleinige politische und fachqualifizierte Unterstützung von fest angestellten Beamten in den Ministerien bekommen, erübrigt sich festzustellen, dass Parteispenden und sonstige materiellen Einflussnahmen verboten sind.
  • Wir alle sind das Volk
    Alle Bürger gehören zum Volk und beteiligen sich ihrem Einkommen entsprechend an den Steuern (Reichensteuern, Unternehmenssteuern etc und Sozialleistungen (Umlagefinanzierte Renten-, Pflege-, Krankenversicherung), wobei jedem frei gestellt sein kann sich zusätzlich privat zu versichern.

So entsteht vielleicht wieder Vertrauen und gesunder Menschenverstand für die Allgemeinheit. Eva Scherrer

   

 Gemeinschaftliche Vorsorge für alle - von allen finanziert.

 

Private Zusatzversicherungen daneben - nicht ersetzend - möglich

Plebizitäre Elemente, Wahlpflicht bei Wahlen und Abstimmungen

Politiker frei von Nebeneinkünften und Neben-Verpflichtungen

     
  • Friede,
  • kein Wachstumszwang und Gerechtigkeit für Alle durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen, zinsloses Geld (Prinzip des Regionalgelder) und Vereinheitlichung der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Absolutes Verbot für Politiker in Aufsichtsräten mitzuarbeiten und des für Ärzte Provisionen der Pharmaindustrie anzunehmen.
    Karin Stiehler
     Sicherung des Friedens

Keine Politiker in Aufsichtsräten,

Keine Pharma-Provisionen für Ärzte

   Bedingungsloses Grundeinkommen  
 Die einzelnen Zuschriften  Freiheit  Teilhabe  Gemeinschaft  Recht und Verfassung  Wahrheit  Wirtschaft / Geld  Spiritualität
  • Den Beamtenstaat abschaffen und durch etwa 100 fachkompetente Menschen ersetzen, denen ein anständiges Gehalt zahlen und Nebenjobs verbieten.
  • Die Bundesländer auf 7 reduzieren.
  • Kontrollen der Amtsträger durch unabhängige Gremien, denen ein Querschnitt der Bevölkerung angehört.

Heidi Walter

     Beamtenstaat abschaffen, Fachkompetenz der Bürger nutzen

 Bundesländer reduzieren

Bessere Kontrolle der Amtsträger

     

 Sehr geehrter Herr Kreutzer,

Ein notwendiges und lohnenden gemeinsames Ziel:

  • Der Erhalt unserer natürlichen Lebensgrundlagen für unsere eigenen und
    für ALLE Kinder ALLER kommenden Generationen auf diesem wunderschönen blauen Planeten!

Mit freundlichen Grüssen,
Joseph Meyer

           Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen  Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen

 Lieber Herr Kreutzer,

meine Vorstellung eines gemeinsamen Staatszieles wäre die Aufgabenteilung der Grundbereiche des Staates, als da wären: Werkschaft (= Wirtschaft ), Waltschaft (= Rechtswesen), Wirkschaft (=Wissenschaft und Kultur) und die Wehrschaft (= z.B. Polizei und Außenverteidigung) mit den Prinzipien von Brüderlichkeit, Gleichheit, Freiheit, Einigkeit In Einklang zu bringen. Das bedeutet:

Die Werkschaft soll unter dem Prinzip der Brüderlichkeit, die Waltschaft unter dem Prinzip der Gleichheit, die Wirkschaft unter dem Prinzip der Freiheit, und die Wehrschaft unter dem Prinzip der Einigkeit ihre Aufgaben erfüllen.

(kürzer konnte ich es leider nicht formulieren) 

 Freiheit für Wissenschaft und Kunst  Brüderlichkeit in der Teilhabe  Sicherheit und Verteidigung als Gemeinschaftsaufgabe  Gleichheit vor dem Gesetz      
  • Es sollte nicht nur einen Mindestlohn geben, sondern auch einen Höchstlohn. Damit die Schere nicht zu weit auseinander geht. Ich stehe um 6 Uhr auf und komme abends um 6 Uhr nach Hause. Um 1o gehe ich üblicherweise zu Bett. Bleiben also 4 Stunden für: Abendessen kochen, Wäsche waschen, Wohnung sauber machen, sportlicher Ausgleich für die Gesundheit, Familienkontakte pflegen, Freundschaften pflegen, soziales Engagement und Hobbys. Ist ein bißchen wenig. Also denke ich, Erwerbsarbeit dürfte höchstens 6 Stunden Zeit in Anspruch nehmen. Schreiben Sie das bitte auf meinen Wunschzettel!
Danke.
    Ausgleich der Belastungen durch die Gemeinschaft      Mindest- und Höchstlöhne festsetzen  

 Lieber Herr Kreutzer,
hier ein "Schnellschuß" zu der von Ihnen aufgeworfenen Frage nach dem höchsten Statsziel:

Allgemein gesagt, soll ein Staat die Interessen derer vertreten, die auf dem Gebiet des Staates dauerhaft leben, also seßhaft sind – nennen wir es Staatsvolk. Unter Auslassung der Interessenvertretung nach außen hin, gegenüber anderen Staaten, soll der Staat im Inneren das Gemeinwohl gewährleisten. Dies geschieht durch die Berücksichtigung der Grundinteressen sowohl des Einzelnen als auch seiner kleinen und größeren Gemeinschaften. Oberste Priorität hat die Bestandssicherung des Staatsvolkes. Diese geschieht biologisch gesehen durch die Sicherstellung der „ungs“ wie Nahrung (einschließlich Wasser + Luft), Wohnung, Kleidung, Fortpflanzung. Darüber hinaus gibt es kulturelle Bedürfnisse, Traditionen, Sittengesetze (sind sogar im GG erwähnt!), deren Ausleben für Einzelne und Gruppen ermöglicht werden sollte bzw. das Zusammenleben regeln. Je homogener (in Kultur, Sprache, Abstammung und Sitte) ein Staatsvolk, desto einfacher das Verwalten/Regieren, desto weniger komplizierte Regeln müssen aufgestellt werden. Innerhalb einer natürlichen Gemeinschaft/Familie benötigt man überhaupt kein geschriebenes Gesetz, innerhalb einer Zweckgemeinschaft sind „homogenisierende“ Regeln nötig, innerhalb eines großen Staates wie Deutschland macht die Entwicklung eines „Bürgerlichen Gesetzbuches“ als Ausdruck deutscher Sittlichkeit Sinn, ebenso ein Strafgesetzbuch für „aus der Art geschlagene“ Verbrecher (je größer die Schädigung des Gemeinwohls, desto drastischer die Strafe. Wer das Vertrauen seiner Mitmenschen mißbraucht, wird geächtet, denn Vertrauen ist die Grundlage einer jeden Gemeinschaft).
Einzelinteressenvertreter wie Monsanto würden in einem solchen Staat mit ihren „Patenten“ keine Chance haben, da diese massiv gegen das Gemeinwohl verstoßen.
Lobbyisten hätten keine Chance, weil sie immer nur Einzel- oder Kleingruppeninteressen vertreten.
Wenn man es in einem Satz ausdrücken will, würde ich also vorschlagen:
Das höchste Ziel eines Staates liegt in der Bestandsicherung des Staatsvolkes und der Förderung des Gemeinwohls (Eigennutz durch Gemeinnutz), unter Ausschließung jeder Art von Imperialismus oder Ideologie.

   Materielle und geistige Bedürfnisse befriedigen  Einheit und Integrität des Staatsvolkes erhalten  Rechtssicherheit und Klarheit herstellen      

 Hallo Herr Kreutzer,

bei der Zahl drei kommt mir die Französische Revolution mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit in den Sinn. Auch sie wurde bezeichnenderweise durch eine ökonomische Krise und ausufernde
Staatsverschuldung eingeleitet. Heute sind wir über die Französische Revolution hinaus. Damals hatte der
dritte Stand den Klerus und den Adel getragen und hatte bald die Ehre statt dessen das Besitzbürgertum herum zu bugsieren. Das Besitzbürgertum hat abgewirtschaftet; ebenso seine Erfindung die
parlamentarische Demokratie. Sogar die kapitalistische Produktionsweise und unsere Reproduktionsweise - wenn ich das mal so nüchtern ausdrücken darf - widersprechen sich, was der Dauerpropagandabrenner Kitaplatz eindrücklich beweist. Was kommt nun? Welche Ideen werden die nächste Revolution beflügeln? Wird sich wieder ein neuer Stand bilden oder kann sich der dritte Stand endlich von dem Joch der Ausbeutung befreien?
In unserer Gesellschaft der Vereinzelung und der dumm-dreisten Spezialisten (sog. Experten) hat sich der Gegenbegriff "ganzheitlich" unauslöschlich festgesetzt, obwohl er alles und gar nichts bedeutet. Zu den bedeutenden Fragen einer Gesellschaft gehören heute für die meisten Menschen neben den sozialen, ökonomischen und außenpolitischen - wie selbstverständlich - auch die ökologischen Fragen. Wenn ich ein
möglichst massenkompatibles Staatsziel formulieren soll, welches über unser ursprüngliches Grundgesetz hinausgeht, dann kann ich in Anlehnung an diese Beobachtung nur eine Anleitung dazu geben:

Aus der Nächstenliebe: "Liebe Deinen nächsten wie dich selbst. Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet. Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es.", muss (endlich) ein ganzheitliches Gemeinschaftswesen stiftendes Äquivalent hergestellt werden.

Anmerkung: Dies umfasst dann auf natürliche Weise das Soziale, das Ökologische und das Ökonomische. Wie sich das legislative Moment und ob sich das judikative Moment der Gesellschaft ändert, das vermag ich nicht vorherzusagen. Und eine spannende Frage: Was wird man unter Außenpolitik verstehen?

vor-revolutionäre Grüße,
Thomas Koudela

PS: Wahrscheinlich kommt die nächste Revolution feinstofflich daher. ;)

    Soziale, ökologische und ökonomische Interessen müssen von der Gemeinschaft im Sinne von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit ausgeglichen werden.        Der Nächstenliebe wieder einen höheren Stellenwert einräumen.

 Guten Tag Herr Kreutzer, das geht noch kürzer:

1. Innerer und äußerer Frieden,
2. Prosperität.

Für den inneren Frieden ist ein faires Regelsystem (Rechtsordnung, Werteordnung, Sozialsystem usw.) unabdingbare Voraussetzung. "Alles Verbrecher" heißt, dass das Regelsystem nicht als fair empfunden wird. Fair heißt, das Be- und Entlastungen angemessen verteilt sind.

Mit freundlichen Grüßen, Johannes Adler

     Inneren und äußeren Frieden erhalten      gedeihliches Wachstum fördern  
 Die einzelnen Zuschriften  Freiheit  Teilhabe  Gemeinschaft  Recht und Verfassung  Wahrheit  Wirtschaft / Geld  Spiritualität

 Staatsziele:

  • Industrie und Wirtschaft in den Dienst des Volkes zu stellen. Diese müssen dem Wohle des Volkes dienen und nicht Kapitalinteressen bedienen (dann gaebe es keine Arbeitslosigkeit und keine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich)
  • Familienförderung. Seit vielen Jahren wird in Deutschland kinderfeindliche Politik betrieben und als Folge haben wir jetzt Überalterung der Gesellschaft.
  • Zugang zur Bildung für alle Bildungswilligen muss gewährleistet werden.
  Teilhabe vor allem an Bildungsangeboten sicherstellen  familienfreundliche Politik      Die Wirtschaft muss den Menschen dienen  

 Hallo Herr Kreutzer!
Trotz Hin- und Her- Denken schaffe auch ich es nicht in 3 Sätzen.

Biologisch gesehen können Staatsziele nur sein, eine Gemeinschaft von Lebewesen in ihrem Lebensbereich zu schützen, zu stärken und jegliche negativen Einflüsse zu bekämpfen, um den gesunden Fortbestand der Art zu gewährleisten. In der Natur gab und gibt es unzählige Beispiele, wie sich Staaten entwickelten und funktionieren. Gleich wie sich ein Staat entwickelte, hat er sich nie wissentlich/ willentlich selbst geschwächt – in der Natur. Wir neuzeitlichen Menschen sind offensichtlich eine unnatürliche Entgleisung im natürlichen Gefüge.
Liberalismus und Globalisierung sind erstrebenswerte Ziele in einer universellen Welt der Zukunft. Um diese Ziele zu erreichen braucht es eine gesunde, natürliche Entwicklung über lange Zeiträume, in denen sich gesunde, starke Arten angleichen und zusammenschließen können, um überleben zu können – die Schwachen werden verdrängt. Jegliche manipulativen Eingriffe in eine natürliche Entwicklung verursachen Chaos. Deshalb muss es oberstes Ziel eines Staates sein, sein Gemeinwesen zu schützen und zu stärken. Werden Mitglieder des Gemeinwesens geschwächt, wird natürlich und logischerweise der ganze Staat geschwächt. Bei allen Annäherungen/ Auseinandersetzungen mit anderen Staaten muss das oberste Ziel gewahrt bleiben, Kompromisse müssen nicht zwangsläufig zu Schwächungen führen – die ganze Natur besteht aus Kompromissen und Symbiosen. In der Natur werden Anführer und Vertreter von Arten, Gattungen etc. automatisch sehr schnell eliminiert, wenn sie nicht zum Vorteil ihres Gemeinwesens gewirkt haben oder wirken. Ich denke, wir sollten uns der natürlichen, universellen Gesetze schnellstens wirklich bewusst werden.

Michael Lang

     Das eigene Gemeinwesen gegen fremde Einflüsse und Angriffe schützen.      Liberalismus und Globalisierung zu Gunsten der eigenen Gesellschaft fördern

Aus Natur- und Evolutionsgesetzen lernen.

Der Stärkere bzw. besser Angepasste muss den Schwächeren ohne Gefühlsduselei verdrängen

 Sehr geehrter Herr Kreutzer,

tatsächlich wollte ich heute einmal kurz Antworten, knapp mit einem Satz: "Kennt noch wer die 10 Gebote und hält sich an diese?"
Ihr Paukenschlag und die Reaktionen darauf ließen mir dann aber keine Ruhe mehr. Besonders, da einer der Vorschreiber klar und deutlich darauf hinwies das Recht immer etwas mit der jeweiligen Regierung und des gesellschaftlichen Mainstream zu tun hat. Was stimmt den nun, die realen Erfahrungen oder die Berichterstattung der Medien?
Täglich wundere ich mich nach wie vor, dass von den Menschen, die mir unterwegs in der realen Welt begegnen, oft etwas ganz anderes zu hören ist, als es in den Medien verbreitet wird. Auch in diversen Internetforen scheint bei vielen Diskussionen etwas aus dem Ruder zu laufen, man fragt sich so manches Mal wer da wohl schreiben mag?
Erziehung, Bildung, Recht und Gesetz auf den Kopf gestellt? Fast alles, was meine Generation im überwiegenden Teil als Erziehung und Bildung aus dem Elternhaus und der Schule mit auf den Weg bekam, scheint auf den Kopf gestellt. So wie eben auch das Recht oft auf den Kopf gestellt zu sein scheint. Der menschliche, gesellschaftliche Umgang untereinander hat sich immer mehr, so hört man aller Orten die Klagen, sehr verschlechtert. Was früher noch als Solidarität, Hilfsbereitschaft, Meinungsfreiheit und mehr bezeichnet wurde, ist schon lange in der Mehrheit auf der Strecke geblieben. So stehen die Menschen eben oft hilflos da, bei vielen macht sich leider auch schon große Aggression bemerkbar. Nur mit Aggression und Gewalt werden wir keine Lösungen hinbekommen. Krieg hat noch nie Glück gebracht, sondern Leid und viele Tote.
Grundgesetze werden eben mal schnell verändert ohne Not, und die Gesellschaft nimmt es hin. Einige Wenig regen sich auf, doch schnell verstummen auch deren Stimmen. Über bleibt die alte Leier: „Wir können ja doch nichts ändern, wir können uns nur selber ändern“. Wohin will der Mensch sich noch selber verändern, bemerkt er nicht das er durch die Dinge wie sie laufen verändert wird?
Oft schon begegneten mir Menschen die sagen: „Ich habe doch niemanden etwas getan, ich habe mein gesamtes Leben hart gearbeitet, warum muss ich heute mit fast nichts dastehen? Warum musste man mir das Letzte was ich hatte, für das ich einst arbeitet und zahlte auch noch abnehmen? Warum will man mich in 25 qm pferchen, wo ich dann als HartzIV-Empfänger auf was warten soll? Warum werde ich von den Mitmenschen, denen es noch gut geht, gar als Schmarotzer bezeichnet? Von Mitmenschen die mich und meinen Lebensweg gar nicht kennen? Antworten Sie mal darauf, ich werde dann immer ganz nachdenklich und oftmals tieftraurig. Gefühle sollte man sich endlich mal wieder leisten können, Mitgefühl für einander. Es ist keine Schwäche Gefühle zu zeigen, sondern es ist eher eine Stärke vor der schon viele Angst zu haben scheinen.
In unserer Politik wäre es

  • wünschenswert mal ein paar Philosophen mit zu Wort kommen zu lassen.
    Die Probleme die wir Menschen haben, sind so alt wie die Welt, wer sich mit Historie beschäftigt wird das wissen. Schon oft wurde, je nachdem wer gerade ein Land regierte „Lüge zur Wahrheit und Wahrheit zur Lüge“. Meine verstorbenen Großeltern, die maßgeblich für meine Erziehung zuständig waren, gaben mir immer wieder mit auf den Weg: „Wehret den Anfängen, sollte diese Demokratie ins Wanken geraten“. Sie hatten die große Hoffnung, nachdem sie das Dritte Reich überlebten, das es nun für uns alle besser werden wird. Dass wir alle eine gute Bildung erhalten, das wir alle frei sagen dürfen was wir denken (Meinungsfreiheit), das wir alle die gleichen Rechte haben und das wir alle wirtschaftlich gut über die Runden kommen würden. Davon scheinen wir uns in Überschallgeschwindigkeit zu entfernen.

Gab es um 1957 noch ein Steuergesetz, das besagte das man tatsächlich auch die angeschafften Haushaltsgeräte absetzen konnte, so haben wir heute Steuergesetze und noch abstrusere Vorstellungen für neue Steuern, wie man dem einzelnen Menschen noch mehr aus den Taschen leiern kann. Später dann bekommen diese Gelder z. B. die Banken damit alles schön weiterlaufen kann wie bisher, die geschädigten Bankkunden verschwinden in Versenkung und Armut. Sie können ja den Klageweg beschreiten. So kenne ich z. B. Menschen die über Jahrzehnte nur noch in Prozessen verstrickt sind, darüber vergeht deren gesamtes Leben.
Würde ich alles schreiben können, was mir schon lange, lange durch den Kopf geht, so würde ich nichts anderes mehr tun können. Dafür jedoch ist keine Zeit, denn ich muss wie jeder andere schauen, wo ich die nächsten paar Cent noch herbekommen kann. Dem Geld und dem Recht ständig hinterherlaufend, dass kann ja mit Lebensqualität und Menschenrechten nun wirklich nichts mehr zutun haben.

Jeder hat Geld zu haben – seit 110 Jahren nicht reformiertes BGB?
Was können Menschen dafür wenn sie ihre Rechnungen nicht bezahlt bekommen? Nichts, doch unser seit 110 Jahren nicht mehr reformiertes BGB besagt ja ganz flach ausgedrückt, dass man Geld zu haben hat. So ist also jeder ein Straftäter der es nicht hat? Muss infolge einer selber nicht zu verantwortenden Kettenreaktion ab in die Armut und Hartz IV? Da unser BGB an dieser Stelle nicht reformiert wurde, ist es ja auch sehr einfach Menschen über den Klageweg in den weiteren Abgrund zu ziehen, und auf immer mehr Kosten zu treiben. Spricht man diese Themen jedoch an, dann schalten viele ab, vielleicht weil sie es für sich so nicht begreifen können oder wollen?
Leben wir um zu arbeiten – oder arbeiten wir um zu leben? Der Mensch an sich definiert sich über Arbeit und Geld. Man lebt also um zu arbeiten? War es nicht einst mal so gemeint, dass man arbeitet um zu leben? Immer mehr sehe ich die Kraftakte einzelner Menschen, die immer noch denken: „Wenn man sich noch mehr anstrengt, dann bekommt man es schon hin“. Viele die so dachten sind mittlerweile verarmt. Davor schufteten sie über Jahre nicht selten weit über 14 Stunden täglich. Ja, es gab einen gewaltigen Knick in unserer Wirtschaft den wer jetzt auszubaden hat? Wem es noch gut geht, der wird auch das wohl so nicht hören wollen? Da gibt es keine Solidarität. Arme haben sich zu schämen? Muss sich nicht eher eine Gesellschaft schämen die diese Armut und Ungerechtigkeit zulässt oder gar unterstützt?

Gehortetes Geld – dem Wirtschaftskreislauf entzogen? Sicher, Geld wird von einigen gehortet, das haben Sie Herr Kreutzer immer wieder treffend auf den Punkt gebracht. Wer Geld bunkert entzieht es dem Kreislauf, und es wird sich das breit machen was wir schon lange immer stärker mitbekommen. Wie aber sollten wir das ändern können? Dazu müssten die auf der Welt zur Einsicht kommen die diese Probleme ihren Mitmenschen bescheren. Dazu müssten sich in Deutschland mal viele unseres Grundgesetz Artikel 20, aber auch des Artikel 1 die Würde des Menschen bewusst werden. Globale Weltwirtschaft was ist denn das? Im Ausland werden subventionierte Großunternehmen tätig, produzieren zu Billiglöhnen Dinge die vormals zu Tariflöhnen in Deutschland produziert wurden, und die kommen dann aber wieder zum ehemaligen, wenn nicht gar höheren Kostenfaktor auf unseren heimischen Markt? Wer soll das denn noch bezahlen können?

Gewinne durch Personalabbau – und wohin wird uns das noch führen? Wie kommen die Unternehmen heute noch in große Gewinnchancen? Auch das wissen wir doch, durch Personalabbau. Und dieser Personalabbau kostet unserem Staat viel Geld, wo will der das hernehmen? Von den immer mehr verarmenden Bürgern mit höheren Steuern, Gebühren und Strafen? Oftmals werden die Menschen bestraft, wie es scheint um an das Geld zu kommen, aber nicht weil sie wirkliche Straftäter sind.
Was dem einen sein Recht, ist des anderen Strafe? Wenn eine Behörde z. B. wie das Finanzamt mit seiner Arbeit nicht nachkommt, über Jahre etliche Steuern nicht einziehen kann oder nicht zurückerstattet wegen Unterbesetzung, scheint es richtig zu sein. Passiert das aber einem Selbständigen, dann darf der zahlen bis zum Umfallen, auch dann wenn er vielleicht schon unverschuldet durch den ganzen Stress umgefallen ist und sich derzeit auf der Intensivstation befindet.

Geiz wird zur Pflicht? Die Geiz ist geil Mentalität ist schon lange dahin gekommen, das Menschen jetzt geizig sein müssen, denn sie haben ja nichts mehr. Können es unter der derzeitigen Situation gar nicht mehr anders, wenn überhaupt. Den Rest den schicken wir zu den Tafeln, die mit 1 – 2 Eurojobbern das übernehmen, wofür der Staat eigentlich verantwortlich wäre? Wie waren meine alten Großeltern froh als ihre Kinder nicht mehr auf die Schwedenspeise angewiesen waren. Und heute, heute müssen immer mehr zu Tafeln die, die abgelaufenen Lebensmittel bei den z. B. Discountern abholen, diesen Spendenquittungen erstellen, die bei der Steuer absetzbar sind und auch noch die Müllentsorgung übernehmen. Denn die gespendeten Lebensmittel sind oft alles andere als zu 100% verwertbar.

Suizide durch unangemessene Härte? Und da macht es immer noch nicht Klick in den Köpfen? Im vergangen Jahr und auch schon davor, nahmen sich einige ehemals sehr arbeitsame und erfolgreiche Menschen die ich gut kannte das Leben. Warum? Sie bekamen teils keine Konten mehr, aber auch keine Hilfen vom Amt. Hiervon waren besonders die Freiberufler und kleinen Selbständigen betroffen. Die Banken entziehen über Nacht Kredite und Konten. Wer da keine Familie hat oder Freunde, die helfen, der ist in höchster Not. Bevor diese Leute auf die Straße gingen haben sie bedauerlicher Weise den anderen Weg gewählt. Nichts da von wegen Depressionen, oder sie hätten es unter anderen Voraussetzungen sowieso getan. Nein, es waren Kämpfer die bis zum Letzten arbeiteten und immer neue Wege versuchten zu beschreiten. Der überwiegende Teil unserer Gesellschaft ist aber mittlerweile stark dahin geprägt immer zu denken, wenn einer nichts mehr hat oder sich gar das Leben nimmt, dann ist der selber schuld oder ein Weichei. Danke den Medien, die das so gut in die Köpfe hämmerten?

Nur 3% Verfassungklagen kommen durch, warum? Anwälte die übrigens bemerken was hier so alles krumm läuft, die sich anstellen Verfassungsklagen einzureichen kommen damit nur bis zu 3% überhaupt durch. Auch hier stellt sich die Frage wieso das so ist? Sind die anderen zu dumm richtige Klageschriften zu verfassen, oder wird alles wieder so gedreht und gewendet bis man es teils unter Strafe abwehren kann?

Der Kranke Patient Deutschland. Wenn der Patient Deutschland so krank und wurmstichig ist wie es zur Zeit zu sein scheint, dann hilft auch nicht mehr das Sankt Florianprinzip, oder eben die seltsame Systemkosmetik. Der faule Kern bedarf der Operation, damit nicht noch mehr faules Gewebe Krebsgeschwulstartig nachwächst. Das geht nicht mit der Brechstange, das geht nicht mit Gewalt und das geht auch nicht wenn wir diese Arbeit nur einigen Wenigen überlassen. Hier ist es erforderlich den Artikel 20 GG zu beherzigen und zwar in der Mehrheit der Gesellschaft.

Etwas weniger ich und etwas mehr wir. Und etwas Besinnung was Leben und Lebensqualität bedeuten, etwas weniger ich und etwas mehr wir, kann ganz sicher nicht verkehrt sein. Fangen wir doch endlich mal an den unnötigen Druck von unser aller Schultern zu nehmen.

Es kann alles ganz einfach sein, vielleicht mal einfach denken wie ein Kind?

Liebe Grüße aus Duisburg, Dagmar J. Sall-May

       Recht entrümpeln, wo es schreiende Ungerechtigkeit produziert oder unterstützt  Stetes Reflektieren über den wahren Zustand des Landes und der Gesellschaft provozieren und unterstützen  Wirtschaften wieder am Nutzen für die Gemeinschaft orientieren, statt am Profit Weniger.  den 10 Geboten wieder mehr Beachtung schenken

 Sehr geehrter Herr Kreuzer,

Das höchste Ziel des Staates in drei Sätzen lautet nach meiner Meinung:

  • Der Staat hat das Zusammenleben der auf dem Staatsteretorium leben Menschen entsprechend dem Wunsch und zum Wohle dieser Menschen zu organisieren.
  • Dazu hat der Staat den Willen der Menschen, die in diesem Terretorium leben, zu erfassen und in einem Wertesystem zu fassen.
  • Entsprechend des Wertsystemes hat der Staat im Einklang mit dem Willen der Bewohner die notwendigen Regeln festzusetzen und die Einhaltung der Regeln sicherzustellen, die entsprechenden Einrichtungen zu schaffen und zu unterhalten sowie den Einzelnen Menschen und die Grundlagen des Lebens für diese Menschen vor Anrgriffen und Übergriffen, von Mitbürgern, dem Staat selbst oder von Außen zu schützen.

    Und dann fangen die Probleme an... fassen wir dann mal das heute von den Individuen, die in Deutschland leben, gewollte Wertesystem kurz zusammen....

    Viele Grüße
    Helmut Winter
    Gemeinschaft nach Mehrheitswillen organisieren  Das Wertesystem der Menschen zur Basis des Rechts machen.      
 Die einzelnen Zuschriften  Freiheit  Teilhabe  Gemeinschaft  Recht und Verfassung  Wahrheit  Wirtschaft / Geld  Spiritualität

Staatsziele:

1) Industrie und Wirtschaft in den Dienst des Volkes zu stellen. Diese müssen dem Wohle des Volkes dienen und nicht Kapitalinteressen bedienen (dann gaebe es keine Arbeitslosigkeit und keine wachsende Kluft zwischen Arm und Reich)
2) Familienförderung. Seit vielen Jahren wird in Deutschland kinderfeindliche Politik betrieben und als Folge haben wir jetzt Überalterung der Gesellschaft.
3) Zugang zur Bildung für alle Bildungswilligen muss gewährleistet werden.

Nikita Nikitich

    Familie und Bildung fördern     Wirtschaft im Dienste des Volkes  
Sehr geehrter Herr Kreutzer,
Einigkeit und Recht und Freiheit für das deutsche Vaterland.
Das ist mein Vorschlag.
Mit freundlichen Grüßen, Gerhard Bauer
             

1. Sicherstellung physischen Wohlstands (Ernährung,Gesundheit,gute Arbeitsverhältnisse, Gefahrenminimierung usw.)
2. Sicherstellung geistigen Wohlstands (Bildung,Selbstentfaltung,effektive Möglichkeit der Mitbestimmung usw.)

herzustellen durch

A. Sicherstellung der Freiheit (Gesellschaftlich unschädliche oder wünschenswerte Handlungsalternativen mit ähnlichen/gleichen Kosten ausstatten)
B. Sicherstellung der Pflicht (Gesellschaftlich schädliche Handlungsalternativen mit hohen Kosten ausstatten)
C. Prinzipientreue und Transparenz in der Rechts- und Vertragsstruktur (Generalisierungspflicht: Ausnahmen mit jeder Gesetzesreform verringern, indem Methoden auf allgemeingültigeren Erkenntnissen aufgebaut werden)

Aleksander Lodwich

   physischer Wohlstand  geistiger Wohlstand        

Sehr geehrter Herr Kreutzer.

Leider erlaubt es meine Zeit nicht, aktiv an Ihrem löblichen Projekt mitzuwirken. Um trotztem einen konstruktiven Betrag dazu zu leisten, biete ich ihnen meine bescheidene Vision eines gerechten Staatszieles in drei Sätzen an:

1. Satz:
Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleichwertig erschaffen wurden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt wurden, worunter Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit sind.

(Kommentar: Ich bin sicher, Sie wissen aus welchem Werke dieser Satz stammt. Ich habe ihn fast unverändert übernommen. Weshalb sollte man unbedingt das Rad neu erfinden wollen? - Übrigens der letzte Punkt, ´Streben nach Glückseligkeit`, wurde durch einen Deutschen, Gottfried Wilhelm Leibnitz, formuliert. Aber wer weiss das schon im Zeitalter von Pisa? )

2. Satz:
Alle Bildungseinrichtungen im weitesten Sinne haben den Auftrag nach dem Humanistischen Bildungsideal selbständig denkende und handelnde Personen mit festem Charakter, Rückgrat und Zivilcourage hervorzubringen, indem mindestens folgende Fähigkeiten vermittelt werden: Selbständiges Lernen,
Verankerung in unserer Kultur, insbesondere der Klassik, Beherrschung mindestens eines Musikinstrumentes, Religionsgeschichte, Philosophie zumindest soweit, dass jeder die Herkunft und Bedeutung von Begriffen wie Demokratie, Freiheit, Wirtschaft sowie das Verhältnis zwischen Dynamis (nicht Dynamik!) und Empirie, verstehen und nachvollziehen kann. Alle Naturwissenschaften, Freude am erlangen neuen Wissens

(Kommentar: Das ist im strengen Sinne kein einzelner Satz mehr.... :-) Selbstverständlichkeiten, wie Beherrschung von Mathematik, des Wortes in Sprache und Schrift sowie die Fähigkeit einen Text im vollen Sinn zu erfassen habe ich nicht aufgeführt. Sie sind Grundbedingung für die genannten Fähigkeiten. Die Auflistung ist unvollständig, oder könnte vielleicht allgemeiner zusammengefaßt werden. Die obigen Punkte sind jedoch schon das mindeste welches in einem Staatsziel festgelegt sein sollte, ein Grundgerüst für Hauptschulen so zu sagen. Das Verstehen von Dynamis und seinem Kontrapunkt Empirie ist besonders wichtig wenn man begreifen will, wie ein wirtschaftliches Phänomen das man Globalisierung nennt überhaupt entstehen konnte. Diese Begriffe definieren auch den wissenschaftlichen Fortschritt in Qualitativem und Qantitativem Sinne. Bei dem Punkt ´Naturwissenschaften` sollte unbeding der Schwerpunkt auf das Nachvollziehen wichtiger Entdeckungen gelegt werden. Das ermöglicht es dem Schüler seine eigenen forscherischen Fähigkeiten zu entwickeln! )

3. Satz
Alle öffentlichen Einrichtungen der Bundesrepublik Deutschland haben die Aufgabe, das Wohlergehen aller in diesem Lande lebender Menschen in wirtschaftlicher, wissenschaftlicher, moralischer und kultureller Hinsicht zu erhalten und zu verbessern, sowie mit friedlichen und wohlwollend unterstützenden Massnahmen jedem Volk unserer Erde nach dessen Wunsch und Bedürfniss diese Fähigkeit zu vermitteln.

(Kommentar: Den Außenpolitischen Aspekt sollte man - meiner Meinung nach - nicht unterschätzen. Wir sind in eine Ära eingetreten, in der viele Probleme nur auf freundschaftlicher Basis und auf gleicher Augenhöhe mit unseren Brüdern ( haben wir nicht alle die selbe Urmutter? ) weltweit lösen können. Das bedeutet natürlich auch, vorurteilsfrei die Lösungsvorschläge anderer Nationen zu prüfen - vielleicht hat ein Volk auf Papua - Neu - Guinea eine für uns völlig überraschende Idee zur Lösung einer unserer Sorgen!)
___

Nachtrag:

Mein Vorschlag fußt auf einem - hoffentlich - humanistischen Menschenbild. Wir haben Fähigkeiten entwickelt, die uns weit über die rein biologischen Möglichkeiten der Biosphäre hinaus gehoben haben. Dieses Geschenk verpflichtet uns zu verantwortungsvollem (vernünftigen - i. S. d. Wortes) Handeln und zur Liebe zumindest zu den Individuen unserer Art, aber darüber hinaus auch zur gesammten Schöpfung (Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst, und Deinen HERRN über Alles).
Das bedeutet aber auch, dass wir den Auftrag haben, unsere Gaben weiter zu entwickeln um noch weiter in die Geheimnisse dieses Universums einzudringen. Das ist der Grund, weshalb ich der Bildung in Satz zwei den wichtigen Stellenwert beimesse.
Bildung und Interesse an der Umwelt sind weiterhin die Grundlage einer funktionierenden Demokratie, und ermöglichen uns die Lösung anstehender und zukünftiger Probleme. Sie schaffen den aufgeklärten Menschen, der sich durch veröffentlichte Meinung nicht verwirren lässt, sondern die Fähigkeit besitzt den eigenen Verstand einzusetzen.
Religion und Philosophie (Liebe zur Weisheit!) bilden zusammen mit Wissenschaft und Kultur die tragenden Säulen unserer Menschlichkeit.
Das hat uns schon Platon in seinem Dialog "Kratylos" deutlich gemacht, wo er die Bedeutung des Begriffes "Mensch" (griechisch: Anthrópos) erklärt: Anthrópos hat die sprachliche Wurzel "anathrón ha opópen", was übersetzt bedeutet: "der bedenkt, was er gesehen hat". (Übersetzung durch Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher von 1809)
Ich denke, dem ist an dieser Stelle nichts hinzu zu fügen!


Mit freundlichen Grüßen
Ludvik Medved

PS: Im Nachhinein stelle ich fest, dass diese Staatsziele auch hervorragend als Präambel zu einer noch zu schaffenden Verfassung passen würden. Wäre das nicht ein nächstes lohnendes Projekt?

             

Sehr geehrter Herr Kreutzer,
zu erst möchte ich Mich bei Ihnen für Ihre Internetseite bedanken, welchen fester Bestandteil bei meiner Suche nach Wirklichkeit geworden ist. Ich lese schon seit längerem Ihre Beiträge und es hat meinen Horizont erweitert. Meine Ziele:

Der Staat sichert allen Bürgen und den nächsten Generationen das Überleben.

Innerhalb des Staates sind alle füreinander verantwortlich, aber niemand hat Macht über einen anderen Menschen oder eine Sache.

Mein zweites Ziel ist etwas schizophren, denn eine Staat definiert sich ja als eine Macht über ein Stück Erde und ist ein Ausgrenzung der anderen Menschen mit Waffengewalt. Eine Welt ohne Machtausübung ist so radikal anderes, dass die Ungerechtigkeit Staat, da keinen Platz mehr hat.
Auch das erste Ziel ist sehr hoch, denn es fordert einen neue Gerechtigkeit in der Gemeinschaft. Bedingt durch die Maschinenarbeit hat sich die Bedarfsgemeinschaft in eine Verteilungsgemeinschaft gewandel und man muss sich erst einmal neu erfinden.

Ulf Erben
Augsburg

             

Lieber Herr Kreutzer, auch ich möchte den sehr schwierigen Versuch unternehmen, einige übergreifende Ziele zu formulieren, die sich nach meinem Verständnis jeder Staat stellen müsste.

Ich habe diese Ziele sehr allgemein formuliert und bin mir darüber im Klaren, dass ihre Verwirklichung nur durch eine Vielzahl von konkreten Maßnahmen zu erreichen wäre, die sich aber nach meiner Meinung alle aus diesen übergreifenden Zielen ableiten ließen. Ich orientiere mich in meinen Auffassungen unter anderem auch an dem Buch "Vom Haben zum Sein " von Erich Fromm, das Ihnen wahrscheinlich auch bekannt ist.

Oberste Pflicht des Staates ist es, durch eine geeignete Politik dafür zu sorgen, dass alle auf seinem Gebiet wohnhaften Menschen in Einklang miteinander, mit der natürlichen Umwelt und mit sich selbst leben können.

Eine vorrangige Aufgabe des Staates ist es, in Bildung, Weiterbildung und Medienpolitik darauf hinzuwirken, dass immer mehr Menschen eine solidarische und nachhaltige Lebensweise als das ihnen Gemäße verstehen und verinnerlichen.

Der Staat hat die Wirtschafts- und Finanzpolitik so zu gestalten, dass die geschaffenen Werte (soweit sie nicht für eine nachhaltige erweiterte Reproduktion benötigt werden) denen zugänglich werden, die sie geschaffen haben. Die Erzielung von leistungslosem Einkommen hat er durch geeignete Maßnahmen zu verhindern.

Aus den im Wirtschaftsprozess geschaffenen Gewinnen hat der Staat die Mittel abzuschöpfen und verantwortungsvoll einzusetzen, die für unabdingbare Bedürfnisse der Gemeinschaft benötigt werden.

Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, dass kein Mensch einen unverschuldeten sozialen Absturz erleiden muss. Er hat auch dafür zu sorgen, dass den Menschen, die aus objektiven Gründen nicht für sich selbst aufkommen können, ein menschenwürdiges Dasein gesichert wird. Auch dazu sind die erforderlichen Mittel aus abgeschöpften Gewinnen bereitzustellen.

Soweit zunächst einmal vier sehr umfassende Sätze. Ich hoffe, dass diese, wie sicher auch manche andere Beiträge, zur Belebung der Diskussion beitragen können. Freundliche Grüße sendet Ihnen, lieber Herr Kreutzer, ein mehr oder minder regelmäßiger interessierter Leser Ihrer Kolumnen (leider war nicht immer die Zeit dazu vorhanden!).

(Ernst-)Günther Suckow

             

 Sehr geehrter Herr Kreutzer,
Hier noch ein etwas ergänzter und(optisch) verbesserter Entwurf meines Beitrags.
Glaubenssatz:
Wir BürgerInnen haben alle gemeinsam das Ziel, der gesamten menschlichen Gesellschaft ein gutes Leben Aller in Freiheit, Gleichheit, Frieden Solidarität und Toleranz auf unserem Planeten, im Einklang mit der Natur zu ermöglichen, bis diese uns von der Erde fegt.
Staatsziel
Wir müssen ein demokratisches System entwickeln und funktionsfähig herstellen, welches der wahlberechtigten Bevölkerung auf einfache Weise ermöglicht, jederzeit durch mehrheitliche Abstimmungen, (fälschungsresistentes EDV-System), wirksam die Handlungen, Beschlüsse und Regelsetzungen der"Volksvertreter" in Richtung obigen Paradigmas zu beeinflussen und notwendigenfalls Abwahlen vorzunehmen; darin impliziert ist eine wesentliche Veränderung der Parlamentsstruktur: s.(z.B.) Johannes Heinrichs: "www.viergliederung.de"

Folgende Veränderungen in der Gesellschaft sehe ich als notwendig an:
1. Beseitigung der maßlosen und weiter wachsenden materiellen Ungleichheiten in Besitz und Einkommen der Bevölkerung, (Hauptursache für Unfrieden, Kriminalität, Unruhen, Krieg...), der leistunglosen Ein-
kommen aus Spekulation, Zinswirtschaft und"Gewinnen"(Ausbeutung der produktiv arbeitenden Bevölkerung und etwa 90% aller Konsumenten), also: Änderung des Geldsystems, Einkommensbemessung nach nützlicher Leistung für das Gemeinwohl, über direktdemokratisch zu
bestimmende Maßstäbe; Behinderte, Kranke, Erwerbsunfähige werden durch die Gemeinschaft,(nicht durch das Spenden-Unwesen) angemessen versorgt,(Teilhabe), das Erbrecht ist zu diskutieren >Volksabstimmung.

2. Der Erdboden, incl.aller Ressourcen, Gewässer, Luft: Gemeineigentum, Nutzung, Verwaltung, Pachtvergabe durch die Gemeinschaft, Energieversorgung dito(mögl. dezentral),Volksbildung:vom Kindergarten bis zur Uni von der Gemeinschaft kontrolliert, (ethische Erziehung im obigen Sinne),
Religion und Glauben: Privatangelegenheit! Boden säkularisiert.

3. "Freie Marktwirtschaft", d.h.: Monopole beseitigt, Bildungssystem: Jede/r, Herkunfts-unabhängig, muß es von der Krippe bis zur Uni auf Kosten der Gemeinschaft nutzen können; Gesundheits-&
Alterssicherung: Gesetzlich für Alle; evtl. auf Wunsch: Private Zusatzversicherung für Sonderleistungen.

Mit freundlichen Grüßen,
Gerhard Kirschke

             
Hallo Herr Kreutzer, zunächst möchte ich zu dieser kreativen Idee meine Glückwünsche aussprechen.
Drei Staatsziele:
1. Wir sind integraler Teil unserer Welt und werden allls solche die Natur schützen
2. Rechte und Pflichten bilden eine Balance
(Bsp. Recht: Die Menschenwürde ist unantastbar; Pflicht: Verpflichtung zur Arbeit,...)
3. Die Entscheidungsstrukturen sind dezentral organisiert
(Bsp. Marktwirtschaft, Volksentscheide, Bund, Länder, Komunen, ...)

Die Ziele sind selbstverständlich noch zu operationalisieren.

Viele Grüße, Werner Kessler
             
Sehr geehrter Herr Kreutzer,

Ihrer Formulierung, "bisher eingegangen", entnehme ich, daß Vorschläge zum Staatsziel auch jetzt noch willkommen sind:
Übergeordnetes Ziel des Deutschen Staates ist die Erhaltung, Behauptung und Entwicklung des Deutschen Volkes und der deutschen Kultur im Rahmen der Völker Europas. Die Einrichtungen des Staates dienen diesem Ziel durch

Sicherung der Freiheit des Staates nach außen (Souveränität) und des Einzelnen nach innen (Rechtsstaatlichkeit, Freiheit der Meinung, der Weltanschauung und der Lebensgestaltung),

Sicherung des physischen Überlebens des Volkes durch geeignete, weitreichende familienpolitische Maßnahmen zur Behebung der Geburtenarmut, sowie durch ein Ende und Beheben der Massenimmigration im Konsens mit anderen europäischen Völkern,

Förderung des Bewußtseins, daß die Entfaltung des Einzelnen der Entwicklung der Gemeinschaft der Staatsangehörigen dient, sowie vielfältige Bildungsangebote,

weitreichende Beteiligung des Einzelnen an der Gesetzlichkeit des Staates; Volksvertreter haben eine aufgabenorientierte Befähigung und stehen im lebendigen Kontakt mit den Einzelnen,

eine Wirtschaftsordnung, die die Versorgung des Volkes mit knappen Gütern mit einer gerechten Verteilung des erarbeiteten Wohlstandes verbindet.

freundliche Grüße, Gunther Kümel.
 Freiheit des Staates nach außen, des Bürgers innen.   Erhaltung des deutschen Volkes und seiner Kultur im Rahmen der Völker Europas.  Beteiligung des Einzelnen an der Gesetzlichkeit des Staates   Verteilungsgerechtigkeit bei knappen Gütern und gerechte Verteilung des Wohlstands.  

 

 Ja, ich will mich beteiligen