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11. November 2017

15.00 Uhr Die frauenfreundliche Frau Schwesig

Nach dem berauschenden Wahlsieg der SPD bei den Bundestagswahlen - immerhin wurde Platz 2 errungen, das darf man nicht vergessen, ist Manuela Schwesig dabei, Martin Schulz leicht von der Seite her anzumobben.

Nicht, dass ich das Martin Schulz nicht gönnen würde. Aber doch bitte nicht mit diesen Argumenten!

Ich frage Sie, als ehemalige SPD-Wähler:

Muss die SPD weiblicher werden, um von Ihnen wieder öfter angekreuzt zu werden?

Müssen in der SPD auf allen Ebenen Frauen stärker beteiligt werden, damit die Partei wieder auf Ihre Stimme zählen kann?

Muss die SPD Lebensrealitäten von Frauen abbilden, wenn neue Wähler gewonnen und Ex-SPD-Wähler zurückgeholt werden sollen?

Auch ich habe einst SPD gewählt. Meine Antwort heute: Nein. Nein. Nein.

Die SPD war die Partei der Arbeiter und der Gewerkschaften als sie noch von vielen gewählt wurde. Sie war auch eine Partei der Friedens- und Aussöhnungspolitik. Liberalen Ideen eher zugetan und Law-and-Order-Predigern abhold. Von alledem ist nichts mehr übrig. Und: Diejenigen, die immer noch SPD wählen sind offenbar so politikfern, dass sie davon einfach noch nichts mitbekommen haben.

Schwesigs politische Ansichten sind auch nicht unbedingt geeignet, Wählerstimmen zu gewinnen.

Als Trittbrettfahrerin bei Ursula von der Leyens Kampf gegen die Kinderpornografie war sie der Überzeugung "Löschen ist besser als Sperren", womit sie über das Thema Kinderpornografie wohl eine Möglichkeit gesehen hat, die Zensur des Internets zu verschärfen, wozu jetzt ja mit dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz ihres Parteigenossen Heiko Maas wieder ein wichtiger Etappensieg errungen werden konnte, bei dem zugleich klar wird, dass es mehr um die Unterdrückung kritischer Stimmen als um das Kindes- oder Frauenwohl dabei geht.

Auch sonst legt sie Wert auf größtmögliche Ordnung. In Mecklenburg-Vorpommern hat sie mit einer Art Radikalen-Erlass 2.0 verfügt, dass Mitarbeiter von Kindertagesstätten auf ihre Verfassungstreue überprüft werden müssen.

Die Zuwanderungswelle löste bei ihr dann folgerichtig den Gedanken aus, dass auch Flüchtlingskinder besser geschützt werden müssen, was zwar nicht mit einer Prüfung der Verfassungstreue, aber doch wenigstens mit der Forderung, Flüchtlingshelfer müssten ein Führungszeugnis vorlegen, erreicht werden sollte.

Selbstverständlich ist Frau Schwesig für einen uneingeschränkten Familiennachzug, weil - ihren Erkenntnissen zufolge - Kinder die Integration erleichtern.

Hinzu kommen weltfremde Vorschläge, wie zum Beispiel die aus Steuermitteln zu finanzierende Ausgleichszahlung für eine um 20% reduzierte Arbeitszeit beider Eltern, sowie das gesetzlich garantierte Rückkehrrecht auf eine Vollzeitstelle.

Damit auch möglichst viele Eltern in den Genuss einer solchen steuerfinanzierten "Baby-Teilzeit" kommen können, sollten nach Schwesigs Auffassung von den Krankenkassen auch dann die Kosten für die künstliche Befruchtung übernommen werden, wenn es sich bei der Mutter in spe um eine unverheiratete Frau handelt. Inwieweit Frau Schwesig diesen Gedanken nach Einführung der Ehe für alle schon weitergesponnen hat, weiß ich leider nicht, mir schwant jedoch Schwesigliches.

Warum die ehemalige Steuerfahnderin des Finanzamts Schwerin und derzeit beurlaubte Finanzbeamtin des Landes Mecklenburg-Vorpommern nicht längst Mitglied bei den Grünen geworden ist, erschließt sich mir nicht.

Wie mit ihren Vorstellungen zusätzliche WählerInnenstimmen für die SPD gewonnen werden sollen, erschließt sich mir ebenfalls nicht.

Brechen wir die Diskussion um die "hehre Demokratie" einfach runter auf das, was "Lebensrealität" wirklich heißt, dann ist die Wahlentscheidung der Bürger kaum anders als die Kaufentscheidung für ein Waschmittel.

Diejenigen, die zu wissen glauben, dass unabhängig von Farbe und Form der Verpackung sowieso überall das gleiche drin ist, wählen das jeweils billigste Waschmittel aus dem Sonderangebot, bzw. jene Partei, die sie gerade für das kleinste Übel halten.

Andere kaufen Persil, und nur Persil, und nichts als Persil, weil es sich um eine Familientradition handelt und weil sie fürchten, ihre Waschmaschine bekäme gräßliche Pusteln an der Trommel, würde je etwas anderes als Persil eingefüllt. Die Persiltreuen finden sich überdurchschnittlich oft unter den Unionswählern, andere Marken, vom Weißen Riesen bis zu OMO lösen ähnliche Verbundenheitsgefühle bei Wählern anderer Parteien aus.

Und dann kommt es vor, dass das langjährig benutzte Waschmittel plötzlich ein bisschen anders riecht, und dass man glaubt, der Fleck, der nicht rausgegangen ist, wäre früher ganz bestimmt weg gewesen - und scheinbar sind die ehemals weißen Hemden auch nicht mehr ganz so weiß ...

Dann, und nur dann, überlegt der Waschmittelkonsument, ob er es nicht doch einmal mit einem anderen Mittelchen probieren sollte. Seine Entscheidung wird auf eine Marke fallen, die genau das verspricht, was er bei seiner Stammmarke vermisst. Den frischen Duft, die Fleckentfernungskraft und den siebenten Weißmacher selbst für empfindlichstes Weißes.

Mit einer Produkteigenschaft zu werben, die von den Verbrauchern gar nicht wahrgenommen, folglich auch nicht vermisst wird, macht keinen Sinn. Wer, außer Menschen mit Zwangsneurosen, würde schon ein Waschmittel kaufen, weil die Werbung sagt, es sei schwer entflammbar?

Noch schlimmer, wenn das als die wichtigste Eigenschaft herausgestellt wird, nach dem Motto:

Was hilft ihnen weiße, saubere und duftende Wäsche,
wenn ihnen das Haus abbrennt?

Firestopp - das Schwerentflammbare!

Verhindert zuverlässig den gefährlichen Trommelbrand in der Waschmaschine und erzielt trotzdem bei jeder siebten Wäsche ein ausreichendes Waschergebnis.


Die Frage, die sich die SPD stellen muss, lautet schlicht und einfach:

Was haben die Abtrünnigen bei uns vermisst?

Ggfs. erweitert um die Fragestellung: Was könnten Wähler von CDU/CSU, FDP, Grünen, LINKEn und AfD eventuell dort vermissen; was könnten wir denen anbieten?

Geht man - wie ich - davon aus, dass auch Frauen das ganze Spektrum der Herausforderungen und anstehenden politischen Entscheidungen erkennen und bewerten, dann wird die so genannte "Frauenfreundlichkeit" eines Parteiprogrammes nicht wahlentscheidend sein.

Nur wenn es zwei konkurrierende Waschmittel mit identischen Eigenschaften zum gleichen Preis gibt, von denen eines auch noch schwer entflammbar ist, könnte sich jemand für dieses entscheiden.

Nur wenn es zwei konkurrierende Parteien gibt, mit identischen Programmen und gleichen Wahlchancen, von denen eine auch noch verspricht, sich zusätzlich besonders für die Belange von Frauen einzusetzen, könnte sich jemand für diese entscheiden.

Eine Deutsche Frauenpartei (DFP), hätte keine Chance, jemals die 5%-Hürde zu überspringen, was sich zumindest dadurch erhärten lässt, dass sich die 1979 gegründete "Frauenpartei" schon 1980 spaltete, weil auf die Frage, ob auch Männer aufgenommen werden dürften, keine konsensfähige Antwort gefunden werden konnte. Aus der "Frauen Partei" wurde also einerseits die "Frauen Partei," andererseits die "Partei Frauen ins Parlament". Ab 1989 gab es keine Öffentlichkeitsarbeit mehr, 1997 erfolgte der Beitritt zur 1995 gegründeten Partei "Feministische Partei Die Frauen".

Bei der Feministischen Partei gibt es keine Mitglieder, sondern "Mitfrauen". Auch Männer können als Mitfrauen in die Partei eintreten. Die Wahlerfolge der "Feministischen Partei Die Frauen" sind überwältigend und halten sich konstant deutlich unterhalb von 1% der gültig abgegebenen Stimmen.


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Ebenso empfehlensert:

Florian Stumfalls Abrechnung

mit der Woge des Schwachsinns,
die über uns hereingebrochen ist.

 

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Nebenbei bemerkt:

So lange wir uns mit "Kindereien" wie dem Binnen-I beschäftigen lassen, solange wir von stärker Pigmentierten zu sprechen haben, wenn wir Neger meinen, und uns in kraftraubende Diskussionen darüber verstricken lasen, ob es zwischen "wertkonservativ" und "rechtsradikal" nicht vielleicht doch einen Unterschied gibt, werden wir Schwierigkeiten haben, uns mit den wirklich substantiellen Entwicklungen und Problemen auseinander zu setzen.

Haben Sie auch immer öfter den Eindruck, dass das Irrationale im Kampf gegen die Vernunft den Sieg davonträgt? Fürchten Sie, dass über 200 Lehrstühle für "Genderwissenschaften" an deutschen Universitäten im Grunde nur Schwachsinn produzieren können? Brauchen Sie den Beweis dafür, dass nicht Sie spinnen, sondern die anderen? Hier könnten Sie die Lösung finden.

 


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Wer das Geld versteht, versteht die Wirtschaft, den Wachstumszwang und die Entstehung des Wohlstands der Reichen.

 

2005 erschien die Erstausgabe des dritten Bandes meiner wahnwitzigen Wirtschaftslehre mit dem Untertitel

"Über das Geld"

2007 wurde er Teil der überarbeiteten Gesamtausgabe und wird bis heute nachgefragt und gelesen.

mehr

 

Samirah Kenawi

hat mit "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" ein weiteres Standardwerk über das Geld im EWK-Verlag veröffentlicht, das aufgrund des nicht nachlassenden Interesses ebenfalls immer wieder nachgedruckt wird.

 

mehr

 

 Thomas Koudela

beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

mehr

 

 Stefan Mekiffer

hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

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Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

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Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

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Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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