16. Mai 2018

10.30 Uhr Glücklich ist, wer vergisst

 


Der Altermannblog lebt nicht mehr. Heute Morgen las ich die traurige Botschaft. Die Seite ist zwar noch online, wird jedoch bald völlig verschwinden - und Neues wird man dort nicht mehr zu lesen bekommen.

Der Betreiber ist, wie viele andere auch, urplötzlich von elementaren Ängsten befallen worden. Dabei ist er ein mutiger Mann.

Man stelle sich vor: Einer, der sich nicht scheut, in die Krisengebiete dieser Welt zu reisen, mitten ins kriegs- und krisengeschüttelte Syrien erst vor wenigen Wochen, um sich selbst ein Bild zu machen, schätzt das Risiko für Leib, Leben und Besitz, das damit verbunden ist, in Deutschland über den 25. Mai hinaus einen Meinungsblog zu betreiben, höher ein als die Gefahr, die mit einem zweiwöchigen Aufenthalt im Reich des bösen Assad verbunden ist.

Sie glauben, der ist irre?

Nein. Der Mann ist weder irre noch von Angsneurosen geplagt. Er ist kein Verschwörungstheoretiker oder Weltuntergangsprophet. Sein Rückzug ist ein Erfolg dessen, was in unermüdlicher Zerstörungsarbeit vom Grundgesetz, das einst als die

Freiheitlich Demokratische GrundOrdnung (FDGO)

bezeichnet wurde, nicht mehr übriggeblieben ist. Ja. Eine FREIE demokratische Grundordnung war es nie, immer nur freiheitlich, was aufgrund der Geschichte dessen, was oft fälschlich als Verfassung bezeichnet wird, gar nicht anders möglich war. Das Grundgesetz ist immer noch Ausfluss des Besatzungsrechtes und wird es bleiben, bis sich das deutsche Volk in freier Selbstbestimmung eine Verfassung gibt.

Doch inzwischen sind Zweifel erlaubt, ob der Begriff "freiheitlich" nicht längst auf der Kippe steht und durch einen anderen ersetzt werden sollte. Was halten Sie zum Beispiel von


"knechtschaftlich demokratische Grundordnung"?

Dem deutschen Volk wird seit 1949 das Recht, sich selbst eine Verfassung zu geben verweigert. Ob dies immer noch der über allem stehende Wille der Siegermächte des zweiten Weltkriegs ist, oder ob die Mehrheit des Deutschen Bundestages, vielleicht durch den Fraktionszwang gebunden, auch nach dem Beitritt der neuen Bundesländer der Überzeugung war, es sei für den Machterhalt weitaus sinnvoller, das Volk nicht über eine Verfassung beraten und abstimmen zu lassen, sei dabei dahingestellt, das ist Spekulation. Fakt ist: Wir haben - und das sagt das Grundgesetz selbst - keine Verfassung.

Inzwischen haben führende Vertreter der politischen Kaste das "deutsche Volk" aus ihren Gedanken und Plänen eliminiert. Der krasseste Fall ist die Äußerung des Grünen-Vorsitzenden Habeck, der dreist formulierte: Es gibt kein "Volk", und weil es kein Volk gibt, kann das Volk auch nicht verraten werden.

Darin stimmt er offensichtlich mit Frau Dr. Bundeskanzler Angela Merkel überein, die schon länger nur noch von der amorphen Masse jener spricht, "die schon länger hier leben".

Daraus ergeben sich durchaus weitere Folgerungen;

Weil es kein Volk gibt,

  • kann sich das Volk auch keine Verfassung geben,
  • kann es auch keine Volksabstimmungen geben,
  • kann der Passus des Amtseides: "... meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden ...", auch nicht mehr verpflichtend sein,
  • kann Artikel 20 (2) des Grundgesetzes nicht mehr sinnvoll angewandt werden, wo es heißt: "Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen (...) ausgeübt.

Personen, die mehr oder weniger lange hier leben, erfüllen nicht die Kriterien eines "Volkes", es handelt sich, wie auf einem anderen gefährdeten Blog (qpress) häufig formuliert wird, um "Nutzmenschen", die sich in "Nutzmenschenhaltung" befinden.

Gegenüber Personen, die hier leben, ist die Regierung selbstverständlich auch nurmehr insoweit an Recht und Gesetz gebunden, wie sie das - für in eines unbekannten Jemandes Sinne - für nützlich hält. Zudem haben die wechselnden Regierungen Deutschlands in der Vergangenheit maßgeblich daran mitgewirkt, das originäre deutsche Recht einem demokratisch nicht hinreichend legitimierten Recht überstaatlicher Organisationen unterzuordnen, was nicht nur in Bezug auf die EU gilt, sondern eben auch und mit nicht minder starken Auswirkungen mit der Schaffung "unabhängiger" Organisationen, wie dem ESM, dessen Direktorium und sämtlichen Beschäftigten ein übergesetzlicher Status zugewiesen wurde, der sie davor bewahrt, für ihre Handlungen Rechenschaft ablegen oder sich gar strafrechtlich verantworten zu müssen. Von den überstaatlichen Handelsabkommen mit privaten Schiedsgerichten, deren Entscheidungen zu Lasten von Staaten und deren Bevölkerungen getroffen werden, gar nicht erst zu reden.

Wir, die Bürger, stehen also, nachdem uns die Identität als Volk Schritt für Schritt genommen wird, einem geschlossenen politischen und wirtschaftlichen Machtapparat gegenüber, vor dem der eigentliche geistige Vater der Sozialen Marktwirtschaft, Alfred Müller-Armack, warnte, als er bekundete:

"Geistige und politische Freiheit haben in der Geschichte nie auf Dauer existieren können, wo ein geschlossener politischer oder wirtschaftlicher Machtapparat vorhanden war."

Ich füge hinzu: Erst recht nicht da, wo politischer und wirtschaftlicher Machtapparat untrennbar zusammengewachsen sind, wie es in der EU - und damit auch in Deutschland - allmählich zur Vollendung kommt.

Damit kommt der Altermannblog wieder ins Spiel, oder der Blog von Konrad Kustos, oder der wirtschaftskritische Blog "Bankhaus Rott & Meyer". Sie alle haben aufgehört, von ihrer geistigen und politischen Freiheit außerhalb der eigenen Gehirnwindungen Gebrauch zu machen, weil sie sich einer Übermacht gegenübersehen, die nicht zulässt, dass man auch nur an ihrer schönen Fassade kratzt und ein winziges Stück des faulig-stinkenden Innenlebens sichtbar macht.

Ich hätte diesen Aufsatz auch mit "In Memoriam Internet" überschreiben können. Jenes Instrument, das aus kleinsten, experimentellen Anfängen heraus - ja: eine militärische Konzeption nutzend - von Privatpersonen auf die Beine gestellt wurde und schnell seine anfangs tatsächlich grenzenlosen Möglichkeiten der Kommunikation, des Austauschs, der Verbindung, ja Verbrüderung hervorbrachte, dieses Medium, auf das gerade die Opposition und der Widerstand in aller Herren Länder setzte, um die Verzweiflung der Einsamkeit der abweichenden Meinung zu durchbrechen, um gemeinsame Stärke zu erkennen und einzusetzen, dieses Medium ist weltweit in der Metamorphose vom wunderschönen goldenen Ei zum feuerspeienden, klauenbewehrten Drachen befindlich.

Das Internet der Blogger ist schon halbtot und wird gänzlich zerbrechen. Meinung kann, wer noch will, an den Portalen der großen Unternehmen, die sich Soziale Netzwerke nennen, aber in Wahrheit asoziale Datenräuber sind, abgeben. Eine vom Staat installierte, institutionell arbeitende, private - aber regierungstreue, besser: "machttreue" - Zensur siebt mit gewaltigen Algorithmen und vielen tausend Mitarbeitern unter maasloser Ausnutzung der Entscheidungsspielräume alles aus, was nicht gefällt. Wer außerhalb dieser Datenkraken selbst Inhalte im Netz veröffentlicht, wird von Willkürgesetzen mit vorgeschobenen Begründungen, wie dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz des Genossen Maas und der Datenschutzgrundverordnung des in allen Feldern des Wissens mit höchster Erkenntnis gesegneten Kommissars Oettinger, unter tatkräftiger Mithilfe der geldgierigen Haifische der Abmahnindustrie zermürbt, ggfs. in den Ruin getrieben.

Zudem darf er in steter Sorge leben,

  • seine Meinungsäußerungen würden permanent von Polizei und Geheimdiensten auf Hinweise drohender Gefahr untersucht,
    so dass
  • jederzeit mit Hausdurchsuchungen, Beschlagnahme von Beweismitteln,
  • auch der Beschlagnahme der von den Diensten mit staatlichem Segen veränderten Inhalte seiner Festplatte,
  • sowie der Verhaftung und mehrmonatigem Gefängnisaufenthalt ohne jegliches Recht auf Gehör oder Verteidigung
gerechnet werden muss.

Um dies vorsorglich (aber im herrschenden Zustand der zunehmenden Entrechtung der Bürger im Grunde überflüssigerweise) rechtssicher zu machen, werden überall im Staate die Polizeiaufgabengesetze entsprechend ausgeweitet. Ein, wenn man so will, volksfrei-demokratischer Prozess, wie er nur in einer Demokratie stattfinden kann, deren Repräsentanten die Existenz eines "Volkes" in Abrede stellen.

Stattdessen wird das Internet - mit dem "Internet der Dinge" und dem Vordringen der Giganten des Online-Handels - zu einem weiteren mächtigen Instrument der Totalüberwachung und des Konsumzwanges umgewandelt. Ich spare mir hier eine weitergehende Begründung. Mit ein bisschen Fantasie können Sie sich alles selbst ausmalen.

Doch um Ihnen im geistigen Wirrwarr der Unterscheidung zwischen "noch Demokratie" oder "schon Diktatur" eine Orientierungshilfe zu geben, hier ein kleiner Auszug aus Florian Stumfalls Buch "Das EU-Dikat - Vom Untergang der Freiheit in Europa".
Hervorhebungen (
fett und rot) von mir:

(Das EU-Diktat - Vom Untergang der Freiheit in Europa, EWK-Verlag, Elsendorf, März 2014, Seiten 84 bis 90)

Hayek weist darauf hin, dass beim Handeln des Menschen gegenüber anderen die Freiheit immer bedeutet, dass jenes Handeln durch allgemeine Regeln beschränkt ist. Deshalb könne "Freiheit nur bedeuten, dass das, was wir tun dürfen, nicht von der Gutheißung irgend einer Person oder Behörde abhängt, sondern nur durch dieselben allgemeinen Regeln beschränkt ist, die gleichermaßen für alle gelten". Und hier wird jene Unterscheidung der zweierlei Sorten von Gesetzen akut. Hayek fährt fort:

"Aber dass das Gesetz uns frei macht, gilt nur für das Gesetz in diesem Sinne der abstrakten allgemeinen Regel oder aber, was 'das Gesetz im materiellen Sinn' genannt wird, das sich vom Gesetz im bloß formalen Sinn durch das Wesen der Regeln und nicht durch ihren Ursprung unterscheidet. Ein 'Gesetz', das ein spezieller Befehl ist und nur 'Gesetz' genannt wird, weil es von einer gesetzgebenden Behörde ausgeht, ist das Hauptinstrument der Unterdrückung."

So soll, da es hier um die Beziehung von Recht und Freiheit geht, im Folgenden vom Gesetz im materiellen Sinne die Rede sein, jener Ordnung, die der Freiheit dient. Da diese Gesetze aber ihre Kennzeichnung durch das 'Wesen der Regeln', also von ihrem Inhalt und ihrer ethischen Qualität herleiten, stellt sich die Frage nach der Orientierung eines Gesetzeswerkes, danach, welcher Wertsetzung es folgt. Das bedeutet zunächst, dass vor dem Gesetz, wie es ein Gremium erlassen mag, ein Regelwerk wirken muss, das jene Orientierung gewährleistet, eine präpositive Norm, die unabhängig ist von der Zustimmung eines Gesetzgebers, weil sie ihre Legitimation nicht von ihm bezieht. Alexis de Tocqueville sagt: "Das Recht eines jeden Volkes findet seine Grenze an der Gerechtigkeit."

Ebendies meint Marcic, wenn er sagt: "Es irrt, wer da meint, Gesetzesherrschaft sei absolut und der Gesetzgeber unbeschränkter Herr." (Marcic, Rechtsphilosophie) Das gilt nicht nur hinsichtlich der Forderung, dass die Gesetze der Verfassung als einer Ordnung "höhergradiger Resistenz und Konsistenz" entsprechen müssen, sondern dass auch eine Verfassung, als eine ebenfalls gesetzte Ordnung, die sie ist, einem ethischen Prädikt unterworfen ist.

Dieses präpositive Recht ist bekannt als Naturrecht. Freilich geschieht es einem derart bedeutenden, wenn auch mit nur unzureichender definitorischer Kraft ausgestatteten Begriff stets, dass er unterschiedlich ausgelegt wird. Deshalb werden verschiedene Quellen für das Naturrecht angenommen, die indes alle der Dichotomie der beiden gegensätzlichsten unterliegen; deren eine nennt die menschliche Vernunft als Ursprung des Naturrechts, die andere das göttliche Gebot. Thomas von Aquin hat - wie bei anderen Gelegenheiten - die antike Tradition mit der katholischen Lehre versöhnt. Er nennt das präpositive Recht "ein göttliches Recht, das auf der Gnade beruht", und das "das menschliche Recht, das aus der natürlichen Vernunft stammt", nicht aufhebt. Thomas erklärt also das Verhältnis des materiellen zum formalen Recht am Beispiel des Idealfalls, in dem dieses sich jenem unterordnet. John Locke wiederum spricht der gesetzgebenden Gewalt das Recht ab, nach "willkürlichen Beschlüssen des Augenblicks" zu regieren. Er nennt "das Gesetz der Natur ein ungeschriebenes Gesetz", das "deshalb nur in der Seele der Menschen zu finden ist."

Immanuel Kant bedient sich ebenfalls des Begriffes "Naturrecht", und hier werden, während Thomas und Locke leicht in Übereinstimmung gebracht werden können, Unterschiede zumindest zu Thomas deutlich. Für Kant ist zwar ebenfalls das Naturrecht der Maßstab für das positive Recht, doch ist für ihn die Quelle des Naturrechts "a priori durch die Vernunft" erkennbar. Sein Bezug zur Vernunft ist mit derjenigen des Thomas nicht identisch, denn dieser setzt die göttliche Gnade in einen ursächlichen Zusammenhang mit der Vernunft, wobei die Vernunft der göttlichen Gnade nachgeordnet ist, aber lässt ein göttliches Prinzip nur insoweit gelten, als dieses seinen Ansprüchen an die Vernunft genügt. Damit löst Kant den bei Thomas grundgelegten und Locke noch vorhandenen Zusammenhang zwischen Recht und Ethik auf.
Angesichts des Maßes nicht nur an Rechtlosigkeit, sondern auch an Dummheit, das jede Epoche kennt, ist es allerdings sehr kühn, in das ausschließliche Wirken der rein menschlichen Vernunft bei der Gesetzgebung allzu viel Vertrauen zu setzen.

Die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten von Amerika, maßgeblich formuliert von Thomas Jefferson, stellt folgenden Satz an den Beginn ihrer Präambel: "Wir halten diese Wahrheiten für ausgemacht, dass alle Menschen gleich erschaffen worden, dass sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt worden, worunter sind Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit."

Das Naturrecht wird also auf Gott zurückgeführt. Spätere Charten, wie die "Allgemeine Erklärung der Menschenrechte" von 1948 nehmen wieder Rekurs auf das Naturrecht im ursprünglichen, dem vorkantischen Sinn, allerdings rein anthropozentrisch und ohne die Ethik, der man folgt, weiter zu begründen oder herzuleiten.

Der Gegenpol zur Naturrechtslehre ist der Rechtspositivismus. Nach diesem ist Recht, was ein Gesetzgebungsorgan beschlossen hat. Es muss keiner präpositiven oder ethischen Vorgabe folgen und ist nach Wesen und Inhalt dessen, was es beschließt, ohne Einschränkung. Ethische Rücksichten werden durch Mehrheiten ersetzt. Hier ist daheim, was Hayek ein "Gesetz im formalen Sinn" nennt. Um zu begreifen, welche Handhabe eine solche Denk- und Verfahrensweise für freiheitsfeindliche Regime bildet, reicht es, auf die Nürnberger Rassengesetze hinzuweisen. Bezeichnend auch, dass viele, die sich dann bei der Judenverfolgung schuldig gemacht hatten und später zur Verantwortung gezogen wurden, bei ihrer Rechtfertigung eine rechtspositivistische Denkweise offenbarten: was sie getan hätten, sei Gesetz gewesen und somit rechtens.


Während das Begriffspaar "Rechte und Freiheiten" eine weitestgehende Gleichheit beider andeutet, ist das bei den Begriffen Recht und Freiheit anders. Das ist erklärlich daraus, dass es sich bei den Rechten und Freiheiten, die nicht nur in der Neuzeit bei der Entwicklung der Regierungsformen eine so elementare Rolle gespielt haben, um verschiedene, einzelne, konkrete Ansprüche des Bürgers an den Staat als Verkörperung des Allgemeinen handelt.
Das reicht von der Gedankenfreiheit bis zum Datenschutz. Diese Ansprüche sind es, die ein Unrechtsstaat, weil sie dem Zugriff eines Despoten unterliegen, seinen Bürgern verweigern kann. Das Recht per se aber ist ein abstraktes Prinzip, von dem die Ansprüche begründet und abgeleitet werden, und kein Staat hat Verfügungsgewalt über ein abstraktes Prinzip.

In wenigen Tagen erinnern die christlichen Kirchen an die Ausgießung des Heiligen Geistes.

Nimmt man dieses Ereignis ernst und versucht daran zu glauben, dass alle Christen, auch die in höchsten politischen und wirtschaftlichen Ämtern und Stellungen irgendwie über Taufe, Kommunion, Eucharistie oder andere, je nach Glaubensrichtung noch vermittelte Sakramente, irgendwann einmal diesen Heiligen Geist empfangen haben, kann man wahlweise am Christentum selbst, an der Wirksamkeit des Heiligen Geistes oder an der augenscheinlich doch ungebrochenen Macht Satans verzweifeln.

Besser ist es jedoch, analog zu Habeck und Merkel, so zu denken:

Es gibt keine christlichen Parteien, also kann man auch kein christliches Verhalten erwarten.

Es gibt keine sozialen Parteien, warum also sollte man soziales Verhalten erwarten?

usw.

Oder gleich, wie Seehofer in einem Anflug von Hellsichtigkeit und Offenheit:

Die gewählt werden, haben nichts zu sagen,
und die etwas zu sagen haben, werden nicht gewählt.

Woraus wiederum hervorgeht, dass auch die Wähler nichts zu sagen haben.

 


Das Pilzmycel, das die Demokratie permanent in ihr Gegenteil verkehrt, durchwuchert alles - und die Gefahr, den gesamten Staat zu zerstören, wollte man es radikal ausmerzen, ist hoch.

Dennoch gibt es gangbare Ansätze, mit denen der echten Demokratie Schritt für Schritt wieder auf die Beine geholfen werden könnte.

Das Buch heißt:

Demokratie - Fiktion der Volksherrschaft

und kann hier erworben werden.

 

Wenn Demokratie wie Beton ist,
bedeutet dies letztlich,
dass, wenn die Form erst einmal ausgehärtet ist,
mit einfachen Mitteln nichts mehr korrigiert werden kann.


 

Informieren Sie sich umfassend über den Untergang der Demokratie in Europa. Lesen Sie Florian Stumfalls Buch "Das EU-Diktat". Sie werden erkennen:
 
Der Spanien-Katalonien-Konflikt ist kein Zufall, sondern nur ein Anwendungsfall.
 

 

 

 


Mehr

 
 
oder greifen Sie zu "Macht macht untertan" von Herbert Ludwig:
 
darin finden Sie alles über die Methoden der Unterdrückung in der Demokratie.
 
... und falls Sie beide Bände schon kennen,
es gibt auch ein neues Buch von mir.

Demokratie ist nicht einfach. Dass demokratisch legitimierte Regierungen nicht unbedingt über ausreichend fachkundige Ressortminister verfügen, macht Demokratie nicht einfacher.

Wie sich die Dekadenz in unserer Demokratie entwickeln konnte, warum es kaum noch möglich scheint, daran etwas zu ändern, und was dennoch getan werden kann, um den Trend wieder umzukehren, habe ich in meinem neuen Buch beschrieben.

jetzt lieferbar


Golo spaziert

Aus dem Manuskript, das ich an dieser Stelle schon zweimal überschwänglich lobend erwähnte, ist seit gestern ein Buch geworden.

 

Teer Sandmann

Golo spaziert
Das Land der sicheren Freiheit

 

 

 

Hier finden Sie die ausführliche Buchvorstellung - und hier den direkten Link zum Buch im Shop.

(Ein wunderschönes Ei zum Ins-Nest-Legen, weil ja bald Ostern ist...)


Florian Stumfalls Abrechnung

mit der Woge des Schwachsinns,
die über uns hereingebrochen ist.

 

Holen Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

 


Fabian Dittrichs Betriebswirtschaftslehre

verbindet auf einzigartige Weise die wissenschaftliche Basis erfolgreichen Wirtschaftens mit den Anforderungen der praktischen Realität.

Ein Buch, das auf das Verständnis der großen Zusammenhänge abzielt und dabei auf die im Studium überrepräsentierten mathematischen Verfahren, Formeln, Diagramme und Statistiken verzichtet. Ein Buch, dass die Grenzen betriebswirtschaftlicher Modelle aufzeigt und in vielen Bereichen auch die Schnittstellen zur Volkswirtschaftslehre behandelt.

Ein Buch, in dem es nicht um die Techniken, sondern um den Sinn betriebswirtschaftlichen Handelns geht. Konzipiert, um Studienabgängern den Übergang in die Praxis zu erleichtern, dabei frei von "wissenschaftlichem Kauderwelsch", ist es in seiner gesamten Tiefe und Breite für jeden Interessierten verständlich.

Wer es einmal gelesen hat, wird es nicht mehr missen wollen. Um eifrigen Gebrauch zu unterstützen, haben wir die 453 Seiten nicht in preiswerter Klebebindung sondern mit dauerhaft strapazierfähiger Fadenheftung binden lassen.

 

 

ISBN 978-3-938175-79-8 --- geb. Ladenpreis 32,00 €

Garantiert Nudging-frei!

zum Online-Shop

 

 

Schaukeln, nicht Verschaukeln lassen!

 

Es geht immer nur ums Geld.

Geld ist ein sonderbares Ding.

Wer das Geld versteht, versteht die Wirtschaft, den Wachstumszwang und die Entstehung des Wohlstands der Reichen.

 

2005 erschien die Erstausgabe des dritten Bandes meiner wahnwitzigen Wirtschaftslehre mit dem Untertitel

"Über das Geld"

2007 wurde er Teil der überarbeiteten Gesamtausgabe und wird bis heute nachgefragt und gelesen.

mehr

 

Samirah Kenawi

hat mit "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" ein weiteres Standardwerk über das Geld im EWK-Verlag veröffentlicht, das aufgrund des nicht nachlassenden Interesses ebenfalls immer wieder nachgedruckt wird.

 

mehr

 

 Thomas Koudela

beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

mehr

 

Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

mehr

 

 

Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

Bücherstube

Neu ab 20. März:

 

Neu ab 15. März:

 

Kann weiterhin bestellt werden!

jetzt bestellen

 

Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

Hier
könnten Sie ihn fortsetzen.


 Priester Messident

Sprachverwirrung
Babel, babbel, brabbel

NEU am 31.01.206

- Hier -

,


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

-Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits -