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 jinglebells - klingglöckchenklingelingeling - ohdufröhlicheoduselige - esisteinrosentsprungen - leiserieseltderschnee - tschinderassabummstillenacht!

6. Dezember 2017

15.00 Uhr Einer spinnt immer - und in der EU spinnen alle anderen mit.

Der nette Jean Claude mit dem eigenen Steuerparadies, der durchtriebene Trickser, der immer einen Schritt macht, und abwartet, ob es einen Aufstand gibt, und dann den nächsten, bis sich nichts mehr umkehren lässt, dieser oberste EU-Monarch kümmert sich schon wieder um Dinge, die ihn eigentlich nichts angehen.

Banken, die von der Pleite bedroht sind, sollen künftig per Europäischem Währungsfonds Geld bekommen, um eine ordentliche Abwicklung sicherzustellen, wenn sonst nirgends mehr etwas zu holen ist.

JA, HAT DER SIE DENN NOCH ALLE?

Ich fürchte, Juncker weiß noch nicht einmal wirklich, was eine Bank ist. Ich fürchte, er hat keine Ahnung, was Banken tun. Ich fürchte, er verwechselt den Bankensektor mit der Landwirtschaft und glaubt, dass man Geld essen könne.

Banken sind gewinnorientierte Unternehmen, die nichts produzieren, aber eine unglaubliche Neigung haben, die Gelder ihrer Kunden zu verjuxen. Das liegt daran, dass alle miteinander im gleichen Kasino um den gleichen Einsatz spielen - und dass es schon alleine deswegen unmöglich ist, dass am Ende alle gewinnen.

So lange die Banken der EU das Kreditgeschäft und das Investmentbanking gleichzeitig betreiben und dabei auch noch massiv im Eigenhandel tätig sind, kann es nicht ausbleiben, dass einige davon in Schieflage geraten. Die haben sich eben verzockt! Man sollte deren Vorstände wegen Untreue verklagen und sie jahrelang hinter schwedische Gardinen stecken!

Dass Banken alleine am Kreditgeschäft krepieren, ist schon viel schwieriger. Es kann allerdings gelingen, wenn ein Wirtschaftsraum von der Politik an die Wand gefahren wird. Es ist EU-Politik, sämtliche nationalen Wirtschaftsräume, die nicht Deutschland heißen, nacheinander an die Wand zu fahren. Dass dabei nicht nur Industrie-Unternehmen, Handelskonzerne und Dienstleiter pleite machen, sondern auch die Banken, dürfte im Grunde niemanden verwundern. Auch Herr Juncker müsste wissen, dass die griechischen Banken am desolaten Zustand Griechenlands, dass die italienischen Banken am desolaten Zustand Italiens weit weniger Schuld tragen als der Euro, die EU-Kommission, die EZB und der IWF.

Um Spekulantenbanken zu retten, sprich: Um die Einlagen jener Zocker zu sichern, die sich ihre Zinsen von den professionellen Spielern im Investmentbanking verdienen lassen wollten, braucht es keinen Rettungsschirm. Sie sollten krachend in den Bankrott gehen, denn es handelt sich um Bankrotteure, die das bittere Ende billigend inkauf genommen haben, weil auf der anderen Seite ein gigantischer Reibach lockte, den dummerweise ein andere Spekulant eingefahren hat.

Das hat mit Insolvenz nichts mehr zu tun. Wenn eine große Mischbank in die Pleite rutscht, handelt es sich bei den Ursachen um eine Mischung aus Selbstüberschätzung, krimineller Energie und Realitätsverweigerung.

Banken zu retten, die in einem kranken wirtschaftspolitischen Umfeld ins Wanken geraten sind, ist ebenso unsinnig. So lange da nicht Maßnahmen getroffen werden, um die Wirtschaft wieder ins Laufen zu bringen, wird die Flaute Unternehmen aller Branchen treffen, da kann auch die bestaufgestellte Bank im Kreditgeschäft nicht gewinnbringend arbeiten.

Jedermann weiß, dass man Goldfische und Eichhörnchen nicht gemeinsam in einem Aquarium halten kann, aber die Granden der EU wollen nicht einsehen, dass man ebensowenig Griechenland und Deutschland in einer gemeinsamen Währung halten kann, ohne dass den Griechen die Luft ausgeht (wie etlichen anderen, die längst hinter den Griechen in der Schlange stehen, auch).

Hat man nicht gerade eben den Griechen wieder ein neues Sparpaket aufs Auge gedrückt, also - um im Beispiel zu bleiben, den Wasserstand im Aquarium noch einmal erhöht, um die Eichhörnchen endlich zur Kiemenatmung zu bewegen?

Wenn das auch in Zukunft, nur dann eben mit einem eigenen Europäischen Währungsfonds fortgesetzt werden soll, weil der IWF nicht aufhört, zu fordern, man müsse dringend Wasser ablassen, also einen Schuldenschnitt verfügen, wird sich doch nichts bessern. Im Gegenteil!

Was also soll mit dem europäischen Finanzminister, dem europäischen Währungsfonds, der europäischen Einlagensicherung bewerkstelligt werdenen, um die Eichhörnchen nicht ersaufen zu lassen?

Es sieht so aus, als sei man bereit, einen entscheidenden neuen Schritt zu tun und von nun an Sand und Steine ins Aquarium zu füllen, bis Eichhörnchen und Goldfische gleichermaßen auf dem Trockenen sitzen und die Deutschen verzweifelt nach Luft schnappen, weil das Aquarium zum Terrarium umgestaltet wird, um die Eichhörnchen zu erhalten. Dass auch das nicht gutgehen kann, ist absolut absehbar, und dennoch werden sie es in die Wege leiten, als hätten sie ihre Diplome in Schilda erworben.

Angela Merkel meint ja gerne: "Scheitert der Euro, dann scheitert Europa".

Darin liegt eine erstaunliche Wahrheit. Europa wird am Euro scheitern, wenn er nicht vorher abgeschafft wird. Und der Euro scheitert an Europa, weil die so unterschiedlichen Wirtschaftsräume von keiner Währung zusammengehalten werden können. So lange es den Euro gibt, so lange droht das Scheitern von EU und Euro!

Doch bis dahin, so hofft man vermutlich, wird man noch so manches Stück europäischer öffentlicher Infrastruktur privatisierungsreif geschossen haben, bis dahin wird man die nationalen Parlamente auch noch ihres Haushaltsrechtes beraubt haben, bis dahin wird man ganz Europa ausgeplündert haben, denn, wie Angela Merkel ebenfalls einst bemerkte: "Wir haben kein Recht auf Demokratie und freie Wahlen bis in alle Ewigkeit."

Je weiter Deutschland im EU-Sumpf untergeht, wo es zwar noch Wahlen gibt, aber noch nie eine Demokratie gegeben hat, sondern nur ein zahnloses Parlament, das als Appendix der Kommission immer der Schwanz bleiben wird, mit dem der Hund wackelt, desto mehr wird diese düstere Prophezeihung zur Realität. Wer aber kein Recht auf Demokratie mehr hat, ist dem Recht des Stärkeren hilflos ausgeliefert. Europa ist von Freibeutern geentert worden. Das wäre ohne die Mithilfe eines Teils der Offiziere niemals gelungen. Doch wer weiß schon, wer da mit wem unter einer Decke steckt? Wer weiß schon, auf wessen Rechnung die Freibeuter die Meere unsicher machen?

Während sich vom Heck her schon züngelnde Flammen ausbreiten, wird aus den Luken des Vorderdecks immer noch emsig die wertvolle Ladung gehoben und an Bord der Piratenschiffe gehievt. Je länger da hinten gelöscht wird, je mehr Geld in sinnlose Banken- und Staatenrettungen gepumpt wird, desto besser gelingt es den Plünderern, die Ladung zu übernehmen, bevor der Kahn sinkt.

Globalisierung.

Globalisierung heißt nichts anderes, als auf allen Weltmeeren die Totenkopfflagge zu hissen und auf Beute auszugehen, wo immer sich eine Mastspitze am Horizont zeigt. Recht und Gesetz sind als "hinderliche Regulierung" längst über Bord geworfen.

Wer will da noch einem böse sein, wenn er sein Glück machen will und bei den Piraten anheuert?

Ich.

 

 

 

 

 

 

 


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Ebenso empfehlensert:

Florian Stumfalls Abrechnung

mit der Woge des Schwachsinns,
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Nebenbei bemerkt:

So lange wir uns mit "Kindereien" wie dem Binnen-I beschäftigen lassen, solange wir von stärker Pigmentierten zu sprechen haben, wenn wir Neger meinen, und uns in kraftraubende Diskussionen darüber verstricken lasen, ob es zwischen "wertkonservativ" und "rechtsradikal" nicht vielleicht doch einen Unterschied gibt, werden wir Schwierigkeiten haben, uns mit den wirklich substantiellen Entwicklungen und Problemen auseinander zu setzen.

Haben Sie auch immer öfter den Eindruck, dass das Irrationale im Kampf gegen die Vernunft den Sieg davonträgt? Fürchten Sie, dass über 200 Lehrstühle für "Genderwissenschaften" an deutschen Universitäten im Grunde nur Schwachsinn produzieren können? Brauchen Sie den Beweis dafür, dass nicht Sie spinnen, sondern die anderen? Hier könnten Sie die Lösung finden.

 


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"Über das Geld"

2007 wurde er Teil der überarbeiteten Gesamtausgabe und wird bis heute nachgefragt und gelesen.

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Samirah Kenawi

hat mit "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" ein weiteres Standardwerk über das Geld im EWK-Verlag veröffentlicht, das aufgrund des nicht nachlassenden Interesses ebenfalls immer wieder nachgedruckt wird.

 

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beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

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 Stefan Mekiffer

hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

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Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

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Es geht auch anders.

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Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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