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18. Dezember 2017

10.00 Uhr Die Halbgefährder

Furchtlose Software - oder Künstliche Intelligenz durchschaut falsche Gefährder.

Das ist die frohe Botschaft zum Weihnachtsfest für alle Deutschen: Die Hälfte der 720 von den Sicherheitsbehörden überwachten "Gefährder" sind weniger gefährlich, als gedacht.

Da können jetzt die Hälfte der Merkelsteine von den Weihnachtsmärkten weggeräumt werden, die Hälfte der Ermittler kann von der Gefährderfront abgezogen werden und wieder dem Personenschutz von Spitzenpolitikern und ausländischen Staatsgästen zugeordnet werden. Die Hälfte 1.500 Postbeamten, die sich um die geheimdienstliche Behandlung von Briefen und Paketen kümmern, kann wieder dem Zustelldienst zugeordnet werden - und die besorgten Bürger können die Hälfte ihrer Pfefferspray-Vorräte an den Wertstoffhöfen abgeben.

Oh Du Fröhliche!

Und es kommt noch schöner! Dass nur die Hälfte der Gefährder gefährlich sei, das ist ja nur ein Zwischenergebnis. Wenn die neue Software RADAR-ITE erst einmal mit den Antworten auf 73 Fragen zu allen 720 Gefährdern gefüttert sein wird, dann besteht die Hoffnung, dass überhaupt nur noch ein Viertel der Gefährder gefährlich sind. Bleibt abzuwarten, was passiert, wenn es in ein paar Monaten den ersten Update geben wird. Vermutlich reduziert sich die Zahl der gefährlichen Gefährder dann auf nur noch drei bis vier. Wer weiß!

Was für ein Schlag gegen den Terrorismus! Hunderte potentieller Gewalttäter konnten mit RADAR-ITE vertrieben werden. Das spart! Es spart ja nicht nur den Aufwand, der bisher zu deren Überwachung betrieben wurde, es spart letztlich auf den Aufwand, Abschiebungen zu organisieren und gegen den Widerstand der "Kein-Mensch-ist-illegal-Fraktion" durchzusetzen.

Welch eine überaus wirksame Sicherheitsmaßnahme!

Vermutlich wird der Staatsschutz, bei dem ja auch Kapazitäten frei werden, sich jetzt mit jenen Polizeibeamten befassen, die in der Vergangenheit mutwillig vollkommen harmlose Mitbürger als Gefährder diskriminiert haben. Vermutlich wird sich herausstellen, dass, wenn man RADAR-ITE mit deren Daten füttert, herauskommt, dass es sich dabei um jene extremen Rechten handelt, welche die Polizei seit langem unterwandern, um die Angst vor Flüchtlingen zu schüren.

Das Jahr 2017 war unter anderem dadurch gekennzeichnet, dass in den regionalen Zeitschriften von sehr vielen Männern, vielen Gruppen, immer wieder auch von Familien berichtet wurde, die in einem früher nicht bekannten Ausmaß mit Messern, Eisenstangen oder den bloßen Fäusten aufeinander losgingen, wobei durchaus auch solche, die schon länger hier leben, zu Schaden kamen. Dass diese Männer des Deutschen nicht so weit mächtig waren, um ein "Nein" zu verstehen, kommt in vielen weiteren Fällen erschwerend hinzu. Die meisten davon konnten übrigens flüchten, bevor die Polizei eintraf.

Diese im Wortsinn "alltäglichen" Ereignisse, jedes einzelne weit entfernt davon, einem Terroranschlag mit mehreren Toten und einer Vielzahl von Verletzten zu ähneln, werden von Tätern begangen, die sicherlich nicht als "Gefährder" eingestuft sind, doch ist die von ihnen ausgehende Gefahr sehr viel realer und sehr viel konkreter als das Risiko, bei einem großen Terroranschlag verletzt oder getötet zu werden, doch diese Gefahr ist leider praktisch allgegenwärtig, lauert in jedem S-Bahn-Zug, auf jedem öffentlichen Platz, hinter jeder Hecke in jedem Park und sogar in Rathäusern und JobCentern.

Mag sein, dass 73 Kriterien ausreichen, um zwischen gefährlichen und weniger gefährlichen Gefährdern zu unterscheiden. Dies setzt allerdings voraus, dass bei den Sicherheitskräften, die ja die Antworten auf die 73 Fragen geben müssen, auch so viele Erkenntnisse vorliegen, dass die Antworten den Tatsachen enstprechen. Daran dürfen Zweifel angemeldet werden.

Sicher ist hingegen, dass es bisher nicht möglich ist, jene messerstechenden, eisenstangenschwingenden und testosterongetriebenen Männer, Gruppen und Familien zu erkennen, bevor sie von ihrem Gastrecht über Gebühr Gebrauch machen - und dass es in den meisten Fällen noch nicht einmal möglich ist, nach vollbrachter Tat festzustellen, wer sie waren.

Mag sein, dass von den 720 bisher als Gefährder Eingestuften tatsächlich nur ein Viertel tatsächlich bereit sind, einen großen Anschlag zu begehen, doch wer kann garantieren, dass es sich bei den ursprünglich bekannten 720 Gefährdern tatsächlich um alle handelt?

Fakt ist, dass sich die tatsächliche Sicherheitslage in Deutschland durch den Einsatz von RADAR-ITE absolut nicht verändert hat. Die Zahl der wahren Gefährder ist dadurch um keinen einzigen geschrumpft. Die Zahl der "Kleinterroristen", die weit unterhalb der Wahrnehmungsschwelle der Anti-Terror-Spezialisten ihr Unwesen treiben, hat sich dadurch erst recht nicht verändert.

Mit RADAR-ITE hat man nur jenen Trick angewandt, der sich im Bereich der Schadstoffbelastung von Luft, Wasser und Lebensmitteln schon so oft bewährt hat.

Man hat, statt die Grenzen zu sichern, einfach den Grenzwert angehoben.

 


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Haben Sie auch immer öfter den Eindruck, dass das Irrationale im Kampf gegen die Vernunft den Sieg davonträgt? Fürchten Sie, dass über 200 Lehrstühle für "Genderwissenschaften" an deutschen Universitäten im Grunde nur Schwachsinn produzieren können? Brauchen Sie den Beweis dafür, dass nicht Sie spinnen, sondern die anderen? Hier könnten Sie die Lösung finden.

 


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"Über das Geld"

2007 wurde er Teil der überarbeiteten Gesamtausgabe und wird bis heute nachgefragt und gelesen.

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Samirah Kenawi

hat mit "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" ein weiteres Standardwerk über das Geld im EWK-Verlag veröffentlicht, das aufgrund des nicht nachlassenden Interesses ebenfalls immer wieder nachgedruckt wird.

 

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beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

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 Stefan Mekiffer

hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

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Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

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Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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