20. Juli 2018

09.45 Uhr PaD 27 /2018 - Erste Kommentare

Der Paukenschlag mit dem Titel "Grundsätzliches" ist, trotz des Umfangs von 25 Seiten, doch schon gestern von einigen Lesern gelesen und kommentiert worden.

Einige dieser Kommentare gebe ich hier wieder, ergänzt um das, was ich darauf antworten kann.

Zunächst der Kommentar von Georg E., der sich mit dem "Darwinismus" beschäftigt:

Survive of the fittest

"Charles Darwin, der Mann, der die Evolutionstheorie entwickelte, hat die Entschuldigung für sämtliche Auseinandersetzungen zwischen Völkern und Staaten geliefert, die ich in meinen Worten so formuliere: Die Tatsache, dass der „Stärkere“ gewinnt ist die Basis allen Fortschritts und aller Weiterentwicklung der Menschheit."

Lieber Herr Kreutzer!
Guter Artikel.

Die Evolution findet in der Regel in Jahrmillionen statt. Bei Katastrophen in Jahrhunderten. Politik findet in Jahren, bestenfalls Jahrzehnten statt. Schon deshalb ist die Übertragung von Darwin's Forschungen auf die "menschliche, politische Gesellschaft" ein gewagtes Experiment.

Und mEn zum Scheitern verurteilt. "Gesetzmäßigkeiten" und "Formelsysteme" haben so etwas wie Definitionsbereich, Wertebereich, Voraussetzungen, Ausnahmen (Singularitäten) usw.

"Survival of the fittest" heißt "Überleben der am besten Angepaßten".

Die Reduktion auf "Überleben des Stärkeren" ist unzulässig, außer vielleicht bei "Kämpfen", bei denen ein definierter "Endzustand" als "Sieg" vorher festgelegt wurde. Also z.B. ein eingeschlagener Schädel ist gegenüber einem nicht eingeschlagenen Schädel ein Nachteil.

Die "Angepaßtesten" können den Stärksten ins Messer laufen lassen ... siehe Angela und Horst.

Mit 60+ sieht man vieles anders als mit 20+. Mehr ist nicht dahinter. Wenn es einen Sinn hätte, einen Neugeborenen mit den Erkenntnissen eines alten Menschen auszustatten, hätte die Evolution das so hervor gebracht. Biologisch schlechtes, nicht zielführendes Konzept, solche alte Eltern würden sterben, bevor das Super-Baby aus den Windeln kommen kann.
Diesem Baby würde der Kopf platzen, weil in der Rückschau ja mancher Unfug, den man im Leben gemacht hat, als solcher klar zu erkennen wäre.

Es wird weiter gehen. Daß wir Alten das alles oder vieles nicht gut finden ist für den Lauf der Dinge unwesentlich. Wenn Sie ein paar kluge Gedanken in die Enkel injizieren können, haben Sie Ihre Schuldigkeit getan.

Liebe Grüße

Darauf musste ich direkt antworten:

 Lieber Herr E.,

(...) Im Übrigen habe ich ganz bewusst nicht vom „Angepasstesten“ gesprochen. Ich kenne die Argumentation, die im Grunde richtig ist, aber dann mit Absicht den falschen Begriff verwendet, um davon abzulenken, dass sich überall der durchsetzt, der in der jeweiligen Disziplin und/oder im jeweiligen Revier der Stärkere ist. Um davon abzulenken, dass die USA als Staat nicht die Angepasstesten, sondern die Stärkeren sind, dass Merkel in der CDU nicht die Angepassteste, sondern die Stärkere ist, dass der Reiche mit dem Staranwalt gegenüber dem angepasstesten Armen ebenso der Stärkere ist wie Israel gegenüber den Palästinensern und ein Lkw gegenüber Weihnachtsmarktbesuchern.

Regeln gelten nur, solange ein Stärkerer sie durchsetzt. Wobei der Stärkere auch unsinnige Regeln durchsetzen kann.

Angepasst? Die netten Jungs in Anzug und Krawatte, die voriges Jahr ihre Banklehre begonnen haben? Angepasst ist doch Scheiße!

Angepasst glaubt der Tagesschau. Angepasst widerspricht dem Chef selbst dann nicht, wenn sein Fehler offensichtlich, die Pleite dadurch unvermeidbar und eben auch der Arbeitsplatz verloren ist.

Angepasst???

Und dann eben nochmal zurück zu Abrosia und Staudenknöterich und Karnickeln in Australien. Die sind überhaupt nicht angepasst. Kein bisschen. Die setzen sich einfach durch – und warum? Weil sie es können, weil sie die Stärkeren sind.

Symbiose und Synergie – ja, gibt es. Dass der Hai den Putzerfisch durch sein Maul spazieren lässt, das ist die Ausnahme. Das ist wie der Mister Minit im Kaufhaus-Untergeschoss. Der bringt Miete und Kunden ins Haus und muss nicht, wie ein Angestellter bezahlt werden. Aber wenn ein Arbeitgeber wie Amazon seine Mitarbeiter wie Sklaven behandelt und die nicht stark genug sind, um sich ihr Teil vom Kuchen zu erkämpfen, dann hat halt der Stärkere gewonnen. Und sollte Ali Baba ins Revier von Amazon einbrechen, dann wird sich herausstellen, wer der Stärkere ist.

Dann mag ich gerne noch auf Definitions- und Wertebereiche, auf Voraussetzungen und Ausnahmen, vor allem aber auf die Jahrmillionen eingehen ;-))

Evolution wirkt ständig, ununterbrochen, jeden Augenblick und vermutlich an (fast) jedem Punkt der Landmasse und in jedem Liter Ozeanwasser. Dass dabei „neue Arten“ entstehen, ist ja auch nicht dem Wedeln mit einem Zauberstab zu verdanken sondern das Ergebnis eines sehr langen Prozesses in dessen Verlauf es unzählige Sieger und vermutlich weit mehr Verlierer gibt.

Dass dabei „alte Arten“ untergehen ist in unserer Zeit insbesondere auf das Wirken der Stärkeren unter den Starken zurückzuführen, auf jene Menschen, die sich auch gegenüber ihren Mitmenschen und noch viel mehr gegenüber der Umwelt gewalttätig durchsetzen, und auch das nicht erst in Jahrmillionen, sondern jeden Tag. Warum wurde das bayerische Volksbegehren zur Begrenzung der Bodenversiegelung denn abgelehnt? Vermutlich weil ein angepasster Richter lieber dem Stärkeren Recht gegeben hat, als die Deckung seiner Anpassung zu verlassen.

Danke für die Möglichkeit, das auch noch loszuwerden.

Herzliche Grüße aus der Hallertau

Christine F. schrieb mir:

Lieber Egon Kreutzer, danke für diesen und alle anderen Paukenschläge und Kommentare.

Es gibt ein Zitat: "Die sind die Weisen, die durch den Irrtum zur Wahrheit reisen und die sind die Narren, die im Irrtum verharren."

Da muss ich oft dran denken. Es ist keine Schande, sich zu irren, aber schon eine, den Irrtum zu erkennen, und ihn nicht einzugestehen und folgerichtig anders, besser zu reden und zu handeln. Aber darum geht es ja letztendlich: Wer weiss, merkt denn, gesteht sich selbst ein, das er sich geirrt hat und tut das dann auch kund?

Ein ganz naher Bekannter, in einer sehr, sehr hohen Position bei einer "systemrelevanten" Versicherung, diskutiert überhaupt nicht über Frau Merkel und die herrschende Politik in D. Für ihn ist sie alternativlos.Punkt Schluss. Das macht mir Angst. Dass Menschen, nicht nur mit ihrer Wählerstimme Unheil anrichten, sondern auch Kraft ihrer Positionen Einfluss ausüben können und das auch tun.
Mein Mann und ich besuchten Ende Juni mit einem Bus voll Gleichgesinnter Ungarn zwecks eines Sippentreffens nach 1945 vertriebener Ungarndeutscher.
Die Ungarn sind selbstbewusste Staatsbürger und stehen in der Mehrheit in dem Dorf, das wir besuchten, hinter Orbans Flüchtlings- und Grenzpolitik. Ich kann das verstehen, zumindest schon mal aus der Sicht der einfachen Bürger in der ländlichen Region. Sie bekommen EU-Gelder, hinterfragen diese nicht, und setzen die auch in der Mehrheit sehr sinnvoll für die Infrastruktur in ihrer unmittelbaren Heimat ein. Wenn sie sich fluten lassen mit Flüchtlingen, was dann? Davor habn sie Angst und deshalb stehen sie hinter Orban.
Es ist schon interessant mal selbst vor Ort die Menschen zu erleben.
Auch hat mein Mann neue Verwandte gefunden. Sie wohnen allesamt in Baden Württemberg. Und sind der gleichen Meinung wie wir. Wenn die Politik sich in D. nicht ändert, schafft sich D. tatsächlich ab. Ihr heutiger Paukenschlag ist dazu die Offenbarung.
Habe ihn verlinkt.
Liebe Grüsse und einen schönen Sommer.

Christine F.

Von Benjamin K. kam folgender Kommentar:

Sehr geehrter Herr Kreutzer,

Sie haben zu Ihrem ausführlichen Paukenschlag von heute um Resonanz gebeten. Dieser Bitte will ich gern entsprechen, auch wenn ich mich aus Zeitgründen auf wenige Aspekte beschränken muß.

Das breit angelegte Panorama hat mir einmal mehr gut gefallen, die Brückenschläge zwischen den einzelnen Passagen auch. Aus dem, was Sie zur Artenvielfalt geschrieben haben, konnte ich einiges lernen. Und Ihr Plädoyer zum Schluß hat durchaus Klasse, wenngleich ich bezweifeln muß, daß es die richtigen Adressaten erreicht.

Hier will ich noch einhaken. Wir haben vergangene Woche erlebt, wie ein ranghohes deutsches Strafgericht eine Angeklagte mit dem schärfsten Schwert des Strafrechts geschlagen hat - lebenslange Freiheitsstrafe mit Feststellung der besonderen Schwere der Schuld -, obwohl die dünne Beweislage nichts anderes als einen Freispruch gerechtfertigt hätte. Das ist ein Justizskandal allerersten Ranges, der das deutsche Rechtswesen nach meiner Einschätzung schwer beschädigen wird. Aktuell erleben wir in Österreich eine Anklage gegen die dortige Identitäre Bewegung wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung - auch das ein reiner politischer Schauprozeß ohne jede rechtliche Substanz. Eine Verurteilung der Angeklagten - die ich trotz der lächerlichen Vorwürfe und der schlechten Beweislage befürchte - wird legalen Widerstand gegen die Masseneinwanderung in Österreich zukünftig unmöglich machen.

Ich komme zum Punkt. Diese Tendenzen, die politische Opposition unter völliger Mißachtung der selbstgegebenen Spielregeln mundtot zu machen, pflastern den Weg in die Diktatur. Ich weiß nicht, ob Sie in dieser Schlußfolgerung mitgehen, aber ich gebe mich da keinen Illusionen hin. Allerdings meine ich auch, daß die politische Zerrissenheit des deutschen Volkes bald keinen anderen Weg mehr zulassen wird. Die diametral entgegengesetzten Positionen zur existenzbedrohenden Masseneinwanderung - auf der einen Seite die immer noch zahlreichen Befürworter wider jegliche Vernunft, auf der anderen Seite die Migrationsgegner - sind miteinander unvereinbar und auch nicht im Wege eines Kompromisses zu glätten. Eine Lösung über die Kanäle der demokratischen Institutionen sehe ich daher nicht, und vielleicht ist die aufziehende Repression das Mittel der Wahl, um die stärker werdenden Zentrifugalkräfte im Zaum zu halten, die spätestens bei einem Währungscrash, einem längeren Stromausfall oder einer nachhaltigen Rezession voll durchbrechen werden. Auch die Interessen der zahlenmäßig inzwischen starken ethnischen Minderheiten (Muslime, v. a. Türken und Kurden!) bergen gewaltiges Konfliktpotenzial in sich. Insofern befürchte ich, daß sich gerade die harte Hand herausbildet, die es in Zukunft brauchen wird, um ein immunschwaches und zerstrittenes Gemeinwesen vor dem schlimmsten Chaos zu bewahren.

Hochachtungsvoll

B. K.

Ob ich die Schlussfolgerung mitgehe, dass hier der Weg in die Diktatur geebnete wird?

 

 

 

 

 

Oh ja! Nicht zuletzt deshalb habe ich in meinem Buch "Demokratie - Fiktion der Volksherrschaft" dargelegt, wie es dazu kommen konnte und was heute noch getan werden kann, um den Prozess umzukehren.

 


Jens G. verwies auf eine Autorin, leider ohne sie zu benennen:

 Hallo,

ja, der Kaiser ist nackt. Wissen Sie, den Satz habe ich erst heute gelesen. Bei einer Autorin, die in Europa krampfhaft totgeschwiegen wird, obwohl wir sie gerade jetzt lesen sollten. Alle. Selbst lesen. Nicht nur Meinungen von Dritten konsumieren. Dann selbst nachdenken. Und dann handeln.

Ungefähr die Hälfte ihres Artikels habe ich da schon gelesen. Geschrieben vor mehr als 50 Jahren ... und dennoch von geradezu erschreckender Aktualität.

Konrad W. meint:

Sehr geehrter Herr Kreutzer,

die Eingangsbemerkungen ihres so eindringlichen Appells machen, gerade weil sie so zutreffend sind, wenig Hoffnung. Ja, das klare Denken, das Sie in großer Fleißarbeit vorführen, gilt nichts mehr, bestenfalls noch als altbacken. Meinung ganz ohne Wissen ist hipp. So läuft jeder Beitrag der Journalisten heute. Eine schnoddrige freche Schreibe, voller gehässiger Wertungsworte, Hauptsache politisch korrekt, also dem entsprechend, was man für systemerwünscht hält. An einen so ganz anderen Text, wie Ihren, geht man mit entsprechendem Vor"verständnis" heran. Man weiß nichts, das aber ganz genau. Gegen diese Haltung ist kein Ankommen. Ihre großartige fleißige Bemühung ist vergeblich.
Ich glaube, das geht sogar jenem berühmten Gutachten Sieferles so, in dem es noch nicht einmal um das Migrationsproblem geht, sondern in dem er ganz sachlich die Vorausgesetztheit jenes besonderen und daher höchst zufälligen, verletzlichen europäischen technischen und gesellschaftlichen hochkulturellen Entwicklungsprozesses beschreibt.

Das wird nicht gesehen?
Doch. Es gibt offenbar eben doch diese Soros-Eliten, die in ihrem Interesse die "Operation am offenen Herzen", nämlich der Gesellschaft, probieren.

... und Peter S. stößt ins gleiche Horn:

 Lieber Herr Kreutzer,

Sie haben grundsätzlich recht. Ich stimme Ihnen in allen Belangen zu - das hat den gleichzeitigen Vor- und Nachteil, dass man nicht mehr diskutieren kann/muss.

Ich habe nur Ihre Intension hinter dem Paukenschlag noch nicht ganz erfasst. Wollen Sie ernsthaft irgendjemanden, der noch nicht die Sachlage bis heute morgen erkannt hat, mit Ihrem ausführlichen Text überzeugen, überreden, in Erkenntnis setzen?
Aus meiner Sicht - und ich hoffe, ich irre mich sehr - hätten Sie die Stunden, die Sie sich mit dem Paukenschlag beschäftigt haben, in etwa sinnvoll nutzen können, indem Sie sich mit Ihrer Lebensgefährtin auf Ihre Bank gesetzt hätten und den Tag genossen.

In meinen Worten steckt eine gewisse Bitterkeit, aber auch Verzweiflung. Ich bin von durchaus durchschnittlich bis überdurchschnittlich intelligenten Menschen umgeben, aber zum Thema Ihres Paukenschlages gibt es mittlerweile "grundsätzlich" nur noch Schweigen.

Es wird tot geschwiegen. Es ist wie ein schwarzes Loch, das die Energie hinter dem Thema verschlingt. Es ist als ob man gar nichts angesprochen hätte.

Ich hoffe immer noch, dass hinter dem Schweigen die Erkenntnis liegt, dass man lange Jahre auf den falschen Dampfer gesetzt hat und nunmehr erschrocken ist ob der Entwicklung.
Meine Befürchtung jedoch ist, dass, wenn morgen Bundestagswahl wäre, die Hexe wieder über 30% der Stimmen erlangen würde, die Dummen von der Schmarotzerparteideutschlands immer noch deutlich über 15% bekommen, die Verbieterpartei fast 15% erhält, die gelbe Fähnchenpartei immer noch über 5% liegt und die Mitglieder der SED über 10% erhalten.
Somit ergibt sich eine satte Mehrheit von 75% plus, die es genauso wollen wie es im Moment ist.

Die Frage, die bleibt...wohin auswandern?

Die beiden letzten Kommentare haben mich bestürzt.

Sollte diese Einschätzung zutreffen?

Ist es wirklich schon zu spät für alles? Ist die Katastrophe nicht mehr abzuwenden? Rennt der deutsche Michel nach 85 Jahren wieder einmal blind einer Ideologie nach und in sein Verderben, diesmal jedoch ohne Fahne voran, statt Größenwahn diesmal Minderwertigkeitskomplex, und statt "Deutschland über alles" diesmal eben "Deutschland verrecke"?

Sollte ich wirklich lieber auf der Bank sitzen und den Tag genießen?

Nein. Das kann und will ich nicht. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich ein bisschen zuviel "christliches Abendland" in mir trage. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass Lot errettet wurde als Sodom und Gomorra untergingen, dass Noah eine Arche baute und die Sintflut überlebte, dass Jesus versprach: "Wo sich zwei oder drei in meinem Namen versammeln, will ich mitten unter ihnen sein."?

Das sind Beispiele, die sich durchaus auch ins Nichtreligiöse übertragen lassen.

Oder geht mir immer nur das Gleichnis von den beiden Fröschen im Kopf herum, die - beide ins mit Rahm gefüllte Butterfass gefallen - ein unterschiedliches Schicksal ereilte. Der eine, Pessismist, gab nach wenigen Versuchen, über den Rand des Fasses in die Freiheit zu gelangen auf - und versank. Der andere, Optimist, strampelte und ruderte mit seinen kräftigen Hinterbeinen, immer in der Hoffnung auf eine noch mögliche Rettung, bis der Rahm - für den Frosch ein Wunder - zu Butter wurde und ihm eine Absprungbasis bot.

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PaD 27 /2018 Grundsätzliches


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So, wie es Menschen gibt, die besser wüssten, wie Fußball gespielt werden muss, ließe man sie nur als Bundestrainer antreten, gibt es auch Menschen, die besser wüssten, wie regiert werden muss, ließe man sie nur an die Macht.

Längst haben sich Schriftsteller dazu ihre Gedanken gemacht und Vorstellungen zum Ablauf eines Putsches entwickelt.

 

Peter Orzechowski und Robert Thiele lassen einen Bundeswehrgeneral antreten, dem es mit generalstabsmäßiger Planung und unter Mithilfe einer treu ergebenen Schar von Reservisten gelingt, die Bundesregierung ins Matt zu manövrieren.

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Wenn Sie das eine Buch lesen, während Löw gegen Schweden antritt, und das andere beim letzten Gruppenspiel gegen Südkorea, erleben Sie sicherlich mehr Spannung und Begeisterung als bei den Übertragungen im Fernsehen.

Also, leiden Sie nicht länger wie der junge Werther, erlesen Sie sich lieber den Weg zum politischen Befreiungsschlag!


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