7. Februar 2018

11.00 Uhr Die Kunst, eine Koalition zu schmieden

Im Ergebnis stellt ein Koalitionsvertrag einen Arbeitsplan dar, wie er auch in jedem über den Kleinbetrieb hinausgewachsenen Unternehmen - durchaus auch mit einem mehrjährigen Horizont - aufgestellt wird.

Der Unterschied besteht darin, dass die Planung eines Unternehmens in der Regel auf ein übergeordnetes Ziel ausgerichtet ist. Das kann ein Gewinnziel sein, es kann ein angestrebter Marktanteil sein, es kann sich um die Entwicklung einer neuen Generation von Produkten handeln, usw., maßgeblich ist, dass die einzelnen Gliederungen des Unternehmens ihre Detailpläne auf dieses übergeordnete Unternehmensziel ausrichten.

Ob das übergeordnete Ziel dabei von der Unternehmensleitung vorgegeben wird (top down) oder in einem geordneten Prozess von den Bereichen und Abteilungen entwickelt wird (bottom up), hängt von der Unternehmenskultur ab, sollte aber letztlich keine Rolle mehr spielen, wenn das übergeordnete Ziel verabschiedet ist.

Die Schwierigkeiten der Regierungsbildung, die wir aus mehr oder minder großer Distanz miterleben dürfen, lassen sich aus der Tatsache herleiten, dass ein übergeordnetes Ziel für die anstehende Legislaturperiode nicht existiert und keine Anstrengungen unternommen wurden, ein solches Ziel zu definieren. Stattdessen wird versucht, zwei abweichende, zum Teil sogar gegensätzliche Zielvorstellungen, darauf abzuklopfen, worauf davon im Sinne eines "Entgegenkommens" verzichtet werden könnte, um dann die verbleibenden Reste, samt der verbleibenden Widersprüche zum Kompromiss zu erklären, ohne darauf zu achten, wie lähmend sich das nach Art eines Frankenstein'schen Monsters zusammengestümperte Gesamtziel auf das Land auswirken wird.

Was entsteht, ist so etwas wie ein Automobil mit zwei Lenkrädern, die über ein Planetenradgetriebe so miteinander verbunden sind, dass mal der eine, mal der andere Lenker, unabhängig von der Lenkradstellung des anderen, die Fahrtrichtung beeinflusst.

Darauf hat man sich nach einer Nacht der langen Messer nun geeinigt - und auch darauf, wer die Minister für das Gaspedal (Wirtschaft; Spahn??), für die Bremse (Finanzen; Schulz???), für den Wohnanhänger (Arbeit und Soziales; Nahles?), für die Ersatzteilbeschaffung (Verteidigung; von der Leyen??), für Hupe, Lichthupe und Warnblinkleuchte (Auswärtige Angelegenheiten; Gabriel?) und für die Fahrer-Assistenzsysteme (Inneres; Seehofer??) erhalten soll.

Mein erster Eindruck: Fahruntüchtig!

Wenn jetzt auch noch die Auszählung der Stimmen der SPD-Mitglieder im Sinne einer GroKo gelingt, wird Macron mit dem französischen Trecker kommen und das Gefährt mühelos in Richtung EU-Zentralismus abschleppen, wo es dann abgewrackt und ausgeschlachtet werden wird.

War nicht die Raute schon immer das Markenzeichen von Renault?


Florian Stumfalls Abrechnung

mit der Woge des Schwachsinns,
die über uns hereingebrochen ist.

 

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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