hierverbirgtsicheingeheimnis


19. Juni 2017

09.30 Uhr Ist das Schwachsinn?

Massive mediale Berieselung kann dazu führen, dass Argumente und Verhaltensweisen, die noch vor wenigen Jahren als "Schwachsinn" bezeichnet worden wären, inzwischen von einer großen Mehrheit für gut, richtig und selbstverständlich erachtet werden. Schließlich muss man mit der Zeit gehen, up to date sein, und wer mit der Masse mitschwimmt, ist allemal im Recht und auf der richtigen Seite.

Die nachstehenden Beispiels sollen Ihnen helfen, herauszufinden, ob Sie selbst schon auf der Höhe der Zeit angekommen sind oder sich doch eher noch zu den Ewiggestrigen zählen müssen. Bitte fragen Sie sich jeweils, ob das geschilderte Ereignis ihre Zustimmung findet, ob Sie es für möglich halten, aber dieses Verhalten zutiefst ablehnen, oder ob Sie die Schilderung glatt für fake news halten.

Für jede Zustimmung (gut so) geben Sie sich 3 Punkte,

für jede Ablehnung (das regt mich auf) 5 Punkte und

für jede Einschätzung als fake news (fake news) 10 Punkte.

 Erkenne dich selbst!

 gut so

das regt mich auf

 fake news
Wegen des Einspruchs einer Veganerin darf das Glockenspiel im Rathaus zu Limburg die Melodie "Fuchs du hast die Gans gestohlen" nicht mehr erklingen lassen. X X  X 
Im bayerischen Raindorf wurde seit 36 Jahren im Fasching beim "Negerball" speziell für die Entwicklungshilfe gesammelt. Die Veranstaltung darf nun nicht mehr so heißen.  X X  X 
Wer als Taliban-Kämpfer zuhause verfolgt wird, genießt in Deutschland Asyl. X  X  X 
 Eine schwedische Bischöfin hat das Kreuz an ihrer Kirche abnehmen lassen, um zugewanderte Mohammedaner nicht zu kränken.  X X  X 
 Der 1967 von Alexandra gesungene Schlager "Zigeunerjunge" darf auch in so genannten "Rückblicken" nicht mehr in Radio und Fernsehen gesendet werden. Bei youtube eingestellte Videos müssen gelöscht werden.  X X  X 
 Das beliebte Marschlied "Schwarzbraun ist die Haselnuss" darf bei der Bundeswehr nicht mehr gesungen werden.  X X  X 
 Die EU-Kommission hat vorgeschrieben, dass irdene Bierkrüge mit der dauerhaft angebrachten Aufschrift
"Nicht für schäumende Getränke geeignet" versehen werden müssen.
 X X  X 
 Ebenfalls die EU-Kommission hat verordnet, dass alle Teile eines Fahrrades so beschaffen sein müssen, dass sie eine normale Nutzung des Rades durch den Nutzer erlauben.  X X  X 
 Die Leiterin des deutschen Teils der PISA-Studien erklärt: "Es ist ein Missverständnis, dass die Schule die Schüler studierfähig abzuliefern hat." X   X X 
 Im Wiener Vorort Perchtoldsdorf veranstalteten die dortigen Grünen ein politisches "Frauen-Frühstück", im nicht kulinarischen Rahmenprogramm der Kurz-Lehrgang: "Urinieren im Stehen für Frauen"  X X  X 
 
Summe pro Spalte
     

Falls Sie sich bei allen Fragen entscheiden konnten, haben Sie nun mindestens 30, maximal 100 Punkte auf dem Konto. Für die Auswertung entscheidend sind jedoch die Punktzahlen in den einzelnen Rubriken.

 

Wer sich in mindestens in sechs Fällen für "fake news" entschieden hat,

weil er solchen Schwachsinn einfach nicht für möglich hält, muss zur Kenntnis nehmen, dass sich unter den zehn Schilderungen nur eine einzige frei erfundene befindet. Ihnen wird dringend empfohlen, etwas mehr darauf zu achten, was derzeit alles so abgeht. Einen ausgezeichneten Schnellkurs bietet dazu Florian Stumfall an. Sein Buch "Das Limburg-Syndrom" deckt nicht nur auf, wie das Irrationale mehr und mehr die Vernunft verdrängt, er beleuchtet auch die Urheber, die Verbreiter und die Nutznießer - und da gehen einem die Augen auf! Dieses Buch erscheint Anfang Juli im EWK-Verlag.

 

Wer in mindestens sechs Fällen seine Zustimmung erklärt hat,

befindet sich auf dem besten Weg zum Idealbürger nach den Vorstellungen der Eliten. Bei neun oder zehnmal Zustimmung kann dieses Ziel schon als erreicht gelten. Um diesen Erfolg nicht zu gefährden, sollten Sie jetzt schnellstens diese Seite verlassen und hier weiterlesen.

 

Sie haben sechsmal oder öfter Ihren Unmut geäußert?

Sie sind vermutlich älter als 50 und in den Wertvorstellungen Ihrer Jugend steckengeblieben. Bitte denken Sie daran, dass häufiges, heftiges Kopfschütteln schwere gesundheitliche Schäden hervorrufen kann. Damit Sie aus dem Kopfschütteln herauskommen und mit guten Argumenten beweisen können, dass nicht Sie spinnen, sondern die anderen, empfehlen wir Ihnen ebenfalls unsere nigelnagelneue Neuerscheinung:

Florian Stumfall "Das Limburg Syndrom"

Wer jetzt sofort bestellt, wird unter den ersten Lesern dieses Buches sein.

Wer nicht schnell genug an einen "Stumfall" kommen kann,
hat bis zum Erscheinen des neuesten Buches die Gelegenheit,
Stumfalls vorangegangenes Werk zu lesen:

Das EU-Diktat
Vom Untergang der Freiheit in Europa

 

Einen Leserkommentar zum obigen Fragebogen will ich Ihnen nicht vorenthalten:

Hallo Herr Kreutzer, schöner Fragebogen,
50 Punkte. Nur "das regt mich auf".

Nietzsche, Friedrich: "Wahnsinn bei Individuen ist selten, aber in Gruppen, Nationen und Epochen die Regel."

Dieser Artikel passt sehr gut zu der ganzen Thematik: Linksliberale Karikatur eines politischen Menschen

… Es gibt im Internet ein Video, das den ehemaligen ägyptischen Präsidenten Nasser zeigt, der vor Parteikollegen eine Rede hält, in der er launig erzählt, dass der Chef der Muslimbrüder tatsächlich von ihm verlangt hätte, dass Frauen dazu verpflichtet werden ein Kopftuch zu tragen. Alle Beteiligten im Saal fanden das sehr lustig.

Karim: Ich kenne das Video, das war Ende der Fünfzigerjahre. Ein Kopftuchzwang war damals völlig illusorisch. …

… Und natürlich macht jede Einmischung des Westens es nur noch schlimmer. Der Westen soll sich einfach aus dieser Region raushalten und sagen: 'Ihr müsst mit euren Problemen selbst klarkommen'. …

Und das passt genau zu Ihrem Lösungsvorschlag, den Sie vor einiger Zeit skizziert hatten für den arabischen Raum „Deckel drauf und abwarten!!!“

Viele Grüße
Jan R.

 


 

Schaukeln, nicht Verschaukeln lassen!

 

Es geht immer nur ums Geld.

Geld ist ein sonderbares Ding.

Wer das Geld versteht, versteht die Wirtschaft, den Wachstumszwang und die Entstehung des Wohlstands der Reichen.

 

2005 erschien die Erstausgabe des dritten Bandes meiner wahnwitzigen Wirtschaftslehre mit dem Untertitel

"Über das Geld"

2007 wurde er Teil der überarbeiteten Gesamtausgabe und wird bis heute nachgefragt und gelesen.

mehr

 

Samirah Kenawi

hat mit "Falschgeld - Die Herrschaft des Nichts über die Wirklichkeit" ein weiteres Standardwerk über das Geld im EWK-Verlag veröffentlicht, das aufgrund des nicht nachlassenden Interesses ebenfalls immer wieder nachgedruckt wird.

 

mehr

 

 Thomas Koudela

beschäftigt sich in seinem Werk "Entwicklungsprojekt Ökonomie" mit der Frage, wie eine Marktwirtschaft ohne Kapitalismus gestaltet werden könnte und trifft auch dabei wesentliche Aussagen zum Geld und über seine Wirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft.

mehr

 

 Stefan Mekiffer

hat im Hansa Verlag seine Überlegungen darüber veröffentlicht, "Warum eigentlich genug Geld für alle da ist".

Wir haben einige Exemplare davon für Sie auf Lager gelegt.

 

mehr

 

Manfred Gotthalmseder

hat sich, wie vorher schon Koudela, der Frage des Geldsystems im Postkapitalismus gewidmet und die Möglichkeiten zu seiner Gestaltung um ein interessantes neues Konzept erweitert.

 

mehr

 

 

Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücherstube
Bücherstube


Druckfrisch lieferbar

jetzt bestellen

 


 

Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

Hier
könnten Sie ihn fortsetzen.


 Priester Messident

Sprachverwirrung
Babel, babbel, brabbel

NEU am 31.01.206

- Hier -

,


 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

-Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits -