Paukenschlag
am Donnerstag
No. 26 /2018
vom 12. Juli 2018


Kommentare zum Zeitgeschehen von Egon W. Kreutzer

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Druckversion: Sigbert Döring


 
Die Kleinen
hängt man.
 
Dieser Teil des Sinnspruchs ist sicherlich richtig. Dass man jedoch die Großen einfach laufen ließe, das stimmt nur ganz selten. Meistens werden die Großen geehrt, mit Orden behängt und mit Geld überschüttet.
 
Insektensterben
 
Insekten gehören sicherlich zu den Kleinen. Aber um die geht es hier nur um des Beispiels willen.
 
Zu meiner großen Überraschung habe ich heute erfahren, dass eine Strafe von bis zu 50.000 Euro verhängt werden kann, wenn ein "Kleiner" auch nur eine einzige Wespe erschlägt.
 
Der Artikel ist hier zu finden.
 
Aber das gilt nicht nur für Wespen, auch Bienen, Hummeln, Hornissen und andere Insektenarten können ganz schön teuer werden, wenn eine davon erschlagen wird.
 
Nun heißt es erstens: "Bis zu", und zweitens, "man darf sich halt nicht erwischen lassen".
 
Beides ist sicherlich richtig und wirft wieder einmal die Frage auf: "Was hilft ein Gesetz, wenn niemand seine Einhaltung kontrolliert?"
 
Doch auch darum geht es nicht. Es geht um diejenigen, die Insekten im großen Stil vernichten, bzw. ihre Vernichtung durch die Zulassung hochgiftiger Substanzen zur Verwendung in der Landwirtschaft erteilen.
 
In Deutschland sind derzeit noch 130.000 Imker mit insgesamt 870.000 Bienenvölkern registriert, die jährlich durchschnittlich etwa 20.000 Tonnen Honig produzieren.
 
Das ist die Leistung von etwa 35 Milliarden Bienen.
 
Selbst wenn man annimmt, die Imker würden - aus welchen Gründen auch immer - die schädlichen Wirkungen bestimmter Pflanzenschutzmittel stark übertreiben, und einfach einmal annimmt, dass tatsächlich nur jede tausendste Biene durch Glyphosat so verwirrt wird, dass sie nicht mehr zum Stock zurückfindet und daraufhin eingeht, dass dieses Gift also aus einer Jahrespopulation nur 35 Millionen Bienen töten würde, dann müssten diesem lächerlich geringen Schaden im Grunde Strafzettel und Bußgeldbescheide folgen.
 
1,5 Billionen Euro
 
Das wäre der Preis, wenn von 82 Millionen Bewohnern Deutschlands jeder Zweite einmal im Jahr eine Biene erschlüge, sich erwischen ließe und zur Höchststrafe verdonnert würde.
 
Hat irgendjemand davon gehört, dass der Landwirtschaftsminister der letzten GroKo, der in Brüssel die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat - angeblich unabgestimmt im Alleingang - zu verantworten hat, jemals auch nur wegen einer (1) getöteten Biene in irgendeiner Weise mit Bußgeld und Schadensersatzansprüchen behelligt wurde?
 
Nein. Sicher nicht.
 
Und nun, da die Glyphosat-Zulassung tatsächlich ausläuft, haben die Giftmischer, die sich zudem mit fragwürdigen juristischen Haarspaltereien Patente auf viele unserer Lebensmittel gesichert haben, schon wieder einen Giftcocktail im Angebot.
 
Mit Sulfoxaflor, Cyantraniliprol und Flupyradifuron sollen die Umsätze und Gewinne, die mit dem Verbot der Neonicotinoide wegfallen, auch in Zukunft sprudeln. Noch perfider als bisher soll nicht mehr gespritzt werden, sondern das Saatgut derart mit Gift getränkt werden, dass es ausreicht, um die komplette Pflanze, also Wurzeln, Stängel, Blätter und Blüten zu verseuchen.
 
Doch da lockt es diejenigen, die wahre Bußgeldraketen abfeuern, wenn Herr Mustermann auf der Terrasse beim Kaffeetrinken eine einzige Wespe erschlägt, nicht hinter dem Ofen hervor.
 
Campact muss eine Kampagne starten, um überhaupt darauf aufmerksam zu machen, doch wie viele Jahre und wie viele Kampagnen es brauchen wird, bis auch diese neuen Gifte ihre Zulassung verlieren, mag ich heute gar nicht abschätzen.
 
Entweder, wir haben ein erschreckendes Insektensterben, dem zweifellos auch ein Vogelsterben und Amphibiensterben folgen muss, und wir wollen ernsthaft dagegen vorgehen, dann kann man nicht mit allergrößtem Bohei und irrsinnigen Strafandrohungen gegen jene vorgehen, die minimalste Schäden verursachen, während man die, die sich als Insektenmassenmörder hervortun, straffrei lässt und ihrem Tun und Handeln auch noch den staatlichen Segen der Zulassung erteilt.
 
 
Hach! Wie ich mich aufregen könnte!
 
 
Datenschutzgrundverordnung und
Netzwerkdurchsetzungsgesetz
 
 
Darüber habe ich mich schon hinlänglich ausgelassen, jedenfalls was den bei den Kleinen angerichteten Schaden angeht und wie damit der schon länger von einem Maulkorb gezierten Meinungsfreiheit nun auch noch die Lippen zugenäht worden sind.
 
Wo leben wir denn, wenn Schulen und Kindergärten das Fotografieren verbieten, aus Angst, man könne sie, weil Fotografieren ja inzwischen "Datenerhebung" ist, vor den Kadi zerren, wenn Bilder von Schulveranstaltungen (Schulausflug, Abi-Zeugnis-Verleihung, Theateraufführung, etc.) "öffentlich" werden. Solche Fotos würden nicht öffentlicher als sie es sowieso schon immer waren, und die Gesetzeskreatoren erklären ja auch, dass da wohl niemand von Staats wegen einschreiten würde, doch lauert hinter jedem Busch ein Vertreter der Abmahnindustrie, und das ist in der Regel weitaus nervenzerfetzender und teurer als ein ordentlich ausgestellter Bußgeldbescheid. Dagegen, allerdings, könne man nichts machen, bzw., wenn man etwas macht, macht man es so halbherzig, wie bei der Mietpreisbremse oder beim Mindestlohn, oder eben beim Versuch, die Abmahnerei einzudämmen.
 
Und was machen derweil die großen Datenkraken: Die schreiben ellenlange Datenschutzerklärungen, mit denen sie sich noch mehr Rechte einräumen lassen als bisher schon, und wer da, weil er ja nur mal schnell im Internet "was kaufen, checken, herausfinden oder mitteilen will", der kann, selbst wenn er die ellenlangen Elaborate lesen sollte und nach der Lektüre absolut nicht einverstanden ist, doch nichts anderes tun als auf den "O.K. - Ich akzeptiere" Button zu klicken, oder eben seinen Internetanschluss gleich ganz kündigen,
 
Dass ich selbst monatelang hätte arbeiten müssen, um einige Gigabyte an Daten, die über mehr als 15 Jahre in Form von Tageskommentaren und Paukenschlägen entstanden sind und jedermann frei zugänglich waren, vom Server nehmen musste, weil mich die Anpassung an die DSVGO mehrere Monate Arbeit gekostet hätte, habe ich schon erwähnt. Es stinkt mir immer noch. Und, auch wenn ich es gerne tue, die Arbeit, die ich jetzt damit habe, für Leser, die sich erinnern, dass ich da doch mal über dies und jenes etwas geschrieben habe, die entsprechenden Artikel wieder aufzufinden, zu kopieren und zu verschicken, die hätte ich ohne DSGVO auch nicht in diesem Umfang!
 
 
Hach! Wie ich mich aufregen könnte!
 
 
Stickstoffoxyde
 
Aus den Finger gesogene Grenzwerte, Messstationen an der tiefsten Stelle der meistbefahrenen Hauptverkehrsstraße, möglichst in Auspuffhöhe, ebenfalls aus den Fingern gesogene Zahlen von NOx-Toten, die mal in die Zehn- mal in die Hunderttausende gehen, Fahrverbote für Dieselfahrer schon in Hamburg auf wenigen Streckenabschnitten, ab nächstem Jahr flächendeckend in Stuttgart - und ein "Abmahnverein" namens Deutsche Umwelthilfe klagt sich erfolgreich wie ein Pilzmyzel kreuz und quer durch Deutschland, weil dieses Geschäft eben einfach so lukrativ ist und kein Zweifel an seiner Legalität aufkommen kann, solange sich deren Anwälte auf jenes Recht stützen, das irgendwo in Brüsseler Amtsstuben ausgeheckt wurde.
 
Aus dem Ausland werden Schadensersatzforderungen gegen die deutschen Autohersteller gestellt und von diesen befriedigt. In Deutschland hat man die Musterfeststellungsklage nun endlich zugelassen, nur mit dem gleichen Manko, mit dem auch Mietpreisbremse und Mindestlohn behaftet sind: Der Erfolg der Sammel-Klage hilft dem einzelnen Betroffenen überhaupt nichts. Denn da wird nur pauschal festgestellt, dass ein "Rechtsbruch" stattgefunden hat. Wer entschädigt werden will, der muss dann noch einmal von vorne anfangen - und damit das schön lange dauert und zermürbend wirkt, ist die Justiz längst nicht mehr in der Lage, die turmhoch gestapelten Verfahren zeitnah abzuarbeiten.
 
Ja - und der Blockbuster CO2, der ist über dem ganzen NOx-Schwachsinn derart in der Versenkung verschwunden, dass die vielen neuen Benziner, die inzwischen zugelassen wurden, weil sie eben bei gleicher Leistung schlicht mehr CO2 ausstoßen als die Diesel, ein gerüttet Maß dazu beitragen, dass das so genannte Klimaziel 2020 inzwischen sang und klanglos- aufgegeben wurde.
 
Und hier gibt es zwei Sorten von Großen, die man laufen lässt, auch, weil eine Krähe der anderen kein Auge aushackt.
 
Hätten sich die Großen aus der Industrie hinter ihre Ingenieure gestellt, statt sie zu verheizen, und den Laien in Brüssel und Berlin den Marsch geblasen, uns wäre so mancher gutgemeinte und schlecht gemachte Blödsinn erspart geblieben, aber wer legt sich schon mit der Regierung an.
 
Von daher, und damit nicht allzu öffentlich wird, wer da mit welchen Milchmädchenträumen im Hinterkopf
.
  • eine Energiewende angezettelt hat, die uns die höchsten Strompreise in der EU, wenn nicht gar weltweit beschert,
  • wer da den längst blauen Himmel über der Ruhr um eigener Meriten willen am liebsten in ein Vakuum, verwandeln möchte,
  • weil ja schließlich auch der Sauerstoff reaktive Verbindungen eingeht (also freie Radikale bildet), an denen schon so viele Menschen zugrunde gegangen sind,
halten sich die Anstifter in Berlin und Brüssel mit wirklichen Maßnahmen gegen die Großen der Industrie deutlich zurück.
 
Außerdem denkt niemand auch nur im Traum daran, den Schadstoffausstoß privater und militärischer Jets durch die Kerosinverbrennung zu beschränken, oder gar die größten Dreckschleudern unter den Transportmitteln, die mit Schweröl betriebene Flotte der großen und kleinen Container- und Tankschiffe, ernsthaft an die Leine zu legen.
 
Nur 15 Schiffe, allerdings die derzeit größten, die auf den Weltmeeren herumschippern, stoßen genausoviele Schadstoffe aus wie 750 Millionen Pkws. Das hat der Naturschutzbund Deutschland ermittelt.
 
Dass mit diesen 15 Schiffen weitere 90.000 Schiffe ständig unterwegs sind, von Hafen zu Hafen, von Terminal zu Terminal, von denen nicht wenige dicht an die Verschmutzungsleistung der 15 größten Wildsäue herankommen, ist im Grunde nur ein Beweis dafür, dass die Beschränkung auf diese 15 Schlimmsten das Problem eher noch verniedlicht. Stellt man dann auch noch die Zahl der weltweit zugelassenen Kraftfahrzeuge in Rechnung - 2015 waren das knapp 1,3 Milliarden, heute könnten es durchaus 1,5 Milliarden sein, dann muss konstatiert werden, dass kein Zweifel daran bestehen kann, dass alleine die 50 größten Schiffe garantiert deutlich mehr Schadstoffe ausstoßen, als alle auf dieser Erde herumfahrenden Pkws.
 
Kommt also ein Dieselverbot für Handelsschiffe?
(von den Kriegsschiffen ganz zu schweigen!)
 
Nein, in der Quassselbude am Hudson River, in der Stadt, die vor 400 Jahren von Peter Stuyvesant gegründet wurde, wälzt man das Problem seit Jahrzehnten. Jetzt soll der Schadstoffausstoß um 30 Prozent verringert werden, doch wie das so ist, Schadstoffziele sind halt schwer einzuhalten. Siehe das deutsche Klimaziel 2020.
 
In Hamburg gilt ein Dieselfahrverbot. Wie lächerlich das ist, stellt sich nicht erst beim Lesen dieses Artikels aus dem Hamburger Abendblatt heraus:
 
Umweltschützer messen hohe Schadstoffwerte im Hafen
 
 
Hach! Wie ich mich aufregen könnte!
 
 
Ein aufgeblasener Windbeutel voller Symbolpolitik, verbrämt mit harten Strafen für den kleinen Mann, soll diesen davon überzeugen, dass ernsthaft etwas getan wird.
 
Pustekuchen.
 
 
Wildschütz Jennerwein
 
Als die Germanen noch Freie waren, gehörte das Wild allen, und die Jagdbeute dem, der sie erlegte. Mit der Ausbreitung der Feudalherrschaft und der Privatisierung des Grundbesitzes, wurde die Jagd zum Vergnügen des Adels - und allen anderen wurde das Jagen verboten.
 
Damals begann der Krieg zwischen Förstern und Wilderern, der auf beiden Seiten seine Opfer forderte.
 
Zur Abschreckung wurden die Strafen für Wilderei immer unangemessener und wenn der Wilderer nicht, wie der Jennerwein, im Wald vom Jagdgehilfen erschossen wurde, sondern von seinem Herrn in einem nicht immer rechtsstaatlich zu nennenden Prozess verurteilt wurde, dann kam dabei schon auch einmal für eine Art "Mundraub" vom übervollen Wildbrettisch die Todesstrafe heraus - und manchmal wurde auch der Falsche verurteilt.
 
Fälle, in denen die Rachsucht des Landesherren soweit ging, dass
.
  • er die Witwe des Hingerichteten einsperrte,
  • ihr jahrelang den Prozess machte und
  • sie schließlich wegen Mitwisserschaft, und
  • weil sie dem Wildschütz den Haushalt führte,
  • ihm vielleicht auch eine Brotzeit in den Rucksack packte,
  • sowie seine Jagdausflüge so gut sie konnte tarnte und
  • in der Nachbarschaft die Hausfrau einer ehrbaren Familie spielte,
schließlich ebenfalls wegen Wilderei in besonders schwerem Falle ebenfalls dem Scharfrichter übergab, solche Fälle sind nicht überliefert, was darauf hindeutet, dass es sie auch nicht gegeben hat.
 
Sicherlich waren die Weiber der Wildschützen auch keine Heiligen, so wie auch Beate Zschäpe keine Heilige ist, sondern schon einigen Dreck am Stecken hat.
 
Was dem Gericht zur Urteilsfindung vorlag, waren aber bestenfalls Indizien für ein gewisses Maß an Beihilfe. An Beihilfe zu Morden, von denen bei einigen die Täterschaft von Mundlos und Böhnhardt wiederum nur auf Basis von Indizien angenommen werden konnte.
 
Dass Indizien, ja sogar Beweise, von Staatsorganen vernichtet wurden, dass Akten, die ein vermutlich ganz anderes Licht auf den Fall "NSU" werfen würden, für sage und schreibe 120 Jahre (!!!) verschlossen bleiben müssen, ist und bleibt ein Skandal, vor dessen Hintergrund die Verurteilung einer Frau, die nie an einem Tatort von Zeugen gesehen wurde, die nirgends Fingerabdrücke oder DNA-Spuren hinterlassen hat, die auch nicht angeklagt war, selbst einen der Anschläge ausgeführt zu haben, zu lebenslänglicher Haft wegen Mordes mit besonderer Schwere der Schuld, ein besonders fragwürdiges Lebenszeichen unseres Rechtsstaates darstellt.
 
Wäre Frau Zschäpe in dem Maße Mittäterin gewesen, wie es das Urteil nun suggeriert, hätte sie sicherlich im Prozess manche Auskunft geben können, die das Wegsperren von Akten und das Verschwinden von Beweisen hätte aushebeln können.
 
Dass sie zu fast allem geschwiegen und sogar einiges gestanden hat, was sich als zumindest "nicht völlig schlüssig" erweist, aber die Tattheorie der Staatsanwalt stützt, kann zwei Gründe haben.
 
Der erste - und keinesfalls von der Hand zu weisende - liegt im raschen Zeugensterben rings um die NSU-Ermittlungen, das nach menschlichem Ermessen genügend Drohpotential darstellt, um selbst den Mund zu halten.
 
Der andere, weniger wahrscheinliche Grund, könnte ein Deal sein, der trotz "Lebenslänglich bei besonderer Schwere der Schuld" bald nach der Verurteilung, zur Entlassung mit neuer Identität und Gesichts-OP führen sollte, während irgendwann in 30 Jahren eine kleine Meldung veröffentlich wird, Beate Zschäpe sei nach langer schwerer Krankheit in der Haft verstorben. Die Beisetzung habe an einem geheimgehaltenen Ort ohne jedes Aufsehen bereits stattgefunden.
 
Mir scheint das Wichtigste an diesem Urteil gewesen zu sein, dass ein in jeder Hinsicht als Schandfleck für die Republik anzusehender "Fall" mit der Präsentation der Mörderin und einer auch jeden Rachedurst befriedigenden Verurteilung abgeschlossen werden kann.
 
Stellen Sie sich nur vor, der NSU-Skandal müsste, ohne dass es je zu einer Aufklärung kommt, mit dem öffentlichen Wissen um für 120 Jahre gesperrte Akten von Regierungen und Diensten ewig als schwärende Wunde vor sich hergeschoben werden.
 
Das hält doch niemand aus. Da war es schon gut, einen ganz und gar markanten Schlussstrich zu ziehen. Und wenn der Richter in keiner Weise eingeweiht war, aber von der medialen Öffentlichkeit unter Erfolgs- und Urteilsdruck stand, dann muss man ihm noch nicht einmal vorhalten, er habe versagt.
 
Die Aufklärung ginge weiter, heißt es inzwischen.
 
Wo ist der Besen, den ich gleich fressen möchte?
 
 
 
Hach! Wie ich mich aufregen könnte!
 

Glücklicherweise regt mich das alles nicht mehr wirklich auf. Die Welt ist ein Dschungel - und in Deutschland hat lange keiner mehr einen Weg mit der Machete durchs Dickicht geschlagen. Was übrigbleibt, ist immer wieder Staunen und Verwunderung darüber, welche rätselhaften und zum Teil gefährlichen Gebilde Flora und Fauna hervorbringen, wenn man sie nur in Ruhe lässt.
 
Da wundert es auch nicht, dass die AfD wegen der Vielzahl ihrer "Kleinen Anfragen" gescholten wird.
 
Wissen wollen, was los ist? Und noch dazu von der Regierung - die müssen doch verrrückt sein!
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Natürlich ist unsere Demokratie weit davon entfernt, perfekt zu sein.
 
Aber auch das ist kein abgekartetes Spiel, sondern das Ergebnis von Machtkämpfen und Kompromissen. Der IST-Zustand ist kein Endzustand. Wir können die weitere Entwicklung beeinflussen.
 
Ich habe ein Buch über den Zustand unserer Demokratie geschrieben.
 
Peter Haisenko hat gerade eine Rezension dazu veröffentlicht.
 

 
 
So viel Freiheit, wie möglich, so viel Sicherheit, wie nötig - nicht umgekehrt!
 


Florian Stumfall beleuchtet in dem Roman "Tripoli Charlie" das skrupellose Wirken der Hochfinanz in Afrika.
Es wäre naiv, anzunehmen, dass die gleichen Kräfte nicht auch - mit ähnlichen Zielsetzungen, aber angepassten Methoden - in Europa wirken.
 
 
 
 
 
 

 

 
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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

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