hierverbirgtsicheingeheimnis


20. Oktober 2017


11.55 Uhr Lesen George W. Bush und Barack Obama bei egon-w-kreutzer.de mit?

Sicher ist, dass die NSA alles mitliest, möglicherweise sogar direkt aus dem Tastaturpuffer meines PCs, lange bevor ich einen Artikel online stelle. Dass von der NSA alle Mails abgegriffen und weitestgehend automatisch analysiert werden, ist kein Geheimnis - und dass die NSA sich nicht unbedingt nur Donald Trump verpflichtet fühlt, dürfte auch kaum noch in Zweifel gezogen werden.

So wundert es mich wenig, dass nur eine Woche nach dem Erscheinen der jüngsten Ausgabe von EWK-Zur Lage, Stand 11. Oktober 2017, worin ich speziell auch auf Donald Trump eingegangen bin, eine außergewöhnliche, abgestimmt wirkende Reaktion seiner beiden Amtsvorgänger veröffentlicht wird.


;-))


Hier ein kurzer Ausschnitt aus meinem Dossier "EWK - Zur Lage" vom 11.10.2017:

(...)
In mehreren Ausgaben von EWK-Zur Lage habe ich für Donald Trump Partei ergriffen. Seine im Wahlkampf geäußerten Grundsätze - weniger Militär, raus aus Afghanistan, Normalisierung des Verhältnisses zu Russland, Stärkung der Binnenwirtschaft, Reduzierung der Arbeitslosigkeit, ja, und auch sein "America great again" - erschienen mir sowohl für die USA, jenem bereits taumelndem Riesen, als auch für die gesamte übrige Welt ein absolut positives Signal, ausgesandt, von einem Macher, der mit erheblichen Nehmer- bzw. Steherqualitäten gesegnet ist.
Dass er es schwer haben würde, war auch mir klar, dass ihm die Loyalität in dem zu beobachtenden Ausmaß verweigert würde, konnte ich mir nicht vorstellen. Dass es zu jenem Dammbruch kommen könnte, unter dem von nun an jeder künftige US-Präsident zu leiden haben wird, dass der Präsident eben nicht mehr die unangreifbare Lichtgestalt an der Spitze der USA ist, sondern von jedem Kläffer mit Unrat überschüttet werden kann, ohne dass sich starke Kräfte zu seiner Verteidigung formieren, hätte ich niemals erwartet. Ich war davon ausgegangen, das Amt würde ihn vor diesen Angriffen schützen.

Es ist anders gekommen.

Donald Trump ist gescheitert und es ist an der Zeit, die Frage zu stellen, wie es mit den USA weitergehen wird.

Es scheint so, als hätten die Kräfte, die Trump verhindern wollten, frühzeitig darauf verzichtet, zu finalen Mitteln zu greifen, in der Annahme, dieser Präsident würde sich sehr schnell selbst demontieren und daraus die Konsequenzen ziehen, es würde vollkommen ausreichen, ihm die Gefolgschaft zu verweigern und sogar urrepublikanische Forderungen, wie das Ende von Obamacare, zu opfern, um ihm seine Ohnmacht vor Augen zu führen.
Doch Trump reagiert nicht in der gewünschten Weise. Seine (twitter-) Botschaften werden stattdessen immer unverblümter, seine Macht reicht, um alle Figuren, die sich ihm entgegenstellen, aus dem Weg zu räumen, doch ist es ihm nicht möglich, damit seine eigentlichen Gegner zu treffen, die auf offener Bühne gar nicht auftreten.
Ich gehe davon aus, dass er inzwischen begriffen hat, gescheitert zu sein, dass es ihm sein Ego allerdings verbietet, wegen dieses Scheiterns, von dem er überzeugt ist, es sei eben nicht selbstverschuldet, freiwillig zurückzutreten.
Die Situation schreit im Grunde nach der Ablösung des Präsidenten, selbst ein kleiner Bürgermeister an der mexikanischen Grenze lässt sich von Trumps Migrationsverhinderungspolitik nicht mehr erschrecken, vergleicht sich und seine Gemeinde mit dem biblischen David, der gegen den tumben Goliath nach göttlichem Willen anzutreten habe - und bekommt auch noch Recht vor Gericht.
Ein unhaltbarer Zustand in einer Demokratie, die trotz aller Checks and Balances derart eindeutig auf den starken Präsidenten zugeschnitten ist.
Die Frage, die mich inzwischen bewegt, lautet:

"Warum geschieht nichts?"
(...)

Nun ist zweifellos etwas geschehen, was es so in den USA noch nicht gegeben hat.
Es ist gegenüber Donald Trump eine ungeheuerliche Provokation, von der ich annehme, dass sie ihn nicht zum Rücktritt bewegen soll, sondern zu etwas ganz anderem. Trump soll die Nerven verlieren - und, um es allen zu zeigen, was er kann, etwas "Großes" tun.
Wahrscheinlich etwas, von dem die Welt erwartete, bzw. fürchtete, Hillary Clinton würde es nach drei Tagen im Amt schon in Angriff genommen haben.


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"Über das Geld"

2007 wurde er Teil der überarbeiteten Gesamtausgabe und wird bis heute nachgefragt und gelesen.

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Samirah Kenawi

hat mit "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" ein weiteres Standardwerk über das Geld im EWK-Verlag veröffentlicht, das aufgrund des nicht nachlassenden Interesses ebenfalls immer wieder nachgedruckt wird.

 

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 Thomas Koudela

beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

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 Stefan Mekiffer

hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

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Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

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Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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