hierverbirgtsicheingeheimnis


16. Oktober 2017

09.00 Uhr Der Weil, die Wahl

Die Niedersachsen haben gestern das Verhalten von Frau Elke Twesten vollinhaltlich bestätigt. Deren Wechsel von den Grünen zur CDU hatte der rot-grünen Koalition die einzige Mehrheitsstimme geraubt - und die Wähler waren nicht geneigt, diesen Mehrheitsverlust an der Wahlurne auszugleichen.

Insofern: Eine Wahl, die man sich hätte schenken können.

Stefan Weil, gestern als großer Sieger gefeiert, wird heute Morgen mitten im Déjà-vu aufgewacht sein und bestürzt festgestellt haben, dass das Murmeltier nicht aufhören will, zu grüßen. Der große Sieg bestand ja auch nur darin, den Besitzstand von rot-grün zu wahren. Dass zwischenzeitlich in den Umfragen 12% Differenz zur CDU ausgewiesen wurden, die Weil aufholen konnte, ist zwar nett, zu wissen, ändert aber nichts daran, dass bei rot-grün alles beim unbefriedigenden Alten geblieben ist.

Die Stimmenverschiebungen die stattgefunden haben, verschleiern zwar den Rückfall auf den vorherigen Zustand, ändern nichts am Ergebnis.

Die Volkswagen-Messe-und-Prügelprinz-Niedersachsen haben ihr Ergebnis faktisch gehalten, die Sturköppe vom flachen Lande ebenfalls, bei geringfügig veränderten Akzenten.

Hörte man gestern Abend Hubertus Heil zu, bedurfte es keiner großen psychologischen Kenntnisse um zu erkennen, dass er den Einfluss von Martin Schulz auf das Wahlergebnis bis zur Unkenntlichkeit marginalisieren wollte, ja zwischen den Zeilen klang es sogar so, als habe Weil die Ernte trotz Schulz einbringen können. Auch Schulz selbst wagte nicht, den so genannten Sieg für sich in Anspruch zu nehmen. Das widerlegt meines Erachtens alle jene Stimmen, die davon ausgehen, mit der ersten gewonnenen Wahl seit Übernahme des Parteivorsitzes habe Schulz innerparteilich an Reputation gewonnen. Nein. Schulz bleibt weiterhin bewegungsunfähig am Schleudersitz angeschnallt und die Genossen warten nur auf den richtigen Augenblick, also darauf, dass jemand vortritt und den Vorsitz für sich einfordert, um die befreiende Sprengladung zu zünden.

Auswirkungen auf den Bund? Kommt es zur großen Koalition, hat die Union im Bundesrat einen kleinen Vorteil.

Kommt es nicht zur großen Koalition, wird Althusmann unter Umständen versuchen, im Kielwasser der Berliner Verhandlungen eine Jamaika-Koalition zu schmieden. Er klang diesbezüglich gestern Abend sehr kämpferisch. Auch das würde Merkel stärken.

Und Österreich ...?

Eingetreten ist, was allseits erwartet wurde. Was Seehofer fordert, nämlich die Lücke in der rechten Flanke zu schließen, ist nun in der EU geschaffen. Ein geschlossener rechskonservativer Verbund von Polen bis Ungarn, welcher der gerade aufkommenden M&M-Seligkeit noch so manche schlaflose Nacht bereiten dürfte.

Ich könnte mir sogar vorstellen, dass Kurz sich innerhalb kürzester Zeit zum unangefochtenen Anführer der Visegrad-Staaten entwickelt und damit sich und Strache ein Gewicht verleiht, das ausreicht, um innerhalb der EU alles auszuhebeln, was dem östlich-rechten Rand nicht gefällt.

Als Wolfgang Schüssel im Februar 2000 eine ÖVP-FPÖ-Koalition begründete, wurde sie von der damals noch kleineren, aber innerlich geschlosseneren EU mit Sanktionen gegen Österreich bekämpft. Trotz der weitaus größeren Auswirkungen der gestrigen Wahlen in Österreich wird sich das nicht wiederholen.

Ganz unabhängig davon, wie der Rechtsruck in Österreich beurteilt wird, lässt sich daran wieder einmal die Schwäche der EU ablesen, die sich ohne Kompass und Karte im Kreise dreht und dabei den Zentrifugalkräften immer weniger entgegenzusetzen hat.

Und die Welt ...?

Die Welt fragt sich, welchen Krieg die USA nun zuerst beginnen werden.

Niedersachsen, Deutschland, Österreich und die EU wurde die Rolle von Zuschauern oder unvermeidlichen Kollateralschäden zugewiesen. Da können die wählen, was und wie sie wollen.


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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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