hierverbirgtsicheingeheimnis


8. Januar 2018

08.00 Uhr Intelligenzentwicklungsförderungsdurchsetzungsgesetz

Eine Lanze brechen, für Heiko Maas.

Er hat alles richtig gemacht. Unglücklicherweise ist ihm ganz zum Schluss nicht der passende Name für sein bahnbrechendes Gesetz eingefallen.

Mit seinem Netzwerkdurchsetzungsgesetz ist ihm letztlich doch der größte Durchbruch zur Intelligenzentwicklung in Deutschland gelungen. Seien wir doch einmal ganz ehrlich:

Meinungsfreiheit macht doch denkfaul!

Wer nicht zu befürchten hat, mit seiner Meinung anzuecken oder sich gar strafbar zu machen, wer wegen seiner Meinung nicht verfolgt oder sonstwie benachteiligt wird, der kann sich seine Meinung doch schenken. Der kann heute das und morgen dies meinen, und was bringt es ihm ein: Nichts.

Erst mit dem Aufkommen von Zensur und Sanktionen wird das Bestreben, eine Meinung zu haben, zu einer intellektuell anspruchsvollen Beschäftigung, wobei der Drang, eine Meinung nicht nur zu haben, sondern sie auch zu verbreiten, ein umso höheres Maß an Intelligenz erfordert, je restriktiver das Meinungswesen bewirtschaftet wird.

Da jedoch jede Ursache ihre Wirkung hat, bleibt es nicht aus, dass die durchschnittliche Intelligenz der Meinungsäußernden zunimmt. Nicht nur, weil mit der Zeit die weniger Intelligenten ausgesiebt werden, nein, vor allem, weil bei allen Betroffenen die Intelligenz durch Übung und Trainung zunimmt. Damit nicht genug, auch die Intelligenz des durchschnittlichen Meinungskonsumenten steigt. Man muss ja Schritt halten, um den Ausführungen der Meinenden noch folgen zu können. Einige scheitern, andere wachsen jedoch an dieser Aufgabe.

Von daher gehört das Netzwerkdurchsetzungsgesetz zu den wenigen großen gesetzgeberischen Würfen, die in der letzten Legislatur gelungen sind.

Zu wünschen ist nur, dass die Intelligenzentwicklung bei den Zensoren mit der Intelligenzentwicklung der Meinungsäußernden standhalten kann, um die Motivation, im Wettbewerb der Geistesgrößen so lange aufrecht zu erhalten, bis selbst die höchstentwickelte, nicht mehr überbietbare Form der Meinungsäußerung erreicht ist, die sich - ich wage das zu prognostizieren - vielleicht in einem schlichten, aber umso vielsagenderen, vernichtenden, von Hass triefenden "...mmmh" äußert.

Wenn dann die Zensorenintelligenz aufschließt, die Ungeheuerlichkeit dieses "...mmmh" durchschaut und die Löschung veranlasst, wird Deutschland im Wettbewerb der Geistesgrößen, Intelligenzbestien und Mensa-Mitglieder international einen - wenn nicht überhaupt den - Spitzenplatz einnehmen.

Ist dieser Zustand aber erreicht, wird der Wohlstand im Lande in ungeahntem Maße wachsen, denn Schweigen ist bekanntlich Gold. Nehmen wir nur an, jedes der rund 80 Millionen Elemente der schweigenden Masse erschwiege sich im Laufe eines Jahres nur eine Unze Feingold, ergäbe dies alljährlich 2.600 Tonnen Gold. Nur in Deutschland.

Allerdings hat das Goldschweigen schon längst begonnen. Manche Extremschweiger in den Nachrichtenredaktionen sollen es heute schon auf mehr als eine Unze pro Tag bringen, vom Silber, das sie sich nebenbei mit dem Reden verdienen, ganz abgesehen.

Auch dass Heiko Maas zu den Forderungen, das Netzwerkduchsetzungsgesetz wieder abzuschaffen, so beredt schweigt und stattdessen Andrea Nahles, die ja nicht Justizministerin ist und es folglich nicht besser zu wissen braucht, sagen lässt, mit Zensur habe das Netzwerkdurchsetzungsgesetz nichts zu tun, gibt zu denken.

Offenbar ist der Intelligenzzuwachs bei den Zensoren noch nicht ausreichend, um zu erkennen, dass die Forderung nach Abschaffung dieses Gesetzeswerkes von der Meinungsfreiheit nicht gedeckt ist, dass es sich zudem um eine

      • die Person Heiko Maas,
      • die gesamte SPD und
      • die gesamte alte GroKo,
      • samt Angela Merkel
 
in persönlichkeitsverletzender Weise diskriminierende, ergo die Menschenwürde verletzende, ergo grundgesetzwidrige, ergo strafbare Meinungsäußerung handelt, die unverzüglich gelöscht, besser noch radikal ausgetilgt werden müsste.
 
Ich rechne allerdings fest damit, dass dieser Zustand nicht lange anhalten wird. Auch die Zensoren wachsen schließlich an ihren Aufgaben.
 

Interessant dabei: Für die Abschaffung des Gesetzes hat sich eine Vier-Parteien Koalition gebildet, die vermutlich bei einer Abstimmung im Bundestag mit ein paar Abweichler-Stimmen aus Union und SPD eine Mehrheit hätte.


 

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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

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