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Sind Sie auch schon ein bisschen urlaubsreif?


15. Juli 2017

09.00 Uhr Das Schnitzel, dessen Name nicht genannt werden darf

Nein, es handelt sich nicht um ein Lord-Voldemort-Schnitzel aus der Harry Potter Saga, wie es dort an hohen Feiertagen im großen Saal nicht serviert wurde, es handelt sich um: ?

Nun, Sie wissen schon ...

Als Artikel 3, Absätze 2 und 3 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland in der ergänzten Fassung am 15. November 1994 Rechtskraft erlangten, wurde das Samenkorn für jenes Phänomen in die Erde gelegt und scharf angegossen, das wir heute als in voller Blüte stehend bewundern dürfen: Die "political correctness", als Instrument zur Umkehrung der demokratischen Grundregeln, welche eigentlich der Mehrheit das Recht geben sollten, unter billiger Wahrung auch der Interessen der Minderheiten, dem Mehrheitswillen zum Durchbruch zu verhelfen.

Es begann allmählich. Schleichend. Die "Behinderten" waren aus dem Wortschatz zu streichen und durch "Menschen mit Behinderung" zu ersetzen, aus "Mitbürgern" wurden "Mitbürgerinnen und Mitbürger", dann starb der "Neger" den Zensurtod, und das flächendeckend, bis weit hinein in die Kinderbücher von Astrid Lindgren und Otfried Preußler.

Ob es stark pigmentierte Menschen waren, die das Verschwinden des "Negers" aus der deutschen Sprache einforderten, darf zumindest bezweifelt werden. Ohne die - im weltweiten Maßstab gesehen - viel kleinere Minderheit der ewig alles gutmeinenden Volksbelehrungsfanatiker, wäre es sicherlich nie so weit gekommen.

Dann starben die "Zigeuner" aus und wurden - unvollständig - durch "Sinti und Roma" ersetzt. Selbst die "Eskimos" wurden auf eine einzige ihrer Volksgruppen, die "Inuit" reduziert, weil es so schön ist, zuzusehen, wie ein guter Deutscher allen solchen Vorgaben nachhechelt, nur um nicht unangenehm aufzufallen.

Aus Damen und Herren wurden erst Herren und Herrinnen, danach blieben nur noch die HerrInnen übrig, bis diese sich in bis heute ungefähr 150 bis 160 LSBTTIQ-Identitäten auflösten und an manchen deutschen Unversitäten "Herr Professorin Schneider", zu Herrn Schneider gesagt werden muss.

Seit den Chaostagen in Hamburg soll nun - unbestätigten Gerüchten zufolge - die Antidiskriminierungsbeauftragte des Deutschen Bundestages, Christine Lüder, an einem Verdikt gegen McDonalds, Burger King und andere Anbieter von flachgeklopften Fleischklopsen zwischen Wabbelsemmelhälften arbeiten, des Inhalts, dass es zur Vermeidung der Diskriminierung Hamburger BürgerInnen, sowie der MitgliederInnen der Hamburger Bürgerschaft, und im speziellen der Hamburger Ersten Bürgermeisterin, Olaf Scholz, ab sofort verboten sei, die Bezeichnung "Hamburger", sowohl im Firmennamen, als auch auf Speisekarten, in Werbemitteln oder im Verkaufsgespräch mit dem Kunden zu verwenden. Stattdessen dürften die Bratlingskreationen entweder als solche bezeichnet, oder mit anderen, diskriminierungsfreien Fantasienamen weiterhin angeboten werden.

Um nun aber nicht jeden Tag von neuem an einer minderheitenspezifischen Verordnung zur Bezeichnung zum Verzehr bestimmter Erzeugnisse arbeiten zu müssen, werden, vorbehaltlich der Zustimmung des Europäischen Parlamentes, die allerdings als sicher gilt, folgende weitere Produkte auf der aktuellen, aber nach oben immer noch offenen Umbenennungsliste angeführt:

  • Wiener, Wiener Würste, Wiener Würstchen
  • Frankfurter, Frankfurter Würstchen
  • Nürnberger, Nürnberger Würstchen, Nürnberger Rostbratwürste
  • Krakauer
  • Polnische, Brühpolnische
  • Königsberger Klopse
  • Berliner
  • Berliner Weiße
  • Lyoner
  • Champagner
  • Cognac
  • Erdinger Weiße
  • Münchner Weißwurst
  • Emmentaler
  • Edamer
  • Hindelanger Backsteinkäse
  • Kölsch
  • Kasseler, Kasseler Rippchen
  • Thüringer Bratwurst
Nun mögen manche MitbürgerInnen meinen, weder Wiener noch Frankfurter, weder Nürnberger noch Krakauer, weder Polen noch Königsberger würden in irgendeiner Weise diskriminiert. Auch sei ihnen nicht bekannt, dass Berliner, Lyoner und Franzosen aus der Champagne, zu der auch Cognac gehört, irgendwie wegen ihrer Herkunft, Sprache, etc., benachteiligt würden, was ebenso auf Erdinger, Münchner, Emmentaler, Edamer, Hindelanger, Kölner, Kasseler und Thüringer zuträfe.
 
Solchen Ewiggestrigen kann nur eines hinter die Löffel geschrieben werden: "Wer suchet, der findet!"
 
Werden nicht Thüringer mit Neonazis gleichgesetzt, Kölner mit Domplattengrapschnichtverhinderern, Münchner mit der CSU, Erdinger mit Franz Josef Strauß und seinem Flughafen in Verbindung gebracht? Steht nicht ganz Berlin auf der Liste der Politikerverächter ganz oben, ist, wer immer noch an Königsberg denkt, nicht ein Revanchist, steht Nürnberg nicht für Großpleiten, ist Frankfurt nicht schon alleine wegen der EZB und der occupy-Bewegung in Verruf gebracht worden? Und Wien? Kein Österreicher, der nicht spöttelnd über die Weaner und ihren Schmäh herzieht, es sei denn, er ist selber einer. Ganz zu schweigen von den Ostfriesen, die seit eh und je Zielscheibe billigster Spötteleien sind, aber immerhin bei den Lebensmittelbezeichnungen bereits diskriminierungsfei sind, weil es einfach nichts Essbares gibt, was noch "ostfriesisch" im Namen trägt.
 
Nein. Sie sehen es: Diskriminierung lauert überall. Unsere Aufgabe ist es, sie aufzuspüren und auszutilgen, bevor sich daran die lodernde Flamme des Bürgerkrieges entzündet!
 


Florian Stumfalls Abrechnung

mit der Woge des Schwachsinns,
die über uns hereingebrochen ist,

ist am Montag erschienen.

Holen Sie sich jetzt Ihr Exemplar!


 

Nebenbei bemerkt:

So lange wir uns mit "Kindereien" wie dem Binnen-I beschäftigen lassen, solange wir von stärker Pigmentierten zu sprechen haben, wenn wir Neger meinen, und uns in kraftraubende Diskussionen darüber verstricken lasen, ob es zwischen "wertkonservativ" und "rechtsradikal" nicht vielleicht doch einen Unterschied gibt, werden wir Schwierigkeiten haben, uns mit den wirklich substantiellen Entwicklungen und Problemen auseinander zu setzen.

Haben Sie auch immer öfter den Eindruck, dass das Irrationale im Kampf gegen die Vernunft den Sieg davonträgt? Fürchten Sie, dass über 200 Lehrstühle für "Genderwissenschaften" an deutschen Universitäten im Grunde nur Schwachsinn produzieren können? Brauchen Sie den Beweis dafür, dass nicht Sie spinnen, sondern die anderen? Hier könnten Sie die Lösung finden.

 


LSBTTIQ*-Community (Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle, Transgender, Intersexuelle und Menschen, die sich als Queer verstehen).

 

Schaukeln, nicht Verschaukeln lassen!

 

Es geht immer nur ums Geld.

Geld ist ein sonderbares Ding.

Wer das Geld versteht, versteht die Wirtschaft, den Wachstumszwang und die Entstehung des Wohlstands der Reichen.

 

2005 erschien die Erstausgabe des dritten Bandes meiner wahnwitzigen Wirtschaftslehre mit dem Untertitel

"Über das Geld"

2007 wurde er Teil der überarbeiteten Gesamtausgabe und wird bis heute nachgefragt und gelesen.

mehr

 

Samirah Kenawi

hat mit "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" ein weiteres Standardwerk über das Geld im EWK-Verlag veröffentlicht, das aufgrund des nicht nachlassenden Interesses ebenfalls immer wieder nachgedruckt wird.

 

mehr

 

 Thomas Koudela

beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

mehr

 

 Stefan Mekiffer

hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

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Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

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Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

Bücherstube

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Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

Hier
könnten Sie ihn fortsetzen.


 Priester Messident

Sprachverwirrung
Babel, babbel, brabbel

NEU am 31.01.206

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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