Paukenschlag am Donnerstag
No. 40a/2008
vom 6. Oktober 2008

Kommentare zum Zeitgeschehen
von Egon W. Kreutzer

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Das letzte Aufgebot

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Leserbriefe
 
Paukenschläge 2008 (ältere)
1 Knut Beck
2 Bürgerkriech
3 Estate, real estate
4 Nur Börsencrash?
5 Unsere Freiheit 1
6 Unsere Freiheit 2
7 Zumwinkel, Klaus
8 Unsere Freiheit 3
9 Begrüßenswertes Urteil
10 Zur Schandtat unfähig
11 Feuer frei!
12 Die Welle
13 Fröhliches Aufsichtsraten
14 Über den Untersch. zwischen Privatisierung
15 945 Mrd. US$ Spurlos verschwunden
16 Zuvermismus
17 Christlich Soziales Versammeln
18 Narrenschiff - Narrenbahn
19 Frühjahrsmüdigkeit
20 Manneszucht
21 Verfassungsgut Kapitalismus
22 Protagonisten der Pataphysik
23 Straubinger, Max, Sprecher
24 Naomi Klein
25 Tswaansig-tswaansig
26 Blitzkrieg, Schweins- galopp, Gesetzgebung
27 Nun spart mal schön 
28 Antides lebt
29 Nine/twenty-eight
30 Von allen guten Geistern verlassen
 31 Nicht einfach zur Flasche greifen
 32 Sommerliche Erfrischungen
 33 Toll, doller., Dollar
34 Der SPD ins Stammbuch
 35 Das Wunder der gekleinten Zahl
 36 gemeinsam austreten
 37 fehlt noch
 38 Stilles Wasser
 39 Harte Landung
40 Die Häuser stehen doch noch
 
 
 
 
 Antides
 
 Volkszornindex

Der aktuelle Wert
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Das letzte Aufgebot
(Die bisher
hilfloseste Reaktion auf die Krise)

Als am Ende des Dritten Reichs alte Männer und kleine Jungs mit klapprigen Spaten Gräben quer über die Straßen zogen und sich mit drei Handgranaten, einer Panzerfaust samt drei Schuss und sonst nichts, außer ihrem mehr oder minder verzweifelten Heldenmut, den vorrückenden alliierten Verbänden entgegenzustellen versuchten, war die Lage verzweifelt, die Hoffnung dahin - und folglich schien jede auch noch so verrückte Aktion besser, als einfach ergeben auf das Ende zu warten.

Als an diesem Wochenende Frau Bundeskanzler und Herr Finanzminister verkündeten, "Die Spareinlagen sind sicher", hätte ich mir gewünscht, man hätte Norbert Blüm für exakt diesen Satz noch einmal auf die Bühne geholt.

Der deutsche Staat hat - das wissen alle, vor allem der tilgungswütige Finanzminister hat uns das oft und oft erklärt - mehr als 1,5 Billionen Euro Schulden.

Womit will dieser Staat die Garantie für alle privaten Spareinlagen übernehmen?

Es ist wohl noch nicht zu Ende ausdefiniert, was nun als private Spareinlage gelten soll, und was nicht, aber der Betrag von 568 Millilarden Euro, der steht im Raum, quasi als Untergrenze.

Der Staat, der keinen Cent übrig hat, aber 1,5 Billionen Schulden, der versichert nun in aller Unschuld, er garantiere für die privaten Spareinlagen.

Nun, das Ziel, die Bürger davon abzuhalten, ihre Guthaben abzuheben und Banknoten nach Hause zu tragen, ist ehrenwert. Ein Ansturm auf die Bankschalter würde den Zusammenbruch des Finanzwesens noch einmal massiv beschleunigen, weil damit auch noch die letzten Reste Liquidität aus dem System gezogen würden, aber was, wenn die Bürgschaften für die HRE fällig werden und weitere Institute sich zur Rettung in die Schlange vor dem Finanzministerium einreihen?

Da gibt es zwei Schwierigkeiten

  • Der Staat müsste sich massiv verschulden. Anders kann er seine Zusage nicht wahrmachen, es gibt keine Haushaltsüberschüsse, keine Reserven und es stehen auch nicht 126 Bundesbahnen zum Verkauf, sondern nur die eine, einzige, die wir noch haben.

    Wenn sich aber der Staat massiv verschuldet, dann bürdet er den Bürgern, deren Guthaben er jetzt schützt, im Gegenzug Schulden in gleicher Höhe auf. Die Guthaben der Steuer- und Beitragszahler werden also dadurch entwertet, dass unser aller Staat diesen Guthaben Schulden gegenüberstellt, die über kurz oder lang von den jetzt Begünstigten in Form höherer Abgaben und Steuern - oder, gnädiger, per Inflation - wieder abzubezahlen sein werden.

    Guthaben minus Schuld = Null. Das ist der Wert der Garantie, volkswirtschaftlich.
    Für den einen oder anderen Einzelnen, der, gemessen an Einkommen und Vermögen nur verschwindende Aufwendungen für die Mehrwertsteuer und andere Konsumsteuern hat und der noch dazu per Abgeltungssteuer in den Genuss einer auf 25% begrenzten Einkommensteuer kommt, kann sich das lohnen.

    Aber weil es nur den einen großen Staatstopf gibt, ist der Nutzen des Einen eben der Schaden des Anderen.

  • Der Staat ist technisch und organisatorisch nicht darauf vorbereitet, die Abwicklung solcher Garantien zu bewerkstelligen. Entweder er rettet jedes Bankinstitut, bei dem private Spareinlagen liegen, vollständig - und erhält es damit am Leben - oder die Einleger müssen, nach dem Zusammenbruch ihrer Bank, mit ihren Kontoauszügen zu einer Behörde marschieren (die es noch nicht gibt), wo ihre Unterlagen auf Richtigkeit und Gültigkeit geprüft werden (wofür die Regeln noch nicht erlassen sind) um dann mit mehr oder minder großen Tüten oder Köfferchen frisch gedruckter Banknoten (welche die EZB - zumindest heute noch - nicht gewillt ist, dem Staat direkt zur Verfügung zu stellen) nach Hause geschickt zu werden.

    Die Abwicklung einer solchen Staatsgarantie, sollte sie denn zum Tragen kommen, ist ein organisatorisches Problem, dessen Lösung im besten Fall Monate in Anspruch nimmt.

Machen Sie sich also weiter keine Gedanken. Die Spareinlagen sind sicher. Ich würde sogar sagen, sie sind noch viel, viel sicherer, als die Renten.

Ob Sie heute zur Bank gehen, und Geld abheben, oder ob sie es bleiben lassen, macht kaum einen Unterschied.

Die Geldmengen, die in diesen Tagen weltweit ins System gepumpt werden, sind ein letzter Akt der Umverteilung - bevor sich die Ikonen des getäuschten Vertrauens, die schönen bunten Scheinchen, in inflationären Rauch auflösen.


Mehr in den kommenden Wochen.

Als Service, für diejenigen Paukenschlagleser, die gerne noch einmal die Vorgeschichte nachvollziehen möchten, hier eine Art historischer Abriss über die wichtigsten Aufsätze der Vergangenheit zum Thema:

 Vorläufer 3 /2007 Internationaler Wettbewerb
  14 /2007 Einstürzende Luftschlösser
  20 /2007 Lügenmärchen für Kinder, Enkel und die zukünftigen Generationen
  25 /2007 Das Ende ist nahe
  28 /2007 Nullnummer 2011
  29 /2007 Schuldenfreies Düsseldorf
 Heiße Phase 33 /2007 Das Beben der Märkte
  42 /2007 Beunruhigendes
(Beben Teil 2)
  48 /2007 Die Banken-, Dollar-, Airbus-Krise
    3 /2008 Estate - real estate - Hypo real estate
    4 /2008 Nur ein Börsencrash?
  12 /2008 Die Welle
  14 /2008 Über den Unterschied zwischen Privatisierung und
  15 / 2008 Spurlos verschwunden - 945 Mrd. Dollar
  21 /2008 Verfassungsgut Kapitalismus
  26 /2008 Gesetz zur Förderung gewerblicher Diebstahls-, Raub- und Erpressungsunternehmungen
  27 /2008 Nun spart mal schön!
  33 /2008  Toll, doller, Dollar
 Finale furioso 39/2008 Harte Landung
  40/2008  Die Häuser stehen doch noch
     
     

 

 

und für alle, die das mit dem Geld jetzt aber doch endlich verstehen wollen, habe ich schon vor einer ganzen Weile eine ganzes Buch dazu geschrieben.

 

Wolf's wahnwitzige Wirtschaftslehre Band III - Über das Geld.

Das finden Sie im EWK-Verlag unter Sachbuch Wirtschaft.
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Reaktionen auf diesen Paukenschlag

An dieser Stelle werden Leser-Reaktionen in der Reihenfolge des Eingangs (jüngster Beitrag oben) veröffentlicht.
Ich behalte mir dabei Kürzungen vor und veröffentliche Reaktionen zum Schutz der Absender grundsätzlich anonymisiert.


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

gibt es hinter dem jetzigen Verfall der Wirtschaft eigentlich eine "hidden agenda", einen geheimen Masterplan, der die ökonomische Kriegsführung der USA / Filiale "Chicago-Boys" in Richtung Europa fortsetzt im Sinne der Shock-Doktrin, oder bin ich auf dem Wege, ein conspiracy-crackpot zu werden?

mit freundlichen Grüßen

_________________________

Anmerkung von Egon W. Kreutzer: ...das, wenn ich wüsste!


Guten Tag Herr Kreutzer,

mittlerweile gehört der PaD zu meiner "Stamm-Lektüre", allein dafür gebührt Ihnen mein aufrichtiger Respekt und Dank. Dass Sie nicht frustriert einknicken, sondern dranbleiben, ist erfreulich.

Selbst wenn ich - als Familienvater - über den derzeitigen globalen Zustand der Welt besorgt bin, so möchte ich dennoch nicht zu denen zählen, die "mit frustrierten Grüßen" schließen. Jede Krise birgt in sich eine neue Chance. Warum sollte es uns da besser gehen als all den Generationen vor unserer Zeit - weil wir es besser wissen müssten?

Die Informationsvielfalt (und das Internet im Besonderen) bieten die Chance, um der Wahrheit ein Stück näher zu kommen. Aber selbst im Internet begegnet man neben der Vielzahl von denen, die - bewusst oder unbewusst - mehr manipulieren statt zu informieren, auch noch einer Vielzahl von selbsternannten Experten und allerhand Tagträumern. Auch hier obliegt es dem Einzelnen, genau zu prüfen und abzuwägen, was man da an sich heran lässt und was schon zuviel des Guten ist.

Wenn eine breite Mehrheit des Volkes jede Wahrnehmung verloren zu haben scheint und dies einigen hier bewusst geworden ist, dann sollte Letzteren stets bewusst sein, dass deren Wahrnehmung gleichsam subjektiv
ist, einzig die Qualität der Wahrnehmung unterscheidet sich mitunter.
Vielleicht hält der Eine oder Andere meine Auffassung hierin unanständig und menschenverachtend, aber ich möchte sie an dieser Stelle mal loswerden: die sog. Standardnormalverteilung (Gauss'sche Glockenkurve)
verdeutlicht in einer etwas anderen Art und Weise, warum es nicht jedem gelingt, die Übersicht über die Informationsflut zu behalten. Bezogen auf den IQ bedeutet dies, dass auch der Umgang mit erlangten
Informationen nicht gleichermaßen vollzogen wird bzw. vollzogen werden kann.

Und neben den Soziopathen, die Wissen, Geld und Macht bewusst zum Nachteil Anderer nutzen, und neben denen, die dazu in der Lage wären, aber vielleicht gerade Irrwege beschreiten (welchem Wissenschaftler/ Forscher kann das nicht passieren?), so bleibt noch ein Großteil derer, welche damit völlig überfordert wären und denen es genügt, dass sie sich darum nicht zu kümmern "brauchen".

Schließlich verbleiben noch Jene (wenige???), die wachen Verstandes sind, aber in der Öffentlichkeit oft ungesehen, ungehört, unverstanden bleiben. Letztlich liegt es in der Hand der zuletzt genannten Menschen, um
Missstände aufzudecken und entgegenzuwirken, quasi das Heft selbst in die Hand zu nehmen und selbst Verantwortung zu tragen. Wer, wenn nicht sie, können sich aufmachen, um Solches zu tun? Der Übermacht der
Mächtigen nichts entgegensetzten zu können, kann man insofern nicht gelten lassen (erinnert sei an solche Menschen wie Muhammad Yunus oder Mutter Theresa).

Es bliebe zu wünschen, das Netzwerk Internet zu nutzen, um Netzwerke alternativen Handelns auf- und auszubauen. Dass der Zustand der sprichwörtlichen Volksverblödung katastrophal ist, steht außer Frage. Letztlich gebe ich Ihnen recht, dass nicht das Jammern darüber, sondern viel eher die Aufklärung darüber eine nützliche
Aufgabe darstellt.


Weiter so! Und vielen Dank für die vielen Anregungen. Das ist nicht wie Opium, das ist eher wie Gymnastik für Geist und Seele ;-)

Mit besten Grüßen


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

auch ich habe neben Ihrem Bericht ebenfalls die Meinungen gelesen. Zu beidem würde ich gerne etwas äußern: die Zusagen der Frau Merkel gehen ja recht flott über ihre Lippen, spricht sie doch erstens nicht von ihrem Geld und zweitens hat die Dame sowieso keine Vorstellungen mehr von den Beträgen von denen sie redet - woher auch.
Der Medienterror mit immer neuen Meldungen über die Bankenkrise und immer neuen Einzelheiten sollte aber inzwischen umfassend genug sein, das selbst dem Uninteressiertesten aufgefallen sein sollte, daß irgendwas faul im Staate ist (sinnbildlich, da es ja eigentlich "Staaten" heißen müßte).

Nun wird so gerne und zu Recht von Gleichschaltung der Medien gesprochen - da gibt es aber zwei Anmerkungen die geradezu danach schreien gemacht zu werden:
1. sind die Medienleute kein anderes Volk als die Zuschauer, sie sind ganz normale Menschen wie Du und Ich. Man kann hier also nicht wirklich von einer totalen Verschwörung sozusagen ausgehen. Lediglich die oberen Ränge würde ich mal als abgehoben bezeichnen aber die ausführenden "Handlanger" quasi sind hunderttausende normale Menschen - und zwar jeweils Einzelne die selber in ihrer freien Zeit mal den Fernseher einschalten. Die TV-Programmgestaltung ist sicherlich zu kritisieren - gerade im Bereich Informationspolitik aber wer ein bißchen sortiert, erhält immer noch genügend interessante Informationen, die man halt zusammenbauen muß (ohne Einzelwerbung betreiben zu wollen: "Frontal21", "ZAPP", "Monitor", "Report", "Panorama", "Plusminus", ja selbst "TTT" bietet immer wieder etwas an, dazu die ganzen Reihen wie "WDR-Dok.", "auslandsjournal" und dergleichen mehr)

2. Wir haben also auf keinen Fall ein TV-Informations-Defizit - der Einzelne hingegen, der sich lieber die Barbara-Karlich-Show oder ähnlichen Unfug anschaut (keine Ahnung ob es die noch gibt - ich habe persönlich seit über 8 Jahren keine privaten Sender mehr gesehen) wird sich halt daraus kein Bild machen können außer es genügt ihm, über die neuesten Download-Möglichkeiten von Klingeltönen informiert zu sein.
Es ist durchaus der einzelne Mensch der sich sein Programm aussucht und so seine "TV-Verblödung" selbst mitverschuldet. Man kann kaum die Sender alleine dafür verantwortlich machen. Und wenn niemand oder kaum jemand Protestbriefe an Sender schreibt werden die Sender auch kaum ihre Taktiken ändern. Die Stimme die spricht (per email, Brief, Telefonat) wird gehört - nicht die Stimme die vor dem Fernsehgerät leise flucht und sonst nichts tut.

mit freundlichem Gruß und Dank für Ihre Version Fernsehen zu schauen (die ja niemandem verboten ist)

Sehr geehrter Herr Kreutzer,
neben Ihrem Bericht, habe ich auch die Stimmen der Meinungen gelesen. Lenin sagte einmal:

"Politisches Wissen gehört zur Klugheit eines Volkes".


Nun kann man dieses Volk als DUMM und BLÖD bezeichnen, die Schuld trifft leider den Einzelnen kaum. Die mit psychologischer Raffinesse erarbeiteten Medien zielen genau darauf ab, dass der Leser und Zuschauer nur das für das Wichtige hält, dass er nur den dargebotetene Informationen glaubt.
Es wird behauptet, dass das Programm der TV-Sender so sei, weil das die Menschen so wollen. Dahinter steckt eine gewaltige Manipulierungsmaschinerie. Immer wieder höre ich, wer den Fernsher nicht mag, der kann ihn ja abstellen. Kann man jegliche Information abstellen?
Leider hat die Gleichschaltung der Medien in der Zwischenzeit ein Stadium erreicht, darüber würde sich Göbbels ergötzen. Diese Gleichschaltung erfolgte bei gleichzeitiger Behauptung, nur private Medien würden Vielfalt
und Unabhängigkeit garantieren. Schuld sind die Poltiker und ihre Hintermänner, das System, wie in Zuschriften zu erkennen war.

Mit freundlichen Grüßen
--
Wer kämpft, kann verlieren - wer nicht kämpft, hat schon verloren
(Bert Brecht)


Lieber Herr Kreutzer,

den Kommentatoren kann ich voll beipflichten, so ergeht es mir ebenfalls seit Jahren. Ich bin nicht intelligent genug, um mich nun nicht einer gewissen Schadenfreude erwehren zu können:
Einige Leute in meinem Umfeld bekommen bereits die "Einschläge" des Crashs zu spüren....

Die haben mich immer belächelt, wenn ich ihnen die Paukenschläge oder einen anderen "regimekritischen Bericht" zum Lesen gab. Volker Pispers hat recht: Die Klinsmann-Tropfen haben ihre Wirkung getan.
Wir alle haben es mehr oder weniger so gemacht wie Erwin Pelzig: Vertrauen auf Verdacht.
Halten Sie uns weiter auf dem Laufenden, Herr Kreutzer, wenn es Neues aus der Anstalt Deutschland gibt.

Es wünscht Ihnen und Ihrer Familie alles Gute


Hallo Herr Kreutzer

wie sich doch solche Ideologien in einem Streich wegwischen lassen. Da hätte doch mal einer im Zuge des neoliberalen Aufschwungs von einer Staatsübenahme oder von Staatsgarantien sprechen sollen...!

„Die Rende sinn sischer!“ Sie waren in der Tat sicher. Selbst die B...zeitung hat ja vor kurzen das Umlagesystem als das Sicherste deklariert. Die Demontage des Herrn Blüm gehörte aber damals zum Plan...

Aber dieses Thema ist ja längst durchgekaut. Aktuell sollten wir uns eher darüber Gedanken machen, wie wir es schaffen können den Ausgang der Inflation für eine Änderung der aktuellen Richtung zu benutzen! Die Wahlbeteiligung in Bayern hat meine Hoffnungen in diese Kraft zwar nicht beflügelt aber vielleicht war das auch ein etwas unrealistischer Kampfplatz...

Die Börse „Kräscht“ nun jeden Tag aufs Neue und man fragt sich, warum nicht schon längst Notfallpläne für die Versorgung der Bevölkerung besprochen und ausgearbeitet werden. Aber nein, wieder einmal werden wir bis aufs letzte Tröpfchen ausgesaugt. Und wieder einmal werden wir betäubt von dem ganzen Informationsmüll der uns um die Ohren gehauen wird. So verharren wir regungslos. Aber Vorsicht!!! Schon wird die Lücke im „Nachdenken“ dazu benutzt alte Unredlichkeiten in neuen Gewändern zu präsentieren! Die Schäubles sind wieder am Zug...

„Du und dein Herr Kreutzer...“, wie schön. Das kennen bestimmt viele!? Ich treffe aber auf genauso viele, die gar nicht wissen wovon ich spreche. Die ehrlich keine Ahnung haben was los ist!

Und das ist fast noch schlimmer, oder!?

In diesen Tagen passiert viel Unrecht. Wir sollten mal wieder inne halten und nachdenken – über das, was wir wollen – über das, was wir können – und darüber, was eigentlich der Sinn des Ganzen sein soll. Denkt mal an Andere die sich nicht vorbereiten können! Die nicht sehen können, weil sie geblendet werden! Tagtäglich gibt es wieder neue Opfer in diesen Tagen.

Mitleid – Mitgefühl – Liebe!

Bis die Tage

ps.: das sollte nicht das Wort zum Sonntag sein, aber mal ehrlich: ohne geht’s nicht oder!?



Lieber Herr Kreutzer,

ich glaube ich steh im Wald !!!
Der werte Leser, welcher seinen Kommentar mit dem Schluß enden lässt
"mit frustierten Grüßen",
muß zwingend aus meinem Freundes- und/oder Bekanntenkreis stammen, nur kenn ich Ihn nicht persönlich.
Denn anders kann ich mir nicht erklären, warum er meine Bekannten 1:1 rezitieren kann. "Du und dein Herr Kreutzer"..., tja, wie oft ich das auch schon hören durfte.
Wie war noch der Ausspruch: Diese Gesellschaft ist so kaputt, dass man keine Sorgen haben muss, dass sie nicht zugrunde geht.
Es stimmt leider. Noch heute morgen teilte mir meine Verwandschaft mit, dass man nicht beabsichtige, irgendeinen Cent vom Sparbuch zu nehmen. Meinetwegen, ich hätte davon eh nichts geerbt...

LG


Hallo Herr Kreutzer,

vielen Dank für Ihre wie immer rethorisch geniale Aufklärungsarbeit. Eines scheint mir wichtig in einer Zeit, in welcher immer mehr nach Schuldigen gesucht wird, um sie an den Pranger zu stellen:

Die Ursachen liegen IM SYSTEM, und das nun schon seit Jahrzehnten - sie treten nur eben jetzt erst offen zu Tage !

Man vergegenwärtige sich auch der eingeschränkten Meinungsfreiheit, in der beispielsweise Menschen, die den Zins als zerstörerische Kraft kritisieren, als Antisemiten diffamiert werden (Prof. Berd Senf).

Einen gewissen Sarkasmus kann ich mir im Angesicht der fortschreitenden Krise nicht verkneifen:
Heute bekommt die Quittung, wer all die Jahre vertrauensseelig an "die da Oben" geglaubt hat, seine wertvolle Lebenszeit mit "Formel 1" und "Musikantenstadl" etc. verschwendet hat, anstatt auf die Suche nach INFORMATIONEN zu gehen. Insofern ist der jetzige "Absturz" vieler Menschen differenziert zu sehen. Es wird leider wieder viele Unschuldige treffen - die Allermeisten aber trifft es m.E. zu recht - sie hätten die meterhohe Flutwelle kommen sehen können...

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Herr Kreutzer,

als ich mit Bekannten über den Inhalt Ihres PaD 40 gesprochen habe und die komplette Problematik dahinter, kam sinngemäß folgende Antwort (wortwörtlich kriege ich es nicht mehr zusammen aber ich bin ziemlich nahe dran):

"du spinnst doch, da sitzen jede Menge Fachleute und Profis und du und dein Herr Kreutzer wollen es besser wissen als die ganzen Fachleute? Das ist doch alles nicht so schlimm und wird bald wieder besser" -

dies war - sinngemäß und relativ nah dran am Original - das Credo von einer ganzen Menge Leute.

Wenn ein Land und Volk so derartig hart am Abgrund der Vollverblödung steht, muß ich mich fragen, ob man uns was ins Trinkwasser gibt oder ob anderweitig irgendwie Sedativa oder so dauer-verabreicht werden (ich denke nur an die Unmengen von Chemikalien, die in billigst hergestellter Nahrung verwendet werden). Es ist doch nicht möglich, daß dies die gleiche Menschheit ist, mit der wir damals von den Bäumen runtergekommen sind (flapsig ausgedrückt). Diese Menschheit schafft es höchstens wieder den Baum rauf. Mich erinnert das Ganze zunehmend in weiten Teilen an den John Carpenter-Film "Sie leben!"

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht mehr zu kommentieren.

mit frustrierten Grüßen

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