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22. Dezember 2017

11.00 Uhr Was es nicht alles gibt

Ein bisschen Kleinkram vor Weihnachten, Meldungen, wie sie von ähnlicher Bedeutsamkeit oder Blödheit längst täglich auftauchen und zu unruhigeren Zeiten gar nicht aufgegriffen werden können, weil ihnen noch üblere Meldungen den Rang ablaufen.

Nummer 1

Ein Schwede, wie später festgestellt wurde, 56 Jahre alt, macht das, was früher jeden Tag auf jedem Bahnsteig Deutschlands gemacht wurde, er will nämlich mit einem kleinen Spurt den gerade anfahrenden Zug durch die noch geöffnete Waggontür besteigen. Das darf wohl heutzutage nicht mehr sein. Der Schaffner, der früher, als das Einsteigen in anfahrende Züge noch erlaubt war, dem Nachzügler die Hand gereicht hätte, um das Aufspringen zu unterstützen, schubst den Schweden, der schon fast im Waggon war, jedoch weg, auf den Bahnsteig - und die Einheits-Boulevard-Presse titelt im Gleichschritt:

Schaffner schubst Mann (56) aus Zug - und rettet ihm das Leben

Nummer 2

Ein in diesem Ausmaß nie gekannter antisemitischer Vorfall ist zu verzeichnen. Nein. Es brennt keine Synagoge, es wird auch kein Kippa-Träger schief angeschaut, Jürgen Elsässer hat auch nicht angemahnt, dass Kritik an der Regierung des Staates Israel möglich sein müsse. Nein, nein. Es war viel schlimmer. Mitten im Unterricht einer Berliner Schule, nein, auch nicht im Unterricht: In der Schulkantine ereignete sich der Vorfall. Ein jüdischer Schüler "soll" sich klar gegen einen Palästinenserstaat, also gegen die von der ganzen Welt (außer USA) gutgeheißene Konfliktlösung ausgesprochen haben. Zitate sind nicht überliefert.

Sie meinen, das sei doch nicht antisemitisch. Da haben Sie Recht, das war ja auch nicht das Problem. In eben dieser Schulkantine, im erhitzten Gespräch über ein wahrlich wichtiges Thema der Weltpolitik, "soll" dann ein Mädchen gerufen haben: "Hitler war gut! Denn er hat die Juden umgebracht."

Anders als beim Gegner der Palästinenser verzichten die Berichtserstatter bei seiner Diskussionspartnerin auf die Angabe der Religionszugehörigkeit. Ich nehme jedoch Wetten an, dass ihre Äußerung passgenau dem entspricht, was sie in ihrer religiös-politischen Sozialisation als wahr und "offenkundig" gelernt hat. Das braucht den Leser aber nicht zu interessieren.

Ein Land, indem selbst eine Diskussion unter Schülern in der Schulkantine zum antisemitischen Vorfall hochgeschrieben wird, ist nicht minder seltsam als ein Land, in welchem späte Fahrgäste vom Schaffner auf den Bahnsteig geschubst werden.

Antisemitismus jetzt schon in der Schulkantine

Nummer 3

Aus der Personalabteilung eines Autohauses heraus wurde darauf aufmerksam gemacht, dass der Krieg in Syrien beendet ist und dass Syrien nun dringend darauf angewiesen ist, dass die Syrer in einer Gemeinschaftsanstrengung ihr Land wieder aufbauen.
Dies nicht einfach bla-bla-bla in die Luft gesprochen, sondern passgenau adressiert an einen jungen (26 Jahre) Syrer, der sich um einen Ausbildungsplatz beworben hatte. Das, was er an Bewerbungsunterlagen vorlegte, entsprach jedoch nicht den Anforderungen des Autohauses, weshalb die Absage mit der Empfehlung verbunden wurde, nach Syrien zurückzugehen und sich am Aufbau des Landes zu beteiligen.

Ohne auch nur im geringsten in Betracht zu ziehen, dass der Syrer einfach nicht für die angestrebte Ausbildung geeignet war, ohne auch nur im geringsten in Betracht zu ziehen, dass die Empfehlung, nach Syrien zurückzukehren, ein wohlgemeinter Rat gewesen sein könnte, wurde getitelt:

Autohaus schickt Flüchtling böse Absage

Und natürlich unterwirft sich das Autohaus sofort der Meinungsmache, denn es ist in Deutschland schon sehr schwer geworden, mit einer Aussage, die von anderen als nicht politisch korrekt moniert wird, noch weiter Geschäfte machen zu können, wenn nicht gar zu befürchten ist, dass - in diesem Fall - ein paar Autos auf dem Gebrauchtwagenparkplatz abgefackelt werden.

Die absulut freie Berufswahl - das absolut hilflose Unternehmen

Nummer 4

Nicht in den Mainstream-Medien finden Sie die etwas andere, etwa zeitgleich stattgefunden habende Geschichte der Begegnung eines Autohauses mit einem "arabisch aussehenden Mann".

Da erübrigt sich jeder Kommentar.


Wer sich nun fragt, wie es kommt, dass solcher Irrsinn von der Politik in Gesetze gegossen wird, wie dafür die Mehrheiten in den Parlamenten zustandekommen und warum solcher Irrsinn nicht einfach mit einem abschätzigen Grinsen im Papierkorb entsorgt wird, dem gibt Florian Stumfall darauf die Antwort:

Weil der brauchbare Schwachsinn neue Macht- und Unterdrückungsmöglichkeiten eröffnet!

Florian Stumfalls Abrechnung

mit der Woge des Schwachsinns,
die über uns hereingebrochen ist.

 

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Der Weg des brauchbaren Schwachsinns in die Politik

 

 


Fabian Dittrichs Betriebswirtschaftslehre

verbindet auf einzigartige Weise die wissenschaftliche Basis erfolgreichen Wirtschaftens mit den Anforderungen der praktischen Realität.

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Ein Buch, in dem es nicht um die Techniken, sondern um den Sinn betriebswirtschaftlichen Handelns geht. Konzipiert, um Studienabgängern den Übergang in die Praxis zu erleichtern, dabei frei von "wissenschaftlichem Kauderwelsch", ist es in seiner gesamten Tiefe und Breite für jeden Interessierten verständlich.

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Ebenso empfehlensert:

 


 

Nebenbei bemerkt:

So lange wir uns mit "Kindereien" wie dem Binnen-I beschäftigen lassen, solange wir von stärker Pigmentierten zu sprechen haben, wenn wir Neger meinen, und uns in kraftraubende Diskussionen darüber verstricken lasen, ob es zwischen "wertkonservativ" und "rechtsradikal" nicht vielleicht doch einen Unterschied gibt, werden wir Schwierigkeiten haben, uns mit den wirklich substantiellen Entwicklungen und Problemen auseinander zu setzen.

Haben Sie auch immer öfter den Eindruck, dass das Irrationale im Kampf gegen die Vernunft den Sieg davonträgt? Fürchten Sie, dass über 200 Lehrstühle für "Genderwissenschaften" an deutschen Universitäten im Grunde nur Schwachsinn produzieren können? Brauchen Sie den Beweis dafür, dass nicht Sie spinnen, sondern die anderen? Hier könnten Sie die Lösung finden.

 


LSBTTIQ*-Community (Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Menschen, die sich als Queer verstehen).

 

Schaukeln, nicht Verschaukeln lassen!

 

Es geht immer nur ums Geld.

Geld ist ein sonderbares Ding.

Wer das Geld versteht, versteht die Wirtschaft, den Wachstumszwang und die Entstehung des Wohlstands der Reichen.

 

2005 erschien die Erstausgabe des dritten Bandes meiner wahnwitzigen Wirtschaftslehre mit dem Untertitel

"Über das Geld"

2007 wurde er Teil der überarbeiteten Gesamtausgabe und wird bis heute nachgefragt und gelesen.

mehr

 

Samirah Kenawi

hat mit "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" ein weiteres Standardwerk über das Geld im EWK-Verlag veröffentlicht, das aufgrund des nicht nachlassenden Interesses ebenfalls immer wieder nachgedruckt wird.

 

mehr

 

 Thomas Koudela

beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

mehr

 

 Stefan Mekiffer

hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

mehr

 

Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

mehr

 

 

Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

Bücherstube
Mitte Januar wieder lieferbar!

Kann weiterhin bestellt werden!
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Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

Hier
könnten Sie ihn fortsetzen.


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Sprachverwirrung
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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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