Paukenschlag am Donnerstag
No. 43/2008
vom 23. Oktober 2008

Kommentare zum Zeitgeschehen
von Egon W. Kreutzer

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Ackermanns Liquiditätsvernichtungsplan

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Paukenschläge 2008 (ältere)
1 Knut Beck
2 Bürgerkriech
3 Estate, real estate
4 Nur Börsencrash?
5 Unsere Freiheit 1
6 Unsere Freiheit 2
7 Zumwinkel, Klaus
8 Unsere Freiheit 3
9 Begrüßenswertes Urteil
10 Zur Schandtat unfähig
11 Feuer frei!
12 Die Welle
13 Fröhliches Aufsichtsraten
14 Über den Untersch. zwischen Privatisierung
15 945 Mrd. US$ Spurlos verschwunden
16 Zuvermismus
17 Christlich Soziales Versammeln
18 Narrenschiff - Narrenbahn
19 Frühjahrsmüdigkeit
20 Manneszucht
21 Verfassungsgut Kapitalismus
22 Protagonisten der Pataphysik
23 Straubinger, Max, Sprecher
24 Naomi Klein
25 Tswaansig-tswaansig
26 Blitzkrieg, Schweins- galopp, Gesetzgebung
27 Nun spart mal schön 
28 Antides lebt
29 Nine/twenty-eight
30 Von allen guten Geistern verlassen
 31 Nicht einfach zur Flasche greifen
 32 Sommerliche Erfrischungen
 33 Toll, doller., Dollar
34 Der SPD ins Stammbuch
 35 Das Wunder der gekleinten Zahl
 36 gemeinsam austreten
 37 fehlt noch
 38 Stilles Wasser
 39 Harte Landung
40 Die Häuser stehen doch noch
40a Das letzte Aufgebot
41 Ein Garten voller Böcke
42 Die Billionenflut
42a Die Ursache des akuten Geldmangels
 
 
 
 Antides
 
 Volkszornindex

Der aktuelle Wert
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 


Ackermanns
Liquiditätsvernichtungsplan

Der stolze Herr der Deutschen Bank, zu stolz, um die staatlichen Hilfen anzunehmen, an deren Gestaltung er selbst intensiv beratend Anteil hatte, ist vor seine nächsten Mitarbeiter getreten und hat ihnen erklärt, die Bank müsse ihr Kreditvolumen um 30 bis 40 Prozent einschränken.

Ein guter alter Bekannter, Alexander Czerny, hat sich daraufhin wieder einmal bei mir gemeldet und folgendes geschrieben:

 

Lieber Herr Kreutzer,

folgende Zeilen werden Ihnen nichts Neues verraten. Ich wollte nur kurz darauf aufmerksam machen, dass die Deutsche Bank ein schweres Deflationsprogramm angedroht hat.

Untenstehenden Text habe ich an ein paar befreundete Journalisten geschickt. Vielleicht hilft's ja was... und vielleicht können Sie genau da einhaken, wo ich aufgehört habe, weiterzudenken.

Vielen Dank fuer die scharfen Paukenschläge. Bleiben sie weiterhin in Hochform. Wir brauchen Sie!!

Liebe Gruesse!

Alex Czerny 

 

und diesem persönlichen Anschreiben folgten dann diese hochgradig alarmierenden Überlegungen;

 

Soeben las ich die Meldung in der FAZ, dass Ackermann das Kreditvolumen seines Institutes um 30-40% verringern will.

Den ökonomischen Sprengstoff, der in dieser unscheinbaren Meldung verborgen ist, können sich nur Wenige ausmalen. Dabei sollten wir dieselbe Strategie dieser Bank und deren Auswirkungen schon aus den Jahren 2000-2005 kennen:

  • Massenhafte Kündigung von laufenden Krediten an kleine und mittlere Unternehmen mit nachfolgender, steil ansteigender Pleitewelle im KMU-Sektor und bei privaten Kleinschuldnern.

Bilanztechnisch macht die Verringerung des Kreditvolumens wenig Sinn. Der Schaden fuer die deutsche Binnenwirtschaft jedoch wäre immens. Das weiß die Deutsche Bank. Kreditvergabe ist ja schliesslich Geldschöpfung. Was verspricht sich Ackermann davon, wenn er der Binnenwirtschaft den Geldhahn zudreht?

Wir brauchen nur auf die Effekte der Jahre 2000 bis 2005 schauen, um zu erahnen, welche Strategie die Bank wieder einmal verfolgt:

1. Verdrängungswettbewerb im Bankenmarkt

Die Verringerung der Kreditvergabe führt durch verringerte Kredit-Geld-Schöpfung sofort zu ausbleibenden Investitionen, zu Geldmangel im Binnenmarkt und steigert zeitnah Kreditausfälle bei Konkurrenzbanken durch Insolvenzen bei den Kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Das Volumen der Deutschen Bank ist so groß, dass, wenn Ackermann seine Drohung wahr macht, die immensen deflatorischen Effekte auf die Binnennachfrage weit mehr als "nur statistisch messbare Größen" sein werden.

2. Verdrängung der KMU aus dem Binnenmarkt zugunsten der
Großunternehmen.

Die wichtigsten Kunden der Deutschen Bank sind Großunternehmen, die schon immer danach strebten, die 3 Millionen Mittelstandsunternehmer aus dem Markt zu drängen. Die künstliche Herbeiführung einer gigantischen Pleitewelle bei den KMU durch Verringerung des Kreditvolumens liegt also durchaus im Interesse gewisser Kunden der Großbanken.

Doch was hat die Deutsche Bank davon?

3. Exportprofite durch Lohndruck

Angesichts der derzeit einbrechenden Exportprofite wird die Bank das Spiel der Jahre 2000 bis 2005 mit Erfolg wiederholen:

  • Unerwünschte Lohnsteigerungen bei den exportierenden Grossunternehmen wurden ab dem Jahr 2000 erfolgreich verhindert, indem die Großbanken die Geldversorgung des Binnenmarktes drastisch einschränkten – eben durch Verringerung des Kreditvolumens.
  • Die überall spürbare Unterversorgung des deutschen Binnenmarktes mit Liquidität führte schließlich zu steigender Massenarbeitslosigkeit und sinkenden Löhnen. Und sinkende Löhne bedeuten automatisch steigende Profite bei den exportierenden Großunternehmen.

Darf man an dieser Stelle den Verdacht aussprechen, dass die Hausbanken der Exportkonzerne, die großen Investmentbanken (und vor allem die Deutsche Bank) hier ein wenig nachhelfen, den allseits spürbaren Liquiditätsmangel im Binnenmarkt abermals zu verschärfen?

 

4. Kurssteigerungen am Aktienmarkt

Die Aussicht auf steigende Exportprofite der (DAX-30-) Unternehmen fuehrt tendenziell zu steigenden Notierungen am Wertpapiermarkt und damit direkt zu steigenden Profiten der Investmentbank.

Hiermit schliesst sich der Kreis. Ackermanns angedrohte Reduzierung des Kreditvolumens ist gleich in vierfacher Hinsicht gewinnversprechend – und das Kalkül wird aufgehen, wenn niemand Ackermanns Plänen Einhalt gebietet.

 

Die hier angesprochenen 4 Punkte sind keine aus der Luft gegriffenen Prophezeiungen; es waren schlichtweg die Resultate der Jahre ab 2000 bis in die jüngste Gegenwart.

Das soll sich nun wiederholen.

 

Eine von mir bei Egon W. Kreutzer erschienene Analyse

http://egon-w-kreutzer.de/Geld/Gastbeitrag%20Czerny.html 

liefert weitere Zahlen und Fakten sowie die noetigen Tools zum Berechnen der zu erwartenen Auswirkungen von Ackermanns Drohung.

Ich möchte mich an dieser Stelle zunächst einmal bei Alexander Czerny bedanken, für seine neuerliche, hochinteressante Einlassung - und den nach wie vor hochaktuellen Bezug zu den Kreditbeschränkungen der Jahre
2000 ff.

Aber auch die Ermunterung, selbst noch ein Stück weiterzudenken, hat mich beschäftigt.

Es gibt m. E. tatsächlich noch ein paar weitere Aspekte.

 

1. Die Deutsche Bank
braucht die noch vorhandene Liquidität dringend selbst.

Geldschöpfung durch Kreditvergabe bringt für das schöpfende Institut die
Notwendigkeit mit sich, das von den Kreditnehmern durch Überweisung an andere Institute verbrachte Geld letztlich - wenn auch nur per Saldo - vom eigenen Zentralbankkonto auf ein fremdes Zentralbankkonto zu überweisen.

Solange die Banken geneigt waren, sich ihre Zentralbankkonten durch gegenseitige kurzfristige Kredite im Plus zu halten, war das alles kein Problem.
Nun hat Ackermann aber vollmundig erklärt, die Deutsche Bank benötige keine Staatshilfen.

Kann es sein, dass die vereinte Konkurrenz diese Anmerkung nun, trotz staatlicher Garantien, schlicht abstraft, indem die Deutsche Bank im Interbankengeschäft mehr oder minder offen boykottiert wird?

Dann wäre die Aktion nichts als der Versuch, den eigenen Hals zu retten, bevor die staatliche Garantie für den Interbankenhandel und vielleicht sogar die Eigenkapitalhilfe tatsächlich in Anspruch genommen werden müssten - und davon würde sich Herr Ackermann als Person niemals erholen, ganz egal, wie die Bank das Schlamassel übersteht.

Oder

2. Die Deutsche Bank
will die Liquidität im Interbankenmarkt knapp halten

Dies wäre die genau gegenteilige Strategie, die m.E. besonders schnell greift, lange bevor auch nur ein KMU pleite geht - und seine Hausbank mitzieht.

Wenn die Deutsche Bank die Geldschöpfung so weitgehend einstellt, fließen den Konkurrenzbanken nur in stark vermindertem Umfang Zentralbankgelder zu, während ihre Zentralbankkonten durch Überweisungen ihrer Kunden an Kunden der Deutschen Bank unveränderte Abflüsse aufweisen.

Dies würde die versammelte Konkurrenz zwingen, ebenfalls schnell und massiv die Kredite zu verknappen.

Und es wäre eine Strategie, die Ackermanns Stern bei den Shareholdern noch heller leuchten ließe, denn von hier aus öffnen sich die Tore zu allen vier Wegen, die Alexander Czerny aufgezeigt hat, sehr schnell und mit großer Sogwirkung.

Oder

3. Die Deutsche Bank
denkt schon heute ganz intelligent an die Zeit nach dem Crash

Es ist doch zu erwarten, dass Kredite, die heute ausgereicht werden, beim finalen Ende der aktuellen Spielrunde des Kapitalismus, kaum noch wieder einzutreiben sind.

Eine Bank, die heute zu großzügig Kredite vergibt, wird - schon wenn die ersten Tilgungsraten auf breiter Front ausbleiben (oder bei Fälligkeit längst inflationär entwertet sind), feststellen müssen, dass diese Entwicklung blitzschnell in existentielle Probleme führen wird.

Das Bankensterben und Bankensiechen in den USA ist doch beispielhaft für diesen Prozess. So sichert also der kluge Hausvater Ackermann das bestehende Vermögen der Aktionäre der Deutschen Bank nicht erst, wenn der Hagel niedergeht und die Blitze einschlagen, sondern schon, wenn die ersten dicken Tropfen aus den schwarzen Wolken fallen.

Anders formuliert:

Wenn Ackermann über gesicherte Informationen verfügt, die den finalen Crash in absehbarer Zukunft vorhersagen, dann handelt er jetzt goldrichtig, wenn der dafür sorgt, dass die Deflation kurz vor dem Ende noch einmal schnell und hart zuschlägt und mit dieser Strategie gleichzeitig erreicht, dass die Reserven im Safe solange unangetastet bleiben, bis sie eingesetzt werden müssen, um im letzten Augenblick noch große Mengen Sachwerte zu Spottpreisen einzukaufen.

Als Grundstock für den Start in die nächste Spielrunde.


Wie auch immer, es fällt mir keine positive, verheißungsvolle Erklärung für die beabsichtigte Kreditverweigerung ein.

Ich persönlich nehme an, es ist ein Mix aus allen genannten Gründen - und Herr Ackermann ist stolz darauf, auf diese Weise das Angenehme mit dem Nützlichen, die Pflicht mit der Kür und die Raffinesse mit der Gier aufs Vortrefflichste verbunden zu haben.

Wer glaubt, einen Kopf, der solche Geniestreiche zu führen in der Lage ist, mit einem auf 500.000 Euro beschränkten Jahresgehalt abspeisen zu können, der zeigt damit, dass er Genialität weder zu erkennen noch zu würdigen weiß -

und, selbst wenn er ernsthaft danach suchte, kein Mittel fände, um ihr zu begegnen.

Armes Deutschland.




Hier noch einmal der Link auf den früheren Gastbeitrag von Alexander Czerny:
http://egon-w-kreutzer.de/Geld/Gastbeitrag%20Czerny.html 


Mehr in den kommenden Wochen.


Als Service, für diejenigen Paukenschlagleser, die gerne noch einmal die Vorgeschichte nachvollziehen möchten, hier eine Art historischer Abriss über die wichtigsten Aufsätze der Vergangenheit zum Thema:

 Vorläufer 3 /2007 Internationaler Wettbewerb
  14 /2007 Einstürzende Luftschlösser
  20 /2007 Lügenmärchen für Kinder, Enkel und die zukünftigen Generationen
  25 /2007 Das Ende ist nahe
  28 /2007 Nullnummer 2011
  29 /2007 Schuldenfreies Düsseldorf
 Heiße Phase 33 /2007 Das Beben der Märkte
  42 /2007 Beunruhigendes
(Beben Teil 2)
  48 /2007 Die Banken-, Dollar-, Airbus-Krise
    3 /2008 Estate - real estate - Hypo real estate
    4 /2008 Nur ein Börsencrash?
  12 /2008 Die Welle
  14 /2008 Über den Unterschied zwischen Privatisierung und
  15 / 2008 Spurlos verschwunden - 945 Mrd. Dollar
  21 /2008 Verfassungsgut Kapitalismus
  26 /2008 Gesetz zur Förderung gewerblicher Diebstahls-, Raub- und Erpressungsunternehmungen
  27 /2008 Nun spart mal schön!
  33 /2008  Toll, doller, Dollar
 Finale furioso 39 /2008 Harte Landung
  40 /2008  Die Häuser stehen doch noch
  40a /2008 Das letzte Aufgebot
  41 /2008 Ein Garten voller Böcke
  42 /2008 Die Billionenflut
  42a /2008  Die Ursache des akuten Geldmangels
     
     

 

und für alle, die das mit dem Geld jetzt aber doch endlich verstehen wollen, habe ich schon vor einer ganzen Weile eine ganzes Buch dazu geschrieben.

 

Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band III - Über das Geld.

Das finden Sie im EWK-Verlag unter Sachbuch Wirtschaft.
 Sachbuch Wirtschaft

 

 

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Reaktionen auf diesen Paukenschlag

An dieser Stelle werden Leser-Reaktionen in der Reihenfolge des Eingangs (jüngster Beitrag oben) veröffentlicht.
Ich behalte mir dabei Kürzungen vor und veröffentliche Reaktionen zum Schutz der Absender grundsätzlich anonymisiert.


Hallo Herr Kreutzer

„Und wieder werden nur die Figuren ausgetauscht…“

Ich glaube nicht, dass Herr Ackermann sich das ausgedacht hat.

Dieser Herr kommt bei mir, in seinen Gesten und Äußerungen eher dumm und unvorbereitet rüber. Es scheint mir fast als sei sein Abgang, gerade im Hinblick auf einen möglichen Systemwechsel, bereits geplant.

Man darf angesichts der Brisanz der nun anfallenden Entscheidungen nicht vergessen, dass der Herr Deutsche Bank Ackermann keineswegs so mächtig ist, wie er und alle Medien es vorspiegeln. Es ist vielmehr so, wie Sie es auch schon mehrfach dargestellt haben:

der Deutsche Bank Chef ist nur einer von vielen Häschern die ihren Auftrag erfüllen und die Drecksarbeit der, ich nenne sie mal „Herrschenden“ erledigen. Ein Bauernopfer sozusagen.

In den Augen der Herrschenden ist er nur ein armes Würstchen. Die paar Millionen die der im Jahr verdient, würden die Herrschenden nicht mal als Wochenlohn akzeptieren! Milliarden…wenn es eins ist was uns die Welt in diesen Tagen beibringt, dann ist es die Bedeutungslosigkeit dieser Zahlen…wir werden auf eine Inflation vorbereitet…400 Milliarden…700 Milliarden…längst sind wir bei Billionen…1.000.000.000.000 Euro, unvorstellbar! Jede Milliarde die die Herrschenden im Jahr abschöpfen, sind 19 Millionen pro Woche, 2,7 Millionen pro Tag, 114000 pro Stunde, 1900 Euro pro MINUTE! Und nun stelle ich mir grad wieder vor, was mancher für einen Euro pro Stunde alles tun muss...und der muss wirklich etwas tun…Die Herrschenden brauchen gar nichts dafür zu tun…

So schön einfach lässt sich’s polarisieren…

Aufgebauscht und Ausgarniert!

Doch wir bekommen nur Opfer serviert. Die wahren „Schuldigen“ werden nicht einmal erwähnt! Die wahren Auftraggeber treten als solche gar nicht erst in Erscheinung. Man erfährt nur nebulös von ihnen, in irgendwelchen Blog’s oder „alternativen“ Seiten. Verrückte Querdenker mit unrealistischen Ideen haben da so einen Verdacht…

Wir kennen nicht die Namen, die Adressen oder die Fotos von denen die alle Werte horten, die eine ganze Welt besitzen wollen. Doch ist es nicht Zeit von denen, die Milliardenfach mehr haben als sie zum Leben brauchen, das Minimum an sozialer Verantwortung zu fordern, das die meisten kleinen Schlucker schon von zu Hause aus mitbringen?

Nein, ich will keine Revolution beschwören!

Ich will nur, dass die entscheidenden Menschen in den Bereichen wo es möglich/nötig ist, die Chance erkennen, die uns diese Zeit bringt! Die Chance den Strom umzuleiten und ein neues, sauberes Becken zu Füllen.

Bis die Tage


Hallo Herr Kreutzer,

vielen Dank für Ihren Newsletter vom 22. Oktober 2008, den ich, wie immer, sehr interessiert lese.
Sie haben darin geschrieben:

"Nun hat Ackermann aber vollmundig erklärt, die Deutsche Bank benötige keine Staatshilfen. Kann es sein, dass die vereinte Konkurrenz diese Anmerkung nun, trotz staatlicher Garantien, schlicht abstraft, indem die Deutsche Bank im Interbankengeschäft mehr oder minder offen boykottiert wird?"

Nun finde ich dazu unter:
http://www.jjahnke.net/

auf der Seite etwas weiter unten folgende Bemerkung mit Schaubild:
"In Deutschland meint beispielsweise Ackermann, die Deutsche Bank hätte nicht einmal das Rettungspaket nötig. Dabei ist gerade die Deutsche Bank besonders exponiert. Ihre Relation von Eigenkapital zur Bilanzsumme lag
zuletzt bei nur 1,6 Prozent und damit im Schlußfeld unter den 50 führenden Banken der Welt (Abb. 03797)."

Ihre Vermutung könnte also durchaus zutreffen. Die DB, an eigenkapitaler Schwindsucht leidend, versucht zu retten, was zu retten ist. Möglicherweise spielen auch andere Erwägungen, wie Sie schreiben, eine Rolle. Wenn Herr Ackermann schon an der Entstehung des "Rettungspaketes" beteiligt war, dann hat er dabei doch sicherlich auch an sich gedacht. Auch wenn er das nicht so offen zugibt.

Mit freundlichen Grüßen



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