Paukenschlag am Donnerstag
No. 20/2008
vom 15. Mai 2008 knP (kurz nach Pfingsten)

Kommentare zum Zeitgeschehen
von Egon W. Kreutzer

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Manneszucht

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Leserbriefe
 
Paukenschläge 2008 (ältere)
1 Knut Beck
2 Bürgerkriech
3 Estate, real estate
4 Nur Börsencrash?
5 Unsere Freiheit 1
6 Unsere Freiheit 2
7 Zumwinkel, Klaus
8 Unsere Freiheit 3
9 Begrüßenswertes Urteil
10 Zur Schandtat unfähig
11 Feuer frei!
12 Die Welle
13 Fröhliches Aufsichtsraten
14 Über den Untersch. zwischen Privatisierung
15 945 Mrd. US$ Spurlos verschwunden
16 Zuvermismus
17 Christlich Soziales Versammeln
18 Narrenschiff - Narrenbahn
 19 Frühjahrsmüdigkeit
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Manneszucht

Es gibt Sportarten, die mich ankotzen. Boxen gehört dazu.

Wenn sich Männer, oder neuerdings auch Frauen, die Nasen platt und die Ohren kringelig schlagen, wenn aus aufgeplatzten Augenbrauen das Blut trieft und einer der beiden Brutalos schließlich bewusslos zu Boden geht, dann mag sich daran aufgeilen, wer immer es nötig hat.

Ganz absonderlich berührt hat mich am Dienstag (13.5.08) die mit Original-Kampfszenen illustrierte Werbung des ARD/ZDF-Morgenmagazins für einen Kinofilm, der in diesen Tage startet. Ein Boxer, der sich im Ring einen doppelten Kieferbruch hat zufügen lassen, kämpft weiter bis zur letzten Runde - und lässt sich immer wieder auf den kaputten Knochen schlagen, das Blut rinnt aus dem Mund - und der "Held" gibt nicht auf.

 

Mein Vater, 1923 geboren, wollte Flieger werden. Weil das Deutsche Reich aber mehr Flakgeschütze als Flugzeuge produziert hatte, verschlug es ihn als Richtkanonier an die 8.8 - und in dieser Funktion hat er wohl nicht nur seinen eigenen Traum vom Fliegen begraben.

Aber das Buch, das er als Jugendlicher verschlungen hatte, mit dem Titel "Vom Pimpf zum Flieger", das hat er in Ehren gehalten und über den Krieg gerettet und ich habe darin -- im Alter von 10, 12 Jahren -- nicht nur Fotos und Beschreibungen einer großen Zahl von Flugzeugen gefunden, was mich faszinierte, sondern auch eine Abhandlung über die körperliche Ertüchtigung.

Es gab ein Foto dazu, an das ich mich heute noch gut erinnern kann. Zwei ziemlich dürre, schmächtige Knaben, mit langen schwarzen Turnhosen, standen sich im Boxring gegenüber und verprügelten sich - erkennbar schmerzhaft. Im Text dazu fand ich die Vokabel "Manneszucht" - und da war ich dann froh, dass diese Form der Manneszucht (gibt es überhaupt noch andere?) Ende der Fünfziger, Anfang der Sechziger Jahre überhaupt nicht mehr gefragt war.

Ein verlorener Krieg, unendliches Elend, Not und Leid hatte die Menschen erkennen und über die ersten zwanzig Jahre nicht vergessen lassen, was das Ziel der Erziehung zur Manneszucht war:

Die bedingungslose Unterordnung des Selbsterhaltungstriebes unter den militärischen Befehl.

Die größtmögliche Abstumpfung gegenüber Schmerz und Leid.

Das mechanische Funktionieren von Millionen gewissen- und verantwortungsloser Rädchen in der großen Staatsmaschinerie.

 

Der Kampf, in dem sich der Boxer, der es jetzt zur Filmrolle gebracht hat, den Kiefer gleich zweimal brechen ließ, fand vor etwa zwei Jahren in Deutschland statt.

Ich hätte geglaubt, dass man in einem solchen Fall den Ringrichter, den Trainer, den zuständigen Ringarzt und den Veranstalter zur Verantwortung gezogen hätte, dass ein Staatsanwalt Strafantrag gestellt und ein Richter Geld- und Freihheitsstrafen, verbunden mit Berufsverboten ausgesprochen hätte.

Nichts davon ist offensichtlich geschehen. Wir sind schließlich wieder wer. Wir verfilmen die Story!

Boxen ist wieder Sport.
Da ist doch nichts dabei.
Richtige Männer, sind das.
Keine Weicheier.
Keine Warmduscher.

Und dann schickt das öffentlich-rechtliche Fernsehen seine Zuschauer auch noch in die Kinos, damit sie sich im Film auf der großen Leinwand in Farbe ansehen, wie es aussieht, wenn einer mit gebrochenem Kiefer noch ein paar Runden weiterboxt.

Ja, die Manneszucht pries die Propaganda schon vor dem Krieg als hohe Tugend. Als er dann verloren, aber noch nicht beendet war, kam das Durchhalten bis zum Endsieg als neue Tugend dazu - damit bloß niemand die weiße Fahne schwenkte, bevor die letzte Patrone verschossen, die letzte Panzer-Faust (!) abgefeuert war.

Wenn man die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten im Nachkriegsdeutschland als maßgebliche Multiplikatoren dessen ansieht, was gerade der politischen Correctness entspricht, dann läuft mir ein Schauer über den Rücken.


Einem Zehnjährigen, der mir kürzlich sein Buchmanuskript anbot, habe ich folgenden Brief geschrieben:

Hallo Xxxx,

ich habe deine Geschichte gelesen.

Dazu will ich dir einiges sagen:

1. Du verfügst über eine wichtige Eigenschaft, die ein Schriftsteller braucht - nämlich Geduld und Beharrlichkeit. Für einen Zehnjährigen ist ein so langer Aufsatz schon eine ganz beachtliche Leistung. Ich wünsche dir, dass du diese Eigenschaften behältst und weiter ausbildest.

2. Ein guter Schriftsteller braucht dazu aber noch zwei weitere Fähigkeiten, nämlich die Fähigkeit, genau zu beobachten und das Beobachtete exakt zu beschreiben und die Fähigkeit, einen sogenannten "Spannungsbogen" aufzubauen. Über die vierte Fähigkeit, nämlich die Beherrschung von Rechtschreibung und Grammatik will ich gar nicht sprechen - du hast noch ein paar Schuljahre vor dir und wirst dir das hier noch Fehlende noch aneignen können.

Die Fähigkeit gut zu beobachten, oder, ersatzweise, gut zu recherchieren, fehlt dir weitgehend noch, jedenfalls dann, wenn es um anderes als um die Beschreibung von Waffen geht. Denke einmal über die Entfernungen zwischen Sternen und Planeten nach! Der Mond ist von der Erde rund 360.000 km entfernt ..., deine galaktischen Distanzen sind also einfach nur falsch.

Ähnliches gilt für deine Überlegungen bezüglich der Bordverpflegung. Einerseits gibt es "überall" galaktische Supermärkte, wo man sogar "Schmiedewerkzeug" kaufen kann, andererseits muss überall irgendwelches "Gemüse" angepflanzt und geerntet werden, ja es werden sogar Bäume ausgerissen und in Raumschiffe verladen. Um Himmels Willen - warum das denn?

Und genau diese letzte Frage ist es, die ich über dein ganzes Buch stellen möchte.

Um Himmels Willen! Warum das denn?

Die Geschichte, die du da erzählst, ist die Geschichte sinnlosen Mordens. Klar, um die blutrünstigen Attacken von Y. und seinen Freunden zu rechtfertigen, brauchst du einen Bösen - aber: Könnten die Leute von Z. nicht ganz genauso wütend sein, über diese Horde von Killern, die sie überfällt und jeden umbringt, der sich ihnen in den Weg stellt?

Denk darüber einmal nach.

Dann solltest du dir ernsthaft die Frage stellen, ob Krieg und Kampf, ob Mord und Totschlag wirklich die besten Mittel sind, um in Frieden leben zu können. Deine Geschichte fühlt sich an wie ein einfältiges Video-Killer-Spiel. Gewonnen hat, wer am schnellsten zugeschlagen, abgezogen, gekillt, gemordet hat. Da steckt nichts dahinter, als die Lust an der Grausamkeit - und wer auch nur eine halbe Sekunde nachdenkt, hat verloren.

Klar, du hast das von irgendwelchen Serien und Spielen abgeschaut. Aber nur weil sich solche Videos und solche Spiele gut verkaufen und weil sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene stunden-, tage- ja jahrelang damit beschäftigten, heißt das doch noch lange nicht, dass das auch gut ist.

Das ist Müll!
Und du hast in diesen Müll hineingegriffen und aus ein paar Trümmern, die du da gefunden hast, eine neue Geschichte zusammengebastelt.

Eine Geschichte, die noch nicht einmal spannend ist.
Du hast deinen Figuren nämlich kein Leben eingehaucht. Man weiß nicht, was sie sich wünschen, was sie fühlen, wen und was sie lieben, worum sie trauern, was sie erreichen möchten, welche großen Ziele sie verfolgen. Man kann sich nicht mit ihnen identifizieren - und das macht sie uninteressant.

Eine Geschichte, die auch deshalb nicht spannend ist, weil es keine Situationen gibt, wo man darum bangen müsste, ob die Helden ihr Ziel auch erreichen oder ob am Ende doch die Bösen siegen. Sie ist so erzählt, als gebe es nur Y. und seine Superman-Truppe, die einfach alles niederwalzt, was sich ihnen in den Weg stellt. Warum soll ich das lesen? Warum soll ich mit einem Verwundeten bangen, wenn er drei Zeilen später schon wieder gesund ist?

Also Xxxx,

wenn du vernünftig bist, dann vertraust du meinem Urteil. Hör nicht auf zu schreiben - bloß nicht, du hast da ein gewisses Talent - aber hör auf, dein Talent an solchen Müll zu verschwenden.

Und wenn du ein "Kerl" bist, dann gehst du mit dieser E-Mail und deinem Manuskript erst zu deinen Eltern, damit die wissen, was du da so geschrieben hast und wie ich darüber denke - und dann zu deinem Deutschlehrer und den bittest du, dir zu helfen, aus deiner Geschichte eine gute Geschichte zu machen.

In diesem Sinne
alles Gute!

Egon W. Kreutzer

PS 1 Und natürlich bin ich gespannt, was du daraus machst. Vielleicht kommt ja noch eine veröffentlichungsreife Geschichte zustande, wer weiß ...

PS 2 Du solltest einmal ein gutes Buch lesen. Ich empfehlt dir aus dem heraus, was ich von dir gelesen habe, "Moby Dick" von Herman Melville. Gibt's garantiert preiswert gebraucht zu kaufen. Es ist nützlich für dich, weil du feststellen wirst, dass Melville Dinge, die du nicht kennst, weil die Zeit längst darüber hinweggegangen ist, so genau beobachtet und beschrieben hat, dass du dir etwas darunter vorstellen kannst. Es ist nützlich für dich, weil du daran lernen kannst, wie man "Charaktere" aufbaut und glaubhaft reden und handeln lässt - und es ist nützlich für dich, weil du daran lernen kannst, wie man Spannung aufbaut und bis zur letzten Zeile hält.

PS 3 Aber zieh dir nicht den Film rein. Lies das Buch. Wer schreiben will, muss lesen!

Tja, und da hoffe ich nun, dass der zehnjährige Autor heute Morgen nicht Morgenmagazin gesehen hat, und nicht mitbekommen hat, wie dem Boxer das Blut aus dem Mund rinnt - und ich hoffe, dass sein Deutschlehrer das Fach Deutsch lehrt - und es nicht mit Manneszucht verwechselt.

 

 

Ach ja, was er geschrieben hat, der Knabe?

Ein paar ganz kleine Ausschnitte:
(ab und zu habe ich einige besonders interessante Formulierungen blau eingefärbt)

 
Als er nach Hause kam sah er Soldaten die durch die Stadt marschierten und Leute töteten wenn sie sie nur erblickten.
Ich werde unsere Eltern rächen, so war mir Gott helfe", Und so geschah es.
Als die beiden im Waffenladen waren kauften sie: 2 Revolver,
2 Brustpanzer aus Metall, Y. kaufte sich eine Doppelklinge einen so genannten "Organik", YY. kaufte sich ein "Polaris" ein Schwert aus dem legendären Metall "Tikrill" außerdem ist das Polaris ein Eisschwert da in der Klinge eine Eis-Fee gebannt ist, dazu kauften die beiden noch 4 Armschützer, 4 Beinschützer und noch 2 übliche Pistolen.
"So jetzt sind wir bereit", sagte Y. stolz.
"Wenn du willst nehmen wir dich mit auf unserem Rachetripp gegen die GGG."
"Oh, ja gerne."
"Was tut ihr hier?"
"Wir bauen hier eine Festung um die GGG zu vernichten
"Oh, genau das gleiche hatte ich auch vor. Wer seid ihr?"
"Ach zeig mal womit du überhaupt kämpfst."
Er zog eine AK, ein Präzisions-Sturmgewehr, aus einem Beutel
Unsere Helden bauten ihr Zelt auf und bereiteten ein Abwehrsystem vor indem sie Kanonen rundum aufstellten.
"An die Wand", sagte er plötzlich und schien mit seiner Taschenlampe auf einen 12 jährigen Jungen.
"Ich werde euch alle vernichten", fluchte der Junge leise während er einen Dolch zog. C. schoss schnell den Dolch vom Jungen weg (...)
In der Zwischenzeit war das letzte noch unzerstörte Kriegsschiff gelandet und 6 Krieger kamen heraus.
B. schoss sofort einen ab. Er war sofort tot.
... doch da kam F. und stach dem Kämpfer ihre Pike in den Rücken. Sie sagte traurig:
"Es tut weh jemanden zu töten" ihre Stimme wurde wütend "doch sie haben es verdient."
A. kämpfte zusammen mit C. gegen 2 Dolchkämpfer. Beide Feinde hatten jeweils 2 lange Messer. "Gib mir Rückendeckung", rief A.
C. antwortete mutig:"OK!"
A. sprang über C.s Schultern und stach seinem Gegner seinen Katana in die Schulter. Danach sprang er auf und setzte Genjutsu: Rauch ein. Dann kam A. durch den Nebel gestürmt und rammte dem Feind sein Schwert in den Bauch.
"Gute Arbeit", riefen die beiden sich gegenseitig zu
doch plötzlich kam ein Feind und rammte ihm einen Speer in die Schulter. Dies merkte D. und er verpasste dem
Attentäter einen Kopfschuss…

Plötzlich kamen GGG Soldaten durch die Gänge und töteten alle die ihnen nicht aus dem Weg gingen. Schnell versteckten F. und B. sich. Doch F. konnte nicht zusehen wie all die Leute starben. Sie rannte mit ihrer Pike auf die Soldaten zu und stach einem direkt durch den Brustkorb so das die Schmerzen unvorstellbar grausam und fürchterlich waren das dieser nur ein armseliges Keuchen herausbekam und jämmerlich starb.
Die anderen 4 liefen in das Gebäude. Dort kamen sie an eine Abzweigung: Labor, Waffenkammer, Folterkammer, Zentrum. "Los in die Folterkammer!", brüllte Y. Als 3 bewaffnete Männer ihnen entgegen kamen streckten unsere Helden sie einfach nieder wie als ob man eine Fliege zerdrücken würde. Sie liefen weiter und kamen an eine Tür. Sie traten sie ein und sahen wie der Folterknecht F. gerade auf den Elektrostuhl setzte. C. zog seine Pistole und schoss dem Folterer in den Kopf so, dass er sofort starb.
Nun hatte C. nur noch einen Schuss und er zielte ganz genau. Dann schoss er und sein Schuss traf genau ins Herz. Der Elitesoldat starb.
(...) er warf einen Shuriken auf seinen Feind. Dieser traf direkt im Kopf. Er war sofort tot.
D. sprang wütend auf und stach seinem Gegner sein Schwert in die Brust und durchbohrte den Panzer.
Er rannte gestärkt weiter.
B. schlug F. in den Magen, so das sie zusammenbrach und blutspuckend nach Luft rang.

F. zündete die Atomzeitbombe und dann flogen sie alle los. Als sie in sicherer Entfernung waren schauten sie zu wie die Basis der GGG explodierte. "Wir haben es geschafft, wir haben alle Schandtaten bereinigt und gerächt die die GGG je getan hat. Unsere Eltern wären stolz auf uns das wir die schlimmste Allianz der Galaxie ausgelöscht haben…" predigte Y. mit fröhlichem, ermutigtem und stolzem Blick. Sie hatten es geschafft.


 

Tja, und nun kommen vermutlich die üblichen Klugscheißer daher und erklären, es sei doch besser, der Junge würde seine Aggressionen im Boxring abreagieren, als prügelnd durch die Lande zu ziehen.

Vor 70 Jahren hätten sie gesagt: "Da lernt er wenigstens Manneszucht, beim Boxen."

Und dann sind sie doch durch die halbe Welt gezogen.
Und haben die Aggressionen ausgelebt, die man ihnen zuvor andressiert hatte.

Es lebe der Sport!


Was halten Sie von Lesen, statt Boxen?
Hier einige nützliche Werke aus dem EWK-Verlag:

 


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Reaktionen auf diesen Paukenschlag

An dieser Stelle werden Leser-Reaktionen in der Reihenfolge des Eingangs (jüngster Beitrag oben) veröffentlicht.
Ich behalte mir dabei Kürzungen vor und veröffentliche Reaktionen zum Schutz der Absender grundsätzlich anonymisiert.


Lieber Herr Kreutzer,

wir sollten nicht vergessen, dass der Mensch ein Raubtier ist. All seine Errungenschaften verdankt er seinen naturgegebenen Instinkten. Zum Beispiel dem Trieb, Eigentum anzuhäufen, dem anderen etwas wegzunehmen. Das geht nicht ohne Gewalt.

Klar, wir schlagen uns heute nicht mehr mit Knüppeln die Rübe ein. Wir sind ja zivilisiert. Aber: Überall auf der Welt finden brutale (auch sportliche) Wettkämpfe statt. So ist das Leben. Kämpfe um zu überleben! Gewalt gehört zum Leben wie die Luft zum Atmen.

Nur die Form der Gewalt hat sich zu den verschiedenen Zeiten geändert, nicht das Prinzip. Ich will nicht Gewalt verherrlichen, auf keinen Fall. Aber es wird seinen Grund haben, warum der Boxsport so beliebt ist. Ich stelle mich der real existierenden Gewalt und baue mir keine heile Welt aus Träumen. Soviel zum sportlichen Ehrgeiz.

Im Übrigen haben sie völlig Recht.

Mit freundlichen Grüßen



Sehr geehrter Herr Kreutzer

Man kann vom Boxsport halten was man will (ich kann mich da nur zu 100% Ihrer Meinung dazu anschließen), er dient zur Manneszucht mit den von Ihnen aufgeführten Zielen. Und diese 3 Ziele, die Sie anführen, werden gewünscht, gewollt und gebraucht von den „Eliten“ dieses Systems. Es sind die gleichen „Eliten“ denen wir seit jeher die Schlachtfelder dieser Welt zu verdanken haben. Und es sind dieselben „Dummköpfe“ wie damals, die diesen „Richtigen Männern“ im Ring huldigen.

Das Buchmanuskrip dieses zehnjährigen Jungen ist ein Spiegel der Gesellschaft. Gleichgültigkeit, Oberflächlichkeit und Egoismus sind längst Alltag, durch einen großen Teil der Erwachsenen vorgelebt. Von den „Eliten“ bis zum in Hartz IV entsorgten „Überflüssigen.“ Und deshalb hat es ein G.W. Bush heute so leicht mit fadenscheinigen Begründungen Kriege anzuzetteln.

Wundern sollte man sich nicht. Denn wirkliche Alternativen zu einer anderen Gesellschaft will die Mehrheit der Menschen scheinbar nicht. Es bleibt bei einer angepassten Revolte. Was ich damit meine?

Sinngemäß drückte es ein Kommentar auf den in der "Zeit" erschienenen Artikel von Heiner Geisler "Arbeitnehmer. Wo bleibt Euer Aufschrei..?" so aus:

…„Dieser Artikel ist ein Lehrstück für die "konformistische Revolte" gegen das Kapital.

Er gibt sich rebellisch, bekräftigt und verklärt aber in Wirklichkeit, wogegen er rebelliert, indem er eine andere Variante desselben als Rettung aus den Übeln des "falschen Kapitalismus" verkauft.“…

Mit freundlichen Grüßen


Sie haben Recht!
Hallo Herr Kreutzer!

Da haben Sie mal wieder völlig Recht! Warum unsere öffentlich rechtlichen Sender das Geld, dass sie durch die Rundfunkgebühren kassieren, so verpulvern, ich kann es nicht verstehen! Ist vielleicht unsere Welt schon so weit, dass so etwas einfach nur "Unterhaltung" ist?

Lieben Gruß

Hallo lieber Herr Kreutzer,

erstmal vielen Dank für ihren Artikel, der so topaktuell ist und wieder passt, wie die Faust auf´s Auge (Achtung Kalauer :-)
Bitte sehen Sie mir meinen Zynismus hier und da nach.

Leider, ja leider wundert mich nichts aber wirklich garnichts mehr in unserer Gesellschaft. Wo Kinder in Strassengräben, Kühltruhen oder Mülldeponien "entsorgt" werden, da muss es zwangsläufig auch Zehnjährige geben, die massenmordend in ihrer (Gottlob noch!) Fantasie durch die Galaxie reisen.

Das ist das Spiegelbild unserer Gesellschaft und unserer Wertschätzung für menschliches Leben. Allein aus der letzten Woche gäbe es zwei Hände voll Beispiele dafür. Ob Afghanistan, Irak, Birma oder hier vor Ort mit Hartz 4, 1 Euro Jobbern oder Nokia.
Menschen werden zu manövrierfähigen, jederzeit verfügbaren Ressourcen degradiert und damit verliert die Gesellschaft auch ein Stück Menschlichkeit. In unserem Freundeskreis sprechen wir schon seit geraumer Zeit von den Bevölkerung in der Mittelschicht von "modernem Kanonenfutter" und es trifft mal wieder den Kern.

Manneszucht im mißbräuchlichen Sinn hatte genau dasselbe Ziel: Hemmschwellen senken - zu Gewalt, zu Moral, zu gesellschaftlichen Wertvorstellungen

Dekadenz und Überheblichkeit paaren sich mit Geltungssucht und Egoismus. Gewalt und Pornografie können sie heute von den Kindern nur fernhalten, wenn sie auf das TV Gerät komplett verzichten, andernfalls schüttet ihnen bereits das Nachmittagsprogramm der Privatsender den Müll in die Stube (oder der Nachbarsjunge mit seiner neuen PS/3).

Aufklärung findet bei RTL statt, die Ausbildung zum Chaoten bei Pro7 und wenn die Kleinen noch was für süsse Träume brauchen, dann noch kurz zu SAT1 geschaltet.

Und wenn wir mal zeigen wollen, was die Spiesser und drögen Alten so treiben, dann schalten wir ins Öffentl.-Rechtl. um und lachen uns über den bodenlosen Schwachsinn bei Panaroma und Monitor kaputt. Fertig ist das heile Weltbild. Wer damit nicht zurecht kommt geht Komasaufen auf Flatrate, vielmehr als ein bischen Mecker von Tante Angela ist nicht zu
befürchten, denn die Steuern sprudeln.
Ich nenne das masive Verrohung der Sitten. Als Vater von zwei Kindern behaupte ich: Hier hat die ordentliche
Erziehung des Jungen vollends versagt. Ich hoffe, das die Eltern den Brief lesen und sich auch die Niederschrift des Jungen zu Gemüte führen. Danach ist der Besuch eines Kinderpsychologen ratsam.

(...)

Es grüsst Sie mit kneifenden Magenschmerze


Sehr geehrter Herr Kreutzer,

Ihre Philippika gegen die Manneszucht ist völlig richtig und völlig falsch.

Diese Eigenschaft ist so zwiespältig wie ein Brotmesser. So lange man sich des Instruments bedient, um gute Handlungen zu vollbringen, ist es gut, es kann aber mißbraucht werden. Das gilt für das Brotmesser, das gilt für die Manneszucht.

Als Junge habe ich von jenseits der Grenze miterlebt, wie die verzweifelten ungarischen Aufständischen sich gegen die sowjetischen Kampfmaschinen warfen und Erfolg hatten. Es war dann nur die Politik, die ihnen die Freiheit trotz ihrer Opfer, trotz ihres Mutes, trotz ihres Erfolges wieder nahm. Sicher hatte jeder von ihnen Angst, er mußte sich am Riemen reißen, um die Panzer zu bekämpfen. Die Kämpfer haben ihre Angst überwunden, um ihrer Gemeinschaft willen, um ihres Volkes willen. Sicherlich ist eine ähnliche Einstellung heute, in Westeuropa, gar nicht mehr vorstellbar. Nothilfe zugunsten des Volkes, zugunsten der Gemeinschaft, das ist eine gute Sache: „…für meine Lieben ließ ich Gut und Leben“.

Mut und Manneszucht ist kein Selbstzweck, sondern ein Instrument. Manneszucht ist etwas anderes als sinnentleerte Brutalität. Manneszucht ist eine Tugend, sie hat mit Maßhalten, Edelsinn, Geistigkeit zu tun. Wie bei Tugenden allgemein zu bemerken, kann Erziehung zur Manneszucht mißbraucht werden. Erziehung und Zucht sind nicht nur dem Wort zufolge verwandt. Jeder Tugend steht ein Laster gegenüber, das die Tugend ihres Sinnes beraubt und Äußerlichkeiten auf absurde Spitzen treibt. Der Sparsamkeit steht sinnleerer Geiz gegenüber, der Freigebigkeit die Verschwendung. Fehlgeleitete Manneszucht wird zur Grausamkeit, zur Freude am Vernichten.

Und da haben Sie recht, beim Boxkampf, bei Fernsehunterhaltung, beim militärischen Drill im gemeinschaftsfremden Vasallenstaat, bei den Killerspielen.(...)

Freundliche Grüße


Sehr gern gelesener Herr Kreutzer,

hinter der 'Klagemauer', die Sie 'anprangern', steckt mehr als nur dieser arme Kerl, der Ihnen sein 'Werk' - dessen Aufwand Sie zurecht gewürdigt haben - naiverweise zugeschickt hat, und der jetzt möglicherweise über Ihre einfühlsame Ablehnung etwas enttäuscht ist. Doch jeder 'Enttäuschung' muß logischerweise eine 'Täuschung' vorausgegangen sein, ob als 'Fremd-Täuschung' oder als 'Selbst-Täuschung'. Auch in diesem Fall muß wohl beklagt werden, daß aus einer gewollten 'Fremd-Täuschung' vermutlich eine bereits akzeptable 'Selbst-Täuschung' werden konnte. Doch was steckt dahinter?

Wohl jeder entsinnt sich seiner Jugend und den Spielen wie "Räuber & Gendarm" bzw. "Cowboys & Indianer", bei denen von vorneherein eigentlich feststand, wer der 'Gute' und wer der 'Böse' zu sein hatte und wer letztendlich zu gewinnen hatte. Und wer kann von sich schon behaupten, daß es immer ohne Blessuren abging? Egal, auf welcher Seite man mitspielte. Und wollten zu viele zu den 'Guten' gehören und sich keine 'Bösen' freiwillig finden lassen, bediente man sich kurzerhand eines 'Auszählreimes', wie z.B. "Ähne, Mähne, Muh und raus bist Du!" Irgendwann war jeder einmal der 'Gute', das andere Mal der 'Böse'. Und selten ging es dabei ohne irgendeine Schürfwunde oder einen 'blauen Fleck' ab. Man spielte eben und vergaß dabei kleinere Wunden schnell wieder. Aber, und das schien wichtig, man lernte – neben dem 'Spielplatz-Patriotismus' – auch den eigenen Schmerz kennen. Und hatte man Pech, dann drohte einem richtiger Ärger, wenn man mit zerrissenen Klamotten nach Hause kam.

Das Ganze damals war nicht nur eine Art 'Wettbewerb' mit schmerzlichem Erfahrungspotential. Nein, man war selbst so etwas wie ein 'Mitbewerber', um überhaupt mitspielen zu dürfen. Doch das persönliche Risiko hielt sich zumeist in überschaubaren und erträglichen Grenzen. Unfälle gab es kaum. Und wenn doch einmal, dann war das Spiel meist sofort vorbei. Jeder begriff dann, wie schnell aus einem Spiel Ernst werden konnte.

Heute ist das anders. Heute sitzt der Jugendliche vor seinem Bildschirm, den Joystick auf dem Schoß, knabbert Chips und trinkt Cola. Und wenn er dabei nicht vom Sessel kippt, läuft er kaum Gefahr, sich irgendwelche körperlichen Blessuren zuzuziehen. Das eigentliche 'Mit-Erleben', was uns noch spielend möglich war, reduziert sich heutzutage – vorerst – darauf, als elektronisch bevollmächtigter 'Zuschauer' Punkte sammeln zu können. Vielleicht bringt Mammi irgendwann eine neue Cola ins Kinderzimmer und noch eine Tüte Chips, damit die Spannung nicht unterbrochen werden muß und dem Nachwuchs der 'Hungertod' drohen könnte. Chips und Cola sind dabei die Realität. Doch das, was sich auf dem Bildschirm abspielt, mag für die Augen realistisch sein, hält aber dem eigenen Körper die realen Empfindungen und Erfahrungen dabei vor. Auch bei TV-Sportsendungen ist es nicht viel anders.

Wer glaubt, daß dies alles so harmlos und naiv angedacht sei, wie bei der Entwicklung von 'Monopoly' oder 'Mensch-ärgere-dich-nicht' von früher, der kennt nicht die wahren Hintergründe, nach deren Maßstäben sich die Spieleentwickler zu richten haben, um überhaupt die notwendigen Mittel auftreiben zu können, ihre Programmierer 'über Wasser' und 'bei der Stange' halten zu können bis das Produkt Marktreife erlangt. Einige der Hintergründe sind sehr umfassend recherchiert, wenn auch auf Kinofilme bezogen, doch auf Spieleproduzenten übertragbar und denselben nicht fremd. Dazu erklärend http://video.google.de/videosearch?q=%22Operation+Hollywood%22&hl=de&sitesearch=&start=10 und folgende Teile.

Der Hintergedanken dieses virtuellen Täuschungsmanövers ist, nach einer gewissen Gewöhnungsphase, aus anfänglichen 'Spielern' (vor dem heimischen PC) eines Tages, mit relativ wenig Überredungskunst, auch 'Mitspieler' (für kriegerische Interessen) zu machen. Und aus der oft jahrelangen, spielerischen 'Fremd-Täuschung', wird somit ein naives Opfer der gern gesehenen 'Selbst-Täuschung'. Die neurologischen 'Inputs' sind irreführend ähnlich wie vor dem heimischen PC oder TV: Tastaturen, Bildschirme, verdunkelte Räumlichkeiten und ab und zu Chips und Cola. Überraschung und Ernüchterung kommt nur dann, wenn plötzlich körperlicher Schaden zu beklagen ist, weil aus der anfänglich nur virtuellen Welt plötzlich brutale Wirklichkeit geworden ist und der zunächst spielerisch Getäuschte ein körperlicher und oft genug auch seelischer Krüppel aus seiner 'Selbst-Täuschung' erwachen muß.

Arthur Koestler beschrieb diese mannigfaltige Selbst-Enttäuschung in seinem Werk: »Der Mensch - Irrläufer der Evolution. Eine Anatomie der menschlichen Vernunft und Unvernunft« recht erklärend und eindrucksvoll. Man sollte es besser einmal gelesen haben, um den menschlichen Schwachsinn irgendwann selbst besser verstehen zu können statt nur daran zu verzweifeln.

Mit freundlichen Grüßen aus dem Norden


Und trotzdem war der Kampf klasse!!!!! ;-)

Beste Grüße
(Boxfan – aber sonst ganz normal…)


Von der Manneszucht zur Manneszucht …. so könnten wir die letzten 100 Jahre beschreiben. Und nachweislich hat sich nichts geändert. Ausgenommen, dass unsere Großeltern und Eltern angefangen haben, immer mehr im geheimen zu praktizieren und immer weniger „Wahrheiten“ offen und nach außen getragen wurden. So wurde eine Generation um die andere nur geschliffener in ihrem Verhalten. Die Eltern verstecken ihre Fehler im eigenen Daheim, die Kinder tragen diese „rebellierend“ offen nach außen aus. Diese Generation hatten wir in den 60ern, in den 70ern und auch heute verhält es sich nicht anders. Die Kinder wiederholen letztlich nur was ihnen angelernt, anerzogen, vorgelebt wurde. Und zwar nicht im Stillen, sonder Laut und Schlagkräftig!

Kein „blanker Arsch“ der versohlt wurde, wurde dadurch zu einem besseren Menschen.

Den Kindern muss Liebe, Mitgefühl, Rücksicht, Miteinander, Hilfe, Akzeptanz, usw. erst einmal erlernt werden, bevor wir von ihnen etwas verlangen, dessen sie niemals unterrichtet wurden. Unterrichtet in der Form des Vorlebens, das in einer jeden Familie geschieht. Deshalb sollten uns wir nicht über die Resultate erbrüsten – unsere Kinder sind unser Spiegel – auch wenn uns das nicht passt!!

MfG


Lieber Herr Kreutzer,
ich muß zugeben, daß ich als 12-jähriger schon von Muhammad Ali als Boxer und als Mensch fasziniert war. Für mich war er ein großartiger Sportler. Ich kannte damals keinen, der ihn mochte. In den Zeitungen sagte man vor seinen Kämpfen immer wieder seine Niederlagen voraus. Er setzte sich aber fast immer durch. Eine große weiße Lobby wollte ihn im Staub liegen sehen. Er hat dem Staat die Zähne gezeigt. (...)
Ich kann mir vorstellen, daß dem 10-jährigen jungen Mann der Film "Im Westen nichts neues" kaum imponieren wird. Jedes mal, wenn ich ihn sehe, kann ich kaum die Tränen verbergen.
Ja, Hurra, es geht gegen den Franzmann. Ja, Hurra, es geht gegen Engeland. Die haben sich damals keine Gedanken gemacht, daß sie real dazu benutzt werden, andere umzubringen. Jeder meinte von sich, auf der guten Seite zu stehen.
Im zweiten Weltkrieg ist das deutsche Volk sicherlich nicht so kriegslüstern gewesen. Da hat ein Hass- und Propagandapparat nachgeholfen, einschließlich dieses ungeklärten roten Fadens der Geldelite, was mir leider erst vor kurzem klar wurde.
Ich habe als 15-jähriger meinen Vater mit den Nazis in Verbindung gebracht, obwohl er nur ein armer 13-jähriger Tropf in der Hitlerjugend war. Meine Oma hat Offiziere aus dem Haus rausgeschmissen, als sie ihn als Flakhelfer haben wollten und darauf verwiesen, das schon zwei Ihrer Söhne in Russland und Griechenland gefallen sind. Mein Großvater hat von Verdun noch seinen Bauchschuss in Erinnerung gehabt.
(...)
Aber warum schreibe ich das ganze überhaupt?
Ich bin der Meinung, dass der junge Mann fast kriegssehnsüchtig ist. So muß es wohl 1914 auch gewesen sein. So, und jetzt gehts los. Denen werden wir es zeigen. Noch spielt er mit seinen Fantasien. Aber für den Tapferkeitsorden interessiert er sich schon ganz offensichtlich. Noch ist er nur ein virtueller Held.
Ich hätte an meinem Vater etwas gutzumachen. Wir sind so belogen worden! Leider hat er Alzheimer, geht also nicht mehr.
Haben in Zukunft viele Eltern an ihren Kindern etwas gut zu machen, weil sie alles gefressen und geglaubt haben, was ihnen unsere Politiker weis gemacht haben?

einen lieben Gruß, ich hoffe, das ich das Thema nicht komplett verfehlt habe, aber im Moment ist mir danach, als ich das gelesen habe.

"Manneszucht"

Dieser Artikel incl. Kinder-Autor zeigt einmal mehr, w i e verroht, pervers und geistig arm diese Gesellschaft ist! Was muss ein 10-jähriger bereits alles gesehen (oder erlebt) haben, derartige Sätze zu bilden?!? Mit zehn Jahren war das schlimmste Erlebnis für mich der vergleichsweise harmlose Tod von "Winnetou" auf der Kinoleinwand! Allerdings muss man auch sagen: Unsere Eltern waren normal im Kopf und haben uns dann und wann, wenn's nötig war, auch mal den blanken Arsch versohlt - was man ja heute wegen der Brutalität nicht mehr darf... heute darf man im Höchstfall seinem Gegenüber heftig in den Magen treten, damit er blutspuckend und nach Luft ringend ein ganzer Kerl wird. (...)

MfG


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