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13. November 2017

11.55 Uhr Jusos fordern "Feministische Pornos"

Ja, die gute alte SPD will sich um der Wählerstimmen willen offenbar wieder ganz breit aufstellen, also die Beine weit spreizen, um auch noch den selbstverliebtesten Narzisstinnen jenen Stups hinzunudgen, der sie zu begeisterten SPD-Wählerinnen machen soll.

Hatte ich vor nicht allzulanger Zeit noch geglaubt, Feministinnen seien gegen jede Form von Sexismus und würden schon etwas freizügigere Abbildungen weiblicher Wesen zu Werbezwecken ablehnen und Pornografie, noch dazu in bewegten Bildern, verabscheuen wie die Schnecke den Salzstreuer, scheinen sich - wenn man die SPD-Jugend ernst nimmt - nun auch die Feministinnen auf die Straße der ungezügelten Wollust zu begeben.

Mainstream-Porno, so tönt es also im Juso-Antrag zum Parteitag, erinnere eher an Leistungssport, was die Feministinnen nicht so recht antörnt, weil die Darstellung der weiblichen Lust in den meisten Produktionen zu kurz komme. Hier gäbe es ein Gleichstellungsdefizit und das müsse behoben werden.

Weil es Jusos sind, die alles, was sie nicht haben, vom Staat erwarten, und gar nicht auf die Idee kommen, sich zu fragen, warum es gerade im Bereich der Pornografie, wo alles (aber auch wirklich ALLES!) bedient wird, was Umsatz und Gewinn verspricht, eine Angebotslücke für "feminstische Pornos" gibt, sollen nun also aus Mitteln des Rundfunkbeitrags (ehemals: GEZ-Gebühr) Pornos produziert werden, die gebührenfrei und niedrigschwellig verfügbar sein müssen.

Das knüpft irgendwie an die Forderung an, auf Versicherungskosten in Alten- und Pflegeheimen Huren und Hurinnen zu engagieren, die den dort Abgelegten hin und wieder ihre Dienstleistung angedeihen lassen.
 
Als die erste Nachkriegsgeneration in die Pubertät kam, herrschte eine "Sittenstrenge", die sich die heutigen Jusos wohl kaum mehr vorstellen können. Homosexualität war vom 175er Paragraph des Strafgesetzbuches bedroht, Vermieter, die an unverheiratete Paare vermieteten, oder einem Junggesellen Damenbesuch gestatteten, mussten mit einer Anzeige wegen Kuppelei rechnen, vor- und außerehelicher Sex war moralisch im höchsten Grade verwerflich - und dennoch gab es einen Babyboom und niemand kam auf die Idee, die Deutschen könnten aussterben.
 
Dann kamen Hefner, Kolle, Uhse und Ingmar Bergmann. Sexualität wurde weniger verklemmt wahrgenommen und eroberte sich nach und nach die Kioske, die Kinoleinwände und die Mattscheiben. Doch erst mit dem Internet wurde jede Art sexueller Darstellung praktisch an jedem Ort per PC, Tablet und Smartphone zum stets verfügbaren Animationsmittel, von dem, die Statistiken sprechen da eine deutliche Sprache, ausufernd Gebrauch gemacht wird.
 
Diese (allgemeine) Fixierung auf die Handhabung der Geschlechtsorgane folgt einem einfachen, aber sehr starken Reiz-Reaktionsmuster, das die Evolution zum Arterhalt angelegt hat. Kondome und Pille haben den Aspekt des Arterhalts, und damit eine ehedem bestehende Hemmschwelle, jedem diesbezüglichen Reiz ebenso unverzüglich, wie unbedacht nachzugeben, jedoch vollkommen in den Hintergrund gedrängt.
 
Der Antrag der Jusos legt offen, dass offenbar das Recht auf jederzeitige sexuelle Stimulation per Pornografie kurz davor steht, als Grundrecht anerkannt zu werden.
 
Und da wird's mir zu bunt.
 
Auf die Gefahr hin, für einen alten verklemmten Moralapostel gehalten zu werden, dessen Gedanken sich in vorsintflutlichen Zeiten bewegen, möchte ich auf die Arbeiten des in Cambridge forschenden Ethnologen und Anthropologen Joseph D. Unwin hinweisen.
 
Gut, auch Unwin hat seine Erkenntnisse lange vor unserer Zeit, nämlich 1934, unter dem Titel "Sex and Culture" veröffentlicht, doch nicht alles, was vor 83 Jahren erkannt wurde (Einsteins Gravitationswellen wurden auch gerade eben erstmals gemessen), muss heute zwingend falsch sein, zumal Unwin nicht - wie heute üblich - versuchte, mit seinen Forschungen eine vorgegebene Antwort zu bestätigen, sondern einfach versuchte, die Frage zu beantworten, welche Auswirkung sexuelle Freizügigkeit auf die kulturelle Entwicklung (eines Volkes) habe.
 
Und obwohl er sich selbst massiv gegen die Schlussfolgerungen sträubte, die ihm das Material quasi aufgezwungen hat, heißt die Quintessenz seiner Forschungen:
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„Manchmal hört man, daß jemand die Vorteile eines hohen kulturellen Niveaus genießen möchte und gleichzeitig die Begrenzung der sexuellen Triebbefriedigung abschaffen wolle. Das Wesen des menschlichen Organismus scheint jedoch so beschaffen zu sein, daß diese Wünsche unvereinbar sind, sogar einander widersprechen.
 
Bei allen untersuchten Kulturen zeigte sich übereinstimmender Weise:
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Mit der Erweiterung der sexuellen Möglichkeiten nahm zeitversetzt auch die soziale Energie ab. Die Konsequenz dieser Veränderung ist in jeder der untersuchten zivilisierten Gesellschaften zu beobachten: Es kommt zu einem kulturellen Niedergang dieser Hochkultur und in den meisten Fällen auch zu einer Eroberung durch andere Völker, die ihrerseits in den vorangegangenen Generationen die sexuellen Gelegenheiten auf ein Minimum reduziert und damit expansive Energie entwickelt hatten.
 
Eine Zusammenfassung der Untersuchungen und Schlussfolgerungen Unwins, die ich jedem, der sich für die Thematik ernsthaft interessiert, zum Schlagabtausch mit der eigenen Meinung oder dem "allgemeinen Trend" dringend empfehle, finden Sie hier:
 

 


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Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

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Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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