Paukenschlag am Donnerstag
No. 25 /2010
vom 24. Juni 2010

Kommentare zum Zeitgeschehen
von Egon W. Kreutzer

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Au-weia - Wohin mit dem Gold

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Leserbriefe
 
Paukenschläge 2010 (ältere)
1 Angela Merkel
2 Innere Angelegenheiten
3 Werbung ist Krieg
4 Werbung ist Krieg - und wer geht hin?
5 Zwischen Schmerzgrenze und Hemmschwelle
6 Die Sache mit dem Zins
7 Schluss mit Lustig
8 Zins und Wachstumszwang
gehören zusammen
 9 Bananenrepublik
10 Dr. Petschow
Geld und Demokratie
11 Die freie demokratische Kopfpauschale
12 Progressive Benzinsteuer
13 nicht belegt
14 Volkswirtschaftlicher Gesamtschaden
15 Griechenland als Chance verstehen
16 Kurzarbeit - der Kombilohn durch die Hintertür
17 Die Mär vom gefährdeten Euro
18 Muttertagswahl
19 Europhrenie
20 Extremsparer - wie vom wilden Affen gebissen
21 Über den Verhältnissen
22 Die Würde des Amtes
23 Worum geht es?
24 Wahre Wirtschaftskriminalität
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Au-weia -
Wohin mit dem
Gold
 
Schriften über das Gold füllen ganze Bibliotheken. Im Internet nimmt die Zahl der Aufsätze ständig zu, die, während sie vor dem Wertverlust der Papierwährungen warnen, das Hohelied des Goldes singen, um damit den Run auf das Gold immer weiter anzuheizen.
 
Dem Kern der Botschaft kann nicht widersprochen werden.
Er ist einfach, einleuchtend und wahr:

Gold ist ein (unvergänglicher) Sachwert.
 
Problematisch sind allerdings die Ableitungen, die von dieser Wahrheit getroffen werden, um große, kleine und selbst kleinste Anleger in jenes goldene Rettungsboot zu locken, mit dessen Hilfe sich angeblich jeder, der seine fünf Sinne beisammen hat, vor dem ganz großen Verlust in Sicherheit bringen kann. Denn sogar für Gold gilt:
 
Es ist nicht alles gut, was glänzt.
(und schon gar nicht für jeden)
 
 
Für Geldanleger gibt es im Grunde nur ein einziges Motiv, sich mit Gold einzudecken - nämlich den Versuch, mit Gold sicher durch die Inflation zu kommen.
 
 
Mit Gold sicher durch die Inflation?
 
Ich fürchte, da machen einige die Rechnung ohne den Wirt.
 
Man muss, wenn man die Gefahren der Inflation aufzeigen und die Chancen, diese mittels Gold zu umgehen, analysieren will, damit beginnen, zwei - gedanklich oft unzulässig vermengte - Prozesse sauber auseinander zu halten, nämlich die Inflation selbst, und die ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit folgende Währungsreform.
 
 
Inflation

bezeichnet ein Überangebot an Liquidität, das - wie bei einer Versteigerung - dazu führt, dass der Preis der Handelsobjekte so lange steigt, bis der Liquiditätsüberschuss annähernd abgeschöpft ist. Dabei kann sich Inflation durchaus auf Teilmärkte beschränken, während auf anderen Teilmärkten stabile Preise oder gar Deflation zu beobachten sind. Die Ursache dafür ist bei näherem Hinsehen leicht zu verstehen:

Wird eine Inflation ausgelöst, weil - wie in der Vergangenheit durchaus auch geschehen - Löhne und Gehälter stärker wachsen als das Warenangebot, wird sich die Inflation zuerst auf den Konsumentenmärkten zeigen. Lebensmittel, Bekleidung, Unterhaltungselektronik, Möbel, Automobile und Reisen werden im Preis anziehen, bis Angebot und Nachfrage wieder einigermaßen im Gleichgewicht sind.
 
Wird eine Inflation ausgelöst, weil - wie derzeit zu beobachten - die Einkommensquellen der Reichen und Superreichen sprudeln, wird sich die Inflation primär auf den Märkten der Vermögensanlagen zeigen. Bebaute und unbebaute Grundstücke, Aktien und andere Finanzanlagen weisen Preis- bzw. Kurssteigerungen auf, die mit den erzielbaren Mieten oder Dividenden alleine überhaupt nicht zu erklären sind.
 
Natürlich greift die Inflation, wenn sie einigermaßen nachhaltig angelegt ist, über kurz oder lang vom Teilmarkt auf den Gesamtmarkt über. Inflation auf dem Konsumgütermarkt führt über steigende Preise automatisch zu steigenden Gewinnen, womit ein Teil der überschießenden Liquidität in den Markt der Vermögensanlagen verschoben wird und dort ebenfalls Inflation auslöst. Umgekehrt dauert es etwas länger. Die nahezu unbegrenzte Möglichkeit der Finanzwirtschaft, immer neue "Anlageprodukte" hervorzubringen, versperrt für geraume Zeit die Sicht auf die Inflation, weil der Preisanstieg dadurch verlangsamt und verschleiert wird, dass man den liquiditätsaufsaugenden Markt mit Hilfe immer neuer Produkten nicht nur in die Höhe (steigende Kurse), sondern auch in die Breite (immer mehr Anlageprodukte) wachsen lässt.
Bis der Kundschaft allmählich dämmert, dass der wuchernden Vielfalt der "Geldanlagen" nur eine begrenzte Menge realer Güter gegenübersteht, ist die Liquidität von jenem Schwarzen Loch, das in letzter Zeit gerne als "die Märkte" bezeichnet wird, längst aufgesaugt.

Letztendlich wird dies aber doch erkannt. Dann schwindet die Risikofreude, die Liquidität drängt zurück in die Sachwerte und kauft beinnahe wahllos alles auf, was es noch zu kaufen gibt - und da gibt es nur drei Kategorien:
          • Immobilien,
          • Rohstoffe und
          • Beteiligungen an krisenfesten Unternehmen.

 

 

Über diese Sachwertkäufe wandert, erst langsam, dann immer hektischer, die Liquidität aus der Sphäre der Finanzwirtschaft in die Sphäre der Realwirtschaft ab, bis selbst die übelste und in keiner Weise mehr nutzbare saure Wiese für Millionenbeträge pro Hektar den Eigentümer wechselt.
 
Mit dem Ausmalen und Detaillieren dieses Prozesses ließen sich viele Seiten füllen, aber das ist gar nicht erforderlich. Es kommt nur auf die Erkenntnis an, dass ein Liquiditätsüberschuss zu Preissteigerungen führt, die solange anhalten und um sich greifen, bis Angebot und Nachfrage wieder einigermaßen im Gleichgewicht sind.
 
Problematisch ist in diesem Zusammenhang die Rolle der Banken. Weil die Banken Sicherheiten nach aktuellen Preisen bewerten, ermöglicht Inflation stets auch die Ausweitung der Kreditversorgung. Banken schieben also immer noch Liquidität nach, wodurch die inflationäre Phase verlängert und die Inflation verschärft wird.
 
Fallen die Banken als Liquiditätsversorger aus - wie derzeit in der sog. Bankenkrise geschehen - springen die Staaten ein, indem sie sich bei den Banken verschulden. Das Argument, das dahin führt, ist eine ebenso einfache und unreflektierte Binsenweisheit, wie die eingangs zitierte Aussage "Gold ist ein Sachwert." Es lautet schlicht:
 
"Nichts ist schlimmer als Deflation."
 
Problematisch ist allerdings die Haltung, dabei die Augen fest vor den unumstößlichen Gesetzen der Mathematik zu verschließen und, sobald der exponentielle Charakter des Schuldenwachstums sichtbar wird, den Kopf bis zum Anschlag in den Sand zu stecken.
 
Denn sogar für Liquidität gilt:
 
Es ist nicht alles gut, was wächst.
 
Wo genau wir uns im Prozess der Inflationsentwicklung derzeit befinden, ist kaum herauszufinden, und wenn es einer wüsste, fehlten die Begrifflichkeiten, um es verständlich zu kommunizieren. Wichtig ist die Erkenntnis:
Trotz aller scheinbar deflationären Entwicklungen auf den Konsumentenmärkten ist die Inflation im Bereich der Vermögensanlagen in Gang gekommen, obwohl die jüngst - nicht zuletzt von den Regierungen und den Zentralbanken - im Überfluss bereitgestellte Liquidität, in den Märkten noch gar nicht richtig angekommen ist.
 
Gold kostet allerdings aktuell fast 1.300 US$ pro Feinunze.
(fünf Mal so viel, wie im März 2001)

 

 

 

Die Vorhersagen, dass der Goldpreis noch weiter steigen wird, sind m. E. durchaus gerechtfertigt. Doch was bedeutet das? Es heißt doch nichts anderes, als dass ein gigantischer Liquiditätsüberschuss in den Markt für Sachwerte drängt und dort die Preise so weit in die Höhe treibt, bis Angebot und Nachfrage einigermaßen ausgeglichen sind.
 
Es bedeutet, dass mit jedem Anwachsen der Inflationsangst die Menge Gold, die für eine Million US$ zu haben ist, ein Stück weiter schrumpft.
 
Es heißt nicht, dass Gold mehr wert wird.
 
 
Wer vor gut vier Jahren Gold bei 560 US$ gekauft hat, könnte es jetzt zwar mit über 100% Gewinn für 1.300 US$ verkaufen, doch was hätte er davon? Doch wieder nur Papiergeld, das nach Anlage sucht. Daher die Erkenntnis:
        Gold, das gekauft wird,
        um damit sicher durch die Inflation zu kommen,
        muss behalten werden,
        bis die Währungsreform erfolgt ist.

 

 

Die Gefahr ist jedoch groß, dass die Lebensumstände auf dem Weg dorthin sich so ungünstig entwickeln, dass der eine oder andere seine Goldreserve angreifen oder auflösen muss, bevor er damit über die Ziellinie kommt. Denn während das Gold im Safe liegt, steigen draußen die Preise für alles, was man braucht, und holen so die Inflation nach, die das Gold längst vorweggenommen hat. Damit wandert immer mehr Liquidität in den Konsum, wobei gleichzeitig das Angebot an Konsumgütern zurückgeht. Diese in den Konsum wandernde Liquidität, die auch durch eine wachsende Zahl von Notverkäufen von Gold in den Markt gebracht wird, drückt jetzt auf den Goldpreis. Er wird - zum Ende hin - womöglich immer noch weiter steigen, aber weit langsamer, als die übrigen Preise. Wer in dieser Situation Gold verkaufen muss, macht ein schlechtes Geschäft.
 
 
 
Währungsreform
 
Dann kommt die Währungsreform.
 
 
In vorher nicht absehbaren Relationen werden alte Geldbestände und Guthaben abgewertet. Die Preise auf den Konsummärkten reagieren darauf sehr schnell, wodurch eine neue Parität zwischen Löhnen und Preisen hergestellt wird.
 
Der Goldpreis wird in einen Abgrund stürzen.
 
  • Alle, die versucht haben, ihr Vermögen mit Gold über die Inflation zu retten, haben nach der Währungsreform nichts eiliger zu tun, als ihr Gold zu verkaufen und mit dem frischen Geld neue, rentable Geschäfte anzufangen. Dafür haben sie es schließlich über die Inflation gerettet.
  • Die Notwendigkeit, sich mit Gold einzudecken ist jedoch auf lange Zeit nicht gegeben. Was an Gold in den Markt geworfen wurde, ist viel zu viel, um von Zahnärzten, Schmuckfabrikanten und der Elektronik-Industrie abgenommen zu werden.
 
Damit wird sich herausstellen, dass Gold (auch) diesmal eine rein spekulative Anlage war, bei der aber nur das Kalkül der Verkäufer aufgegangen ist. Die Goldanbieter haben sich - über die ganze Phase der Inflation hinweg - in ständig steigendem Maße Liquidität verschafft, weil der Preisanstieg für Gold das Wachstum der Inflation auf den übrigen Warenmärkten deutlich überstieg.
 
Es ist anzunehmen, dass die Goldanbieter über die ganze Inflationsphase hinweg die Einnahmen aus den Goldverkäufen besser angelegt haben als die Goldkäufer.
 
Sonst hätten sie ihr Gold schließlich auch behalten können.
 
 
Schlussfolgerung:
 
Gold ist nur solange eine sichere Option, wie es einfach als "Schatz" im Safe der Multimilllionäre und Milliardäre liegt und nie angegriffen werden muss. Als Sicherheit für Kredite kann es nützlich sein - zur Kaufkraftrettung im weit fortgeschrittenen Stadium einer inflationären Krise kann ich es weder Normalverbrauchern noch den sog. Besserverdienern unterhalb der Vorstandsetagen empfehlen. Schon gar nicht, wenn es sich bei der angebotenen Anlage nicht um physisches Gold, sondern um Minenaktien, Gold-Zertifikate oder noch windigere, am Goldpreis orientierte Finanzprodukte handelt.
 
 
Was dann?
 
Die Empfehlung für Menschen, deren Geldvermögen nach heutigem Stand deutlich unter einer Million Euro liegt, sind eigentlich sehr leicht zu formulieren.
 
Alle Maßnahmen sollten primär darauf angelegt sein, die kritische, chaotische Phase zu überstehen.
Die kritische Phase beginnt ungefähr dann, wenn die Inflation die 20-%-Marke übersprungen hat, und sie endet, wenn die Arbeitslosigkeit nach der Währungsreform wieder unter 10% gefallen ist.

 

 

Während dieser chaotischen Phase wird der Wertverlust des Geldes ganz massiv an den noch vorhandenen Geldbeständen nagen. Daher sind alle Maßnahmen nützlich, die einen Beitrag dazu leisten, den Geldbedarf während der kritischen Phase zu reduzieren.
Die konkreten Möglichkeiten sehen für jeden anders aus. Mit dem Nachdenken sollte jedoch jeder baldmöglichst beginnen. Das gilt es zu bedenken:
 
 
1. Gesundheit
 
Absehbar notwendige, teure Reparaturen am Gebiss oder andere, selbst zu finanzierende Eingriffe sollte man vornehmen lassen, solange sie noch bezahlbar sind. Wer als chronisch Kranker bestimmte Medikamente benötigt, sollte versuchen, sich - in Abhängigkeit von der Haltbarkeit - einen Vorrat anzulegen.
 
2. Persönliche Ausrüstung
 
Sicher, fast jeder von uns hat genug im Schrank, um sich für viele unterschiedliche Gelegenheiten zu kostümieren, aber hat auch jeder das im Schrank, was er unter ungünstigen Umständen wirklich braucht? Wir werden alle für einige Zeit wieder viel zu Fuß gehen müssen. Wohl dem, der da wenigstens über festes Schuhwerk verfügt...

3. Wohnen
 
zur Miete
Mieten sind teuer. Die Regelungen zum Mieterschutz werden die Erhöhung der Raummieten jedoch für eine ganze Zeit eindämmen - die Nebenkosten werden allerdings ungebremst in die Höhe schießen. Einen Teil davon können Sie selbst beeinflussen.
Prüfen Sie vor allem, wie hoch bei Ihnen heute die Heizkosten pro m² und Monat sind. Prüfen Sie, was Sie tun können, um den Heizenergiebedarf zu senken - und falls Sie eine neue Wohnung suchen, dann achten Sie besonders auf die Energiebilanz. Die könnte in Zukunft wichtiger sein als die Kaltmiete. Prüfen Sie auch Ihren Stromverbrauch und rüsten Sie ggfs. alte Stromfresser (Kühlschrank, Waschmaschine, Spülmaschine) um.

in der Eigentumswohnung
hier gilt das Gleiche wie in der Mietwohnung, allerdings können Sie über die Eigentümerversammlung Einfluss nehmen, wenn über energiesparende Maßnahmen für das Gebäude abgestimmt wird. Nutzen Sie diese Chance. Wer heute 100.000 Euro in der Rücklage hat, und die nicht nutzt, um die Heizung zu erneuern, die Fassade zu dämmen, oder ähnliches, wird es in ein paar Jahren bitter bereuen. Auch wenn Ihre Wohnung vermietet ist, erhöht sich die Chance, dass sie vermietet bleibt und noch ein paar Euro einbringt, wenn die Nebenkosten für den Mieter niedrig gehalten werden.
 
im eigenen Haus
besser als in der Eigentümergemeinschaft können Sie als Hauseigentümer Vorsorge treffen. Stecken Sie Ihr Geld lieber sinnvoll in die eigenen vier Wände, als in irgendwelche anderen Anlageformen. So lange Sie mietfrei wohnen und in der kritischen Phase nicht dringende Reparaturen anfallen, haben Sie erhebliche Vorteile. Denken Sie auch darüber nach, ob Sie nicht ein Stück des Rasens in einen Nutzgarten umwandeln könnten - und falls Sie das für eine gute Idee halten, dann sollten Sie bald damit anfangen, denn es ist noch kein Gärtner vom Himmel gefallen.
 
4. Mobilität
 
Natürlich sollte auch Ihr Auto gut in Schuss sein, und möglichst mit weniger als 6 Litern auf hundert Kilometer auskommen - es ist allerdings zu befürchten, dass der Sprit rationiert wird.
Für den echten Notfall sollte da ein Reservekanister gebunkert werden - aber bitte nur so viel, wie auch tatsächlich im Haus, in der Garage oder im Kofferraum gelagert werden darf.
Für die heiße chaotische Phase ist ein ordentliches Fahrrad jedoch wichtiger. Nicht so ein reines Sportgerät, sondern ein ordentliches Rad, dass auch einmal über holprige Wege bewegt werden kann und geeignet ist, neben dem Fahrer noch umfangreiche Nutzlast zu transportieren.
 
 
 
5. Immer noch Geld übrig?
 
Dann legen Sie Vorräte an. Haltbare Lebensmittel - und alles was man immer wieder braucht.
Vom Wundpflaster bis zur Taschenlampenbatterie. Von der Zahncreme bis zum Alleskleber.
Und selbst wenn Sie nur zwei linke Hände haben, eine vernünftig bestückte Werkzeugkiste kann nicht schaden.
 
 
Gut, nun haben Sie immer noch 20.000 auf dem Sparkonto, 70.000 bringt die bevorstehene Auszahlung der Lebensversicherung, 150.000 liegen in Festverzinslichen und weitere 100.000 in Aktien und Fondsanteilen im Depot...
 
Da wird es schwierig.
 
 
Das Sparkonto und die Festverzinslichen muss man nicht unbedingt abbauen.
 
Natürlich werden Sparkonto und festverzinsliche Wertpapiere im Zuge einer Währungsreform abgewertet. Das heißt aber nicht, dass die Kaufkraft nach der Abwertung wesentlich geringer sein muss als heute - die Preise werden nach einem Währungsschnitt schließlich ebenfalls fallen. Das ist doch klar. Wichtig ist nur, dass Sie diese Reserven während der kritischen Phase nicht angreifen oder aufbrauchen müssen. Daher die Empfehlungen, die während der kritischen Phase zu erwartenden Kosten schon heute durch vorsorgliches Handeln so weit als möglich zu senken.
 
Aktien und andere Beteiligungen muss man kritisch analysieren.
 
Bei Aktien und anderen Beteiligungen kommt es darauf an, ob die dahinterstehenden Unternehmen vom Produkt und von der Geschäftslage her gute Aussichten haben, eine Krise einigermaßen unbeschadet zu überstehen. Dann kann eine gut ausgewählte Aktie sich als hervorragende Anlage zur Überwindung der Inflation darstellen.
 
Generell meine ich, dass eine Beteiligung an Unternehmen umso besser ist, je mehr direkten Einfluss man selbst auf die Nutzung hat. Haben Sie ein eigenes Unternehmen, das die Krise überstehen wird - dann investieren Sie jetzt. Haben Sie einen Freund, der einen Stillen Teilhaber sucht? Prüfen Sie das Geschäft auf Herz und Nieren - und wenn alles stimmt, steigen Sie ein.
 
 
Reicht das Geld für eine Immobilie,
 
dann kann auch das die gute Lösung sein. Es kommt auf die Lage an, heißt es, und das stimmt. Aber nehmen Sie keinen Kredit auf, dafür. Sollten Sie die Zinsen nämlich nicht mehr zahlen können, ist das schöne Grundstück blitzschnell futsch.
 
 

 

    ..und sollten Sie ein Grundstück gefunden haben, und immer noch Geld übrig,
     
    dann können Sie auch noch einen kleinen Barren Gold kaufen -
     
     
    und ihn auf dem eigenen Grundstück unter dem stärksten Ast eines markanten Baumes vergraben.
     
    Ihr Gold wird dort weder verrosten noch verfaulen.
    Es wird in zwanzig, in hundert, in tausend Jahren immer noch genauso glänzen, wie an dem Tag, an dem Sie es gekauft haben -
     
    und eines fernen Tages wird es auch wieder einen Kurs haben, der Ihnen beim Verkauf zu der gleichen Kaufkraft verhilft, wie am Tag, als Sie es kauften.
     
    Doch dann sollten Sie es auf keinen Fall verkaufen - dann wird es Ihnen nämlich wieder helfen, der Inflation zu entgehen.
 
 
Die Zusammenfassung des Chemielehrers:
 
Au, Au, Au-weia!
 
 

 
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Reaktionen auf diesen Paukenschlag

Au weia - das war wieder einmal ein Aufreger

Am ersten Tag über 3.500 Seitenaufrufe und knapp 100 Links, die auf den Artikel verlinken. Doch die Reaktionen zeigen, dass die Meinungen über das Gold doch immer noch sehr weit auseinandergehen. Vielen Kommentatoren habe ich direkt geantwortet, was dabei zur Sprache kam, werde ich später noch einmal zusammenfassen und veröffentlichen.


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

als treuer Leser Ihres Weblogs, der Paukenschläge und Ihrer Bücher möchte ich Ihnen von dieser Stelle aus zuerst einmal für Ihre Arbeit danken.

Zu Ihrem Paukenschlag über das Gold möchte ich gerne noch einen Aspekt anführen, den ich doch für sehr wichtig erachte, und zwar die Verwendung von Gold als Tauschmittel am Schwarzmarkt. In diesem Fall dient das Gold zwar nicht dazu, das Vermögen zu retten, aber möglicherweise rettet es das Leben. Ich glaube, dass diese Überlegung für viele der so genannten „kleinen Leute“ ein Grund ist, Geld in Gold – vornehmlich in Münzen – anzulegen.

Meine Eltern erzählen bis heute unter großen Emotionen von den Ausflügen auf das Land um Gold gegen Brot zu tauschen. In dieser Zeit wurde offensichtlich so mancher Grundstock für ein bäuerliches Vermögen gelegt. So teuer war ein Kilogramm Mehl wohl nie. Mir scheint, dass es viele Menschen gibt, die diese Zeit nicht vergessen haben. Das ist für mich eine Erklärung, warum hier in Österreich die Goldmünze „Philharmoniker“ derzeit so gefragt ist – vor allem die kleinen Varianten. Hier geht es nicht darum, Vermögen vor der Inflation zu schützen sondern eine letzte „eiserne“ Reserve zu schaffen und deswegen haben rationelle Betrachtungen über die momentane und zukünftige Preisentwicklung von Gold in diesen Fällen nur geringen Platz in den Überlegungen der Menschen.

Ihren Rat, Rasen in Gemüsebeete zu verwandeln, finde ich gut. Wenn ich mich hier auf dem Land umsehe habe ich den Eindruck, dass das bereits geschieht. Gemüsegärten erleben eine Renaissance, und das hat sicher auch mit der Krisenstimmung zu tun. Was ich dazu in Ihrem Artikel vermisse ist ein Hinweis, dass man auch Vorkehrungen treffen muss, diesen Besitz zu schützen. Wenn die Massen nach Ihrem Brot rufen werden Sie Ihre Karotten verteidigen müssen. Ich sehe ein großes Problem darin, dass wir in einer Gesellschaft leben die Probleme mit der Solidarität hat und in der auch Konfliktlösung nicht gerade zu den ständigen Übungen gehört. Das wird Auswirkungen haben, wenn es zu Unruhen kommt, zumal eine Generation herangewachsen ist, die ihre Bedürfnisse häufig durch das Öffnen einer Packung befriedigt. Und viele dieser Leute haben in ihren Videospielen gelernt, dass man sich nötigenfalls alles nimmt, was man braucht.

Nicht zuletzt besteht auch noch die Gefahr, dass der Staat ihren vorsorglich angelegten Vorrat plündert. Die Geschichte zeigt, dass das noch in jeder Krise passiert ist. Der Staat zieht die Ressourcen zur besonderen Verwendung ein. Ich bezweifle, dass das immer zum Wohl des Volkes geschieht. Auch hier ist Widerstand zu erwarten; aber da werden dann jene Maßnahmen zum Tragen kommen, die in weiser Voraussicht schon seit Jahren eingeleitet worden sind: Mit dem Argument der Sicherheit demontiert man seit Jahren unsere Bürgerrechte. „Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu befürchten“, heißt das. Somit wurden aber jene rechtlichen Voraussetzungen geschaffen mit denen ein murrendes Volk unter Kontrolle gehalten werden kann. Das beginnt bei der Bespitzelung und endet bei der vorsorglichen Entwaffnung von Privatpersonen. Eskaliert die Krise, werden wir das schmerzhaft zu spüren bekommen.

Ich wünsche uns allen, dass es nicht dazu kommt. Beobachtet man, was geschieht, und wie trotz der offensichtlichen Schäden Fehler wiederholt werden und ungeniert abkassiert wird, wie Reformen im Keim erstickt werden und Menschen einfach für blöd verkauft werden, dann hat man seine Zweifel.

Ihnen, Herr Kreutzer, danke ich für Ihr unaufhörliches Rufen und Aufzeigen. Beginnen die Menschen, die Verantwortung zu übernehmen, dann haben wir alle eine Chance.

Schöne Grüße aus Wien!


Hallo Herr Kreutzer,

vielleicht sollten Sie Ihren Lesern mitteilen, dass im Zuge einer Währungsreform auch Immobilienbesitz "besteuert" wird. Der "Staat" wird sich natürlich an den sogennanten Gewinnlern schadlos halten und ihnen eine Zwangshypothek aufs Auge drücken. So geschehen nach dem letzen Weltkrieg und als Lastenausgleich beschönigt.
Gold und Silber hat seit fünftausend Jahren weder an innerem noch an äußerem Wert verloren. Es sollte allerdings als Wertanlage und nicht als Spekulationsobjekt gesehen werden. Falls mann im Laufe seines (Arbeits)lebens einige buntbetruckte Scheine übrig hat, wäre es sicherlich sinnvoll, diese in Edelmetall zu investieren. Die nachfolgenden Generationen werden es hoffentlich sinnvoll zu nutzen wissen.

Mit freundlichen Grüßen


Hallo,

ich beschäftige mich seit einiger Zeit mit dem Thema Zins/Zinseszins und bin dabei auf Ihre Seite gestoßen. Was ich aber bei Ihrem jetzigen Artikel nicht verstehe ist, dass Gold die schlechtere Anlage sein soll. Wenn man z.B. von 100.000 € ausgeht, die nicht gebracht werden. Dann haben Sie einmal Gold zu 650 $ gekauft oder den Betrag als Festgeld angelegt. Bei Gold hätte man jetzt ca. das Doppelte, mit Festgeld der letzten Jahre aber sehr viel weniger. Gehe ich dann von einer kommenden Infla von 20 % aus, steigt doch normalerweise der Goldpreis schneller als die Zinsen. Die Zinsen hinken doch meist hinterher.
Wenn Sie schreiben, das Festgeld bei einer Währungsreform die bessere Wahl ist und der Goldverkauf schlecht sein soll, dann verstehe ich das nicht? Wenn man doch sein Gold während der hohen Infla in Geld tauscht und fest anlegt, dann hat man doch mehr davon, als wenn man ein Festgeldkonto durch die Infla schleppt? Oder habe ich etwas falsch verstanden? Soll ein festverzinsliches Konto oder eine Lebensversicherung jetzt besser sein als ein Goldkauf?

Über Immos und die Vorräte, sowie der vielerorts empfohlene Bunker schreibe ich erst einmal nichts. Nur zur Anregung mal, was macht der Staat wenn so eine Infla kommen sollte und er immer mehr Geld aus den Menschen rauspressen muss, doch erst an die Immobilienbesitzer gehen, weil da noch was zu holen ist. Die Immos sollte man, wenn überhaupt, wohl erst während der Infla kaufen, m.M. nach. Wenn man überhaupt noch Geld über hat. Aber sich vorher schon auspressen lassen?

Gruß
Hallo Herr Kreutzer,

 

sie haben da ein paar interessante Ansichten danieder geschrieben. Doch:

„Alle, die versucht haben, ihr Vermögen mit Gold über die Inflation zu retten, haben nach der Währungsreform nichts eiliger zu tun, als ihr Gold zu verkaufen und mit dem frischen Geld neue, rentable Geschäfte anzufangen. Dafür haben sie es schließlich über die Inflation gerettet.“

Dies ist nur dann der Fall, wenn das Geld nicht weiter inflationiert. Eine reine Währungsreform ist kein Garant dafür, dass das Geld danach werthaltig ist. Dies wäre nur dann der Fall, wenn auch strukturelle Probleme Gelöst würden und ein hohes Vertrauen privat als auch an den Geldmärkten bestünde. Sehr wahrscheinlich ist der Fall, dass erst mal das Gold direkt in Realgüter getauscht wird, so auch wie in den 20/30iger Jahren. Erst wenn sich danach die Inflationsraterate stabilisiert, tauscht man alles Gold wieder in Geld. Aber wieso in Fiat-Money tauschen, wenn doch Gold das viiiiiieeeel wahrere Geld ist. Ich denke es gäbe genügend Verkäufer, die gegen Gold wertvolle Realgüter tauschen würden, sogar en masse.

„Damit wird sich herausstellen, dass Gold (auch) diesmal eine rein spekulative Anlage war, bei der aber nur das Kalkül der Verkäufer aufgegangen ist. Die Goldanbieter haben sich - über die ganze Phase der Inflation hinweg - in ständig steigendem Maße Liquidität verschafft, weil der Preisanstieg für Gold das Wachstum der Inflation auf den übrigen Warenmärkten deutlich überstieg.“

Spekulativ ist richtig für den Spekulanten, für den langfristig orientierten Gold-Investor eher nicht. Der Goldverkäufer sitzt nun auf wertlosen Fiat-Money Papierschnipseln, die verbrannt mehr Mehrwert haben als noch physisch existent. Sie müssen hier unterscheiden zw. demjenigen, der mit Gold handelt und dem Dummen, der sein priv. Gold (kann auch eine jur. Person sein) verkauft hat. Der mit Gold handelt, wird wohl, wenn er clever ist, auch vorher in Realgüter geschichtet haben. Der Privatverkäufer wird wohl Verlust machen, wenn er nicht in lukrativere Investments nach Realinflation und Steuern etc. geht und diese dann wieder umschichtet in Realgüter.Dies gilt aber nur bis zur Währungsreform. Danach ist fast nahezu alles Geld futsch.

„Es ist anzunehmen, dass die Goldanbieter über die ganze Inflationsphase hinweg die Einnahmen aus den Goldverkäufen besser angelegt haben als die Goldkäufer.“

Die ergibt keinen Sinn. Wenn alles Geld nahezu weginflationiert, wird Gold explodieren, da Fiat-Money kein inneren Wert hat. Der Goldverkäufer wird den Tag herbeisehnen, als er sein Gold verkauft hat, um dies wieder rückgängig zu machen.

Der Goldbesitzer ist nun König, da das Papiergeld kein Wert mehr hat und er alles bekommt wofür andere „Trilliarden“ zahlen müssen und dafür auch noch hart arbeiten müssen. Sie sind das, was sie vorher schon waren: Arbeitsklaven!!!

„Sonst hätten sie ihr Gold schließlich auch behalten können.“

RICHTIG. Dies tut der Anleger in Gold, oder der, der ruhig schlafen will. Der Gold-Spekulant verkauft, wenn sich die Indizien häufen, dass das Vertrauen in das Geld wieder gefestigt hat.

Aber eher wird wohl direkt getauscht.

Gold ist eher als Langfristinvestment zu sehen. Solange Fiat-Währungen existieren, wird Gold immer gewinnen. Gucken sie sich die Performance seit den 70igern unter Berücksichtigung der Realinflation gegn eine Fiatwährung an.

Viele Grüsse


Tja, es ist wie immer im Leben, wer zu spät kommt, den bestraft selbiges. Sicherlich haben Sie völlig recht, haben wir nach einem Crash wieder normale Verhältnisse, wird Gold in seiner Kaufkraft abwerten. Wer aber solange wartet, hat nicht begriffen was Gold und auch Silber ist, nämlich Geld seit über 3000 Jahren, darauf hat sich die Menschheit geeinigt und das wird ein paar Jahrzehnte Manipulation nicht neutralisieren. Selbstverständlich investiert man(n) das am Höhepunkt der Krise und tauscht es in andere Sachwerte.
Dazu dient es ja gerade, in schlechten Zeiten kauft Gold alles! So sagte meine Oma immer, nach 2 Weltkriegen und der daraus resultierenden Erfahrung wird sie so falsch nicht gelegen haben. Sie sollten sich keinen Illusionen hingeben, Gold und Silber waren, sind und werden auch in absehbarer Zukunft der Wertmaßstab in schweren existenziellen Krisen sein. Die Decke der Zivilisation ist nur wenige Zehntelmillimeter dick und wird an eine bestimmten Belastungsgrenze reißen, sämtliche Wertemaßstäbe werden sich dann innert kürzester Zeit ändern. Erst kommt das Fressen und dann die Moral.
Selbstverständlich ist auch auf allen anderen Gebieten Vorsorge zu treffen!!!
Ich lese Ihre Paukenschläge wirklich immer gerne!!!
Sehr geehrter Herr Kreutzer,

vielen Dank für diesen Paukenschlag mit abschließender ironischer Pointe, der auf den Punkt bringt, dass die Wertlosigkeit des Goldes auf seiner Wertbeständigkeit basiert. Einen wichtigen Tipp haben sie vergessen:

Das soziale "Kapital" bewahren und ausbauen: Familie, Nachbarn, Freunde (ECHTE Freunde, die einem ohne Wenn und Aber in Not beistehen; alle anderen sind nur Bekannte, "Freunde" bei Facebook oder echt falsche Freunde).

Schlecht beraten sind diejenigen,
die meinen, die Ehe scheiden zu lassen,
die gegen das vierte Gebot verstoßen,
die Kontakte zu Freunden vernachlässigen,
die sich fern der Heimat begeben, um Karriere zu machen,
die jetzt den Augenblick gekommen sehen, einen Nachbarschaftskrieg vom Maschendrahtzaun zu brechen...

Der Rummel ums Gold schwimmt trittbrettfahrerisch auf der Esoterik-Welle mit, z. B. erkennbar daran, dass viele der Bücher, die zu Gold raten oder vor dem Staatsbankrott warnen, im Kopp-Verlag erscheinen, der auch Bücher über Esoterik, UFOs, Illuminaten-9/11-Verschwörungstheorien und anderen Aberglauben herausbringt. Auch erkennbar an personifizierenden Aussagen, wie "Gold ist ehrlich, Papiergeld lügt". Dass mit Gold, auch physischem, sehr wohl betrogen wird, wird dem Laienpublikum natürlich nicht verraten. Archimedes lässt grüßen...

Hin und wieder ein Stoßgebet fördert zwar nicht die Beziehung zur Chefetage, aber die Richtung stimmt, um eine bestimmte Art von Kontakt zu pflegen. "Gott war gar nicht so schlecht", schrieben Sie einmal. Ja, der Glaube an ihn, ist zweifelsohne besser als der Glaube an Mammon, obskure Metalle und Steine mit magischer Aura.

Mit freundlichen Grüßen


Hallo Herr Kreutzer,

mal ein Artikel, der gegen den Gold-Ankauf für Menschen unter der Vorstandsebene spricht. :)

Soweit kann ich das auch alles nachvollziehen, aber dennoch bleiben da eine Frage.

Sie sagen selber, der Goldpreis wird aufgrund des Drangs in Sachwerte zu investieren exorbitiant steigen und nach der Währungsreform wieder fallen, daher lohne sich der Kauf von Gold nicht. Dass bedeutet aber, dass der Goldpreis (da selbe müsste ja auch für Silber gelten) innerhalb kürzester Zeit soviel an Wert verlieren müsste, wie er in der längeren Zeit der Inflation (und auch kurz davor) angestiegen ist. Das halte ich für etwas seltsam, oder können Sie mir dieses bitte genauer erklären?

Mit freundlichen Grüßen


....und zu Ihrem neusten Paukenschlag hier die Weissagungen der Gegenseite!
Will man uns darauf vorbereiten, dass mit einer evtl. Wiedereinführung der DM
dem Bürger schon wieder die Hälfte seiner Vermögenswerte gestohlen werden?

1 € nun nur noch 0,50 DM wert?

Na, das wäre ja ein Geschäft für die Taschenspieler der Börse in NY.
Ich bin einmal gespannt, wie der nächste Raubzug enden wird.

Viele Grüße


Lieber Mann,

ich dachte bisher immer beim Lesen ihrer Schriften, das sie wahrheitsgemäß und systemkritisch fundierte Berichte und Analysen liefern....

...und jetzt kommt genau die selbe Systemkonformität zum Vorschein, wie bei den Mainstreammedien - natürlich um einige wahre kritische Äußerungen aufgepeppt, die Sie wohl ihrem "Ruf" schuldig waren, die aber wohl nur angesetzt sind, um eben die wichtigste Aussage, nämlich daß Goldkauf eben "kein Ausweg" sein kann, zu untermauern und ihr einen Touch von Wahrheit zu verleihen...

Von Ihnen hätte ich solches nie erwartet!!!

Müssen Sie jetzt etwa auf irgendwelche Bonzen Rücksicht nehmen??? Wird die Entwicklung auch für die Verursacher der Krisen jetzt unangenehm, das Sie mit ihrem (noch) zweifellos vorhandenen Renommee jetzt auch solche Dinge schreiben???

Und wenn Sie schon einräumen, das der Goldpreis noch weiter steigt - ja, warum sollten denn dann die Leute nicht diesen Rettungsanker nutzen, selbst, wenn die Geldwerte beim Wiederverkauf geringer wären.... durch den Mehrerlös des im Preis gestiegenen Goldes hätte man sich ja in gewissem Maße geschützt, durch die angemessene Kapitalvermehrung....

Stattdesssen blasen Sie jetzt die Schalmei der Oberen, die vor nichts mehr Angst haben, als das das Volk aufwacht und nur noch wertgedeckte Anlagen akzeptiert, egal, was die Lumpen da oben an faulen Versprechungen von sich geben!

Schade! Von Ihnen hätte man mehr erwarten können......

Grüße,
Hallo Herr Kreutzer,

Sie müssen, glaube ich, für Ihre Standardwerke, mal wieder massiv die Werbetrommel rühren. Mir scheint dass einige Ihrer Stammreaktionäre Ihre dargestellten Alternativen noch nicht kennen…

Das tue ich doch glatt! Hau'n Sie drauf, mit der Maus, auf die Trommel!

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