hierverbirgtsicheingeheimnis


22. April 2017

11.00 Uhr Welttag des unmittelbaren Speichermediums

Wäre es nicht schön, die Festplatte oder den USB-Stick oder die Speicherkarte einfach in die Hand zu nehmen und schon erschienen alle Inhalte direkt in jenen Zonen der Großhirnrinde, die das Wachbewusstsein mit Informationen speisen?

Noch ist die Technik nicht so weit. Die Digitalisierung hat zwar Speichermedien hervorgebracht, die unglaubliche Mengen von Informationen aufbewahren können, doch ohne die Zwischenschaltung eines auf Stromversorgung angewiesenen Lese-Mediums bleiben sie nichts als geheimnisvolle "Black-Boxes".

Es gibt jedoch seit Jahrhunderten Speichermedien, die ihren Inhalt unmittelbar preisgeben, ohne dass dazu Technik erforderlich wäre - und diese Dinosaurier der Informationsbewahrung werden morgen geehrt, mit einem "Welttag des Buches".

Natürlich ist das in allererster Linie eine Verkaufsveranstaltung des Verlags- und Buchhandelsgewerbes, verziert mit fein gedrechselten Reden und Denkschriften, eingebunden in den Kranz der Ehrungen wird natürlich auch wieder ein dreifaches Hoch dem ollen Johannes Gensfleisch (genannt: Gutenberg).

Auf alle Fälle kommt wieder einmal alles auf den Ladentisch, was gerade dran ist: Die neuen Werke ebenso wie die Ladenhüter. Kochbücher und Selbsterfahrungs-Ratgeber, Krimis, Fantasy, Reiseführer, usw., usw.

Welttag sells!

Nun bin ich ja in der sonderbaren Lage, vor mehr als 15 Jahren selbst als Autor, Verleger und Buchhändler in dieses Geschäft hineingerutscht zu sein, weil sich damals niemand anderes fand, mein Erstlingswerk zu verlegen, als eben ich selbst.

Ich will hier aber nicht die Geschichte meines kleinen Verlags ausbreiten, sondern wieder einmal auf etwas hinweisen, was meines Wissens in der weltweiten Verlagslandschaft einzigartig und so nur beim EWK-Verlag zu finden ist:

Der Bücherspenden-Fonds

Trotz Buchpreisbindung, die so ziemlich alles verbietet, was auch nur nach "Preisnachlass" riecht, bin ich immer wieder in der Lage, Bücher kostenlos an Menschen abzugeben, die sonst am Welttag des Buches traurig in längst zerlesenen Bänden blättern müssten, weil die Großzügigikeit des Sozialstaats an der Grenze zur kulturellen Teilhabe endet. Ich bin dazu in der Lage, weil viele großzügige Spender immer wieder Geld in diesen Topf werfen, also im Prinzip eine Vorauszahlung für "Unbekannt" leisten, was sowohl den Empfängern der Bücher, als auch dem Umsatz des Verlags zugute kommt.

Im Augenblick befinden sich über 400 Euro im Fonds - und wer heute zum ersten Mal davon liest, und gerne ein solches, unmittelbares Speichermedium sein Eigen nennen möchte, es sich aber auf anderem Wege als über den Bücherspendenfonds nicht leisten könnte, der mag bitte davon Gebrauch machen. Wie das geht? Einfach diese Seite ganz nach unten scrollen. Dort finden Sie mehr Infos über den Bücherspendenfonds - und können Ihren Buchwunsch per Mail absetzen.

Eine andere, vielleicht nicht einzigartige, aber doch zumindest seltene Eigenart meines Verlags, habe ich früher hin und wieder so in Worte gefasst:

Es ist nicht so,
dass ich auf meinem Blog einen Artikel nach dem anderen schreibe,
um Bücher zu verkaufen.


Aber, dass ich Bücher verkaufen muss,
um es mir leisten zu können, kostenlos online zu publizieren,
so ist das schon.

Hier komme ich doch noch einmal auf die Buchpreisbindung zurück. Die macht es nämlich, bis auf eine Ausnahme, unmöglich, solange die Preisbindung nicht aufgehoben ist, ein Buch irgendwie ermäßigt anzubieten, obwohl ich das oft gerne möchte.

Wie kommt so ein Buchpreis zustande?

Grob gerechnet sieht das so aus, dass in der Kalkulation ungefähr 20 Prozent des gebundenen Ladenpreises für Mehrwertsteuer, Porto und Verpackung, Frei-Exemplare für Autoren und Rezensenten, die Pflichtexemplare für die Staatsbibliotheken, das Autoren-Honorar sowie die Beiträge zur Künstlersozialkasse, die auf die Honorare zu zahlen sind, berücksichtigt werden müssen. Ungefähr 30 Prozent machen die Kosten für das Drucken und Binden aus.

Bleiben rund 50 % für den Verlag. Aber nur, wenn ein Buch direkt verkauft wird. Läuft der Verkauf über den Buchhandel oder über Amazon, reduziert sich der Verlagsanteil auf etwa 20 Prozent.

Diese (mindestens) 30% Buchhandelsrabatt würde ich manchmal gerne an meine Direktkunden weitergeben - möglich ist das aber nur im so genannten Subskriptionsangebot, das heißt, wenn Sie bestellen, bevor das Buch erschienen ist und ich dafür bis zum Erscheinen einen vergünstigten "Frühbucher-Preis" festgelegt habe.

Gerade läuft noch so ein Subskriptionsangebot für das Buch von Fabian Dittrich, der in einem rund 450 Seiten starken Werk die Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre ausbreitet und dabei auch die Zusammenhänge und Übergänge zur Volkswirtschaft aufzeigt. Dass ich zu jedem einzelnen Kapitel auch noch ein paar kritische Seiten beigesteuert habe, mit denen ich darauf hinweisen will, dass die Wirtschaft doch bitte nicht nur sich selbst, sondern auch den Menschen dienen soll, ist im Bereich solcher Fachliteratur ein Novum.

Prof. Dittrich hatte als Zielgruppe die Absolventen eines BWL-Studiums im Auge, von denen er weiß, dass viele nach dem Studium den BWL-Wald vor lauter Vorlesungs-Bäumen nicht mehr sehen können. Ich meine, dass es ein sehr gutes Buch ist, um auch für Laien mit etwas tieferem Interesse an wirtschaftlichen Fragen verständlich und nützlich zu sein.

Nur noch bis 30. April zum Subskriptionspreis von 24,90 Euro. Danach kostet das Buch, dem ich nicht nur die Hardcoverausgabe mit Lesebändchen, sondern auch die klassische und "ewig" haltbare Fadenheftung spendiert habe, immerhin und für lange Zeit 32,00 Euro.

... und wenn schon Welttag des Buches ist:

Nutzen Sie die feierliche Stimmung, die sich dabei breitmacht, doch für einen Einkaufsbummel im Online Buchladen.

www.ewkshop.de

 

 

 

 

 

Schaukeln, nicht Verschaukeln lassen!

 

Es geht auch anders.

Ein Buch, das sich der Frage annimmt, in welcher Welt wir eigentlich leben - und warum.

 

Aus dem Blickwinkel einer Frau, die ihre komfortable österreichische Heimat verlassen hat, um im Norden Kenias auf eigene Faust Entwicklungshilfe zu leisten, wird zumindest klar, dass wir nicht in einer, sondern in zwei Welten leben, was in Nyagas Geschichten bisweilen zu bizarren Überraschungen führt.

 

 

Heide S. Nyaga, Wann denn, wenn nicht jetzt?

 

(Würde ich auch empfehlen, wenn es woanders erschienen wäre.)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bücherstube
Bücherstube


Neuerscheinung, ab Ende April verfügbar.

Subskription bis 30.04.2017 jetzt für 24,90 € vorbestellen
(später geb. Ladenpreis: 32,00 €)

 


 

Der Weg zum Wohlfühlgewicht
beginnt auf der Waage.

 

Hier
könnten Sie ihn fortsetzen.


 Priester Messident

Sprachverwirrung
Babel, babbel, brabbel

NEU am 31.01.206

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 Egon W. Kreutzer

Egon W. Kreutzer, PortraitAutor und Verleger - mit einem außergewöhnlichen Hang zur Nachhaltigkeit, meint:

Kritik muss weder beschönigen noch verharmlosen, weder heucheln noch trösten, um konstruktiv zu sein.

Wirksame Kritik muss in aller Klarheit und mit der gebotenen Schärfe auf allgemeine Anstrengungen zur Veränderung von Sachverhalten und Umständen abzielen.

Verhaltensänderungen kritisierter Personen sind dafür nicht Bedingung, sondern bestenfalls erfreuliche Folge.


 
 

 

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